DE1610891B2 - Perforierte Färbehülse - Google Patents
Perforierte FärbehülseInfo
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B5/00—Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
- D06B5/12—Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length
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Description
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Die Erfindung betrifft eine mit einem Längsschlitz versehene perforierte Färbehülse aus elastisch federndem
Material und sich überlappenden Schlitzrändern.
Eine solche Färbehülse ist aus der US-Patentschrift 24 13 091 bekannt geworden. Diese Färbehülse hat aber
einen von einem Hülsenende bis zum anderen Hülsenende glatt verlaufenden Hülsenmantel, was sich
insbesondere bei der Behandlung von stark schrumpfenden Garnen oder Fäden aus Kunststoff wie z. B.
Polyester oder auch bei hartgezwirnten Baumwollgarnen auf Kreuzspulhülsen als ungünstig erwiesen hat. Ein
gleichmäßiges Durchfärben der inneren Garn- oder Fadenlagen kann trotz der federnden Ausbildung der
Färbehülse nicht gewährleistet werden, weil durch die beim Bewickeln der Hülse erforderliche Vorspannung
und die durch die Naßbehandlung auftretende Schrumpfung ein zu starkes Zusammenpressen der federnden
Hülse erfolgt und der Preßdruck dadurch sehr zunimmt. Man verwendet daher beim Aufspulen des Garnes auf
die Hülsen besondere Anpreßwalzen, mittels deren man die Härte der Wickel beeinflussen kann, ohne die
Garnspannung zu überfordern. Diese Walzen pressen aber gerade die inneren Garnlagen so fest auf den
Hülsenmantel, daß vor allem diese Lagen nicht mehr genügend durchgefärbt werden.
Dieser Übelstand wird durch das verhältnismäßig starke Schrumpfen von Polyesterfäden od. dgl. beim
Färben mit hohen Temperaturen zusätzlich vergrößert. Beim Entspannen des Garnwickels besteht dann
überdies die Gefahr eines seitlichen Auswachsens der zu hart gewickelten inneren Garn- oder Fadenlagen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Färbehülse der eingangs genannten Art zu schaffen,
durch weiche diese Nachteile vermieden werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Färbehülse an jedem Ende mit einem ca. 2 mm
hohen, im Abstand von dem Hülsenstirnrand und von der Perforation umlaufenden Wulst versehen ist. Diese
Wulste lassen sich beim federnden Überlappen der Schlitzränder ebenfalls ineinanderschieben. Vorzugsweise
fällt jeder Wulst auf der vom Hülsenstirnrand abgekehrten Seite steil bzw. nahezu senkrecht zur
Hülsenwandung ab.
Der durch die Erfindung erzielte technische Fortschritt ergibt sich aus folgenden vorteilhaften Wirkungen
der Wulste:
Die Härte der innersten Lagen wird herabgesetzt, da bei der Bewicklung die Anpreßwalzen nicht unmittelbar
aufliegen, sondern durch die Wulste in Abstand gehalten werden. Infolgedessen können die Anpreßwalzen erst
nach einer der Wulsthöhe entsprechenden Bewicklung der Färbehülse einen Druck auf das Garnmaterial
ausüben. Eine zu große Härte der inneren Garnlagen wird dadurch verhindert und ein besseres, gleichmäßiges
Durchfärben des Wickels auch in dieser Zone ermöglicht. Ferner verhüten die Wulste ein Auswachsen
der weich gewickelten inneren Garnlagen beim Entspannen. In den meisten Fällen genügen die Wulste
als Schutz gegen das Auswachsen der Bewicklung. Sollte jedoch z. B. besonders glattes und empfindliches
Material gewickelt werden, so können diese Wulste erfindungsgemäß noch als Anlageflächen für an sich
bekannte Draht- oder Bandsterne wirken, die dann, anf^
die Wulste gedruckt, jegliches Auswachsen und' *
Abgleiten der Wickelkörper mit Sicherheit verhindern.
Die Wulste, die an den überlappenden Stellen ineinander geführt sind, bilden außerdem beim Zusammendrücken
der Hülse eine Führung und verhindern dadurch eine Verwindung der längsgeschlitzten Hülse.
Sie stellen auch eine Versteifung dar, so daß dünneres Material für die Hülsen verwendet werden kann.
Dadurch erübrigt sich zusätzlich die sonst notwendige Abkantung der äußeren Längskante am Schlitzrand.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht.
F i g. 1 zeigt in Seitenansicht eine Färbehülse mit ausschnittsweise angedeuteter Perforation und umlaufenden
Wulsten;
F i g. 2 zeigt eine Draufsicht auf die Färbehülse nach Fig. l.und
Fig.3 zeigt eine perspektivische Darstellung der
Färbehülse nach F i g. 1 und 2 mit einem aufgesteckten Drahtstern.
Die Färbehülse 1 gemäß Fig. 1 und 2 wird gebildet /
aus einem in Längsrichtung aufgeschlitzten, sich V überlappenden zylindrischen und perforierten Mantel
aus elastischem Edelstahl oder anderem geeigneten Werkstoff, dessen an der Überlappungsstelle innenliegender
Schlitzrand mit einer in Richtung auf die Hülsenachse umgebogenen Abkantung 2 versehen sein
kann. Die Perforation 3 der Färbehülse 1 ist nur teilweise angedeutet. Sie endet. beiderseits in einem
Abstand von den Hülsenstirnrändern 6, wie in F i g. 1 durch strichpunktierte Linien angedeutet ist.
Die federnde Färbehülse 1 weist an beiden Seiten je einen ca. 2 mm hohen, im Abstand von den
Hülsenstirnrändern 6 und der Perforation 3 umlaufenden Wulst 4 auf, der auf der vom Hülsenstirnrand 6
abgekehrten Seite steil bzw. nahezu senkrecht zur Hülsenwandung abfällt. Diese Seiten der Wulste 4
dienen als Anlageflächen für Draht- oder Bandsterne 5. F i g. 3 zeigt die Anordnung eines derartigen Drahtsternes
5 auf einer Färbehülse 1 gemäß F i g. 1 und 2.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Mit einem Längsschlitz versehene perforierte Färbehülse aus elastisch federndem Material und
sich überlappenden Schlitzrändern, dadurch
gekennzeichnet, daß die Färbehülse (1) an jedem Ende mit einem ca. 2 mm hohen, im Abstand
von einem Hülsenstirnrand (6) und von der Perforation (3) umlaufenden Wulst (4) versehen ist.
2. Färbehülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Wulst (4) auf der vom Hülsenstirnrand (6) abgekehrten Seite steil bzw. nahezu
senkrecht zur Hülsenwandung abfällt.
3. Färbehülse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß mit der steil bzw. nahezu senkrecht abfallenden Seite des Wulstes (4) ein an letzteren
anschlagender Draht- oder Bandstern (5) zusammenwirkt
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA0055833 | 1967-05-31 | ||
| DEA0055833 | 1967-05-31 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1610891A1 DE1610891A1 (de) | 1970-08-27 |
| DE1610891B2 true DE1610891B2 (de) | 1975-11-06 |
| DE1610891C3 DE1610891C3 (de) | 1976-06-10 |
Family
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1610891A1 (de) | 1970-08-27 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |