DE1611084C - Rohrförmiges Filter fur Flüssigkeiten und Gase und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Rohrförmiges Filter fur Flüssigkeiten und Gase und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
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Description
Fig. 2 ein teilweise geschnittenes und teilweise in
Draufsicht dargestelltes Filter gemäß der Erfindung, wobei ein Teil der Filterwindungen zur Darstellung
des perforierten Kerns, über den das Filterband oder der Strang gewickelt ist, entfernt ist,
Fig. 3 eine vergrößerte Schnittansicht längs der Linie 3-3 in Fig. 2,
Fig. 4 eine vergrößerte Draufsicht auf einen Teil eines fertiggewickelten Filters, bei dem die anemanderstoßenden,
integrierten Enden zweier Filterelemente sichtbar sind,
Fig. 5 eine vergrößerte Teildraufsicht eines einzelnen
Stranges aus der die von der Strangoberflache nach außen abstehenden Fasern ersichtüch
sind, die das Filtermedium darstellen und zur Verbmdung
der aneinanderstoßenden Enden der kurzen,
einzeln gewickelten Filterrohre dienen,_ und
Fig. 6 eine schematische Schnittansicht von einem
gewickelten Strang mit den nach außen abstehenden, gespreizten Fasern ...«.»«
In der Beschreibung wird der Begriff Strang zur Bezeichnung der_ Filterhulle verwendet Die langgestreckte
aus einer Vielzahl von Wicklungen bestehende Einheit wird als Filter betrachtet wahrend
die Abschnitte aus denen die Filtereinheit gefertigt
ist mit Filterelemente bezeichnet werden
Die Strange 14, _ aus denen die Filterelemente
gewickelt werden, sind vorzugsweise entweder naturliehe
oder kunstliche Fasern. Die Strange 14 sind am
Anfang entweder mit langen Oberflachenfasern 16
versehen oder der Strang ist so aufgebaut daß sich
die Oberflachenfasern von der Oberflache des Strangps
abheben lassen. Diese Fasern 16 sind mit ihrem
emen Ende an dem Strang befestigt wahrend das
dieses Wicklungsverfahren werden die Fasern 16 an den Enden aller Wicklungslagen zu einer einzigen
Filtereinheit miteinander verbunden. Die sich zwisehen den aneinanderstoßenden Enden der beiden
S getrennten Rohrelemente erstreckenden Fasern 16 weisen im wesentlichen die gleiche Dichte auf wie
alle anderen Fasern der getrennten Filterelemente, so daß zwischen den aneinanderstoßenden Enden
kein Spalt vorhanden ist, der den Austritt des zu filternden Strömungsmittels aus der langgestreckten
Filtereinheit zuläßt, ohne daß eine Filtrierung stattgefunden hat.
Zur Herstellung eines Filters der beschriebenen
^ ^ eine ^1 voUständig in der Zeichnung
dargestellte Maschine verwendet, mit der ein einze]nes
J011265 Fiiterelement, wie es beispielsweise
bei B oder B>
j t ist gewickelt werden £arm. Die
Maschine ist mit einer länglichen, drehbaren Wickelspindel 20 verseheil; die d|n aus mehrereil
Abschnitten aufgebauten Kern, wie er bei 10, 11 und 12 dartdlt ist aufnehmen kann.
Die s indel 20 kann ^1
fhrer Lä angepaßt sein) d.h., sie kann so lang
%€ daß & sie ^ beliebi PjajM ^er Kernt
abschnitte aufnehmen kanrT, aus denen eine einzige
Filtereinheit hergestellt werden soll. Die Maschine
. auch ^ ^* drehbaren s indel 22 ausgerüstet,
auf der wandernde Führungen |4 und 26 ausbracht
ήη± Diese Führu sirfd jede ^t einem Finger
oder einem A 2|, ufld ^ yerseh durcll |as
die Strä 14 ^ ^ zur WickelsPindel 20 geführt
^ ^ Füh en 24 und 26 £önnen si|h entj der g in£jel22 v°nvärts und ^^-^ bewe en?
um s dadu4 die Strängel4 und 14' über die Oberfläche deg Kßms
$icM mehrerer Lagen auf
einem perfonerten RohrkernA versehen sowie mit
S SSSSaB
gewickelten Rohre aneinanderstoßen, steif, obgleich er, wie dies in F i g. 2 bei 10, 11 und 12 gezeigt ist,
aus mehreren Rohrabschnitten besteht. Die Stoßstellen der Rohrabschnitte sind von denjenigen der
Wicklungsabschnitte mit Abstand getrennt. Die Stränge 14 und 14', die die Oberflächenfasern 16
tragen, sind um den Kern gewickelt und bilden das Filtermedium. Dabei erstrecken sich die Fasern 16
nicht nur zwischen die Öffnungen 18, die sich zwisehen den Wicklungen der Stränge befinden, sondern
auch nach außen über die Enden der gewickelten Wicklungsabschnitte B und B' hinaus und sind so
lang, daß sie in die Windungen des angrenzenden Wicklungsabschnittes eingreifen und dadurch in
ihrer Lage gehalten werden. Die Fasern 16 des Wicklungsabschnittes B werden hierbei von den Windungen
an den Enden des Wicklungsabschnittes B' ergriffen und nach unten gehalten, bzw. die Fasern
16 des Wicklungsabschnittes B' ergreifen an den Schlauchenden die benachbarten Windungen des
Abschnittes B bei jedem Wicklungsumlauf. Durch
RohraLbnitt wicM,, falls dieser
verlangt wira. _ , . . ,7 · ,^,
Die Maschine ist auch mit einei.Vorrichtung ausgerüstet,
mit der die Fasern 16 bei der Wicklung
über die Rohrkernoberflache gestreckt oder geglättet
werden. Diese Vorrichtung besitzt eine stationäre Stange32 (siehe Fig. 1), die entlang der dem Rohr
gegenüberliegenden Stangenseite mit mehreren Bursten34
versehen ist. Diese Bürsten sind so geartet, daß sie mit den gewickelten Strängen 14 und 14 m
Berührung stehen. Die Stange wird durch beliebige bekannte Mittel in der richtigen Entfernung von der
Oberfläche des Filters gehalten, wenn sich dessen Durchmesser vergrößert. Diese geeigneten Mittel
sind schematisch durch den Körper 31 angedeutet. Die Bürsten bürsten die Fasern 16 über die Öffnungen
zwischen den einen Abstand voneinander aufweisenden Wicklungen, wie dies schematisch in
Fig. 6 gezeigt ist. Beim Bürsten der Fasern 16 über die Rohroberfläche spreizen sich die Fasern in der
Weise, daß sie eine konische Form annehmen, und sobald die Wicklungen an die benachbarten Enden
der Wicklungsabschnitte gelangen, strecken sie sich über das Ende hinaus, wo sie zwischen die Fasern
des angrenzenden Endes des benachbarten Wick-Jungsabschnittes greifen und von den Strängen der
Wicklungen dieses Abschnittes nach unten gezogen werden.
Die Fasern dieser beiden Wicklungsabschnitte sind dabei tatsächlich so miteinander verwebt, daß
sie bei vorsichtiger Handhabung selbst ohne steifen Kern zusammenbleiben, was jedoch nur von theoretischer
Bedeutung ist, weil das Endprodukt immer von dem steifen Kern transportiert wird.
Durch diese Bauweise läßt sich das Filter in jeder beliebigen annehmbaren Länge herstellen. Auch
lassen sich bei der Herstellung dieser langen Filtereinheiten die Teile leichter standardisieren, wenn sie
aus Normteilen hergestellt sind, die für die Fertigung kurzer Rohrlängen verwendet werden, indem diese
für kürzere Rohrlängen benutzte Kernlänge unter der Voraussetzung eingebaut wird, daß in dem
Bereich, in dem die Wicklungsabschnitte aneinanderstoßen, ein starres Kernstück liegt und die Stoßstelle
der Kernstücke sich an einer anderen Stelle irgendwo entlang des Rohres befindet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Rohrförmiges Filter für Flüssigkeiten und Ein bekanntes rohrförmiges Filter der eingangs
Gase, bestehend aus einem durchbrochenen, 5 genannten Art (deutsche Auslegeschrift 1008 530)
steifen Rohrkern, auf den spiralförmig mehrere zeigt, wie "bei einem verhältnismäßig kurzen Kern-Lagen
Fasermaterialstränge übereinandergewik- rohrstück verfahren werden· kann, um ein aus
' kelt sind, dadurch gekennzeichnet, daß mehreren Lagen Fasermaterialsträngen bestehendes
sich der Rohrkern (A) aus mehreren aneinander- Filter herzustellen, gibt indes keinen Hinweis darauf,
gereihten Rohrabschnitten (10,11) zusammen- io wie Stoßstellen eines sich aus mehreren langen
setzt und daß die neben- und übereinander-. . Abschnitten zusammensetzenden Rohrkerns am
liegenden Fasermaterialstränge (14, W) mehrere zweckmäßigsten überbrückt werden können, wenn
aneinandergereihte Wicklungsabschnitte (B, B') sich herausstellt, daß ein einteiliger Rohrkern aus
bilden, wobei die Stoßstellen der Rohrabschnitte den obengenannten Gründen nicht verwendet wer-
(10,11) von den Stoßstellen der Wicklungs- 15 den kann.
abschnitte (B, B') in Filterlängsachse mit Abstand Es ist ferner ein Filterrohr in Form eines nahtlos
getrennt und die Fasern (16) der beidseitig jeder gewebten Drahtschlauches bekannt, der mit aus
Stoßstelle befindlichen Fasermaterialstränge (14, einem Stück bestehenden Baumwoll- oder Zellwoll-
W) miteinander in Eingriff gebracht sind. · fäden als Filtermaterial umwickelt ist (deutsche
2. Rohrförmiges Filter nach Anspruch 1, da- 20 Patentschrift 881189). Auch dieses bekannte Filterdurch
gekennzeichnet, daß die Fasern (16) des rohr weist somit die erwähnten fertigungstechnischen
auf der einen Seite einer Stoßstelle zweier Wick- und für den Transport bestehenden Nachteile auf,
lungsabschnitte (B, B'). befindlichen Fasermate- die erfindungsgemäß beseitigt werfen sollen,
rialstrangs (14, W) von dem gegenüberliegen- Zur Herstellung eines Filters der eingangs beden Faserstrang des anderen Wicklungsabschnitts a5 schriebenen Art, jedoch mit wesentlich größerer nach unten gezogen sind. Filterrohrlänge und unter Vermeidung jeglicher
rialstrangs (14, W) von dem gegenüberliegen- Zur Herstellung eines Filters der eingangs beden Faserstrang des anderen Wicklungsabschnitts a5 schriebenen Art, jedoch mit wesentlich größerer nach unten gezogen sind. Filterrohrlänge und unter Vermeidung jeglicher
3. Verfahren zur Herstellung eines rohrförmi- Stoßstellen wird nun erfindungsgemäß vorgeschlagen,
gen Filters nach den Ansprüchen 1 und 2, bei den Rohrkern aus mehreren aneinandergereihten
dem mit einer Wickelvorrichtung die Faser- Rohrabschnitten zusammenzusetzen und auch die
materialstränge spiralförmig auf den festen Rohr- ,„ neben- und übereinanderliegenden Fasermaterialkera
aufgewickelt werden, dadurch gekennzeich- stränge aus mehreren aneinandergereihten Wicknet,
daß die Fasermaterialstränge in einzelnen, lungsabschnitten zu bilden, wobei die Stoßstellen
voneinander getrennten Abschnitten nebenein- der Rohrabschnitte von den Stoßstellen der Wickander
auf .den seinerseits aus mehreren Ab- lungsabschnitte in Filterlärigsachse mit Abstand
schnitten bestehenden Rohrkern aufgewickelt getrennt und die Fasern der beidseitig jeder Stoßwerden,
wobei die Stoßstelle je zweier aufein- stelle befindlichen Fasermaterialstränge in Eingriff
anderfolgender Wicklungsabschnitte in Filter- gebracht sind.
längsachse mit Abstand von der nächstliegenden Auf diese Weise wird ein rohrförmiges, Filter
Stoßstelle zweier aufeinanderfolgender Rohr- geschaffen, dessen Oberfläche, obwohl aus mehreren
abschnitte gewählt wird, worauf die Fasern unabhängigen Wicklungsabschnitten hergestellt, eine
zweier in Filterlängsachse aufeinanderfolgender einheitliche Filtermaterialoberfläche bildet. Der Vor-
Wicklungsabschnitte an der Stoßstelle dieser teil dieser Konstruktion ist insbesondere darin zu
Wicklungsabschnitte geglättet und in gegenseiti- sehen, daß die Handhabung kürzerer Kernrohr-
.gen Eingriff gebracht werden. abschnitte einen geringeren Aufwand verursacht, und
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch ge- daß auch das Aufwickeln der Fasermaterialstränge
kennzeichnet, daß die Fasern zweier in Filter- I5 auf die Oberfläche der aneinandergereihten Kernlängsachse
. aufeinanderfolgender Wicklungs- rohrabschnitte auch bezüglich der benötigten Vorabschnitte
an der Stoßstelle dieser Wicklungs- richtung nicht die Schwierigkeiten bereitet, wie sie
abschnitte mit ■ einer Bürstvorrichtung, geglättet . auftreten, wenn der Fasermaterialstrang in einem
und in gegenseitigen Eingriff gebracht werden. , Stück verarbeitet werden muß. Das erfindungsgemäße
50 rohrförmige Filter ist also bei der Herstellung sehr
viel einfacher an gewünschte Abmessungen anpaß-
■ - bar, als dies bisher möglich gewesen ist, ohne daß
dadurch die Filterwirkung nachteilig beeinflußt wird.
Gemäß einer' vorteilhaften Weiterbildung der
55 Erfindung läßt sich an. den Stoßstellen durch
Die Erfindung betrifft ein rohrförmiges Filter für Ineinanderkämmen der Fasern benachbarter Wick-Flüssigkeiten
und Gase, bestehend aus einem durch- ' lungsstränge ein ebenso dichter und wirksamer
brochenen, steifen Rohrkern, auf den spiralförmig Filteraufbau erhalten wie ihn die benachbarten Filtermehrere
Lagen Fasermaterialstränge übereinander- rohrstellen aufweisen;' ·
gewickelt sind, sowie ein Verfahren zur Herstellung 60 Tj)38 Verfahren zur Herstellung eines rohrförmigen
eines solchen rohrförmigen Filters. Filters gemäß der Erfindung ist in den Ansprüchen 3
Es hat sich gezeigt, daß oftmals verhältnismäßig und 4 beschrieben.
große Filterrohrlängen gewünscht werden, bei der Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugsich
der steife Rohrkern aus fertigungstechnischen nähme auf die Zeichnung noch näher erläutert. In
und Transportgründen aus mehreren Abschnitten 65 der Zeichnung zeigt
zusammensetzen muß, die so zu verbinden sind, daß Fig. 1 eine Ansicht einer Wickelmaschine und
sie nicht nur der aus ihnen angefertigten Filterrohr- eines mit derselben gewickelten rohrförmigen Filters
länge eine gewünschte Festigkeit und Stabilität gemäß der Erfindung. "
Applications Claiming Priority (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US66201167A | 1967-08-21 | 1967-08-21 | |
| GB42765/67A GB1201187A (en) | 1967-08-21 | 1967-09-20 | Helically wound filters |
| DEF0053600 | 1967-09-26 | ||
| DEF0053600 | 1967-09-26 | ||
| NL6714303A NL6714303A (de) | 1967-08-21 | 1967-10-20 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1611084A1 DE1611084A1 (de) | 1970-09-03 |
| DE1611084C true DE1611084C (de) | 1973-06-14 |
Family
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