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DE1610244C - Vorrichtung zur inneren und äußeren Reinigung eines rohrförmigen Gegenstandes - Google Patents

Vorrichtung zur inneren und äußeren Reinigung eines rohrförmigen Gegenstandes

Info

Publication number
DE1610244C
DE1610244C DE1610244C DE 1610244 C DE1610244 C DE 1610244C DE 1610244 C DE1610244 C DE 1610244C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brushes
template
cleaned
central
stencil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Cornells Johannes Maria Boxmeer Muselaers (Niederlande)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebr Stork and Companies Apparatenfabriek NV
Original Assignee
Gebr Stork and Companies Apparatenfabriek NV
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur inneren und äußeren Reinigung eines rohrförmigen . gegenstandes, insbesondere einer zylindrischen Schablone für den Siebdruck, bestehend aus einem zentralen, seitliche Spritzdüsen aufweisenden Rohr, über welches der zu reinigende Gegenstand geschoben wird, ferner bestehend aus einer Anzahl von die äußere Seite des zu reinigenden Gegenstandes' beaufschlagenden Spritzdüsen im Abstand vom zentra-, len Rohr.
Bei einer Vorrichtung zum Reinigen von Farbwalzen und Farbtüchern ist es bekannt, die Farbwalze auf eine in Drehung versetzbare Welle aufzuschieben, die in axialer Richtung hin- und herbewegt wird, während die aus den Spritzdüsen austretenden Wasserstrahlen die Farbwalze reinigen. Mittels einer solchen Vorrichtung können aber Siebdruckschablonen, die bekanntlich aus einer sehr dünnen Metallfolie bestehen und infolgedessen sehr leicht verletzbar sind, nicht ausreichend gereinigt werden, weil dazu sehr scharfe Wasserstrahlen verwendet werden müßten.
Bei einer änderen bekannten Vorrichtung zum Reinigen der Musterwalzen ist den Musterwalzen jeweils eine sogenannte Putzwalze zugeordnet, welche die Farbreste von der Musterwalze abnimmt. Seitlich von der Putzwalze sind zwei zylindrische Bürsten angeordnet, welche sich im Gegensinn drehen und dabei die Putzwalze säubern. Die Bürsten vollführen dabei relativ zur Putzwalze sowohl radiale als auch axiale Bewegungen. Eine derartige Vorrichtung kann nur für das Säubern von verhältnismäßig festen Putzwalzen dienen, auf denen im übrigen frische Farbe haftet.
Zum Reinigen von Siebdruckschablonen würden die ,Bürsten infolge ihrer Anstellung eine zu große Kraft gegenüber der Schablone ausüben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs erläuterten Art so auszubilden, daß mit ihr auch verhältnismäßig leicht ver-. letzbare Gegenstände, insbesondere zylindrische Siebdruckschablonen einfach und sicher gereinigt werden können, ohne daß dabei die ausgeübten Kräfte eine Verformung der Schablone herbeiführen würden.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß parallel zum zentralen Rohr in an sich bekannter Weise mindestens zwei zylindrische Bürsten vorgesehen, jedoch so angeordnet sind, daß der zu reinigende Gegenstand von diesen Bürsten getragen wird, wobei die Bürsten mit zueinander unterschiedlicher Geschwindigkeit umlaufen, -und daß in ebenfalls an sich bekannter Weise eine Einrichtung zum axialen Hin- und Herbewegen des zu reinigenden Gegenstandes vorgesehen ist.
Durch diese Maßnahme wird die Schablone während der Reinigung über ihre ganze Länge unterstützt, wobei jedoch nur das Gewicht der Schablone wirkt, so daß der auftretende JFlächendruck sehr gering ist und keine Verformung oder Beschädigung eintreten kann. Trotzdem gewährleistet die unmittelbare Berührung zwischen der äußeren Fläche der Schablone und den Bürsten eine gute Reinigung auch dann, wenn die Schablonen nicht unmittelbar nach dem Drucken gereinigt werden, so daß die Farbmasse in den sehr kleinen Löchern der Schablone eingetrocknet ist.
Damit auch die die Schablone axial hin- und herbewegenden Kräfte nicht unzulässig groß sind und dennoch auf einfache Weise eine wirksame Reinigung erzielt wird, ist es gemäß der Erfindung besonders günstig, wenn das zentrale Rohr und die Bürsten geneigt angeordnet sind und im Bereich des unteren Endes der zu reinigenden Schablone eine sich an den Stirnrand der Schablone anlegende Exzenterscheibe vorgesehen ist, die mittels einer senkrecht zur Mittelachse der Schablone angebrachten Achse
ίο drehbar gelagert ist.
Infolge der geneigten Stellung wird die Schablone
durch die Wirkung der Schwerkraft immer an der Exzenterscheibe anliegen, so daß diese von der sich
. drehenden Schablone angetrieben wird. Infolge der Exzentrizität schiebt dabei die Exzenterscheibe die Schablone in axialer Richtung über die Bürstenunterstützung hin und her, was den Reinigungseffekt in hohem Maße fördert und außerdem die Entstehung von Strichen oder Bahnen entlang dem Umfang der Schablone verhütet.
Weiterhin ist es zur Schonung der Schablone besonders vorteilhaft, wenn gemäß der Erfindung die Bürsten zum Antrieb der Schablone im gleichen Drehsinn antreibbar sind. Durch diese Maßnahme erübrigt sich ein besonderer, zwangläufiger Antrieb der Schablone. Dennoch ergibt sich ein sehr guter Scheuereffekt, weil sich die Bürsten zwar im gleichen Drehsinn, aber mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten drehen.
In der nachfolgenden Beschreibung wird der Erfindungsgedanke an Hand der ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 eine räumliche Ansicht der Vorrichtung und
F i g. 2 einen Schnitt durch einen Teil der Vorrichtung nach der Linie H-II in F i g. 1.
Die Vorrichtung besteht aus einem Gestell 1, das sich aus zwei gegenüberliegenden Stützkasten 2 und 3 zusammensetzt, welche untereinander durch einige Stangen 4 verbunden sind. Zwischen den beiden Kasten 2 und 3 sind zwei eine zylindrische Form aufweisende Bürsten 5 und 6 parallel zueinander und etwas zur Horizontalen geneigt gelagert.
In der Mitte zwischen den Bürsten 5 und 6, jedoch in einem Abstand darüber, ist ein zentrales Rohr 8 vorgesehen, das am Kasten 2 befestigt ist und parallel zu den Bürsten 5 und 6 verläuft. Dieses . Rohr 8 ist mit seitlichen Spritzdüsen 9 versehen.
Der zu' reinigende Gegenstand 7, d. h. im gezeichneten Beispiel eine zylindrische Siebdruckschablone, wird über dieses Rohr 8 geschoben und in der Reinigungsstellung von den Bürsten 5 und 6 getragen.
Beiderseits im Abstand von dem zentralen Rohr 8 sind weitere Spritzdüsen 10 an Rohren 11 vorgesehen, die sich parallel zum Rohr 8 vom einen Kasten 2 zum anderen Kasten 3 erstrecken, wobei die Spritzdüsen 10 die äußere Seite der Schablone?, insbesondere die Berührungszone zwischen den Bürsten 5 und 6 und der Schablone, besprühen können.
Innerhalb des Kastens 3 ist der Antrieb für die Bürsten 5 und 6 vorgesehen, und zwar dergestalt, daß diese in der gleichen Richtung, jedoch mit unterschiedlicher Geschwindigkeit gedreht werden.
Ferner sind an einer Seitenwand des Kastens 3 Druckknöpfe 12 als Bedienungsschalter für den Antrieb der Bürsten und zum Regeln der sich gleich-
falls innerhalb des Kastens 3 befindlichen Magnetventile für den Zufluß von Wasser zu den Rohren 8 und 11 angebracht.
Auf der Seite des Kastens 2, also im Bereich des tiefer liegenden Endes der Schablone 7, ist. eine . Exzenterscheibe 13 mittels einer senkrecht zur Mittelachse der Schablone 7 stehenden Achse 14 drehbar angeordnet. An Stelle der Exzenterscheibe kann auch ein Exzenterring verwendet werden. Die Achse 14 ist im gezeichneten Beispiel am zentralen Rohr8 befestigt. Am Umfang der Scheibe 13 liegt das Ende 15 der zylindrischen Schablone 7 an. Während der Reinigung wird die Schablone durch die Bürsten 5 und 6 in Drehung versetzt, so daß durch die Stirnseite der Schablone 8 auch die Exzenterscheibe 13 angetrieben wird. Dadurch erfährt die Schablone eine Hin- und Herbewegung in axialer Richtung. Die Exzentrizität der Scheibe 13 gegenüber der Achse 14 kann z. B. 15 mm betragen, so daß sich für die Schablone ein Gesamthub von 30 mm ergibt.
In F i g. 2 ist durch die entsprechenden Pfeile angedeutet, daß die Bürsten 5 und 6 in der gleichen Richtung umlaufen. Dies erfolgt jedoch mit unterschiedlicher Geschwindigkeit, z. B. 75 und 100 Umdrehungen pro Minute, so daß die Schablone 7 zwar in Drehung versetzt wird, dabei jedoch mindestens eine der beiden Bürsten eine scheuernde Relativbewegung gegenüber der Oberfläche der Schablone ausführt.
Am Kasten 3 befinden sich drei Handräder 16, mit welchen die Flüssigkeitsmenge für die Spritzdüsen 9 und 10 geregelt werden kann.
Es sei noch bemerkt, daß die Bürsten 8 auch leicht kegelig anstatt zylindrisch ausgebildet sein können, vorausgesetzt, daß der rohrförmige Gegenstand? mindestens entlang zweier Berührungslinien abgestützt wird. Die Vorrichtung könnte auch mit mehreren, z. B. drei Bürsten versehen sein, wenn dies in Sonderfällen zum Reinigen oder Halten des Gegenstandes 7 günstiger ist.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur inneren und äußeren Reinigung eines rohrförmigen Gegenstandes, insbesondere einer zylindrischen Schablone für den Siebdruck, bestehend aus einem zentralen, seitliche Spritzdüsen aufweisenden Rohr, über welches der zu reinigende Gegenstand geschoben wird, ferner bestehend aus einer Anzahl von die äußere Seite des zu reinigenden Gegenstandes beaufschlagenden Spritzdüsen im Abstand vom zentralen Rohr, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum zentralen Rohr (8) in an sich bekannter Weise mindestens zwei zylindrische Bürsten (5 und 6) vorgesehen, jedoch so angeordnet sind, daß der zu reinigende Gegenstand (7) von diesen Bürsten getragen wird, wobei die Bürsten mit· zueinander unterschiedlicher Geschwindigkeit umlaufen, und daß in ebenfalls an sich bekannter Weise eine Einrichtung zum axialen Hin- und Herbewegen des zu reinigenden Gegenstandes (7) vorgesehen ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zentrale Rohr (8) und die Bürsten (5 und 6)· geneigt angeordnet sind und im Bereich des unteren Endes der zu reinigenden Schablone (7) eine sich an den Stirnrand der Schablone (7) anlegende Exzenterscheibe (13) vorgesehen ist, die mittels einer senkrecht zur Mittelachse der Schablone (7) angebrachten Achse (14) drehbar gelagert ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürsten (5 und 6) zum Antrieb der Schablone (7) im gleichen Drehsinn antreibbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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