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DE1605072A1 - Federnde Zapfenfuehrung fuer Schienenfahrzeuge,insbesondere fuer Triebdrehgestelle - Google Patents

Federnde Zapfenfuehrung fuer Schienenfahrzeuge,insbesondere fuer Triebdrehgestelle

Info

Publication number
DE1605072A1
DE1605072A1 DE19661605072 DE1605072A DE1605072A1 DE 1605072 A1 DE1605072 A1 DE 1605072A1 DE 19661605072 DE19661605072 DE 19661605072 DE 1605072 A DE1605072 A DE 1605072A DE 1605072 A1 DE1605072 A1 DE 1605072A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pin
spring
clamping
pin guide
guide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661605072
Other languages
English (en)
Inventor
Munkow Dipl-Ing Helmut
Franz Moeschler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
INST SCHIENENFAHRZEUGE
Original Assignee
INST SCHIENENFAHRZEUGE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by INST SCHIENENFAHRZEUGE filed Critical INST SCHIENENFAHRZEUGE
Publication of DE1605072A1 publication Critical patent/DE1605072A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F5/00Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
    • B61F5/02Arrangements permitting limited transverse relative movements between vehicle underframe or bolster and bogie; Connections between underframes and bogies
    • B61F5/16Centre bearings or other swivel connections between underframes and bolsters or bogies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

  • Federnde Zapfenführung für Schienenfahrzeuge, ynsbeson dere für Triebdrehgestelle Die Erfindung betrifft eine federnde Zapfenführung für Schienenfährzeuge, insbesondere für Triebdrehgestelle, durch deren konstruktive Gestaltung eine niedrige Bauhöhe der Drehgestelle erreicht wird.
  • Es sind federnde Zapfenführungen bekannt, bei denen der Zapfen rechteckförmigen Querschnitt besitzt und beiderseits in Fahrtrichtung zwischen Zapfen und Drehgesteliquerträger Gummifederelemente angebracht sind. Zusätzlich sind für die Querfederung elastische Anschläge beiderseits des Zapfens vorgesehen. Der Nachteil dieser Ausführung besteht darin, daB eine Vorspannung der Gummifederelemente in waagerechter Ebene nur mit einer speziellen Vorrichtung möglich ist. Ein weiterer Mangel besteht darin, daß durch den fast quadratischen Querschnitt des Zapfens die Anlageflächen der Gummifederelemente quer zur Fahrtrichtung gering sind, wodurch die Einbauhöhe und damit die Dimensionierung des elastischen Zapfenlagers relativ groß- ist. . Federnde Zapfenführungen sind weiterhin bekannt,, bei denen an der Zapfenfiihrung quer zur Fahrtrichtung weisende Stege angeordnet sind, wobei zwischen diesen Stegen und dem Drehgestellqueeträger ebenfalls Gummifederelemente angebracht sind. Diese Ausführung hat den Nachteil, daß ein he2kömmlicher Drehzapfen verwendet wird, der in: bekannter Weise im Wagenkasten und im Drehgestell duroh Schraubverbindungen befestigt ist, wodurch konstruktiv ebenfalls eine große Bauhöhe erforderlich ist. Obwohl bei dieser Ausführung ein Vorspannen der Federelemente möglich ist, wirkt sich jedoch das Anbringen der Stellschrauben in Gewindedurchgangsbohrungen im Drehgestellquerträger sehr nachteilig aus, indem der Drehgestellque.rträger durch diese Durchbrüche geschwächt ist.
  • Die Stellschrauben sind außerdem hohen dynamischen Beanspruchungen ausgesetzt. Außerdem ist für die Fertigung und den Einbau des Zapfenlagers ein höher technologischer Aufwand erforderlich.
  • Bekannt ist auch eine Ausführung eines elastisch gelagerten Drehzapfenlagers, bei dem der Zapfen einen bekannten kreisförmigen Querschnitt aufweist, wobei sich die Flanken des buchsenartigen Zapfenlagers konisch nach unten verjüngen. Eine entsprechend mit konischer Innenfläche ausgebildete Buchse ermöglicht durch vertikales Verstellen derselben ein Vorspannen des zwischen. der Buchse und einer Drehpfanne befindlichen elastischen Ringes. Dieser elastische Ring dient 'jedoch nur zum einfacheren Vorspannen des Drehzapfens. Die Drehpfanne wiederum ist nochmals beweglich im Drehgestellquert--,ger gelagert. Diese Ausführung hat neben der ungünstigen Bauhöhe und ihrer baulichen Ausmaße sowie der Vielzahl der Bauelemente einen weiteren Nachteil, der darin besteht, daß zusätzliche Blattfedern und eine Stoßdampf ervorrichtung die primäre Funktion der Dämpfung und Federung ausführt. Diese Ausführung ist konstruktiv und technologisch*so aufwendig, daß sie-zum Einbau in den beschränkt zur Verfügung stehenden Raum in Triebdrehgestellen nichtgeeignet ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die genannten, Mängel und Nachteile zu beseitigen und eine federnde Zapfenführung zu schaffen, die durch ihre Abmessungen den zur Verfügung stehenden Raum in Drehgestellen minimal beae- . sp ruoht und daduroh viel Platz für die Einbauaggregate bietet, wobei die- federnde Zapfenführung mit wenigen Bauelementen und einem minimalen teohnologiso-hen werden soll. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß an den gegenüberliegenden konischen Flanken eines als Kastenprofil ausgebildeten, trapezförmigen Querschnitt aufweisenden und am Fahrzeugrahmen befestigten, vorzugsweise angeschweißten, .Zapfens Spannkeile angeordnet sind, deren den Zäpfen zugekehrte Seitenflächen eine den konischen Flanken des Zapfens entsprechende Neigung: besitzen. Die lotrechten dem Drehgestellquerträger gegenüberliegenden Seitenflächen des Spannkeiles weisen Leisten zur Führung und Arretierung der am Drehgestellquerträger ebenf.Uls zwischen :Führungsleisten gehaltenen Guraml-Yetall-Federelemente auf. Der Zapfen besitzt quer zur L'ahrtrichtung eine breite Anlagefläche für die Gummi-Metall-Federelemente, wodurch die Federelemente in ihrer Höhe sehr flach und dafür - um die Übertragung großer Zug- und Bremskräfte und Rückstellkräfte für die Querfederung zu gewährleisten - entsprechend breit ausgeführt sind.. Unterhalb des Zapfensund der Spannkeile ist eine Stelleinrichtung zur vertikalen Einstellung der Spannkeile und damit zum Vorspannen der angebracht, die vorzugsweise aus einer Spannplatte und in Geisrindebohrungen des Zapfens befindlichen Stellschrauben besteht. Für den Ausbau der federnden Zapfenführung sind die Spannkeile mit der Spannplatte durch Schrauben verbunden und die Spannplatte weist Gewinde-Bohrungen zum .Anbringen von Abdrückschrauben auf, In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ' dargestellt. Es zeigen: Fig. 1: einen vertikalen Schnitt durch die federnde Zapfenführu-zig@-in _Fahrzeuglängsrichtung;-Fig. 2: eine Draufsicht auf den Schnitt A -A der Fig. 1.
  • In Fig. 1 und Fig. 2 ist eine federnde Zapfenführung dargestellt, bei welcher sich der am nicht näher dargestellten Fahrzeugrahmen vorzugsweise angeschweißte als Kastenprofil ausgebildete und trapezförmigen Querschnitt aufweisende Zapfen 1 zwischen an sich bekannten Metall-Gummi-Federelementen 3 und Spannkeile 2 angeordnet ist. Die Spannkeile 2 sind derart ausgeführt, daß sie auf der dem Zapfen 1 zugekehrten Seitenfläche 8 die gleiche Neigung wie die konischen Flanken 4 des Zapfens 1 aufweisen und an den dem Drehgestellquerträger 11 mit Führungsleisten 12 gegenüberliegenden lotrechten Flächen Leisten 7 zur Führung und Arretierung der T.,Retall-Gummi-Federelemente 3 besitzen. Die Spannkeile 2 sind auf einer durch Stellschrauben 6 in Gewindebohrungen 10 des Zapfens 1 gehaltenen Spannp laue' 5 angeordnet und mittels _ Schrauben 14 befestigt.
  • Die 1;Zontage der federnden Zapfenführung geschieht derart, daß beim Aufsetzen des Viagenkastens auf die Drehgestelle der Zapfen 1 zwischen die an den Metall-Gummi-Federelementen 3 befindlichen Spannkeilen 2 eingeführt wird. Dabei bewegt sich der Zapfen 1 abwärts bis die gewünschte Einfederung des Kastens erreicht ist. Entsprechend diesem Federweg werden durch Nachziehen der Stellschrauben 6 die Spannkeile 2 über Spannplatte 5 vertikal an den konischen Flanken 4. des Zapfens' l nach oben bewegt und eingestellt, ohne daß die Federn auf Schub beansprucht werden. Dabei werden die zwischen den Leisten 7 der Spannkeile 2 und dem Drehgestellquerträger 11 angeordneten Metall-Gummi-Federelemente 3 in Fahrtrichtung waagerecht vorgespannt. Die Metall-Gummi-Federelemente 3 werden im Fahrbetrieb neben den Druckbeanspruchungen zusätzlich beim Ein- und Ausfedern gleichmäßig auf Schub beansprucht.
  • Der Ausbau des Drehgestells und damit-der Bauteile der federnden Zapfenführung ist ebenfalls leicht möglich, indem die Stellschrauben 6 aus den Gewindebohrungen 10 des Zapfens 1 gelöst werden. Danach wird die Spannplatte 5 mit den durch Schrauben 14 befestigten Spannkeilen s'_ mittels nicht näher dargestellten Druckschrauben, die in die Gewindebohrung 13 eingeschrt:ubt werden, beim Anheben des Fo,hr"3eugk,t.stens r#.h;ezogen. Durch die quer zur Fahrtrichtung breite Ausführung des kastenprofilartigen Zapfens 1 ergibt sich für die Metall-Gummi-Federelemente 3 eine breite Anlage an den lotrechten Seitenflächen 8 des Spannkeiles 2, Außerdem sind die Metall-Gummi Federelemente 3 zugunsten einer geringen Höhe breit ausgeführt. Dadurch wird eine minimale Bauhöhe bei Verwendung von wenigen Bauteilen für die federnde Zapfenführung erreicht und ein leichter Ein- und Ausbau ermöglicht.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:. 1. Federnde Zapfenführung für Schienenfahrzeuge, insbesondere _ für Triebdrehgestelle mit als Anlenkung angebrachten Gummi-Metall-Federelementen, die zwischen dem Drehgestellquerträger und dem Zapfen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß an den gegenüberliegenden konischen Flanken (4) eines als, Kastenprofil ausgebildeten und trag ezförmigen Querschnitt aufweisenden und am Fahrzeugrahmen vorzugsweise verschweißten Zapfens (1) Spannkeile (2) angeordnet sind, deren dem Zapfen (1) zugekehrte Seitenfläche (8).der Neigung der konischen Flanken (4) des Zapfens (1) entspricht und daß die Spannkeile (2) mit den in ihnen geführten Metall-Gummi-Federelementen (3) auf eineri duroh in Gewindebohrungen (10) des Zapfens (1) befindlichen Stellsohrauben (6) gehaltenen, vertikal verstellbaren Spannplatte (3) mittels Schrauben (14) angeordnet sind;.
  2. 2. Federnde Zapfenführung nach Anspruch 1 , dadurch-gekennzeichnet, daß die Breite der konischen Flanken (4) des Zapf^ns (1) quer zur Fahrtrichtung ein mehrfaches der Zapfenseitenfläche (9) beträgt, wobei die Zapfenseitenfläohen (9) als Führung der Spannkeile (2) ausgebildet. sind.
  3. 3. Federnde Zapfenführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannkeile (2) an den lotrechten Flächen Leisten (7) für die Aufnahme und Führung der Gummi-Metall-Federelemente (3) besitzen.
  4. 4. Federnde Zapfenführung nach Anspruch 1 , dadurch. gekennzeichnet, daß die Spannplatte (5) Gewindebohrungen (13) aufweist. Aufstellung der verwendeten Bezugszeichen für die Patentanmeldung "Federnde Zapfenführung für Schienenfahrzeugep insbesondere für Triebdrehgestelle" 1 - Zapfen 2 _ Spannkeil 3 = Metall-Gummi-Federelement = konische Flanke _ Spannplatte 6 - Stellschraube- 7 Leiste 8 = Seitenfläche 9 = Zapfenseitenfläche 10 = Gewindebohrung 11 - Drehgestellquerträger 12 = Führungsleiste 13 = Gewindebohrung 14 = Schrauben
DE19661605072 1966-09-02 1966-09-02 Federnde Zapfenfuehrung fuer Schienenfahrzeuge,insbesondere fuer Triebdrehgestelle Pending DE1605072A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ0031693 1966-09-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1605072A1 true DE1605072A1 (de) 1970-12-23

Family

ID=7204251

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19661605072 Pending DE1605072A1 (de) 1966-09-02 1966-09-02 Federnde Zapfenfuehrung fuer Schienenfahrzeuge,insbesondere fuer Triebdrehgestelle

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE1605072A1 (de)
FR (1) FR1495931A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3019468A1 (de) * 1979-05-24 1980-12-04 Fiat Ricerche Fahrwerk fuer eisenbahnfahrzeuge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3019468A1 (de) * 1979-05-24 1980-12-04 Fiat Ricerche Fahrwerk fuer eisenbahnfahrzeuge

Also Published As

Publication number Publication date
FR1495931A (fr) 1967-09-22

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