DE1605570A1 - Fahrzeug-Gleiskette - Google Patents
Fahrzeug-GleisketteInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fahrzeug-Gleiskette, die in der Weise verwendet wird, daß sie angetrieben wird und
über Gummiräder läuft, wobei die Gleiskette sich in der Längsrichtung erstreckende, die Antriebskraft auf den Boden über-
rf1
tragende Elemente umfaßt, ferner querliegende Tragorgane sowie seitliche Unterstützungen, die mit den Gummirädern zusammenarbeiten, wobei alle diese Elemente jeweils an einem einzigen
Bauteil aus einem Elastomermaterial auegebildet sind, und wobei
die die Antriebskraft übertragenden Läng·elemente sowie die.
Tragorgan· mit eingegossenen Verstärkungen versehen sind.
Bei bekannten Fahrzeug-Gleisjfcttten dieser Axt ergibt sieh
der Nachteil, daß sie nicht einwandfrei mit den Sfumairjldern
zusammenarbeiten, insbesondere dann, wenn das Fahrzeug auf unbefestigtem (bare) Boden Kurven fahren soll· Gemäß der Erfindung wird die Gleiskette in ihrer Ebene in den seitlichen
Sichtungen verstärkt, und gleichzeitig wird ein gutes Greifen * der Gleiskette in tiefem Schnee und losem Sand dadurdh gewährleistet, daß die Gleiskette ihre Flexiblität gegenüber der
sie tragenden Fläche beibehält.
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Mit anderen Worten, die Erfindung sieht im Vergleich
zu Gleisketten bekannter Art eine verbesserte Gleiskettenkohstruktion
vor.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus der folgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele an Hand der Zeichnungen.
Fig. 1 zeigt einen.Teil einer erfindungsgemäßen Gleiskette
im Grundriß.
\ ■ ■
\ ■ ■
Fig. 2 ist ein Schnitt längs der Linie A-A in Fig. 1.
Figo 5 ist ein Schnitt längs der Linie B-B in Fig. 1.
Fig. 4 ist ein Teilschnitt längs der Linie C-C in Fig.
Fig· 5 bis 7 zeigen Fig. 4· entsprechende Schnitte längs
der Linie D-D, E-E und F-F in Fig. 2.
Fig· 8 ent spricht einem Seil von Fig· 3, zeigt jedoch
eine.ander« Ausbildungsform der seitlichen Unterstützungen.
Fig. 9 entspricht ebenfalls eine» Teil von Fig. 3, zeigt
jedoch eine weitere abgeändert· Ausbildungsform der seitlichen Unterstützungen.
Sie erfin&ungsgemäße Gleiskette umfaßt sich in der Längsrichtung erstreckende Zugkraftübertragungseleitente 1 in Fora
von zwei elastischen Gurten, die z.B. aus Gummi bestehen und
in einem Abstand nebeneinander angeordnet sind* Die Gurte 1 sind
durch querliegende Tragorgane 2 verbunden, die aus dem gleichen
elastischen Material bestehen wie die Gurte, und die eine er-
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BAD ORJGlMAL
liebliche Hohe aufweisen, um eine einwandfreie Bodenhaftung
der Gleiskette zu gewährleisten. Die Gleiskette wird von den
Gummirädern des Fahrzeugs getragen, die auf der Gleiskette
zwischen den Gurten 1 abrollen und mit den Innenflächen der
Tragorgane 2 zusammenarbeiten. Die Gurte 1 sind mit Verstärkungsdrähten 5 versehen, die z.B. aus Stahl bestehen und in die
Gurte eingegossen sind; ferner ist in jeden Gurt eine Verstärkung 5 aus Cordmäterial eingegossen. An den dem Boden
zugewandten Flächen der Gurte sind mit diesen aus einem Stück bestehende Längsstege 6 ausgebildet, um eine seitliche Stabilisierung
des Fahrzeugs zu bewirken, wenn das Fahrzeug auf lockerem
Boden benutzt wird. Auf der Innenseite der Gurte 1 sind jeweils mehrere sich in der Längsrichtung erstreckende Versteifungsrippen
oder Stege 4 ausgebildet. Gemäß Fig. l erstreckt sich jBdes zweite Tragorgan 2 nach außen bis zu den
Außenkanten der Gurte 1, und die zwischen diesen Tragorganen
liegenden Tragorgane erstrecken sich auf beiden Seiten jeweils etwa bis zur Mitte der Gurte. Diese Konstruktion dient dazu,
den äußeren Teilen der Gleiskette eine ausreichende Stabilität
und Flexibiität gegenüber dem Boden zu verleihen* In j edes Tragorgan 2 "ist-ein Träger 7 aus Metall eingegossen, und gemäß
Fig. 1 haben diese Träger bei allen Tragorganen die gleiche Länge, d.h. sie erstrecken sich jeweils von der Mitte des einen
Gurtes 1 zur Mitte des anderen Gurtes. In Fig. 1, 2 und 3
sind die Metallträger 7 mit gestrichelten Linien angedeutet} aus Fig. 4 bis 6 1st ersichtlich, auf welche Weise sich die
Querschnittsform jedes Trägers von seiner Mitte in Richtung auf seine Enden ändert. Jeder Träger 7 ist im Querschnitt allgemein
U-förmig, und die Schenkel der Träger sind der mit dem Boden
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zusammenarbeitenden Seite der Gleiskette zugewandt. Gemäß Fig. 4 ist jeder Träger 7 in das zugehörige Tragorgan 2 einge-.
gössen, und seine Schenkel verlaufen im mittleren Teil gerade;
weiter nach außen besitzt (jeder Träger jedoch nach innen umgebogene
Schenkel, deren Höhe in Sichtung auf die Enden des Trägers
abnimmt. Fig. 6 zeigt die niedrigste Profilhöhe am Ende eines Trägers· Gemäß Fig. 2 und 4 ist bei dem hier gezeigten
Ausführungsbeispiel diejenige Fläche des U-förmigen Trägers,
welche dem Antriebsrad zugewandt ist, nicht mit Gummi bedeckt· Somit wird die Belastung der Gleiskette durch die Antriebsräder
über die nach innen weisenden Flächen der U-förmigen Träger aufgenommen, so daß die Antriebskraft der mit Gummi überzogenen
Antriebsräder auf die freiliegenden Metallflächen der Träger \
i übertragen wird.
BAD ORIGINAL
Versuche haben gezeigt, daß sich die Festigkeitseigen- \
schäften und die Stabilität der Gleiskette beim Gebrauch auch
nach der Form der Gordeinlage 5 richten· Erhebliche Verbesserungen
sind dann zu verzeichnen, wenn die Richtung der Cordfäden von der Längsachse der Gleiskette um einen bestimmten
Winkel abweicht, der im Bereich von G0 bis 30° gewählt werden
kann.
Nachstehend werden die seitlichen Unterstützungen der '
Gleiskette beschrieben, die mit den Antriebsrädern zusammenarbeiten. Eine erste Ausbildungsform der seitlichen Unterstützungen ist in Fig. 3 dargestellt, Die seitlichen Unter-
■ ■■■"■■■■
Stützungen haben die Form von Zungen 8, derenQuerschnitt V-förmi$
ist? ein Schenkel Ϊ0 ^eder 2unge ist an dem Gurt 1 direkt
vor einem Tragorgan 2 befestigt, und der andere Schenkel 11 weist
109821/0126 "
nach innen und "bildet eine fülirungsflache, tie mit der zugehörigen Außenfläche des Antriefesrades zusainitteflarbeitet. Es
sind stets zwei Fiihrungszungen 8einander'direkt gegenüber angeordnet, wobei jede Zunge an dem zugehörigen Gurt 1 "befestigt
ist· Die Führungszunge 8 "besteht aus Jletall und kann als gebogene
Platte ausgebildet sein, die durch einen Steg ^ verstrebt ist. I)er öchenkel IQ ist aiL der Innenfl^^^
kette mit zwei Schrauben befestigt* Der Si&rungaeohefikel 11 ist
in einer zur Außenf lache desi Antriebsradefiι parallelen Ebene
. gekrümmt· Vorzugsweise is% der Schenkel 11 so aulegebildet, daß
er sich in Bichtüag auf seine freie Kante ver^Üngi^ s& daß er
* die form eihes "Zahns" oder "Becher»*' aufweist· ν
In fig· 8 und 9 sind zwei weitere formen von führiangszungen
dargestellt»^ wobei jeweils nur die linke bzw» nur die
rechte Hälfte einer Gleiskette wiedergegeben ist· Bei dei'Ausbildungsform nachfig· 8 ist eine Schulter 13 aus üurnmi vorgesehen 4 die mit dem Gurt 2 aus einem Stück besteht,^ Die^se Schulter
wird durch einen Steg 13 abgestutzt, Die dem Antritäbsrad zugewandte Seite der führungszunge ist mit einer Metaliplatt· bzw»
einem Blech 14- verkleidet, das um die^ Außenf lachen: der Schulter
herumgebogen und an der: Schulter^ mit Hilf e einer Schraub© 15
befestigt ist* A ::': '■.■/._ [■. - ■= : . __ ■ : :}■.-. ;~ ^ V;;/ ; ■■■-.-'
Di· in fig· 9SfAAiJS^t 2ung# Uiiterscheidet iich- von 4·γ
Zunge nach Pig. 8 nur dadurch, daß die Platte bzw. das Bltoh
auf ander· Weise beffetigt ist} mit anditren Iforteil, ·· l0t «in
Befeetigunggbolzen 16 vorgeaeheu, der an β·1η·π inneren End·
einen Kopf 1? trägt» D·* Kopf wird durch ·1η· öffnung in der
Schulter 12 aus Gumaii hindurohgedrückt, ·ο daß tr eich an eine»
109621/0126 ; BA0 m
Ansatz 18 auf der Innenseite der Schulter verankert. lila türlich
wäre es auch möglich, die Platte bzw. das Blech 14 mit der
Schulter aus Gummi durch Vulkanisieren zu verbinden, doch wird es vorgezogen, abnehmbare Schutzplatten oder Blech zu verwenden.
INSPECTED
109821/0121
Claims (6)
1. Fahrzeug-Gleiskette, die dazu bestimmt ist, angetrieben
zu werden und über Gummiräder"zu laufen, wobei die Gleiskette
sich in der Längsrichtung erstreckende Elemente umfaßt, ferner
querliegende Tragorgane sowie seitliche UnterSatzungen, die
mit den Gummirädern zusammenarbeiten, wobei alle diese Elemente ein einziges Bauteil aus einem Blastomermaterial bilden,
und wobei die sich in der Längsrichtung erstreckenden Zugkraftübertragungselemente sowie die Tragorgane mit eingegossenen
Verstärkungen versehen sind, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Tragorgan (2) einen Metallträger (7) von U-förmigem Querschnitt umfaßt, der in die Gleiskette so eingegossen ist,
daß seine Schenkel nach unten gerichtet bzw. dem Erdboden zugewandt sind, wobei ein Gummistreifen zwischen den Schenkeln des
Trägers angeordnet und so geformt 1st, daß die Hohe des Streifens größer ist als die Länge der Schenkel*
2. Gleiskette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Länge des Trägers kleiner ist als die Gesamtbreite der
Gleiskette, aedoch die Breite der Antriebsräder überschreitet,
so daß die Außenkanten der Gleiskette gegenüber dem Erdboden flexibel sind«
3. Gleiskette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Gummistreifen eine unterschiedliche Gesamtlänge derart aufweisen, daß die Länge 3edes zweiten Gummistreifens der Gesamt- breite
der Gleiskette entspricht, und daß die Länge der zwischen diesen Streifen angeordneten Streifen der Gesamtlange
des Trägers entspricht· <
109821/0126
4. Gleiskette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
Führungszungen (8) aus Metall an der Innenseite der Gleiskette
direkt gegenüber den Trägern befestigt sind, wobei die Führungszungen während des Betriebs mit'den Seitenflächen der Räder
zusammenarbeiten.
5. Gleiskette nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, daß
die Führungszungen an Schultern oder Vorsprüngen (12) befestigt
sind, die an der Gleiskette aus Gummi ausgebildet sind.
6. Gleiskette nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet,
daß die sich in der Längsrichtung erstreckenden Zugkraftübertragungsorgane (l) mit einer Verstärkung (5) aus Oordmaterial
versehen sind, wobei die Sichtung der Cordfäden von der Längsachse
der Gleiskette um einen Winkel im Bereich von 0° bis 30°
abweicht.
7· Gleiskette nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gleiskette an ihrer mit dem Erdboden zusammenarbeitenden
Lauffläche mit ununterbrochenen Nuten versehen ist·
Der Patentanwalts
10 9 8 21/0126
Lee rse i te
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