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DE1604667C - Verfahren und Vorrichtung zum Ent graten von aus thermoplastischem Kunst stoff hergestellten Flaschen od dgl Hohlkörpern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Ent graten von aus thermoplastischem Kunst stoff hergestellten Flaschen od dgl Hohlkörpern

Info

Publication number
DE1604667C
DE1604667C DE1604667C DE 1604667 C DE1604667 C DE 1604667C DE 1604667 C DE1604667 C DE 1604667C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bottle
ridge
cutting
plate
bottles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wallace Wellington Toledo Ohio Wolford (V St A )
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OI Glass Inc
Original Assignee
Owens Illinois Inc
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Entgraten von aus thermoplastischem Kunststoff hergestellten Flaschen oder dergleichen Hohlkörpern, die nach dem Herstellen durch Aufblasen eines Külbels in einer geteilten Form zumindest einen in einer diametralen Ebene auf einer Seite liegender: Gratansatz aufweisen, wobei die Flaschen mittels einer Fördereinrichtung zu einer Stanzvorrichtung transportiert werden, die eine Schnitt- und eine Messerplatte aufweist, die relativ zueinander und zu der.Flasche kraftgetrieben bewegbar sind und deren Schnittkanten mit der zu entgratenden Kontur übereinstimmen, und wobei der Gratansatz in zur Schnittkante der Schnittplatte ausgerichteten Lage der Flasche in einer außerhalb ihrer Förderebene liegenden Lage unmittelbar entlang der Oberfläche der Flasche abgetrennt und die Flasche anschließend weitergefördert wird.
Die aus thermoplastischem Kunststoff hergestellten Flaschen können in bekannter Weise im Strangpreß-Blasverfahren hergestellt und mit einem Handgriff versehen sein. Hierbei entsteht am Halsabschnitt und gegebenenfalls am Handgriff der Flasche durch das Schließen der Blasformhälften ein Grat, der entfernt werden muß.
Es sind zahlreiche Versuche gemacht worden, Vorrichtungen zur Entfernung des Grates zu schaffen, die jedoch nicht voll befriedigt haben. Die Erfahrung hat gezeigt, daß bei den im Strangpreß-Blasverfahren hergestellten Kunststoff-Flaschen, insbesondere wenn diese einen Handgriff aufweisen, Maßabweichungen auftreten, und zwar hauptsächlich in dem Bereich, wo die Gratbildung auftritt, was bei den bekannten Entgratungsvorrichtungen zu nicht tragbaren Ausschußmengen führte, da bei Verwendung von Stanzvorrichtungen die Ausrichtung der Gratansatzlinien der Flasche zu den Schnittkanten der Schnittplatte bzw. der Messerplatte zu ungenau war. Aus diesem Grund war es vielfach üblich, den Grat von Hand zu entfernen.
Bei dem bekannten Verfahren, von dem die Erfindung ausgeht, weist die dort verwendete Vorrichtung eine Fördereinrichtung auf, mit der die liegend darauf aufgenommenen Flaschen schrittweise einer in der Förderbahn angeordneten Stanzvorrichtung zügeführt werden. Die Stanzvorrichtung weist eine Schnitt- und eine Messerplatte auf, die horizontal angeordnet und relativ zueinander und zu der Flasche kraftgetrieben bewegbar sind und deren Schnittkanten mit der zu entgratenden Kontur übereinstimmen. Die Schnittplatte ist über und die Messerplatte unter der Fördereinrichtung angeordnet. Zur Entfernung des Gratansatzes wird die Flasche mit dem Gratansatz zur Schnittkante der Schnittplatte ausgerichtet mit der Messerplatte von der Fördereinrichtung abgehoben und kraftgetrieben gegen die Schnittplatte bewegt. Nach dem Abtrennen des Gratansatzes senkt sich die Messerplatte mit der Flasche und legt diese auf der Fördereinrichtung wieder ab, von der sie am Ende abfällt. Eine genaue Ausrichtung des Gratansatzes zur Schniüplatte erscheint bei dieser bekannten Vorrichtung nicht möglich, so daß es zu den zuvor erwähnten Mängeln kommt.
Eine andere bekannte Vorrichtung dient zum Ausschneiden bzw. Ausstanzen von Hohlkörpern wie Flaschen aus Plastikmaterial, die vorzugsweise aus zwei übereinanderliegenden am Rand verschweißten Folien durch Aufblasen hergestellt sind. Der Hohlkörper wird in einer der Außenkontur des Hohlkörpers entsprechenden Wanne zentriert aufgenommen, wobei die Seiteriwände der Wanne eine Schnittplatte beweglich durchsetzen. Der Schweißrand des Hohlkörpers wird zwischen den oberen Kanten der Wanne und einem beweglichen Schneidwerkzeug eingespannt und dann durch die Schnittplatte gedrückt, wobei die zwischen der Wanne und dem Schneidwerkzeug eingespannte Fläche des Schweißrandes an dem fertigen ausgestanzten Hohlkörper verbleibt. Ein Abtrennen des Schweißrandes unmittelbar entlang der Hohlkörperwandung ist nicht möglich, da dann die beiden Hohlkörperhälften keine Verbindung mehr miteinander haben würden. Im Gegensatz hierzu wird gemäß der Erfindung von einem Hohlkörper ausgegangen, der im Strangpreß-Blasverfahren aus einem Külbel hergestellt ist, wobei der entstehende Grat unmittelbar an der Hohlkörperkontur abgeschnitten wird, so daß eine glatte Oberfläche entsteht.
Es ist ferner eine Vorrichtung zur Herstellung und Entgratung von Hohlkörpern, insbesondere Flaschen, aus Plastikmaterial, die im Blasverfahren aus einem stranggepreßten,, zwischen zwei Formhälften eingespannten Strang hergestellt werden, bekannt, bei der in das den Flaschenhals bildende Ende ein Hohldorn eingeführt ist, durch den das Druckmedium zum Aufweiten des Stranges eingeblasen wird. Es ist eine Vorrichtung vorgesehen, mit der der sich am Hals und am Boden der Flasche bildende Grat von der wenigstens teilweise in der Form aufgenommenen Flasche entfernt wird. Eine solche mit der Form kombinierte Entgratungsvorrichtung sieht die Erfindung nicht vor.
Weiterhin ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Flaschen aus thermoplastischem Kunststoff bekannt, bei der ein eqtrudiertes Schlauchende zwischen zwei beweglichen Formhälften eingeschlossen und durch einen in den Halsteil eingeführten Hohldorn mittels eines Druckmittels aufgeweitet wird. Durch überschüssiges Material bildet sich an dem den Flaschenhals bildenden Teil der Flasche beim Schließen der Formhälften ein Grat, der dadurch entfernt wird, daß der den Flaschenhals bildende Teil der Form aus um die Längsachse der Flasche verdrehbar in den Formhälften gelagerten Teilen besteht, die nach Beendigung des Blasvorganges vor dem Öffnen der Form um die Längsachse verdreht werden, um dabei den Grat ani Flaschenhals abzuscheren. Bei dieser Art der Grätentfernung können auf der Oberfläche Riefen und Schlieren entstehen. Auch in diesem Fall findet die Entgratung in der Form statt, was beim Erfindungsgegenstand nicht der Fall ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei dem Verfahren zum Entgraten von aus thermoplastischem Kunststoff hergestellten ' Flaschen oder dergleichen Hohlkörpern ein sauberes und genaues Abtrennen des Grates entlang der Oberfläche des Gegenstandes auch bei den normalerweise auftretenden Ungenauigkeiten zu gestatten, wobei die Kontur der Gratansatzlinie eine beliebige Form haben kann, und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zu schaffen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Flasche auf der Fördereinrichtung um ihre Längsachse in eine Lage gedreht wird, in der der Gratansatz einen Winkel zq dei •Ebene der Schnittplatte bildet, und während ihrer
Bewegung von der Fördereinrichtung zur Schnittplatte beim Anschlag an derselben in die mit dem Gratansatz zur Schnittplatte ausgerichteten und an dieser anliegenden Lage gedreht wird.
Gemäß diesem Verfahren richtet sich der zu entgratende Hohlkörper selbst mit seiner Gratansatzlinie genau nach der Schnittkante der Schnittplatte aus, indem er in die Ausnehmung der Schnittplatte hineingedreht wird. Hierbei erfolgt der Schnitt entlang der Oberfläche, ohne durch Einschneiden in die Wandung des Hohlkörpers Ausschuß zu verursachen, wenn Ungenauigkeiten in der Form des Hohlkörpers auftreten sollten.
Ein weiteres Verfahrensmerkmal der Erfindung, das wesentlich zur genauen Ausrichtung des Gratansatzes zur Schnittplatte beiträgt, besteht darin, daß die Flasche zur Ausrichtung des Gratansatzes mit der Schnittplatte bei ihrer Drehung gleichzeitig axial bewegt wird.
Wenn Flaschen oder Hohlkörper entgratet werden sollen, die beiderseits in der diametralen Ebene liegende Gratansätze aufweisen, deren beiderseitige Ansatzlinien, bezogen auf die Achse der Flasche, asymmetrisch verlaufen können, wird in vorteilhafter Weiterbildung des Verfahrens die Flasche immer in die Gratansatzebene mit dem gleichen Gratansatz in der gleichen Richtung weisend ausgerichtet, worauf dann der Gratansatz auf einer Seite der in der Stanzstellung ausgerichteten Flasche abgeschnitten und dann nach Freigabe und Neuausrichtung der Flasche der Gratansatz an der anderen Seite abgeschnitten wird. Die gesonderte Entgratung beider Seiten der Flaschen und ihre besondere Ausrichtung gegenüber der Schnittplatte gewährleisten in jedem Fall ein sauberes Abtrennen des Grates unmittelbar entlang dem Ansatz desselben.
Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens bei einseitiger Gratansatzbildung ist mit einer Fördereinrichtung versehen, die die Flaschen zu einer Stanzvorrichtung transportiert, die eine Schnitt- und eine Messerplatte aufweist, die relativ zueinander und zu der Flasche kraftgetrieben bewegbar sind und deren Schnittkanten mit der zu entgratenden Kontur übereinstimmen, ist gekennzeichnet durch:
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a) eine horizontale Führung, entlang der die Schnittplatte und die Messerplatte, die vertikal angeordnet sind, kraftgetrieben zwischen einer Freigabestellung und einer Entgratungsstellung bewegbar sind;
b) eine in der Entgratungsstellung um eine vertikale Achse frei drehbar angeordnete Tragplatte für die Flaschen, die durch eine ihr Eigengewicht und das Gewicht der Flasche gerade überwindende Hubvorrichtung zwischen einer oberen und einer unteren Grenzstellung verschiebbar ist, wobei die Stirnfläche der in der Entgratungsstellung befindlichen Schnittplatte einen Abstand zur Drehachse der Tragplatte aufweist, der im wesentlichen der halben Dicke des Gratansatzes entspricht;
c) ein Förderband einer Fördereinrichtung, mit der eine Flasche in eine einen seitlichen Abstand zur Tragplatte aufweisende Bereitschaftsstellung bewegbar ist, in der die Flaschenachse und die Tragplattenachse in einer gemeinsamen vertikalen Ebene liegen, die sich rechtwinklig zur Stirnfläche der Schnittplatte erstreckt;
d) an der Fördereinrichtung angeordnete Vorrichtungen, mit denen eine darauf befindliche Flasche so ausrichtbar ist, daß die Gratansatzebene einen spitzen Winkel zur Stirnfläche der Schnittplatte bildet;
e) eine mittels Motoren und Kolbenstangen horizontal verschiebbare angetriebene Umsetzvorrichtung, die Platten aufweist, mit denen die in der Bereitschaftsstellung befindliche Flasche lose erfaßbar und in die Entgratungsstellung verschiebbar ist, wobei die Flasche durch den Anschlag ihres Gratansatzes während ihrer Bewegung in die Entgratungsstellung an der Stirnfläche der Schnittplatte um ihre Achse gedreht wird, während gleichzeitig die Hubvorrichtung der Tragplatte betätigt wird, und dadurch die Flasche unter einer Dreh- und Vertikalbewegung mit ihrer Gratansatzlinie zu den Schnittkanten der Schnittplatte ausgerichtet und in Anlage des Gratansatzes ah deren Stirnfläche bewegt wird.
Zur Durchführung des Verfahrens bei beidseitigem Gratansatz ist in Weiterbildung der Vorrichtung vorgesehen, daß für jeden Gratansatz beiderseits der Flasche eine Stanzvorrichtung vorgesehen, die je eine gemeinsame Führung für die zugeordneten Schnittplatten und Messerplatten aufweisen, und daß beide Stanzvorrichtungen unabhängig voneinander betätigt bar sind.
Um ein sauberes Abtrennen des Grates zu gewährleisten, ist weiterhin vorgesehen, daß die Messer der Messerplatte bzw. -platten an der der Flaschen-, oberfläche abgekehrten Seite eine die Schneide bildende Anschrägung aufweisen, die in entsprechende Schrägflächen der Schnittkanten der Schnittplatte bzw. -platten eingreifen. .
Um eine Anpassung der Vorrichtung an verschiedene Flaschenformen und -größen zu gestatten, ist in weiterer Ausbildung vorgesehen, daß die Fördereinrichtung eine die Bereitschaftsstellung der Flaschen bestimmende Sperrvorrichtung mit Motoren, die Unisatzvorrichtung und die Tragplatte an einem als Arbeitstisch ausgebildeten höhenverstellbar an Säulen geführten unteren Rahmen und die Stanzvorrichtung an einem höhenverstellbar an den Säulen geführten oberen Rahmen angeordnet sind, und daß der obere, die Flaschen zuführende Trum des Förderbandes, der Arbeitstisch und die eine Öffnung im Arbeitstisch- durchsetzende Tragplatte in einer gemeinsamen Ebene liegen, aus der die Tragplatte anhebbar ist.
Weiterhin sind die Endstellungen der Schnittplatte bzw. -platten durch einen Nockenantrieb mit Motor und Nocken bestimmbar.
Um die in willkürlichen Stellungen auf dem Förderband zum Teil unmittelbar hintereinander ankommenden Flaschen einzeln der die Bereitschaftsstellung bestimmenden Sperrvorrichtung zuzuführen, ist vorgesehen, daß eine Vereinzelungsvorrichtung am Austrittsende einer den Flaschenhals zwischen sich aufnehmenden ersten Führung angeordnet ist und zwei in Förderrichtung mit Abstand angeordnete druckmittelbetätigte Motoren aufweist, deren Kolbenstangen wechselweise in die Bewegungsbahn der Flaschen schiebbar sind, und daß die die Bereitschaftsstellung bestimmende, in Förderrichtung hinter der Vereinzelungsvorrichtung angeordnete Sperrvorrichtung am Austrittsende einer den
Flaschenhals zwischen sich aufnehmenden zweiten Führung angeordnet ist und die Kolbenstangen ihrer beiden in Förderrichtung mit Abstand angeordnete druckmittelbetätigte Motoren wechselweise in die Bewegungsbahn der Flaschen schiebbar sind.
In weiterer Ausgestaltung der Vorrichtung zur Ausrichtung des Gratansatzes ist vorgesehen, daß zwischen den Motoren der Vereinzelungsvorrichtung zwei den Gratansatz beiderseits des Flaschenhalses in entgegengesetzter Richtung mit Druckluft beaufschlagende Düsen angeordnet sind.
Hierbei sieht eine bevorzugte Ausführungsform vor, daß zwischen den beiden den Hals aufnehmenden Führungen eine rechtwinklig über die Bewegungsbahn der Flaschen gerichtete Lichtschranke mit einer Lichtquelle und einer Photozelle vorgesehen ist, mit der eine Abtastvorrichtung mit einer Lichtquelle und einer Photozelle zur Seitenbestimmung von Flaschen mit beiderseits asymmetrisch verlaufendem Gratansatz steuerbar ist, die ihrerseits einen druckmittelbetätigten Motor steuert, dessen Kolbenstange in die Bewegungsbahn der Flasche am Gratansatz einer bestimmten Seite angreifend und dabei die Flasche um ihre Achse drehend vorschiebbar ist.
Ein weiteres Merkmal, das ebenfalls auf die ordnungsgemäße Ausrichtung des Gratansatzes in der Bereitschaftsstellung gerichtet ist, sieht vor, daß zwischen den Motoren der die Bereitschaftsstellung bestimmenden Sperrvorrichtung eine den Gratansatz auf einer Seite der Flasche mit Druckluft beaufschlagende, die Gratansatzebene in die gewünschte Winkelcbene zur Stirnfläche der Schnittplatten drehende Düse angeordnet ist.
Zweckmäßig sind die Schnittplatte bzw. -platten und die Messerplatte bzw. -platten auswechselbar an Werkzeugköpfen befestigt, die auf sich parallel erstreckenden als Stangen ausgebildete Führungen geführt und durch Motoren betätigbar sind.
Der Gegenstand der Erfindung wird nunmehr an Hand eines. Ausführungsbeispiels und der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht der Entgasungsvorrichtung,
F i g. 2 eine Ansicht der in F i g. 1 dargestellten Vorrichtung bei Blickrichtung von der linken Seite der Fig. C
F i g. 3 eine Draufsicht der in F i g. 1 gezeigten Vorrichtung,
F i g. 4 einen horizontalen Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 2,
F i g. 5 eine schaubildliche Teildarstellung von Einzelheiten der Schnittplatten der Stanzvorrichtung,
Fig. 6 eine schaubildliche Teildarstellung von Einzelheiten der Messerplatte,
F i g. 7 einen Teilschnitt nach Linie 7-7 der F i g. 2 zur Darstellung des Zusammenwirkens des den Grat aufweisenden Teiles der einen Seite der Flasche mit der entsprechenden Schnittplatte,
Fig. 8 einen Schnitt entsprechend der Fig. 7 zur Darstellung des Zusammenwirkens des den Grat aufweisenden Teiles der anderen Seite der Flasche mit der entsprechenden Schnittplatte,
F i g. 9 einen weiteren Teilschnitt nach Linie 9-9 der F.i g. 7,
Fig. 10 einen Teilschnitt nach Linie 10-10 der Fi g. 9 zur Darstellung von Einzelheiten des Schnittcingrifies zwischen den Messern der Messerplatte und den Schnittkanten der Schnittplatte,
Fig. 11 eine schematische Draufsicht auf die Vorrichtung zum Ausrichten der Flaschen auf ihrem. Transport zu der in F ig. 1 dargestellten Vorrichtung, Fig. 12 eine schematische Seitenansicht der in Fig. 11 dargestellten Vorrichtung,
Fig. 13a und 13b vereinfachte Drauf- bzw. Ansichten der Entgratungsvorrichtung zur Darstellung der Stellungen der Teile bei Anordnung einer Flasche in der Bereitschaftsstellung mit Bezug auf die Stanzvorrichtung,
Fig. 14a und 14b vereinfachte Drauf- und Ansichten der Vorrichtung nach Fig. 13a und 13b zur Darstellung der Stellungen der Teile bei Erfassung der Flasche in der Bereitschaftsstellung zum Umsetzen derselben,
Fig. 15a und 15b vereinfachte Drauf- und Ansichten der Vorrichtung nach Fig. 13a und 13b zur Darstellung der Stellungen der Teile nach dem Umsetzen der Flasche in die Stanzstellung,
Fig. 16a und 16b vereinfachte Drauf- und Ansichten der Vorrichtung nach Fig. 13a und 13b zur Darstellung der Stellungen der Teile im Augenblick der Gratabtrennung von der einen den abzutrennenden Griff aufweisenden Seite der Flasche,
Fig. 17a und 17b vereinfachte Drauf- und Ansichten der Vorrichtung nach Fig. 13a und 13b zur Darstellung der Stellungen der Teile im Augenblick der Abtrennung des Grates von der anderen Seite der Flasche.
Die Vorrichtung nach Fig. 1 bis 4 umfaßt einen Rahmen 30, der vier senkrechte Säulen 32 einschließt, welche durch verschiedene Querverstrebungen 34 oder ein- anderes starres Rahmenwerk in der Nähe des unteren Endes der Säulen 32 verbunden sind.
Eine Fördereinrichtung 36 mit einem angetriebenen, die zu entgratenden Flaschen B zuführenden Förderband bekannter Ausführung ist so gelagert, daß sein oberes oder tragendes Trum 38 zwischen den Säulen 32 hindurchgeht. Die Entgratungsvorrichtung ist auf den Säulen 32 angeordnet. Das obere Trum 38 des Förderbandes bewegt sich von rechts nach links in F i g. 1 und von links nach rechts in den F i g. 3 und 4.
In einer gewählten senkrechten ein- und feststellbaren Stellung ist ein unterer Rahmen 40 auf den Säulen 32 geführt, der in der gewählten Stellung durch Klemmen 42 festklemmbar ist. Es wird nun insbesondere auf die F i g. 2 und 4 Bezug genommen. Der untere Rahmen 40 umfaßt zwei Seitenteile 44, die sich quer zwischen dem oberen und unteren Trum des Förderbandes erstrecken. Auf jeder Seite des Förderbandes sind senkrechte Platten 46 an den Seitenteilen 44 befestigt, die das Förderband zwischen sich einschließen. Auf einer Seite des Förderbandes ist ein erster waagerechter Arbeitstisch 48 an der Platte 46 befestigt. Der Arbeitstisch 48 ist durch eine senkrechte Rippe 52 (Fig. 2) versteift, welche an die Platte 46 und den Arbeitstisch 48 angeschweißt sein kann. Auf der gegenüberliegenden Seite des Förderbandes ist eine etwas kleinere waagerechte Platte 54 in ähnlicher Weise befestigt, die ebenfalls eine Versteifungsrippe 56 aufweist.
Fig. 2 zeigt, daß die Platte 54 mit einer kreis-
. förmigen öffnung 58 versehen ist, die von einer kreisförmigen Tragplatte 60 mit Spiel durchsetzt ist. Die Tragplatte 60 ist am Ende einer Kolbenstange 62 eines pneumatischen Motors 64 einer Hubvorrichtung befestigt, dessen Zylinder beispielsweise durch
einen Haltebügel 66 fest mit der Versteifungsrippe gefahrenen Kolbenstange 11,0 des Motors 102 erfaßt
56 verbunden ist. Die Tragplatte 60 kann sich um werden.
die senkrechte Achse der Kolbenstange 62 frei Die Anordnung einer Flasche B in der Bereitdrehen. Hierzu dient ein Wälzlager 68, mit dem Schaftsstellung, in der sie- durch die Motoren 70 und ■ die Tragplatte 60 auf der Kolbenstange 62 gela- 5 72 und die zugeordneten Bauteile der Umsetzvorrichgert ist. tung erfaßt werden kann, wird durch den pneumati-
Die Oberseiten des Arbeitstisches 48, der Platte sehen Motor 104 bestimmt, welcher auf dem Arbeits-
54 und des oberen Trums 38 des Förderbandes sind tisch 48 in einer solchen Stellung angeordnet ist, daß
in einer gemeinsamen waagerechten Ebene angeord- eine von der Kolbenstange 112 des Motors 104 er-
net. Der Arbeitstisch 48 und die Platte 54 tragen io faßte Flasche B zur Umsetzvorrichtung ausgerich-
jeweils die Zylinder von zwei pneumatischen Mo- tet ist.
toren70 und 72. Die Kolbenstange 74 des Motors Auf den Säulen 32 ist oberhalb des unteren Rah-70 trägt an ihrem äußeren Ende eine senkrecht mens 40 eine Stanzvorrichtung 120 senkrecht verstehende Platte 76, die zwei senkrecht voneinander stellbar geführt. Fig. 3 zeigt die Stanzvorrichtung auf Abstand gehaltene waagerechte Platten 78 zur 15 120, die aus einem rechteckigen Rahmen mit anErfassung der Flasche B trägt, die Ausnehmungen 80 geformten oder starr verbundenen Endwänden 122 aufweisen, deren Form derjenigen der Flasche B und Seitenwänden 124 sowie mit senkrechten Buchsen entspricht, wie am besten aus der Fig. 4 ersichtlich 126 besteht, die an jeder Ecke vorgesehen sind und ist. Die Kolbenstange 82 des Motors 72 trägt ebenso gleitend auf den Säulen 32 geführt sind. Die Stanzeine senkrechte Platte 84 und zwei waagerechte 20 vorrichtung 120 ist in einer vorbestimmten Höhe auf Platten 86 zur Erfassung der Flasche B, die in glei- den Säulen 32 einstellbar, und zwar durch zwei senkcher Weise eine Ausnehmung 88 haben wie die ent- rechte Gewindespindeln 134, die Gewindebohrungen sprechenden Platten 78 auf der Kolbenstange 74. In durchgreifen, die in an diagonal gegenüberliegenden dem besonderen, hier unter Betracht stehenden Fall Ecken der Stanzvorrichtung 120 vorgesehenen Eckhaben die von der Vorrichtung zu handhabenden 35 versteifungen 136 vorgesehen sind. Die Gewinde-Flaschen B einen Kreisquerschnitt, und die gegen- spindeln 134 sind an ihren unteren Enden in Gehäuüberliegenden Ausnehmungen 80 und 88 schließen sen 138 drehbar gelagert, die in einer bestimmten den kreisförmigen Umfang der Flasche B im wesent- Höhe an den entsprechenden diagonal gegenüberlielichen vollständig ein. Die Platten 76 und 78 sind an genden Säulen 32 fest angeordnet sind. Zwischen den zwei Stangen 90 befestigt, die gleitend in Bohrungen 30 Gehäusen 138 erstreckt sich jeweils waagerecht eine von Platten 92 und 94 geführt sind. Eine gleiche diagonal verlaufende Antriebswelle 140 mit einem Ausbildung kommt bei den Platten 84 und 86 des Handrad 142. In jedem Gehäuse 138 ist ein Getriebe Motors 72 zur Verwendung. Die Betätigung der Mo- angeordnet, um durch die Drehung der Antriebstoren 70 und 72 ist synchron, so daß eine in den welle 140 mittels des Handrades 142 beide Gewinde-Ausnehmungen 80 und 88 aufgenommene Flasche B 35 spindeln 134 gleichgerichtet zu drehen. Auf diese zwischen der in Fig. 4 gezeigten Stellung und dem Weise kann die Stanzvorrichtung 120 in der Höhe oberen Trum 38 des Förderbandes verschoben wer- verstellt werden. den kann. Die Kolbenstangen 74 und 82 können Wie aus F i g. 3 ersichtlich, weist die Stanzvorrichauch gesondert zurückgezogen werden, um die Be- tung 120 im Ausführungsbeispiel zwei sich im parwegungsbahn der Flaschen B auf dem oberen Trum 40 allelen Abstand zueinander erstreckende waagerechte 38 des Förderbandes freizugeben und die Bewegung als Stangen ausgebildete Paare von Führungen auf, einer ankommenden Flasche B von links in eine nämlich eine rechte und eine linke Führung 150 bzw. Fluchtlage mit den Motoren 70 und 72 zu gestatten. 152. Die Führungen 150 und .152 sind in den Seiten-Die Motoren 70 und 72 und die auf ihren Kolben- wänden 124 der Stanzvorrichtung 120 befestigt und 'stangen 74 und 82 angeordneten Platten 76, 78 bzw. 45 erstrecken sich quer über das Förderband. Auf der 84, 86 stellen eine waagerechte Umsetzvorrichtung rechten Führung 150 sind rechte Werkzeugköpfe 154 dar, welche das Umsetzen der Flaschen B vom obe- zur Aufnahme einer Schnittplatte 202 und 156 zur ren Trum 38 des Förderbandes auf die Tragplatte 60 Aufnahme einer Messerplatte 220 gleitend gelagert, bewirkt, wobei die senkrechte Achse jeder Flasche B Der Werkzeugkopf 156 ist mittels eines an einer der so ausgerichtet ist, daß sie mit der Drehachse der 50 Seitenwände 124 befestigten pneumatischen Motors Tragplatte 60 auf der Kolbenstange 62 zusammen- 158, dessen Kolbenstange 160 unmittelbar mit ihm fällt. gekuppelt ist, auf den Führungen 150 hin-und her-
Auf dem unteren Rahmen 40 sind mehrere pneu- verschiebbar. In Fig. 3 befindet sich die Kolben-.matische Motoren 100, 102, 104 angeordnet, die als stange 160 in ihrer voll ausgefahrenen Stellung, und Anschläge zur Überwachung der Bewegung der 55 der Werkzeugkopf nimmt die maximal an den Werk-Flaschen B in die Bereitschaftsstellung dienen, in der zeugkopf 154 angenäherte Stellung ein.
sie durch die Umsetzvorrichtung erfaßt werden kön- Die Fig. 3 zeigt auch den Werkzeugkopf 154 in nen. Der Motor 100 ist auf einem Verlängerungsteil seiner maximal an den Werkzeugkopf 156 angenäher-106 des unteren Rahmens 40 befestigt (F i g. 4) und ten Stellung. Die Verschiebung des Werkzeugkopfes kann mit seiner Kolbenstange 1Ö8 in die Bewegungs- 60 154 auf den Führungen 150 erfolgt durch eine von bahn der Flaschen B auf dem tragenden Trum 38 einem pneumatischen Motor 168 angetriebene Nokdes Förderbandes geschoben werden. In dieser Stel- kenanordnung. Die Fig. 2, 3 und 9 zeigen zwei lung verhindert die Kolbenstange 108 die Weiter- Stell ringe 160 a, die auf den Führungen 150 festbewegung der ankommenden Flaschen B durch das geklemmt sind, sowie zwei auf den Führungen anFörderband. Beim Zurückziehen der Kolbenstange 65 geordnete Druckfedern 162, die sich zur elastischen 108 aus der Bewegungsbahn der Flaschen B auf dem Beaufschlagung des Werkzeugkopfes 154 nach links Förderband können sich dieselben, wie in Fig. 4 in den Fig. 2 und 9 an den Stellringen 160a abgezeigt, nach rechts bewegen, bis sie von der aus- stützen.
Wie aus F i g. 2 ersichtlich, ist ein Nocken 164 schwenkbar auf einem an der, Seitenwand 124 befestigten Zapfen 166 gelagert. An einem Bügel 172, der ebenfalls an der Seitenwand 124 befestigt ist, ist pneumatisch ein Motor 168 um einen Zapfen 170 schwenkbar gelagert. Die Kolbenstange 174 des Motors 168 greift mit einem Zapfen 176 gelenkig am Nocken 164 an. Der Nocken 164 weist zwei sich rechtwinklig zueinander erstreckende Kanten 178 und 180 auf, die durch einen bogenförmigen Abschnitt 182" verbunden sind, wobei die Kante 178 einen größeren Abstand zum Zapfen 166 aufweist als die Kante 180.
Wenn sich die Kolbenstange 174 des Motors 168 in ihrer vollständig eingefahrenen Stellung befindet, wie es in der F i g. 2 gezeigt ist, nimmt der Nocken 164 eine Stellung ein, in der die Kante 178 an der Rückseite 184 des Werkzeugkopfes 154 anliegt. Wenn die Kolbenstange 174 des Motors 168 vollständig ausgefahren ist,, ist der Nocken 164 um den Zapfen 166 um 90° entgegen dem Uhrzeigersinne aus der in F i g. 2 gezeigten Stellung verschwenkt und liegt mit der Kante 180 an. der Rückseite 184 des Werkzeugkopfes 154 an. In dieser Stellung ist der Werkzeugkopf 154 aus der in F i g. 2 gezeigten Stellung durch die von den Druckfedern 162 auf den Werkzeugkopf ausgeübte Kraft nach links bewegt.
Auf den linken Führungen 152 sind linke Werkzeugköpfe 186 und 188 zur Aufnahme von Messerplatten gleitend gelagert. Genau wie der rechte Werkzeugkopf 156 ist auch der linke Werkzeugkopf 188 durch einen pneumatischen Motor 190 hin- und herbewegbar angetrieben, der an einer der Seitenwände 124 befestigt und dessen Kolbenstange 192 unmittelbar mit dem Werkzeugkopf 188 gekuppelt ist.
Der Werkzeugkopf 186 kann auf der Führung 152 eine Gleitbewegung ausführen, die jedoch nur dazu dient, ihn in einer gewählten .Steilung auf der Führung 152 einzustellen. Zwischen der Seitenwand 124 und dem Werkzeugkopf 186 ist eine Stellschraube 194 angeordnet, die zur Einstellung des Werkzeugkopfes 186 dient.
Fig. 5 zeigt den Werkzeugkopf 154 mit einer sich abwärts erstreckenden Befestigungsplatte 196, die durch Rippen 198 versteift sein kann. Auf der Fläche der Befestigungsplatte 196 ist mittels Schrauben ein rechter Schnittplattenträger 200 lösbar befestigt, so daß der Werkzeugkopf 154 zur Aufnahme verschiedener Schnittplatten 202 geeignet ist.
Wie aus Fig. 1 bis 4 ersichtlich, haben die Flaschen B einen runden Querschnitt und weisen einen sich verjüngenden Halsabschnitt 5 auf, an dem ein einteilig mit der Flasche B hergestellter Handgriff H angeordnet ist. Bei' der Herstellung der Flasche B entsteht ein Grat F, der auf der Innen- und Außenseite des Handgriffes H sowie vom Halsabschnitt S der Flasche B auf der dem Handgriff// diametral gegenüberliegenden Seite vorsteht.
Wie aus F i g. 5 ersichtlich, ist am rechten Werkzeugkopf 154 eine Schnittplatte 202 befestigt, in deren Stirnfläche 204 eine dem Handgriff H entsprechende Ausnehmung 206 eingearbeitet ist, in der die eine Handgriffhälfte bei Anlage des Grates F an der Stirnfläche 204 aufgenommen wird. Der Zweck dieser Ausnehmung 206 besteht darin, dem Handgriff // eine Bewegung nach innen über die Stirnfläche 204 hinaus zu gestatten, so daß die Schnittkanten 208 der Schnittplatte 202 den Grat F unmittelbar an der Oberfläche der Flasche B entlang den Gratansatzlinien erfassen können. Die Ausnehmung 206 bildet eine der Außenkontur des Handgriffes H entsprechende Schnittkante 208 und eine der Innenkontur des Handgriffes H entsprechende Schnittkante 210.
Der linke Werkzeugkopf. 186 weist eine sich abwärts erstreckende Befestigungsplatte 212 auf, die zur Befestigung einer linken Schnittplatte 214 dient. Die Schnittplatte 214 weist eine Stirnfläche 216 auf, die
ίο von einer Schnittkante 218 begrenzt ist, deren Form der Gratansatzlinie auf der dem Handgriff// gegenüberliegenden Seite des . Schulterabschnittes der Flasche B entspricht.
F i g. 6 zeigt den rechten Werkzeugkopf 156, der eine rechte Messerplatte 220 trägt. Auf der Stirnfläche der Messerplatte 220 ist ein Messer 222 für die äußere Handgriff kontur und ein Messer 224 für die innere Handgriffkontur befestigt, die mit den Schnittkanten 208 und 210 der Schnittplatte 202 zusammen- wirken, wie dies aus Fig. 10 ersichtlich ist. Der linke Werkzeugkopf 188 trägt eine linke Messerplatte 226, auf deren Stirnfläche ein Messer 228 befestigt ist, dessen Form der Schnittkante 218 der linken Schnittplatte 214 entspricht. Die Messer 222, 224 und 228 sind aus Bandstahl hergestellt und mit einer einseitig abgeschrägten Schneide versehen; sie sind mittels Schrauben 230 an den entsprechenden Messerplatten 220, 226 befestigt, was am deutlichsten beim Messer 228 in F i g. 6 dargestellt ist. Auf den Stirnflächen der Messerplatten 220 und 226 können Anschlagleisten 232 befestigt sein, um die Eingriffstiefe, der Messer 222, 224, 228 in die Schnittplatten 202, 214 zu begrenzen.
Fig. 10 zeigt, daß die Schnittkanten 208 und 210 der Schnittplatte 202 entsprechend der Abschrägung der Schneiden der Messer 222 und 224 angefast sind. Wenn die Messer die Stellung einnehmen, bei der der Grat abgetrennt wird, stehen die Schneiden der Messer praktisch über die Gratansatzlinie und die Stirnflächen 204 der Schnittplatte 202 hinaus vor, wie es aus Fig. 10 -ersichtlich ist, um so den Grat durch eine Scherwirkurig von der Flasche B abzuschneiden.
Die Stirnflächen 204 und 216 der Schnittplatten
202 und 214 liegen in einer sich rechtwinklig, zur Längsrichtung der Führungen 150, 152 erstreckenden Ebene. In einigen Fällen können die Schnittkanten 208, 210, 218 geringfügig über die Stirnflächen 204, 216 hinaus vorstehen. Das Haupterfordernis beim Einsetzen der Flasche B in die Stanzvorrichtung besteht darin, daß die senkrechte Ebene der Stirnflächen 204, 216 der Schnittplatten 202, 214, an denen der Grat anliegt, genau festgelegt ist. Über die Stirnflächen 204, 216 hinaus vorstehende Schnittkanten 208, 210, 218 können in einigen Fällen wünsehenswert sein, wenn ein verhältnismäßig dicker oder blasiger Grat auftritt.
Der erste Schritt zur Ausrichtung der Schnittplatten 202, 214 besteht in der Festlegung der senkrechten Ebene der linken Schnittkante 218, die um. die halbe Dicke des Gratansatzes aus der die senkrechte Drehachse der Tragplatte 60 enthaltenden senkrechten Ebene zurückversetzt sein muß.
Die rechte Stirnfläche 204 wird sodann auf ihrem Werkzeugkopf 154 so ausgerichtet, daß die senkrechte Ebene der Schnittkanten 208 und 210 in derselben Ebene liegt wie die Schnittkante 218 der lin: ken Schnittplatte 214, wobei sich der Nocken 164 in , der in F i g. 2 gezeigten Stellung befindet. Der waage-
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rechte oder radiale Abstand der Schnittkanten 208 Maße von der Form der Flaschen B ab'hän'gigl "Bei' und 210 der rechten Schnittplatte 202 von der senk- dem dargestellten Beispiel ist es mit Rücksicht darrechten Drehachse der Tragplatte 60 entspricht der auf, daß die Verbindungslinien auf den diametral halben Dicke des Grates. gegenüberliegenden Seiten der Flasche B nicht sym-
Die senkrechte Lage der Schnittkanten 208 und 5 metrisch zueinander sind, notwendig, die Flaschen B
210 der rechten Schnittplatte. 202 ist mit Bezug auf vorher so auszurichten, daß ihr Handgriff //mit Be-
die Lage der Schnittkante 218 der linken Schnitt- zug auf die Bewegungsrichtung auf dem Förderband
platte 214 etwas höhenversetzt mit Bezug auf die nach vorn weist, weil die Griffschnittplatte am rech-
Gratansatzlinien der Flasche B. . ten Werkzeugkopf 154 angeordnet ist. Diese beson-
Wie aus Fig. 7 und 8 ersichtlich, ist die Schnitt- io dere Ausrichtung wäre nicht erforderlich, wenn alle
kante 218 der linken Schnittplatte 214 relativ zu den Gratansatzlinien an den diametral gegenüberliegen-
Schnittkanten 208 und 210 der rechten Schnittplatte den Seiten der Flasche B symmetrisch wären.
202 senkrecht nach oben versetzt, so daß die Schnitt- ' Die zu entgratende Flasche B bietet außerdem ein
kante 218 mit senkrechtem Abstand nach oben über zweites Problem, indem der Schulterabschnitt im Be-
die Gratansatzlinie des linken Flaschenschulterab- 15 reich des Handgriffes// in der Weise ausgenommen
Schnitts liegt, ohne die Gratansatzlinie zu berühren, ist, daß der sich verjüngende Schulterabschnitt der
wenn der Handgriff der Flasche in der Ausnehmung Flasche B auf der Innenseite des Handgriffes H cin-
206 der rechten Schnittplatte 202 aufgenommen ist. gedrückt ist, um an der Verbindung der Eindrückung
Diese Versetzung wird benutzt, da infolge un- auf der Innenseite des Handgriffes// mit der norgleichmäßiger Kühlung oder anderer Einwirkungen 20 malerweise konischen Oberfläche der Schulter eine zwischen den Flaschen leichte Abweichungen auftre- Kante zu bilden. Um eine durch diese Kante verurten können, auch wenn die Flaschen in der gleichen sachte mögliche Störung beim Einsetzen der Form hergestellt werden. Wegen dieser Abweichun- Flasche B in die Schnittplatten zu verhindern, wird gen hat es sich als vorteilhafter erwiesen, den Grat die Ebene des von der Flasche B vorstehenden Gravon den gegenüberliegenden Schulterabschnitten der 25IeSf in einem Winkel zur Schnittplatte in der BeFlasche lieber in zwei getrennten Arbeitsgängen als reitschaftsstellung ausgerichtet, so daß der Handgleichzeitig^ abzutrennen. Um die Flasche genau mit griff// während der Bewegung der Flasche B in die der Schnittplatte auszurichten, ist die Vorrichtung so Schnittplatte hinein an der Schnittplattenstirnfläch ausgebildet, daß der Sitz der Flasche in der Schnitt- anschlägt, bevor die Schulter oder die Kante sich plattenausnehmung in Vorbereitung des Abtrennvor- 30 über die Ebene der Schnittplattenstirnflächen hinausganges durch die Zusammenwirkung zwischen der bewegt.
Flaschenoberfläche und der entsprechenden Stirn- Um die gewünschte Richtungseinstellung durchzufläche der Schnittplatte festgelegt wird. Durch ge- . führen, wird eine Ausrichtvorrichtung verwendet, die trenntes unabhängig voneinander erfolgendes Einset- in den Fig· 11 und 12 schematisch dargestellt ist. zen der gegenüberliegenden Schulterabschnitte haben 35 Die zu entgratenden Flaschen werden ohne RückAbweichungen zwischen den beiden Schulterabschnit- sieht auf die Ausrichtung der Ebene des Gratansatzes ten keinerlei Einwirkung auf den Gratabtrennvor- auf das tragende Trum 38 eines Förderbandes aufgang. Die senkrecht versetzte Beziehung zwischen rechtsstehend aufgesetzt. Die Flaschen werden auf dem den handgriffentgratenden Schnittkanten und den Förderband von links nach rechts in Fig. 11 und 12 Schnittkanten der linken Schnittplatte gestattet ein 40 zur Entgratungsvorrichtung hin gefördert una treten getrenntes Aufsitzen der jeweiligen Fläscfienober- hierbei in die konvergierende Mündung zweier gegenflächen mit Bezug auf 'die entsprechenden Schnitt- überliegender den Hals aufnehmenden Führungen platten. Dieser getrennte Aufsitzvorgang wird durch-. 240 ein, die oberhalb des tragenden Trums 38 des geführt, indem die rechte Schnittplatte nach Ent- Förderbandes etwa am Oberteil der Schulterabfernung des Grates vom Handgriff der Flasche mittels 45 schnitte der Flasche angebracht sind. Die beiden des Nockenantriebes zurückgezogen und anschlie- Führungen 240 sind auf einem etwas größeren Abßend die Flasche mittels der Tragplatte 60 angehoben stand als der Halsdurchmesser in diesem Bereich gewird, bis die Flaschenschulter sich an die Schnitt- halten, liegen jedoch nahe genug zueinander, um den kante 218 der linken Schnittplatte 214 anlegt. von der Flasche vorstehenden Grat zu erfassen,. um
Eine entsprechende Beziehung besteht bei den 50 die Ebene des Grates annähernd parallel mit der Beschneiden der Messer, so daß sie sich in einen Paß- wegungsrichtung der Flasche auf dem tragenden eingriff mit den entsprechenden Schnittkanten der Trum 38 auszurichten. '.· . Schhittplatten bewegen. Nahe dem Austrittsende der Führungen 240 ist ein
Die senkrechte Ebene der Schnittkanten 208, 210, Tor durch zwei pneumatische Motoren 242 und 244
218 Hegt, parallel zur Bewegungsrichtung der Fla- 55 gebildet, die so angeordnet sind, daß ihre Kolben-
schenß auf dem tragenden Trum 38 des Förderban- stangen 246, 248 jeweils in die Bewegungsbahn der
des und ist seitwärts von diesem versetzt. Während Flaschen auf dem Förderband hinein- und aus der-
die endgültige Ausrichtung der Flaschen B relativ zu selben zurückbewegbar sind. Die Kolbenstangen 246,
den Schnittplatten 202, 214 beim Umsetzen der Fla- 248 sind rechtwinklig zur Bewegungsrichtung der
sehen B vom Förderband in den Schnittplatten 202, 60 Flasche angeordnet, und der Abstand zwischen den
214 durch die Umsetzvorrichtung stattfindet, ist es Kolbenstangen 246 und 248 ist so gewählt, daß er
doch notwendig, die Flasche B mit ihren Gratansät- etwas größer ist als der Flaschendurchmesser.■·■
zen in einer Berei.tschaftsstellung zu den Schnitt- Die Bewegung der Kolbenstange 248 in ihre voll platten 202, 214 auszurichten, bevor sie umgesetzt -: ausgefahrene Stellung dient zum Anhalten einer
wird. ·■ , .'., 65 Flasche auf dem Förderband an einer Stelle, an der
Wie aus der folgenden Beschreibung hervorgeht, der Grat der an der Kolbenstange 248 anliegenden ist die Vorausrichtung der Flaschen B vor Erfassung Flasche mit zwei Düsen 250 und 252 fluchtet, die mit
derselben durch die Umsetzvorrichtung in gewissem einer Druckluftquelle in Verbindung stehen. Die
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Düsen 250 und 252 können auf den gegenüberliegen- vorn gerichtet die Lichtquelle 258 passiert, der Lichtden Führungen 240 angeordnet sein, wobei auf jeder strahl nicht von der Lichtquelle 258 auf die Photo-Führung 240 eine Düse 250 bzw. 252 befestigt und zelle 260 reflektiert, und in diesem Falle wird der so angeordnet ist, daß sie einen Druckluftstrahl gegen Motor 262 nicht betätigt, weil sich die Flasche — wie den Grat der Flasche richtet, die an der ausgefahre- S gewünscht — mit dem Griff nach vorn gerichtet auf nen Kolbenstange 248 anliegt. Wie.aus Fig. 11 er- dem Förderband weiterbewegt,
sichtlich, sind die Düsen 250, 252 in Längsrichtung Nach der Darstellung in Fig. 4 erfassen während des Förderbandes derart'voneinander auf Abstand der Bewegung der Flasche in die Entgratungsvorrichgehalten, daß sie jeweils den Grat an den gegenüber- tung zwei weitere den Hals aufnehmende Führungen liegenden Seiten der Flasche beaufschlagen, um eine io 266 den Flaschenhals an einer erhöhten Stelle über Drehbewegung im Uhrzeigersinne — wie in Fig. 11 dem Grat. Während die Flasche von der ausgefahregezeigt — zu bewirken, bis der Grat an den gegen- nen Kolbenstange 110 des Motors 102 angehalten überliegenden Führungen anschlägt und so gegen- wird, richtet eine Düse 268 einen Luftstrahl gegen über der Bewegungsrichtung einen Winkel bildet. den von dem Schulterabschnitt vorstehenden Grat,
Der Motor 242 bewirkt ein Anhalten der ankom- 15 um nochmals die Flasche um ihre senkrechte Achse menden Flaschenreihe zwischen den Führungen 240 zu drehen, bis die Ebene des Grates einen Winkel in einer Stellung, in der sie frei von der durch die von annähernd 45° zur Bewegungsrichtung der ausgezogene Kolbenstange 248 erfaßten Flasche sind, Flasche auf dem Förderband einschließt. Der genaue um die von den Luftstrahlen der Düsen 250 und 252 Neigungswinkel des Grates zur Bewegungsrichtung gedrehte Flasche von dem Liniendruck der ankom- 20 des Förderbandes ist nicht übermäßig kritisch. Der menden Flaschen zu entlasten und jeweils eine Zweck dieser Einstellung der Ebene des Grates beFlasche zur Zeit freizugeben, indem die Kolbenstange steht darin, sicherzustellen, daß die Kante C der 248 aus der Bewegungsbahn der Flaschen zurückge- Schultereindrückung auf der Innenseite des Handzogen wird. ' grifles so angeordnet ist, daß sie bei der Verschie-
Nach Freigabe aus den Führungen 240 bewegt sich 25 bung der Flasche durch die Umsetzvorrichtung zur die Flasche nach rechts (Fig. 11 und 12), bis sie Schnittplatte hin hinter dem entsprechenden Abeinen Lichtstrahl von einer Lichtquelle 254 unter- schnitt der Schnittkante 210 der rechten Schnittplatte bricht, die auf der einen Seite des Förderbandes an- 202 angeordnet ist. Während des Umsetzens der geordnet und auf eine Photozelle 256 auf der gegen- Flasche zur Schnittplatte 202 hin erfaßt der von der .überliegenden Seite des Förderbandes gerichtet ist. 30 Außenseite des Griffes vorstehende Grat die Stirn-Wenn die Flasche den Lichtstrahl unterbricht, dann fläche 204, und der obenerwähnte Eingriff zwischen wird eine zweite Lichtquelle 258 in Tätigkeit gesetzt. dem Grat und der Flasche verursacht nach der Darweiche oberhalb der Bewegungsbahn der Flaschen stellung in Fig. 4 während des Umsetzens der und auf einer Seite des Förderbandes angebracht ist, Flasche eine Drehung derselben entgegen dem Uhrum einen nach unten geneigten Lichtstrahl so zu len- 35 zeigersinn in Fig. 4, um die Ebene des Grates so zu ken, daß er auf die Schulterfläche der Flasche auf- verschwenken, daß sie mit der Ebene der Stirnfläche trifft. Eine zweite Photozelle 260 ist so angeordnet, 204, 216 zusammenfällt.
daß der Lichtstrahl von der Lichtquelle 258 durch Unter der Annahme, daß die verschiedenen Teile die konische Flaschenschulter in die Photozellen 260 der Umsetzvorrichtung sich in der Stellung zur Aufhineinrefrexiert wird, wenn die Flasche mit ihrer griff- 40 nähme einer Flasche befinden, dann gestattet, bei Belosen Seite in Förderrichtung weist, zugnahme auf F i g. 4, ein Zurückziehen der Kolben-
In Bewegungsrichtung etwas hinter den Photo- stange 110 aus der in F i g. 4 gezeigten Stellung die zellen 256, 260 ist neben dem oberen Trum 38 des Mitnahme der vorher durch die Kolbenstange 110 Förderbandes ein pneumatischer Motor 262 mit einer festgehaltenen Flasche durch das tragende Trum 38 Kolbenstange 264 angeordnet, die normalerweise in 45 des Förderbandes nach rechts in Fig. 4, bis die einer zurückgezogenen Stellung liegt, in der sie nicht Flasche an der ausgefahrenen Kolbenstange 112 anin die Bewegungsbahn der Flaschen auf dem Förder- schlägt. Sobald die Flasche die Kolbenstange 112 band hineinragt. Wie aus Fig. 12 ersichtlich, ist der berührt, nehmen die verschiedenen Teile der UmMotor 262 an einem erhöhten Platz etwa in einer setzvorrichtung und der Stanzvorrichtung sowie die Ebene mit dem mittleren Abschnitt der Flaschen- 50 Flasche die in den Fig. 13a und 13b gezeigten schulter und nach der Darstellung in F i g. 11 so an- Stellungen ein. In diesen Figuren ist der Motor 104 geordnet, daß seine Kolbenstange 264 mit Bezug auf im Interesse der Klarheit fortgelassen worden,
die Bewegungsrichtung der Flaschen auf dem Förder- Es wird zunächst auf die Fig. 13 a Bezug genomband einen Winkel bildet. Wenn die Photozelle 260 men, in welcher die Flasche sich in der Bereitschaftseine mit dem Handgriff nach hinten gerichtete 55 stellung befindet, in der die Ebene GP des Grates an Flasche entdeckt, dann wird der Motor 262 betätigt, der Flasche B mit der senkrechten Ebene DP-DP um die Kolbenstange 264 auszufahren und so weit in der Stirnflächen 204, 216 einen Winkel bildet, wobei die Bewegungsbahn der Flasche zu bewegen, daß der die Drehachse A der Tragplatte 60 in der Ebene DP Grat auf der griff losen Schulterseite am freien Ende der Stirnflächen 204, 216 liegt. Die die Flasche B in der Kolbenstange 264 anschlägt. Die Kolbenstange 60 der Bereitschaftsstellung festhaltende Kolbenstange 264 hält diesen Abschnitt des Grates fest, und die 112 ist so angeordnet, daß in dieser Stellung die Bewegung des Förderbandes bewirkt eine Drehung Achse CA der Flasche in einer senkrechten Ebene der Flasche um annähernd 180° um ihre Achse, so liegt, die die Ebene DP-DP lotrecht entlang der daß die Richtungseinstellung des Handgriffes der Drehachse A der Tragplatte 60 schneidet. Der Flasche umgekehrt wird. 65 Flaschengriff ist auf der Seite der rechten Schnitt-
Infolge der nicht symmetrischen Form der Fla- platte 202 zum Entgraten der Griffseite angeordnet,
schenschulter mit der Eindrückung um ihren Hand- In dieser Betriebsstufe sind die Kolbenstangen 74,
griff wird, wenn eine Flasche mit dem Griff nach 82 beider Motoren 70 und 72 in den Fig. 13a und
13 to vollständig eingefahren gezeigt, wobei die die Flasche '-erfassenden Platten 78, 86 zurückgezogen sind und die Bewegungsbahn der Flaschen auf dem Förderband freigeben. Der Werkzeugkopf 154 befindet sich in seiner äußersten vorderen Stellung, in der die Schnittkanten in der Ebene DP-DP liegen, während sich die beiden Werkzeugköpfe 156 und 188 in ihren äußersten zurückgezogenen Stellungen befinden. Die Fig. 13b zeigt die Tragplatte 60 in ihrer äußersten unteren Stellung, in der ihre Oberseite in einer Ebene mit der Oberfläche des tragenden Trums 38 des Förderbandes liegt. Der erste Schritt beim Umsetzvorgang besteht darin, daß die Motoren 70 und 72 betätigt werden, um ihre Kolbenstangen 74, 82 jeweils in die in der F i g. 13 a in gestrichelten Linien gezeigte· Stellung vorzuschieben, in der. die Flasche lose zwischen den Platten 78 und 86 erfaßt wird.
Die Steuerung ist so, daß nunmehr die Kolbenstange 82 des Motors 72 eingefahren, d. h. nach links in Fig. 13a und 13b, bewegt wird, während die Kolbenstange 74 des Motors 70 in gleichem Maße weiter ausgefahren, d. h. nach links bewegt wird, so daß die Platten 78 sich zusammen mit den Platten 86 der eingeschlossenen Flasche B bewegen.
Hierbei wird die Flasche aus der in Fig. 13a und 13 b gezeigten Stellung zu den Stirnflächen 204 und 216 hin verschoben, wobei sich die Flasche B nach links von dem tragenden Trum 38 des Förderbandes auf die Tragplatte 60 bewegt.
Sobald sich die Flasche B den Schnittplatten. 202, 214 nähert, wobei nun auf die Fig. 14a und 14b Bezugigenommen wird, stößt der Grat, der von der Außenseite des Griffes vorsteht, infolge der Schrägstellung an der Stirnfläche 204 an und bewirkt bei fortgesetzter Linksbewegung durch den Motor 70 eine Drehung der auf der Tragplatte 60 aufgenommenen Flasche B. Da die Flasche B auf der Tragplatte 60 gehalten ist und sich diese frei um ihre Achse drehen kann, führt die fortgesetzte Bewegung der Flasche B nach links zu einer Drehbewegung der Grundplatte 60 in einer solchen Richtung, daß die Ebene GP des Grates in eine Parallellage bezüglich der Ebene DP-DP verschwenkt wird. Die Fig. 14a und 14b zeigen die Flasche nach Ausführung der halben Drehbewegung.
Die Flasche B kann sich frei drehen, da sie von den Platten 86 und 78 nicht fest erfaßt wird. Außerdem wird zu einem Zeitpunkt unmittelbar nach der anfänglichen Bewegung der Flasche B auf die Tragplatte 60 der Motor 64 betätigt, um die Flasche B langsam anzuheben, während sie durch die Umsetzvorrichtung nach links bewegt wird. Somit ist bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Grat zuerst die Stirnfläche 204 berührt, die Oberseite der Tragplatte 60 gerade etwas über die Oberfläche der Platte 54 hinaus angehoben worden, so daß der einzige Widerstand gegenüber der Drehbewegung der Flasche derjenige ist, der durch das Wälzlager 68 der Kolbenstange 62 des Motors 64 entgegengesetzt wird. Das erhebliche Ausmaß, mit dem die Platten 78 und 86 den Umfang der Flasche umfassen, soll sicherstellen, daß die Flaschenachse bei der Bewegung zur Drehachse A der Tragplatte 60 nicht verkantet wird.
Der Umsetzhub der Motoren 70 und 72 ist so gesteuert, daß er dann beendet ist, wenn die Achse CA der Flasche mit der Drehachse A der Tragplatte 60 zusammenfällt. Hierbei fällt die Ebene des Grates GP ebenfalls mit der Ebene DP-DP der Schnittkanten zusammen. Es sei darauf hingewiesen, daß wegen der begrenzten Dicke des Grates an der Flasche und in einigen Fällen der im Grat vorhandenen Blasen nicht immer ein genaues Zusammenfallen zwischen den. Ebenen und Achsen erreicht wird. Da jedoch die Endstellung der Flasche gegenüber der Schnittplatte durch das Zusammenwirken der Schnittkanten mit der Oberfläche der Flasche entlang der Gratansatzlinie bestimmt wird, hat die geringere Dicke des Grates oder sonstige Veränderungen im Grat praktisch keinen Einfluß auf den Entgratungsvorgang.
Es wird nun auf die Fig. 5 Bezug genommen, in der die rechte Schnittplatte 202 für die Griffseite in der Stirnfläche 204 mit der Ausnehmung 206 versehen ist, die durch die Schnittkanten 208 und 210 begrenzt ist, die in ihrer Form jeweils den Gratansatzlinien der Innen- und Außenseite des Flaschengriffes entsprechen. Während der Bewegung der Flasche von der in Fig. 13a und 13b gezeigten Stellung zu dem Punkt, ah welchem die Ebene GP des Grates an der Flasche (im wesentlichen) mit der Ebene DP-DP der Schnittkanten zusammenfällt, nimmt die Flasche an einer aus drei verschiedenen Komponenten zusammengesetzten komplexen Bewegung teil. Die erste Komponente ist eine geradlinige waagerechte Bewegung durch die Motoren 70 und 72. Die zweite Komponente ist die der Drehung der Flasche um ihre senkrechte Achse, die durch den Anschlag des Grates an der Stirnfläche 204 bewirkt wird, während die Flasche noch linear durch die Motoren 70 und 72 bewegt wird. Die dritte Bewegungskomponente ist eine geradlinige Senkrechtbewegung, die durch das Anheben der Tragplatte 60 bewirkt wird. Nachdem der Grat an der Stirnfläche 204 anschlägt, treten alle drei Bewegungskomponenten gleichzeitig auf.
Das Gesamtausmaß der geradlinigen waagerechten Bewegung, dem die Flasche unterliegt, wird mechanisch durch die Regelung des Hubes des Motors 70 festgelegt. Das Gesamtausmaß der Drehbewegung der Flasche um ihre senkrechte Achse ist auch hauptsächlich vom Hub des Motors 70 abhängig. Das Ausmaß der senkrechten Bewegung, das der Flasche erteilt wird, wird jedoch durch die Zusammenwirkung zwischen der Flasche und den nach unten gerichteten Abschnitten der Schnittkanten 208 und 210 bestimmt.
Das Ausmaß des auf den Motor 64 ausgeübten Druckes zum Anheben der Flasche während ihrer Bewegung in die Stanzstellung ist so gering, daß er ohne weiteres überwunden wird, wenn eine nach oben gerichtete Oberfläche auf der Flasche im Bereich der Gratansatzlinie mit einer nach unten gerichteten Oberfläche der Ausnehmung 206 im Bereich der Schnittkanten zur Zusammenwirkung kommt.
In der beschriebenen Weise wird der Flaschengriff in die Schnittplatte 202 eingesetzt, wobei diese Stellung in den Fig. 15a und 15b gezeigt ist.
Es wird nun auf die Fig. 16a und 16b Bezug genommen; hier wird der rechte Motor 158 betätigt, um die Messerplatte 220, 226 aus der in den Fig. 15a und 15b gezeigten zurückgezogenen Stellung in Entgratungsstellung entsprechend den Fig. 16a und 16b zu bewegen. Bei dieser Bewegung durchschneiden die Messer 222, 224 den Grat um den Griff herum und kpmmen in Paßeingriff
(Fig. 10) mit den entsprechenden Schnittkanten208, 210 der Schnittplattc 202. Sodann wird der Motor 158 betätigt, um den Werkzeugkopf 156 in seine in Fig. 15a gezeigte Anfangsstellung zuriickzubewcgen.
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Während der Rückwärtsbewegung des Werkzeugkopfes 156 wird der Motor 168 betätigt, um seine Kolbenstange 174 auszufahren und dadurch den Nocken 164 so zu verschwenken, daß die den kurzen Abstand aufweisende Kante 180 an der Rückseite 184 des Werkzeugkopfes 154 zur Anlage kommt. Während dieses Vorganges drücken die Druckfedern 162 den Werkzeugkopf 156 nach links aus der in Fig. 16a und 16b gezeigten Stellung in die in den Fig. 17a und 17b gezeigte zurückgezogene Stellung.
Sobald der rechte Werkzeugkopf 156 und damit die Stirnfläche 204 nach links aus der Ebene DP-DP zurückgezogen wird, wird der Flaschengriff freigegeben. Die Zurückziehbewegung hebt die nach unten gerichtete Kraft auf, die von den nach unten gerichteten Abschnitten der Schnittkanten ausgeübt wird, und gestattet, daß der Motor 64 die Tragplatte 60 anheben kann, bis die linke Schulterseite der Flasche an der Schnittkante 218 zur Anlage kommt. Hierdurch wird die Flasche senkrecht relativ zu den entsprechenden Schnittplatten in der in F i g. 8 gezeigten Stellung in Stellung gebracht, wobei die rechte Schnittplatte in Fig. 8 in einer Richtung vom Betrachter fort zurückgezogen wird, so daß sie von der Flasche freikommt.
Sodann wird der Motor 190 betätigt, um den linken Werkzeugkopf 188 in seine vordere Stellung zu bewegen, in der die Schneiden der linken Messer 228 in Paßeingriff mit den linken Schnittkanten 218 kornmen und dadurch den Grat von der linken Schulter der Flasche abtrennen. Nach dem Abtrennvorgang wird der linke Werkzeugkopf 188 in seine Ausgangsstellung zurückgeführt, indem die Kolbenstange 192 des Motors 190 eingefahren wird.
Zu diesem Zeitpunkt ist der Grat F von dem Handgriff H und auch von der linken gegenüberliegenden Schulterseite der Flasche B abgetrennt. Der Motor 64 wird sodann umgekehrt betätigt, um die Tragplatte 60 in ihre Ausgangsstellung abzusenken, und die Motoren 70 und 72 werden gleichzeitig betätigt, um die Flasche B in waagerechter Richtung von der Tragplatte 60 auf das tragende Trum 38 des Förderbandes zurückzuschieben. Während dieses Vorganges wird die Kolbenstange 74 des Motors 70 in ihre vollständig eingefahrene Stellung zurückgeführt (Stellung entsprechend den Fig. 13a und 13b), während der Motor 72 seine Platten 86 weit genug nach rechts bewegt, um die entgratete Flasthe B auf das Förderband zu setzen, und dessen Bewegung dann wieder umgekehrt wird, um die Platten 86 in die in F i g. 13 a und 13 b gezeigte Stellung zurückzubewegen. Während dieser Bewegung wird der Motor 168 wieder betätigt, um den rechten Werkzeugkopf 154 in seine vordere Stellung zurückzuführen, in welcher die Stirnfläche 204 in der Ebene DP-DP liegt. Der Motor 104 ist während des Umsetz- und Entgratungsvorganges zu irgendeinem passenden Zeitpunkt betätigt worden, so daß bei der Rückführung der entgrateten Flasche auf das tragende Trum 38 des Förderbandes die Kolbenstange 112 zurückgefahren worden ist, so daß die entgratete Flasche vom Förderband abtransportiert werden kann. Sodann wird der Motor 104. betätigt, um seine Kolbenstange 112 in die Bewegungsbahn der Flasche auf dem tragenden Trum 38. zu bewegen, und die Kolbenstange 110 wird zurückgezogen, um die nächste Flasche freizugeben, die dann an der Kolbenstange 112 anschlägt und damit die Vorrichtung zur Wiederholung des !beschriebenen Entgratungsvorganges betriebsbereit macht.
Während die beschriebene Vorrichtung insbesondere zur Entgratung von Flaschen verwendet wird, bei denen die Gratansatzlinien an den gegenüberliegenden Seiten der Flasche nicht symmetrisch verlaufen, liegt es doch auf der Hand, daß die Erfindung auch bei Flaschen und Hohlkörpern anwendbar ist, bei denen die Gratansatzlinien an den gegenüberliegenden Seiten des Hohlkörpers symmetrisch verlaufen.
Wegen der Abweichungen der einzelnen Hohlkörper, selbst wenn sie in derselben Form nacheinander erzeugt werden, kann ein genaues Abtrennen des Grates in allen Fällen durch Ausrichtung der zu beschneidenden Oberfläche in der Weise erzielt werden, daß die Oberfläche selbst benutzt wird, um die Lage des Hohlkörpers relativ zur Stanzvorrichtung zu bestimmen und die Flasche auf diese Weise für jede einzelne zu beschneidende Oberfläche neu ausgerichtet wird. Sogar bei symmetrischen Flaschen ist es wünschenswert, die Flasche auf dieselbe Weise getrennt auszurichten, um den Grat auf beiden Seiten der Flaschenmittellinie in zwei Vorgängen abzutrennen.

Claims (13)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Entgraten von aus thermoplastischem Kunststoff hergestellten Flaschen oder dergleichen Hohlkörpern, die nach dem Herstellen durch Aufblasen eines Külbels in einer geteilten Form zumindest einen in einer diametralen Ebene auf einer Seite liegenden Gratansatz aufweisen, wobei die Flaschen mittels einer Fördereinrichtung zu einer Stanzvorrichtung transportiert werden, die eine Schnitt- und eine Messerplatte aufweist, die relativ zueinander und zu der Flasche kraftgetrieben bewegbar sind und deren Schnittkanten mit der zu entgratenden Kontur übereinstimmen und wobei der Gratansatz in zur Schnittkante der Schnittplatte ausgerichteten Lage der Flasche in einer außerhalb ihrer Förderebene liegenden Lage unmittelbar entlang der Oberfläche der Flasche abgetrennt und die Flasche anschließend weitergefördert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Flasche auf der Fördereinrichtung um ihre Längsachse in eine Lage gedreht wird, in der der Gratansatz einen Winkel zu der Ebene der Schnittplatte bildet, und während ihrer Bewegung von der Fördereinrichtung zur Schnittplatte beim Anschlag an derselben in die mit dem Gratansatz zur Schnittplatte ausgerichteten und an dieser anliegenden Lage gedreht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flasche zur Ausrichtung des Gratansatzes mit der Schnittplatte bei ihrer Drehung gleichzeitig axial bewegt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 zum Entgraten von Flaschen, die beiderseits in der diametralen Ebene, liegende Gratansätze aufweisen, deren beiderseitige Ansatzlinien, bezogen auf die Achse der Flasche, asymmetrisch verlaufen können, dadurch gekennzeichnet, daß die Flasche (B) immer in die Gratansatzebene mit dem gleichen Gratansatz in der gleichen Richtung weisend ausgerichtet wird, worauf dann der Grat-
ansatz auf einer Seite der in der Stanzstellung ausgerichteten Flasche abgeschnitten und dann nach Freigabe und Neuausrichtung der Flasche der Gratansatz auf der anderen Seite abgeschnitten wird.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2 mit einer Fördereinrichtung, die die Flaschen zu einer Stanzvorrichtung transportiert, die eine Schnitt- und eine Messerplatte aufweist, die relativ zueinander und zu der Flasche kraftgetrieben bewegbar sind und deren Schnittkanten mit der zu entgratenden Kontur übereinstimmen, gekennzeichnet durch:
a) eine horizontale Führung (150), entlang der die Schnittplatte (202) und die Messerplatte
' (220), die vertikal angeordnet sind, kraftgetrieben zwischen einer Freigabestellung und einer Entgratungsstellung bewegbar sind;
b) eine in der Entgratungsstellung um eine vertikale Achse frei drehbar angeordnete Tragplatte (60) für die Flaschen (B), die durch eine ihr Eigengewicht und das Gewicht der Flasche (B) gerade überwindende Hubvorrichtung mit einem Motor (64) zwischen einer oberen und einer unteren Grenzstellung verschiebbar ist, wobei die Stirnfläche der in der Entgratungsstellung befindlichen Schnittplatte (202) einen Abstand zur Drehachse der Tragplatte (60) aufweist, der im wesentlichen der halben Dicke des Gratansatzes entspricht;
c) eine ein Förderband aufweisende Fördereinrichtung (36), mit der eine Flasche (B) in eine einen seitlichen Abstand zur Tragplatte (60) aufweisende Bereitschaftsstellung bewegbar ist, in der die Flaschenachse und die Tragplattenachse in einer gemeinsamen vertikalen Ebene liegen, die sich rechtwinklig zur Stirnfläche der Schnittplatte (202) erstreckt;
d) an der Fördereinrichtung (36) angeordnete Vorrichtungen, mit denen eine darauf befindliche Flasche (ß) so ausrichtbar ist, daß die Gratansatzebene einen spitzen Winkel zur Stirnfläche der Schnittplatte (202) bildet;
e) eine mittels Motoren (70, 72) und Kolbenstangen (74, 82) horizontal verschiebbar angetriebene Umsetzvorrichtung, die Platten (78, 86) aufweist, mit denen die in der Bereitschaftsstellung befindliche Flasche (B) lose erfaßbar und in die Entgratungsstellung verschiebbar ist, wobei die Flasche (B) durch den Anschlag ihres Gratansatzes während ihrer Bewegung in die Entgratungsstellung an der Stirnfläche (204) der Schnittplatte (202) um ihre Achse gedreht wird, während gleichzeitig die Hubvorrichtung (64) der Tragplatte (60) betätigt wird, und durch die Flasche (B) unter einer Dreh- und Vertikalbewegung mit ihrer Gratansatzlinie zu den Schnittkanten (208, 210) der Schnittplatte (202) ausgerichtet und in Anlage des Gratansatzes an deren Stirnfläche (204) bewegt wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4 zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Gratansatz beiderseits der Flasche (B) eine Stanzvorrichtung
(120) vorgesehen ist, die je eine gemeinsame Führung (150 bzw. 152) für die zugeordneten Schnittplatten (202 bzw. 214) und Messerplatten (220 bzw. 226) aufweisen, und daß beide Stanzvorrichtungen unabhängig voneinander betätigbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (222, 224, 228) der Messerplatte bzw. -plätten (220, 226) an der der Flaschenoberfläche abgekehrten Seite eine die Schneide bildende Anschrägung aufweisen, die in entsprechende Schrägflächen der Schnittkanten (208, 210, 218) der Schnittplatte bzw. -platten (202, 214) eingreifen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung (38), eine die Bereitschaftsstellung der Flaschen (B) bestimmende Sperrvorrichtung mit Motoren (100, 102) die Umsetzvorrichtung und die Tragplatte (60) an einem als Arbeitstisch (48) ausgebildeten höhenverstellbar an Säulen (32) geführten unteren Rahmen (40) und die Stanzvorrichtung (120) an einem höhenverstellbar an den Säulen (32) geführten oberen Rahmen angeordnet sind, und daß der obere, die Flaschen (B) zuführende Trum (38) des Förderbandes, der Arbeitstisch (48) und die eine Öffnung (58) im Arbeitstisch (48) durchsetzende Tragplatte (60) in einer gemeinsamen Ebene liegen, aus der die Tragplatte (60) anhebbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Endstellungen der Schnittplatte bzw. -platten (202 bzw. 214) durch einen Nockenantrieb mit Motor (168) und Nocken (164) bestimmbar sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vereinzelungsvorrichtung am Austrittsende einer den Flaschenhals zwischen sich aufnehmenden ersten Führun'g (240) angeordnet ist und zwei in Förderrichtung mit Abstand angeordnete druckmittelbetätigte Motoren (242, 244) aufweist, deren Kolbenstangen (246, 248) wechselweise in die Bewegungsbahn der Flaschen (B) schiebbar sind, und daß die die Bereitschaftsstellung bestimmende, in Förderrichtung hinter der Vereinzelungsvorrichtung angeordnete Sperrvorrichtung am Austrittsende einer den Flaschenhals zwischen sich aufnehmenden zweiten Führung (266) angeordnet ist und die Kolbenstangen (108, 110) ihrer beiden in Förderrichtung mit Abstand angeordneten druckmittelbetätigten Motoren (100, 102) wechselweise in die Bewegungsbahn der Flaschen schiebbar sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Motoren (242, 244) der Vereinzelungsvorrichtung zwei den Gratansatz beiderseits des Flaschenhalses in entgegengesetzter Richtung mit Druckluft beaufschlagende Düsen (250, 252) angeordnet sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden den Hals aufnehmenden Führungen (240, 266) eine rechtwinklig über die Bewegungsbahn der Flaschen (B) gerichtete Lichtschranke mit einer Lichtquelle (254) und einer Photozelle (256) vorgesehen ist, mit der eine Abtastvorrichtung mit einer Lichtquelle (258) und einer Photozelle
(260) zur Seitenbestimmung einer Flasche (B) mit beiderseits asymmetrisch verlaufendem Gratansatz steuerbar ist, die ihrerseits einen druckmittelbetätigten Kolbenmotor (262) steuert, dessen Kolbenstange (264) in die Bewegungsbahn der Flasche (B) am Gratansatz einer bestimmten Seite angreifend und dabei die Flasche (B) um ihre Achse drehend verschiebbar ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche.4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Motoren (100, 102) der die Bereitschaftsstellung bestimmenden Sperrvorrichtung eine den· Gratansatz auf einer Seite der Flasche (B) mit
Druckluft beaufschlagende, die Gratansatzebene in die gewünschte Winkelebene zur Stirnfläche (204, 216) der Schnittplatten (202, 214) drehende Düse (268) angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnittplatte bzw. -platten (202, 214) und die Messerplatte bzw. -platten (200, 226) auswechselbar an Werkzeügköpfen (154, 156 bzw. 186, 188) befestigt sind, die auf sich parallel erstreckenden, als Stangen ausgebildeten Führungen (150, 152) geführt und durch Motoren (158, 168, 190) betätigbar sind.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

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