DE1605184C3 - Selbsttätige Klauenkupplung für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents
Selbsttätige Klauenkupplung für EisenbahnfahrzeugeInfo
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Description
40
Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Klauenkupplung für Eisenbahnfahrzeuge, deren Kupplungskopf
in seitlichem Abstand zueinander zwei starre Klauen aufweist zwischen denen ein Kupplungsmaul
gebildet ist, mit einem in einem Hohlraum des Kupplungskopfes angeordneten Riegelgetriebe, bestehend
aus einem in Kuppelbereitschaftsstellung bzw. in Verriegelungsstellung nach vorn in das Kupplungsmaul
ragenden Kupplungsriegel, der um eine zwischen seinem unteren Bereich und der unteren Wand des
Hohlraums des Kupplungskopfes gebildete Lagerstelle mit horizontaler Querachse gegen Schwerkraft aus dem
Kupplungsmaul heraus nach hinten in Entriegelungsstellung schwenkbar ist, einem um eine horizontale
Querachse schwenkbar am Kupplungskopf gelagerten, neben dem Kupplungsriegel angeordneten und in
Kuppelbereitschaftsstellung in das Kupplungsmaul ragenden Riegelstellglied, das beim Kuppeln mit einem
Gegenkupplungskopf durch diesen gegen Schwerkraft aus dem Kupplungsmaul heraus nach hinten schwenkbar
ist und nach einem Entriegeln den Kupplungsriegel bis zum Auseinanderfahren der Kupplungsköpfe in
Entriegelungsstellung hält, einem um eine horizontale Querachse schwenkbar am Kupplungskopf gelagerten,
an dem Kupplungsriegel angreifenden und mittels einer Lösewelle verschwenkbaren Nockenglied zum Verschwenken
des Kupplungsriegels in die Entriegelungsstellung und einem um eine horizontale Querachse
schwenkbar an dem Kupplungsriegel gelagerten, einen vorderen und einen hinteren Arm aufweisenden
Sicherungsglied zum Sichern des Kupplungsriegels in der Verriegelungsstellung, wobei das Sicherungsglied in
der Verriegelungsstellung unter Schwerkraft eine Sperrlage einnimmt, in der sein hinterer Arm mit einer
an dessen hinterem Ende befindlichen Stoßfläche einer an der Innenfläche der Hinterwand des Hohlraums des
Kupplungskopfes gebildeten Anschlagfläche mit einem derartigen Spiel gegenüberliegt, daß zu Beginn des
Entriegeins das Sicherungsglied in eine Freigabelage verschwenkbar ist, in der sein hinterer Arm in das
Innere eines an den Kupplungskopf angeformten hohlen Kupplungsschaftes eintreten kann, wobei zum
Verschwenken des Sicherungsgliedes in seine Freigabelage das Nockenglied an der Unterfläche des vorderen
Arms des Sicherungsgliedes angreift.
Bei einer derartigen bekannten Klauenkupplung kann ein ungewolltes Entriegeln vorkommen, wenn der
Kupplungsriegel durch im Betrieb auftretende Massenkräfte zurückbewegt wird. Es besteht nämlich die
Gefahr, daß das hierbei an der Hinterwand des Hohlraums des Kupplungskopfes anstoßende hintere
Ende des hinteren Arms des Sicherungsgliedes infolge vertikaler Kraftkomponenten nach unten in den hohlen
Kupplungsschaft abgleitet, so daß die Sperrlage des Sicherungsgliedes aufgehoben ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
selbsttätige Klauenkupplung für Eisenbahnfahrzeuge der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der ein
Abgleiten des hinteren Endes des Sicherungsgliedes nach unten in den hohlen Kupplungsschaft vermieden
wird, wenn das Sicherungsglied bei einem ungewollten Zurückbewegen des Kupplungsriegels an der Hinterwand
des Kupplungskopfes anstößt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Anschlagfläche für die Stoßfläche des hinteren
Armes des Sicherungsgliedes als Vertiefung der Innenfläche der Hinterwand des Hohlraumes des
Kupplungskopfes ausgebildet ist, wobei die Vertiefung aus einem gegenüber der Innenfläche der Hinterwand
schräg nach unten und hinten geneigten oberen Flächenteil, der der Stoßfläche des hinteren Arms des
Sicherungsgliedes zugeordnet ist, und einem sich an diesen oberen Flächenteil unmittelbar anschließenden,
gegenüber der Innenfläche der Hinterwand schräg nach unten und vorn geneigten unteren Flächenteil besteht,
der beim Anschlagen des hinteren Arms des Sicherungsgliedes in der Vertiefung das hintere Ende des hinteren
Arms zu dem oberen Flächenteil hin abzulenken sucht.
V Durch die erfindungsgemäße Lösung wird in einfacher Weise verhindert, daß das Sicherungsglied beim Anstoßen an der Hinterwand des Kupplungskopfes unbeabsichtigt in die Freigabelage gerät, da das hintere Ende des hinteren Arms des Sicherungsgliedes in die Vertiefung gelenkt wird.
V Durch die erfindungsgemäße Lösung wird in einfacher Weise verhindert, daß das Sicherungsglied beim Anstoßen an der Hinterwand des Kupplungskopfes unbeabsichtigt in die Freigabelage gerät, da das hintere Ende des hinteren Arms des Sicherungsgliedes in die Vertiefung gelenkt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
F i g. 1 eine auseinandergezogene, perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen selbsttätigen
Klauenkupplung,
F i g. 2 in einem vertikalen Längsschnitt zum Vergleich eine Klauenkupplung, bei der die erfindungsgemäße
Ausbildung nicht vorgesehen ist,
Fig.3 in einem vertikalen Längsschnitt die erfindungsgemäße
Klauenkupplung nach F i g. 1 in Kuppelbereitschaftsstellung,
F i g. 4 in einer F i g. 3 entsprechenden Schnittdarstellung die Klauenkupplung in Verriegelungsstellung,
wobei das Sicherungsglied zur Anlage an der Hinterwand des Kupplungskopfes gekommen ist,
γ F i g. 5 in einer F i g. 3 entsprechenden Schnittdarstellung die Klauenkupplung in Verriegelungsstellung, wobei das Sicherungsglied der Hinterwand des Kupplungskopfes mit Spiel gegenüberliegt,
γ F i g. 5 in einer F i g. 3 entsprechenden Schnittdarstellung die Klauenkupplung in Verriegelungsstellung, wobei das Sicherungsglied der Hinterwand des Kupplungskopfes mit Spiel gegenüberliegt,
F i g. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der F i g. 3, und
F i g. 7 in einer F i g. 3 entsprechenden Schnittdarstellung die Klauenkupplung in Entriegelungsstellung.
Die in der Zeichnung dargestellte selbsttätige Klauenkupplung besteht, wie insbesondere aus F i g. 1
ersichtlich, aus einem Kupplungskopf 5, einem Kupplungsriegel 6, einer horizontalen Lösewelle 7, einem
Nockenglied 8, einem Sicherungsglied 9, einem Riegelstellglied tO und einem Anzeigeglied 11, um den
Betriebszustand der Klauenkupplung anzuzeigen. Entsprechende Teile sind auch bei der in Fig.2
dargestellten Klauenkupplung vorhanden.
Der Unterschied der in F i g. 2 dargestellten Klauenkupplung gegenüber der in den übrigen Figuren
dargestellten Kupplungsausbildung besteht einmal darin, daß die in F i g. 2 dargestellte Klauenkupplung eine
Anschlagnase 12 aufweist, welche die Aufwärtsbewegung des hinteren Endes des Sicherungsgliedes 9
begrenzt. Ferner ist unterhalb der Anschlagnase 12 eine nahezu vertikale Anschlagfläche 14 zur Begrenzung der
Bewegung des Sicherungsgliedes 9 nach hinten vorgesehen, wobei sich diese Anschlagfläche 14 nach
unten bis zur oberen Begrenzungsfläche des Hohlraumes eines an den Kupplungskopf angeformten hohlen
Kupplungsschaftes erstreckt.
Der Kupplungskegel 6 ist im Hohlraum des Kupplungskopfes 5 angeordnet, wobei ein zahnartiger
Ansatz 15 des Kupplungsriegels 6 in einer öffnung 16
des Kupplungskopfes 5 aufgenommen ist. Wie in F i g. 1
ίο gezeigt ist, weist der Kupplungsriegel 6 eine seitliche
Ausnehmung 17 auf, in deren unterem Teil das auf einem Abschnitt 19 der Lösewelle 7 sitzende Nockenglied 8
angeordnet ist. Dieser Abschnitt 19 der Lösewelle 7 durchragt eine öffnung 21 des Nockengliedes 8 und ist
in einem nicht gezeigten Seitenwandlager des Kupplungskopfes 5 gelagert. Die Ausnehmung 17 nimmt
ferner einen größeren Teil, besonders einen vorderen Arm 22 des Sicherungsgliedes 9 auf. Das Sicherungsglied
9 weist eine öffnung 23 auf, mit der es schwenkbar auf einem Lagerzapfen 24 des Kupplungsriegels 6
gelagert ist, wobei sich von diesem Lagerzapfen 24 aus der vordere Arm 22 und ein hinterer Arm 26 des
Sicherungsgliedes 9 nach vorn bzw. hinten erstrecken. Das Sicherungsglied 9 ist über dem Nockenglied 8
gelagert. In der in der Fig.4 und 5 gezeigten
Verriegelungsstellung der Klauenkupplung liegt der vordere Arm 22 des Sicherungsgliedes 9 auf einer
Nockenfläche 28 des Nockengliedes 8 auf.
Wenn das Sicherungsglied 9 in der Verriegelungsstellung der Klauenkupplung auf dem Nockenglied 8
aufliegt, befindet sich das hintere Ende 29 des Sicherungsgliedes 9 vor einer nach vorn gerichteten
Innenfläche 31 einer Hinterwand 32 des Kupplungskopfes 5. Die Innenfläche 31 besitzt eine als Anschlagfläche
dienende Vertiefung 34, die als solche auch gegenüber einer Kante 35 zwischen der Innenfläche 31 und der
oberen Begrenzungsfläche des Hohlraumes 36 des Kupplungsschaftes gegeben ist.
Wie die Figuren der Zeichnung mit Ausnahme von
■Ό Fig.2 zeigen, weist die Vertiefung 34 einen oberen
Flächenteil 38 und einen unteren Flächenteil 39 auf. Der obere Flächenteil 38 ist vorzugsweise genau so groß,
wie eine Stoßfläche 41 am hinteren Ende 29 des hinteren Armes 26 des Sicherungsgliedes 9, so daß der obere
Flächenteil 38 als normale Anlagefläche für den hinteren Arm 26 dienen kann, wenn sich das
Sicherungsglied 9 in seiner der Verriegelungsstellung der Klauenkupplung entsprechenden Sperrlage befindet,
in der das Sicherungsglied 9 ein unbeabsichtigtes
so Zurückbewegen des Kupplungsriegels 6 aus der
Verriegelungsstellung verhindert.
Der untere Flächenteil 39 der Vertiefung 34 dient als Führungsfläche, mit deren Hilfe das Sicherungsglied 9 in
seine normale Anlagestellung zu dem oberen Flächenteil 38 gelenkt wird, wenn das Sicherungsglied bei einem
Anstoßen an die Hinterwand 32 des Kupplungskopfes 5 infolge vertikaler Kraftkomponenten, die sich aus den
im Betrieb auftretenden Massenkräften ergeben können, Neigung zu einem derartigen Verschwenken zeigt,
daß es sich aus seiner Sperrlage bewegt. Der untere Flächenteil 39 der Vertiefung 34 fängt in diesem Fall das
hintere Ende 29 des hinteren Armes 26 über der Kante 35 des Hohlraumes 36 des Kupplungsschaftes auf.
Jedoch muß die Kante 35 außer Eingriff mit dem hinteren Ende 29 des hinteren Armes 26 sein, wenn das
Sicherungsglied 9 beim Entriegeln in seine Freigabelage verschwenkt wird, in der der hintere Arm 26 in den
Hohlraum 36 eintreten kann. Wie in F i g. 5 gezeigt ist,
liegt das hintere Ende 29 des Sicherungsgliedes 9 in der normalen Verriegelungsstellung des Kupplungsriegels 6
dem oberen Flächenteil 38 der Vertiefung 34 mit einem Spiel 44 gegenüber, wobei die Stoßfläche 41 des
Sicherungsgliedes 9 in einem von der Achse 24a des Lagerzapfens 24 bis zu der Kante 35 bemessenen Radius
verläuft. Daher bewegt sich der Arm 26 beim Verschwenken nach unten in die in F i g. 3 gezeigte
Stellung ohne Behinderung an der Kante 35 vorbei.
Die Stoßfläche 41 des in Verriegelungsstellung befindlichen Sicherungsgliedes 9 und der obere
Flächenteil 38 der Vertiefung 34 sind gegenüber der Innenfläche 31 der Hinterwand 32 nach unten und
hinten abgeschrägt und weisen Krümmungsradien auf, die von der Achse 24a ausgehen. Diese Ausbildung ist is
dadurch möglich, daß die Vertiefung 34, besonders der obere Flächenteil 38, in dem Kupplungskopf 5 höher
angeordnet ist als die Achse 24a und die Hinterwand 32 nahezu vertikal verläuft.
Das Verschwenken des Sicherungsgliedes 9 in die Freigabestellung erfolgt je nach dem gegebenen
Betriebszustand der Klauenkupplung auf zweierlei Weise. In der Kuppelbereitschaftsstellung, die in F i g. 3
dargestellt ist, befindet sich der Kupplungsriegel 6 in seiner vordersten Stellung, wobei das Riegelstellglied 10
frei nach vorn kippen kann, da kein Gegenkupplungskopf vorhanden ist, der auf einen vorderen Schenkel 46
des Riegelstellgliedes 10 drückt. Unter dieser Voraussetzung drückt ein seitlicher Ansatz 47 des Riegelstellgliedes
10 auf eine obere Fläche 48 des Sicherungsgliedes 9, um den Arm 26 von der Vertiefung 34 weg nach
unten zu schwenken. Bei dieser Bewegung kippt das Riegelstellglied 10 um einen Lagerzapfen 49, der am
Kupplungskopf 5 angeordnet ist.
Zum Entriegeln ist das Sicherungsglied 9 durch Drehen des Nockengliedes 8 mittels der Lösewelle 7 im
Uhrzeigersinn aus der in Fig.5 gezeigten Stellung in
die Freigabelage verschwenkbar. Wie F i g. 5 entnehmbar ist, befindet sich in der Verriegelungsstellung die
Nockenfläche 28 bereits im Eingriff mit einer Unterfläehe 51 des vorderen Armes 22 des Sicherungsgliedes 9.
Durch ausreichendes Drehen des Nockengliedes 8 im Uhrzeigersinn werden die Teile des Riegelgetriebes von
der in F i g. 5 gezeigten Stellung in die in F i g. 7 gezeigte Stellung überführt. Bei diesem Vorgang hebt die
Nockenfläche 28 zunächst den vorderen Arm 22 des Sicherungsgliedes 9, um den hinteren Arm 26 in den
Bereich des Hohlraumes 36 zu verschwenken, und während das Sicherungsglied 9 in seiner so verschwenkten
Stellung gehalten wird, greift das Nockenglied 8 an einer Anlauffläche 53 des Kupplungsriegels 6 an und bei
weiterem Drehen des Nockengliedes 8 wird der Kupplungsriegel 6 schließlich mindestens so weit nach
hinten bewegt, wie die Stellung gemäß Fig. 7 zeigt. Während dieser Bewegung ist das Riegelstellglied 10
vorübergehend in vertikaler Richtung durch einen seitlichen Ansatz 54 des Nockengliedes 8 gehoben
worden, der anfangs an einer Unterfläche 55 des Riegelstellgliedes 10 angreift und dieses anhebt, bis er
an einer diese Unterfläche 55 begrenzenden Kante 56 vorbeigleitet. Wenn der Ansatz 54 an der Kante 56
vorbeigleitet, fällt das Riegelstellglied 10 in die in F i g. 7 gezeigte Stellung zurück. Wenn die Lösewelle 7
nunmehr freigegeben wird, legt sich der Ansatz 54 gegen eine Hinterfläche 57 des Riegelstellgliedes 10 an.
Die damit erreichte Entriegelungsstellung wird so lange aufrechterhalten, wie ein Gegenkupplungskopf an dem
Schenkel 46 des Riegelstellgliedes 10 anliegt. Sobald aber der Gegenkupplungskopf wegbewegt wird, kippt
das Riegelstellglied nach vorn, und die Teile des Riegelgetriebes nehmen die in Fig.3 gezeigte Kuppelbereitschaftsstellung
ein.
Wenn die Kupplungsköpfe nach einem Entriegeln noch aneinanderliegen, kann das Riegelgetriebe von der
Entriegelungsstellung (F i g. 7) dadurch wieder in die Verriegelungsstellung überführt werden, daß eine
Handhabe 61 des Riegelstellgliedes 10 angehoben wird, die in seitlicher Richtung aus einer öffnung 62 in einer
Seitenwand 63 des Kupplungskopfes herausragt.
In üblicher Weise ist die jeweilige Stellung des Kupplungsriegels 6 durch die Stellung eines schwenkbeweglich
mit dem Kupplungskopf 5 verbundenen, mit dem Arm 26 des Sicherungsgliedes 9 zusammenwirkenden,
von außen sichtbaren Anzeigegliedes 64 erkennbar.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Selbsttätige Klauenkupplung für Eisenbahnfahrzeuge, deren Kupplungskopf in seitlichem Abstand zueinander zwei starre Klauen aufweist, zwischen denen ein Kupplungsmaul gebildet ist, mit einem in einem Hohlraum des Kupplungskopfes angeordneten Riegelgetriebe, bestehend aus einem in Kuppelbereitschaftsstellung bzw. in Verriegelungsstellung nach vorn in das Kupplungsmaul ragenden Kupplungsriegel, der um eine zwischen seinem unteren Bereich und der unteren Wand des Hohlraums des Kupplungskopfes gebildete Lagerstelle mit horizontaler Querachse gegen Schwerkraft aus dem Kupplungsmaul heraus nach hinten in Entriegelungsstellung schwenkbar ist, einem um eine horizontale Querachse schwenkbar am Kupplungskopf gelagerten, neben dem Kupplungsriegel angeordneten und in Kuppelbereitschaftsstellung in das Kupplungsmaul ragenden Riegelstellglied, das beim Kuppeln mit einem Gegenkupplungskopf durch diesen gegen Schwerkraft aus dem Kupplungsmaul heraus nach hinten schwenkbar ist und nach einem Entriegeln den Kupplungsriegel bis zum Auseinanderfahren der Kupplungsköpfe in Entriegelungsstellung hält, einem um eine horizontale Querachse schwenkbar am Kupplungskopf gelagerten, an dem Kupplungsriegel angreifenden und mittels einer Lösewelle verschwenkbaren Nockenglied zum Verschwenken des Kupplungsriegels in die Entriegelungsstellung und einem um eine horizontale Querachse schwenkbar an dem Kupplungsriegel gelagerten, einen vorderen und einen hinteren Arm aufweisenden Sicherungsglied zum Sichern des Kupplungsriegels in der Verriegelungsstellung, wobei das Sicherungsglied in der Verriegelungsstellung unter Schwerkraft eine Sperrlage einnimmt, in der sein hinterer Arm mit einer an dessen hinterem Ende befindlichen Stoßfläche einer1 an der Innenfläche der Hinterwand des Hohlraums des Kupplungskopfes gebildeten Anschlagfläche mit einem derartigen Spiel gegenüberliegt, daß zu Beginn des Entriegeins das Sicherungsglied in eine Freigabelage verschwenkbar ist, in der sein hinterer Arm in das Innere eines an den Kupplungskopf angeformten hohlen Kuppiungsschaftes eintreten kann, wobei zum Verschwenken des Sicherungsgliedes in seine Freigabelage das Nockenglied ah der Unterfläche des vorderen Armes des Sicherungsgliedes angreift, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagfläche für die Stoßfläche (41) des hinteren Armes (26) des Sicherungsgliedes (9) als Vertiefung (34) der Innenfläche (31) der Hinterwand (32) des Hohlraumes des Kupplungskopfes (5) ausgebildet ist, wobei die Vertiefung (34) aus einem gegenüber der Innenfläche (31) der Hinterwand (32) schräg nach unten und hinten geneigten oberen Flächenteil (38), der der Stoßfläche (41) des hinteren Armes (26) des Sicherungsgliedes (9) zugeordnet ist, und einem sich an diesen oberen Flächenteil (38) unmittelbar anschließenden, gegenüber der Innenfläche (31) der Hinterwand (32) schräg nach unten und vorn geneigten unteren Flächenteil (39) besteht, der beim Anschlagen des hinteren Armes (26) des Sicherungsgliedes (9) in der Vertiefung (34) das hintere Ende (29) des hinteren Armes (26) zu dem oberen Flächenteil (38) hin abzulenken sucht.
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| Date | Code | Title | Description |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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