DE1611320B - Einrichtung zur Kontrolle der Stellung der Feuchtauftragswalzen an Offsetdruckmaschinen - Google Patents
Einrichtung zur Kontrolle der Stellung der Feuchtauftragswalzen an OffsetdruckmaschinenInfo
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Description
3 4
stärker ein Ausgangsglied »Druckanstellmagnet« »Druckanstellmagnet« 17 zugeleitet werden, wenn
steuern, sowie die Einrichtung zum Einleiten der Bo- sowohl vom Eingangsglied »Automatik« 2 als auch
genförderung bei abgestellten Feuchtauftragwalzen vom Eingangsglied »Druck an« 13 über den Negator
aus den Eingangsgliedern »Bereitschaft der Maschine 14 in dem Verknüpfungsglied mit Und-Funktion 15
bei abgestellten Feuchtauftragwalzen« und »Automa- 5 ein Signal zugeleitet wird. Dazu ist es erforderlich,
tisches Löschen bei Anlegerabstellung« besteht, die daß die Schalter so ausgebildet sind, daß in der Beüber
ein gemeinsames Speicherglied mit dominieren- triebsstellung das Eingangsglied »Automatik« 2 geder
Löschwirkung auf das in der Funktionskette vor schlossen und für den Zeitpunkt »Druck an« das Eindem
zweiten Verstärker liegende Oder-Glied ein- gangsglied »Druck an« 13 geöffnet ist. Wird das Einwirkt,
ίο gangsglied »Automatik« 2 geöffnet, erhält der
Die technischen Mittel zur Realisierung der Schal- »Druckanstellmagnet« 17 kein Signal, und das jewei-
tung sind nach ökonomischen Gesichtspunkten zu lige Druckwerk ist aus dem automatischen Zyklus
wählen. Für die Verwirklichung der Schaltung ausgegliedert.
kommt die Relaistechnik oder der Aufbau mit elek- Am Verknüpfungsglied mit Oder-Funktion 4 müntronischen
bzw. pneumatischen Logikbausteinen (bei 15 den die Steuereingänge aller Druckwerke, d. h. die
Verwendung von pneumatischen Logikbausteinen ist Eingangsglieder (1; 2; 13) sind für jedes Druckwerk
ein entsprechender Systemtransmitter vor das Aus- gesondert vorhanden. Sind bei einem beliebigen in
gangsglied zu schalten) in Frage. Äquivalente Schal- den automatischen Betrieb eingeschalteten Drucktungen
zwischen diesen beiden Systemen sind in der werk (Eingangsglied »Automatik« 2 geschlossen) die
Literatur angegeben. 20 Feuchtauftragwalzen abgehoben (Eingangsglied
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausfüh- »Feuchtauftragwalzen ab« 1 geschlossen), so gelangt
rungsbeispiel näher erläutert werden. von dem Verknüpfungsglied mit Und-Funktion 3 ein
Die dazugehörige Zeichnung zeigt ein Signalfluß- L-Signal zum Verknüpfungsglied mit Oder-Funkbild
als schematische Darstellung, in dem die notwen- tion 4. Infolge der Negation durch den Negator Il
digen Eingangs-, Verknüpfungs- und Ausgangsglie- 25 kommt es zum Verlöschen der Meldeleuchte 12. Ein
der für die verschiedenen Varianten enthalten sind. abgeschaltetes Druckwerk oder ein über das Ein-
Die Verhinderung der Einleitung der Bogenförde- gangsglied »Automatik« 2 zugeschaltetes Druckwerk
rung bei abgestellten Feuchtauftragwalzen wird durch mit angelegten Feuchtwalzen hat dann keinen Ein-
das Betätigen des Feuchtauftragwalzen-Abstellhebels fluß mehr auf die Meldeleuchte 12, da das Verknüp-
und das damit erfolgte Schließen des Eingangsgliedes 30 fungsglied mit Und-Funktion 3 bei offenem Ein-
»Feuchtauftragwalzen Ab« 1 eingeleitet. Ist dabei gangsglied »Automatik« 2 am Ausgang immer ein
das Druckwerk in dem automatischen Ablauf der O-Signal abgibt.
Druckmaschine eingegliedert und damit das Ein- Soll bei bewußt abgestellten Feuchtauftragwalzen
gangsglied »Automatik« 2 geschlossen, werden diese die Einleitung der Bogenförderung vorgenommen
beiden Signale über das Verknüpfungsglied mit Und- 35 werden, kann durch kurzzeitiges Betätigen des EinFunktion
3, das Verknüpfungsglied mit Oder-Funk- gangsgliedes »Bereitschaft der Maschine bei abgetion
4, den Verstärker 5 dem Negator 6 zugeleitet. In stellten Feuchtauftragwalzen« 18 über das Speicherumgekehrter Form gelangt das Signal weiter über ein glied mit dominierender Löschwirkung 20, in wel-Verknüpfungsglied
mit Oder-Funktion 7, einen Ver- chem das Signal solange gespeichert wird, bis durch
stärker8 zu einem zweiten Negator 9. Das Signal 40 eine erfolgte Anlegerabstellung und das damit verwird
hier wieder umgekehrt und gelangt in Ursprung- bundene Betätigen des Eingangsgliedes »Automatilicher
Form zum Anleger-Stellmechanismus An-Ab sches Löschen bei Anlegeranstellung« 19 das Signal
10, welcher sich bei Vorliegen des Signales nicht be- wieder gelöscht wird, dem Ausgangsglied »Anlegertätigen
läßt. Gleichzeitig damit verlischt das Aus- Stellmechanismus An-Ab« 10 über die bereits gegangsglied
»Meldeleuchte Feuchtauftragwalzen An« 45 nannten Glieder — Verknüpfungsglied mit Oder-12,
da dieses über den Verstärker 5 und den Negator Funktion 7, Verstärker 8 und Negator 9, welcher das
11 kein Signal erhält. Signal umkehrt — zugeleitet wird. Damit wird an
Zur Verwirklichung der Betriebsvariante, daß die dem Ausgangsglied »Anleger-SteUmechanismus
genannte Wirkungsstrecke auf die benötigten Druck- An-Ab« der Signalzustand angestellte Feuchtaufwerke
beschränkbar und mit der Außerbetriebnahme 50 tragwalzen hervorgerufen und somit die Einleitung
der nicht benötigten Druckwerk koppelbar ist, wird der Bogenförderung ermöglicht
durch das Entriegeln und öffnen des Eingangsgliedes Soll nach einer erfolgten Anlegerabstellung erneut »Automatik« 2 das betreffende Druckwerk aus dem die Bogenförderung bei nicht angestellten Feuchtaufautomatischen Zyklus ausgegliedert. Vom Verknüp- tragwalzen eingeleitet werden, ist erneut das Einfungsglied mit Und-Funktion 15 kann aber nur dann 55 gangsglied »Bereitschaft der Maschine bei abgestellein Signal über den Verstärker 16 dem Ausgangsglied ten Feuchtauftragwalzen« zu betätigen.
durch das Entriegeln und öffnen des Eingangsgliedes Soll nach einer erfolgten Anlegerabstellung erneut »Automatik« 2 das betreffende Druckwerk aus dem die Bogenförderung bei nicht angestellten Feuchtaufautomatischen Zyklus ausgegliedert. Vom Verknüp- tragwalzen eingeleitet werden, ist erneut das Einfungsglied mit Und-Funktion 15 kann aber nur dann 55 gangsglied »Bereitschaft der Maschine bei abgestellein Signal über den Verstärker 16 dem Ausgangsglied ten Feuchtauftragwalzen« zu betätigen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Einrichtung zur Kontrolle der Stellung der Feuchtauftragwalzen und zum Sperren der Bogenförderung bei abgestellten Feuchtauftragwalzen sowie zum bedarfsweisen Einleiten der Bogenförderung bei gewollt abgestellten Feuchtauftragwalzen an Offsetdruckmaschinen, bei denen für das An- und Abstellen des Druckes und der Bogenförderung tastengesteuerte Stellmechanismen, z.B. Elektromagnete, vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Sperren der Bogenförderung, die auf die benötigten Druckwerke beschränkbar und mit den Mitteln für die Außerbetriebnahme nicht benötigter Druckwerke koppelbar ist, aus einer der Anzahl der Druckwerke entsprechenden Zahl η von Eingangsgliedern »Feuchtauftragwalze Ab« (1), »Automatik« (2) und »Druck An« (13) besteht, wobei die Eingangsglieder »Feuchtauftragwalze Ab« (1) und »Automatik« (2) über eine Funktionskette von« Verknüpfungsgliedern mit Und-Funktion (3), einem Verknüpfungsglied mit Oder-Funktion (4), einem ersten Verstärker (5), einem Negator (6), einem zweiten Oder-Glied (7), einem zweiten Verstärker (8) und einem zweiten Negator (9) auf ein Ausgangsglied »Anleger Stellmechanismus An-Ab« (10) sowie über einen nach dem ersten Verstärker (5) angeordneten dritten Negator (11) auf ein Ausgangsglied »Meldeleuchte Feuchtauftragwalze An« (12) einwirken und die Eingangsglieder »Druck An« (13) über einen Negator (14) gemeinsam mit den Eingangsgliedern »Automatik« (2) über ein zweites Und-Glied (15) und einen dritten Verstärker (16) ein Ausgangsglied »Druckanstellmagnet« (17) steuern, sowie die Einrichtung zum Einleiten der Bogenförderung bei abgestellten Feuchtauftragswalzen aus den Eingangsgliedern »Bereitschaft der Maschine bei abgestellten Feuchtauftragwalzen« (18) und »Automatisches Löschen bei Anlegerabstellung« (19) besteht, die über ein gemeinsames Speicherglied mit dominierender Löschwirkung (20) auf das in der Funktionskette vor dem zweiten Verstärker (8) liegende Oder-Glied (7) einwirkt.Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Kontrolle der Stellung der Feuchtauftragwalzen und zum Sperren der Bogenförderung bei abgestellten Feuchtauftragwalzen sowie zum bedarfsweisen Einleiten der Bogenförderung bei gewollt abgestellten Feuchtauftragwalzen an Offsetdruckmaschinen, bei denen für das An- und Abstellen des Druckes und der Bogenförderung tastengesteuerte Stellmechanismen, z. B. Elektromagnete, vorgesehen sind.Auf Grund der Vielzahl der drucktechnischen Vorgänge, bei denen Feuchtauftragwalzen an- bzw. abgestellt sein müssen, ist es nicht möglich, die Schaltung der Feuchtauftragwalzen in die automatische Steuerung der Druckmaschine sinnvoll einzubeziehen; die Schaltung der Feuchtauftragwalzen muß von Hand erfolgen. Beim Einrichten eines Druckauftrages, beispielsweise auf einer Mehrfarbenmaschine, wird zunächst jedes Druckwerk für sich druckfertig gemacht, anschließend die jeweilige Druckplatte mit einer Schutzgummischicht versehen und die Feuchtauftragwalzen abgestellt. Danach werden in gleicher Weise die anderen Druckwerke druckfertig gemacht, damit anschließend der Druck beginnen kann.Zur Einleitung des Druckes wird zunächst die aufgebrachte Schutzgummischicht entfernt und danach die Feuchtauftragwalzen angestellt.Sind diese Verrichtungen ordnungsgemäß ausgeführt, kann die Steuerkette für den automatischen Ablauf der Bedienungsvorgänge der Druckmaschine, wie Anlegeranstellung, d. h. Bogenförderung, Bogenkontrolle, Druckanstellung usw. mit der Bogenförderung eingeleitet werden.Nachteilig ist dabei, daß die Bogenförderung auch dann eingeleitet werden kann, wenn die Verrichtungen nicht ordnungsgemäß ausgeführt worden sind, beispielsweise wenn an einem oder mehreren Druckwerken die Feuchtauftragwalzen nicht angestellt worden sind. Die Folge davon sind Fehldrucke sowie Verlustzeiten durch notwendige und eventuell erforderliches chemisches Nachbehandeln oxydierter Druckplatten, was insbesondere bei hochproduktiven Mehrfarbenmaschinen ins Gewicht fällt.Zweck der Erfindung ist es daher, Fehlschaltungen der Feuchtauftragwalzen zu vermeiden und somit die hochproduktiven Druckmaschinen durch Wegfall von Verlustzeiten besser zu nutzen und dabei einen optimalen Bedienungskomfort zu garantieren.Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Kontrolle der Stellung der Feuchtauftragwalzen zu schaffen, welche die Einleitung der Bogenförderung bei nicht ordnungsgemäß angestellten Feuchtauftragwalzen verhindert, diese Kontrolle auf die benötigten Druckwerke für die drucktechnologischen Varianten, wie »Probedruck«, »jedes Werk einzeln«, »Fortdruck auf wenigen Werken« beschränkbar und mit den Mitteln für die Außerbetriebnahme des nicht benötigten Druckwerkes koppelbar ist, sowie die Einleitung der Bogenförderung bei gewollt abgestellten Feuchtauftragwalzen für die drucktechnologischen Varianten, wie »Papierstreckgang«, »Letterset«, »Druck von Tonflächen«, »Firnisdruck« einmalig ermöglicht.Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Einrichtung zum Sperren der Bogenförderung, die auf die benötigten Druckwerke beschränkbar und mit den Mitteln für die Außerbetriebnahme nicht benötigter Druckwerke koppelbar ist, aus einer der Anzahl der Druckwerke entsprechenden Zahl η von Eingangsgliedern »Feuchtauftragwalze Ab«, »Automatik« und »Druck An« besteht, wobei die Eingangsglieder »Feuchtauftragwalze Ab« und »Automatik« über eine Funktionskette von η Verknüpfungsgliedern mit Und-Funktion, einem Verknüpfungsglied mit Oder-Funktion, einem ersten Verstärker, einem Negator, einem zweiten Oder-Glied, einem zweiten Verstärker und einem zweiten Negator auf ein Ausgangsglied »Anleger Stellmechanismus An-Ab« sowie über einen nach dem ersten Verstärker angeordneten dritten Negator auf ein Ausgangsglied »Meldeleuchte Feuchtauftragwalze An« einwirken und die Eingangsglieder »Druck An« über einen Negator gemeinsam mit den Eingangsgliedern »Automatik« über ein zweites Und-Glied und einen dritten Ver-
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