DE1611014B - - Google Patents
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- flowers
- shaped
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- Pending
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Description
lediglich für Lagerung und Transport vorgesehen; zur Schaustellung soll der Blumenstrauß aus der im übrigen
nicht standsicheren Umhüllung entfernt werden.
Die Erfindung wird nachstehend an Ausführungsbeispielen an Hand der zeichnerischen Darstellung
näher erläutert:
F i g. 1 a und 1 b zeigen teils in Ansicht und teils im Vertikalschnitt einen zusammengesetzten Verpackungsbehälter, wobei auf der rechten Seite (Fig. 1 b)
der wulstförmige Rand des Behälteroberteils erkennbar wird, der den nach unten abgebogenen Rand des
topfförmigen Unterteils federnd hintergreift;
Fig. 2a und 2b zeigen die beiden zusammensetzbaren Teile des Behälters;
Fig. 3 zeigt den Behälter bei Verwendung desselben
zum Transport von lebenden Zierfischen, die im Wasser schwimmen;
Fig. 4 zeigt den Behälter mit abgetrennter Kegelspitze bei Verwendung desselben als Windlicht;
Fig.5 zeigt den Behälter ohne Kegelspitze bei Verwendung als Blumenvase.
Auf das topfförmige Behälterunterteil 1 kreisrunden Querschnittes ist das kegelige Behälteroberteil
2 passend aufgesetzt und befestigt. Dieses Oberteil 2 besitzt in seinem Mantel Löcher 3 für das Ein- as
stellen der Stengel von Blumen bzw. zur Belüftung des Behälterinhaltes. Die Kegelspitze 4 des Behälteroberteils
2 ist mit einem Griffring 5 versehen, um das Tragen des geschlossenen Behälters zu erleichtern. Die
beiden Behälterteile sind an den sich überlappenden Rändern 7 im Bereich der Randverstärkung 6 miteinander
lösbar verbunden. Das Oberteil 2 besitzt einen Wulstrand 8, der den Rand des Unterteils beim Aufsetzen
infolge Werkstoffeigenfederung federnd hintergreift und somit beide Teile leicht lösbar verbindet.
In das topfförmige Behälterunterteil 1 ist eine oben offene Schale 9 zur Aufnahme von Wasser eingesetzt,
und es ist weiter ein kegeliger oder glockenförmiger
Einsatzkörper 10 vorgesehen, der Durchbrechungen aufweist für das Einstellen der Enden von
Blumenstengeln. An Stelle des kegeligen Körpers 10 kann auch etwas Sand in die Schale 9 eingefüllt werden,
wodurch die Enden von Blumenstengeln ausreichend fixiert sind, wenn sie durch die öffnungen 3 des
Behälteroberteils2, wie es in Fig. 5 dargestellt ist,
hindurchreichen. Am Behälteroberteil 2 ist im Sinne einer Sollbruchstelle eine umlaufende Nut oder
Quetschfalte 11 vorgesehen, die das Abtrennen der Kegelspitze erleichtert, wenn und soweit der Behälter
im Sinne von Fig. 4 und 5 einem anderen Verwendungszweck zugeführt werden soll.
Beim Transport von lebenden Fischen oder im Wasser befindliches Lebendfutter für Aquariumfische
wird das kegelförmige Behälteroberteil 4 mit dem Griffring 5 nicht abgenommen. Gegebenenfalls können
auch diese beiden Teile ohne Anwendung einer Quetschfalte wiederholt lösbar verbunden werden,
z. B. ebenfalls mittels Einrastgliedern, die aus dem Behälterwerkstoff herausgearbeitet sind und in Vertiefungen
oder Vorsprünge des anderen Behälterteils, beispielsweise in die vorgesehenen Luftlöcher 3 eingreifen,
so daß auch bei größerer Gewichtsbelastung durch Wasser im Behälterunterteil ein zuverlässiger
Zusammenhalt gewährleistet bleibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Mehrteiliger Verpackungs- und Mehrzweck- zur Schau zu stellen.
• behälter für empfindliche Gegenstände, insbeson- 5 Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht,
dere für Blumen, bestehend aus einem topfförmi- daß das Unterteil des Behälters mit losen, heraus-
gen, sich nach oben erweiternden Unterteil aus nehmbaren Einsätzen versehbar ist, daß das Oberteil
wasserundurchlässigem Material und aus einem an seiner abtrennbaren Spitze ein Tragelement auf-
auf das Unterteil aufsetzbaren, haubenförmigen weist und daß in an sich bekannter Weise sowohl
Oberteil aus Kunststoff, der in der Schließstellung io Ober- als auch Unterteil konische Formen aufweisen
federnd mit dem Unterteil verbindbar ist und auf und das Oberteil aus durchsichtigem Kunststoff be-
seiner Oberfläche verteilt Durchbrechungen auf- steht.
weist, dadurch gekennzeichnet, daß Der Behälter nach der Erfindung eignet sich sodas
Unterteil (1) mit losen, herausnehmbaren Ein- wohl zum Einstellen eines schalenförmigen Einsatzes
sätzen (9, 10) versehbar ist, daß das Oberteil (2) 15 zur Aufnahme von Wasser und gegebenenfalls etwas
an seiner abtrennbaren Spitze (4) ein Tragelement SandzurseitlichenFestlegungvonBlumenstengelenden
(5) aufweist und daß in. an sich bekannter Weise als auch zur Aufnahme eines glockenförmig aussowohl
Ober- als auch Unterteil konische Formen gebildeten und mit Durchbrechungen versehenen Einaufweisen
und das Oberteil (2) aus durchsichtigem satzes zur Abstützung von Blumenstengelenden. Das
Kunststoff besteht. 20 Tragelement an der Behälterspitze gestattet ein be-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- quemes Tragen des Behälters, wobei dieses Tragelekennzeichnet,
daß einer der Einsätze (9) schalen- ment nach seiner Zweckerfüllung aus ästhetischen
förmig ausgebildet ist. und praktischen Gründen entfernt werden kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- Durch die konischen Formen des Ober-und Unterteils
kennzeichnet, daß einer der Einsätze (10) glok- 25 gewinnt der Behälter eine ansprechende Gestalt, so
kenförmig ausgebildet und mit Durchbrechungen daß das aus durchsichtigem Kunststoff bestehende
versehen ist. Oberteil den Inhalt nicht nur schützt, sondern
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- schmückend umgibt.
kennzeichnet, daß das Unterteil (1) die Form eines Zugleich ist die Verpackung so ausgebildet, daß sie
Pyramidenstumpfes und das Oberteil die Form 30 anschließend einem weiteren Verwendungszweck zu-
einer spitzwinkligen Pyramide hat. geführt werden kann. Ein solcher weiterer Verwen-
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- dungszweck kann z.B. darin bestehen, die Verpakkennzeichnet,
daß das Behälteroberteil (2) eine kung als Blumenvase, d. h. also als Einstellgefäß für
umlaufende Nut als vorbereitete Trennlinie zur Schnittblumen zu verwenden. Zu diesem Zweck ist es
Abtrennung der Spitze (4) des Oberteils aufweist. 35 notwendig, daß mindestens der untere Teil des Behäl-
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- ters undurchlässig, d. h. wasserdicht ist. Daraus ergibt
kennzeichnet, daß die Spitze (4) des Behälterober- sich zugleich eine weitere Verwendungsmöglichkeit,
teüs (2) als selbständiges Bauteil ausgebildet und indem nämlich z. B. Zierfische oder lebendes Fischmit
dem restlichen Behälteroberteil (2) mittels futter in dem Behälter ohne Nachteil für den Inhalt
einer Einrastvorrichtung verbindbar ist. 4° und ohne daß Flüssigkeit (Wasser) aus dem Behälter
verschüttet wird, transportiert werden können.
—: Es sind zwar zweiteilige Verpackungsbehälter be
kannt, die aus einem sich nach oben erweiternden Un-
Die Anmeldung betrifft einen mehrteiligen Ver- terteil aus wasserdurchlässigem, elastischem Material
packungs- und Mehrzweckbehälter für empfindliche 45 und aus einem auf das Unterteil aufsetzbaren, aus
Gegenstände, insbesondere für Blumen, und geht von transparentem Kunststoff bestehenden, mit Einpräeinem
bekannten derartigen Behälter aus, der aus gungen versehenen Oberteil bestehen, das mit seinem
einem topfförmigen, sich nach oben erweiternden Un- Unterrand mit dem oberen Rand des Unterteils feterteil
aus wasserdurchlässigem Material und aus dernd verbindbar ist (USA.-Patentschrift 3 389 851).
einem auf das Unterteil aufsetzbaren, haufenförmi- 50 Dieser Behälter ist jedoch nicht für die Schaustellung
gen Oberteil aus Kunststoff besteht, der in der und den Transport von Blumen vorgesehen und in-Schließstellung
federnd mit dem Unterteil verbindbar folge des Fehlens von Pflegeöffnungen oder Halterunist
und auf seiner Oberfläche verteilt Durchbrechun- gen auch nicht geeignet, sondern dient zur Aufbewahgen
aufweist. . rung von Nahrungsmitteln, deren Oberfläche durch
Der vorbeschriebene Behälter wurde besonders für 55 das transparente Oberteil hindurch sichtbar sein soll,
die Aufbewahrung von Farbbändern für Schreibma- Weiter ist für Topfblumen und Topfpflanzen ein
schinen vorgesehen und sollte nach seiner Entleerung Umtopf bekannt, der einstückig mit einer oberen
als Blumenvase verwendet werden können, indem das durchsichtigen Verpackungs- und Transporthülle ver-Behälterunterteil
zur Wasseraufnahme dient und die sehen ist (deutsches Gebrauchsmuster 1969 588). Die
Durchbrechungen des Behälteroberteils die Stengel 6o Transporthülle soll jedoch nach dem Transport entder
eingestellten Blumen stützen (USA.-Patentschrift f ernt werden und ist nicht dafür vorgesehen und geeig-779
459). Die Blüten der Blumen befinden sich so- net, die Topfblume während der Schaustellung in
mit außerhalb des Behälters, so daß dieser Behälter ästhetischer Weise zu umhüllen,
nicht auch als geeignete Transportverpackung für Schließlich sind Verpackungshüllen für Blumen
nicht auch als geeignete Transportverpackung für Schließlich sind Verpackungshüllen für Blumen
Blumen dienen kann. 65 bekannt, bei denen sich am Boden einer durchsichti-
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, gen, oben offenen, beutelartigen Hülle ein Behälter
den einleitend beschriebenen Behälter derart auszuge- mit wassergetränktem Füllstoff befindet (deutsches
stalten, daß er sowohl zum Transport von Blumen als Gebrauchsmuster 1 899 376). Dieser Behälter ist aber
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