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B e s c h r e i b u n q
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Die Erfindung bezieht sich auf ein länglicless der Hänge nach vertikal
ausgerichtetes Wandelement zur Erstellung einer aus einer Anzahl gleicher Wandelemente
zusammengesetzten massiven Wand. Ein wesentliches Charakteristikum dieser zusammengesetzten
Wand ist ihre Mobilität: man kann sie nach Belieben relativ schnell aufbauen und
ebenso schnell wieder auseinandernehmen, ohne die Elnzelelemente zu beschädigen.
Sie ist daher besonders geeignet als provisorischer Sichtschutz, aber auch als Schutzwand,
um ein Geländestück einzufrieden, bei welchem man möglicherweise später die Grenzen
der Einfriedung ändern möchte. Schließlich ist das erfindungsgemäße Wandelement
für die Errichtung von Schalldämmwänden geeignet, die in freiem Gelände vor VerkehrsstrrPen,industriewerke
und sonstige Lärmquellen aufgestellt werden sollen.
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Die bisher bekannten massiven Wandelemente erstreckten sich waagerecht
zwischen zwei Haltepfosten und wurden an oder in den Haltepfosten aufeinander gestapelt.
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Bei dieser Ausführungsform war es notwendig, vorher das Gelände mit
einem Unterbau zu verstehen, damit eine waagerechte Unterlage des untersten Wandelements
gewährleistet sein konnte. Dieser Umstand war aufwendig und behinderte eine eventuelle
spätere Änderung des Verlaufs der Wand.
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Es wurde daher versucht, nach dem bekannten Muster der geschlossenen
Holzzäune, die Wandelemente der Länge nach senkrecht aufzustellen. In dieser Weise
wurden die Unebenheiten der Bodenoberfläche ausgeglichen, indem die einzelnen Wandelemente
entsprechend höher oder weniger hoch emporragten. Die Schwierigkeit bestand darin
daß man relativ viele Haltepfosten benötigte, um schwere Wand-
elemente
zuverlässig miteinander zu verbinden, denn die hierzu erforderlichen Querleisten
mußten entsprechend schwer sein, um einen längeren Zwischenraum zwischen zwei Haltepfosten
zu überbrücken und dabei das Gewicht vieler schwerer massiver Wandelemente beispielsweise
unter dem Winddruck eines Sturmes zu tragen. An eine Verwendung von Stahlträgern
war aus Kostengründen nicht zu denken.
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Die vorliegende Erfindung hat zur Aufgabe, ein längliches, der Länge
nach vertikal ausgerichtetes, massives Wandelement zu schaffen, das über im Wandelementinneren
angeordnete Befestigungseinrichtungen mit den benachbarten Wandelementen fest, aber
jederzeit leicht lösbar verbindbar ist, so daß die Wandelemente selbst die erforderliche
Brücke von Haltepfosten zu ;Ieltepfosten bildet. Die Fläche der Geslmtwand soll
zurninAest nach der einen Seitc'. hin eine Ebene darstellen. Weiterhin soll die
Möglichkeit gegeben sein, eine solche massive Wand in einem nicht-ebenen Gelände
aufzustellen, ohne vorher den 30den zwischen den Haltepfosten mit besonderen Fundamenten
versehen zu müssen.
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Diese Erfindungsaufgabe wird mit den in den Ansprüchen beschriebenen
technischen Mitteln gelöst. Die mit der Aufgabenlösung verbundenen technischen und
wirtschaftlichen Vorteile ergeben sich unmittelbar aus dem Ausführungsbeispiel.
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Anhand von Zeichnungen wird in der Folge ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung dargestellt und erläutert.
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Es zeigen: Figur 1 eine aus einer Anzahl von länglichen Wandelementen
zusammengesetzte Schalldämmwand; die Wandelemente sind mit ihren Längsflanken aneinander
angeordnet und werden ijber Öuerkanäle mittels Verbindungsspindeln ul :u diese aufgeschraubten
Spannkörpern zusammen gespannt, wobei einige Wandelemente (aus der Figur jedes zehnte)
an einem im Boden verankerten Haltepfosten festgeschraubt sind, Figur 2 Ausschnitt
aus zwei benachbarten Wandelementen, die Querkanäle, zwei Verbindungsspindeln (bruchsfückweise)
und zwei 5'pannkörpern zeigend, Figur 3 ein Spannkörper mit Sperrkragen (ohne Verbindungsspindel)
in einer l)raufsicllL, Figur 4 Ausschnitt einer Längs flanke eines Wandelements,
mit dem Querkanal und einer um die Mündung des Querkanals angeordneten Aussparung
zur Aufnahme der Sperrkragen des Spmnnkörpers, Figur 5 ein erfindungsgemäßes Wandelement
in einer Frontansicht und teilweise im Schnitt, den Querkanal, eine Verbindungsspindel
und zwei Spannkörper zeigend,
Figur 6 das Wandelement Figur 5 in
einer Ansicht der rückwärtigen Flanke, Figur 7 einen in eine aus Wandelementen zusammen
gesetzten Wand integrierbaren Haltepfosten mit einer den Querkanälen der benachbarten
Wandelementen angepaßten, zum Zwecke eines möglicherweise notwendigen Höhenausgleichs
langgezogenen Querkanal, der derart seitlich angebracht ist, daß die eine Wandseite
flächengleich rnit der restlichen Wand verläuft} Figur 8 der Haltepfosten Figur
7 zwischen zwei Wandelementen einer Wand> diesen über Querkanäle, Verbindunqsspindel
und Spannkörper verschraubt (als Alternative zu dem auf Figur 1 dargestellten Haltepfosten,
der an der Rückseite der Wand angeordnet ist), Figur 9 Ausschnitt der Flanke eines
Wandelements, hier mit einer zweistufigen Ausführungsform des auf den Figuren 2
und 4 gezeigten Querkanals, Figur 10 den Schnitt X-X des Wandelementenausschnitts
Figur 9 mit einem in einem der beiden äußeren Kanalstücke des Querkanals angeordneten
Spannkörper und einer in diesem eingeschraubten sich in dem enger mittleren Querkanalstück
erstreckenden Verbindungsspindel.
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Figur 11 einen aufsteckbaren länglichen Hilfssperrkragen, insbesondere
für schmale Wandelemente, bei welchen der Abstand zwischen den Außenkanten der Längsflanken
und dem Rand des Querkanals zu klein ist, um über eine kurze Auflagenlänge eine
ausreichende Abstützung zu gewährleisten, Figur 12 einen Spannkörper, dessen Sperrkragen
als Anschlag für einen Hilfssperrkragen Fig.11 dient; der aufsteckbare Hilfssperrkragen
ist gestrichelt angedeutet, Figur 13 den Ausschnitt einer Wandelementenflanke mit
einer den Hilfssperrkragen Fig.11 aufnehmenden, symmetrisch um den Querkanal angeordneten
viexeckzgcn Aussparung Figur 14 die Flankenansicht eines Wandelements mit einem
länglichen Querkanal, umgeben von einer Aussparung für einen Hilfssperrkragen, Figur
15 die Frontansicht des Wandelements Figur 13, teilweise im Schnitt, Figur 16 eine
aus Wandelementen Figuren 13 und 14 zusammengesetzte Wand auf einem ansteigenden
Geländestück,
Figur 17 eine aus Wandelementen Figuren 13 und 14
zusammengesetzte Wand auf einem ungleichmäßigen Boden und Figur 18 den Ausschnitt
eines Wan(leiements aus Beton, in einem Längs.schnitt, mit einem eingegossenen Stahlrohr,
teilweise im Schnitt, auf dessen Ränder sich an jedem Rohrende je cin Sperrkragen
eines Spannkörpers abstützt; auf dem rechten Bild ist eine auf dem Ende des Stahlrohrs
aufgesteckte und miteingegossener Muffe gezeigt, die mit dem zurückgezogenen Stahlrohr
zusammen eine Aufnahme für den Sperrkragen bildet.
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Figur 1 zeigt schematisch eine aus erfindungsgemäßen Wandelementen
l zusammengefügte Wand. Jedes Wandelement l weist eine langgestreckte Gestalt aus
und tritt mit einer Schmalseite auf den Boden auf (ist in den Boden eingesetzt).
Die aneinander anliegenden Flankenseiten 2 der Wandelemente sind gegenüber der Frontbreite
schmal, die Flankenseiten 2 verlaufen parallel zueinander. Das Wandelement des Ausführungsbeispiels
ist aus armiertem Beton hergestellt; es ist selbstverständlich jedes andere geeignete
Material verwendbar.
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Sollten die Wandelemente 1 zur Erstellung einer leichten Wand dienen,
können sie aus Holz, Bauplattenmaterial Kunststoffplatten o.dgl., z.B. in Kastenform
, gefertigt sein.
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Jedes Wandelement weist in gleicher Höhe einen durchgehenden Querkanal
3 auf, der von Tlankenseito ztlr riankenseite führt und an jedem Kanalende die Hälfte
eines Spannkörpers 4 aufnimmt, vgl. Figur 2. Der Spannkörper ist außen mit Sechskantprofil
versehen und besitzt eine durchgehende Gewindebohrung 5; an selnem Mittelteil ist
ein Sperrkragen 6 befestigt. Zur Aufnahme dieses Srrkragens ist an jeder Flankenseite
des Wandelements 1 eine flache Aussparung 7 symmetrisch um den Querkanal 7 angeordnet.
Der Sperrkragen 6 dient als Widerlager. In die Gewindebohrung des Spannkörpers 4
ist von jeder Seite her je eine an beiden Enden mit Schraubengewinde Q versehene
Verbindungsspindel 9 eingeschraubt.
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Die Zusammensetzung einer aus erfindungsgenen Wandelementen 1 bestehenden
Wand findet wie folgt statt Zunächst wird ein Haltepfosten 1.0 errichtet. Der Haltepfosten
10 ist aus armiertem Beton (für leichte Wände, z.B. Sichtschutzwände ggfl. aus Holz)
hergestellt und in einem im Boden angeordneten Lager 1.1 verankert.
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An diesem Haltepfosten 10 wird ein Wandelement 1 festgeschraubt. Eine
Verbindungsspindel 9 wird in einen Spannkörper 4 eingeschraubt und durch den Querkanal
3 durchgesteckt. Am anderen Ende des Querkanals 3 wird ein zweiter Spannkörper 4
auf die Verbindungsspindel 9 aufgeschraubt und fest angezogen.
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Hierbei werden die Sperrkragen 6 der beiden Spannkörper 4 in die Aussparungen
5 des Wandelements l aufgennommen. In den zweiten Spannkörper A wird nun eine weitere
Verbindungsspindel 9 eingeschraubt, den Querkanal 3 eines zweiten Wandelements 1
auf diese aufgesterkt und das zweite Wandelement mittels eines dritten Spannkörpers
4 an dem ersten Wandelement festqeschraubt -usw., bis die Wand die vorgesehene Länge
erreicht hat.
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Dabei ist es nicht erforderlich, den Aufbau der Wand von einem Endpfosten
anzufangen, sondern man kann auch in der Mitte beginnen bzw. vom Endpfosten aus
den Aufbau beliebig fortsetzen. Wie aus den Figuren l und 2 ersichtlich, wechselt
dabei nur der Sperrkragen 6 seine Lage von der einen Aussparung 7 in die gegenüberliegenden
des benachbarten Wandelements.
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Je nach Länge des länglichen Wandelements 1 kann es zweckmäßig sein,
zwei oder drei Querkanäle 3 übereinander anzuordnen. Bei einer Höhe der Gesamtwand
von 4 m und mehr sind die Befestigungen der Wandelemente aneinander über zwei Querkanäle
3 ratsam, vor allem, wenn die Wand in einer sturmgefährdeten Gegend stehen soll.
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An der auf Figur 1 dargestellten Wand befinden sich die die Wand abstützenden
Haltepfosten 10 an der Rückseite der Wand; je nach Breite der einzelnen Wandelemente
ist nur hinter jedem sechsten bis jedem zehnten Wandelement ein Haltepfosten angeordnet.
In dieser Weise zeigt die
Wand nach der einen Seite hin eine ebene
Fläche. Man kann aber auch die Haltepfosten 10 in die Wand integrieren, indem man
jeden Haltepfosten mit einem Querkanal 3 versieht, in welchen man eine Verbindungsspindel
9 und zwei Spannkörper 4 einbringt, vgl. Figuren 7 und 8. Die Wandelemente können
dann an beide Seiten des Haltepfostens angeschraubt werden, wie vorhin beschrieben.
Um mögliche Höhenunterschiede von Kanalreihe zur Kanalreihe auszugleichen, ist es
zweckmäßig, den Querkanal 3 des Haltepfostens 10 länglich zu gestalten, wie auf
Figur 7 und 8 dargestellt. Indem man den Querkanal 3 entsprechend seitlich anbringt
(vgl.
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Figur 7), kann man erreichen, daß die eine Außenfläche der Gesamtwand
auch bei integriertem Haltepfosten 10 eine Ebene bildet.
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Als Widerlager für die Aufspannung des Systems Verbindungsspindel
9 - Spannkörper 4 im Wandelement 1 wurde im Ausführungsbeispiel bisher ein am Spannkörper
4 ausgebildeter Sperrkragen 6 eingesetzt, der an der betreffenden Längsflanke 2
des Wandelements 1 abstützte. Auf Figur 9 und 10 ist ein anderes Widerlager dargestellt,
indem der Querkanal 3 zweistufig ausgebildet- ist und lediglich an den Kanalenden
je einen jeweils etwa d eZ Hälfte eines Spannkörpers 4 aufnehmendes Kanalaußenstück
3 aufweist, während zwischen diesen Kanalauflenstücken 3 und achssymmetrisch zu
denen ein engeres, die Verbindungsspindel 9 aufnehmendes Kanalmittelstück 12 angeordnet
ist. Die Stufe 13 zwischen den Kanalstücken 3, 12 dient nun als Widerlager für den
Spannkörper 4.
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Um die Friktion zwischen Spannkörper 4 und Stufe 1 zu verringern sowie
um einem Abbröckeln von Material an der Stufe 13 vorzubeugen, ist zwischen Spannkörper
und Stufe eine Lochscheibe 14 angebracht.
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Das erfindungsgemäße Wandelement ist für die Erstellung von Schalldämmwänden
besonders geeignet. Zu diesem eck ist es an den Längsflanken 2 mit einem schalldichtenden
elastischen oder plastischen Fugenband 15 versehen, vgl.
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Figur 5. Wenn, wie z.B. auf Figur 12, der Sperrkragen 6 nicht in der
Längsflanke 2 versenkt angeordnet sein sollte, nimmt das Fugenband 15 den Sperrkragen
6 auf.
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Leichtere Und dünnere Wandelemente 1. werden oft nichtgenügend Flankenbreite
aufweisen, um zuverlässig den Druck eines festgeschraubten Sperrkragens 6 auszuhalten,
wenn dieser kreisförmig ist und nur mit kuren Wand schmalen Kreissegmenten auf den
Flankenkanten aufliegt. Figur 11 zeigt einen viereckigen Hilfssperrkragen 16, der
über eine längere Strecke hinweg auf den Flankenkanten ruht.
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Ein nicht-kreisrunder Sperrkragen kann nicht am Spannkörper 4 fest
angebracht- ein, wc'i] ar i(-h be- dei Fn.: tspannung des Spannkörpers nicht mit
diesem zu drehen vermag; er muß frei drehbar auf den Spannkörper 4 aufgesteckt werden.
Der Hilfssperrkragen 16 wird mit seiner Zentralbohrung 17 auf den Spannkörper 4
aufgesteckt und liegt auf dem Sperrkragen 6 auf, vgl. Figur 12. Figur 13 zeigt einen
Ausschnitt einer Längsflanke 2 mit Querkanal 3 und eine Aussparung 17 für die Aufnahme
eines viereckigen Hilfssperrkragens 16.
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Das Prinzip des aufsteckbaren Hilfssperrkragens ist auch für kreisrunde
Sperrkragen verwendbar und ist insoweit fertigungstechnisch günstig, da die Ausbildung
eines engen Sperrkragens 6, wie auf Figur 12 gezeigt, technisch einfach ist und
der aufsteckbare Hilfssperrkragen ein einfaches Stanzteil darstellt. Mit Hilfssperrkragen
verschiedener Größen ist es möglich, anhand eines einheitlichen Spannkörpers 4 ein
jeweils dLuclcgerech-l;es Widerlager für alle Wandelementgrößen zu erstellen.
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Die Figuren 14 und 15 zeigen ein erfindungsgemäßes Wandelement mit
einem länglich ausgebildeten Querkanal 3.
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Mit diesem Wandelement können Bodengefälle und Bodenunebenheiten ausgeglichen
werden, vgl. Figuren 16 und 17.
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Wie auf Figur 16 schematisch dargestellt, können auch auf einen schräg
aufsteigenden Boden eine Reihe von Wandelementen miteinander und nach einer entsprechenden
Änderung der Verbindungshöhe (der Höhe der Verbindungsspindel über dem Erdboden)
mit einer weiteren Wandelementenreihe verbunden werden. Bei Wandelementenbreite
B, Höhe des länglichen Querkanals hq und Steigungswinkel des Bodens w kann jede
Teilreihe von Wandelementen maximal x Wandelemente umfassen: x = hq . cot w B Selbstverständlich
kann auch der längliche Querkanal 8 analog zu der auf Figuren 9 und 10 dargestellten
Querkanal 3, 12 zweistufig ausgebildet sein, wobei die Aussparung 7 entfällt.
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Figur 17 zeigt, wie innerhalb der von der Höhe des Iänqlichen Querkanals
3 gesetzten Grenzen die Höhenunterschiede eines ungleichmäßigen Geländestücks überwunden
werden.
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Auf Figur 18 sind zwei besonder ein-Fache Varianten dor' Ausführungsbeispiels
dargestellt, die jedoch zur Voraussetzung haben, daß das Wandelement 1. aus Beton
gegoson wird. Der linke Teil der Figur 18 zeigt ein in Beton eingegossenes Stahlrohr
19, das als Querkanal 3 dient und den Spannkörper 4 und die in diesem eingeschraubte
Verbindungsspindel 9 aufnimmt. Als Widerlager ruht der am Spannkörper 4 ausgebiidete
Sperrkragen 6 auf der Kante
des Stahlrohrs 19. Diese Konstruktion
stellt das denkbar einfachste Widerlager dar. Der Nachteil, daß der Sperrkragen
6 über die Ebene der Längs flanke 2 herausragt, spielt bei einer Verwendung des
Wandelement 1 Teil einer Schalldämmwand eine untergeordnete Rolle, weil der Sperrkragen
6 in dem elastisch-plastischen Fugenband verschwindet.
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Auf dem rechten Bild der Figur 28 ist eine anderc Ausführungsform
gezeigt, die eine Versenkung des Sperrkragens 6 in die Längsflanke 2 ermöglicht.
Das entsprechend gekürzte Stahlrohr 19 ist an jedem Ende mit je einer kurzen Muffe
20 versehen. Der Innenquerschnitt des Stahlrohrs 19 ist derart bemessen, daß er
gerade mit ausreichendem Spiel den Spannkörper 4 aufnimmt, während die Rohrwände
stark genug sind, daß der Sperrkragen 6 mit Spiel auf ihnen aufliegen Icalln.
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Die Muffe 20, deren Außenrand mit der Längsflanke 2 eine Ebene bildet,
ragt soweit über den Rand des Stahlrohrs l9 vor, daß der Sperrkragen 6 in der dadurch
geschaffenen Mulde hineinpaßt.
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Die auf den Figuren ersichtlichen Bezugsziffern zeigen an 1 Wandelement
2 Längsflanke des Wandelements 1 3 Querkanal im Wandelement 1 4 Spannkörper 5 Gewindebohrung
im Spannkörper 4 6 Sperrkragen am Spannkörper 4 7 Aussparung in der Längsflanke
2 für den Sperrkragen 6 8 Gewinde an den Enden der Verbindungsspindel 9 9 Verb indungs
spindel 10 Haltepfosten als Wandstütze 11 Bodenlager für Haltepfosten 10 12 engeres
mittleres Kanalstück des Querkanals 3, für die Aufnahme der Verbindungsspindel 9
13 Stufe zwischen den Kanalstücken 3 und 12 14 Lochscheibe zwischen Spannkörper
4 und Stufe 13 15 elastisch-plastisches Fugenband 16 viereckiger Hilfssperrkragen
17 Zentralbohrung am viereckigen Hilfssperrkragen 16 18 Aussparung für den viereckigen
t-rilfssperrkl^agen G 19 Stahlrohr für Querkanal 3 20 Endmuffe für das Stahlrohr
19