[go: up one dir, main page]

DE1610891C3 - Perforierte Färbehülse - Google Patents

Perforierte Färbehülse

Info

Publication number
DE1610891C3
DE1610891C3 DE19671610891 DE1610891A DE1610891C3 DE 1610891 C3 DE1610891 C3 DE 1610891C3 DE 19671610891 DE19671610891 DE 19671610891 DE 1610891 A DE1610891 A DE 1610891A DE 1610891 C3 DE1610891 C3 DE 1610891C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
dye
dye tube
bead
tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671610891
Other languages
English (en)
Other versions
DE1610891B2 (de
DE1610891A1 (de
Inventor
Adolf Dipl.-Textilchem. 7124 Bönnigheim Zoller
Original Assignee
Wilhelm Geidner, Metallwarenfabrik, 8960Kempten
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Geidner, Metallwarenfabrik, 8960Kempten filed Critical Wilhelm Geidner, Metallwarenfabrik, 8960Kempten
Publication of DE1610891A1 publication Critical patent/DE1610891A1/de
Publication of DE1610891B2 publication Critical patent/DE1610891B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1610891C3 publication Critical patent/DE1610891C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

Die Erfindung betrifft eine mit einem Längsschlitz versehene perforierte Färbehülse aus elastisch federndem Material und sich überlappenden Schlitzrändern.
Eine solche Färbehülse ist aus der US-Patentschrift 24 13 091 bekannt geworden. Diese Färbehülse hat aber einen von einem Hülsenende bis zum anderen Hülsenende glatt verlaufenden Hülsenmantel, was sich insbesondere bei der Behandlung von stark schrumpfenden Garnen oder Fäden aus Kunststoff wie z. B. Polyester oder auch bei hartgezwirnten Baumwollgarnen auf Kreuzspulhülsen als ungünstig erwiesen hat. Ein gleichmäßiges Durchfärben der inneren Garn- oder Fadenlagen kann trotz der federnden Ausbildung der Färbehülse nicht gewährleistet werden, weil durch die beim Bewickeln der Hülse erforderliche Vorspannung und die durch die Naßbehandlung auftretende Schrumpfung ein zu starkes Zusammenpressen der federnden Hülse erfolgt und der Preßdruck dadurch sehr zunimmt. Man verwendet daher beim Aufspulen des Garnes auf die Hülsen besondere Anpreßwalzen, mittels deren man die Härte der Wickel beeinflussen kann, ohne die Garnspannung zu überfordern. Diese Walzen pressen aber gerade die inneren Garnlagen so fest auf den Hülsenmantel, daß vor allem diese Lagen nicht mehr genügend durchgefärbt werden.
Dieser Übelstand wird durch das verhältnismäßig starke Schrumpfen von Polyesterfäden od. dgl. beim Färben mit hohen Temperaturen zusätzlich vergrößert. Beim Entspannen des Garnwickels besteht dann überdies die Gefahr eines seitlichen Auswachsens der zu hart gewickelten inneren Garn- oder Fadenlagen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Färbehülse der eingangs genannten Art zu schaffen, durch welche diese Nachteile vermieden werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Färbehülse an jedem Ende mit einem ca. 2 mm hohen, im Abstand von dem Hülsenstirnrand und von der Perforation umlaufenden Wulst versehen ist. Diese Wulste lassen sich beim federnden Überlappen der Schlitzränder ebenfalls ineinanderschieben. Vorzugsweise fällt jeder Wulst auf der vom Hülsenstirnrand abgekehrten Seite steil bzw. nahezu senkrecht zur Hülsenwandung ab.
Der durch die Erfindung erzielte technische Fortschritt ergibt sich aus folgenden vorteilhaften Wirkungen der Wulste:
Die Härte der innersten Lagen wird herabgesetzt, da bei der Bewicklung die Anpreßwalzen nicht unmittelbar aufliegen, sondern durch die Wulste in Abstand gehalten werden. Infolgedessen können die Anpreßwalzen erst nach einer der Wulsthöhe entsprechenden Bewicklung der Färbehülse einen Druck auf das Garnmaterial ausüben. Eine zu große Härte der inneren Garnlagen wird dadurch verhindert und ein besseres, gleichmäßiges Durchfärben des Wickels auch in dieser Zone ermöglicht. Ferner verhüten die Wulste ein Auswachsen der weich gewickelten inneren Garnlagen beim Entspannen. In den meisten Fällen genügen die Wulste als Schutz gegen das Auswachsen der Bewicklung. Sollte jedoch z. B. besonders glattes und empfindliches Material gewickelt werden, so können diese Wulste erfindungsgemäß noch als Anlageflächen für an sich bekannte Draht- oder Bandsterne wirken, die dann, an die Wulste gedrückt jegliches Auswachsen und Abgleiten der Wickelkörper mit Sicherheit verhindern.
Die Wulste, die an den überlappenden Stellen ineinander geführt sind, bilden außerdem beim Zusammendrücken der Hülse eine Führung und verhindern dadurch eine Verwindung der längsgeschlitzten Hülse. Sie stellen auch eine Versteifung dar, so daß dünneres Material für die Hülsen verwendet werden kann. Dadurch erübrigt sich zusätzlich die sonst notwendige Abkantung der äußeren Längskante am Schlitzrand.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht.
F i g. 1 zeigt in Seitenansicht eine Färbehülse mit ausschnittsweise angedeuteter Perforation und umlaufenden Wulsten;
F i g. 2 zeigt eine Draufsicht auf die Färbehülse nach Fig. l.und
Fig.3 zeigt eine perspektivische Darstellung der Färbehülse nach F i g. 1 und 2 mit einem aufgesteckten Drahtstern.
Die Färbehülse 1 gemäß F i g. 1 und 2 wird gebildet aus einem in Längsrichtung aufgeschlitzten, sich überlappenden zylindrischen und perforierten Mantel aus elastischem Edelstahl oder anderem geeigneten Werkstoff, dessen an der Überlappungsstelle innenliegender Schlitzrand mit einer in Richtung auf die Hülsenachse umgebogenen Abkantung 2 versehen sein kann. Die Perforation 3 der Färbehülse 1 ist nur teilweise angedeutet. Sie endet beiderseits in einem Abstand von den Hülsenstirnrändem 6, wie in F i g. 1 durch strichpunktierte Linien angedeutet ist.
Die federnde Färbehülse 1 weist an beiden Seiten je einen ca. 2 mm hohen, im Abstand von den Hülsenstirnrändem 6 und der Perforation 3 umlaufenden Wulst 4 auf, der auf der vom Hülsenstirnrand 6 abgekehrten Seite steil bzw. nahezu senkrecht zur· Hülsenwandung abfällt. Diese Seiten der Wulste 4 dienen als Anlageflächen für Draht- oder Bandsterne 5. F i g. 3 zeigt die Anordnung eines derartigen Drahtsternes 5 auf einer Färbehülse 1 gemäß F i g. 1 und 2.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Mit einem Längsschlitz versehene perforierte Färbehülse aus elastisch federndem Material und sich überlappenden Schlitzrändern, dadurch gekennzeichnet, daß die Färbehülse (1) an jedem Ende mit einem ca. 2 mm hohen, im Abstand von einem Hülsenstirnrand (6) und von der Perforation (3) umlaufenden Wulst (4) versehen ist.
2. Färbehülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wulst (4) auf der vom Hülsenstirnrand (6) abgekehrten Seite steil bzw. nahezu senkrecht zur Hülsenwandung abfällt.
3. Färbehülse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit der steil bzw. nahezu senkrecht abfallenden Seite des Wulstes (4) ein an letzteren anschlagender Draht- oder Bandstern (5) zusammenwirkt.
DE19671610891 1967-05-31 1967-05-31 Perforierte Färbehülse Expired DE1610891C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA0055833 1967-05-31
DEA0055833 1967-05-31

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1610891A1 DE1610891A1 (de) 1970-08-27
DE1610891B2 DE1610891B2 (de) 1975-11-06
DE1610891C3 true DE1610891C3 (de) 1976-06-10

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2747423C2 (de)
DE2506512A1 (de) Textilhuelse
DE1610891C3 (de) Perforierte Färbehülse
DE1457458A1 (de) Haarwickel
DE3101424C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Wenden einer schlauchartigen Wurst- und Verpackungshülle
DE1535788B2 (de) Florgewebe zum Herstellen von Haarwickelrollen
DE1610891B2 (de) Perforierte Färbehülse
DE600530C (de) Verstellbare Garnwinde
DE3013093A1 (de) Geraet zur entfernung von speiseresten und verfahren zum befestigen eines zahnseidefadens an diesem geraet
DE2926130C2 (de) Tampon, insbesondere für die Frauenhygiene
AT364278B (de) Abreissvorrichtung zum abschneiden von zu einer rolle gewickeltem band
DE3402937C2 (de) Lockenwickler mit Rastschieber
DE4103110A1 (de) Garnspulenhalter
CH639625A5 (en) Device for the crease-free winding of a fabric
DE851797C (de) Verfahren zum Umschlagen eines Gegenstandes mit einem aussenseitig metallisierten Band
AT249857B (de) Tamponapplikator
CH259088A (de) Falschdrahtröhrchen.
DE944306C (de) In axialer Richtung federnd zusammendrueckbarer Wickeltraeger
DE2211962C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Wickeln von Viereckgeflecht
DE483293C (de) Spule zur Aufnahme von Erzeugnissen aus Celluloseloesungen
DE1635118C2 (de) Wickelträger zur Wärme- und/oder NaSbehandlung von Fäden oder Garnen
AT218423B (de) Verschluß zur Befestigung der einander übergreifenden Enden eines Bandes
DE2218656C2 (de) Wickelspule für bandförmiges Gut
DE2129259C (de) Ballonbegrenzer mit Einfädelschlitz für Doppeldrahtzwirnspindeln
DE2512501C3 (de) Vorrichtung zum Naßbehandeln von mindestens zwei an einem Dorn aufgereihten Flaschenspulen