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DE1604425A1 - Metallene Gussform mit Abdampfstoepseln zum Formen von Plastikgegenstaenden und zum Vulkanisieren von Gummigegenstaenden - Google Patents

Metallene Gussform mit Abdampfstoepseln zum Formen von Plastikgegenstaenden und zum Vulkanisieren von Gummigegenstaenden

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Publication number
DE1604425A1
DE1604425A1 DE19661604425 DE1604425A DE1604425A1 DE 1604425 A1 DE1604425 A1 DE 1604425A1 DE 19661604425 DE19661604425 DE 19661604425 DE 1604425 A DE1604425 A DE 1604425A DE 1604425 A1 DE1604425 A1 DE 1604425A1
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DE
Germany
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core
metal mold
jacket
mold
small
Prior art date
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Application number
DE19661604425
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DE1604425B2 (de
Inventor
Toshio Fukushima
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bridgestone Corp
Original Assignee
Bridgestone Corp
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Publication date
Application filed by Bridgestone Corp filed Critical Bridgestone Corp
Publication of DE1604425A1 publication Critical patent/DE1604425A1/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C33/00Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor
    • B29C33/10Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor with incorporated venting means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/0601Vulcanising tyres; Vulcanising presses for tyres
    • B29D30/0606Vulcanising moulds not integral with vulcanising presses
    • B29D2030/0607Constructional features of the moulds
    • B29D2030/0617Venting devices, e.g. vent plugs or inserts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29LINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASS B29C, RELATING TO PARTICULAR ARTICLES
    • B29L2030/00Pneumatic or solid tyres or parts thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Metallene Gußform mit Abdampfstöpseln zum Formen von Plastikgegenständen und zum Vulkanisieren von Gummigegenständen Die Erfindung befasst sich mit einer metallischen Gußform zum Normen von Plastikgegenständen wie z.B. Gegenständen aus Gummi oder syntheitischem Material und zum Vulkanisieren von Gummigegenständen.
  • Um einen Plastikgegenstand, zum Beispiel aus synthetischen Stoffen, zu formen oder um einen Gummigegenstand zu Vukanisieren wird ein derartiger Gegenstand zur Zeit unter Verwendung einer metallenen Gießform geformt oder vulkanisiert, wobei der Gegenstand gegen die Innenfläche der Gießform gepresk wird. Falls notwendig wird danach die metallene Gießform entwerder von Aussen oder von Innen beheizt um einen gewüscht geformten oder vulkaniserten Gegenstand zu erhalten. Bei dem zuvor beschriebenen Vorgang des Formens eines Plastikgegenstandes oder des Vulkanisierans eines Gummigegenstandes, bei dem die Stoffe, die geformt oder vulkanisiert werden sollen, gegen die Innenfläche der metallenen Gußform gepresst werden, treten oft Gaseinschlüsse zwischen der Gußforminnenfläche der metallenen Gußform und dem zu formenden oder zu vulkanisierenden Stoff auf. Die siche darsus ergebanden Hohlräume verahindern die dichte Berührung des Stoffes mit der Gußformfläche an der Stelle, an der derartige Gaseinschlüsse auftreten, wodurch fehlerhafte Oberflächen des hergestellten Gegenstandes auftreten.
  • Es ist bekannt, kleine Entlüftungslöscher durch die metallene Gußform zu bohren, die das Innere und das Äussere an Stellen an denen derartige Gaseinßchlüsse erwartet werden, verbinden, um das Gas an das Äussere der metallenen Gießform während des Abform- oder Vulkanisiervorganges zu leiten, um so die Bildung derartiger Gaseinschlüsse zwischen der Gußforminnenfläohe einer metallenen Gußform und der zu verarbeitenden Substanz zu verhinern. Derartige kleine Entlüftungslöcher, die durc die metallene Gußform gebohrt sind, genügen, um Gaseinschlüsse zu vermeiden, haben jedoch den Nachteil, daß das Plastikmaterial oder der Gummi der in derartigen metallenen Gußformen verarbeitet wird, die Entlüftungslöcher zumindest teilweise hals ob die tlüftungslöcher ein Teil der formgebenden fläche wäre. Daraus ergeben sich unerwünschte dünne Vorsprünge an der Aussenfläche des dadurch geformten oder vulkanisierten Geenstandes., Infolgedessen war es bei Gegenständen, die in einer metallenen Gußform mit derartigen kleinen Entlüftungslöchern hergestellt waren,notwendig, derartige unerwüschte Vorsprünge von Hand oder mittels einer entsprechenden Vorrichtung zu entfernen, um der Oberfläche des Gegenstandes die gewünschte glatte Porm zu geben. ausserdem verblieben oft Reste des Materials wenn diese unerwünschten Vorsprünge beim herausnehmen vom Hauptteil des Gegenstandes abrissen, in den 3ntlüftungslöchern. nachdem der hergestellte Gegenstand aus der metallenen Gußform herausgenommen wurde, wodurch derartige Löcher völlig durch das Plastikmaterial oder den Gummi der auf diese Weise in ihnen zurückgelassen wurde, verstopft waren, und bei dem folgenden Form- oder Vulkanisiervorgang konnten sioh wiederum Gaseinschlüsse bilden, die eine unzureichende Qualität der Oberflache des geformten oder vulkanisierten Gegenstandes bewirken. Bei derartigen metallischen Gußformen ist es deshalb notwendig, vor und nach jedes Arbeitsgang den Zustand derartiger Entlüftungslöcher zu untersuchen und die in ihnen verbliebenen Stoffreste falls sie entdeckt werden, zu entfernen.
  • Es ist vorgeschlagen worden, einen porösen Stöpsel wie z.B. einen dem Vorschlag der Dunlop Rubber 00. Ltd. entsprechendan/aus gesinterter metallischer Substanz in jedem Entlüftungsloch in der forigebenden Oberfläche der metallischen Gußform anzuordnen, um derartige Verstopfungen des Entlüftngsloches zu vermeiden. Derartige Stöpsel verhindern zwar die Bildung unerwünschter dünner Vorsprünge an der Oberfläche des geformten oder vulkanisierten Gegenstandes, wobei sie den ausstoß von eingeschlossenem Gas zumindest bei Beginn ihrer Anwendung gawährleisten, jedoch verstopfen sich, wenn die Stöpsel fortwährend benutzt werden, die feinen Löcher der porösen Substanz der Stöpsel mit dem verformten oder vulkanisierten Stoff wegen der komplizierten Anordnung dieser fenen Löcher und ebenfalls wegen der komplisierten Anordnung der feinen Löcher ist es ausserst schwierig die porösen Stöpsel zum weiteren Gebrauch zu reinigen. Infolgedessen müssen derartige poröse Stöpsel oft durn' neue Stöpsel ersetzt werden, woraus sioh zusätmliehe Produktkosten ergeben. Infolgedessen waren derartige Stöpsel su teuer um praktisch angewendet zu werden.
  • In anderen Worten, selbst wenn kleine entlüftungslöcher in die metallische Gußform gebohrt sind, um ihr Inneres mit ihrem ftfrsseren su verbinden oder wenn poröse Stöpsel in jedem der kleinen Entläftungslöcher angeordnet sind, verbleiben stets die zuvor beschriebenen Nachteile, wie z.B. die Bildung von unerwünschten kleinen Vorsprüngen an der Oberfläche des geformten oder vulkanisierten Gegenstandes und das Verstopfen derartig.r Entlüftungslöher, welches den ausstoß unerwünschter gasförmiger Stoffe verhindert, wodurch sich wiederum Gaseinschlüsse zwischen der inneren Gußformfläche der metallischen Gußform und dem Plastikkaterial oder Gummi. der verformt oder vulkanisiert werden soll, bilden, wodurch sich fehlerhafte Oberflächen des fertigen Gegenstandes ergeben. Um die gewünschte Form eines derart geformten oder vulkanisierten Geenstandes herzustellen, ist ein erhöhter Arbets- und Kostenaufwand notwendig oder manchmal ist eine derartige Korrektung überhaupt nicht möglich, woraus sich für den Hersteller ein wesentlicher Verlust ergibt.
  • Infolgedessen ist hauptgegenstand der Erfindung eine metallische Gußform zum Formen von Plastikgegenständen und Vulkanisierern vonGummigegensänden, die die zuvor erwähnte@ Schwierigkeit umgeht.
  • Weiterer Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, zum Formen eines Plastikgegenstandes und zum Vulkanisieren eins Gummigegenstandes, mit perfekter Oberfläche ohne unerwünschte Vorsprünge an der Oberfläche.
  • Bei einer vorzugsweisen Ausführungsform der Erfindung ist eine Anzahl kleiner enlüftungslöcher durch eine metallische Gußform die zum Pormen eines Plastikgegenstandes und zum Vulkavisieren eines Gummigegenstandes dient, durchgebohrt, um die Anssenfläche der metallischen Gußform mit der inneren, die Porm gebenden Oberfläche und der zu verformenden daer zu vulkanisierenden Substanz zu verbinden, wobei ein Abdampfstöpsel in jeder der kleinen Entlütungslöcher eingepasst ist, der aus einem Mantel und einem Kern aus rostfreiem Material besteht, und mit mindestens einer feinen geraden Entlüftungsnut versehen ist, die parallel zur axialen Mittellinie des Stöpsels läuft, wodurch feine druckhlässe zwischen der inneren Gußformfläche und der Aussenfläche der metallischen Gußform gebildet sind,und die Herstellung eines perfekt geformten oder vulkanisierten Gegenstandes der gewünschten Pore gewährleistet ist, ohne daß entweder unerwünschte Vorsprünge an der fertigen Oberfläche des Gegenstandes oder Gaseinschlüsse zwischen der Innenfläche der Gußform und dem zu verformenden oder zu vulkanisierenden material auftreten, welche die Qualität der Oberfläche beeinträchtigen.
  • Weiterer Gegenstand der Erfndung ist eine mtallische Gußform mit einsr Anzahl kleiner Entlüftungslöcher, die ihre Innen- und Aussenfläche verbinden, die hintereinander mindestens ein paar tausend mal benutzt werden kann.
  • Weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein leicht zu reinigender Abdapfstöpsel der feine durch ihn hindurchgeborhte Gasdruchlässe aufweist, um des Verstofpen kleiner Entlüfungslöcher, die durch eine metallischen Gußform gebohrt sind, druch Roststaupartikel des Hetalls oder durch das zu verformende oder zu vulkanisierende Material in der metallischen Gußform zu verhindern.
  • Weitere vorteilhafte Einzlheiten der Erfindung sind aus der Beschreibung und den Zeichnungen ersichtlich, die eine Ausführungsfom der Erfindung beispielhaft veranschaulichen.
  • Es zeigt: Fig. 1 einen Querschnitt einer erfindungsgemäßen metallischen Gußform zum Abrormen eines Luftreifens, Fig. 2A die perspektiveische Ansicht einen Ausführungsform eines erfindungsgeiiäßen Abdampfstöspels Fig.2B und 2 C perspektivische Ansichten eines Kernstückes und eines Mantels des in Fig. 2b veranschaulichten Abdampfstöpsels, Fig. 3 einen vergrößerten Teilquerschnitt längs der Linie III-III von Pig. 1 Fig. 4 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2A die eine andere usführungsform eines erfindungsgemäßen Abdampfstöpsels veranschaulicht und Fig. 5 die Ansicht einer weiteren Asführungsform des erfindungsgemäßen Abdampfstöpsels, wobei die Teile getrennt veranschaulicht sind.
  • Fig. 1 zeigt eine metallene Gußform zum Abformen eines pneumatischen Reifens in einer vorzugsweisen Ausführungsform der Erfindung. Die Bezugszahl 1 bezeichnet die metallene Gußform zumAbformen eines Reifens, die Bezugszahl la die innere Oberfläche @er metallenen Gußform und die Bezugszahl 2 kleine Entlüftungslöcher, welche die Gußforminnenfläche 1a mit dem Xusseren der metallenen Gußform verbinden. An der Gußforminnenfläche la anliegend weist jedes Entlüftungsloch 2 an seinem inneren Ende einen aufgeweiteten Teil 3 auf, in den dicht eingepasst, jedoch auswechselbar ein erfindungsgemäßer Abdampfstöpsel 4 angeordnet ist. Fig. 2A zeigt eine Ausführungs form des erfindungsgemäßen Abdampfstöpsels 4, der wie in Fig.
  • 20 veranschaulicht aus einem Mantel 5 und einem Kern 6 wie in fig. 2B veranschaulicht besteht. Die Aussenfläche des Kernes 6 ist derart beschatten5 daß sie dicht in das Innere desmantels 5 hineinpasst jedoch auswechslbar ist. Eine Anzahl kleiner Nute 7 die in radialer Richtung von geringer Tiefe sind, z.B. zwischen 0,1 - 0,2 nun, sind in der äusseren Umfangsfläche des Kernes 6 parallel zu seiner axialen Mittellinie in Längsrichtung ausgebildet. An dem von der Gußforminnenfläche 1A wegzeigenden Ende des Kernes ist ein Fußteil 8 kleineren Durchmessers als der Kern angeordnet.
  • Bei diesem speziellen Ausführungsbeispeisl ist der aussendurchmesser des Mantels 10 mm sein inndndurchmesser 7 mm, jedoch ist die Erfindung nicht auf derartige Abmessungen des Mantels begrenzt. Aus Fig. 2A bis 2C ist ersichtlich, daß die Stopselvorrichtung, aus dem mantel 5 und dem Kern 6 derart zu-@ammentestzt, dahingehend wirksam wird, feine Durchlässe zum Ausstoß eingeschlossenen Gases zu gewährleisten.
  • Um das Anbringen des lbdsmpfstöpsels 4 in jeden der kleinen Englüftungslöcher 2 zu erleichtern, ist am Innenende eines Jeden Loches 2 ein aufgeweiteber Teil 3 ausgebildet, dessen Tiefe um weing@s kleicner eein kann, als die Länge des Mantels 5 während sein durhmesser im wesentlichen derselbe wie der des Mantels 5 ist. Ein zuvor zusammengesetzter abdampfstöpsel 4 wird in den aufgeweiteten Teil 3 eingeführt, so daß der Abdsmpfstöpsel 4 fest in der metallenen Gußform dadurch gehalten ist, daß der Mantel in dichter Berührung mit der Innenfläche des aufgeweiteten Teils der entlüftungsöffnung 2 steht. Anschließend wird der Endteil des abdampfstöpsels 4 der innen in der metallenen Gußform 1 über der Innenfläche 41 a vorsteht, abgeschliffen, bis dieser Endteil mit der Gußformfläche 1a fluchtet.
  • An diesem Punkt muß bemerkt werden, daß der Mantel 5 in der metallenen Gußform 1 eingesetst waren kann, ohne daß der Kern 6 beschädigt wird oder ein Teil der feinen Nuten 7 zerstört wird.
  • In Fig. 1 und 3 wird jeder der derart in der metallenen Gußform 1 angebrachten Abdampfstöpsel dahingehend wirksam, einen Durchlass für gasförmige Stoffe zu gewährleisten, der sich von der Innenfläche 1a der metallenen Gußform durch eine Anzahl feiner Zwischenräume 7a, die zwischen den feinen Nuten7 des Kernes 6 und der Innenfläche des ManteLs 5 des Abdampfstöpsels 4 gebildet sind, dann durch das kleine Entlüftungsloch 2 zu der aussenseite der metallenen Gußform erstreckt. Hierdurch wird beim Vorgang des Formens eines Plastikgegenstandes oder des Vulkanisierens eines Gummigegenstandes jedes zwischen der Gußform-fläche 1a der metallenen Gußform 1 und dem verarbeiteten Stoff, eingeschlossene Gas aus der Gußform nach aussen durch die so gebildeten Durchlässe ausgestoßen um eine unvollständige Ausbildung der gewünschten Form des geformten oder vulkanisierten Gegenstandes zu verhindern Hierdurch ist eine glatte und fehlerfreie Oberfläche des geformten Gegenstandes gewährleistet, wobei unerwünschte Vorsprünge dadurch verhindert werden, daß die Abdampfstöpsel 4 in jedem der entlüftungskanäle angeordnet sind und ausserdem ist das Verstopfen der Entlüftungslöcher durch das gefortme oder vulkanisierte Material im wesentlichen ausgeschlossen.
  • Vom Erfinder durchgeführte Versuche haben ergeben, daß der erfindungsgemäße Abdampfstöpsel ungefähr 5 000 aufeinander folgende Vulkanisiervorgänge aushält, um ohne Schwierigkeiten gut vulkanisierte Gegenstände ZU gewährleisten.
  • Falls der Gasdurchtritt durch den durchlass 7a auf irgend eine Weise verringert wird, kann der Kern 6 zur Reinigung leicht aus dem mantel 5 entfernt werden, indem der Fußteil 8 des Kernes von äusseren Ende des Entlüftungsloches 2 her mit einem geeigneten WerkZEUg in Richtung der Innenseite der metallenen Gußform 1 herausgestoßen wird. Nach der Reinigung kann der Kern 6 wiederum in den Mantel 5 eingepasst werden. Buf diese Weise wird eine höchst wirksame Arbeitsweise der metallenen Gußform gewährleistet.
  • Sowohl der Mantel 5 und der Kern 6 der erfindungsemäßen Stopfenanordnung sind aus rostfreiem Material wie z.B.
  • Aluminiumlegierungen, Kupferlegierungen, rostfreien Stählen, syntheitischen Werkstoffen und ähnlichem hergestellt, um das Verstopbn der Gasdurchlässhe 7a durch feine pulverisierte Teilchen von Metalloxyd der metallenen Gußform zu verhindern. Erfindungsemäß wird das Verstopfen der Gasdurchläuse 7a durch Rostparktikel der metallenen Gußform 1 völlig dadurch vermieden, daß ein, aus einer rostfreien Legierung bestehender Mantel zwischen des Kern 6 und der Innenfläche des Entlütfungsloches 2 der metallenen Gußform 1 eingeschoben ist. Hierdurch ist eine hohe Lebensdauer eines derartigen Abdampfstöpsels gewährleistet und die Notwendigkeit den Abdampfstöpsel häufig zu reinigen wird vermieden, wodurch die Herstellung gut abgeformter und vulkanisierter Gegenstände mit glatten Oberflächen gewährleistet ist.
  • Dieses Merkmal der Erfindung, das das Verstopfen der kleinen Entlüftungslöcher vermeidet ist besonders deswegen wichtig, weil metallene Gußformen normalerweise aus Gußeisen oder Stahlguß hergestellt sind, der leicht rostet, wodurch wiederum Roststaubpartikelchen gebildet werden und die entlüftungslöcher in der Gußform oft durch derartige Roststaubpartikel gefüllt werden und wegen der höheren Kosten und der schwisigeren Bearbeitbarkeit ist es normalerweise unpraktisch derartige metallene Gußformen aus rostfreiem Stahl herzustellen.
  • Bei normalen porösen Stöpseln wie die zuvor beschriebenen, hat sich herausgestellt, daß derartige Roststaubpartikel einer der häufigsten Gründe des Verstopfens der kleinn Lö-cher derartiger Stöpsel und der kleinen iitlüftungslöcher sind*Bei den erfindungsgemäßen Abdampfstöpseln 4 werden die Schwie-rigkeiten, die durch das Rosten der metallenen Gußform auStreten, auf einfache und billige Weise völlig gelöst.
  • Fig. 4 veranschaulicht eine andere Ausfühungsform des Abdampfstöpsels der in Verbindung mit der erfindungsgemäßen metallischen Gußform verwendet wird, der aus einem Mantel 9 und einem Bündel 10 feiner, aus rostfreier Legierung oder snthetischen Stoffen gefertigter Drähte oder Röhren besteht.
  • In dem speziellen in Fig. 4 veranschaulichten Ausführungsbeispiel ist das Drchtbündel 10 aus feinen Einzeldrähten mit 0,2 mm Durchmesser hergestellt, wqbei der Mantel 9 einen aussendurchmesser von 10 mm rad einen Innendurchmesser von 6 mm aufweist. Nachdem das Drahtbündel 10 in den Mantel 9 eingeführt ist, wird der Mantel 9 von aussen susammengepresst um die feinen Drähte dicht aneinander zu drücken, um so einen fertigen Abdampfstöpsel herzustellen. Fig. 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Abdampf-stöpsels der in Verwendung einer metallenen Gußform verwendet wird, welcher aus einem Mantel 5 und einem Kern 11 be steht. Der Kern 11 in diesem Ausführungsbeispiel zeigt einen Kopfteil 12, dessen Aussendurchmesser unge fähr 10 mm ist, mit einer Anzahl feiner Nuten von @1 mm Tiefe, die sich parallel zur axialen Mittellinie in Längsrichtung des Kernes erstrecken, wobei der Kern ein Nack-enteil 13 kleineren Durchmessers als der Kopfteil 12 und ein Futeil 14, dessen Aus sendurchmesser ungefähr derselbe wie der des Kopfteiles 12 ist, der eine Anzahl von Nuten zeigt, die größer aber ähnlich in der Lage wie die Nuten am Kopfteil 12 sind, aufweist. Der in Fig. 5 veranschaulichte Kern 11 kann in dem Mantel 5 eingeführt und aus diesem leichter ausgeführt werden, als die in den Fig. 2A - 2C dargestellten Kerne, weil der Kopfteil 12 kurz ist, während er im wesentlichen dieselbe Wirkungsweise beim Ausstoßen eingeschlossenen Gases aus dem Raum zwischen der Gußformfläche 1a und dem vergossenen Material zeigt.
  • Wie zuvor beschrieben, wird das Ausstoßen von Gaseinsohlüssen zwischen der Gußformfläche der metallenen Gußform und dem vergossenen oder vulkanisierten Materials erfindungsgemäß bei einem Vorgang des Formens eines Plastikgegenstandesoder des Vulkanisierens eines Gumigegenstandes unterVerwendung eine@ metallenen gußform dadurch verhindert, daß kleine Entlüftungslöcher in die metallene Gußform eingebohrt sind, und Abdampfstöpsel in diese kleinen Entlüftung@@che eingeführt werden, wobei gleichzeitig der Abfall des vergossenen oder vulkanisierten Materials völU aus den kleinen atlüftungslöchern ausgeschlossen wird. Hierdurch ist ein gegossener oder vulkanisierter gegenstand mit völlig glatter Oberfläche gewährleistet. Hieraus ergibt sich, daß die erfindungsgemäßen, in die kleinen Entlüftungslöcher eingeführten, Abdampfstöspsel einen verbesserten Gasdurchtritt aufweisen, und derartige Abdampfstöpsel bei höerer lebensdauer weinger oft gereinigt werden müssen.
  • Alle beschriebenen und dargestellten Einzelheiten sim für die Erfindung von Bedeutung.

Claims (5)

  1. NEUE PATENTANSPRÜCHE 1. Metallene Gußform zum Gießen von Plasükgegenständen zm Vulkanisieren von gummigegenständen, , d a d u r ¢ h ge k e n n z e 1 ß h n e t, daß eine Anzeahl kleiner Entlüftunglöcher (2Y dadurch die metallene Gußform (1) gebohrt sind, um eine Verbindung zwischen der Innenfläche (la) der gußform (1) und der Aussenfläche herzustelen, wobei ein ibdampfstöpsel (4) am inneren Ende jedes der kleine Entlüftungslöcher (2) angeordnet ist, deraus einem Mantel (5) aus rostfreiem Matial und einem Kern (6;11) ebenfalls aus rostfreiem Material mit einer Anzahl feiner Nuten (7) besteht, die mindestens längs der äusseren Umfangsläche parallel mit der Längsachse des Kernes (6; 11) angeordnet sind, wobei der Kern (6; 11) dicht jedoch auswechselbar koaxial in den Mantel (5) passt, um so eine Anzahl von winzigen Gasdurchlässen (7a) mindestens zwischen den Nuten (7) an der Aussenfläche des Kernes (6, 11) und der Innenfläche des mantels (5) zu bilden, wobei der Mantel (5) dicht in jedes der kleinen Entlüftungslöcher (2) eingepasst ist, wodurch eine Anzahl kleiner Gasdurchlässe (7a) gebildet ist, die die Innenfläche (1a) der metallenen Gußform (1) mit der aussenfläche verbindet.
  2. 2. Metallene Gußform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (10) aus einem Bündel (10) von Drähten besteht, die aus rostfreien Materialen gefertigt sind.
  3. 9o Metallene Gußform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (10) aus einem Bündel dünner Röhrchen aus rostfreiem Material besteht.
  4. 4. Metallene Gußform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (11) aus rostfreien Metallegierungen besteht und einen Kopfteil (12) mit einer Anzahl vergleichsweise kleiner Nuten (7) aufweist, die sich parallel zur Axiallinie des Kernes (11) erstrecken, einen Halsteil (13) mit verringertem Durch messer und einen Fußteil (14) mit einer Anzahl feiner Nuten (7) aufweist, die größer als die Nuten (7) an dem Kopfteil (12) aind und zu diesenparllel laufen.
  5. 5. Metallene Gußform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der kleinen Gasdurchlässe (7a) in radialer Richtung des Kernes kleiner als ungefähr 0,1 mm ist.
DE19661604425 1965-04-20 1966-04-18 Entlueftungsvorrichtung fuer giess- und vulkanisierformen Pending DE1604425B2 (de)

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JP7235565 1965-11-26
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