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DE1602239A1 - Verfahren zum Reduzieren des Durchmessers duennwandiger Metallrohre und Vorrichtung zum Ausueben des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Reduzieren des Durchmessers duennwandiger Metallrohre und Vorrichtung zum Ausueben des Verfahrens

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Publication number
DE1602239A1
DE1602239A1 DE19671602239 DE1602239A DE1602239A1 DE 1602239 A1 DE1602239 A1 DE 1602239A1 DE 19671602239 DE19671602239 DE 19671602239 DE 1602239 A DE1602239 A DE 1602239A DE 1602239 A1 DE1602239 A1 DE 1602239A1
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DE
Germany
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die
diameter
pipe
metal
rotary table
Prior art date
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DE19671602239
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English (en)
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DE1602239C3 (de
DE1602239B2 (de
Inventor
Walter Schmidt
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Robert Bosch Hausgeraete GmbH
Original Assignee
Robert Bosch Hausgeraete GmbH
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Application filed by Robert Bosch Hausgeraete GmbH filed Critical Robert Bosch Hausgeraete GmbH
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Publication of DE1602239B2 publication Critical patent/DE1602239B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1602239C3 publication Critical patent/DE1602239C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D41/00Application of procedures in order to alter the diameter of tube ends
    • B21D41/04Reducing; Closing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Extraction Processes (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description

  • Verfahren zum Reduzieren des Durchmessers dünnwandiger Metallrohre und Vorrichtung zum Ausüben des Verfahrens. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Reduzieren des Durchmessers dünnwandiger Metallrohreg vorzugsweise auf weniger als die Hälfte des ursprünglichen Durchmessers.
  • Ein beiderseits stark reduziertes Rohrstück wird beispielsweise als sogenannter Trockner bei Kühlaggregaten verwendet. Dieses Rohratück hat in seinem Mittelabschnitt einen verhältnismäßig großen Durchmesser und ist mit einem Mittel gefüllt, welches die in dem hindurchströmenden verflüssigten Kältemittel enthaltenen Wasseranteile aufnimmt. Die beiden Enden dieses Rohrstücks müssen sehr stark reduziert werden, da das an das eine Ende des Rohrstücks anzuschließexide Zuführungsrohr Und vor allem das-an das andere Rohrende anzuschließende, als Drossel dienende Abführungsrohr, seihr -geringen Durchmesser haben. Das Herstellen der erforderlichen starken Verminderung der Rohrenden bei dem erwähnten Trqckner für Kühlaggregate ist fertigungstechhisch schwierig. Es ist bekannt, zum Reduzieren von Rohrenden handelsübliche-Hämmerreduziermaschinen zu verwenden, die ein außerordentlich starkes Arbeitsgeräusch verursachen und mit denen nur eine sehr geringe Verminderung der Rohrquerschnitte möglich ist. Ist eine etwas stärkere Reduzierung eines Rohrendes erforderlich, so müssen nach Auswechseln der Reduzierwerkzeugein der Maschine die Rohrstücke ein zweites oder drittes mal zur weiteren Bearbeitung in die Hämmerreduziermaschine eingeführt werden. Das Arbeitsverfahren ist daher nicht nur außerordentlich umständlich, sondern auch so teuer, daß seine Anwendung in d'er Massenfertigung unwirtschaftlich ist. Man hat daher zur Verminderung der Herstellungskosten die rohrförmigen Trockner aus mehreren Rohrteilen verschiedenen Durchmessers zusammengesetzt. Diese-Rohrteile wurden durch löten oder Schweißen miteinander verbunden, so daß auch hierbei die Herstellung immer noch sehr umständlich und teuer ist.
  • Es ist auch beispielsweise aus-der Munitionsfertigung her bekannt, den Durchmesser von-rohrförmigen Patronenhülsen oder Kartuschen mit Hilfe von Reduziermatrizen an einem Ende zu verringern. Hierbei handelt es sich aber um eine-Verhältnismäßig geringe Verminderung des Rohrquerschnittsq die in ein oder zwei.Arbeitsgängen-ausgeführt werden konnte. Sofern zwei Arbeitsgänge verwendet wurden,-mußte der rohrförmige Körper aus der einen in die andere Arbeitsvorrichtung umgelegte bzw. die-R-eduzierwerkzeuge ausgewechselt werden. Dieses bekannte Verfahren ist ebenfalls umständlich-und teuer und für eine wirtschaftliche Massenfertigung ungeeignet, wenn eine verhältnismäßig starke Reduzierung des Hohrdurchmessers erforderlich ist, Der Erfindung liägt nun die Aufggbe zugrundeg das Reduzieren on Rohrenden" bei denen eine besonders starke Verminderung des Rohrquerschnitts erforderlich iät, zu vereitigachen und zu verbilligeh sowie eine für die Massenfärtigung geeignete wirtschaftliche Herätellung-zu erzielen.' d r#ErfIndung-WAfdenAle genannten"Xachteil*«e vermieden-Na,ih e - ä und die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß die Verminderung 0 8 0 u -9 di-e#ig dürch- e, n6 von Reduziermatrizen mit fortschreitend geringerem Innendurchmesser erfolgt.
  • Durch Anwendung einer größeren Anzahl der erfindungsgemäßen Reduziermatrizen mit fortschreitend geringerem Innendurchmesser können auch die Enden von beispielsweise aus Kupfer oder Aluminium bestehendengsehr dünnen und empfindlichen Rohren aber auch von Stahlrohreh in einem zuverlässig wirkenden Arbeitsverfahren auf einen vielfach verringerten Durchmesser reduziert werden.
  • Eine besonders für die Massenfertigung geeignete vorteilhafte Vorrichtung zum Ausüben des erfindungegemäßen Verfahrens besteht nach einem weiteren Erfindungegedanken darin, daß die Stufenmatrizen sowie eine entsprechende Anzahl von Haltevorrichtungen für die Metallrohre einerseits an einem hin- und herbewegten Tragteil und andererseits an einem schrittweise umlaufenden Rundtisch auf einer Kreislinie derart angeordnet sind, daß bei jedem Arbeitehub der Maschine für alle vorhandenen Metallrohre jeweils die Matrize mit dem nächstfolgenden geringeren Innendurchmesser zur Anwendung kommt.
  • Diese Vor2ichtung, die verhältnismäßig klein ausgebildet werden kann, ermöglicht ein sehr einfaches und völlig zuverlässiges automatisches Reduzieren von Metallrohrenden auf einen vielfach kleineren Durchmeseer, wobei lediglich das Einsetzen des noch nicht reduzierten Rohres und das Herausnehmen des fertig reduzierten Rohres von Hand ausgeführt werden.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der.Erfindung an einem Ausführungsbeispiel mit zwei verschiedenen Haltevorrichtungen für das zu reduzierende Metallrohr veranschaulicht. Es zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt durch die mit einer heb- und senkbaren Druckplatte sowie einen schrittweise umlaufenden Rundtisch versehene Reduziervorrichtung nach Linie I - I in Fig. 2; Fig. 2 eine Draufsicht der Fig. 1 mit mehreren, in verschi-edenen Ebenen durchgeführten Schnittent Fig. 3 einen Längsschnitt durch ein in der heb- und senkbaren Druckplatte der Reduziervorrichtung angeordnetes federndes Druckstück nach Linie III - III der Fig. 2; Fig. 4 einen Längsschnitt durch eine Haltevorrichtung zum Reduzieren des zweiten Endes des Metallrohres; Fig. 5 einen Schnitt durch den Bodenteil des stillstehenden -Gehäuses der Reduziervorrichtung nach Linie V - V der Fig. 4 und die Fig. 6 bis 10 verschiedene Stufenmatrizen mit zunehmend geringerem Durchmesser der Verformungsbohrung für das eine Ende des Metallrohres, wobei in Fig. 10 noch ein Kalibrierdorn für das fertig reduzierte Rohrende dargestellt ist, Die Reduziervorrichtung nach den Fig. 1 un4 2 weist oben eine heb- und senkbare Druckplatte 1 auf, die auf Bolzen 2 verschiebbar geführt ist, welche an dem feststehenden Gehäuse 3 der Reduziervorrichtung befestigt sind. In der Mitte der Druckplatte ist ein senkrecht nach oben gerichteter Zapfen 4 angeordnetg der in.eine Maschine eingespannt wird, welche im Betrieb die Druckplatte 1 aus ihrer nicht gezeichneten oberen Ruhestellung in die gezeichnete untere Arbeitsstellung herunterdrückt und hierauf wieder in die obere Ruhestellung zurückhebt. In ihrer untersten Arbeitestellung stützt sich die Druckplatte auf einem Bund 5 der Bolzen 2 ab, wodurch die Lage der Druckplatte in ihrer Arbeitsstellung zusätzlich gesichert ist.
  • In einer Kreislinie 6 um den Zapfen 4 sind eine größere Anzahl Bohrungen 7 in gleichem Winkelabstand voneinander vorgesehen, in die Stufenmatrizen 8 eingesetzt sind, deren Verformungebohrung 9 im Uhrzeigersinn fortschreitend kleiner wird. Bei der im Arbeitsweg der Vorrichtung, der durch eine Pfeillinie Pf (Fig. 2) angedeutet ist, an erster Stelle A liegenden Matrize ist die Verformungsbohrung 9 nur wenig kleiner als der Durchmesser des zu reduzierenden Metallrohrs 10. Die im Arbeitsweg an letzter Stelle B liegende Matrize 8 hat eine entsprechend enge Verformungsbohrung 91 welche das endgültige Maß des zu reduzierenden Rohrendes bestimmt. Bei dieser im Arbeitsweg an letzter Stelle liegenden Matrize 8 ist vorteilhaft noch ein Reduzierdorn 11 vorgesehen, der durch das fertig reduzierte Rohrende hindurchgezogen wird und diesem eine genaue Paaoform gibt.
  • Im Bereich der Anfange- und Endetellung 0, Dp B der Reduzieryorrichtung, an der das jeweils fertig reduzierte-Metallrohr 10 ausgehoben"herausgenommen und jeweils ein neues Metallrohr eingesetzt-wird, hat die Druckplatte 1 einen Ausschnitt 12, so daß ein sich über drei Bohrungen 7 erstreckender Randabschnitt der Druckplatte 1 fo-rtfällt und nach oben ein freier Raum für das Herausnehmen und'Einsätzen der Metallrohre ent# steht. In der auf den Ausschnitt 12 in der Arbeitsrichtung der Vorrichtung folgenden Bohrung-der Druckplatte ist keine Matrize! sondern das in Fig. 3-dargestellte Druckstück 13 angeordnet, das an seinem unteren Ende einen nach oben federnd angeordneten rahrförmigen Druckdorn 14 hat. Die Aufgabe dieses Druckstücks 131 14 wird im Nachfolgenden näher erläutert.
  • In dem feststehenden Gehäuse 3 der Reduziervorrichtung ist ein senkrechter Lagerzapfen 15 befestigt, auf dem ein aus zwei beispielsweise durch Gewindebolzen miteinander verbundenen Platten 1.6,- 17 bestehender Rundtisch drehbar gelagert ist. In der Umfangerandfläche der Platte-17 sind eine Anzahl Bolzen 18 eingeschraubt9 d#e eine über die Handfläche der-Platte 17 überstehende Rolle 19 tragen. Je zwei dieser Rollen Atehen-mit einem intermittierend arbeitenden Triebwerk 209 beispielsweise einem Pergus-on---Triebw-erk.in Eingriff. Dieses Triebwerk 20 dreht im_ Betrieb den Rundt-.isch_16, .17 in dem durch die Pfeillinie Pf angezei ten Uhrzeigersinn jeweils um ein dem Winkelabstand zwi-9 sehen den Matrizen 8 bzw. den Matrizenbohrungen 7 entsprechendes Maß weiter, worauf eine Ruhepause eintritt. Während dieser Ruhepause findet durch Herunterdrücken der Druckplatte 1 jeweils ein-. im Nachfolgenden näher beschriebener Verformungsarbeitsgang des Metallrohres 10 statt.
  • In der oberen Platte 16 des im Betrieb umlaufenden Rundtischs sind gleichachsig zu den Matrizenbohrungen 7 und auf der gleichen Kreislinie 6 wie diese eine entsprechende Anzahl Bohrungen 21 vorgesehen, und zwar auch in demjenigen Abschnitt der Platte 16, die unter dem Ausschnitt 12 der Druckplatte 1 liegt, so daß also drei Bohrungen 21 mehr als Matrizenbohrungen 7 vorgesehen sind. In die Bohrungen 21 ist jeweils eine Fassung 22 begrenzt längsverschiebbar eingesetzt. In ihrer zylindrischen Außenwand hat die Fassung 22 eine Längsnut 23, in die ein Führungsstift 24, beispielsweise das Ende einer Schraube, einfaßt. Innen hat die Fassung 22 eine nach oben enger werdende konische Bohrung, in die der außen entsprechend konische Endabschnitt einer spannzangenartig ausgebildeten Haltevorrichtung 25 für ein zu reduzierendes Me#allrohr 10 von unten hineinragt. Diese Haltevorrichtungen 25 sind, wie aus den Fig. 1 und 4 ersichtlich ist, in einer entsprechenden Bohrung der unteren Platte 17 des im Betrieb schrittweise umlaufenden Rundtischs 16, 17 befestigt'. Jede Haltevorrichtung hat innen ein Führungsrohr 26, auf das jeweils ein zu reduzierendes Metallrohr 10 aufgeschoben wird. Ferner hat jede Haltevorrichtung mehrere sich außen längs des aufgesteckten Metallrohres erstreckende federnde Arme 27, die zum Festhalten des Rohres 10 gegen dieses gedrückt werden.
  • Zu jeder Fassung 21 ist in dem Rundtisch 16,-17 eine-Anhebevorrichtung vorgesehen,'die jeweils aus einer in einem Lager 28 drehbaren Wippe 29 besteht. Das eine Ende dieser Wippe ist.gabelförmig ausgebildet und die Gabelarme 30 fassen, wie besonders aus Fig. 1 ersichtlich ist, unter das untere Ende der zugehörigen Fassung 22. Auf dem anderen Ende 31 der Wippe 29 liegt ein Stift 32 auf, welcher in der Platte 16 verschiebbar geführt ist. An einer 'bestimmten Stelle der Druckplatte 1 ist ein unten aus dieser herausragender Nocken 33 vorgesehen, der im Abstand von der Stelle 0 in Fig. 2 angeordnet und dessen Lage aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist. Sobald der schrittweise umlaufende Rundti'sch 16, 17 den Stift 32 unter den Nocken 33 bringt, drückt dieser bei der Abwärtsbewegung der Druckplatte 1 den Stift 32 herunter, welcher ein entsprechendes Verschwenken der Wippe 29 in ihrem Lager 28 bewirkt. Dabei wird von den Gabelarmen 30 der Wippe die Fassung 22 aus der in der linken Seite der Fig. 1 gezeichneten Stellung, in der sie die federnden Arme 27 der spannzangen-artigen Haltevorr.ichtung fest umspannt und zusammendrückt, in die in der rechten Seite der Fig. 2 gezeichnete Stellung angehoben. Dadurch werden die federnden Arme 27 freigegeben, so daß sie das fertig reduzierte Rohrstück 10 nicht mehr fest umspannen und dieses daher aus der betreffenden Haltevorrichtung 25 herausgezogen werden kann.
  • Da zum sicheren Festhalten des Rohres 10 während der verschiedenen Arbeitaschritte der Maschine die federnden Arme 27 das Metallrohr 10 mit festem Klemmeitz halten müssen und ferner bei Anwendung eines Schmiermittels zum leichteren Einsetzen der Rohre in die Fassung dieses Schmiermittel den HaftsItz der Rohre in der Haltevorrichtung begünstigt) kann es zweckmäßig sein, zum Lösen des Rohres aus der Haltevorrichtung noch einen besonderen Anhebebolzen zu verwenden. In den Fig. 1 und 4 sind zwei verschiedene Ausführungen eines derartigen Anhebebolzen veranschaulicht.
  • In der Fig. 1 links ist ein Anhebebolzen 34 dargestellt für ein Metallrohr 10, dessen oberes Ende verformt wird und dessen unteres Ende noch unverformt istg also den Durchmesser des Rohres 10 hat und sich mit diesem Ende auf einem Bund 35 der Haltevorrichtung abstützt. Der Anhebebolzen 34 ist längsverschiebbar in der spannzangenartigen Haltevorrichtung 25 geführt und ragt unten mit seinem Endabschnitt 36 aus der Haltevorrichtung heraus. An seinem oberen Ende hat der Anhebebolzen einen kegelförmigen Kopf 37, der sich mit seiner Unterseite auf dem oberen Ende .des Rohres 26 der spannzangenartigen Haltevorrichtung abstützt und dadurch gegen weiteres Verschieben nach unten festgehalten wird. Die Oberfläche des Kegelkopfes 37 liegt an der Innenseite des kegelförmig verformten Abschnitts des Rohres 10 an und dient gleichzeitig dazu, den kegelförmigen Übergang des zu reduzierenden Rohrendes in den verschiedenen Arbeitestellungen abzustützen. Nachdem das Metallrohr 10 an seinem oberen Ende sein reduziertes Endmaß erreicht hat, dient der versdhiebbare Bolzen 34 zum Anheben des Metallrohres 10. Zu diesem Zweck ist unter dem im Betrieb schrittweise umlaufenden Rundtisch 16, 17 auf der stillstehenden Bodenplatte des Gehäuses 3 ein in den Fig. 4 und 5 dargestellter Nocken 38 mit einer geneigten Auflauffläche angeordnet. Dieser Nookon 38 eitzt unter der an der Stelle N in Fig. 2 befindlichen Festhaltevorrichtung für ein Metallrohr. Sobald-der umlaufende Rundtisch eine Haltevorrichtüng 25 in die Stelle D bewegt, läuft'das-untere Ende 36 des Bolzens 34 auf den Nocken 38 auf, wodurch der Bolzen entsprechend nach oben verschoben wird und sein oberer kegelförmiger Kopf 37 das Metallrohr 10 entsprechend anhebt, Aus der Fig. 2 ist ersichtlich, daß die Reduziervorrichtung eine größere Anzahl Haltevorrichtungen 25 und Matrizen 8 aufweistt jedoch durch die Ausnehmung 12 der Druckplatte 1 sind wie schon gesagt, drei Matrizen 8 weniger als Haltevorrichtungen vorgesehen. Ferner zeigt die Fig. 2 drei in verschiedenen Ebenen geführteSchnittausichten X, Y und Z.'Der Abschnitt X zeigt eine Draufsicht der oberen Platte 16 des Rundtischs, der Abschnitt Y eine Draufsicht der Wipphebel 29 und an einer Stelle nach Abnehmen des Wipphebels eine Draufsicht eines Lagers 28t während der Ab- schnitt Z die Anordnung der Schrauben 18 mit den Rollen 19 zeigt, die mit dem intermittierend arbeitenden Triebwerk 20 in Eingriff stehen.
  • Die Fig. 6 bis 10 zeigen an mehreren Matrizen 8 mit zunehmend abnehmendem Durchmesser der Verformungsbohrung 9 den allmählich fortschreitenden Reduziervorgang. Die Pig. 6 stellt beispielsweise--die in der Arbeitsfolge an erster Stelle und die Fig. 10 die in Arbeitsfolge an letzter Stelle liegende Matrize 8 dar, in der auch-.d-er Kalibrierdorn 11 angeordnet ist. Aus den Fig. 6 bis 10 ist ferner ersichtlichg daß das langsam reduzierte Ende der Metallrohre.,10.-fortschreitend etwas länger wird, Die Pig. 4 zeigt eine Haltevorrichtüng 25', 271, die in einer zweiten Reduziervorrichtung angewendet wird, nachdem die Metallrohre 10 in der ersten Reduziervorrichtung gemäß den Fig. 1 und 2 an ihrem einen Ende fertig reduziert worden sind. Pei der Fig. 4 fehlt in der Haltevorrichtung 251 das innere Rohr 26 und die Anhebevorrichtung besteht aus einem Rohrstück 341. Dieses hat einen im unteren Bereich der federnden Arme 271 liegenden Kopf 37', der sich mit seiner Unterseite auf einer Schulter 35' der Haltevorrichtung abstützt. In seinem oberen Ende hat dieser Kopf eine kegelförmige Vertiefung, in der sich` 'd'är entsprechend kegelförmige Abschnitt des Metallrohres 10 abstützt. Das bereits verjüngte Ende des Metallrohres 10 ragt dabei in die Bohrung der rohrförmigen Anhebevorrichtung 351 hinein. Das untere Ende 361 der Anhebevorrichtung 35' ragt unten aug'der Haltevorrichtung 25# heraus und wird in der gleichen Arbeitsstellung D(Fig. 2) wie bei der Vorrichtung nach den Fig. 1 und 2 von dem Nocken 38 betätigt. Die Reduziervorrichtung mit den Haltevorrichtungen 251 nach Fig. 4 arbeitet im übrigen in der gleichen Weise wie die Reduziervorrichtung nach den Fig. 1 bis 3, deren Wirkungeweise im Nachfolgenden erläutert ist.
  • Im Betrieb führen die beiden Bewegungsteile der Reduziervorrichtung, nämlich die Druckplatte 1 und der Rundtisch 16, 17, abwechselnd ihre Arbeitsbewegungen aus. Sobald sich die Druckplatte 1 in ihrer oberen Ruhelage befindet, dreht das Triebwerk 20 den Rundtisch 16, 17 in dem duroli-die Pfeillinie Pf angedeuteten Uhrzeigersinn um einen Schaltschritt weiterg welcher dem Winkelabstand zwischen den Haltevorrichtungen 25 bzw. äen Matrizen 8 entspricht, worauf der Rundtisch in einer Ruhepause stehen bleibt. Während dieser Ruhepause wird die Druckplatte 1 aus ihrer oberen Ruhelage in die in Fig. 1 gezeichnete untere Arbeitsstellung gedrückt, wobei die Stufenmatrizen 8 das ihnen zugekehrte Ende der Metallrohre 10 entsprechend reduzieren.
  • Sobald die Haltevorrichtung 25 mit dem zuerst eingesetzten Metallrohr 10 an die Stelle B (Pig. 2) kommt, wird die letzte Reduzie-
    rung des Rohrendes ausgeführt, wobei auch der Kalibrierdorn 11
    und hindurchgezogen
    durch das reduzierte Rohrende hindurchgedrückt'11wird. Beim näch-
    sten Schaltschritt deä Rundtischs 16, 17 kommt die betreffende Haltevorrichtung an die Stelle C der Fig.'2, wobei der Nocken 33 den Kipphebel 29 betätigt, welcher die Fassung 22 in die in Fig. 1 rechts dargestellte Lage hochdrückt. In dieser Stellung können sich die federnden Arme 27 der spannzangenartigen Haltevorrichtung 25 etwas aufbiegen und das Metallrohr 10 freigeben. Beim darauffolgenden Slehaltschritt des Rundtischs kommt die betreffende Haltevorrichtung in die Stellung D der Fig. 2, wobei das untere Ende 36 des Anhebebolzens auf den Nocken 38 aufläuft und das-obere Ende 37 des Anhebebolzens das fertig reduzierte Metallrohr 10 aus der Haltevorrichtung 25 heraushebt. Beim nächstfolgenden Schältschritt des Rundtischs kommt die Haltevorrichtung mit dem angehobenen Metallrohr in die Stellung E der Fig. 2, worauf die Reduziervorrichtung vorübergehend ausgeschaltet und das fertige Metallrohr 10 von Hand ausgehoben wird. Während der erwähnten Ausschaltpause wird in die entleerte Haltevorrichtung 25 ein neues Metallrohr 10 von Hand eingesetzt und die Reduziervorrielltung wieder eingeschaltet. Sobald jetzt der Rundtisch 16,-17 den nächsten Schaltschritt ausführt, kommt die Haltevorrichtung 25 mit* dem neu eingesetzten Metallrohr 10 unter das in Fig. 3 dargestellte Druckstück, dessen federnder Stempel 14 beim nachfolgenden Herunterdrücken der Druckplatte 1 in ihre untere Arbeitsstellung die noch lose Fass ung 22 entsprechend herunterdrückt. Dabei umspannt die Fassung 22 die federnden Arme 27 der Haltevorrichtung und drückt diese fest gegen das neu eingesetzte Metallrohr 10, welches nun während der übrigen folgenden Arbeitsgänge, bei denen das in der Stelle A beginnende Reduzieren des Rohrendes stattfindet, sicher festgehalten wird. Sobald das eingespannte Metallrohr sämtliche Arbeitestellungen der Reduziervorrichtung durchlaufen hat und in die Stellung B nach Fig. 2 kommt, wiederholen sich die bereits beschriebenen Vorgänge. In der dargelegten Weise werden sämtliche Haltevorrichtungen nacheinander mit je einem zu reduzierenden Metallrohr beschickt, so daß bei jedem Arbeitssehritt der Vorrichtung ein fertig reduziertes Rohr herausgenommen und ein neues Metallrohr eingesetzt worden.
  • Wie schon erwähnt arbeitet'die Reduziervorrichtung mit den Halte-. vorrichtungen nach Fig. 4 in der gleichen Weise wie die Vorrichtung nach den Pig. 1 und 2. In der-Stellung D (Fig. 2) läuft das untere Bnde 361 der Anhebevorrichtung,351 auf den Nocken 38 auf und hebt daa auch am zweiten Ende reduzierte Metallrohr 10 aus der Haltevorrichtung 251 aue.

Claims (2)

  1. -Patentansprüche 1. Verfahren zum Reduzieren des Durchmessers dünnwandiger Metallrohreg vorzugsweise auf weniger als die Hälfte des ursprünglichen Durchmesse ra, dadurch gekennzeichnet, daß-die Verminderung des Durchmessers stufenweise durch eine entsprechende Anzahl von Reduziermatrizen (8) mit fortschreitend geringerem Innendurchmesser erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung zum Ausüben des-Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnetg daß die Stufenmatrizen (8) sowie eineentsprechende Anzahl von Haltevo rriohtungen (25, 251) für die Metallrohre-(10) einerseits an einem hin- und herbewegten-Tragteil (Druckplatte 1) und andererseits an einem sohrtttweise umlaufenden Rundtisch (169 17) auf eJ.Yler Kreialinie (6) derart angeordnet oindg daß bei jedem Arbeiteaehritt der Naächine für alle vorhandenen Metallrohre (10) jewelle die Matrize (8) m:tt dem nächatfolgenden geringeren Innendurchmeseer (Verformungebohrung 9) zur. Anwendung kommt. 3. Vorrichtung zum Auaüben des Verfahrene nach Anspruch 1, inebeaondere für die Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeio'hnotg- daß mindestens der in der Stufenreihe an letzter. ßt-elle-(B) liegenden Matrize (8) mit der kleineten'Verf-ormungebohrung---(9):ein Dorn (11) zum Kaltbrieren dee Innendurchmeeaers dea. -reduzierten Rohrabo..ohni.tte zugeordnet let,. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch-gekonnzeichnetg daß der Kalibrierdorn (11) in der zugehörigen Matrize 8 zentrisch -zu deren Bohrung (9) befestigt ist. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der auf- und abwärts bewegten Druckplatte (1) vor der auf der Kreislinie (6) an erster Stelle (A) liegenden Matrize (8) ein Druckstück (13) angeordnet ist, welches eine im Rundtisch (16, 17) angeordnete Fassung (22) in eine Spannstellung zum Festhalten des MetaIlrohres (10) drückt. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der auf-und abwärts bewegten Druckplatte (1) hinter der an der letzten Stelle (B) des Arbeitsweges liegenden Matrize (8) ein weiteres der Stelle (E) zugeordnetes Druckstück (33) angeordnet istt das über eine im Rundtisch (16, 17) angeordnete Vorrichtung die jeweilige Fassung (21) aus ihrer Spannstellung löst. 7. Vorrichtung nach'jUispruch 6e dadurch gekennzei.oliiiet, daß die im Rundtisch (16, 17) angeordnete Vorrichtung aus einer Wippe (29) besteht, auf deren eines Enie bei entsprechender Einstellung des Rundtischs (16, 17) das Druckstück (33) Über einen Stift (32) einivirkt und deren anderes Er-J#e (30) dabei di-#' Fassung (22) aus ihrer Spannetellung hochdrück-'",. g. Torrichtung nach Anspruch 5, 6 oder 7, de(#ureb gekeiinnoJolinet, daß in jeder Haltevorrichtung (25, 251) ein (34,341) x -
    verschiebbar geführt ist, der sich an einer Schult-er des Metallrohres abstützt und dessen unteres, aus der Haltevorrichtung herausragendes Ende (36 bzw. 361) in der Stellung (D) des Arbeitsweges nach :Lösen der Spanneinrichtung (27 bzw.271) über einen feststehenden Nocken (38) läuftt der den Anhebebolzen (34 bzw. W) um einen bestimmten Betrag anhebt und dadurch das Metallrohr (10) um einen entsprechenden Betrag aus der Spanneinrichtung (27- bzw. 27') herausdrückt. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnete daß der Anhebebolzen (34) innerhalb des zu verformenden Rohres (10) bis in die Nähe der Matrize (8) reicht und an seinem der Matrize zugekehrten Ende einen kegelförmigen Kopf (37) hatg der die Verformung beim Reduzieren des Rohrendes erleichtert, 10. Vorrichtung nach Anspruch-8, dadurch gekennzeichnet, daß der Anhebebolzen (W) rohrförmig ausgebildet ist und im unteren-Abschnitt der Spanneinrichtung (271) der Haltevorrichtung (251) einen Kopf (371) hat, der sich auf einer Schulter (35') der Haltevorrichtung absützt und oben eine kegelförmige Bohrung zum Abstützen des entsprechend kegelförmigen Abschnitts des Metallrohre8 (10) hat.
DE19671602239 1967-07-13 1967-07-13 Vorrichtung zum schrittweisen Reduzieren des Durchmessers von wenigstens einem Endabschnitt eines Rohres Expired DE1602239C3 (de)

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DEB0093459 1967-07-13
DEB0093459 1967-07-13

Publications (3)

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DE1602239A1 true DE1602239A1 (de) 1970-08-06
DE1602239B2 DE1602239B2 (de) 1976-01-08
DE1602239C3 DE1602239C3 (de) 1976-08-19

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2475946A1 (fr) * 1980-02-14 1981-08-21 Haut Rhin Manufacture Machines Machine de matricage en continu

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2475946A1 (fr) * 1980-02-14 1981-08-21 Haut Rhin Manufacture Machines Machine de matricage en continu

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DE1602239B2 (de) 1976-01-08

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