DE2816579A1 - Vorrichtung an ladeboecken fuer fahrzeuge - Google Patents
Vorrichtung an ladeboecken fuer fahrzeugeInfo
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Description
-
- Vorrichtung an ladeböcken für Fahrzeuge
- Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung an lageböcken für Fahrzeuge, insbesondere eine Vorrichtung zul' Verankerung einer im wesentlichen vertikalen Seitenstütze auf einem im wesentlichen horizontalen, zum -adebock gehörenden Balken.
- Es sind bereits zahlreiche verschiedene Vorrichtungen zur Verankerung von Seitenstützen (manchmal auch Lasthalter oder nen benannt) an den horizontalen walken von Ladeböcken bekannt. binde übliche Vorrichtung dieser Art umfaijt Ausnehmungen in Form von vertikalen liülsen an den beiden Enden der Balken, in welche die Stützen eingeführt und darin verriegelt werden können.
- Zur Verriegelung der Stützen in den Ausnehmungen werden normalerweise Bolzen angewendet. Um unter anderem nassen und Schüttelbewegungen der Stützen in den Ausnehmungen zu verhindern, insbesondere wenn das Fahrzeug ohne Last gefahren wird, ist vorgeschlage worden, jede Stütze mittels eines Keiles gegen eine Stützfläche in der Ausnehmung zu pressen. Eine derartige Konstruktion ist in der schwedischen Auslegeschrift Nr. 72 13692-2 beschrieben. Die bekannte Konstruktion beseitigt jedoch das Hasseln und Schütteln nicht vollständig, weil der Keil nie mit dem genau gleichen Winkel zwischen seinen Keilflächen hergestellt werden kann, wie der Winkel zwischen der gegen eine der Keilflächen anliegenden Fläche der Stütze und jener schiefen Fläche, gegen welche die andere Keilfläche des Keiles anliegt. Aufgrund dieser Winkeldifferenz kommt der Keil gegen die Stütze oder gegen die genannte schiefe Bleiche nur in einem einzigen Bereich mit sehr kleinem ausmaß in Langsrichtung der stütze zum Anliegen. Wenn dieser schmale Bereich sehr nahe dem unteren Ende der Stütze liegt, ist einzusehen, daB die Verankerung der Stütze sehr schlecht wird.
- Ein Ziel der vorliegenden Erfindung eines daher, die Nachteile der bereits bekannten Vorrichtungen zu beseitigen und eine Vorrichtung zu schaffen, welche die Verankerung der Stütze am Balken ermöglicht, ohne daß die Stütze in der Ausnehmung des Balkens rasselt oder Schüttelbewegungen ausführen kann.
- Dieses Ziel wird dadurch erreicht, daß der Erfindungsgegenstand die in den Patentansprüchen angegebenen Merkmale erhält.
- Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird nunmehr anhand der beiliegenden Zeichnung beschrieben, in welcher Fig. 1 eine Draufsicht von oben auf einen Teil eines Ladebockes zeigt, welcherdie Vorrichtung nach der Erfindung umfaßt, und Fig. 2 einen Vertikalschnitt entlang der linie II-II in 'ig. 1 darstellt.
- In Fig. 1 und 2 ist das linke ende eines Ladebockes für Fahrzeuge gezeigt. Das rechte Ende kann mit dem linken identisch sein oder auf andere zweckm-ßige Weise ausgebildet sein. Der Ladebock umfaßt einen horizontalen Vierkantbalken 1, der auf einem nicht dargestellten Fahrzeug in dessen Querrichtung befestigt sein kann, sowie zwei vertikale Seitenstützen, von denen die eine in der Zeichnung gezeit und mit 2 bezeichnet ist.
- Der Balken 1 ist in seinem Endabschnitt mit einer Ausnehmung 3 versehen, die von drei vertikalen Stützelementen 4, 5 und 6 abgegrenzt ist, welche mit dem Balken 1 einstückig ausgebildet sein können oder von an diesem befestigten Blechen gebildet werden. Die ausnehmung 3 ist an ihrem rechten Ende von einer Vor richtung abgegrenzt, durch die die in die Ausnehmung eingeführte Seitenstütze 2 mittels Keilwirkung zeigen das als Stirnwand ausgebildete Stützelement 5 gepreßt wird, und der Unterteil der Ausnehmung wird von einem Bodenblech 7 begrenzt, auf welchem der Unterteil der Stütze ruht. Diese Vorrichtung wird gemäß ddr erfindung von zwei Keilstücken 8 und 9 gebildet, die zwischen der stütze 2 und zwei auf dem Balken 1 ausgebildeten oder befestigten Stützelementen 10 und 11 eingeführt sind, deren der Stütze zugewandte Oberflachen in Richtung zur Stütze hin konvergieren und mit der löngsachse der Stütze 2 spitze winkel bilden. Jedes Teilstück 8, 9 ist mit einer am zugehörigen Stützelement anliegenden Fläche 8a, 9a, die mit der Längsachse der Stütze 2 im wesentlichen den gleichen dinkel bildet, den die Denannte Oberfläche der Stützelemente 1Q, 11 mit dieser Längsachse bildet, sowie einer gegen die Stütze anliegenden Fläche 8b, 9b versehen, die im wesentlichen parallel zur Långsachse der otütze verläuft.
- Jedes Keilstück 8, 9 ist mit zwei iöchern 12 bzw. 13 versehen. In jedes Loch 12 ist ein Betätigungsorgan in Form eines Schraubenbolzens 14 eingefuhrt, dessen Kopf in einer Xusnehmung 15 in dem über jedem Loch 12 liegenden Teil des Keilstückes 8 gegen Verdrehung festgehalten wird. Die unteren Enden der Schrauben 14 sind in die Löcher 13 eingeführt und ragen über die untere Oberfläche des Keilstückes 9 nach unten vor.
- Eine Mutter 16 ist auf das untere Ende einer jeden Schraube 14 aufgeschraubt.
- Bei Verankerung der Stütze 2 auf dem Balken wird zuerst das obere Keilstück 8 in der in der Zeichnung gezeigten Lage plaziert,- worauf die Schraubenbolzen 14 durch die Löcher 12 gefädelt werden. Danach wird das untere Keilstück 9 in der in der Zeichnung gezeigten Lage plaziert, wobei die unteren inden der Schrauben 14 durch die Löcher 13 genadelt werden1 worauf die Muttern 16 auf die genannten Enden der Schrauben 14 aufgeschraubt werden. Darauf werden die Nuttern 16 angezogen, wobei die Keilstücke 8 und 9 gegenseitig verschoben und mit allmählich zunehmender kraft gegen die Stützen 2 und gegen die Stützelemente 10 und 11 gepreßt werden, deren einander zugewandte Enden mittels eines Verstärkerbleches 18 verbunden sind. Die Stütze 2 wird dabei mit allmählich zunehmender Kraft in der zeichnung nach links gedrückt und gegen das Stützelement 5 gepreßt, bis die ifraft ausreichend groß ist, um ein entfernen der Stütze aus und deren Schütteln in der usnehmung 3 zu verhindern, wobei das anziehen der muttern 16 aufhört. ln dieser Stellung liegt die Stütze 2 mit ihrer unteren linken, vertikalen Fläche erzen die gesamte Vertikaifläche des Stützelementes 5 an, wodurch die Reibung zwischen diesen Flächen sehr groß wird und sowohl die linke, vertikale Flache 8b des teilstückes 8 als auch die linke, vertikale Fläche 9b des leilstückes 9 gegen die untere rechte, vertikale Fläche der Stütze anliegen und gegen diese drücken, wobei sich die Flächen 8a und 9b in einem bstand voneinander befinden, der ungefahr der vertikalen Länge des Stützelementes entspricht. Aufgrund dessen, daß die Keilflächen 8b und 9b in zwei vertikal voneinander im Abstand liegenden Bereichen mit großer ieibung gegen die Stütze 2 anliegen, ist gewährleistet, daß die Stütze stets die in der Zeichnung gezeigte vertikale Lage einnimmt, ohne zu kippen oder sich auf andere Weise in der Ausnehmung 3 bewegen zu können.
- Als zusätzliche Sicherung gegen unbeabsichtigtes Herausziehen der Stütze 2 aus der Ausnehmung 3 ist der Boden 2a der Stütze durch eine Schraubenverbindung 17 mit dem Bodenblech 7 verbunden.
- Oben wurde eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beschrieben und in der Zeichnung dargestellt.
- Die Erfindung ist jedoch nicht auf diese Ausführungsform beschränkt. Auch andere Ausführungsformen und Modifi kationen der gezeigten und beschriebenen Ausführungeform sind im rahmen der Erfingung denkbar. So kann die Stütze 2 beispielsweise mit zwei in spitzem Winkel zur Längsachse der Stütze verlaufenden Flächen versehen sein, welche den an den Keilstücken 8 und 9 anliegenden Flächen der Stützelemente 10 und 11 entsprechen, wobei die Keilstücke 8 und 9 in der Horizontalebene so um 1800 gedreht werden, daß deren Keilflächen 8a und 9a zur Anlage gegen diese Flächen der Stütze gebracht werden. Die der Stütze 2 zugewandten Flächen der Stützelemente 10 und 11 können dabei vertikal ausgeführt werden oder es kann Jedes Keilstück mit zwei Keilflächen mit gleicher Neigung versehen werden. Weiter braucht das Betätlgungsorgan, das die Keilstücke 8 und 9 gegeneinander preßt, nicht von zwei Schrauben mit aufgeschraubten Muttern gebildet zu sein, sondern kann ebensogut von einem einzigen Schraubenbolzen mit adteschraubter mutter oder einer anderen zweckmäßigen, die beiden Keilstücke verbindenden Einrichtung gebildet werden.
- Die Erfindung ist somit lediglich durch die in den nachfolgenden Patentansprüchen angegebenen Nerkmale bestimmt.
Claims (4)
- P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Vorrichtung zur Verankerung einer im wesentlichen vertikalen Stütze an einem im wesentlichen horizontalen, zum ladebock eines Lastfahrzeuges gehörenden Balken, der zumindest bei seinem einen Ende mit einer Ausnehmung versehen ist, die teils von am Balken angebrachten oder ausgebildeten, im wesentlichen vertikalen Stützelementen und teils von einer Vorrichtung zum Anpressen des in die Ausnehmung einseführten unteren indes der Stütze mittels Heilwirkung gegen wenigstens eines der Stützelemente abgegrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, da[3 die Vorrichtung aus zwei vertikal im Abstand voneinander angebrachten Keilstücken (8, 9) und Bettigunr.sorganen (14, 16) besteht, um die Keilstücke gegeneinander zu drücken und dadurch die Verankerung der Stütze (2) am Balken an zwei verschiedenen Stellen in Längsrichtung der stütze zu bewirken.
- 2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan (14, 16) von wenigstens einer die beiden Keilstücke (49) verbindenden Schrauben-Mutterverbindung gebildet ist.
- 3. Vorrichtung nach Patentanspruch 1 oder 2, dader durch gekennzeichnet, daß die/Stütze (2) zugewandten Flachen (8b, 9b) der Keilstücke (8, 9) im wesentlichen parallel zur Längsachse der Stütze verlaufen und gegen die Stütze anliegen, und daß die von der Stütze abgewandten Flachen (8a, 9a) der Keilstücke in Richtung zur Stütze hin konvergieren und jeweils einen spitzen @inkel mit der Längsachse der Stütze bilden.
- 4. Vorrichtung nach Patentanspruch 3, dadurch cekennzeichnet, daß die von der Stütze (2) abgewendten Flächen (8a, 9a) der Keilstücke (8, 9) gegen Flächen (10, 11) des Balkens (1) anliegen, die jeweils in wesentlichen den gleichen spitzen winkel mit de: achse der Stütze bilden wie jede der von der Stütze abewandten Flächen der Keilstücke.
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