DE1609438A1 - Verbindungseinrichtung fuer vorfabrizierte Bauelemente - Google Patents
Verbindungseinrichtung fuer vorfabrizierte BauelementeInfo
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Description
Verbindungseinrichtung für vorfabrizierte
Bauelemente
Die Erfindung betrifft eine Verbindungseinrichtung für vorfabrizierte
"Bauelemente.
Bei den bis heute bekannten Verfahren werden die vorfabrizierten Bauelemente auf der Verwendungsstelle mit Hilfe von Mörtel oder
ähnlichen Bindemitteln dauerhaft miteinander verbunden. Auch sind weitere Mittel bekannt, bei denen die Verbindung der Bauelemente
durch in diesen verankerte Verbindungsglieder, die auf der vorstehenden Seite eine Bohrung aufweisen,und vermittelst
einen durch diese Bohrungen gesteckten Exenterstab hergestellt
wird. Liese Art der Verbindung lässt sich schnell und bequem
herstellen. Sie hat aber den Nachteil, daß, wenn sie sich infolge Ermüdungserscheinungen im Material oder durch Erschütterungen
gelöst hat, es nicht mehr möglich ist, diese Verbindung
00 9813/0964 danach zuziehen.,, . ^
ΝΘΙΚ» UniWiuyen «Art. 7 % 1 Abs. 2 Nr. I Sate 3 dee Änderunasflea. ν. 4.9.1967)
Der Zweck dieser Erfindung ist eine Verbindungseinrichtung für Bauelemente zu schaffen, .vorei das Zusammenfügen der Bauelemente
ohne Schlagbeanspruchung, in kurzer Zeit erfolgen kann und die Möglichkeit zum Nachziehen einer locker gewordenen Verbindung
besteht.
Die erfindungsgemäße Verbindungseinrichtung ist dadurch jekennzeichnet
f daß die Spannvorrichtung aus einem Stab, an dem in gleichen Abständen wie die paarweise ineinander anstoßenden
Bauelementen verankerten Verbindungsglieder, flache, identische, keilartige Ansätze, alle in derselben Richtung länös des Stabes
angeordnet sind und aus an einem Ende des Stabes angeordneten
Mitteln zum Verschieben des Stabes in Richtung der sich verjüngenden
Ansätze besteht und daß die größte Abmessung des Querschnittes des Stabes und der Ansätze zum Ermöglichen des Durchtrittes
durch die sich teilweise überdeckenden Bohrungen der Verbindungsglieder kleiner ist als der Durchmesser dieser Bohrung.
Im folgenden ist bei3pielsweiöe ler Erfindungs&egenstand anhand
der beigefügten schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
_1 einen Längsschnitt durch zwei nicht ganz aneinander gefügten
Bauelemente mit den Verbindungsöliedern und einer
Spannvorrichtung entlang der Linie I-I der Fig.2,
009813/096A
Figur 2 einen Querschnitt, durch die Bauelemente und mit den
Verbindungsgliedern,
Figur 3 einen Längsschnitt durch zwei aneinander gefügte Bauelemente
mit den Verbindungsgliedern und einer Spannvorrichtung entlang der Linie III-III der Fig.4 und
Figur 4 einen Querschnitt durch die Bauelemente und die Verbindungsglieder.
"Die Fig. 1 und 2 zeigen je einen Teil von zwei aneinander-zufügenden
Bauelementen 1 und 2, die mit einem Abstand A voneinander entfernt sind, im Schnitt. In den Bauelementen 1 und 2 sind
Verbindungsglieder 3 fest verankert. Die Verbindungsglieder 3 sind an ihren freien Enden mit Bohrungen 4 versehen. Die Bohrachsen,
aller auf einem Bauelement angebrachten Verbindungsglieder 3, liegen möglichst in einer Geraden. Die Bohrungen der Verbindungsglieder
3 vom Bauelement 1 und die Bohrungen der Verbindungsglieder
vom Bauelement 2 überschneiden sich teilweise, so daß eine DurchgangsÖffnung 5» von der Form zweier aneinandergefügten
Kreisabschnitte, besteht. In dieser Öffnung 5 befindet
sich ein Stab 6, an dem in gleichen Abständen wie die wechselseitig
paarweise in den Bauelementen angeordneten Verbindungsglieder 3 keilförmige Ansätze (Fig.3) angebracht sind. Der Stab
durchdringt alle Bohrungen der Verbindungsglieder und reicht mit seinen Enden über die äußersten Verbindungsglieder hinaus.
0 0 9 8 13/0964 ~"4~
«GINAL fNSPECTED
Mit "D ist der Abstand der Bohrwände 4» welche gleich dem Abstand der Bohrachsen aller auf einem Bauelement 1 zu der Bohrachse
aller auf dem Bauelement 2 befestigten Verbindungsglieder ist, bezeichnet und ist größer als der Abstand A.
Wird der Stab 90° um seine Längsachse gedreht, dann erhält man den Zustand, wie er in den Pig. 3 und 4 und mittels einer Zugvorrichtung,
bestehend aus einem auf dem Stab 6 aufgesetzten Gewindebolzen 8, einer Schraubenmutter 9» einer Druckverteilscheibe
10 und einen Abstützkörper 11 in der Pfeilrichtung 12 nach oben gezogen, dargestellt ist. Durch die VierteIsdrehung
und Zu0- nach oben ist die gemeinsame Bohrachse aller Verbindungsglieder
3 des Bauelementes 1 der gemeinsamen Bohrachse aller Verbindungsglieder 3 des Bauelementes 2 genähert worden, wobei
die beiden Bauelemente durch die Formteile 8 und 9 des Bauelementes 1 gegeneinander abgestützt sind. Diese vorstehenden Teile
decken gleichzeitig die Verbindungseinrichtung ab, so daß letztere, von den Hauptseiten der Bauelemente aus gesehen, unsichtbar
sind.
Die Abmessungen des Stabes 6 und der keilförmigen Ansätze 7 sind derart gewählt, daß der Stab in der in Fig. 2 gezeichneten Stellung
mit seinen Ansätzen durch die durch zwei Kreisbogen begrenzte öffnung 5 hindurchgesteckt werden kann. Die Drehung des Stabes
um 90° wird durchgeführt, wenn sich die keilartigen Ansätze gerade unterhalb der zugehörigen Verbindungeglieder befinden.
Beim Hochziehen des Stabes mittels der Zugvorrichtung werden
0 0 9 8 13/0964 -5-
dann die dem Stab am nächsten liegenden Innenflächen der Bohrungen
4- einerseits am Stab selbst und andererseits an der schrägen
Fläche der Ansätze anliegen und durch die Keilwirkung auseinander gedruckt, was bewirkt, daß die Sauelemente 1 und 2 zueinander
gezogen werden und zwar umso fester, je stärker die Schraubmutter
9 abgezogen wird.
Vorzugsweise sind die Abstände der keilartigen Ansätze 7 verstellbar,
um Abstandungenauigkeiten der Verbindungsglieder ausgleichen zu können. Diese Verstellbarkeit kann dadurch erfolgen,
daß die Länge des Stabes zwischen zwei Ansätzen einstellbar ist oder daß die Ansätze auf dem Suab verstellbar befestigt sind.
Falls sich die Verbindung mit der Zeit infolge Ermüdungserscheinungen
der dauernd auf Zug oder Druck beanspruchten Teile löst,
so besteht die Möglichkeit, die Schraubmutter weiter anzuziehen,
wodurch die Verbindung zwischen den Bauelementen wieder gefestigt wird.
Anstelle des Zugmittels kann auf der gegenüberliegenden Seite auch ein Druckmittel auf den Stab einwirken. Wichtig ist nur,
daß die dem Stab erteilte Bewegungsrichtung mit der Richtung des Pfeiles 12 übereinstimmt.
Bestehen die Bauteile aus Material, welches seine Abmessungen
unter der Einwirkung von äußeren Einflüssen, wie temperatur,
009813/0964 ~6~
—o-
dungsglieder verwendet, welche gestatten, daß der Abstand der
"Rohrachsen gegenüber dem Bauelement verändert werden kann.
Die Formteile 8 und 9 können mit beliebigem Anteil, auf den Bauelementen
angebracht werden, oder aus besonderen Teilen bestehen. Die Trennfuge, »velohe zwischen den beiden zusammengefügten Bauelementen
entsteht, kann eine Gerade sein, oder eine beliebige zweckmäßige Form aufweisen, z.B. zwei einen V/ink el bildende
strahlen. Auf diese Weise wird eine zweckmässige Führung in die
Sollage der beiden Bauelemente zueinander erreicht.
Die Verbindungsglieder können durchgehend miteinander verbunden sein, "/eitere solche zusammenhängende Verbindungsglieder können
innerhalb des Bauelementes untereinander zusätzlich verbunden 3ein, so daß solche Verbindungseinrichtungen auch zur Armierung
des Bauelementes herangezogen v/erden können.
BAD OBlOINAL 0098 13/0964
Claims (1)
- ProfoDr.-Ing.Robert Meldau 2 MDipl.-Ingc r *Gustav Meldau
-Patentanwälte-4-83 GüterslohGarl-Bertelsmann-Strβ 4 *Patentansprücheο) Einrichtung zur Verbindung von vorfabrizierten Bauelementen mit in denselben verankerten, wechselseitig und paarweise zwischen aneinanderstoßenden Flächen der Bauelemente anzuordnenden Verbindungsglieder, die auf der nicht verankerbaren Seite eine Bohrung aufweisen und mit einer durch die Bohrungen steckbaren Spannvorrichtungen zum Zusammenziehen der Verbindungsglieder und Zusammenhalten der Bauelemente, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung aus einem Stab, an dem in gleichen Abständen wie die paarweise in einander anstoßenden Bauelementen verankerten Verbindungsglieder, flache, identische, keilartige Ansätze, alle in derselben Richtung längs des Stabes angeordnet sind und aus an einem* Ende des Stabes angeordneten Mitteln zum Verschieben des Stabes in Richtung der sich verjüngenden Ansätze besteht, und daß die größte Abmessung des Querschnittes des Stabes und der Ansätze zum Ermöglichen des Durchtrittes durch die sich teilweise überdeckenden Bohrungen der Verbindungsglieder kleiner ist als der Durchmesser dieser Bohrungοn (Art 7 § I Abs. 2 Nr. 1 Satz 3 de» Änderune«Bes. ν. 4.9.1967_ 2 — 0098 13/09 642o) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel ein am Ende,» auf der Seite der sich verjüngenden keilartigen Ansätze, des Stabes angeordnetes und wenigstens auf einem Verbindungsglied abstützbares Zugmittel ist.3.) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel ein am Ende, auf der entgegengesetzten Seite der sich verjüngenden Ansätze des Stabes angeordnetes und auf wenigstens ein Verbindungsglied einwirkbares Druckmittel ist.4.) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle in einem Bauelement zu verankernden Verbindungsglieder zum Armieren des Bauelementes auf der verankerbaren Seite miteinander verbunden sind,,5.) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der keilartigen Ansätze auf dem Stab veränderbar is to009813/0964
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