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DE1602569A1 - Vorschubapparat fuer Pressen od.dgl. - Google Patents

Vorschubapparat fuer Pressen od.dgl.

Info

Publication number
DE1602569A1
DE1602569A1 DE19671602569 DE1602569A DE1602569A1 DE 1602569 A1 DE1602569 A1 DE 1602569A1 DE 19671602569 DE19671602569 DE 19671602569 DE 1602569 A DE1602569 A DE 1602569A DE 1602569 A1 DE1602569 A1 DE 1602569A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crank
drive
fixed point
adjustable
feed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19671602569
Other languages
English (en)
Other versions
DE1602569B2 (de
DE1602569C (de
Inventor
Otto Rasenberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
L Schuler GmbH
Original Assignee
L Schuler GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by L Schuler GmbH filed Critical L Schuler GmbH
Publication of DE1602569A1 publication Critical patent/DE1602569A1/de
Publication of DE1602569B2 publication Critical patent/DE1602569B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1602569C publication Critical patent/DE1602569C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D43/00Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
    • B21D43/02Advancing work in relation to the stroke of the die or tool
    • B21D43/04Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work
    • B21D43/08Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work by rollers
    • B21D43/09Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work by rollers by one or more pairs of rollers for feeding sheet or strip material
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T83/00Cutting
    • Y10T83/444Tool engages work during dwell of intermittent workfeed
    • Y10T83/4539Means to change tool position, or length or datum position of work- or tool-feed increment
    • Y10T83/4541With means to vary magnitude of work-feed increment
    • Y10T83/4549By change in length of one member of feed-driving linkage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

1002569
Anmelderin; Stuttgart, den 26. April 1967
L« Schuler GmbH P 1583 ^ 732 Göppingen
Bahnhofßtr. 41-67
Vorschubapparat für Fressen ocdg.l.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Vorschubapparat zum schrittweisen Vorschieben von Blechstreifen?
Bändern oder ähnlichem Material an Pressen, Stanzen ο»dgl., insbesondere Walzenvorschubapparat, wobei eine Antrieb**·!!·
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des Apparates zu einer um einen bestimmten Drehwinkel hin- und herverlaufenden Drehbewegung angetrieben iat und wobei die Antriebsbewegung von einem Kurbeltrieb abgeleitet ist. Bei bekannten Vorschubapparaten dieser Art greift der Kurbeltrieb unmittelbar an einem auf der vorerwähnten Antriebswelle befestigten Schwenkarm
an. Bei diesen bekannten Antrieben ist jedoch der Drehwinkel des Sohwenkarnea auf etwa 90° beschränkt, weil bei darüber hinausgehenden Drehwinkeln die Übertragungewinkel Bwischen der Kurbelstange uad dem Schwenkarm so ungünstig werden; daß die auftretenden Kräfte sehr rasch unzulässig^hohe Werte erreichen. Diese sich in der Praxis ergebende Grenz· des Drehwinkels von etwa 90° let besonders bei großen Vor~ schublängen sehr unangenehm, weil dann hinter die Antriebswelle noch eine Übersetzung gesohaltet werden muß, die die eingeleitete Bewegung stark vergrößert, so daß der Vorsohubapparats beispielsweise eine Vorschubwalze, die gewünschte Vorechublänge bringt. Da für dieee Übersetzung In der Regel Zahnradgetriebe verwendet werden, wird hierdurch der Vorschubapparat sehr aufwendig und
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In der Herstellung teuer. Auch vergrößert eich mit jeder Zahnradübersetzung in dem Kraftweg das Leerepiel»
Der Erfindung liegt zunächst die Aufgabe zugrunde» diesen Nachteil zu Yermeiden. Die Erfindung besteht darin, daß zwischen dem Kurbeltrieb und der Antriebswelle ein Viergelenksantrieb eingeschaltet ist»
Der besondere Vorteil der Erfindung liegt darin, daß dadurch; daß der Viergelenktrieb eine Kreisbewegung um seine Festpunkte durchführt, wesentlich größere Schwenkwinkel des Schwenkarmes umd damit größere Drehwinkel der Antriebswelle erreicht werden können» Die erfindungegemäße Anordnung erlaubt Schwenkwinkel bis zu etwa 180°, ohne daß dl· Übertragungswinkel so ungünstig werden, daß die auftretenden KrHfto unzulässig hohe Werte erreichen« In tielen Fällen genügen derartige Schwenkwinkel bereite, um die in der Praxis vorkommenden Vorschubachrittlängen eu erreichen. Wenn dies für größere Schübe nicht der Fall ist, so kann dies durch Einschalten einer verhältnismäßig kleinen übersetzung hinter der Antriebswelle der Vorschub noch etwae rergrößert werdenP
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Die Erfindung bezieht sich weiter auf Vorechubapparate der genannten Art, die zur Korrektur der Einlaufhöhe des Bandee in die Preßwerkzeuge relativ zu der Hubecheibe in der Fresse höher einstellbar sind und/oder bei denen die Vorsohubschrittlänge einstellbar ist, Bei bekannten Vorschubapparaten werden diese Einstellungen in-Stillstand durchgeführt= Bei diesen bekannten Vorrichtungen wird zur Veränderung der Vorschubschritt« länge der wirksame Kurbelradius oder die wirksame Länge des Sohwenkarmes rerändert, bei Änderung der Höheneineteilung des Vorschubapparatee wird dann die wirksame Länge der Kurbelstange rträndert. Ee sind aber auoh Antriebe für derartige Vorechubapparate bekannt, die eine Peinregulierung während dee Betriebes ermöglichen* Diese bekannten Feinregulierungen sind sehr aufwendig, außerdem bereitet das Fixieren der Einstellung während des Betriebes» also während die betreffenden Teile eine Bewegung durchführen, gewisse Schwierigkeiten.» Auf eine wirksame Feststellung der eingestellten Lage der eineeinen Teile muß aber größter Wert gelegt werden, damit eioh diese Teile nioht während dee Betriebes von selbst reretellen, so daß damit die Einstellung wieder geändert
009815/0277 bad
wirdο Bsi Stillstand ist eine derartige Fixierung sehr leicht möglich, indem die eingestellte Lage durch Festziehen von Klemmschrauben fixiert wird; Während dee Betriebes kann man jedoch derartige Feststellschrauben
nicht festziehen,- Derartige Feinregulierungen sind wichtig, weil bei Veränderung der Hubzahl erfahrungsgemäß sich die Vorschubechrittlänge wegen der Veränderung der Massenbeechleunigung ändert. , Der Erfindung liegt daher weiter die Aufgabe augrunde9 die bekannten Vorschubapparate im Hinblick auf diese Nachteile zu verbessern,,
Bei einer Aueführungeform der Erfindung ist daher die Lage des Festpunktes dee Viergelenktriebes eineteilbar. Durch Verändern der Lage dee Featetellpunktes dee Viergelenktriebee läßt sioh seine Schwingungsweite einstellen und damit die Vorechubachrittlängea Da das Viergelenkgetriebe Sohwingbewegungen üb seinen Festpunkt und dl· Antriebswelle ausführt, kann die Schwingbewegung innerhalb eines verhältnismäßig großen Winkelbereiches begonnen werden, ohne daß kritische Übertragungswinkel für die Kräfte auftreten» Die Größe der Sohwingbewegung ändert sich nicht sehr stark in Abhängigkeit von den Beginn der Schwingbewegungο Daher kann bei Einschaltung de»
♦Λ
bad c?. 009815/0277
Viergelenktriebes zwischen den Kurbeltrieb und die Antriebswelle des Vorschubapparates der Abstand zwischen dem Kurbeltrieb und der Antriebswelle des Yorschubapparatee in gewissen Grenzen geändert werden, die dabei auftretenden kleineren Änderungen der Vorsohubschrlttlänge können dann durch Änderung der Basislänge und/oder auch Änderung der Lage der Basis wieder ausgeglichen warden. Der besondere Vorteil dieser Aueführungsform der Erfindung liegt darin, daß die Änderung der Lage eines Festpunktes des Gelenkes während des Betriebes auf denkbar einfachste Weise -vorgenommen werden kann, da sieh dieser Festpunkt während dee Betriebes ja nioht bewegt. Beispielsweise kann dieser Festpunkt des Gelenkes, also der Lagerbolzen für eine Druckstelze dieses Viergelenktriebes nach Art eines Kulisseneteines feststellbar in einer Führung geführt sein oder beispielsweise exzentrisch auf einer Scheibe angeordnet sein, derea Drehstellung über ein an Umfang der Seheibe angreifendes Schneckengetriebe einstellbar ist oder dezgl. mehr. Dieser Festpunkt kann also auf die denkbar einfachste Weise so ausgeführt werden» dafi seine Lage während des Betriebes einstellbar und auch feststellbar ist=.
o/.
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Bei einer Auaführungsform der Erfindung iet der Kurbeltrieb so angeordnet, daß die beim Hub durchlaufene Bahn (Koppelschleife) dea der Kurbelscheibe abgewandten Kurbelstangengelenkes langgestreckt iet und in einer Richtung verläuft, die etwa der Richtung der Lageänderung des Vors3hubapparatee bei Korrektur der Einlaufhöhe entspricht. Auoh ergeben sich günstige Abmessungen und Kräfteverhältnisse; wenn bei einer AusfUhrungeform der Erfindung die Basis des Viergelenktriebes in etwa parallel zu der langgestreckten Koppelsohlelfe verläuft«
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist eine Druckstelze, die einerseits an dem das der Kurbelscheibe abgewandt β Kurbelstangengelenk alt dem Schwenkarm verbindende Koppelglied und andererseits an dem Festpunkt angelenkt ist, langer als der an der Antriebswelle befestigt« Schwenk arm c' Dadurch ergeben sich besondere günstige Verhältnisse, insbesondere sehr günstige Übertragungswinkelc
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist die Druokstelze am Koppelglied an einer Stelle angelenkt, dl« το« Festpunkt aus gesehen'jenseits der Verbindungslinie
0098 15/0277 . bad
zwischen dem Kurbelstangengelenk und dem Anlenkpunkt des Koppelgliedes am Schwenkarm liegt, und zwar näher an dem Kurbelstangengelenk ale an dem Schwenkarmgelenkο
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben eich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsformen der Erfindung in Verbindung mit den Ansprüchen und de? Zeichnung. Die einzelnen Merkmale können je für sloh oder zu mehreren bei einer Aueführungsform der Erfindung ▼erwirklicht eein0
Figo 1 zeigt die Rückansicht einer Presse mit den Voreohubapparaten, wobei der Maßstab« in dem das Pressengestell gezeichnet ist, wesentlich kleiner ist ale der Maustab, in dem die Vorsohübapparate dargestellt sindo
Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht der Figo 1.
Die Fig. 3 und 4 zeigen die geometrisohen Verhältnisse des Antriebes in schematischer Darstellung der Lage der einzelnen Getriebeglieder in verschiedenen Betriebsphasen«,
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Figo 4 zeigt eine der Fig» 3 entsprechende Darstellung, in der die einzelnen Teile in der Lage eingezeichnet sind, die sie nach Höhenverstellung des Vorschubapparates einnehmen.,
Bei der in Pig, 1 dargestellten Ausführungaform der Erfindung ist am Ende einer in dem Pressengestell- 1 quer verlaufenden Pressenhauptwelle 2 eine Kurbelscheibe 3 befestigt, auf der ein Kurbelzapfen 4 exzentrisch befestigt ist, dessen Abstand von der Achse der Welle 2 einstellbar und feststellbar ist« An dem Kurbelzapfen ist eine Kurbelstange 5 angelenkt s die sich über einen großen Ieil der Höhe der Prasse nach unten zu einen Vor-
i
Schubapparat 6 eratreckt, der Walzen 7 und 8 aufweist, die ein Werkstoffband 9 schrittweise in die Presse zwischen den PressenetößeHo und den Fressenti«eh 11 r einführen· Der Walzenvorschubapparat 6 ist an dem Pressengestell 1 höhenverschiebbar geführt, seine Höhe kann durch eine Einstellschraube 12 so eingestellt werden, daB der Spalt zwischen den Walzen 7 und 8 genau in der
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zum Einfuhren des Materialbandes richtigen Höhe bezüglich de» nicht dargeatellten/Oteht. Die Einstellschraube 12 kann durch eine Mutter 13 festgestellt werden. Um die Walzen 7 und θ schrittweise antreiben eu können, ist das der Kurbelscheibe 3 abgewandte Ende der Kurbelstange 5 über ein Gelenk 14 mit einem Koppelglied 15 verbunden, dessen anderes Ende Über ein Gelenk 20 mit dem freien Ende eines Schwenkarmee 16 verbunden ist, der auf einer Antriebswelle 18 aufgekeilt ist« Das eine Ende einer Druckstelze 1*7 ist auf einem Lagerbolzen 21 sohwenkbar gelagert, der auf einer Scheibe 22 exzentrisch gelagert let, die um eine im Vorschubapp&rat 6 ortsfest· Aohae 19 drehbar gelagert let und um dieae Achse mit Hilfe einee am Umfang der Soheibe 22 angreifenden Schneckentriebes 23 üb die Aohae 19 gedreht werden kann. Der Schneckentrieb 23 ist über eine Welle 24 mit einem Handrad 25 verbunden, das durch eine nicht gezeichnete Vorrichtung in seiner jeweiligen Stellung fixiert werden kann. Das andere Ende der Druok-
atelze 17 ist mit Hilfe eines Gelenkes 26 an dem Koppelia dargestellten Beispiel
glied 15 angelenkt. Dae Gelenk 26 liegt/von den Lagerbolzen 21 aua gesehen jenseits der Verbindungslinie
bad c^:
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- 1 ι -
«wischen den Gelenken 14 und 20 und hat von dem Gelenk einen kleineren Abstand als von dem Gelenk 20. Die Stelze 17 ist etwa doppelt so lang wie der Abstand dee Gelenkpunkt es 20 von der Achse 18- Die Teile 15· 16 und 17 bilden ein Gelenkviereck, dessen Basis die Verbindung der Punkte 1Θ und 21 ist. Die hin- und hergehende Bewegung der Kurbeletange 5 wird über dee Gelenkviereok, dessen Festpunkt dar Lagerbolzen 21 bildet, auf dem Schwenkarm 16 Übertragern, so dafi die Welle 18 eich während einer Schwingung der Kurbelstange 5 um einen bestimmten Drehwinkel hin- und herdreht« Auf der Velie 1Θ ist ein nach Art eines Kleitagesperres ausgebildetes Freilauf getriebe 27 angeordnet, das «5 Λ β Drehung der Welle in einer Drehriohtung auf ein Schraubrad 2Θ überträgt, das wiederum ein Zahnrad 29 k.fcmmt, das über eine Welle die Walze 8 antreibt. Das Zahnrad 29 k.ämmt mit einem Zahnrad 31, das Über tine Welle 32 die Walββ 7 antreibt.
Die Antriebswelle 18 weist eins Verlängerung 33 auf, die dit hin- und hergehende Drehbewegung auf einen am Auslauf der Fresse angeordneten zweiten Walsenvorsehubapparat 38 Überträgt. Dieser Walzenvorschub 38 weist die
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gleiohen Räder 28, 29 und 31 auf, so daß die beide» Walzenpaare zu beiden Seiten der Presse synchron laufen„
Durch die Drehung des Handrades 25 wird über den Schneckentrieb 23 die Lage des exzentrisch auf der Scheibe 22 angeordneten Lagerbolzene 21 und damit der Festpunkt des Viergelenktriebes verstellt und damit'die Basis des Viergelenktriebea veränderte Diese Veränderung bewirkt jedoch eine Veränderung der Sohwingweite des Armes 16 und damit eine Änderung der wirksamen Vorschublängt, ohne daß dabei die Masohine stillgesetzt werden muß«
In den Fig. 3 und 4 sind die geometrischen Zusammenhänge d«r Gelenkbewegung dargestellte Die Kurbelscheibe 3 läuft gleichförmig mit der Exzenterwelle 2 urne Der Abstand des Bolzene 4 von der Achse der Welle 2 bildet den Kurbelradius 34° Dieser ':ann von Null bis zu seinem Höchstwert eingestellt werden0 Mit Hilfe dieser Einstellmögliohkeit wird die Vorschubsohrittlänge grob βIngesteilto Diese Einstellung erfolgt bei stillstehender Maschine« Pit Kurbelstange 5 überträgt ihre Schwingbewegung auf das Koppelglied 15= Unter der Voraussetaung, daß der Lager-
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bolzen 21 in der dargestellten unteren Stellung steht, durchläuft das Gelenk 14 eine langgestreckte flaobe Koppelbahn 35. Die Stellung der Teile 5 t 15t 16t 17 in dor unteren Totpunktlage des Kurbelsapfens 4 ist in Fig. 3 ausgezogen dargestellte Die Stellung dieser Teile in der oberen Totpunktlage 4' des Kurbel$apfens ist gestriohelt dargestellt, die obere Extremlage des Gelenkes 14 am oberen Ende der Koppelbahn 35 ist mit 14* bezeichnet» Das Gelenk 26 beschreibt auf seine«? der anderen Extremlage entsprechenden Stellung 26* einen Kreisbogen 35 um den Gelenkfestpunkt 21. Das Gelenk 20 beschreibt auf seinem Wege in die Lage 20* einen Kreisbogen um die Welle 18, wobei die Welle 18 sich ua den Drehwinkel ψ dreht. Wird nun mit Hilfe des Handrades um den Winkelt gedreht, so bewegt sich der Festpunkt in sein· Lage 21*. Bei den dargestellten Verhältnissen ändert eioh dabei die Lage dee Punktes 26·, der der oberen Totpunktlage der Kurbel entspricht, nicht oder nur unwesentlich. Dagegen ist die der unteren Totpunktlage der Kurbel entsprechende Stellung des Koppelglied·· 15 etwas andere. Da· Gelenk 14 eteht in der unter·» Totpunktlage der Kurbel an der Stelle 14", das Gelenk
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an der Stelle 26" und das Gelenk 20 an der Stelle 20". Man sieht daher, daß die der oberen Totpunktlage entspreohende Stellung dee Gelenkes 20 bei geändertem Festpunkt 21 sich nicht ändert, seine dem unteren Kurbeltotpunkt entsprechende Stellung jedoch um den Winkel Δ^ von der Lage des Gelenkes 20 bei ungeändertem Festpunkt entfernt ist. Die Schwingungeweite des Sohwenkarmes 16 ist daher beim Festpunkt 21" usa den Winkel /^ größer. Bei der Sobwingbewegung um den Festpunkt 21" besohrelbt also dae Gelenk 26 einen Kreisbogen 36 und das Gelenk eine Koppeleohleife 37. Durch Verändern der Lage des Festpunktes 21
kann daher der Schwenkwinkel de· Armee 16 verändert werden, ohne daS der Kurbelradiu· 34 geändert wird. Diese Änderung der Lage do· Festpunkte· 21 kann während de· Betrieb·· erfolgen, also während eich die feil· bewegen, da dar Festpunkt 21 bei dieeer Bewegung in Ruh· ist· Ein· Änderung de· Sobwenkwinkel· (p bedeutet aber «in· Änderung der Schrittlänge, üb die da· Band 9 durob di· Walzen 7 und 8 in die Presse eingeschoben wird bzw. durob den Vor- •ohubapparat 38 au· der Fr···· h*raueg«aogen wird·
B.VD CR'C^A
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Die Entfernung der im Voreohubapparat festen Aohae 19 von der Aohae .der Kurbelscheibe 3 ißt in Fig. 3 mit bezeichnet* In Pig. 3 ist angenommen, daß der Voreohubapparat den größten Abstand von der Achse der Kurbelocheibe 3 aufweist, also seine tiefstmögliche Stellung eingenommen hat»
Die in Fig. 4- gezeichneten Verhältniese unterscheiden sioh von den in Fig. 3 dargestellten Verhältnissen dadurch, daß bei gleichen geometrischen Abmessungen der Teile 5, 15, und 17 der Abstand H^dM apparatefesten Achse 19 von der Drehaoo.ee der Kurbeleeheibe 3 kleiner ist als der entsprechend· Abstand Hn^x in Fig. 3° Der Voreohubapparat eoll also seinen kleinstmöglichen Abstand von der Hübsche ibe 3 aufweisen, also durch Verstellen der Binatellsohraube 12 in seine höchete Stellung bewegt sein. Wiederum sind die einen Festpunkt 21 entsprechenden Stellungen der Teile 5, 15t 16t 17 in der unteren Totpunktlage der Kurbel ausgezogen geaeichnet, in der oberen Totpunktlag· 4* jedoch gestrichelt gezeichnet. Die der unteren Totpunktlage 4 entsprechende Stellung der Teile bei um den Winkel öl verschobenen Festpunkt 21" ist wiederum
■ BAD
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strichpunktiert gezeichnet» Man erkennt; daß auch bei dem Abstand Hj dee Vorschubapparates von dar Verstellscheibe bei Verstellung des Festpunktes in Eichtung parallel zu der Koppelschleife der Schwenkwinkel Of um den Winkel A vergrößert wird, so daß also durch eine derartige Verstellung des Festpunktes 2Ί die Vorschubschrittlänge geändert werden kurin» Die Koppelbahnen 35 und 37 in Fig. 4 sind gegenüber den Koppelbahnen in Fig. 3 etwas verschoben. Haduroh ändert sich die Vorschub» länge ein klein wenig. Puroh die Verstellung der Einlaufhöhe, also dao Höher- oder Tiefersetzen des Vorschubapparates mit Hilfe der Höheneinstellschraube 12 ändert sich die Länge des Vorschubschrittes also nur in sehr geringem Maße» Diese geringe Änderung kenn aber sofort durch die erfindungsgemäße Feinkorrektur wieder berichtigt werden, indem nämlich mit Hilfe des Handrades 25 der Gelenkfestpunkt 21 etwas verstellt wird.
In der Zeiohnung sind nur die zum Verständnis der Erfindung wesentlichen Teile dargestellt= Die Bremseinrichtungen, die derartige Walzenvorschubapparate in der Regel aufweisen, Lüftungseinrichtungen und dergl. sind, da diese hinlänglieh bekannt sind, nicht erwähnt*
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Wie "bereits erwähnt, kann ea bei Veränderung der Einlaufhöhe dee Bandes zweckmäßig sein, die Basis des Viergelenktriebes zu verstellen. Besonders wichtig ist die Verstellung der Basis des Viergelenktriebes bei Veränderung der Vorschubschrittlänge. Insbesondere nämlich dann, wenn bei Veränderung der Hubaahl infolge der Massenkräfte die Vorschubschrittlänge sich unbeabsichtigt ändert und durch Veränderung der Lag· des Festpunktes dtβ Viergelenktriebes die genaue, zua Werkeeug gehörende Voreohubschrittlänge wieder eingestellt werden muß.
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Claims (8)

Patentanspruch«
1) Vorschubapparat zum schrittweisen Vorschieben von Blechstreifen, Bändern oder ähnlichem Material an Pressen, Stanzen oder dergl.t insbesondere Walzenvorschubapparat, wobei eine Antriebswelle dea Apparates zu einer- um einen bestimmten DrehWinkel hin- und herverlaufenden Drehbewegung angetrieben ist und wobei die Antriebsbewegung von einem Kurbeltrieb abgeleitet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Kurbeltrieb, (24* 5) und die Antriebswelle (18) ein Viergelenkeantrieb (15» 16, 17) eingeschaltet ist.
2) Vorrichtung naoh Anspruch 1, die zur Korrektur der
- Einlaufhöbe des Bandes in die Preesenwerkaeuge relativ £U der Kurbelscheibe in der Fresse einstellbar ist und/oder bei der die Vorschubschrittlänge einstellbar iat» dadurch gekennzeichnet, daß die lage einee ?eetpunktes (21) dea Viergelenktriebes (15, 16» 17) einstellbar ist.
3) Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Festpunkt (21) exzentrisch auf einer Scheibe (22) angeordnet ist, deren Drehstellung ein- und feststellbar ist. ....
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4) Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Anaprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbeltrieb (34» 5) ao angeordnet ist, daß die beim Hub durchlaufene Bahn (Koppelbahn 35? 37) des der Kurbelscheibe (3) abgewandten Kurbel3tangengelenkee (14·) langgestreckt ist und in einer Richtung verläuft, die etwa der Richtung der Lageänderung des Vorachubapparatea (6) bei Korrektur der Einlauft öv» β entspricht.
5) Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche $ dadurch gekennzeichnet, daß die Basis (18, 21) dee Viergelenktriebes in etwa parallel zu der langgestreckten Koppelbahn (35» 37) verläuft»
6) Vorrichtung nach einea der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Druckstelze (17), die einerseits an einem Koppelglied (15) angelenkt ist, die das der Kurbelscheibe (3) abgewandte Kurbelstangengelenk (14) mit einem auf der Antriebswelle (16) befestigten Schwenkarm (16) verbindet, und andererseits an dem Festpunkt (21) angelenkt iet, länger ist als der Schwankarm (16).
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7) Verrichtung nach Anepruch 6S dadurch gekennzeichnet, daß die Druokatelze (17) etwa doppelt βο lang ist als der Schwenkarm (16)„
8) Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüohe, dadurch gekennzeichnet» daß die Druckstelze (17) am Koppelglied (15) an einer Stelle (26) angelenkt ist, die vom Festpunkt (21) aus gesehen jenseits der Verbindungslinie zwischen dem Kurbelstangengelenk (14) und de» Anlenkpunkt (20) des Koppelgliedes (15) am Schwenkarm (16) liegt«
BAD
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L e e γ s e i t e
DE19671602569 1967-06-15 1967-06-15 Vorschubapparat an Pressen od.dgl Expired DE1602569C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESC040889 1967-06-15
DESC040889 1967-06-15

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1602569A1 true DE1602569A1 (de) 1970-04-09
DE1602569B2 DE1602569B2 (de) 1973-02-08
DE1602569C DE1602569C (de) 1973-08-23

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0029464A1 (de) * 1979-11-27 1981-06-03 L. SCHULER GmbH Einzugapparat an Umformpressen für langgestrecktes Material in Stangen- oder Drehform

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0029464A1 (de) * 1979-11-27 1981-06-03 L. SCHULER GmbH Einzugapparat an Umformpressen für langgestrecktes Material in Stangen- oder Drehform

Also Published As

Publication number Publication date
DE1602569B2 (de) 1973-02-08
FR1571545A (de) 1969-06-20
US3529542A (en) 1970-09-22
GB1224753A (en) 1971-03-10

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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)