DE1611320C - Einrichtung zur Kontrolle der Stellung der Feuchtauftragswalzen an Offsetdruckmaschinen - Google Patents
Einrichtung zur Kontrolle der Stellung der Feuchtauftragswalzen an OffsetdruckmaschinenInfo
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Description
stärker ein Ausgangsglied »Druckanstellmagnet« steuern, sowie die Einrichtung zum Einleiten der Bogenförderung
bei abgestellten Feuchtauftragwalzen aus den Eingangsgliedern »Bereitschaft der Maschine
bei abgestellten Feuchtauftragwalzen« und »Automatisches Löschen bei Anlegerabstellung« besteht,, die
über ein gemeinsames Speicherglied mit dominierender Löschwirkung auf das in der Funktionskette vor
dem zweiten Verstärker liegende Oder-Glied einwirkt.
Die technischen Mittel zur Realisierung der Schaltung
sind nach ökonomischen Gesichtspunkten zu wählen. Für die Verwirklichung der Schaltung
kommt die Relaistechnik oder der Aufbau mit elektronischen bzw. pneumatischen Logikbausteinen (bei
Verwendung von pneumatischen Logikbausteinen ist ein entsprechender Systemtransmitter vor das Ausgangsglied
zu schalten) in Frage. Äquivalente Schaltungen zwischen diesen beiden Systemen sind in der
Literatur angegeben.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Die dazugehörige Zeichnung zeigt ein Signalflußbild als schematische Darstellung, in dem die notwendigen
Eingangs-, Verknüpfungs- und Ausgangsglieder für die verschiedenen Varianten enthalten sind.
Die Verhinderung der Einleitung der Bogenförderung bei abgestellten Feuchtauftragwalzen wird durch
das Betätigen des Feuchtauftragwalzen-Abstellhebels und das damit erfolgte Schließen des Eingangsgliedes
»Feuchtauftragwalzen Ab« 1 eingeleitet. Ist dabei das Druckwerk in dem automatischen Ablauf der
Druckmaschine eingegliedert und damit das Eingangsglied »Automatik« 2 geschlossen, werden diese
beiden Signale über das Verknüpfungsglied mit Und-Funktion 3, das Verknüpfungsglied mit Oder-Funktion
4, den Verstärker 5 dem Negator 6 zugeleitet. In umgekehrter Form gelangt das Signal weiter über ein
Verknüpfungsglied mit Oder-Funktion 7, einen Verstärker 8 zu einem zweiten Negator 9. Das' Signal
wird hier wieder umgekehrt und gelangt in ursprünglicher Form zum Anleger-Stellmechanismus An - Ab
10, welcher sich bei Vorliegen des Signales nicht betätigen läßt. Gleichzeitig damit verlischt das Ausgangsglied
»Meldeleuchte Feuchtauftragwalzen An« 12, da dieses über den Verstärker 5 und den Negator
11 kein Signal erhält.
Zur Verwirklichung der Betriebsvariante, daß die genannte Wirkungsstrecke auf die benötigten Druckwerke
beschränkbar und mit der Außerbetriebnahme der nicht benötigten Druckwerk koppelbar ist, wird
durch das Entriegeln und öffnen des Eingangsgliedes »Automatik« 2 das betreffende Druckwerk aus dem
automatischen Zyklus ausgegliedert. Vom Verknüpfungsglied mit Und-Funktion 15 kann aber nur dann
ein Signal über den Verstärker 16 dem Ausgangsglied »Druckanstellmagnet« 17 zugeleitet werden, wenn
sowohl vom Eingangsglied »Automatik« 2 als auch vom Eingangsglied »Druck an« 13 über den Negator
14 in dem Verknüpfungsglied mit Und-Funktion 15 ein Signal zugeleitet wird. Dazu ist es erforderlich,
daß die Schalter so ausgebildet sind, daß in der Betriebsstellung das Eingangsglied »Automatik« 2 geschlossen
und für den Zeitpunkt »Druck an« das Eingangsglied »Druck an« 13 geöffnet ist. Wird das Eingangsglied
»Automatik« 2 geöffnet, erhält der »Druckanstellmagnet« 17 kein Signal, und das jeweilige
Druckwerk ist aus dem automatischen Zyklus ausgegliedert.
Am Verknüpfungsglied mit Oder-Funktion 4 münden die Steuereingänge aller Druckwerke, d. h. die Eingangsglieder (1; 2; 13) sind für jedes Druckwerk gesondert vorhanden. Sind bei einem beliebigen in den automatischen Betrieb eingeschalteten Druckwerk (Eingangsglied »Automatik« 2 geschlossen) die Feuchtauftragwalzen abgehoben (Eingangsglied »Feuehtauftragwalzen ab« 1 geschlossen), so gelangt von dem Verknüpfungsglied mit Und-Funktion 3 ein L-Signal zum Verknüpfungsglied mit Oder-Funktion 4: Infolge der Negation durch den Negator Il kommt es zum Verlöschen der Meldeleuchte 12. Ein abgeschaltetes Druckwerk oder ein über das Eingangsglied »Automatik« 2 zugeschaltetes Druckwerk mit angelegten Feuchtwalzen hat dann keinen Einfluß mehr auf die Meldeleuchte 12, da das Verknüpfungsglied mit Und-Funktion 3 bei offenem Eingangsglied »Automatik« 2 am Ausgang immer ein O-Signal abgibt.
Am Verknüpfungsglied mit Oder-Funktion 4 münden die Steuereingänge aller Druckwerke, d. h. die Eingangsglieder (1; 2; 13) sind für jedes Druckwerk gesondert vorhanden. Sind bei einem beliebigen in den automatischen Betrieb eingeschalteten Druckwerk (Eingangsglied »Automatik« 2 geschlossen) die Feuchtauftragwalzen abgehoben (Eingangsglied »Feuehtauftragwalzen ab« 1 geschlossen), so gelangt von dem Verknüpfungsglied mit Und-Funktion 3 ein L-Signal zum Verknüpfungsglied mit Oder-Funktion 4: Infolge der Negation durch den Negator Il kommt es zum Verlöschen der Meldeleuchte 12. Ein abgeschaltetes Druckwerk oder ein über das Eingangsglied »Automatik« 2 zugeschaltetes Druckwerk mit angelegten Feuchtwalzen hat dann keinen Einfluß mehr auf die Meldeleuchte 12, da das Verknüpfungsglied mit Und-Funktion 3 bei offenem Eingangsglied »Automatik« 2 am Ausgang immer ein O-Signal abgibt.
Soll bei bewußt abgestellten Feuehtauftragwalzen die Einleitung der Bogenförderung vorgenommen
werden, kann durch kurzzeitiges Betätigen des Eingangsgliedes »Bereitschaft der Maschine bei abgestellten
Feuehtauftragwalzen« 18 über das Speicherglied mit dominierender Löschwirkung 20, in welchem
das Signal solange gespeichert wird, bis durch eine erfolgte Anlegerabstellung und das damit verbundene
Betätigen des Eingangsgliedes »Automatisches Löschen bei Anlegeranstellung« 19 das Signal
wieder gelöscht wird, dem Ausgangsglied »Anleger-Stellmechanismus An-Ab« 10 über die bereits genannten
Glieder — Verknüpfungsglied mit Oder-Funktion 7, Verstärker 8 und Negator 9, welcher das
Signal umkehrt — zugeleitet wird. Damit wird an dem Ausgangsglied »Anleger-Stellmechanismus
An-Ab« der Signalzustand angestellte Feuchtauftragwalzen hervorgerufen und somit die Einleitung
der Bogenförderung ermöglicht.
Soll nach einer erfolgten Anlegerabstellung erneut die Bogenförderung bei nicht angestellten Feuehtauftragwalzen
eingeleitet werden, ist erneut das Eingangsglied »Bereitschaft der Maschine bei abgestellten
Feuehtauftragwalzen« zu "betätigen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Einrichtung zur Kontrolle der Stellung der Feuchtauftragwalzen und zum Sperren der Bogenförderung bei abgestellten Feuchtauftragwalzen sowie zum bedarfsweisen Einleiten der Bogenförderung bei gewollt abgestellten Feuchtauf-.tragwalzen an Offsetdruckmaschinen, bei denen für das An- und Abstellen des Druckes und der Bogenförderung tastengesteuerte Stellmechanismen, z. B. Elektromagnete, vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Sperren der Bogenförderung, die auf die benötigten Druckwerke beschränkbar und mit den Mitteln für die Außerbetriebnahme nicht benötigter Druckwerke koppelbar ist, aus einer der Anzahl der Druckwerke entsprechenden Zahl η von Eingangsgliedern »Feuchtauftragwalze Ab« (1), »Automatik« (2) und »Druck An« (13) besteht, wobei die Eingangsglieder »Feuchtauftragwalze Ab« (1) und »Automatik« (2) über eine Funktionskette von η Verknüpfungsgliedern mit Und-Funktion (3), einem Verknüpfungsglied mit Oder-Funktion (4), einem ersten Verstärker (5), einem Negator (6), einem zweiten Oder-Glied (7), einem zweiten Verstärker- (8) und einem zweiten. Negator (9) auf ein Ausgangsglied »Anleger Stellmechanismus An-Ab« (10) sowie über einen nach dem ersten Verstärker (5) angeordneten dritten Negator (11) auf ein Ausgangsglied »Meldeleuchte Feuchtauftragwalze An« (12) einwirken und die Eingangsglieder »Druck An« (13) über einen Negator (14) gemeinsam mit den Eingangsgliedern »Automatik« (2) über ein zweites Und-Glied (15) und einen dritten Verstärker (16) ein Ausgangsglied »Druckanstellmagnet« (17) steuern, sowie die Einrichtung zum Einleiten der Bogenförderung bei abgestellten Feuchtauftragswalzen aus den Eingangsgliedern »Bereitschaft der Maschine bei abgestellten Feuchtauftragwalzen« (18) und »Automatisches Löschen bei An- " legerabstellung« (19) besteht, die über ein gemeinsames Speicherglied mit dominierender Löschwirkung (20) auf das in der Funktionskette vor dem zweiten Verstärker (8) liegende Oder-Glied (7) einwirkt.Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Kontrolle der Stellung der Feuchtauftragwalzen und zum Sperren der Bogenförderung bei abgestellten Feuchtauftragwalzen sowie zum bedarfsweisen Einleiten der Bogenförderung bei gewollt abgestellten Feuchtauftragwalzen an Offsetdruckmaschinen, bei denen für das An- und Abstellen des Druckes und der Bogenförderung tastengesteuerte Stellmechanismen, z. B. Elektromagnete, vorgesehen sind.Auf Grund der Vielzahl der drucktechnischen Vorgänge, bei denen Feuchtauftragwalzen an- bzw. abgestellt sein müssen, ist es nicht möglich, die Schaltung der Feuchtauftragwalzen in die automatische- Steuerung der Druckmaschine sinnvoll einzubeziehen; die Schaltung der Feuchtauftragwalzen muß von Hand erfolgen. Beim Einrichten eines Druckauftrages, beispielsweise auf einer Mehrfarbenmaschine, wird zunächst jedes Druckwerk für sich druckfertig gemacht, anschließend die jeweilige Druckplatte mit einer Schutzgummischicht versehen und die Feuchtauftragwalzen abgestellt. Danach werden in gleicher Weise die anderen Druckwerke druckfertig gemacht, damit anschließend der Druck beginnen kann.Zur Einleitung des Druckes wird zunächst die aufgebrachte Schutzgummischicht entfernt und danach die Feuchtauftragwalzen angestellt.Sind diese Verrichtungen ordnungsgemäß ausgeführt, kann die Steuerkette für, den automatischen Ablauf der Bedienungsvorgänge der Druckmaschine, wie Anlegeranstellung, d. h. Bogenförderung, Bogenkontrolle, Druckanstellung usw. mit der Bogenförderung eingeleitet werden.Nachteilig .ist dabei, daß die Bogenförderung auch dann eingeleitet werden kann, wenn die Verrichtungen nicht ordnungsgemäß ausgeführt worden sind, beispielsweise wenn an einem oder mehreren Druckwerken die Feuchtauftragwalzen nicht angestellt worden sindv Die Folge davon sind Fehldrucke sowie Verlustzeiten durch notwendige und eventuell erforderliches chemisches Nachbehandeln oxydierter Druckplatten, was insbesondere bei hochproduktiven Mehrfarbenmaschinen ins Gewicht fällt.Zweck der Erfindung ist es daher, Fehlschaltungen der Feuchtauftragwalzen zu vermeiden und somit die hochproduktiven Druckmaschinen durch Wegfall von Verlustzeiten besser zu nutzen und dabei einen optimalen Bedienungskomfort zu garantieren.Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Kontrolle der Stellung der Feuchtauf tragwalzeri zu schaffen, welche die Einleitung'der Bogenförderung bei nicht ordnungsgemäß angestellten Feuchtauftragwalzen verhindert, diese Kontrolle auf die benötigten Druckwerke für die drucktechnologischen Varianten, wie »Probedruck«, »jedes Werk einzeln«, »Fortdruck auf wenigen Werken« beschränkbar und mit den Mitteln für die Außerbetriebnahme des nicht benötigten Druckwerkes koppelbar ist, sowie die Einleitung der Bogenförderung bei gewollt abgestellten Feuchtauftragwalzen für die drucktechnologischen Varianten, wie »Papierstreckgang«, »Letterset«, »Druck von Tonflächen«, »Firnisdruck« einmalig ermöglicht.Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Einrichtung zum Sperren der Bogenförderung, die auf die benötigten Druckwerke beschränkbar und mit den Mitteln für die Außerbetriebnahme nicht benötigter Druckwerke koppelbar, ist, aus einer der Anzahl der Druckwerke entsprechenden Zahl η von Eingangsgliedern »Feuchtauftragwalze Ab«, »Automatik« und »Druck An« besteht, wobei die Eingangsglieder »Feuchtauftragwalze Ab« und »Automatik« über eine Inmktionskette von/z Verknüpfungsgliedern mit Und-Funktion, einem Verknüpfungsglied mit Oder-Funktion, einem ersten Verstärker, einem Negator, einem zweiten Oder-Glied, einem zweiten Verstärker und einem zweiten Negator auf ein Ausgangsglied »Anleger Stellmechanismus An-Ab« sowie über einen nach dem ersten Verstärker angeordneten dritten Negator auf ein Ausgangsglied »Meldeleuchte Feuchtauftragwalze An« einwirken und die Eingangsglieder »Druck An« über einen Negator gemeinsam mit den Eingangsgliedern »Automatik« über ein zweites Und-Glied und einen dritten Ver-
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV0034954 | 1967-12-02 | ||
| DEV0034954 | 1967-12-02 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1611320A1 DE1611320A1 (de) | 1972-02-03 |
| DE1611320C true DE1611320C (de) | 1973-02-01 |
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