DE1603163A1 - Flugkarussell - Google Patents
FlugkarussellInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63G—MERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
- A63G1/00—Roundabouts
- A63G1/30—Roundabouts with seats moving up-and-down, e.g. figure-seats
Landscapes
- Jib Cranes (AREA)
Description
Flugkarussell 1 B O 316 3
.Die Erfindung betrifft ein Karussell mit einer j'lugausbildung
.für Gondeln und Flugzeuge und mit individuell variabel steuerbaren
großen schwunghaften AusiegerverSchwenkungen zum Auf- und Abstieg
von der abgesenkten Gondelstellung bis zum höchsten vertikalen Auf= stieg, wobei in der Kombination von technischen mitteln und echten
Zugmitteln sehr angenehme Flugschwünge und beliebig bestimmbare /lüge erreicht werden.
'Mt der deutschen iatentschrift 1 111 077 wurde ein Karussell
begannt, bei dem erstmalig die Fluggondeln an den Auslegern mit
einem großen Pendel-Flugschwung bis um 18u Grad durchgehend auf und
ab durchschwingen können. Damit wurde eine sehr interessante Fahr= ausbildung erreicht, die in einem wahlweise steuerbaren schwebenden
Gleitflug und einem abwechselnden Sturz- oder Steilflug den Fahr= gasten ein natürliches Fluggefühl vermittelt. Diese in der iCarusseli-
^echnik schon seit langem erstrebte Flugausbildung wird aber im
wesentlichen dadurch erreicht, daß die steuerbaren Gondeln an den schwenkbaren speziellgeformten Auslegern durch Gegengewichte ent=
lastet und in diesem Zusammenwirken auf den physikalischen Grund= lagen eines Flugkarussells, die Flugschwünge ausgebildet werden.
J)a die Gegengewichte aber insofern störend wirken» daß sie für jede
Fahrt auf die jeweilige verschiedene Besetzung der Gondeln oder Flugzeuge angepaßt werden und dadurch den Fahrtbeginn und den Flug=
betrieb störend beeinflussen, ist es nun eine Aufgabe der Erfindung ohne stö'rende und zeitraubende Gewichtsanpassung und ohne Gegenge=
wichtswirkung derartige Flugschwünge und Flüge zu erreichen.
i)s sind Karussellkonstruktionen bekannt, an denen Gondeln oder Flug=
zeuge an Auslegern mit hydraulischen, pneumatischen, elektromeeha=
nisehen oder ähnlichen Ausleger-Bewegkräften steuerbar versohwenkt
werden. Die Bewegkräfte können die Ausleger in direkter Kräfteanlen= kung bisfter aber nur verhältnismäßig wenig, nämlich wesentlich nur
in der horizontalen bis schrägen Ebene nicht viel mehr als in einem rechten finkelbereich, also bis etwa um 90 Grad oder aber bei hängend
angelenkten Anordnungen aus der vertikalen bis schrägen Ebene ebenfalle
nur um etwa 90 Grad verschwenken. Solche Schwenkgrenzen verhindern
sowohl ein fließendes schwunghaftes Schwenken als auch eine zu=
friödenstellende Aufstiegshöhe, Um größere Höhen zu erreichen, wurde
daher zusätzlich der gesamte Mittelbau des Karussells während der
. . OÖS8B2/0Q4t -.." .
BAD ORIGINAL
jj'ahrt angehoben, damit die Gondeln trotz der geringen »ersci-wen^u.*^
mehr aufsteigen. Große schwingende Plug- Auf- und AbstiegssehwenkunfPn
lassen sich damit aber nicht erreichen. Die Gonaeln v/erden an den
auf die Hubzylinder tragend abgestützten Auslesern nä'iiüch nur
stufenartig und kurzhubig beginnend und dann schleppend mä.iif Ui.a
träge, statt flugähnlich schwunghaft, bewegt. Mu aieeen unbefriedigenden
fühlbar mechanisch wirkenden Bewegungen v/ird das erstrebte
i^lUe^efühl des reizvollen Auf- una übschwingent; nicht erreicht,un-i
es wurden daher weitere zusätzliche Einrichtungen, wie etwa ein
kippbarer schiefer Turm mit geneigter Karussellachse entwickelt, wodurch die Gondeln wenigstens ohne die Steuerung der .Fahrgaste
an einer Seite des Karussells mehr auf- und an der anderen Seite "r.ehr
absteigen. Es wird damit zwar zu den steuerbaren unzureichenden AuslegerSchwenkungen eine bedingte Erweiterung geboten, die ater erst
bei einer genau angepaßten Zusammenfassung beider Wirkungen eine Teilverbesserung bringt. Eine echte schwungvolle Schwenkung iüt
trotz dieses erheblichen technischen i*i ehr auf wand es nämlich nur dann
zu erreichen, wenn ein fahrgast es versteht, die aus der Karussellüciiräglage
und die aus der Gondelsteuerung gebotenen Möglichkeiten geschickt zusammenzufassen. Eine Ausbildung von Plugschwüngen v/ird
aber auch damit noch nicht und nicht nach belieben erreicht. Der mangelnde Erfolg ergibt sich schließlich nicht zuletzt dadurch,
daß mit der bisherigen Ausleger- und Schwenkzylinderanordnoni; icraft=
gesteuerte VerSchwenkungen nur wenig im vertikalen und im wesentlichen
vorzugsweise auch nur im horizontalen Bereich ausgeführt werden. Die gerade in diesem Schwenkbereich sich ergebenden großen Hebel=
lasten, die sich dabei dauernd -auf die Bewegkräfte, die Zylinder,
abstützen, bedingen einen erheblichen Kraftaufwand und Druckluftverbrauch, für den sehr mäßigen Bewegungseffekt, der aber weder mit der
Art der bisherigen Anlenkung der Bewegkräfte, noch mit den aufwendigen üJrweiterungseinrichtungen im Sinne von Flugschwingungen realisierbar
wurde. Ss ist daher auch eine Aufgabe der Erfindung die Unzulänglicn=
keiten der Au si egerver Schwenkungen zu beseitigen und mittels einx'acner
zweckdienlicher Kräfte-Anlenkung große schwunghafte Auslegersehwenkun=
gen und umfangreiche über den gesamten Auf- und Abstiegsbereich wirkende Flugschwünge individuell steuerbar auszubilden.
Diese Aufgabe wird mit der Erfindung in einem Ausführungeneispiel
gelöst, indem die schwenkenden Bewegkräfte auf vorzugsweise hängend pendelnde Ausleger einerseits einfach und direkt, andererseits aber
schwenkbeweglich und so bewegungsnachgeriehtet bezüglich der Ausleger=
000862/004·
BAD ORIGINAL
=vcr.rjLviciiKU:ie;en angelenkt werden, daß, im Gegensatz zu den bij
t;v'iC?m-.t^n Ausführungen, die steuerbaren Schwenkungen trotz der ein=
fachen Krafteanlenkung erfindungsgemäß fluggestaltend durchgehend
a^i.-.vunp.aft und weitgehend gpoß werden. Die in Ausführungsbeispiel
dargebotene Lösung und die davon ausgehende größere und schwunghafte
iiusle, erverschwen/.ung ermöglicht mit dem flugnatürlichen Schwungver=
l-.u:.' -Xt-(T aucL noch eine »itwirkung von echten iragflächen-plug=
iir^i'tcii; o'ier vj:i anderen neuartigem Plugkräften, die der Pluggast
Kuaaruneu n.it aen AueJ eger-Schwenkriräf ten automatisch synchron mit=
steuern und zu ecnten Flugschwüngen auswerten kann. Außerdem ermög=
licht ·1ΐ<_: Erfindung auch i.'.itwirkuniren und Unterstützungen zum Sobwen=
'-pn .ipT· Aurlß(-e-r und zui· Flugausbi Idunr der Gondeln oder Plt&gzeuge,
iur::: :in-j---rwßi tire xusstxliEtiB !■ 'ittg] ,wie etwa mitsteuernde tfeder=
\ r.if iiiiuiiiie:! U!.α fo-ierelastisclie Antriebe oder andere geeitpietö
. i',\viri:uri« s.-:r.-fte, für eine steuerbare verstärkte üesamtwirkung
zur .^luf-iucbildung Im Sinne der Erfindung.
l)ii "eicnun," zeigt als Ausführungsbeispiele der Erfjniung in
AbI ilauri{,- 1 teilweise ix Schnitt einen u·" Marussell-Drehgeräst
abf,e:s*3:i:;ten ocmveni"-Aufleger mit einer mehrdimensional beweglich
i;elat erteil Gondel und eine Einrichtung eines Ausleger-Schwenkzylinders
sowie einen dopte χtwirkenden Abstoß- und Stoßdämpferzylinder.
In Abbildung 3 wird die Stellung des Schwenkzylinders beim Ver= schwenken des Auslegers zum Gondelaufstieg und in Abbildung 4
die Stellung bei vertikaler höchster Auslegerstellung dargestellt.
Die Abbildung 5 zeigt eine seitliche Konstruktionsansicht von der Abbildung 1 und zusätzlich die Einrichtung einer beweglichen Heck=
fläche und eines Luftdüsenstrahlers. Abbildung 6 zeigt die Gondel= lagerung in einer Draufsicht. Sinnbildlich wird außerdem in der
Abbildung 1 oberhalb des Karussellaufbaues schematisch eine steuerbare Pederverspannung der Ausleger für den Gondelaufstie^ und
für einen Gondel-Landezwang dargestellt. Die Abbildungen 1 und 2 zeigen einen. &KIIKK Ausleger-Schwenkantrieb, der mittels eines
federmechanischen !.Iotortriebes anpassend elastisch Auslegerschwingun=
'gen bewirken kann. Die Abbildung 7 zeigt ein Schaltschema für eine
automatische Motor-Schaltung des Auslegerschwenkantriebes, wodurch
a) Plugschwünge schnell kräftig eingeleitet und verstärkt werden,.
b) ein. Gewichts- + Plug-Niveauausgleich herbeigeführt wird«
c) der größte Plugaufstieg erreicht und absichernd begrenzt wird und
d) am Schluß alle Gondeln oder Plugzeuge zwangsläufig in die Lande=
Stellung gebracht und dort bis zur neuen Pahrt gesichert werden.
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BAD
Die· Abbildung 9 enthält ein Schalt schema für einen vom Fluggast flirekt eynöhron mitgesteuerten und automatisch sich ^begrenzenden
.Ausleger-Schwenkantrieb, der sowohl individuell bestimmbar die
'größtmöglichen fluge innerhalb der Karussellbahn, -als auch ein
zwangweises landen und einen schnellen Tourenwechsel sichert«.
Als Schwenkantrieb-Ausführungsbeispiele aeigt die Zeichnung ein
a) elastisch sich anpassendeB federmechanischee luotorgetriebe cin
Abbildung 2, b) einen mechanischen Spindelhebel-Federseilzug in
Abbildung 8 und c) einen Federseil-Windenzug in Abbildung 10/ wobei «J9L· erfindungsgemäß die Schwenkantriebe ^*-«aebM«ken^faH*c
entweder mit dem einen oder anderen Schaltschema
arbeiten und steuern können*
Das Karussell steht mit dem Mittelbau 1 und dem Drehkranz 2 auf der '
Plattform eines Antriebswagens. D&r Mittelbau 1 trägt an Stützen 3
und Badialstreben 4 das Drehgerüst. An tangentialen Querstreben 5 «der
Querwellen 5 des Drehgerüstes lagern schwenkbare Ausleger 6,die
ihrerseits je eine Gondel 7 oder ein Plugzeug 1 beweglich tragen.
Die Ausleger 6 können über ihre iagerstellen 5 hinaus verlängert sein
und an diesen im wesentlichen nach innen schwenkenden Armen zusätzlich ein Gegengewicht bekannter Art zur entlastenden ßewichtsballance txagea.
An angewinkelten Halterungen 9 der Stützen 3 sind ein oder zwei Schwenkzylinder 10 für die Ausleger 6 in einer Yertikalstützlage so
angelenkt, daß der Kolben mit der Kolbenstange auf den Auslegerarm 6 unterhalb der Auslegerlagerstelle 5 wirkt. Ί)βτ Zylinder 10 ist an .
der Halterung 9 in einem Gelenkbolzen 11 schwenkbar, während die Kolbenstange ebenfalls in einem Gelenkbolzen 12 am Ausleger 6 schwenk=
bar gelagert ist. Bei Schwenkungen des Auslegers 6 folgt daher die -V.
Kolbenstang· am Gelenk 12 nach. Desgleichen schwenkt sich damit aber
auch der Schwenkzylinder 10 auf die Auslegerrichtung ieiii und iri«htet
den Zylinder 10 bewegungsabhängig näch>
wie «b in 4en Abbildungen:^
1, 3 und 4 dargestellt iet. Damit sind, im Gegensatz «u der üblichen.-' ·
bisherigen Zylinderanordnung bei ähnlichen Karussel|en, idie Ausleger 6
und flugzeuge 7 uneingeschränkt bis um 180 Crad ^endilnd undfschwingeid
schwenkbar« Diese Zylinderanordnuiig isi damit insofera^neuartig, äaßg'
sie nicht nur, im we sen tlichen vertikal f reibe we glicii IUi, sondern aüah
fur einen erheblich weitergehendeji; großen, un'4. s^wungijaften JPlügbe«eicJi
d dit ll fü d i&^i li^^i
und damit vor..allem für den Bejfcr|.§bjdieser Karue|el3|a^;-y
ist. Der Kolben des Schwenkzylinders 10 ist .beil«enkr«cli%
^luggbndel 7.-bis «um unteren Totpunkt zurückgeschoben»--'^l waages=^-;^i
rechter Auslegeretellung wird der Kolben über das Kollaenstangen-geienk^
12 etwa bis zur Zylindermitte bewegt, während er bei einer vertikal· "
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aufgestiegenen Gondel 7 etwa denjoberen Totpunkt im Zylinder 10
Da" derlCoXben in seiner •unteren\"4nfangssteliimg,/^;am*eren
mi-fc dem Zylinder 10, mi*t dem Zylinder gelenk. 11 Λ dem Kolbenstangenge=
lenk 12 sowie mit dem Ausleger 6 und dem Auslegeflager 5 in einer
ELuchtlini.e und damit in einer unwirksamen Hebelstellung liegt, so daß
der Kolben dabei für eine Verschwenkung des abgesenkten Auslegers 6
nicJit wirksam werden kann, wird das Karussell zunächst erst soweit
in Betrieb gesetzt, bis die Ausleger 6 und Gondeln 7 oder Plugzeuge 7
durch die einsetzende Zentrifugalkraft bereits etwas nach außen schwenken. Dadurch wird auch der Korben und das Kolbenstangengelenk
mit dem Auslegerarm 6 aus der unwirksamen Hebel-Fluchtlinie herausge=
schwenkt und bietet damit einen nach außen gerichteten Hebelansatz für den angelenkt mitschwenkenden Druckzylinder 10, der dann den
Ausleger β pneumatisch, hydraulisch, elektromechanisch oder mit anderen
"Bewegkräften von der unteren pendelnden Auslegerstellung bis zur
höchsten vertikalen Aufstiegsstellung schwunghaft um 180 Grad ver=
schwenken kann. Die Bewegkräfte der Zylinder 10 wirken bis zur hori=
zontalen Aufstiegshöhe der Plugzeuge 7 mit Unterstützung der Zentri=
SMSälSä fugalkräfte und bedürfen ihrer vollen Kraftentfaltung erst
bei großen Aufstiegshöhen, die im wesentlichen höher als das Drehgey "**
rüst und höher als die Auslegerlagerwellen 5 sind. Schwunghaft große
etwa zuweitgehende Aufstiegshöhen können durch dämpfend begrenzende End-Anschläge an der Kolbenstange abgesichert werden. JSntscheidend
vorteilhaft wirkt sich iat*i aber aus, daß der Ausleger 6, nicht "wie
bisher vom Zylinder voll getragen und abgestützt werden muß, sondern
als freischwingender Pendel mit dem jeweiligen Zylinder-Kraftimpuls
zwischen dem ständig wechselnden Verhältnis der Schwerkraft und der
Zentrifugalkraft weit auf- und abschwingen kann und daß der Schwenk=
zylinder 10 diese natürlichen Ausleger schwingungen nach dem Belieben des Pluggastes vergrößern, oder abbremsend im Gegen takt vermindern kann.
Diese steuerbaren Schwingungen sind durch die Mitwirkung deß; eigenen
Ausleger- und Plugzeug-PendelSchwunges, im Gegensatz, zu den ruckartigen
stoßweisen und mechanisch schleppenden Auslegerbewegungen der!bisherige]
Druokzylinderanordnungen, derart wei^h--echwebend 'gleitend und | sehwunge"
voll ausgeprägt, daß die Pluggäste ir
ein echte8 ahgenehmee Pluggefühl; erlaben^ das/ sie aber auch, ;|e nach
Lust und Veranlagung »u einem feinfüiligen Schweben oder zu e:.nem
den Gondeln; 7 oder Flugzeugen.7
rasanten Auf- und Abstieg ausbilden können, indem sie die Schwehkzy
-linder 10 mittels einer üblichen Steuerhebelßchaltung sohwenkunter=
stützend oder konternd steuern und somit naoh den Wünschen der Plug=·
gaste auch höchste und schwungvollste Plug-Aufstiege erreiohen.
00Ö 8 S2 /00 Al Q*n original6"
Zur kraftvollen Einleitung, zur Beschleunigung und Verbesserung der
erfindung&gemäßen Funktion ist zusätzlich ein Sekundär-Zylinder 13
an der Stütz-Halterung 9 horizontalliegend in einem Gelenkbolzen 14
gelagert und mit einer führenden Riohtfeder 8 beweglich gegen den
abgesenkten Auslegerarm 6 ausgerichtet. Der Kolben des Zylinders 13 hat eine gabelförmige Kolbenstange zur Aufnahme des Auslegerarmes 6
und übernimmt in dieser Ausbildung im wesentlichen drei Aufgaben: 1. Zum Beginn der Fahrt, wenn dir vertikale Schwenkzylinder 10 noch
unwirksam ist, wirkt der Kolben des Sekundärzylinders 13 als anfang= schwunggebender Abstoßkolben, indem nach den ersten Anfangstouren vom
Fahrstand aus der volle Druck in den Sekundärzylinder 13 eingesteuert
und der Ausleger 6 mit einem angenehm fühlbaren, kraftvollen Aufwärts= schwung nach außen und nach oben abgestoßen wird. 2. Während der
Fahrt übernimmt der Kolben des Zxlinders 13 mit seiner Kolbenstangen=
gabel jeweils nur die Ausleger 6, die Am Verlaufe des erfindungsge=
mäßen Flugschwunges zeitweilig gerade bis in die untersten Pendel= Stellungen gesteuert werden, indem er sie zunächst elastisch auffängt
und als Rückstoßkolben wieder kräftig zum Aufstieg erneut zurückstößt. 3. Am Ende der Fahrt wirkt der Sekundärzylinder 13 als Abfang-Stoß=
dämpfer, indem die Druckluft vom Fahrstand ausüber ein Reduzierventil
soweit gemindert wird, daß die herabpendelnden Flugzeuge 7 abgedämpft
aufgefangen, nicht aber wieder kräftig zum Aufstieg zurückgestoßen
werden j wird am Schluß der Zylinderdruck langsam abgelassen, so landen
damit alle Flugzeuge 7 sanft und stoßfrei in ihren untersten Landes=
Stellungen. Der Sekundärzylinder 13 unterstützt und verbessert somit nicht nur die Flugausbildung innerhalb des Karussellbetriebes, sondern
bewirkt auch einen schnellen vollen und schönen Start sowie einen kurzen und störungsfreien Fahrtauelauf, wodurch insbesondere auch die
Wirtschaftlichkeit de« Unternehmens durch rentabeles Tourenfahren
gesichert wird. Kit forteilbstften Wirkungeweise des Sekundärzylinders
könnten aber auch besondere starke Flugschwünge von unten nach oben
durchgehend zurück dadurch ersielt werden, daß je ein Sekundärzylinder
sowohl unten als auch oben schwunghaft abstoßend bei der Flüggeβtaltung
mitwirkt, wodurch Flugzeuge 7tdi« mit kräftigen Flugschwiiögen gesteuert
würden, an den unteren und oberen End-Begrenzungen umsokr§f tiger zurüpke
schwingen. Am ?ahrtbeginn kann, mit einfachen Mittelst \#3φ" grole* schwunghafter
Gondelaufstieg dadurch erreicht werden» daßf$er Schwenke ■;
zylinder 10 ein au frühzeitiges langsames Herauependeln dkt Ausleger 6
beim ersten Anfahren in einer gelbstblockierung BÄoätfcet if^rhindearfc., ■
während danach der Sekundärzylinder 15 erst bei genügend ^-oßejr Zeatria -r
fugalkraft-Mitwirkung die Flugzeuge 7 aber umsofcräftiger wAü einem
großen Aufwäartssohwung herausstößt. Dazu werden die Kolbenstangen=
001852/004· Ί
«gelenke 12 am Auelegerarm 6, wie in den Abbildungen 1, 5 und 4,
so gelagert, daß die Gelenke 12 am abgesenkten Ausleger 6 etwas zur
Karussellachse versetzt sind und dadurch exeentrisch neben dar Aus=
legerflucht liegen. Durch diese nach innen wirkende Verlagerung erhalten die Gelenkbolzen 12 am abgesenkten Auslegerarm 6 eine sich
selbst blockierende Hebelwirkung gegen den Flugzeugaufstieg, solange aer Schwenkzylinder 10 unter Druck steht. Die Flugzeuge 7 werden da=
durch über die ersten Karussellumdrehungen hinaus gegen die anfäng=
liehen Zentrifugalkräfte unten blockiert festgehalten. Werden dann aber,
wenn das Karussell schneller dreht, auch die Sekundärzylinder 13 drucks
eingesteuert, so baut sich dort am längeren Arm des Auslegers 6 eine größere Hebelkraft gegen die vom Schwenkzylinder 10 ausgehende Blök=
klerung auf, bis der Abstoßkolben des Sekundärzylinders 15 plötzlich
den Ausleger 6 kraftvoll abstößt. Die angestiegenen Zentrifugalkräfte unterstützen dabei die aufwärtsstrebenden Ausleger 6 und Flugzeuge T
mit einer zunehmenden vielfach größeren Auftriebskraft, während dann zu diesen Kraftentfaltungen gleichzeitig noch die bereits unter vollem
Druck vorgespannten Schwenkzylinder 10 mit ihren Kolbenkräften sofort
zu einem gewaltigen Aufstiegsschwung mit zusammenwirken* Der dadurch spontan einsetzende Gondelaufstieg, der mittels der mehrfachen Kräfte=
anballung schon in der ersten Aufwärts Schwenkung von der untersten Anfangsstellung sehr angenehm fühlbar bis zur größten Ausflugshöhe
fuhrt, sichert nicht nur einen imposanten Start, sondern gibt damit bereits den entscheidenden Impuls für eine lebhafte Fluggestaltung
auch für ungeübte oder fluguntüchtige Fahrgäste, die ihrerseits dann leicht den ersten großen Aufstiegsschwung beliebig weiterausbilden
- können. Mit diesem, sowohl für die Fluggäste sehr angenehmen schwung=
vollen Fahrtbeginn, als auch für die Zuschauer offensichtlich beein«
druckenden Flugaufstieg wird eine sehr positive Werbewirkung bereits
am Anfang erzielt, die aber auch für die gesamte Fahrzeit noch dadurch gestärkt und erweitert wird, daß die Fluggäste in den Flugzeugen 7 mit
natürlichen Flugmitteln, die synchron unterstützend zu den Zylinder« kräften wirken, den Flugverlauf interessant ausgestalten können, wo»
durch sich mit der schönen Fahrt auch ein ansprechendes und sehr lebhaftes anreizendes Gesamtbild ergibt« ■
Ais Fluginittel sind im Sinne der Gesamtfunktion Übliche leit- oder auf=
triebgebende Flug- und Steuereinrichtungen nutzbar, die aber gleich«
zeitig auch «ur Steuerung der Druckzylinder 10+13 beim Auf- und Ab=
steigen der Flugzeuge 7 mitwirken. Außer den bisher für Karussellgon= ·-
dein' bekannten Flugmitteln, wie etwa Tragflächen, Propeller und dergl*
sind auch neuartige untertassenärtige Rotorausbildungen anwendbar.
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Das Ausführungsbeispiel zeigt in den Abbildungen "1,5 und 6 eine
.kardanische und in dritter Dimension zusätzlich vertikal—achsige
Anlenkung der Flugzeuge 7 in einer Kombination mit neuartigen Plug=
mitteln. Die Plugzeuge oder Gondeln 7 sind dafür am Ausleger-6 in
einer tangential en Achse 16 und außerdem in einer radialen Achs= führung 15 an einem am Schaft der tangentialen Achse 16 angesetzten
m·*^pebügel beweglich gelagert. In dieser kardanischen Anlenkung werden
die Flugzeuge 7 bei AuslegerSchwenkungen und Plugbewegungen stets
unbehindert seitlich an den Auslegern 6 vorbeigeführt. Die Flugzeuge
sind in. die Kardan-Anlenkunfsebene so eingeordnet, daß sie gerade noch
i:·. Gleichgewicht ausbalanciert sind. Dadurch werden die Plugzeuge 7
einerseits sehr leicht durch die Plugmittel beweglich steuerbar und
andererseits bleiben sie gegen die sonst störenden nach außen treiben= den Fliehkräfte neutralisiert. Innerhalb dieser Kardananlenkung sind
aie Flugzeuge 7 auf einer am Tragebügel hängenden ü-fö'rmigen Traverse
17 in einer Vertikalachse 16 drehbar. Diese im wesentlichen aufrechte ACiise 18 ist als Hohlachse ausgebildet und führt mit einer inneren
Kernachse bzw. V/elle unterhalb oder oberhalb der Pluggondeln 7 einen
Huböchrauberflügel 19 oder einen sogenannten pntertassen-Scheibentrag=
flügel 19 oder eine ähnliche AusbiidungVals' Plug-Kotor. Der Dreh-An=
trieb für die Pluggondel 7, wie auch für den Tragflügelrotor 19 kann
getrennt KrlnigES und vorzugsweise in gegensätzlicher Drehrichtung
elektromechanisch erfolgen und ist über Strom-Schleifringe und Steuer=
schalter vom Fahrgast oder vom Fahrstand aus steuerbar. Die Rotoraus= bildung 19 ist einerseits als mitsteuerndes Plugmittel und andererseits
als eine Scenerieattraktion wirksam. Die Pluggäste können damit nach dem !steuersystem von Hubschraubern sowohl das Auf- und Absteigen, ale
auch seitliche Schwenkungen und das Botieren selbst beliebig steuern.
An Stelle der Tragflügelrotoren 19 können aber auch übliche Trag=
flächen für den Plugeffekt verwendet werden. Die Tragflächen, die wesentlich außen an den Tragbügeln steuerbar angelenkt sein können,
hindern nicht ein gleichzeitiges Weiterdrehen der Pluggondeln7-. Somit ·
sind die Gondeln 7 oder Plugzeuge 7 nicht nur auf- und ansteigend und
radial und tangential steuerbar, Bondern auch noch, in der Vertikal=
achse 18 drehbar, so daß für die Pluggäste im Rahmen der vielseitigen-Plug-KombinationBmögliehkeiten
eine neue Plugvariante zusätzlich erreicht wird. Zur Pluguntfirstützung-und zu einer attraktiven Aus= .
gestaltung des ^san^bildeswirken. düeenförmige Strahlprppeller 20 ,
nnd tragflächenartigeVliecicriächen 21, die an; der Tangentialachse 16
hinter den Plugzeugen 7 in einem Schwenkgelenk 22 steuerbar*sind..· ■ '
Die Steuerung der Heckflächen 21 und der Düsen-Strahlpropeller ~ku
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erfolgt von den Flugzeugen 7 aus, indem die Flugzeugbewegungen üoer
ein Verbindungsgestänge 23 oder ein Verbindungsseil 23 durch die als
hohlachse ausgebildete Tangentialach.se 16 hindurch nach hinten auf
das Schwenkgelenk 22 übertragen werden.« Das Verbindungsseil 23 wird
dabei von einem neigungsabhängigen-Schwenkhebel 24 an der Traverse
gesteuert,·so daß von diesem Schwenkhebel 24 über die Seilverbindung
über dffiH Tragbügelarm 25 und durch die Tangential-Lohlachse 16 alle
Uondelnei^un&en bis zum Heck weitergehen. Statt der Seilverbindung
kann naturgemäß auch ein Bowdenzug oder ein ",/eilentrieb oder eine andere
kechanik oder Steuerung übertragend wirken. Je nach der Gestaltung der
Hebel- und Steuerübertragung können damit die ITeigungen auch vergrößert
oder verringert auf die Düsenstrahler 2υ und die Heckflächen 21 nach
hinten übertragen werden. Seitliche Neigungen der Plugzeuge 7 werden
direkt mit der Tangentialach.se 16 nach hinten übertragen. Die Düsen=
strahler 2ü und Leckflächen 21 werden dadurch sowohl bei alleri radialen
als auch bei allen tangentialen Flupbewegungen synchron mitgesteuer"D,
sie unterstützen damit die von den flugzeugen 7 und den Zylindern 1u+13
ausgebildten Schwenk- und Flugkräfte. Wesentlich vorteilhaft wirkt sich dabei aus, daß die Düsenstrahler 20 mit ihren von Propellern, Venti=
latoren oder anderen rütteln erzeugten und'mittels Düsen gesteuerten
Luftströmen, die Flugzeuge 7 bei wechselnder Flugsteuerung "schneller
und kräftiger umlenken, auch wenn der Fahrtwind dafür zu gering ist«
Außerdem werden durch die Düsenstrahler 20 auch gleichgerichtete luft=
ströme ausgebildet, die sich in ihrer Strömungsrichtung allgemein flug= begünstigend für alle Flugzeuge innerhalb der Flugkreisbahn auswirken
und damit die Flugausbildung und den Karussellantrieb gleichzeitig unterstützen. Schließlich ergeben sich durch die Düsenstrahler 20 aber
auch ausdruckvolle Wind- und Fluggeräusche, die mittels Pfeif-, 'Sirenenoder Elektroakustik-Einrichtungen zu aktuellen Geräuschbildungen, etwa
wie bei der Raumfahrt und damit zu auffallend beachtlichen DarMetunsren
genutzt werden können. Somit ergibt sich SX£ durch die beweglich ge=
steuerte Heckausbildung neben der Flug- und Funktionsunterstützung
sowohl optisch als auch akustisch ein interessantes aufsehenerregendes
und recht lebendiges Gesamtbild des Karussells und seiner Fluggestaltung.
Zur Vergrößerung des Fluges, zum Einregeln und Einhalten von Flughöhen
oder Flugbereichen, zum schnellen Landen und sicheren Festhalten der Flugzeuge beim Fluggast- und Tourenwechsel, zur Entlastung der_ Drucfe
zylinder und der Gesamtkonstruktion Bowie auch zur Verminderung des
Energiebedarfs, können federmechanische Kräfte in einer- befonderen
Ausbildung und Steuerung entweder allgemein oder zu den bereits er= reichten. Auslegerbewegungen mitwirken. Ein Ausführungsbeispiel dieses
•Erfindungsgedankens wird in Abbildung 1 oberhalb des Mittelbaues
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durch, eine jj'ederseilverspannung sur Ausle^tirschweriizrefulieruri/··
scheruati-pch dargestellt, Für die Feder-Seilverspannun: v.'irrien Jeile
Hiit starken und weit nachgiebig: elastischen Federn zentral vor. -i-ι-τ
Karussellnitte aus auf die einzelnen Ausleger 6 um zwar cu, n-ij
über verhältnismäßig große Seilbürel 26 oüor üeiiruder dt, je ε-ir: ο-.ill
oberhalb und unterhalb der Auslet erwellen 5 von eine::, oeiliiug ar.t..ezoi.er
v/erden kann, ijeiin Anziehen der oberen Seile 2'( ur;i iea otsrei; eiern
werden die Ausleger 6 elastisch nach ooen und /.it den unterer: seilen
2y und den unteren Federn 30 naon unten beweit. Alle Seile sina zentral
am Mittelbau 1 in einem doppeltwirkenden Seilzug ausar.r.engefaxt. Der
Seilzug besteht im wesentlichen aus einer G-evvi-idesrir.'Iol 31 nit si::or
tellerartigen Gewindemutter 32, an der radialge.jlieu ?rt Dor fzl-v.r-iei elenke
33 gesteuert und die daran befestigten oberer, urin untere:: ..o:\le
iT: legentakt angezogen oder gelöst v/erden tzönnon. Ji9 opinaol ^Λ ,^ru
von einem i. ο tor 34 angetrieben. Am Fahrt beginn .vira voiü r'ajj^ta^a cuö
zunäcnst der Karussellantrieb und erst dariacn, oeii:. - enagenuor :v-ntri=
fugalkraft, auch der opinaeliaotor 34 eingeaerhaltet, ijie. Govvir.aesr in.'iol
31 schraubt den Gewindeteller 32 niiCh uricen und iie oberen -iii;:^.-ex
v/erden dadurch gestreckt und an die Spindel 31 nach innen angelegt, so
daß die oberen Seile 27 zur kitte hin angezogen werden. Die Seile 27 bewirken damit eine Aufwärts Schwenkung der Auslefernrnie. Gleicnzeiti^
v/erden durch den Gewindeteller 32 die unteren xjaienebel 33 nach außen
iierausgewinkelt und dadurch die unteren Seile 29 freigegeben und ge=
löst, so daß die vorher unten festgehaltenen .Flugzeuge 7 aufsteigen
können. Die Flugzeuge steigen ruit dieser doppeltwirkenden Seilzugein=
richtung kräftig nach oben auf, da nicht nur die oberen Seile 27 und
die zunehmend angespannten Federn 28, sondern auch die bereits staric
ausgebildeten Zentrifugalkräfte die Flugzeuge nach oben schwingen und somit schon beim ersten Aufstieg zu einer großen' Flughöhe hinaufführen.
Der Aufstiegsschwung ist durch den Seilablauf der unteren belle <;9
regelbar. Die Flugzeuge werden zwischen den oberen und unteren Feuer=
kräften elastisch so geführt, daß zwar ein recht schwungvoller, aber
noch angenehm verträglicher und sehr ansprechender Aufstieg erreicht wird. Der Aufstieg verbleibt dabei aber sowohl am Anfang als auch
während des gesamtes Fluges in dem vom Seilzug eingesteuerten begrenz= ten Federwegbereich zwischen den oberen und unteren Federn 28+30, in
dem die Flugzeuge beliebig geflogen werden können. Die Federkräfte"
werden dabei einzeln jeweils zunehmend mehr angespannt, wenn sich Flugzeuge beim schwunghaften Auf- und Absteigen einer oberen oder
unteren federbegrenzten Auslegerschwenk-Bndstellung nähern. Zu weit
ausschwingende Flugzeuge fangen die Federn 28+30 elastisch auf und
federn sie danach wieder angenehm schwungvoll zum Gegenflug zurück.
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uninit erleichtern, verbessern und erweitern die Federkräfte 28+30
die «'luggestaltun,«:, und regeln außerdem den größtmöglichen Flugbereich
fin, ior in dieaei.. Ausmaa dann aber selbst von temperamentvollsten
Fliedern nicht überschritten v/erden kann. Schließlich wirkt diese
Einrichtung aber auch für ungleich besetzte und verschiedenschwere Uonduln oaer Flugzeuge regulierend, indem zu schwere Flugzeuge von den
Öh^¥PSh Seilen T.% und Federn ist mehr nach oben unterstützt und leichtere
U5XUj-Z-OU^e ,die etwa zu hoch aufsteigen würden, von den unteren Spilen
°Q uii 1 ^P'Iern 30 mehr nach unten zurückgefedert werden. Dieser Er=
^intiu-it-ar'i'i'i-uke labt sich in seinen vorteilhaften Auswirkungen noch
ir;iaisier«n und erweitern, wenn die ^ea er spannung für die Ausleger ö
r.icr.t nur -sit ein-^m öallziip aentral für alle Ausleger 6, sondern mit
■ einu'_-j.:it.-:i, tür jeden au si ο ge r b getrennt wirkenden Seilzügen arbeitet,
wobei rii'ise Bin?.«"-Ίseilzug1 aowohl gemeinsam vom Fahrstand aus, als
HUüix winseln genauer nach den 'Gegebenheiten des kluges schaltbar sind.
.,i» «-!HS jiusführungabijiypiel in Abbildung c z»i£t werden die jinzelguil'-iuge
;r.it je einen* üpindelniotor 34 angetrieben. Jede Gewindespindel
JA bedient an Steile der radialen „joppelitniegelenke 33 nun mit einer
üewinde:.iutver 3ü üier -jinen schwenkbar angelenkten Umlenkhebel 35 je
ein oberes i'Tederseij. el+2c und ein unteres Federseil 29+30 für einen
trr u. UseiiL Ansichen des einen Seiles gibt das andere dement=
nach. Diere ge^ en lauf ige Seilsugwirkung kann nach oben oder
nach unten konstruktiv kräftiger wirken, wenn der Umlenkhebel 35 dafür
einseitig :rät einem längeren Schenkel wirktf^Sine gegenläufige Seilzug=
ist aber auch, wie in Abbildung 10, durch eine doppeltwirkende «Vinde Yi su erreichen, indem ein Kotor 37 mit einem Schnecken-Eitzel 38
auf ^in Zahnrad der Seilwinde W wirkt. Zur Steuerung der Seilzug-
!..otoren 34+37 können Steuerschaltungen für einen automatischen Auf=
stiegST'iiveau-Ausgleieh, gemäß der Schaltung in Abbildung 7, oder für
eine unterstützende Servo-Synchron-Flugsteuerung, gemäß der Schaltung
in Abbildung 9 oder für andere automatische Seilzugmotorenschaltungen
eingerichtet werden. Die Motoren 34+37 sind dafür nicht nur zentral vom Fahrstand aus steuerbar, sondern werden außerdem noch einzeln über
Ausleger-Steuerschalter S automatisch gesteuert. Im 'Schaltungsbeispiel der. Abbildung 7 werden mit einem Wende- oder Umschalter am Fahrstand F
alle Motoren 34- oder 37 entweder über die Zuleitung U mit Rückschluß-Relais
zum zwangsweisen Antrieb nach unten zur Landestellung eingeschal=
tet oder aber über Steuerleitungen A und über Steuerschalter S auto= ma tisch gesteuert. Als Steuerschalter S befinden sich an den Ausleger=' <
wellen 5 Strom-Schleifringe, Nocken-Schaltsegmente oder andere Wende= α
s*v»»ii*iter, über die der jeweilige Motor 34-37 damit in Abhängigkeit <§
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von den verschiedenen Auslegerverschwenkungen für den Auf- oder Ab=
stieg eingeschaltet oder in einer mittleren stromlosen -0- Stellung ausgeschaltet wird. Am Fährtbeginn werden nach dem Anfahren des
Karüs-sells die Motoren 34-37 vom Fahrstand aus zum Flugzeugaufstieg
eingeschaltet, indem der Fahrstandschalter'auf Automatik A gelegt wird. Dadurch werden die Motoren über die Steuerleitungen A und über
die Steuerschalter S zum Aufstiegsantrieb nach oben eingeschaltet, und
die Flugzeuge steigen durch die nach oben anziehenden Seilzüge und.
durch die bereits wirkenden Zentrifugalkräfte sofort mit einem großen Schwung bis weit nach oben auf. Dabei werden die Kotoren aber einzeln
bei der am Steuerschalter S an der Auslegerwelle 5 eingestellten Flug="
höhe ausgeschaltet, weil beim Hochschwenken der Ausleger 6 die Ausle=
gerwellen 5 an den Steuerschaltern S die stromlose -O-Stellung er=
reichen. Diese -O-Stellung ist am Steuerschalter S und an der Aus=
legerwelle 5 sowohl auf eine ansprechend große Flughöhe, als auch auf eine stroafreie neutrale Bereichsbreite einstellbar. Da die Flugzeuge
und Ausleger durch den kraftvollen Aufstiegsimpuls des Aufwärts= Schwunges über die eingestellte -O-Stellung hinaus weiter nach oben
schwingen, wird der Motor, der in der mittleren Flughöhe zunächst ausgeschaltet wurde, nun über den dabei sich einsteuernden Abwärts=
schaltteil ees Steuerschalters S zum Antrieb in die Abstiegsrichtung
nach unten U umgeschaltet, sobald das Flugzeug zu hoch aufsteigt.
Damit wird, entsprechend der Einstellung am Steuerschalter S, der Auf=
stieg rechtzeitig vom gegenläufigen Seilzug mittels des Federseile 29
und der Dämpfungsfeder 30 mehr oder weniger kräftig abgefangen und zu einem zurückschwingenden Abstieg nach unten umgewandelt. In gleicher
Folge und Wirkungsweise wird dann aber auch dieser Abwärts β chwung vom
Seilzug nur bis zur stromlosen Steuerschalter -O-Stellung unterstützt
und danach mit dem weiteren Abwärteechwung über den sich einsteuernden
Aufwarts-Sohaltteil des Steuerschalters 5 wieder zum Aufstieg umge*
schaltet· Von dem somit wiederum entgegenwirkenden Seilzug und mit der
anziehenden elastischen Aufstiege-Feder 28 wird der Abstieg nun aber«
male schwingend nach oben umgewandelt, wenn nicht der Fluggast vin sich
aus zwischenzeitlich eine ander· Fluggestaltung mit dem Flugzeug 7
eingesteuert hat. Die Seilzugsteuerung wirkt mit dieser Schaltautomatik des Erflndungsbeispiele somit indirekt flugunterstützend im Sinne der
vom Fluggast eingesteuerten Flüge, Werden Flugzeuge von Fluggästen .
nicht gesteuert, so stellt sich durch den Seilzug schließlich in -der
neutralen -O-Stellung der Steuerschalter S ein Niveau-Ausgleich im
auspendelnden Gleitflug der Flugzeuge ein, da die Seilzugmotoren sr-st
dann selbstregelnd abgeschaltet werden, wenn die eingestellte mittlere
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Flughöhe und damit die stromlose Steuerscbalter-o—stellung erreicht
und eingehalten, wird. Die Seilzüge, die einerseits Auslegerschwenkungen
der Fluggäste schwungvoll unterstützen, andererseits aber die Schwenkündbegrenzungen
gemäß der Einstellung der Steuerschalter S abfedernd
einhalten und damit eine teils mitwirkende teils absichernde Balance-Kechanik
ausbilden, steuern mit dieser sich anpassenden Wirkungsweise auch dann auf den eingestellten Flugbereich automatisch ein, wenn die
Plugzeuge ungleich schwer oder leer sind* Während beim gemeinsamen
zentralen Seilzug der Abbildung 1 nur die federn allein einen Gewichts*
unterschied von Flugzeugen nicht gänzlich ausgleichen können, korri= gieren die von den Steuerschaltern S gesteuerten Seilzüge die Feder=
spannungen auf die Gewichtsunterschiede genau soweit nach, daß sich damit ein korrekter Flugausgleich einstellt. Für ein schweres Flugzeug
wird mehr obere, für ein leichtes mehr untere Seilanspannung einge=
steuert. Für die leeren Flugzeuge, die bis in gefährliche zu hohe Zonen aufsteigen würden, wirkt der Seilzug mit dem freigebenden unteren
beil 29 schon beim Aufstieg abbremsend regulierend. In der eingestellte
ten -C-Steilung und mittleren Flughöhe bleibt der Seilzugmotor dann
stehen und die untere Feder 30 vermindert und begrenzt den weiteren
Aufstieg, iendelt das leere Flugzeug nach oben oder unten über die
eingestellte -C-Steilung etwas hinaus, so zieht der Seilzug das Flug=
zeug stets wieder bis in diese Stellung zurück. Die obere Federseil=
spannung entspricht dabei zuletzt dann genau dem vorliegenden Flügge=
wicht. Der Ausleger bleibt dadurch aucii mit einem leeren Flugzeug in
der eingestellten mittleren Flughöhe, zumal jede Abweichung daraus sofort erneut wieder den Seilzugmotor bis zur ausgleichenden Seil=
nachspannun^ nachsteuert, so daß mit dieser selbsttätigen Steuerschal=
tung für besetzte und unbesetzte Flugzeuge ein automatischer Aufstiegs-Miveau-Ausgleich,
eine indirekt mitwirkende Flug- und Höhenunter= Stützung und eine sichernde Ausleger-Schwenkbegrenzung ausgebildet
wird.
In einem Schaltbeispiel in Abbildung 9 wird mit einer Servo-Synchron-Flugsteuerung
erreicht, daß der Flug mit den Seilzügen direkt zusammen= wirkt. Dafür führt vom, P.ahrstandschalter F eine Steuerleitung A zu
fläht bi
"Yeihern im Flugzeug dem Flugsteufer oder dem Tragflächensteuer beigeordneten
Wendeschalter T, der bei jeder Flugsteuerung den jeweiligen
Seilzug direkt mitschaltet. Dieser Tragflächensteuer-Schalter T steht
über zwei parallele Teilsteuerleitungen AA über einen zweiteiligen
Ausl-eger-Steuerschalter S in einer Schaltbrücke zum Seilzugmotor". Am
zweiteiligen Steuerschalter S sind die Schaltteile zweipolig getrennt und nebeneinander so'angeordnet, daß sich im gesamten Mittelbereich
eine Überlagerung beider Stromzuleitungen zum Antrieb nach oben 0 wie
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COPy BAD ORIGINAL~ Vf - .
auch nach unten U ergibt, über die mit dem Tragflächensteuerschalter T
wahlweise entweder ein Stromkreis zum Auf- oder zum Absteigen einge=
schaltet werden kann. Am Fahrtbeginn wird der FahrstandstÄBaieschalter
F nach de»m Anfahren auf Automatik A gelegt und dadurch eine Schalt=
verbindung bis an die Tragflächenschalter T hergestellt. Die ji'lug=
gaste steuern für den Plugbeginn die Tragflächen zum Aufstieg ein, una
die beigeordneten Tragflächenschalter T schalten über die Steuer= leitung A, über d&& Steuerschalter S und über die Zuleitungen 0 die ·
beilzugmotüren zum Seilzugantrieb nach oben ein. Die Plugzeuge stei=
gen dabei durch die Seilzugwirkung, durch die Tragflächen-Flugsteuenng
und durch die Zentrifugalkräfte zusammenwirkend sofort kräftig und
weit nach oben auf, bis entweder a) der Pluggast die Plugsteuerung
und damit gleichzeitig auch den Seilzug aus- oder umschaltet oder b) der Aufwärts-Schaltteil des zweipoligen Steuerschalters S mit der
Auslegerwelle 5 durch die Ausleger-AufwärtsSchwenkung übersteuert und
stromlos wird. Schaltet ein Pluggast die Steuerung um, so schaltet der Tragflächenschalter T den Seilzugmotor zunächst sofort aus, auch wenn
dieser Schalter T bereits zur Gegenrichtung umgeschaltet wurde. Der Seilzugmotor wird nämlich erst dann zum Abstieg eingeschaltet, wenn
bei angemessener Plughöhe auch der Abwärts-Schaltteil des Steuer= schalters S stromführend ist und der Stromkreis geschlossen
werden kann. Damit wird erreicht, daß die Seilzüge beim Plugschwuri^,
stets nur unterstützend mitwirken und nicht völlig extrem entgegen= wirken können, selbst wenn Pluggäste unsachgemäß steuern. Schaltet
ein Pluggast den Aufstieg nicht oder nicht rechtzeitig vor dem Auf=
stiegsende aus, so bleibt der Motor selbstregelnd gemäß der Sinstel= lung am Steuerschalter S stehen, wenn bei einem hohen Aufstieg der
stromleitende Äufwärtsteil des Steuerschalters S übergangen und strom=
los wird. Zuweite Plugschwünge werden somit durch rechtzeitigen auto= matischen Seil-Stopp elastisch in. den Seil-Federn begrenzt. Durch die
federnd-dampfende Flugbegrenzung und durch die zusätzlich zur mitt=
leren Schwenkhähe hin stets zurückwirkenden Zentrifugalkräfte v/erden
zu große störende Plughöhen ausgeschlossen und zug kräftige Plug=
schwänge vermieden. Besondere Anschlagstoßdämpfer, die erfahrungsge=
maß die Pluggäste stören, sind dadurch nicht erforderlich. Die Steuer=
schalter S sind mit den beiden zweipoligen Schaltteilen sowohl für .die
Plugbegrenzung nach oben und unten, als auch für den größtmöglichen Schwenkunterstützungsbereich genauestens einstellbar. Die Schwenk=
unterstützung erstreckt sich auch auf die mittlere Flughöhe, in der die Steuerschalter Sin beiden Antriebrichtungen stromführend sind,
so daß dort die Seilzüge naoh oben und nach unten mitwirken können.
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"Durch die mitsteuernde Seilzug- und Flugunterstützung sind die Flug=
aeuge mit größeren angenehmen Flugschwüngen steuerbar. Die Flug=
steuerung reagiert damit aber auch spontan schneller und weitreichen=
aer, und es stellt sich auch näher an den Schwenk-Endbereichen eine
eingesteuert bleibende Höhe ein, wenn Flugzeuge dort zum Gleitflug
gehalten und damit die Seilzüge dort ein Zeit lang abgeschaltet werden. Durch die Vorteile dieser kombinierten Flugsteuerung,»±%v««*
bcLv.enkhilfe und Flugwirkung t wird aber auch ein Gewichts- und Wirkung»=
ausgleich, zwischen den Flugzeugen und auch etwaigen Ausleger-Gegenge=
viiciiten erreicht, indem die regulierende Feder-Steuermechanik von
den Steuerschaltern S ausgeht und daher ständig einstellungsgemäß ausbleichend wirkt. Während nämlich insbesondere bei Flugkarussellen
lait Gegengewichten bislang vor jeder Fahrt ein Gewichtsausgleich
swisehen Flugzeug und Gegengewicht notwendig war, wird nun der zeit=
raubende und störende Ausgleich überflüssig und dafür eine einfache
störungsfreie Verwendung von Gegengewichten ohne besonderen Gewichts=
ausgleich ermöglicht, da die Seilzüge und Federn sowohl nach dem uchaltschema der Abbildung 7 wie auch nach der Abbildung 9 immerwieder
einen Ausgleich bis in die jeweils eingesteuerten Phasen herbeiführen.
Beide Schaltungsbeispiele, in Abbildung 7 für den Aufstiegs-Niveau-
Ausgleich, in Abbildung 9 für die Servo-Synchron-Flugsteueruhg,
können aber auch teilweise kombiniert werden und lassen sich zu selbstständigen Flugsteuerungen oder auch zur Unterstützung von
anderen Flugsteuermitteln oder ähnlichen Steuerkräften anwenden.
Am Ende des Fluges werden die Seilzugmotoren 34-37 mit dem Fahrstand=
schalter F über die Zuleitung U zum zwangeweisen Landen der Flugzeuge
nach unten eingeschaltet, und die Ausleger 6 werden bis zur schaltbe*
grenzten untersten Landestellung nach unten gezogen» All· Flugzeuge
werden unten zum Sin- und Aussteigen der Fluggäste sicher festgehalten und damit zu einem reibungslosen schnellen Tourenwechsel geführt» bis
die Seilzüge zum neuen Flug vom Fahrstand erneut eingesteuert werden* Die erfindungsgemäßen Steuereinrichtungen und ihre vorteilhaften
Auswirkungen lassen sich auch mit anderen ähnlichen Mitteln nach der
Erfindungsidee bewerkstelligen. Beispielgebend wird in Abbildung 2
eine weitere Ausführung des Erfindungsgedankens dargestellt, bei der
nach dem System der federnden Seilverspannung eine ähnliche federnde,
"elektromechanische Ausleger-Antriebseinrichtung automatisch gesteuert,
und zur Flughilfe und Flugregulierung nutzbar gemacht wird. .' An der Auslegerwelle 5 befindet sich dafür ein möglichst großes " %
Zahnrad 36, das vorzugsweise als Schneckentriebsrad 36, etwa in der , ■
"Ä\isbildungsgröße eines Seilrades 26 ausgebildet ist. Ein Antriebs=
motor 37 greift mit einem kleinen Antriebsritzel 38 in das große
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. ■ *" BAD ORaGiNAL *
.Ausleger-Zahnrad 36 ein. Die Ausleger b sind, dadurch vom Iv'otor 27
über das Ritzel 3ß und über das Zahnrad 36 verschwenkbar, wenn dieser
Auslegerantrieb seine Antriebskräfte zwar kräftig,aber auch anpassend
elastisch und weit nachgiebig übertragen kann. Elastische Pufferungen für einen weichen und stoßfreien Antrieb sind in verschiedenen Aus=
führungen bekannt. Da ein derartiger Antrieb in diesen Ausführungen
aber den enormen Anforderungen der AusleferverSchwenkungen, inpbeson=
dere dem ungünstigen Antriebshebelverhältnis der langen Aualegerarme
und dem grol3en und kraftvollen Auslegerschwungvermögen nicut genügen
würae, ist für einen anlassend variablen mitschwingenden Antrieb das
Ausleger-Zahnrad 36 we.it mehr als elastisch und insbesondere weit nachgebend federnd und mitwirkend kuppelnd veranlagt. Das Zahnrad 36
hat dafür eine dämpfende, nachgiebige und ausgleichende Federschub=
oir.richtun,' mit zweiseitigen Federelementen 39 und ist f.ederbeweglich
radial --a 4 auf der Auslegerwelle 5 drehungs-schwimmend befestigt
Diese /euern 39 stützen sich von beiden Drehrichtungen aus gegen einen
i'iocken 40 von der Auslegerwelle 5 und halbkreisartig gegen einen
Federanschlag 41 des Zahnrades 36 eiek gegenseitig vorgespannt und so
kräftig ab, daß über diese Federübertragung alle Drehbewegungen vom
Zahnrad 36 !^uf die Auslegerwelle 5 und umgekehrt übertragen werden.
Diese Übertragung ist sehr weitgehend nachgiebig und bleibt immer darm
verzögernd zurück, wenn die Antriebskräfte oder die Auslegerschwenk=
kräfte stärker als die Federkräfte sind. In solchen Fällen geben die
^oriiareiemente 39 zunächst zwar einseitig nach, werden dadurch dann
aber um diesen Weg mehr zusammengedrückt und dementsprechend über= tragungsstärker, bis sie schließlich die Antriebskräfte weich an=
setzend übertragen. Der vom Getriebemotor 37 über das Kitzel 38 und über das Ausgleich-Zahnrad 36 kommende kräftige Antrieb wird somit
nicht hart übertragen, sondern ansteigend, zuerst nur als vorbe= lastende und danach erst als überwiegende Schub-Schwenkraft an die
Ausleger 6 weitergegeben. Die Ausleger bleiben damit in einem ange=
messenen Pendelbereich flexibel und können so trotz iJarer verhältnis=
mäßig großen Beharrungs- und Schwungmomente für Flugunterstützungen
und auch schadlos gegenläufig verschwenkend angetrieben werden. Zur Steuerung sind die Getriebemotoren 37,genau wie die Seilzugmotoren
34, sowohl gemeinsam vom Fahrstand F aus oder einzeln von der auto= matischen Servo-Synchron-Flugsteuerung von Abbildung $9% oder der
Aufstiegs-Niveau-Ausgleichsteuerung von Abbildung 7 oder einer anderen
zweckdienlichen Steuerung schaltbar. Am Fahrtbeginn Bind* die Feder=
elemente 39 im Ausgleichszahnrad 36 einseitig soweit vorgespannt, daß.
die Ausleger 6 und Flugzeuge 7 nach unten in die Landestellung -gedrückt
und dort festgehalten werden, Kachdem das Karussell genügend anaelauie2
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angelaufen ist, wird vom Fahrstand aus der Getriebemotor 37 einge=
schaltet und das Zahnrad 36 und die Auslegerwelie 5 zum Flugzeug= aufstieg angetrieben. Da zu diesem Antrieb auch die Zentrifugalkräfte
wirken, steigen sofort alle Flugzeuge 7 schwunghaft weit nach oben auf, Dabei kann die angetriebene Drehrichtung des Zannrades 36 durchaus
vom etwa schneller zunehmenden Aufstiegsschwung eingeholt oder auch
in der gleichen Richtung überholt werden, da die federbewegliche übertragungsfreiheit ein weitgehendes Voreilen, wie auch etwa ein
Zurückbleiben schadlos gestattet. Da mit der Steuer-Automatik die
Steuerschalter S an der Auslegerwelle 5 die Getriebemotoren 37 aber in der einstellbaren mittleren -O-Stellung bereits wieder absctaüten
und das ZaLnrad 36 damit stehenbleibt, werden die Federelemente 39 nun
auf der Gegenseite zwischen dem iio^ken 40 und dem Federanschlag 41
zusammengedrückt, weil der Ausleger mit dem Flugzeug noch ein weiteres Teilstück weiterschwingt. Der"Aufwärtsschwung wird damit aber zu= ,
nehmend vermindert, bis mit den oberen stärker werdenden Federkräften
und den oben zurückwirkenden Zentrifugalkräften die Ausleger 6 zum Gegenschwung nach unten beeinflußt werden. Im federelastisehen Gegen=
rhythmus werden danach die Flugzeuge von unten wiederum nach oben
beeinflußt, solange die Fluggäste diesen wechselnden Flugschwung mit= steuern oder beliebig ändern. Die Wirkungsweise und die Auswirkungen
gleichen dabei in flugtechnischer Hinsicht auch den Varianten Möglich=
keiten der Feder-Seilzüge. "Jährend hierbei zwar der zentrale festigen=
de seilverbindende Zusammenhalt der gegenseitigen Feder-Seilaug-Ver=
swannung fehlt, der die Ausleger und die gesamte Konstruktion zusatz=
lieh verstärkt und festigt, ist der flexibele Zahnrad-Feder-üUsgleich
raumsparender und gestattet im Karussell-!;:'Ittelbau attraktive, etwa
globusähnliche oder satelittenähnliche Hachbildungen oder sonstige
größere v7erbeeinrichtungen für die Gesamtansicht des Karussells. An Stelle der Sahnradübertragung können naturgemäß auch andere Lber=
tragungsmittel, wie etwa Keilriemen- oder Kettentriebe erfindungs=
gemäß eingesetzt werden. Schließlich könnten die Ausgleichzahnräder
sogar gleichzeitig auch von außen als beilrader 26 wirken, so daß dann
noch mit einem zentralen ü'ederseilaug die Konstruktion und die Aus=
gleich-jilastizi tat unterstützt und erweitert werden kann. Die Feder=
elemente 39 des Zannrades 36 können für die geforderte Doppelwirkung
an .Elastizität und Schubmodul mit auch verschiedenartigen Sinzelfedem
und mit nachgiebig dämpfendaa Federkammer-Zwischenwänden 42 abstützend
und fächerartig unterteilt wirken. Mit den Federn 39 oder an Stelle
der Federn können aber auch andere bekannte elastisch mitnehmende
00986 27 0048 BAD ORIGINAL -
oder kuppelnd und bremsend haftende Einrichtungen sowie pneumatische
oder ähnliche andere Mittel zur ausgleichenden Kraftübertragung wir Ken
oder unterstützend mitwirken, um nicht nur einen großen schwungvollen
Flug auszubilden, sondern auch, um erreichte Flughöhen mit einseitig,
eingesteuerter Federkraft oder Haftung einzuhalten. Etwaige Anucnlagubertragungsstöße
innerhalb des Anttiebes werden aber schließlich nocn
dadurch vermieden und abgewandelt, daß die Motorwelle oder cus kleine
Schneckenritzel 38 in einem Schiebestück >& oder irr., i'otor ;>
' ^cnsial
schiebbar abgefedert ist und bei zu harten Ansatz-L-tößen nanh^nher
kann. Kit diesen auf die besonderen Übertragungsbedürfnisöf- :Tr '-'lug=
ausbildungen anpaßbaren Einrichtungen und insbesonde're mit, uen /eüerelementen
39 werden einerseits die Gefahren von t;berbelastun,_e.i -ad=
geschaltet, die sich aus dem recht ungünstigen Verhältnis der langen
Auslegerarme zu dem wesentlich kleineren Ausleger-Zahnrad 3£ bei rlm-i^r.,
während andererseits aber damit erst das Fundament für eint; ^lUsgleicn-
und kegulationswirirung dieses Auslegerscnwenkantriebes gegeoerx ,virci,
wobei diese Erfi^dungs-Detaillösung wiederum erst die Vorausse izuri^.
dafür ist, daß die erfindüngsgemäße Gesamtfunktion des Flu^rsruG^ells
erfüllt werden kann, die endlich einen individuellen Flug i:nerhalb
einer Karussellbahn bietet. Wesentlich entscheidend ist dabei, da.b
nicht nur ein großer Fahrtreiz, ein ransanter Flugbeginn und ein wirkungsvoller Flug auch für Flugunkundige ausgebildet wird, sondern,
daß durch einen kurzfristigen Fahrtbeginn, durch ein zwangsweises lan=
den und durch einen schnellen Tourenwechsel ein sehr nutzbringender Zeitgewinn und damit erst die Baitabilität des Geschäftes gesichert wird.
Zahlenbedeuxung:
1 Mittelbau 15 Tangentialachse 29 unteres obll
2 Drehkranz 16 Eadialachse 3G untere Feder
3 Stützbalken 17 U-Traverse 31 Gewindespindel
4 Radialstreben 18 Yertikalaeh.se 32 Gexvindemutter
5 Auslegerwellen · .19 Tragflügelrotor 33 Doppelkniegelenk
6 Ausleger 20 Düsenstrahlpropeller 34 Seilzugmotor
7 Flugzeug Gondel 21 Heckflachen 35 felaa^fe^^
8 Richtfeder 22 Schwenkgelenk 36 Auslegerzaimrad
9 Halterung 23 Seilverbindung 37 Antriebsmotor
10 Schwenkzylinder 24 Helgungshebel 38 Antriebsrixzel
11 Zylindergelenk 25 Tragebügelarm 39 Federelemente
12 Kolbenstangengelenk 26 Seilbügelrad 40 Hocken
13 Sekundärzylinder 2? oberes Seil 41 Federanschlag
14 Gelenkbolzen 28 obere Feder 42 Federzwisehenwand
A, 0, U, Zuleitungen - F Fahrstandschalter R Rückschlußrelais
S Steuerschalter T Tragflächenschalter W Seil trommel-. v/inde-
0 0 9852/0048
BAD ORlGtNAL
Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK0060014 | 1966-08-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1603163A1 true DE1603163A1 (de) | 1970-12-23 |
Family
ID=7229409
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19661603163 Pending DE1603163A1 (de) | 1966-08-12 | 1966-08-12 | Flugkarussell |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1603163A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2550192A1 (de) * | 1975-11-05 | 1977-05-18 | Huss & Co Heinr W | Zug-vorrichtung fuer ausleger von rundfahrgeschaeften |
| WO1992007638A1 (en) * | 1990-11-02 | 1992-05-14 | Knijpstra Konstruktie B.V. | Fairground device |
| DE4235793A1 (de) * | 1992-10-23 | 1994-04-28 | Johann Binder | Rundfahrgeschäft bzw. Karussell |
-
1966
- 1966-08-12 DE DE19661603163 patent/DE1603163A1/de active Pending
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2550192A1 (de) * | 1975-11-05 | 1977-05-18 | Huss & Co Heinr W | Zug-vorrichtung fuer ausleger von rundfahrgeschaeften |
| WO1992007638A1 (en) * | 1990-11-02 | 1992-05-14 | Knijpstra Konstruktie B.V. | Fairground device |
| US5395290A (en) * | 1990-11-02 | 1995-03-07 | Knijpstra Konstruktie B.V. | Fairground device |
| DE4235793A1 (de) * | 1992-10-23 | 1994-04-28 | Johann Binder | Rundfahrgeschäft bzw. Karussell |
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