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DE1611263B1 - Lagerung fuer Feuchtauftragwalzen an Offsetdruckmaschinen - Google Patents

Lagerung fuer Feuchtauftragwalzen an Offsetdruckmaschinen

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Publication number
DE1611263B1
DE1611263B1 DE19681611263 DE1611263A DE1611263B1 DE 1611263 B1 DE1611263 B1 DE 1611263B1 DE 19681611263 DE19681611263 DE 19681611263 DE 1611263 A DE1611263 A DE 1611263A DE 1611263 B1 DE1611263 B1 DE 1611263B1
Authority
DE
Germany
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roller
plate cylinder
applicator
dampening
plate
Prior art date
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Application number
DE19681611263
Other languages
English (en)
Other versions
DE1611263C (de
Inventor
Werner Koch
Friedrich Preuss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Roland Offsetmaschinenfabrik Faber and Schleicher AG
Original Assignee
Roland Offsetmaschinenfabrik Faber and Schleicher AG
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Publication date
Application filed by Roland Offsetmaschinenfabrik Faber and Schleicher AG filed Critical Roland Offsetmaschinenfabrik Faber and Schleicher AG
Priority to CH85769A priority Critical patent/CH483312A/de
Priority to FR6901020A priority patent/FR2001925A1/fr
Priority to GB378869A priority patent/GB1245896A/en
Priority to SE207169A priority patent/SE378209B/xx
Publication of DE1611263B1 publication Critical patent/DE1611263B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1611263C publication Critical patent/DE1611263C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F7/00Rotary lithographic machines
    • B41F7/20Details
    • B41F7/24Damping devices
    • B41F7/40Devices for tripping or lifting damping rollers; Supporting, adjusting, or removing arrangements therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Lagerung einer mit einem elastischen, nicht absorbierenden überzug versehenen Feuchtmittelauftragwalze von Rotationsoffsetdruckmaschinen, die sowohl an den Plattenzylinder als auch an eine der Auftragwalze vorgeschaltete, fest gelagerte Zwischenwalze zur Anlage kommt.
  • Die üblicherweise an Offsetdruckinaschinen benutzten stoffbezogenen Feuchtauftragwalzen besitzen wohl den Vorteil einer ausreichenden Feuchtigkeitsreserve, haben jedoch den Nachteil, daß diese Speicherfähigkeit nur dann erhalten bleibt, wenn der Bezug regelmäßig und gründlich gereinigt wird, wobei die Walzen aus der Druckmaschine herausgenommen werden müssen. Trotz des Einsatzes von Walzenwaschmaschinen läßt es sich nicht vermeiden, daß der Stoffbezug im Laufe der Zeit durch angetrocknete Farbe seine Saugfähigkeit mehr und mehr verliert; er verhärtet und muß ausgewechselt werden. Weitere Nachteile des Stoffbezugs liegen darin, daß auch bei jedem Farbwechsel die zeitraubende Reinigung notwendig wird, das Fasern des Bezugs auf die Druckplatte gelangen, und daß sich die Struktur des Gewebes auf dem Druckbild markiert.
  • Dies führt zu einem zunehmenden Einsatz von elastischen Feuchtauftragwalzen ohne Stoffbezug. Sie vermeiden die vorgenannten Nachteile, und sie können überdies zusammen mit den Farbwalzen bei Verwendung des gleichen Lösungsmittels gereinigt werden, wenn während dieses Arbeitsganges sowohl die Farb- als auch die Feuchtauftragwalzen an den Plattenzylinder angestellt werden.
  • Es ist jedoch sicherzustellen, daß beim Abstcllen der Druckmaschine und damit der Auftragwalzen die an der Feuchtauftragwalze haftende Farbe beim Unterbrechen der Feuchtigkeitszufuhr nicht in das Feuchtwerk zurückwandert, und es ist ferner zu berücksichtigen, daß sich bei stillstehender Maschine an der Berührungsstelle zwischen Feuchtauftragwalze und der Feuchtigkeitszufuhrwalze, die im Normalfall der Feuchtreiber ist, eine streifenförmige Druckstelle ausbildet. Diese Deformierung bildet sich beim Wiederanlaufen der Maschine nur sehr langsam wieder zurück, und während dieser Zeit markiert sie sich auf dem Druckbild als Streifen. In ungünstigen Fällen kann es zu einer bleibenden Deformation kommen, die nur zu vermeiden ist, wenn bei längeren Stillständen die Walze aus der Maschine herausgenommen wird. Die Speicherfähigkeit derartiger Feuchtauftragwalzen ist sehr gering, und es muß deshalb auf eine exakt regelbare Feuchtzufuhr und damit auf eine genaue Druckeinstellung gegenüber dem Plattenzylinder und der Zwischenwalze besonderes Augenmerk gerichtet werden. Jeder Rundlauffehler der Walze würde die Feuchtigkeitszufuhr stören. Weiterhin ist sicherzustellen, daß die Auftragwalze nicht in trockenem Zustand an die Platte angestellt wird.
  • In einer Vorrichtung gemäß USA.-Patentschrift 3 283 707, in welcher eine gummibezogene Feuchtauftragwalze verwendet ist, sind Mittel angeordnet, um den Anpreßdruck zwischen Auftragwalze und der mit dieser in Kontakt stehenden Druckplatte einerseits und der die Feuchtigkeit auf die Auftragwalze übertragenden Walze andererseits einstellbar zu gestalten. Zu diesem Zweck sind beide Walze in Lagern gelagert, die in Führungen in Richtung des Plattenzylinders bewegt werden können. Eine An-, Ab- oder Einstellung der Auftragwalze in Richtung des Plattenzylinders unter Beibehaltung der Lage der die Feuchtigkeit auf die Auftragwalze übertragenden Walze ist nicht möglich, da eine Anstellung der Auftragwalze an den Plattenzylinder ein gleichzeitiges sich Entfernen von besagter Walze zur Folge hat. Diese Walze muß also jeder Bewegung der Auftragwalze nachgeführt werden.
  • In einer Feuchteinrichtung gemäß schweizerischer Patentschrift 428 783, bei der eine auf dem Plattenzylinder abrollende Feuchtauftragwalze, mit einer Zwischenwalze zusammenwirkt, sind ebenfalls beide Walzen in Richtung des Plattenzylinders bewegbar. Die Auftragwalze ist sowohl vom Plattenzylinder als auch von der Zwischenwalze abstellbar; dies ist aber nur durch Veränderung der Lage der Zwischenwalze erreichbar. Diese Lageveränderung bedingt aber eine Verschiebung auch des Antriebs für die Zwischenwalze, was einen unzumutbaren, zusätzlichen konstruktiven Aufwand verursacht. Eine, Erhöhung des Anpreßdruckes der Auftragwalze gegenüber der Druckplatte kann nicht ohne gleichzeitige Verminderung des Anpreßdruckes der Auftragwalze gegenüber der Zwischenwalze erfolgen. Mittel zur Einstellung dieses Anpreßdruckes sind nicht vorgesehen.
  • Weiterhin ist es dÜrch die deutsche Patentschrift 1132 152 bekannt, eine Auftragwalze sowohl vom Plattenzylinder als auch von einer Zwischenwalze abzustellen. Die Anstellung der Auftragwalze erfolgt aber gleichzeitig an die Zwischenwalze und an den Plattenzylinder, d. h. die Auftragwalze gelangt im trockenen Zustand an die Platte.
  • In der Patentschrift 44 776 des Amtes für Erfindungs- und Patentwesen in Ost-Berlin ist eine Walzenlagerung dargestellt, bei der eine Auftragwalze zur Ablage auf einer Schiene sowohl vom Plattenzylinder als auch von einer Zwischenwalze wegschwenkbar ist Durch die österreichischen Patentschriften 98 425 und 116 079 sind Lagerungen von Auftragwalzen auf Hebeln bekannt, die zwecks Einstellung des Anpreßdruckes gegenüber einer Zwischenwalze annähernd radial zu dieser verschwenkbar sind. Die An- und Abstellung der Auftragwalze gegenüber dem Plattenzylinder erfolgt unter Beibehaltung dieses Anpreßdruckes gegenüber der Zwischenwalze.
  • Durch die französische Patentschrift 1105 543 ist eine Auftragwalzenlagerung bekannt, bei der die Auftragwalze in exzentrischen Büchsen zur Einstellung gegenüber einer Zwischenwalze und in um den Mittelpunkt der Zwischenwalze schwenkbaren Hebeln zur An- und Abstellung gegenüber dem Plattenzylinder gelagert ist.
  • Weiterhin ist es durch die deutsche Patentschrift 1140 950 bekannt, die Auftragwalzen in Stufen zunächst an eine Verreibwalze, anschließend an den Plattenzylinder anzustellen. Der Ab- bzw. Anstellweg der Auftragwalze ist aber vorgegeben und nicht veränderbar, so daß ein Abstellen der Auftragwalze nur von der Verreibwalze nicht möglich ist.
  • Ferner ist es durch die deutsche Patentschrift 1127 369 noch bekannt, die Heberwalze eines Feuchtwerks sowohl von der Duktor- als auch von der Verreibwalze abzustellen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine konstruktiv einfache Lagerung für eine elastische, nicht absorbierende Feuchtmittelauftragwalze zu finden, welche die einer derartigen Walze an sich anhaftenden Mängel, wie die beim Maschinenanlauf sich ungünstig auswirkende geringe Speicherkapazität der Walze und die nach längerer Anstellung während eines Maschinenstillstand auftretende Abplattung der Walzenoberfläche, Rechnung trägt, und die es außerdem gestattet, die Auftragwalze zum Waschen vom Feuchtwerk unter Beibehaltung des Kontakts zur Platte zu trennen. Weiterhin soll die der Auftragwalze vorgeschaltete und mit dieser in Kontakt stehende Zwischenwalze fest gelagert sein.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Lagerung der Feuchtmittelauftragwalze in einer um eine außerhalb der Mittelachse der Zwischenwalze gelegene Schwenkachse derart schwenkbaren Lagerplatte, daß die Feuchtmittelauftragwalze bei ihrem Anschwenken an den Plattenzylinder zuerst mit der Zwischenwalze und dann mit dem Plattenzylinder in Berührung kommt, wobei die Feuchtmittelauftragwalze in der Lagerplatte selbst derart gelagert ist, daß die Feuchtmittelauftragwalze um den Plattenzylinder unter Beibehaltung des Kontaktes mit diesem verschwenkbar ist. Die Auftragwalze ist im. abgestellten Zustand weder mit der Druckplatte noch mit der Zwischenwalze in Kontakt. Es ist also keine Gefahr, daß bei Unterbrechung der Feuchtigkeitszufuhr ein Abfließen der auf der Auftragwalze verbliebenen Farbreste über die Zwischenwalze in das Feuchtigkeitsreservoir erfolgt. Abflachungen am Walzenumfang, die bei stillstehenden Walzen durch Kontaktdruck zwischen Auftrag- und Zwischenwalze verursacht würden, sind ebenfalls vermieden, so daß die zylindrische Form der Auftragwalze erhalten bleibt. Weiterhin ist vermieden, daß die auf ihrem Umfang noch trockene Auftragwalze an den Plattenzylinder angestellt wird und eventuell die Platte beschädigt oder eine ordnungsgemäße Befeuchtung der Platte vortäuscht. Die Auftragwalze ist unter Beibehaltung des Kontakts zum Plattenzylinder von der Zwischenwalze abschwenkbar. Wird eine Reinigung des Farbwerkes und der Druckplatte durch Zuführung von Reinigungsmitteln in das Farbwerk bei an den PlattenzylinderangestellenFarbauftragwalzen, durchgeführt, so treten die Reinigungsmittel auch auf die Feuchtmittelauftragwalze über, können aber nicht in den Feuchtigkeitsvorratsbehälter abfließen. Es ist also durch die Walzenlagerung eine Auftragwalzenstellung möglich, die bei Verwendung von elastischen, nicht absorbierenden Auftragwalzenüberzügen aus Gummi oder Kunststoff eine ganz besondere Bedeutung gewinnt.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist eine SteuereinrichtungzurstufenweisenAn- undAbstellung der Feuchtmittelauftragwalzen gegenüber der Zwischenwalze und dem Plattenzylinder vorgesehen. Eine derartige Einrichtung gewährleistet, daß die Auftragwalze nur im angefeuchteten Zustand in Kontakt mit dem Plattenzylinder kommt.
  • Erfindungsgemäß ist weiterhin ein Zeitglied vorgesehen, welches die Zeitdifferenz zwischen dem Anlegen der Feuchtmittelauftragwalze an die Zwischenwalze und den Plattenzylinder bestimmt. Das Zeitglied wird zweckmäßigerweise regelbar oder so groß gewählt, daß der Zeitraum, in dem die Auftragwalze nur an die Zwischenwalze. und nicht an den Plattenzyader angestellt ist, gerade ausreicht um die Auftragwalze vor ihrer endgültigen Anstellung vollkommen zu befeuchten. Wird dann die Auftragwalze auch an die Druckplatte angestellt, so ist gewährleistet, daß sofort vom Anstellzeitpunkt an ein Gleichgewicht zwischen der der Auftragwalze zugeführten und der von dieser an die Druckplatte abgeführten Feuchtigkeit hergestellt ist. Umgekehrt kann bei Druckabstellung die Feuchtigkeitszufuhr an die Auftragwalze für einen einstellbaren Zeitraum, der anders als der obengenannte Zeitraum sein kann, aufrechterhalten werden oder kurzzeitig so vermindert werden, daß nur gerade die durch Verdunstung verlorengegangene Feuchtigkeit der Auftragwalze wieder zugeführt wird. Der Feuchtigkeitsfihn auf der Auftragwalze behält dann gerade diejenige Dicke, die sich normalerweise während des Druckprozesses einstellt. Damit kann erreicht werden, daß bei kurzzeitigen Druckunterbrechungen die Feuchtigkeitszufuhr nicht unterbrochen werden muß und danach der Druckprozeß durch Anstellen der Feuchtauftragwalze an den Plattenzylinder sofort weitergeführt werden kann.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand nachfolgender, schematischer Zeichnungen eingehend beschrieben. In den Zeichnungen zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht einer Auftragwalzenlagerung sowie den zugehörigen Mechanismus zur An-, Ab- und Einstellung der Auftragwalze, F i g. 2 eine Draufsicht der F i g. 1 längs der Schnittlinien II-II und III-III gemäß F i g. 1, F i g. 3 eine F i g. 1 ähnliche Ansicht des Auftragwalzenlagers, stark vereinfacht und in kleinerem Maßstab, die Auftragwalze einmal an den Plattenzylinder und an die Zwischenwalze und ein andermal (gestrichelt gezeichnet) nur an die Zwischenwalze angestellt, F i g. 4 eine Ansicht gemäß F i g. 3, die Auftragwalze einmal sowohl vom Plattenzylinder als auch von der Zwischenwalze abgestellt, ein andermal (gestrichelt gezeichnet) nur an die Zwischenwalze angestellt, F i g. 5 eine Ansicht gemäß F i g. 3 und 4, die Auftragwalze einmal nur an den Plattenzylinder (Waschstellung), ein andermal (gestrichelt gezeichnet) an den Plattenzylinder und an die Zwischenwalze angestellt, F i g. 6 eine Einrichtung zur automatischen, stufenweisen Anstellung der Auftragwalze und F i g. 7 ein Flußdiagramm der Automatik gemäß F ig. 6.
  • F i g. 1 zeigt eine Auftragwalze 1 in Berührungskontakt mit einem Plattenzylinder 2 und einer Zwischenwalze 3. Dieser wird ein Feuchtigkeitsfilm von einer in einen Flüssigkeitsbehälter 4 eintauchenden Duktorwalze 5 zugeführt. Die Feuchtigkeitszufuhr an die Auftragwalze 1 wird in üblicher Weise durch Veränderung der Duktorwalzendrehzahl und durch eine gegen die Duktorwalze 5 anstellbare Quetschwalze 6 geregelt. Die Wellenzapfen 7 der Auftragwalze 1 sind in Lagerplatten 8 gelagert. In F i g. 2 sowie der nachfolgenden Beschreibung ist die Darstellung auf nur ein Walzenende beschränkt worden, da die Ausführung des anderen Walzenendes in jeder Weise gleich ist. Die Lagerplatte 8 ist auf einer exzentrisch gebohrten Büchse 9 drehbar gelagert, die auf einen an einem Maschinengehäuseteil befestigten Bolzen 10 aufgeschoben und mit diesem mittels. einer Konterinutter 11 lösbar verbunden ist. Nach Lösen der Kontermutter 11 und Verdrehen der Büchse 9 auf dem Bolzen 10 kann die Drehachse 12, um die die Lagerplatte 8 schwenkbar ist, ungefähr in Richtung einer durch besagte Drehachse 12- und durch die Drehachse der Zwischenwalze 3 gehende Linie 13 bewegt und somit die Auftragwalze 1 gegenüber der Zwischenwalze 3 eingestellt werden. Die Schwenkbewegung der Lagerplatte 8 und damit der Auftragwalze 1 um die Drehachse 12 wird in Richtung des Plattenzylinders 2 formschlüssig durch einen Anschlaghebel 14 und in entgegengesetzter Richtung kraftschlüssig durch eine Druckfeder 16 begrenzt. Diese stützt sich einerseits auf einem Absatz 17 der Lagerplatte 8 und andererseits auf einem Absatz 18 des Feuchtwerkrahmens 19 ab. Der Anschlaghebel 14 liegt an einer Büchse 20 an, die exzentrisch gebohrt und auf einen in der Lagerplatte 8 festgeschraubten Bolzen 21 aufgezogen und durch eine Kontermutter 22 mit diesem lösbar verbunden ist. Durch Verdrehen dieser Büchse 20 ist die Auftragwalze 1 gegenüber dem Plattenzylinder 2 einstellbar. Der Anschlaghebel 14 stellt einen Arm eines zweiarmigen Hebels 23 dar, der auf einem im Maschinengehäuse 24 festgeschraubten Bolzen 25 drehbar gelagert ist und dessen anderer Arm als Rollenhebel 26 ausgebildet ist. Der Hebel 23 ist einerseits formschlüssig durch eine Stellschraube 27 - diese kann durch eine Kontermutter 28 in ihrer Lage festgestellt worden - andererseits durch eine Zugfeder 29 in seiner Lage bestimmt, kann aber entgegen der Kraft der Zugfeder 29 durch Verschwenken einer Welle 30 über einen Handhebel 31 und damit eines auf der Welle 30 befestigten zweistufigen Nockens 32, der auf den Rollenhebel 26 wirkt, in Richtung des Uhrzeigers und wieder zurück verdreht werden, wobei der Verdrehwinkel der Höhe der jeweiligen Nockenstufe entspricht. Die Verschwenkung des Handhebels 31 ist durch zwei Endanschläge 33 und 34 begrenzt. Gemäß F i g. 1, 3 und 4 liegt die Drehachse der Auftragwalze 1, also die Achse des Wellenzapfens 7, bei an den Plattenzylinder 2 und an die Zwischenwalze 3 angestellter Auftragwalze 1 um einen geringen Betrag links von der Verbindungslinie 13. F i g. 3 zeigt in gestrichelten Linien die, weg vom Plattenzylinder 2 und um die Drehachse 12 entsprechend der Höhe der ersten Stufe 35 des Nockens 32 geschwenkte Auftragwalze L Die Drehachse der Auftragwalze 1 liegt nur einen geringen Betrag rechts von der Verbindungslinie 13. Der Abstand dieser Drehachse vom Plattenzylinder 2 hat sich also vergrößert, während ihr Abstand von der Zwischenwalze 3 sich nicht verändert hat. Bei einer- weiteren Verschwenkung der Auftragwalze 1 entsprechend der Höhe der zweiten Stufe 36 des Nockens 32 entfernt sich gemäß F i g. 4 die Auftragwalzendrehachse auch von der Zwischenwalze 3 und die Auftragwalze 1 ist sowohl vom Plattenzylinder 2 als auch von der Zwischenwalze 3 abgestellt. Der Wellenzapfen 7 der Auftragwalze 1 ist gemäß F i g. 1 und 2 in einer exzentrisch gebohrten Büchse 37 gelagert, die verdrehbar in der Lagerplatte 8 angeordnet ist. Da die Achse des Wellenzapfens 7 und die Drehachse, der Büchse 37 nicht übereinstimmen, kaTin die Lage der Auftragwalze 1 durch Verdrehen der Büchse 37 zusätzlich verändert werden. Eine Verdrehung dieser Büchse. 37 kann so erfolgen, daß die Achse des Wellenzapfens 7, d. h. der Auftragwalze 1, die gemäß F i g. 1 und 5 bei an den Plattenzylinder 2 und an die Zwischenwalze 3 angestellter Auftragvvalze 1 den zum Plattenzylinder 2 konzentrischen Kreis 38 wieder trifft (ausgezogene Linien in F i g. 5), d. h. daß unter Beibehaltung des Abstands der Auftragwalze 1 zum Plattenzylinder 2 die Auftragwalze 1 von der Zwischenwalze 3 abgestellt ist. Der Verdrehwinkel der Lagerbüchse 37 wird durch einen Raststift 39 (F i g. 2) begrenzt, der in einer Bohrung 40 innerhalb des mit der Lagerplatte 8 verschraubten Lagerdeckels 41 angeordnet ist und kraft einer ebenfalls in der Bohrung 40 angeordneten Druckfeder 42 gegen die Außenmantelfläche der Büchse 37 gedrückt wird, bzw. durch Öffnungen 43, 44 (F i g. 1) am Außenmantel der Büchse 37, in welche der Raststift 39 einrastet. Der Raststift 39 kann an seinem Kopf 45 aus der jeweiligen Öffnung 43, 44 herausgezogen werden.
  • F i g. 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die stufenweise Anstellung der Auftragwalze 1 automatisch erfolgt. Anschlaghebel 14 und der Handhebel 31 sind für die abgestellte Stellung der Auftragwalze 1 in durchzogenen Linien gezeigt, während die gestrichelt gezeichneten Lagen entgegen dem Drehsinn des Uhrzeigers gesehen jeweils zunächst die Anstellung der Auftragwalze 1 an die Zwischenwalze 3 und dann an die, Zwischenwalze 3 und an den Plattenzylinder 2 darstellen. Am Maschinenrahmen sind zwei Hubmagnete 46, 47 angeordnet, deren als Anschläge, 48, 49 ausgebildete Anker im nicht erregten Zustand durch die Kraft von Druckfedem 50 in den Schwenkbereich eines auf der Welle 30 befestigten und mit der Welle, 30 verdrehbaren Nockens 51 hinein-ragen. Eine Zugfeder 52 greift an einer an der Welle 30 befestigten Lasche 53 an und versucht diese entgegen dem Uhrzeigersinn zu verdrehen. Die Verdrehung wird gemäß F i g. 6 durch den ersten Anschlag 48 verhindert. Bei Betätigung eines Schaltelementes. 54 gemäß F i g. 7 zieht der erste Magnet 46 an und läßt eine Verdrehung der Welle 30 bis zum Anschlag des Nockens 51 gegen den zweiten Anschlag 49 zu. Gleichzeitig wird gemäß F i g. 7 ein Zeitglied 55 angesteuert, das nach einer einstellbaren Zeitspanne den zweiten Magnet 47 ansteuert, worauf eine weitere Verdrehung der Welle 30 bis zum Anschlag des Handhebels 31 an seinen Endanschlag 33 erfolgt.

Claims (2)

  1. Patentanspräche: 1. Lagerung einer mit einem elastischen, nicht absorbierenden überzug versehenen Feuchtmittelauftragwalze von Rotationsoffsetdruckmaschinen, die sowohl an den Plattenzylinder als auch an eine der Auftragswalze vorgeschaltete, fest gelagerte Zwischenwalze zur Anlage kommt, g e - kennzeichnet durch die Lagerung der Feuchtmittelauftragwalze(1) in einer um eine außerhalb der Mittelachse der Zwischenwalze (3) gelegene Schwenkachse derart schwenkbaren Lagerplatte (8), daß die Feuchtmittelauftragwalze (1) bei ihrem Anschwenken an den Plattenzylinder zuerst mit der Zwischenwalze (3) und dann mit dem Plattenzylinder in Berührung kommt, wobei die Feuchtmittelauftragwalze (1) in der Lagerplatte (8) selbst derart gelagert ist, daß die Feuchtmittelauftragwalze (1) um den Plattenzylinder unter Beibehaltung des Kontaktes mit diesem verschwenkbar ist.
  2. 2. Lagerung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Steuereinrichtung (30 bis 36; 46 bis 54) zur stufenweisen An- und Abstelhing der Feuchtmittelauftragwalze gegenüber der Zwischenwalze (3) -und dem Plattenzylinder (2). 3. Lagerung nach den Ansprüchen 1 und 2, ge-C kennzeichnet durch ein Zeitglied (55), welches die Zeitdifferenz zwischen dem Anlecen der Feucht-C mittelauftraawalze (1) an die Zwischenwalze (3) C und den Plattenzylinder (2) bestimmt.
DE19681611263 1968-02-15 1968-02-15 Lagerung für Feuchtauftragwalzen an Offsetdruckmaschinen Expired DE1611263C (de)

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DER0048014 1968-02-15
DER0048014 1968-02-15

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