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DE1607491A1 - Auspanzerung von Kugel- oder Stabmuehlen - Google Patents

Auspanzerung von Kugel- oder Stabmuehlen

Info

Publication number
DE1607491A1
DE1607491A1 DE19671607491 DE1607491A DE1607491A1 DE 1607491 A1 DE1607491 A1 DE 1607491A1 DE 19671607491 DE19671607491 DE 19671607491 DE 1607491 A DE1607491 A DE 1607491A DE 1607491 A1 DE1607491 A1 DE 1607491A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
plates
armor
contact surfaces
ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671607491
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAGOTTEAUX FOND
Fonderies Magotteaux SA
Original Assignee
MAGOTTEAUX FOND
Fonderies Magotteaux SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAGOTTEAUX FOND, Fonderies Magotteaux SA filed Critical MAGOTTEAUX FOND
Publication of DE1607491A1 publication Critical patent/DE1607491A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/18Details
    • B02C17/22Lining for containers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

  • Auspanzerung von Kugel- oder Stabmühlen Die Erfindung betrifft schraubenlos gehaltene Panzerplatten zum Auspanzern von Kugel- oder Stabmühlen gleich welchen Durchmessers.
  • Im allgemeinen setzen sich die Panzerungen der Kugel-oder Stabmühlen aus mehreren Panzerplattentypen zusamment die sich in Form und Abmessungen für ein und dies.elbe Mähle erheblich ändern und mittels Schrauben befestigt werden.
  • Die Abmessungen der Platten und somit die Anzahl der verschiedenen Panzerplattentypen können sich nach Bohrungsplan des Mühlenmantels, nach Position des Mannloches, nach Lage der Trenn- und Stirnwände, usw. ändern.
  • Hieraus folgt2 dass in den meisten Fällen die Auspanzerung einer Mühle eine gewisse und manchmal erhebliche Anzahl verschiedener Panzerplatten erfordert. Da die Krümmung der Panzerplatten unbedingt derjenigen des Mühlenmantels angepasst sein muss, müssen verschiedene Panzerplattentypen vorgesehen werden, wenn man von einer Mühle zur anderen übergeht.
  • Gegenüber einer mittels Schrauben befestigten Panzerung weist eine schraubenlose Panzerung erhebliche Vorteile aufwie zum Beispiel-. Wegfall von Schrauben, die immer zu Bruch gehen können2 kein Streuen des Mahlgutes durch die Schraubenlöcher des lCu*hlenmantel.s, Verminderung der verschiedenen Plattentypen für eine gesamte Panzerung, Möglichkeit den Vorrat an Reserveplatten zu vermindern, Mög- lichkeit die Mühlen gegen Schall zu isolieren, Möglichkeit härtere und verschleissfestere Werkstoffe einzusetzen, da die Panzerplatten nicht durch Befestigungslöcher geschwächt CD sind, usw.
  • Dieses Befestigungssystem hat2 ausser in den Feinmahlmühlen und in Mühlen kleineren Durchmessers, wo die Beanspruchungen am geringsten sind, kaum Anwendung gefunden.
  • Denn je grösser der Durchmesser der Mühle ist, desto grösser werden-die mechanischen Ansprüche und,Schläge,denen die Panzerplatten unterworfen sindy was die Wirksamkeit des einfachen Bogeneffektes stark vermindert. Ausserdem ist die Krümmung in ZUhlen grossen Durchmessers geringer, so dass CD der eigentliche Bogeneffekt auch in entsprechendem Masse geringer ist. Hinzu kommt, dass bei gleichen Plattenabmessungen mehr Platten in einer Mühle grossen Durchmessers erforderlich sind, um einen Ring zu schliessen, als in einer kleinen 14:Uhle. Nach einer gewissen Laufzeit entsteht durch Vibration und diverse '!-;eanspruchungen ein Spiel zwischen den Platten, so dass einzelne Platten sich lösen können, was den Einsturz der ganzen Parzerung zur Folge haben kann.
  • Um di- Standsicherheit der gesamten schraubenlosen Panzerung zu erzielen, zeichnet sich die Panzerplatte gemäss der Erflindung dadurch aus, dass die Vorsprünge und Rücksprünge der Kontaktflächene die in Kontakt mit den Nachbarplatten ein und desselben Ringes-kommen so profiliert sind, dass der Winkel zwischen der mittleren Trennfläche der Platten und einer Geraden, deren einer Lagenort die Mittellinie der Kontaktflächen, und deren anderer lagenort-die Kante der Kontaktflächen ist, sich bei der Wanderung dieser Geraden von einem Plattenendezum anderen, von einem positiven Iffert ausgehend, ungefähr bei einem Viertel der Plattenlänge auf Null vermindürt, in der Mitte der Plattenlänge einen dem positiven Wert entsprechenden negativen Wert annimmt, um gegen das Ende der Platte zu über den-Wert Null wieder zum postiven Ausgangswert anzuwachsenp wobei die Kontaktfläche der unmittelbar folgenden Platte komplementär zu der der vorausgegangenen Platte ausgebildet ist.
  • Es ist so erfindungsgemäss möglichg einen Plattentyp herzustellen, der in einer Mühle mit beliebigen Abmessungen und insbesonderebeliebigem Durchmesser eingebaut werden kann. In der Praxis kann die soeben beschriebene Panzerplatte in eine grosse Anzahl Mühlen verschiedener Durchmesser eingebaut werden, so dass eine erhebliche Anzahl verschiedener Platten durch einen einzigen Plattentyp ersetzt werden kann.
  • Erfindungsgemäss ist die Platte so gestaltet, dass deren Abmessungen nicht zu gross sind und und das aus zwei Gründer; erstens deshalb, weil in den Mühlen grossen Durchmessers die Beanspruchungen stärker sind als in solchen kleineren Durchmessers. Um diesen Beanspruchungen gerecht zu werden, ist es von Vorteil, kleinere bzw. kompaktere Panzerplatten zu verwenden und damit die Risiken von Plattenbrächen stark zu vermindern. Andererseits würden geschraubte Panzerplatten kleiner Abmessungen das Bohren zahlreicher nahe aneinander liegender Befestigungslöcher im Mählenmantel erfordern, so dass dessen Belastbarkeit stark vermindert würde. Zweitens deshalb, um die Kontaktflächen der Platten mit dem Mählenmantel auf ein Minimum zu reduzieren, so dass eine und dieselbe Platte sich leicht verschiedenen Krümmungen anpassen kann.
  • Mit ihrer geringen Abmessung bezüglich der Breite in Umfangsrichtung, welche, ausgedrückt in Dezimeter i vorzugsweise gleichifoder äinem Täil..von7tisty kennzeichnet sich die Panzerplatteg gemäss der Erfindung noch dadurche dass die Kontaktfläche mit dem Mühlenmantel gegebenenfalls durch eine Aussparung in der Auflagefläche vermindert werden kann. Die Mittellinie der Aussparung ist dabei parallel zur Mantellinie, so daas die so verminderten Auflageflächen trotzdem einen ausgezeichneten Kontakt zwischen Platten und Mühlenmänteln verschiedener Krümmungen bewerkstelligen. Wenn die Breite der Platte in Umfangsrichtung> zum Beispiel 314 oder 157 mm beträgty bestehen die Plattenringe aus einer vollen-Zahl gleicher Platten,gleich welchen Durchmesser die Mühle hat, vorausgesetzt dass der Durchmesser eine volle Zahl Dezimeter beträgt. Eine geringe Ab- messung der Platte in Längsrichtung der Mühle ist zu bevorzugen, denn je kleiner diese Abmessung ist,-um-so leichter' kann man die gesamte Länge der Mühle oder einer Kammer mit identischen Panzerplatten bestücken. Da die Platte schraubenlos eingebaut wird, bietet sie alle Vorteile einer Panzerung mit Bogeneffekt und ermöglicht die Zahl der verschiedenen Plattentypen sowie der Vorratsplatten auf ein Minimum zu senken. Hinzu kommt, dass die Abwesenheit von Schraubenlöchern es ermöglicht, eine Platte mit geringen Abmessungen herzustellen, da anderenfalls kleine Platten selbst mit kleinen Schraubenlöchern nicht zu-verwenden wären.
  • Gemäss der Erfindung ist weiterhin vorgesehen, dass man in den Aussparungen an den Auflageflächen der Platten eventuell Befestigungsmittel anbringen kanng um verschiedene Ringe unter sich zu verbinden.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 und 2 eine Vorderansicht und eine Draufsicht einer Panzerplatte gemäss der Erfindung, Fig. 3 eine Perspektive der in Fig. 1 und 2 dargestellten Panzerplatte, Pig- 4 eine andere Verwirklichung der Panzerplatte und 5 - gemäss der Erfindung, Fig. 6 eine Draufsicht auf eine andere Verwirklichung einer Panzerplatte gemäss der Erfindung, Fig. 7 eine Vorderansicht der Platte gemäss der Erfin-und 8 dung und eine Draufsicht, welche die Kontaktfläche zwischen Panzerplatte und Mühlenmantel veranschaulicht, Fig. 9 eine Draufsicht auf zwei benachbarte Panzerplatten gemäss der Erfindung, die zwei anliegenden Ringen angehören und die an den Kontaktflächen Zapfen und Zapfenlöcher aufweisen, Fig. 10 eine Draufsicht ähnlich derjenigen nach Fig. 91 wobei die Kontaktflächen aus Vor--und Rücksprüngen in Beziehung zur mittleren Trennfläche der Platten beseehent Fig. 11 eine Vorderansicht und eine Draufsicht einer und 12 Schlüsselplatte gemäss der Erfindung, die dazu dientt einen Ring zu schliessen, Fig. 13 eine Vorderansicht eines Schlüsselpasstückes, das zum Schliessen-der Ringe dient.
  • Fig. 14 das Schliessen eines Ringes mittels einer Schlüsselplatte gemäss Fig. 11 und 12, Fig. 15 eine Perspektive eines mit Schlitzen versehenen SchlüsselkeilAs vor dem Einpressen zwischen zwei Platten, Fig. 16 jeweils die schematische Darstellung des Ein-und 17 drückens eines verformbaren Schlüsselkeiles gemäss Fig--15 zwischen zwei benachbarten Pla tten und desselben Ringes, und den verformten Keil nach dem Eindrückenp Fig. 18 eine Draufsicht'eines Keiles zum Ausgleichen der Spielräume der Platten in Umfangsrichtung, der gemä ; ss den Kontaktflächen der Platten gemäss Fig. 1 und 2 profil±ert istt Fig. 19 eine Vorderansicht und eine Draufsicht-eines und 20 Keiles zum Ausgleichen des Spiels zwischen den - Platten in Längsrichtung der Mühle, Fig. 21 eine Seitenansicht und eine Draufsicht des Einbaus und 22 der Panzerplatte gemäss der Erfindung mit Befestigungsmitteln rund um das Mannloch, Fig. 23 eine Seitenansicht und eine Draufsicht des Einbaus und 24 rund um das Mannloch mittels einer geschweissten Einfassungg Fig. 25 eine Vorderansicht und eine Draufsicht einer und 26 Balkenplatte zum Einbauen rund um das Mannloch. Die vorliegende Erfindung ermöglicht das schraubenlose Einbauen einer Panzerung bestehend aus einer grossen Anzähl identischer Plat ten und bietet jede Sicherheit in -Bezug auf Haltbarkeit. Platten gemäse der Erfindung können nicht nur bei geringeren Beanspruchungen, sondern auch in den ersten Kammern der Mühlen, wo die Beanspruchungen und die Schläge viel bedeutender sind, eingesetzt werden» Die Erfindung gilt ebenfalls für jede Panzerplatte, gleich welcher Grösse und Abmessungen sowie für jede Mühle, gleich welchen Durchmessers.
  • Erfindungsgemäss werden diese Ziele durch die Verwendung von Panzerplatten erreichtg die so geformt sind, dass ihre Kontaktflächen mit den Nachbarplatten desselben Ringes sowohl Vor- als Rücksprünge in Beziehung zur mittleren Trennfläche M zweier anliegenden Platten aufweisen. Im allgemeinen ist die mittlere Trennfläche M mit einer Radialfläche der Mühle identisch. Das bedeutet, dass die Kontaktflächen aufeinander abgestimmt sind und gegenseitig ineinander greifen.
  • Die Standfestigkeit einer solchen Panzerung ist um so sicherer, je mehr der zulässige Spielraum zwischen zwei benachbarten Platten, bei dessen Überschreiten eine I?latte einer gewissen Wandstärke sich loslösen kann, durch die Eingreiftiefe der Kontaktflächen erhöht wird. Es ist leicht verständlich, dass die Haltbarkeit des Plattenringes durch die Eingreiftiefe erhöht wird, weil zu dem eigentlichen Bogeneffekt das Ineinandergreifen der Profile der Kontaktflächen hinzukommt.
  • Eine konkrete Ausführung ist in den Figuren 1 und 2 gezeigt. Die Erfindung beschränkt sich jedoch nicht auf diese Ausführung. Die Vorsprünge 2 einer jeden Panzerplatte 1 greifen in die RücksprUnge 3 der folgenden Platten ein undman sieht, dass die Platten sich um die Distanz a(Fig. 1) auseinanderschieben müssen, damit eine Platte sich von der folgenden loslösen kann; diese Distanz a entspricht der Eingreiftiefe der Platten. Sie ist unabhängig vom Krümmungsradius der Auflagefläche der Platte, so dass sie bei einer Platte mit einer gewissen Wandstärke bei jedem Mühlendurchmesser gleichbleibt. Man erhält somit die gleiche Standsicherheit in einer-grossen Mühle wie in einer kleinen. Dazu kommt noch der natürliche Bogeneffekt infolge der Krümmung der Mühle. Die Distanz a kann beliebig vergrössert werden, entweder indem man die Neigung der Kontaktflächen d.h. den-Winke12(zwischen der mittleren Trennfläche M und der Geraden g mit einem Lagenort auf der Mittellinie m und einem zweiten Lagenort auf der Kante k der Kontaktflächen (Fig* 1 und 2) vergrös-sert, oder indem man die Wandstärke der Platte erhöht- Die Figur 3 zeigt eine den Figuren 1 und 2 dargestellten Platte, während die Figuren 4, 5 und 6 andere, beispielsweise dargestellte AusfÜhrungsarten zeigen.
  • Die in-den Figuren 7 und 8 dargestellte Panzerplatte 1 gemäss der Erfindung, deren Breite in Umfangsrichtung 1 in Dezimetern ausgedrückt vorzugsweise gleich-hoder einein Teil voni-r ist, weist eine Aussparung 4 auf, die in der Auflagefläche vorgesehen ist und an deren beidenSeiten die Auflageflächenja und lb parallel zur Mantellinie der Mühle bestehen bleiben. Man. kann leicht feststelleng dass bei geringen Breiten in Umlaufrichtung und bei geringen Breiten der Kontaktflächen Ja und lb der Kontakt zwischen der Platte 1 und dem Mühlenmantel V sehr zufriedenstellend ist, selbst wenn der KrUmmungsradius r der Plattenauflage vom Radius R des Mühlenmantels verschieden ist. Bei Bedarf kann der Kontakt zwischen Platte und Mühlenmantel noch verbessert werden, indem man zwischen der Platte und dem Mühlenmantel ein mehr oder weniger elastisches oder verformbares Material, wie Gummi oder Pappe einlegt, um so die Krümmungsunterschiede oder eventuelle Unebenheiten auszugleichen.
  • Man kann die Standsicherheit der gesamten Panzerung noch verbesserng indem man an den Kontaktflächen zwischen den verschiedenen Plattenringen entweder Zapfen 5 und Zapfenlöcher 6 oder Rücksprünge 61 und Vorsprünge 5'9 wie oben beschrieben, vorsieht4 Die Figuren 9 und 1C veranschaulichen als Beispiel eine Ausführungsweise dieser beiden Möglichkeiten. Somit wird jede Platte durch die Platte des Nachbarringes gehalten, wodurch ein Verschieben der verschiedenen Plattenringe untereinander unterbunden wird. HiwdÜrch wird eine zusätzliche Stabilität des Ganzen gewährleistet, selbst wenn einmal ein grösseres Spiel zwischen den Platten eines und desselben Ringes auftritt.
  • - . Um einen jeden Plattenring bei der Montage zu schliessen, wird die letzte Platte zwischen der ersten und der vorletzten Platte des Ringes seitlich eingeschoben, nachdem man den Ring mittels einer hydraulischen Druckpumpe zusammengedrückt und-das Spiel in Umlaufsrichtung mit Hilfe von Keilen-79 wie sie in Figur 18 dargestellt sind, ausgeglichen hat. Im Hinblick auf die komplizierte Form der Kontaktflächen zwischen benachbarten Platten geht man folgendermassen vor: Das Schliessen eines - Plattenringes kann leicht mit den in Figur 14 dargestellten Teilen bewerkstelligt werden. Diese Teile sindj« Ein Schlüsselke-il 92 der an einer Seiteeine Kontaktfläche 91 besitzt, die mit der Kontaktfläche der ersten Platte 1 des Ringes übereinstimmt und an der anderen Seite eine Kontaktfläche 911,die der Kontaktfläche-111 der letzten Platte 11 des Ringes angepasst ist.
  • Ein Schlüsselkeil 10 der mit 9 identisch-ist und auf de r Gegenseite der Platte 11 dieselbe Rolle spielt. Eine Platte 11, Schlussplatte oder Schlüsselplatte genannt, deren Kontaktflächen 111 und lltl-so profiliert sind, dass sie seitwärts zwischen die Keile 9 und 10 eingetrieben werden kann. In der Figur 14 sind die-Flächen 111 und 1111 abgekantet9 aber diese Ausführung ist nicht limitativ. Für den Einbau genügt es,die Platten eines jeden Ringes mit Hilfe einer Druckpumpe zusammenzupressen, die Keile 9 und 10 zwischen die erste und die vorletzte Platte 1 einzulegen und danach in den restlichen Zwischenraum eine Platte 11 als Platte des Ringes eingutreiben. Falls der Zwischenraum zu gross sein sollte, so setzt man zusätzliche Keile 7,-wie in Figur 18 dargestellt, zwischen die Platten des Ringes oder zwischen die Keile 9 und bzw-. oder 10 und die Platten 1.
  • Man kann die Panzerplattenringe auch mit Hilfe von verformbaren Schlüsselkeilen schlfessen.-Mit-Hilfe eines Hammers, einer Druck.#umpe oder sonst eines Mittels wird-der.
  • verformbare Schlüsselkeil, zwischen die erste und die letzte und bzw. oder die letzte und die vorletzte Platte des Ringes eingetrieben, so dass das-restliche Spiel zwischen der letzten Platte des Ringes und der anliegenden Platte vollständig ausgeglichen wird. Der Drue p h#Iie so-eink _ # (%y_ d.urg getriebenen Keile,ausgefibt wirdg gewährleistet eine ausgezeichnete Einspannung der Ringe. Ausserdem wird durch die Form, die die Keile nach ihrer Verformung aufweisen, jedes Herausfallen derselben verhindert. Man muss hinzufügen', daas die Verformbarkeit des Keiles von den Eigenschaften des verwendeten Werkstoffes abhängt.-Sie kann dadurch erhöht werden (z.B. bei dickeren Keilen), dass der Keil 12 an verschiedeneng sorgfältig ausgewählten Stellen gespalten ist (siehe Figur 15, 16 und 17).
  • Dieser verformbare Schlüs.selkeil kann ebenfalls für ein späteres Einbauen einer Ersatzplatte Verwendung finden. Bei' eventuellen Bruch einer Platte wird der durch die ausgefallene Platte freigewordene Raum mit Hilfe einer Platte ausgefüllti die solche Abmessungen besitztg dass sie in diesem Raum eingeführt-werden kann. Diese Platte wird danach mit Hilfe oben. beschriebener Keile in den Rest des Ringes eingeklemmt.
  • Die Figur 15 zeigt ein nicht limitatives Beispiel eines verformbaren Keiles 12 vor seiner Einführung zwischen.zwei Platten 1. Die Figur 1 6 zeigt diesen Keil 12 während seiner-Einführung, die, Figur 17 nach der Verformung.
  • Wenn man während des Einbaus festatelltg dass es nötig ist ein gewisses Spiel.zwischen den Ringen zu behebeng oder daas es nicht möglich ist, die Länge einer Mühle korrekt mit einer vollen Zahl von Platten zu bestücken, so legt man Keile 8 (siehe Figur 19 und 20) zwischen die Platten in Längsrichtung. Dank der löcher 81, mit denen die Keile versehen sind und worin die Zapfen der Platte eingeführt'werden, können diese sich nicht mehr lösen und -herausfallen. Gewöhnlich werden:die T#latte-n und das Mannloch T, das im Mühlenmantel vorgesehen Iste mit Hilfe von Schrauben befestigt. Erfindungsgemäss können. diese Platten auch ohne Schrauben befestigt-werden. Man bewerkstelligt diese Montage entweder indem man um das Ni-annloch T einen soliden-Rahmen 13 (Fige- 23 und-24) befestigt, dessen Kontaktflächen mit in Umfangsrichtung-anschliessenden Platten -den Kontaktflächen der Platten 1 bzw. 11 entsprechend profiliert sind, oder indem-man an den Mühlenmantel neben. dem Mannloch und parallel zur Mantellinie der Mühle Barren 14 anbringt, z.B. aufschweisst auf den die Platten, dank der Halterippen 15 (siehe Fig 1 u-nd-2), die in der Aussparung vorgesehen sind, a#ifsitzen (Fig. 21 und 22)«-Auf diese Weise können sich die Platten nicht in Umfangsrichtung zum-Mannloch hin bewegen* Man kann den-Einbau rund um.-das Mannloch auch mit Hilfe von, Balken ausführen. Dieselben bestehen aus einer Einfassung 16 aus duktilem Stahl,-in welche verschleissfeste Stahlblöcke 17 getrieben werden'. Die-Figuren, 25 und 26 zeigen einen solchen Balken.

Claims (2)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e * 1. Panzerplatte zum. Auskleiden von Kugel- oder Stabmühlen, dadurch g e k e n n z e i o h n e t, dassdie Vorsprünge (2) und Rückspränge (3-) der Kontaktflächen, die in Kontakt mit den Nachbarplatten ein und desselben Ringes kommen, so profiliert sind, dass der Winkel zwischen der mittleren Trennfläche (X) und einer Geraden (g), CD deren einer Lagenort die Mittellinie (m) der Kontaktflächen, und deren anderer Lagenort die Kante (k) der Kontaktflächeb ist, sich bei der Wanderung dieser Geraden (g) von einem Plattenende zum anderen von einem positiven Wert ausgehende ungefähr bei einem Viertel der Plattenlänge auf Null ver-,mindert, in der Mitte der Plattenlänge einen dem positiven Wert entsprechenden negativen Wert annimmt, um gegen das Ende der Platte zu über den Wert Null wieder zum positiven Ausgangswert anzuwachsen, wobei'die Kontaktfläche der unmittelbar folgenden-Platte komplementär zu der der voraus-. gegangenen Platte ausgebildet ist.
  2. 2. Panzerplatte nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e ty dass ihre Breite (1) in Umfangsrichtung ausgedrückt in Dezimetern gleich (7C) oder einem Teil von (JT.) ist. 3- Panzerplatte nach Anspruch 1, dadurch g e k a n n z e i c h n e t, dass sie zur Verbindung mit angrenze nden Platten benachbarter Ring-e Zapfen (5) und Zapfenlöcher.(6) aufweist. 4. Panzerplatte nach Anspruch 1, dadurch 9 e k e n n z e i o h n e t dase die Kontaktflächen mit an- grenzenden Platten benachbart-er Ringe mit Voxsprüngen (5r) und RücksprUngen (61),'entsprechend den Vorsprängen (2)- und RücksprUngen (3) der Köntaktflächen ein und desselben 'Ringes verüe'hen sind. einem-oder mehreren der An- 5. Panzerplatte-gemäss spräche 1 bis 4, die als, Ersatzplatte dienty-dadurch ge- k e n n z e i c h n e ty dass sie die gleiche Form, aber zumindest teilweise geringere Abmessungen aufweist. 6. Panzerplatte als Schlüsselplatte, -atis-eai#beitety die dazu dient, mit den Panzerplatten gemääs eihem-oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5 zusammenzuwirkendadurch g ek e n n z e i c h n . e t" dasad-le Kontaktflächen (!leg #l11f) mit den benachbarten Platten (1) ein und desselben Ringes so profiliert sind, dass sie seitw ärt a zwischen diese beiden Nachbarplatten (1)-eingetrieben werden kann. 7. Panzerplatte nach einem' oder mehreren der An- spräche 1 bis 6, dadurch -g e k e n n z e i c h n e ty dass zur Verminderung der Kontaktfläche mit-dem.Mithlenmantel (v) und zum-Ausgle-ich unterschiedlicher Krümmungsradien (R bzw. r) von Mühlenmantel (v) und Auflagefläche, der Panzer- platte von schmalen Auflageflächen (ja" I-b) begrenzte Aus- sparungen (4) in der Unterseite der Fänzerplatte-vorg-esehen sind. 8. Ring aus Panzerplatten na-oh, Anspruch It-dadurch g e k e n n z e 1 c h n e t 1, daas das, Spiel -zwischen den Platten (1) ein und desselben - Ringes', durch einen Keil (7)9 der entsprechend. den Kontaktflächen der Nachbarplatten profiliert ist, ausgeglichen wird,
    g. Verband aus Ringen von I>anzerplatten nach einem oder mehre#?en der Ansprüche 1 bis 61 dadurch g e k e n n z e i c h n e tg dass das Spiel zwischen den Ringen durch die Einführung eines aus Blech bestehenden Teiles (8) behoben wird, der wie die Panzerplatten (1) profiliert und eventuell mit einem Loch (81) versehen ist, das den Zapfen (5) entspricht, mit denen die Panzerplatten ausgerüstet werdet können. 10. Teil zur Verwendung zusammen mit einer Schlüsselplatte gemäss Anspruch 6, dadurch g e k e n n z e i c hn e tl dass die eine Kontaktfläche (91) auf die Kontaktfläche der Panzerplatte (1) desselben Ringes abgestimmt ist,_ während die andere Kontaktfläche (911) derjenigen der Schlüsselplatte (11) angepasst ist. 11. Verformbarer Teil, der zum Schliessen und Zusammenpressen eines Panzerplattenringes gemäss einem oder mehrere der Ans rüche 1 bis 8 dienty dadurch g e k e n n z e i c h p n e t, dass er das restliche Spiel zwischen zwei aufeinanderfolgenden-,Platten (1) ein und desselben Ringes vollständig behebt, indem er sich, dank seiner Verformbarkeit den Kontaktfläbhen dieser beiden Platten anpasst. 12v Mannlochumkleidung mit Platten gemäss einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch g e k e n n - z e i c h n e t, dass um das Mannloch (T) herum ein solider Rahmen - (13) vorgesehen istg dessen Kontakt-flächen in- Umfang-mrichtung den Kontaktflächen der Platten (1 bzw. 11) entsprechend profiliert sind. 13. Mannlochumkleidu ng mit Platten gemäss einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch g e k e n m - Z e i o h n e ty -dass: neben dem Mannloch (T) parallel zur Mantellinie der Mühle 3arren (14) angebracht z.-B. aufge--schweisst sind, auf welchen-die Platten (1) mit-in der-Aussparung-(4) vorgesehenen Halterippen (15) auf-sitzen. 140 Mannlochumkleidung mit Platten gemäss einem oder mehreren der An-spräche 1 bis-7, dadurch. g e k-e n-nz e i ch n e t, dass das Mannloch von einer Einfassung (16). aus duktilem Stahl umgeben ist, die den.Kontaktflächen der Platten entsprechende Vor- und Rücksprünge (2-, 3) aufweist wd in die verschleissfeste Stahlblöcke (17) getrieben werden.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1998016317A1 (de) * 1996-10-15 1998-04-23 Christian Pfeiffer Maschinenfabrik Gmbh Verschleissauskleidung, insbesondere verschleissfutter, für rohr- und/oder kugelmühlen
EP2730337A1 (de) * 2012-11-08 2014-05-14 Sandvik Intellectual Property AB Verschleißfeste Auskleidung für Brecher

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