DE1611251B1 - Nachstellvorrichtung fuer die farb und wasserauftragewalzen gegenueber einem schraegstellbaren formzylinder von rotations druckmaschinen - Google Patents
Nachstellvorrichtung fuer die farb und wasserauftragewalzen gegenueber einem schraegstellbaren formzylinder von rotations druckmaschinenInfo
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- DE1611251B1 DE1611251B1 DE1968M0077169 DEM0077169A DE1611251B1 DE 1611251 B1 DE1611251 B1 DE 1611251B1 DE 1968M0077169 DE1968M0077169 DE 1968M0077169 DE M0077169 A DEM0077169 A DE M0077169A DE 1611251 B1 DE1611251 B1 DE 1611251B1
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Description
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gesetzten Endes des Formzylinders im Rahmen der weiterleiten. Zwischen den Reibwalzen 23, 24 und
Maschine; den Formzylindern 14 sind die Auftragewalzen 26,
Fig. 3 ist eine bruchstückartige Schnittansicht 27, 29, 30 angeordnet und auf einen gleichförmigen
eines Seitenaufrisses der Druckmaschine, bei welcher Längskontakt und einen gewünschten Druck zum
der Seitenrahmen entfernt ist und Teile weggebro- .5 Auftragen von Druckfarbe auf die Druckform einge-
chen sind, um die Beziehung der verschiedenen Auf- stellt. Für die Druckfarbenauftragewalzen ist eine
tragewalzen zu dem Formzylinder zu zeigen; Spezialbefestigung vorgesehen, und eben diese Be-
Fig. 4 ist eine Teilschnittansicht auf Linie 4-4 festigung bildet Teil der Erfindung, um die Ausrich-
von Fig. 3 und zeigt die Befestigung einer Druck- tung dieser Walzen zu dem Formzylinder aufrecht-
farbenauftragewalze bezogen auf einen vom Form- io zuerhalten.
zylinder getragenen Ring; Um die Oberfläche der Druckform anzufeuchten,
Fig. 5 ist eine Teilschnittansicht auf Linie 5-5 von ehe die Druckfarbe aufgetragen wird, wird ein all-
Fig. 3 und zeigt die Beziehung der Auftragewalze gemein bei 17 gezeigtes Feuchtwerk verwendet, das
zu einer Reibwalze und ihrer Befestigungsplatte; eine flache Schale 28 und eine Rolle 28 α aufweist.
Fig. 6 ist eine Teilschnittansicht auf Linie 6-6 15 Die Rolle gibt Feuchtigkeit an die Trommel31 ab,
von Fig. 3 und zeigt die Verbindung eines Abhebe- die ihrerseits die Auftragewalze 32 berührt, die auf
Zylinders und der Befestigungsplatte für die Druck- der Oberfläche der Druckform abrollt. Wichtig ist,
farbenauftragewalzen. daß die Flüssigkeit gleichförmig über die gesamte
Die Erfindung ist hu folgenden in Verwendung bei Oberfläche der Druckform aufgetragen wird, und da-Einheiten
von im Schön- und Widerdruckverfahren 20 her ist die Auftragewalze 32 verstellbar angeordnet,
arbeitenden Offset-Druckerpressen gezeigt und be- so daß sie unter dem gewünschten Druck auf gleichschrieben.
Die Papierbahn verläuft zwischen zwei zu- förmigen Längskontakt gegen die Druckform eingesammenwirkenden
Dracktuchzylindern, und das auf stellt werden kann. Die noch zu beschreibende Bejedem
Zylinder getragene Druckbild wird gleichzeitig festigung weist Mittel auf, um die Achse der Aufauf
beide Seiten der Bahn gedruckt. Pressen zum 25 tragewalze mit der Achse des Formzylinders in
Drucken eines hochwertigen Mehrfarben-Druck- Ausrichtung zu halten.
■erzeugnisses können aus mehreren Einheiten in einer Es ist bei der Ausbildung von Offset-Druckwerks-Reihe
bestehen, bei welchem die Bahn nacheinander einheiten der hier offenbarten Art allgemein üblich,
■durch jede Einheit läuft, die eine bestimmte Farbe beide Enden des Formzylinders und Drucktuchzylinaufträgt.
Der Druck jeder Farbe muß in genauer 30 ders in den Seitenrahmen in Exzenterbuchsen zu
Übereinstimmung mit den Drucken anderer Farben lagern. Damit soll die zum genauen Ausrichten der
auf die Bahn aufgetragen werden, so daß das End- Achsen dieser Zylinder zu anderen Gliedern der
erzeugnis eine scharfe und getreue Reproduktion des Presse erforderliche Verstellbarkeit erzielt und ein
ursprünglichen Abdruckes darstellt. Manchmal »Abheben« ermöglicht werden, damit die Druckforkommt
es vor, daß bei der Vorbereitung oder Be- 35 men oder Drucktücher ausgewechselt werden könfestigung
der Druckform Fehler auftreten oder daß nen. Diese in der Technik allgemein bekannte Bedie
Zylinder aufeinanderfolgender Presseneinheiten festigungsart ermöglicht ein Verstellen des Formnicht
genau parallel sind. Zylinders, wenn das gedruckte Bild um Bruchteile
Wenn ein Zylinder nachgestellt wird, beeinflußt er eines Zolls verschoben ist. Ein solches Verstellen
die Beziehung der zugeordneten Glieder, die entspre- 40 kann ausreichen, um die erforderliche Ubereinstim-
chend nachgestellt werden müssen, um sie in ihrem mung zu erzielen, ohne daß die Lage der Druckform
Zusammenwirken in richtiger Beziehung zueinander auf dem Zylinder in mühsamer Arbeit berichtigt
zu halten. werden muß und kann beim Betrieb der Presse aus-
Fig. 1 der Zeichnungen zeigt schematisch die bei geführt werden, so daß die Ergebnisse sofort durch
•der Ausübung der Erfindung verwendete und in der 45 Überprüfung des auf die Bahn gedruckten Bildes erunteren
Hälfte einer Presseneinheit 10 verkörperte kennbar sind.
Konstruktion, in welcher beide Seiten einer Bahn Gegebenenfalls kann eine solche Justierung zur Ergleichzeitig
bedruckt werden. Die Bahn W verläuft zielung der Übereinstimmung durch leichtes Drehen
zwischen Drucktuchzylindern 11 und 12, die Druck- der exzentrischen Befestigung an einem Ende des
bilder auf die Bahn auftragen. Die Drucktuchzylin- 50 Formzylinders erzielt werden, so daß seine bei 19 in
der laufen in Kontakt mit den Formzylindern 13, 14 F i g. 2 gezeigte Achse etwas schief eingestellt ist. Die
und erhalten die Druckbilder von Formen, die auf Lagerwelle oder der Lagerzapf en 34 für den Formden
Formzylindern durch geeignete Greifer gehalten zylinder 14 ist durch ein Lager 35 drehbar gelagert,
werden. Die Formen werden angefeuchtet, und dann das in einer Hülse oder Buchse 36 angeordnet ist, die
wird ein Druckfarbenfihn der gewünschten Farbe 55 sich in einer Bohrung 37 in Seitenrahmen 15 befindet
entsprechend dem beim Offsetdruck angewandten und begrenzt schwenkbeweglich ist. Wie in Fig. 2
üblichen Verfahren auf die Aufnahmeflächen aufge- gezeigt ist, ist die Bohrung der Buchse 36 zu ihrer
tragen. Ein Paar Seitenrahmen 15 bilden eine Ab- Außenfläche exzentrisch, so daß die Achse 19 des
Stützung für die verschiedenen Elemente in richtiger Formzylinders 14 gegenüber der Mitte 20 der Boh-Beziehung
zueinander für die Ausübung des Druck- 60 rung 37 leicht versetzt ist. Die Achse 19 kann daher
Vorganges oder zur Erfüllung anderer Funktionen, in einem Bogen um die Mitte 20 angeordnet werden,
die nachstehend noch beschrieben werden. Recht- wenn die Hülse 36 gedreht wird. Eine mit dem Ende
winklig zu den Seitenrahmen ausgebildete Flansch- der Welle 34 verschraubte Kreisscheibe 54 dient als
glieder 15 α bilden eine strukturelle Versteifung. Halterung für das Lager 35.
Ein allgemein mit 18 bezeichnetes Farbwerk lief ert 65 F i g. 2 zeigt auch die Befestigung des Drehzapf ens
die Druckfarbe, die in geregelter Menge an eine all- am entgegengesetzten Ende des Zylinders 14, wobei
gemein mit 16 bezeichnete Reihe von Rollen abge- entsprechende Teile durch die gleichen Zahlen mit
geben wird, die die Druckfarbe an Reibwalzen 23, 24 dem Index »α« bezeichnet sind. Diese Befestigung ist
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in ähnlicher Weise schwenkbeweglich und wird, ver- spannmitteln, um das Ende 87 der Platte 40 in Konriegelt,
nachdem aHe Glieder der Presse; ordnungs- takt mit der Oberfläche78 des Ringes75 zuhalten,
gemäß ausgerichtet worden sind.. : . ...... ;\ ein Verschwenken /der .Befestigungsplatte um die
Um die Exzenterbuchse 36 schwenkbeweglich an- Welle der Trommel· zu ermöglichen und das Ende
zuordnen, ist eine-Abdeckplatte38 fest .mit- dem 5 der Äuftragewalze mitzuführen^. wenn es erforderlich
Ende der Buchse verbunden. -.'..':■ ·Γ>
■'.- .■/■;.-· _ ist, die Achse:des Eormzylinders schief einzustellen,
. Am Rand der Abdeckplatte befindet sich ehl ange- um eine lübereinstimmung. des gedruckten Bildes _;auf
gossener Arm 39, der. über einen Zapfen 65 mit der Bahn zu erzielen. Die verstellbare Befestigung für
einem Verbindungsstück 64 gekoppelt ist.. :Das Ver- die Auftragewalzenist auch an den entgegengesetzten
bindungsstüek ist am Ende einer Schubstange 62 be- ίο Enden vorgesehen mit der. Ausnahme, daß an den
festigt. Das äußere Ende der Stange ist zur Aufnahme entgegengesetzten Enden die - Befestigungsplatten an
in einer Pesselmütter 63 mit Gewinde versehen, .die festen Anschlägen eingreifen und somit verhältnisim
Flansch 15α des Seitenrahmens: drehbar gelagert mäßig feststehend bleiben, während.der Formzylin-
und mit einem Handrad 61 gekoppelt ist. Eine Dre- der schief eingestellt wird,, folglich ist. es nicht notr
hung des Handrades,; die eine axiale Bewegung der 15 wendig, .die entgegengesetzten Enden: der Walzen zu
Stange 62bewirkt, verdreht die Exzenterbuchse36 in zeigen oder.ausführlichzu beschreiben,
eine gewünschte Winketeellung, wodurch daslEnde . Die anderen Auftragewalzen sind ähnlich wie die der Achsel!): des Formzylinders 14 ineine leichte Walze26 angeordnet. Wie in Fig. 3 gezeigt ist, ist Schiefstellung verschoben, .wird.: Das. Handrad kann die Auftragewalze 27 lan einer Platte 41 abgestützt, nach beiden Seiten gedreht werden, und inder Praxis 20 die auf der Welle. 68-der Reibwalze 23 schwenkbar ist eine Korrektur der Lage bestimmter Bereiche! des angeordnet ist, während die.Walzen29, 30 an. Piatauf die Bahn gedruckten Bildes bis zu 0,3810 mfn ten40«, 41α, abgestützt sind, die auf der Welle 68a möglich. Die geringe Schief einstellung bewegt. sich der Reibwalze^, schwenkbar -.angeordnet sind. Die innerhalb der Toleranz des Lagers; 35,. so. daß:es also bei.79 und 79 a gezeigten Buchsen können zwischen nicht erforderlich ist, irgendeine Neuausrichtung die- 25 den Befestigungsplatten und den Trommelwellen, auf ses Lagers vorzunehmen. , .;--.> .:. denen sie angeordnet sind,-gelagert sein. Diese WeI-■ Wichtig, ist, daß die Druckfärbe, und das.Wasser ien: sind ihrerseitsindem Rahmen: durch Buchsen 73 gleichmäßig .über die gesamte Drückform /verteilt (siehe Fig. 5) drehbar gelagert. Die; Befestigungswerden, so cdaß alle Bereiche, der DrucMormzur. Err platten sind in Eingriff mit -dem Ring 75 bei 87, 88 zielung gleichmäßiger Farbdichte unter den gleichen 30 vorgespannt, und der JEontakt wird mittels geeigneter Bedingungen arbeiten. Es. hat sieh ^gezeigt, daß Federn 85, 86 aufrechterhalten, die an Armen 83, 84 eine Schiefeinstellung des Formzylinders.von nur der Befestigungsplatten, anliegen. Die Arme 83, 84 0,3810 mm eine Fehlausrichtung der Aüftragewalzen gabehi sich: an ihren Enden und sind gebohrt, um gegenüber dem Formzylinder verursacht, die die einen Zapfen33 aufzunehmen, der zwischen den beiGleichmäßigkeit der. Färbung beeinträchtigt. Durch 35 den Teilen 57, 58 verläuft, um' eine Verbindung mit Befestigung der Auftragewalzen in.der in den Zeich- dem Vorspannmechanismus Iterzüstellen. Fig. 6 zeigt nungen gezeigten und im folgenden beschriebenen eine durch die Buchse 25 .im Rahmen 15 gelagerte Weise werden die Achsen der Auftragewalzen jeder- Welle 93. Die Welle verläuft zum Rahmen auf der zeit-zu der Achse des Formzylinders genau parallel entgegengesetzten Seite,- an-.welcher sie auf ähnliche gehalten.. "-.-..■ , - 4P-Weise befestigt ist und eme feste Basis für die BiI-Die Erfindung schafft eine neuartige.und verein- dung der: yorspannkraft bildet, um den Kontakt fachte Anordnungjimit der die Auftragewalzen, bei- zwischen den Platten und dein Ring 75 aufrechtzuspielsweise die Druckfarbenauftragewalzen 26 und<27, erhalten. Diese Welle 93 stützt ferner eine Exzenterder Schiefeinstellbewegung des Formzyünders 14 s.cheibe mit zwei Nocken 74, mittels welcher die Aufgenau nachgeführt werden und somit die parallele 45 'trägewalzen yom Formzylinder14 räumlicli;'getrennt Ausrichtung und der gleichförmige Kontakt mit dem werden köjinen, wenn cues beim Betrieb der Presse Formzylinder beibehalten wird» In Fig: 2^und.3 ist erforderlich ist. .; .. '·"".■-■■
zusehen, daß ein Bezugsring 75 mit dem^ gleichen .Der Mechanismus, .durch welchen die Befesti-Außendurchmesser wie die Druckformen auf dem güngsplatten in Eingriff mit dem Ring 75 vorgespannt Forttizyündei 14 an der Buchse36 ,befestigt ist,; so 50 werden,.ist in Fig; 3 und 6 gezeigt^ wobei Einzel· daß seine Achsemit der Achse 19 des: FormzyBnders heiteu des. Mechanismus bei:69 und 70 in Fig. 6 zusammenfällt und seine Außenfläche 78 sich stets in gezeigt sind. Wie schon 'Vorstehend beschrieben,,ist Ausrichtung mit der; Oberfläche der Druckformen be- der Arm.83;. auf ,der Befestigungsplatte 40 gabelförfindet. Die Außenfläche des sieh stets bei einer Dre- mig ausgebildet und mit einem besonderen Zapfen 33 hung der Buchse: bewegenden Ringes wird:somit2u 55 ausgerüstet. Dieser Zapfen hat in der Mitte fläche einem Bezug für die Oberfläche der Druckformen in Seiten, ist aber an den Enden zylindrisch, so daß er aUen Stellungen- des Fonnzylinders. :. . _ . sich zwischen dea; beiden Teilen 57, 58 gegenüber Zwecks Verbindung eines Endes jeder Auftrage- dem Arm83 drehen kann..Em'Löchist rechtwinklig -walze26, 27 .mit der Bezugsfläche des/Rihges zur durch die flache Seite.dieses Zapfens gebohrt. Durch Beibehaltung der richtigen Laufbeziehung mit dem ffo diesesXoch verläuft ein Stift 71 und ist in denJäng-Fonnzylinder sind die Sockel, der jeweiligen Auf- liehen Abschnitt eines bügeiförmigen: Befestigungstragewalzen in Befestigungsplatten gelagert, die um teils 72 geschraubt, das drehbar: mit dem Exzenter 74 die Welle 68 der Reibwalze 23. schwenkbar ängeord- auf der Welle 93 verbunden ist.: Eine den Stift rannet sind. Wie in Fig. 5 gezeigt.ist, ist·der Sockel42, gebende Buchse76 wird durch' die Feder 85 ängeder die Auftragewalze 26 trägtj an einer Platte 40 auf 65 drückt und ist mit einer .der flachen Seiten des Zapeiner Seite der Trommelachse befestigt. Eine Platten- fens 33 in Eingriff; wie- in F i g. 6 gezeigt ist. In die Verlängerung oder ein Arm 83 auf der. anderen Seite Buchse 76 ist eine zweite Buchse 77 geschoben, die der Troinmelachse ist. in Eingriff mit geeigneten Vor- am entgegengesetzten Ende der Feder eingreift. Das
eine gewünschte Winketeellung, wodurch daslEnde . Die anderen Auftragewalzen sind ähnlich wie die der Achsel!): des Formzylinders 14 ineine leichte Walze26 angeordnet. Wie in Fig. 3 gezeigt ist, ist Schiefstellung verschoben, .wird.: Das. Handrad kann die Auftragewalze 27 lan einer Platte 41 abgestützt, nach beiden Seiten gedreht werden, und inder Praxis 20 die auf der Welle. 68-der Reibwalze 23 schwenkbar ist eine Korrektur der Lage bestimmter Bereiche! des angeordnet ist, während die.Walzen29, 30 an. Piatauf die Bahn gedruckten Bildes bis zu 0,3810 mfn ten40«, 41α, abgestützt sind, die auf der Welle 68a möglich. Die geringe Schief einstellung bewegt. sich der Reibwalze^, schwenkbar -.angeordnet sind. Die innerhalb der Toleranz des Lagers; 35,. so. daß:es also bei.79 und 79 a gezeigten Buchsen können zwischen nicht erforderlich ist, irgendeine Neuausrichtung die- 25 den Befestigungsplatten und den Trommelwellen, auf ses Lagers vorzunehmen. , .;--.> .:. denen sie angeordnet sind,-gelagert sein. Diese WeI-■ Wichtig, ist, daß die Druckfärbe, und das.Wasser ien: sind ihrerseitsindem Rahmen: durch Buchsen 73 gleichmäßig .über die gesamte Drückform /verteilt (siehe Fig. 5) drehbar gelagert. Die; Befestigungswerden, so cdaß alle Bereiche, der DrucMormzur. Err platten sind in Eingriff mit -dem Ring 75 bei 87, 88 zielung gleichmäßiger Farbdichte unter den gleichen 30 vorgespannt, und der JEontakt wird mittels geeigneter Bedingungen arbeiten. Es. hat sieh ^gezeigt, daß Federn 85, 86 aufrechterhalten, die an Armen 83, 84 eine Schiefeinstellung des Formzylinders.von nur der Befestigungsplatten, anliegen. Die Arme 83, 84 0,3810 mm eine Fehlausrichtung der Aüftragewalzen gabehi sich: an ihren Enden und sind gebohrt, um gegenüber dem Formzylinder verursacht, die die einen Zapfen33 aufzunehmen, der zwischen den beiGleichmäßigkeit der. Färbung beeinträchtigt. Durch 35 den Teilen 57, 58 verläuft, um' eine Verbindung mit Befestigung der Auftragewalzen in.der in den Zeich- dem Vorspannmechanismus Iterzüstellen. Fig. 6 zeigt nungen gezeigten und im folgenden beschriebenen eine durch die Buchse 25 .im Rahmen 15 gelagerte Weise werden die Achsen der Auftragewalzen jeder- Welle 93. Die Welle verläuft zum Rahmen auf der zeit-zu der Achse des Formzylinders genau parallel entgegengesetzten Seite,- an-.welcher sie auf ähnliche gehalten.. "-.-..■ , - 4P-Weise befestigt ist und eme feste Basis für die BiI-Die Erfindung schafft eine neuartige.und verein- dung der: yorspannkraft bildet, um den Kontakt fachte Anordnungjimit der die Auftragewalzen, bei- zwischen den Platten und dein Ring 75 aufrechtzuspielsweise die Druckfarbenauftragewalzen 26 und<27, erhalten. Diese Welle 93 stützt ferner eine Exzenterder Schiefeinstellbewegung des Formzyünders 14 s.cheibe mit zwei Nocken 74, mittels welcher die Aufgenau nachgeführt werden und somit die parallele 45 'trägewalzen yom Formzylinder14 räumlicli;'getrennt Ausrichtung und der gleichförmige Kontakt mit dem werden köjinen, wenn cues beim Betrieb der Presse Formzylinder beibehalten wird» In Fig: 2^und.3 ist erforderlich ist. .; .. '·"".■-■■
zusehen, daß ein Bezugsring 75 mit dem^ gleichen .Der Mechanismus, .durch welchen die Befesti-Außendurchmesser wie die Druckformen auf dem güngsplatten in Eingriff mit dem Ring 75 vorgespannt Forttizyündei 14 an der Buchse36 ,befestigt ist,; so 50 werden,.ist in Fig; 3 und 6 gezeigt^ wobei Einzel· daß seine Achsemit der Achse 19 des: FormzyBnders heiteu des. Mechanismus bei:69 und 70 in Fig. 6 zusammenfällt und seine Außenfläche 78 sich stets in gezeigt sind. Wie schon 'Vorstehend beschrieben,,ist Ausrichtung mit der; Oberfläche der Druckformen be- der Arm.83;. auf ,der Befestigungsplatte 40 gabelförfindet. Die Außenfläche des sieh stets bei einer Dre- mig ausgebildet und mit einem besonderen Zapfen 33 hung der Buchse: bewegenden Ringes wird:somit2u 55 ausgerüstet. Dieser Zapfen hat in der Mitte fläche einem Bezug für die Oberfläche der Druckformen in Seiten, ist aber an den Enden zylindrisch, so daß er aUen Stellungen- des Fonnzylinders. :. . _ . sich zwischen dea; beiden Teilen 57, 58 gegenüber Zwecks Verbindung eines Endes jeder Auftrage- dem Arm83 drehen kann..Em'Löchist rechtwinklig -walze26, 27 .mit der Bezugsfläche des/Rihges zur durch die flache Seite.dieses Zapfens gebohrt. Durch Beibehaltung der richtigen Laufbeziehung mit dem ffo diesesXoch verläuft ein Stift 71 und ist in denJäng-Fonnzylinder sind die Sockel, der jeweiligen Auf- liehen Abschnitt eines bügeiförmigen: Befestigungstragewalzen in Befestigungsplatten gelagert, die um teils 72 geschraubt, das drehbar: mit dem Exzenter 74 die Welle 68 der Reibwalze 23. schwenkbar ängeord- auf der Welle 93 verbunden ist.: Eine den Stift rannet sind. Wie in Fig. 5 gezeigt.ist, ist·der Sockel42, gebende Buchse76 wird durch' die Feder 85 ängeder die Auftragewalze 26 trägtj an einer Platte 40 auf 65 drückt und ist mit einer .der flachen Seiten des Zapeiner Seite der Trommelachse befestigt. Eine Platten- fens 33 in Eingriff; wie- in F i g. 6 gezeigt ist. In die Verlängerung oder ein Arm 83 auf der. anderen Seite Buchse 76 ist eine zweite Buchse 77 geschoben, die der Troinmelachse ist. in Eingriff mit geeigneten Vor- am entgegengesetzten Ende der Feder eingreift. Das
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Federglied 85 wird somit zwischen den Flanschen der ist und mit dem Kopfglied 49 auf dem Stift 50 in
Buchsen 76 und 77 gehalten. Um die Anordnung zu Schraubeingriff steht. Durch Drehen der Schraube 44
vervollständigen, ist eine Mutter 80 auf das äußere wird der Befestigungsarm 48 auf seiner Befestigungs-Ende
des Stiftes 71 geschraubt und dient als Einstell- platte bewegt. Es sind zwei Schrauben dieser Art vormittel
für die Lage der Buchse 77 und infolgedessen 5 gesehen, die voneinander getrennt angeordnet sind,
für die von der Feder ausgeübte Kraft. Kurz ausge- wobei die zweite bei 43 gezeigt ist. Indem man die
drückt, die Vorspannkraft der Feder 85 drückt diese Schrauben gegeneinander bewegt, kann die Aufträge-Buchse
76 in Eingriff mit der flachen Seite auf dem walze ordnungsgemäß gegen beide benachbarte Glie-Zapfen33,
der seinerseits im Arm83 der Befesti- der »ausgerichtet« werden. Die in Fig. 4 und 5 gegungsplatte
40 befestigt ist, und sucht die Platte 40 io zeigten Sockelanordnungen 42 sind im wesentlichen
im Uhrzeigersinn zu drehen, wie in Fig. 3 gezeigt identisch mit der Ausnahme, daß sich die Stellist,
wobei sie mit dem Ring 75 in dem Bereich 87 schraube 44 zwischen der Befestigungsplatte und dem
federnd in Kontakt gehalten wird. Die Federn85, 86 Seitenrahmen der Presse befindet, wie in Fig. 5 gesind
getrennt einstellbar. zeigt ist und auf der anderen Seite der Befestigungs-Wenn
der Formzylinder in eine Richtung schief 15 platte in F i g. 4.
eingestellt werden muß, durch welche die Platte 40 Bei Betrieb von Offset-Druckmaschinen der
im Gegenuhrzeigersinn verdreht wird, bewegt sich beschriebenen Art müssen die Druckfarbe- und
der Arm 83 in Richtung von der festen Welle 93 weg, Wasserauftragewalzen von der Oberfläche des Formso
daß die Feder 85 weiter zusammengedrückt wird Zylinders räumlich getrennt werden. Der Mechanis-
und somit den Kontakt zwischen der Platte und dem 20 mus ist mit Mitteln versehen, die diese Trennung
Ring 75 aufrechterhält. Bei Bewegung des Zylinders bewirken und auch die Auftragewalzen wieder in
in umgekehrter Richtung dehnt sich die Feder aus Kontakt mit dem Formzylinder bewegen, ohne daß
und dreht die Befestigungsplatte 40 im Uhrzeigersinn, die Ausrichtung der Walzen beeinträchtigt wird. Unum
sie mit dem Ring in Eingriff zu halten. Ein bei 67 abhängige Steuerungen sorgen dafür, daß die Druckin
Fig. 6 gezeigter geringfügiger Zwischenraum wird 25 farbenauftragewalzen und die Wasserauftragewalze
beim Zusammenbau in die Anordnung eingebaut. zu verschiedenen Zeiten getrennt werden können.
Dieser Zwischenraum ermöglicht eine entsprechende Der Abhebevorgang kann ausgeführt werden, wenn
Drehung der Befestigungsplatte 40 im Uhrzeigersinn, sich der Formzylinder in Ausrichtung oder in Schiefum
sicherzustellen, daß die Befestigungsplatte jeder- stellung befindet. Bei vorbekannten Konstruktionen
zeit mit dem Ring 75 in Kontakt bleibt. Es ist zu 30 ist es schwierig gewesen, die genaue Ausrichtung
beachten, daß der Mechanismus 70 auf den Arm 84 zwischen Auftragewalzen und einem Formzylinder
der Befestigungsplatte 41 in ähnlicher Weise wirkt, nach einem Abhebevorgang wiederzugewinnen, wenn
um den Kontakt mit dem Ring 75 im Bereich 88 auf- die Auftragewalzen in Kontakt mit dem Formzylinrechtzuerhalten.
Die Plattenränder bei 87, 88 beim- der zurückgeführt wurden. Mit der offenbarten Anden
sich vorzugsweise an einer zylindrischen Stelle, 35 Ordnung wird diese Schwierigkeit beseitigt, weil die
um einen bestimmten Linienkontakt mit dem Ring Befestigungsplatten stets in Eingriff mit der Oberherzustellen,
fläche 78 des Rings zurückkehren, die der Formzylin-Mittel sind vorgesehen, um eine Einstellung der deroberfläche entspricht und somit eine automatische
Walzensockel gegenüber ihren Befestigungsplatten zu Wiederausrichtung von Auftragewalzen und Formermöglichen,
damit dadurch die »Ausrichtung« der 40 zylinder gewährleistet ist. Das Abheben der Druck-Walze
gegenüber dem Formzylinder 14 und der farbenauftragewalzen wird hier durch einen Kraft-Druckfarbentrommel
23 eingestellt werden kann. zylinder 90 erzielt, der mit einem Hebel 92 auf einer
Wenn eine Auftragewalze einmal in eine Lage mit Abhebewelle 93 verbunden ist. Der Plunger 91 des
der gewünschten »Ausrichtung« eingestellt worden Zylinders 90 wird durch die Bewegung eines Kolbens
ist, wird der Sockel in dieser Lage auf der Platte ver- 45 im Zylinder betätigt und kann nach Wunsch durch
riegelt. Bei der anschließenden Bewegung der Be- die Anwendung von Druckflüssigkeit auf das entsprefestigungsplatte,
die das Ende der Auftragewalze mit chende Ende des Zylinders nach innen oder außen
sich führt, bleibt die »Ausrichtung« erhalten, und da- bewegt werden. Diese Anordnung ist in Fig. 1 gedurch
ist ein gleichmäßiger Film von Druckfarbe zeigt, während Einzelheiten des Mechanismus in
über die Breite der Druckform gewährleistet. 50 F i g. 3 und 6 zu sehen sind. Eine Kurvenscheibe 74
F i g. 4 und 5 zeigen die Konstruktion der Sockel mit zwei Nocken, die annähernd 180° auseinander-42
an den Enden der Auftragewalzen. Hier ist er- liegen, ist mit der Welle 93 verkeilt. Die bügelförmisichtlich,
daß die Lager 46 auf den Wellen 47 am gen Befestigungsteile 72 zur Verbindung der Platten
Ende der Auftragewalzen 26 und 27 in Gehäusen 45 mit den Mitteln, welche die Platten gegen den Ring
befestigt sind, die ihrerseits mit verstellbaren Befesti- 55 75 vorspannen, sind auf die Kurvenscheiben aufmongungsarmen
48 verbunden sind, die verstellbar auf tiert, so daß die Anordnung 69 zu der Anordnung 70
den Befestigungsplatten 40, 41 angeordnet sind. Der entgegengesetzt liegt. Wenn der Zylinder 90 betätigt
Befestigungsarm 48 ist an der Befestigungsplatte wird, werden die Arme 83, 84 auf den Platten 40, 41
durch eine Mutter 52 auf einem Stift 50 gehalten, der durch die Tätigkeit der Kurvenscheibe getrennt oder
durch eine hinterdrehte Öffnung 51 im Befestigungs- 60 dichter zusammengeführt. Wenn sich die Befestiarm
verläuft und in einem Kopfglied 49 endet. Wenn gungsplatten in den in F i g. 3 gezeigten Stellungen
die Mutter 52 gelöst wird, um die Spannkraft zu ent- befinden, bewirkt eine Drehung der Nockenwelle 93
lasten, kann der Befestigungsarm 48 nach Bedarf ver- eine Drehung der Platte 41 im Uhrzeigersinn und
schoben werden, um die notwendigen Einstellungen eine Drehung der Platte 40 im Gegenuhrzeigersinn,
der Auftragewalze durchführen zu können. Wie in 65 wodurch der Kontakt bei 87, 88 unterbrochen wird.
F i g. 4 gezeigt ist, erzielt man die Einstellung durch Es ist zu beachten, daß die Nockenwelle 93 über die
Drehen einer Stellschraube 44, die in einer Hülse 53 gesamte Abmessung der Presse verläuft und einen
geführt ist, die an dem Befestigungsarm 48 befestigt Mechanismus auf der entgegengesetzten Seite der
Presse betätigt, der dem gezeigten ähnlich ist, so daß das Abheben gleichermaßen an beiden Enden der
Auftragewalzen stattfindet. Wenn der Bedienungsmann der Presse die Auftragewalzen wieder in Kontakt
mit den Formzylindern und den Druckfarbentrommeln bringen möchte, wird der Steuerzylinder
90 betätigt, um die Nockenwelle 93 in ihre Ausgangslage zurückzuführen, in der der Kontakt mit der
Oberfläche des Ringes 75 bei 87 und 88 wiederhergestellt wird und somit die ursprüngliche Ausrichtung
wieder herbeigeführt wird.
Obwohl Druckfarbe auf die Druckform durch Paare von Auftragewalzen aufgetragen wird, die jeweils
in Kontakt mit einer Trommel sind, wird Feuchtigkeit auf die Oberfläche der Druckform durch eine
einzelne Wasserauftragewalze 32 aufgetragen, wie in Fig. 1 und 3 gezeigt ist. Diese Auftragewalze wird
auf ähnliche Weise mit dem Formzylinder in Ausrichtung gehalten, während er sich in leichter Schiefstellung
befindet, wie die vorstehend beschriebene Anordnung 42, und diese Ausrichtung wird durch die
verstellbare Befestigung der Auftragewalze 32 in einem Sockel 142 erzielt, der an der Platte 140 befestigt
ist, die auf der Welle 168 der Trommel 31 drehbar gelagert ist. Eine Anordnung 169 ähnlich
wie 69, die eine Vorspannkraft auf die Platte 41 ausübt, ist an dem bügeiförmigen Befestigungsteil 172
befestigt und spannt die Platte 140 gegen den Ring 75 am Punkt 187 vor. Das Abheben der Auftragewalze
32 kann durch Kraftmittel 190 (Fig. 1) bewirkt werden, die mit einem Hebel 192 auf der Welle
193 verbunden sind und eine Drehung der Kurvenscheibe 174 und des bügeiförmigen Befestigungsteils
172 bewirken, woraus sich eine Drehung der Platte 140 im Uhrzeigersinn ergibt, wie in F i g. 3 zu sehen
ist. Dadurch wird die Walze 32 von der Oberfläche der Druckform auf dem Formzylinder 14 abgehoben.
Mittels eines nicht gezeigten ähnlichen Mechanismus am entgegengesetzten Ende der Presse wird die Walze
auf ihrer gesamten Länge abgehoben oder getrennt. Durch umgekehrte Drehung der Welle 193 wird der
gleichförmige Kontakt zwischen der Auftragewalze
ίο 32 und dem Formzylinder wiederhergestellt, und die
Ausrichtung bleibt erhalten, weil die Platte 140 wieder an dem Ring 75 bei 187 anliegt.
Um den Zylinder 14 axial zu bewegen, sind Mittel vorgesehen, die eine axiale Bewegung an die Hülse
36 übertragen. In Fig. 2 weist daher die Abdeckplatte 38, die an der Exzenterhülse 36 befestigt ist,
eine angegossene Stummelwelle 154 auf, die axial nach außen verläuft und mit Gewinde versehen ist,
und zwar vorzugsweise mit einem druckübertragen-
ao den trapezförmigen Gewinde. An der Stummelwelle greift ein mit Innengewinde versehenes Schneckenrad
155 ein, das von einer Schnecke 156 angetrieben wird, die wiederum durch einen Antriebsstellmotor
157 gedreht wird. Durch Drehen des Motors in die eine oder die andere Richtung wird die Exzenterhülse
36, in der die Welle des Zylinders gelagert ist, in entgegengesetzte Richtungen bewegt. Es ist also zu
sehen, daß die gleiche Exzenterhülsenanordnung zwei verschiedene Arten der Einstellung bewirken kann,
nämlich die Schiefeinstellung des Formzylinders und der zugeordneten Auftragewalzen über den Ring 75
und die Längsbewegung des Formzylinders mittels der mit Gewinde versehenen Stummelwelle 154.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Nachstellvorrichtung für die Färb- und 5 walzen entsprechend schief eingestellt werden, damit
Wasserauftragewalzen zum Angleichen ihrer ihre Ausrichtung und ihr Auflagedruck mit dem
Lage gegenüber einem schrägstellbaren Form- Formzylinder erhalten bleiben.
zylinder von Rotationsdruckmaschinen mit diese Üblicherweise werden die Druckfarbe- und Was-
Auftragewalzen tragenden Befestigungsplatten, serauftragewalzen einem »Abhebe«-Vorgang unterdie
um einen Reibzylinder verschwenkbar sind, io worfen, durch den die Auftragewalzen in eine vom
und einem der Lageänderung des Formzylinders Umfang des Fonnzylinders getrennte Stellung bewegt
folgenden, an dessen Ende angeordneten Bezugs- werden. Es ist wünschenswert, daß diese Auftragering,
der die Nachfolgebewegung der Auftrage- walzen anschließend in die gleiche genaue Beziehung
walzen steuert, dadurch ge kennzeich- zu dem Formzylinder zurückkehren ohne Rücksicht
net, daß der Außendurchmesser des Bezugsrin- 15 auf dessen Schiefstellung, um eine gleichmäßige Verges
(75) im wesentlichen dem durch die Ober- teilung von Wasser und Druckfarbe zu gewährleisten,
fläche der auf dem Formzylinder (14) befindlichen Es sind Hebelgestänge bekanntgeworden, die in
Druckplatte gebildeten Durchmesser gleich ist Verbindung mit einem Führungselement, das koaxial
und die Befestigungsplatten (40, 41; 40 a, 41a, zum Formzylinder angeordnet ist, bei dessen Schief-140)
unter Federbelastungen (85, 86) unmittelbar 20 stellung zwangläufig eine Nachstellung der Auftragein
Linienkontakt (87; 88; 187) an dem Bezugsring walzen bewirken, so daß auch bei einer Änderung
(75) anliegen. : der axialen Einstellung des Formzylinders die Auf-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeich- tragewalzen reproduzierbar an- und ablegbar sind,
net durch eine für zwei um eine Reibwalze (23, Diese bekannten Nachstellvorrichtungen sind jedoch
24) verschwenkbare Befestigungsplatten (40, 41; 25 in ihrem Aufbau ziemlich kompliziert, und es ist ein-40
a, 41a) gemeinsame Verschwenkvorrichtung zusehen, daß solche komplizierten Verbindungs-(74;
90 bis 93), welche an den ihren Berührungs- gestänge und andere Mechanismen mit kritischen
stellen mit dem Bezugsring (75) abgelegenen Einstellungen mit der Zeitbedingt durch Abrieb und
Enden (83, 84) angreift, wobei sich die Feder- Vibration locker werden oder Spiel bekommen und
belastung (85, 86) für die Befestigungsplatten an 30 dadurch nicht den gewünschten Kontakt zwischen
dieser Verschwenkvorrichrung abstützt. den Auftragewalzen und dem Formzylinder erzielen.
Der Erfindung liegt daher hauptsächlich die Aufgabe zugrunde, eine Nachstellvorrichtung für einen
Formzylinder und zugeordnete Auftragewalzen in
35 einer Druckerpresse zu schaffen, die konstruktionsmäßig
billig ist und eine genauere und reproduzier-
Die Erfindung betrifft eine Nachstellvorrichtung bare Anordnung einer Auftragewalze gewährleistet
für die Färb- und Wasserauftragewalzen zum An- als vorbekannte Befestigungsanordnungen,
gleichen ihrer Lage gegenüber einem schrägstellbaren Der Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrunde,
gleichen ihrer Lage gegenüber einem schrägstellbaren Der Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrunde,
Formzylinder von Rotationsdruckmaschinen mit diese 40 eine Nächstellvorrichtung dieser Art zu schaffen, die
Auftragewalzen tragenden Befestigungsplatten, die über einen langen Zeitraum genau und zuverlässig
um einen Reibzylinder verschwenkbar sind, und arbeiten kann und bei der komplizierte Verbindungseinem
der Lageänderung des Formzylinders folgen- gestänge vermieden sind, die, bedingt durch die Beden,
an dessen Ende angeordneten Bezugsring, der nutzung, locker werden oder Spiel entwickeln,
die Nachfolgebewegung der Auftragewalzen steuert. 45 Erfindungsgemäß werden diese'Aufgaben dadurch
die Nachfolgebewegung der Auftragewalzen steuert. 45 Erfindungsgemäß werden diese'Aufgaben dadurch
Es besteht des öfteren an Druckmaschinen die gelöst, daß der Außendurchmesser des Bezugsrings
Notwendigkeit, die Färb- und/oder Wasserauftrage- im wesentlichen dem durch die Oberfläche der auf
walzen vom Formzylinder abzuheben, und es sind dem Formzylinder befindlichen Druckplatte gebildeeine
Reihe von Vorrichtungen bekannt, die· sicher- ten Durchmesser gleich ist und die Befestigungsplatstellen,
daß bei der Wiederanlage der Auftragewal- 50 ten unter Federbelastungen unmittelbar in Linienzen
die ursprünglichen Verhältnisse z. B. hinsichtlich kontakt an dem Bezugsring anliegen,
des Anlagedrucks wiederhergestellt werden. Dabei Bei der Nachstellvorrichtung nach der Erfindung
des Anlagedrucks wiederhergestellt werden. Dabei Bei der Nachstellvorrichtung nach der Erfindung
können einfach oder paarweise angeordnete Auf- ist eine für zwei um eine Reibwalze versehwenkbare
tragewalzen mit Hilfe von Steuernockenscheiben, Befestigungsplatten gemeinsame Verschwenkvorrich-Hebel-
oder Exzentergestängen, druckmittelbetätig- 55 tung vorgesehen, welche an den ihren Berührungsten
Kolben und ähnlichen Vorrichtungen, bei denen stellen mit dem Bezugsring abgelegenen Enden anzusätzliche
federnde Abstützungen und individuelle greift, wobei sich die Federbelastung für die
Einstellungen für jede Auftragewalze vorgesehen sein Befestigungsplatten an dieser Verschwenkvorrichtung
können, reproduzierbar vom Formzylinder abgeho- abstützt.
ben werden. Diese Einrichtungen setzen jedoch vor- 60 Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den
aus, daß die axiale Ausrichtung zwischen dem Form- Zeichnungen dargestellt und im-folgenden beschriezylinder
und den genannten Walzen unverändert ben.
bleibt. Fig. 1 ist eine leicht schematisierte bruchstück-
bleibt. Fig. 1 ist eine leicht schematisierte bruchstück-
Es ist jedoch z. B. im Mehrfarbendruck notwen- artige Aufrißansicht einer Druckmaschine zur Ausdig,
die Achse des Formzylinders gegenüber einer 65 übung der Erfindung;
bereits teilweise bedruckten Bahn schief einzustellen, Fig. 2 ist eine vergrößerte bruchstückartige
um den nachfolgenden Druck in genaue Überein- Schnittansicht auf Linie 2-2 von Fig. 1 in Richtung
Stimmung mit dem vorhergegangenen zu bringen. Um der Pfeile und zeigt die Befestigung des entgegen-
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |