DE1601554A1 - Rotor fuer Gasturbinentriebwerke - Google Patents
Rotor fuer GasturbinentriebwerkeInfo
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- DE1601554A1 DE1601554A1 DE19671601554 DE1601554A DE1601554A1 DE 1601554 A1 DE1601554 A1 DE 1601554A1 DE 19671601554 DE19671601554 DE 19671601554 DE 1601554 A DE1601554 A DE 1601554A DE 1601554 A1 DE1601554 A1 DE 1601554A1
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D3/00—Machines or engines with axial-thrust balancing effected by working-fluid
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- Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
Rotor für Gasturbinentriebwerke
Die Erfindung bezieht aioh auf Gasturbinentriebwerke und
insbesondere auf einen sioh drehenden Bauteil oder auf
sich drehende Bauteile für derartige Triebwerke,
Gasturbinentriebwerke weisen einen sioh drehenden Bauteil auf, der üblicherweise als Rotor bezeichnet wird und von
diesem Rotor aus eratreoken aioh Schaufeln in einen ringförmigen Gasströmungsweg, der sioh duroh das Triebwerk
hindurch erstreckt. Im allgemeinen ist der Rotor drehbar duroh eine Anzahl von Lagern gelagert. Damit sioh
der Rotor thermisch aus-dehnen kann und damit die Spannungen im Rotor auf ein Minimum herabgesetzt werden können,
ist der Rotor lediglich mittels eines Druck- oder Sohublagers gelagert, wobei die Üblichen Lager eine relative
Axialbewegung des Rotors ermöglichen. Bei diesem Aufbau wird das Drucklager, der Gesamtsumme der axialen
Kräfte ausgesetzt, die auf den Rotor übertragen werden·
Sei/R. . "
009884/0385 —a*
Diese Kräfte umfassen die Reaktionskräfte an den Rotorschaufeln,
die entstehen, wenn diese Rotorschaufeln
den Gasstrom komprimieren oder wenn diese Rotorschaufeln vom Gasstrom angetrieben werden«, Zusätzliche Kräfte
werden duroh Gasdrucke erzeugt, die auf die radial sich
erstreckenden Teile des Rotors einwirken» Einige dieser Gasdrucke, nämlich insbesondere diejenigen, die auf die
Schaufelabschnitte des Rotors einwirken, sind vorherbestimmbar und können deshalb durch die Gestaltung des Rotors
kompensiert werden. Dies ist der fall, weil die Größe dieser Kräfte hauptsächlich vom Druck des Ringgasstromes
an dieser Stelle abhängt und dies ist eine Funktion des Triebwerksbetriebszustandes.
Die Gasdrucke, die jedoch auf den Rotor zwischen den
Schaufelabschnitten einwirken, sind nicht voerherbestimm— bar* Es war üblich, Dichtungen an den Enden der Schaufelabschnitte
des Rotors vorzusehen, um die Gasverluste aus dem ringförmigen Gasstrom auf einen Minimalwert
herabzusetzen. Das Gas, welches an diesen Dichtungen vorbeiströmte, wurde duroh Kammern geführt, welche zu
den radialen Abschnitten des Rotors hin geöffnet waren und weiterhin wurde dieses Gas duroh Leitungen zu einem
stromab gelegenen Abschnitt des ringförmigen Gasstromes geleitet. Eines der Probleme, welche bei einem derartigen
Aufbau auftreten, besteht darin, daß, wenn die Dichtungen
abgenutzt werden, eine zunehmende Gasströmung .
009884/0385
durch
durch die Kammern einen erhöhten Druck erzeugt und zwar
wegen des Widerstandes der Gasleitungen«,
Diese Druckerhöhung verändert lediglich die resultierende Kraft, die auf das Schublager ausgeübt wird und es
kann sogar die Schließung dieser resultierenden Kraft verändert werden* Wenn diese Inderungen während des normalen
Sriebwerkbetriebes auftreten, kann die Lebensdauer des Schublagers ganz wesentlich beeinträchtigt werden«
Es ist ein Ziel der Erfindung, die auf den sich drehenden
Bauteil oder auf die sich drehenden Bauteile von Gasturbinentriebwerken einwirkenden axialen Kräfte auf
ein Minimum herabzusetzen und in einer Richtung auszurichten und av/ar unabhängig von Leckagen an der Dichtung,
während des normalen Iriebwerkbetriebes·
Gemäß der Erfindung ist eine Einrichtung für ein Gasturbinentriebwerk
vorgesehen, welches einen ringförmigen Strömungsweg für einen Gasstrom aufweist, einen sich
drehenden Bauteil, der aus einem Rotorpaar besteht, die Schaufeln auf weisenj die sich in den Gasstrom hinein
erstrecken, wobei zwischen den Rotoren ein Wellenabschnitt
mit verhältnismäßig kleinem Durchmesser vorgesehen ist,
und viobei die Rotoren und Schaufeln Kräften ausgesetzt
sind 9 die eine Äxialbeaufschlagung des sich drehenden
Bauteiles erzeugen, welches sich in der.Größe und Sich
tung
tung unter verschiedenen Betriebsbedingungen des Triebwerkes
ändert, -wobei ein Sohublager vorgesehen ist, um den sich drehenden Bauteil drehbar zu lagern und wobei
erfindungsgemäß wenigstens zwei getrennte Kammerbauteile vorgesehen sind, um Kammern zu bilden, die im allgemeinen
ringförmige Wandungen und gegenüberliegende radiale Oberflächen des Rotors umfassen, wobei eine der
Kammern wenigstens eine im allgemeinen ringförmige Dichtung
zwischen der Wandung und den Rotoren aufweist und wobei Kanäle vorgesehen sind, die einen Strömungsweg
mit geringem Widerstand zwischen den Kammern und dem G-asstrom bilden, wobei in diesen Kammern der Druck des
Gasstromes aufreoht erhalten wird und zwar unabhängig von leokströmen des Gases duroh die Dichtungen und wobei
die radialen Oberflächen der Rotoren derart ausgewählt sind, daß die resultierende axiale Kraft, die auf den
sich drehenden Bauteil ausgeübt wird, auf ein Minimum herabgesetzt sind und während des normalen Betriebes
des Triebwerkes in einer Richtung wirksam ist.
Die im vorstehenden aufgeführten und weiteren Ziele und Merkmale der Erfindung sollen in der folgenden Beschreibung
unter Bezugnahme auf die !Figuren der Zeichnung erläutert
werden· Es zeigen;
Fig. 1 ein© vereinfachte Ansioht eines gemäß der Erfindung
ausgebildeten Gasturbinentriebwerkes,
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Fig. 2
RLg. 2 eine Längssennittansiaht des in ligo 1 dargestellten
Triebwerkes und
Fig. 5 eine Längsschnittansioht eines anderen Teiles des
in lig. 1 dargestellten Triebwerkes„
lig. 1 zeigt in vereinfachter Weise ein Zweistromtriebwerk
10, welches ein By-Pass-Geblase 11, einen Triebwerksabschnitt
12 und eine Mederdruckturbine 14 aufweist. Ein ringförmiges Gehäuse 15 bildet einen Lufteinlaß, wobei
die Luft durch das Gebläse 11 komprimiert wird, und wobei diese Luft an einer Reihe von Statorschaufeln 16
vorbei zu einer By-Pass-Luftaustrittsdüse 18 geleitet
wird, die durch das Gehäuse 15 und einen äußeren Gehäuseteil 19 des Triebwerkes 10 gebildet wird. Ein Teil
der Gebläseaustrittsluft tritt in einen ringförmigen Kanal 20 ein und wird zum Triebwerksabsohnitt 12 geführt,
welcher einen Kompressor 21 aufweist, der die Luft hoch komprimiert um diese an eine Brennkammer 22 abzugeben.
Brennstoff wird in die Brennkammer 22 durch an sich bekannte
Vorrichtungen eingespritzt und das sich ergebende Brennstoff-Luftgemisch wird in an sich bekannter Weise
gezündet, um einen ringförmigen heißen Gasstrom hoher Geschwindigkeit zu erzeugen. Der heiße Gasstrom, der
aus der Brennkammer 22 austritt, geht duroh eine Triebwerks turbine 23 und duroh eine Gebläsetürbine 14 hinduroh.
Der aus der Geblaseturbine 14 austretende heiße
009884/0385 Gasstrom
Gasstrom tritt durch, eine Düse 24 aus. Dadurch wird eine
Antriebskraft des Triebwerkes 10 erzeugt, welche zusätzlich zu der Antriebskraft wirksam ist, die durch die
Luft erzeugt wird, welche aus der By-Pass-Austrittsdüse
18 austritt.
Der Rotor der Turbine 23 und der Rotor des Kompressors 21 sind miteinander verbunden, um einen Triebwerksrotor
25 zu bilden. In gleicher Weise sind der Rotor der Niederdruckturbine
14 und· der Rotor des Gebläses 11 miteinander verbunden, um einen Gebläserotor 26 zu bilden,
der konzentrisch zum Triebwerksrotor 25 angeordnet ist. Der Triebwerksrotor 25 ist drehbar mittels einer Reihe
von Kugellageranordnungen 27 und durch das Sclrublager
28 gelagert· Der Gebläserotor 26 ist durch, eine Reihe
von Kugellagern 29 und durch das Schublager 30 gelagert«, Die Kugellager 27 und das Schublager 28 sind an radialen
Streben 31» 33 und 32 gelagert, die sich zu einem Triebwerksgehäuseabschnitt
34 des Triebwerkes 10 hin erstrekken. In gleicher Weise sind die Kugellager 29 und das
Schublager 30 mit den radialen Streben 31 t 33 und mit
den radialen Streben 35 verbunden, die sich ebenfalls zum Gehäuse 34 hin erstrecken« Wenn sioh das triebwerk
10 in Betrieb befindet, werden axiale Kräfte auf die Rotoren 25 und 26 ausgeübt und diesen axialen Kräften
wirken die Schublager 28 und 30 entgegen. Das Gebläse und der Kompressor 21 erzeugen bei der Kompression der
009884/0386 duroh
durch, diese Teile hindurchgehenden luft eine Reaktionskraft
in Vorwärtsrichtung· Die Hochdruck- und Niederdruckturbinen 23 und 14 erzeugen bei der Entnahme von Energie
aus dem heißen Gasstrom Reaktionakräfte, die in Heekrichtung ausgerichtet sind. Zusätzlich erzeugen die
Bracke j, die duroh den ringförmigen Gas strom auf die Schaut©i£.l3sohnitte
des Gebläserotors und des Triebwerksrotora ausgeübt werden, axiale Kräfte an den Rotoren, die im
allgemeinen entgegengesetzt zu den Reaktionskräften sind, die durch das Gebläse, den Kompressor und die Turbine
erzeugt werden. Im allgemeinen können diese Kräfte derart in Beziehung zur Rotordrehzahl stehen, daß diese Kräfte
mit höherer Rotordrehaahl größer werden0 Es sei jedoch
bemerktg daß einige dieser Kräfte mit unterschiedlichen
Raten gegenüfe^i.3 aaäerea Kräften zunehmen. Daraus folgt,
daß die axialen Kräfte, welche die Drucklager aufnehmen
müssen, ihre Richtung ändern, wenn die Triebwerksdrehzahl erhöht wird, wobei diese Richtungsänderung zusätzlich
zur Änderung der Größe der Kräfte auftritt·
Zusätzliche axiale Kräfte, die auf die Rotoren 25 und 26 ausgeübt werdenf^Mehea duroh die Gasstrome s die verschiedenen
Quellen entstammen, wobei diese Gase verwendet werden,
ma die Rotoren zv;is©hen den Sehaufelabsehmitten zu
kühlen, ©des· abzugleichen. Gemäß der Erfindung werden die
Druckbelastungen auf den radial sich erstreckenden Abschnitten der Rotoren 25 und 26 auf Werten gehalten, die
DOS884/0386 bad
bewirken,
bewirken, daß die auf die Drucklager einwirkende resultierende Kraft auf ein Minimum herabgesetzt wird, und
eine konstante Richtung für den normalen zu erwartenden Betriebsbereich des Triebwerkes 10 aufweist, beispielsweise
für den Reiseflugbetrieb.
Es sei nun auf Mg. 2 Bezug genommen, welche im einzelnen das eigentliche Triebwerk 12 darstellt» Der Triebwerksrotor
25 weist eine Anzahl Kompressorsohaufein 36 auf,
wobei diese Schaufeln an einer Reihe von miteinander verbundenen Scheiben 37 montiert sind, wodurch ein mehrstufiger
Kompressorrotor gebildet wird. Die Scheiben 37 werden, von einem konischen Rotorelement 38 getragen, und
drehen sich mit diesem. Dieses Rotorelement 38 ist mit einer der Scheiben 37 verschraubt und ist an einer rohrförmigen
Welle 39 befestigt, welche im Schublager 28 gelagert ist. Dieses Schublager 28 ist an den radialen
Streben 32 mittels eines konischen Trägers 41 befestigt. Ein zweites konisches Rotorelement 40 erstreckt sich
von der rohrförmigen Welle 39 aus und ist mit dem Rotor der Hochdruckturbine 23 verschraubt. Diese Hochdruckturbine
23 weist eine Anzahl von Turbinensohaufein 43
auf, die in TJmfangsrichtung an Turbinenscheiben 44 montiert
sind. Es aind zwei derartige Scheiben 44 vorgesehen.
Die Turbinenscheiben 44 sind mittels eines konischen Turbinenrot ore lemente a 45 miteinander verbunden und ferner
mittels eines gebogenen ringförmigen Hitzesohildes 46.
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Ein
lin zweites konisches Turbinenrotorelement 47 ist an
der hinteren Scheibe 44 angeschraubt und ist in Kugellagern 27 gelagert. Dieses Kugellager ist durch nicht
dargestellte Einrichtungen an den radialen Streben 33 befestigt.
Ein ringförmiger Strömungsweg für den Gasstrom ist durch das Triebwerk 12 hindurch vorgesehen, wobei sich dieser
ringförmige Strömungskanal durch den Kompressor 21 und die Turbine 23 hindurch erstreckt. Der ringförmige Strömungsweg
durch den Kompressor 21 wird außen vom Triebwerksgehäuse 34 begrenzt, welches eine Anzahl von Kompressorschaufeln
48 trägt, die zwischen benachbarten Kompressorschaufelstufen angeordnet sind. Ein ringförmiger
Kanal 49 ist im Abstand vom Kompressorrotor angeordnet,
um die innere Begrenzung eines Kompressroraustrittsdiffusorkanales
zu bilden. Ein zweiter ringförmiger Kanal 51 ist am Kanal 49 angeschraubt und bildet die innere
Grenze eines gegabelten Kühlungskanal-es, der sich
um die Verbrennungskammer 22 herum erstreckt. Der ringförmige Kanal 51 ist an einem Turbinenleitkranz 52 befestigt,
welcher die Austrittsgase der Brennkammer 22 aufnimmt. Der Turbinenleitkranz 52 ist an einem ringförmigen
Kanal 53 befestigt, welcher die äußere Begrenzung des ringförmigen Strömungswegeβ durch die Turbine 23
bildet. Eine Anzahl von Turbinenaohaufeln 54 ist am Kanal
53 zwischen benachbarten lurblnenrotoreDhaufeln 43 be-
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festigt.
festigt. Der ringförmige Kanal 54 ist am Triebwerksgehäuse
34 mittels eines konischen Bauteile 55 befestigt der radiale Rippen 56 aufweist, die sich zum Kanal 54
hin erstrecken. Ein ringförmiger Kanal 57 ist hinter der hinteren Turbinensoheibe 44 angeordnet, um die inneren
Grenzen des ringförmigen Strömungsweges von der Hoohdruckturbine 23 zur liederdruckturbine 14 zu bestimmen«
Bin Teil des ringförmigen Gasstromes durch das Triebwerk
und/
12 wird zur Kühlung für andere Druckbeaufschlagungszwecke verwendet. In diesem Zusammenhang sei bemerkt, daß sich ein konischer Bauteil 60 vom Ende der Strebe 32 aus erstreckt und mit dem konischen Rotorelement 38 bei einer Dichtung 61 in Eingriff steht. Die Außenseite des konischen Bauteiles 60 begrenzt teilweise eine Kompressorauatrittadruckkammer 62, die von der Kompressorauatrittaluft unter Druck gesetzt wird, welche in die Kammer 62 duroh die Öffnung zwischen dem Kanal 49 und dem Kompressorrotor 21 eintritt. Die Luft strömt dann durch die Dichtung 61 hindurch und gelangt in eine Wiedergewinnungakammer 63, die am Umfang von einem ringförmigen Leitungabauteil 64 begrenzt wird, der an der Baals der radialen Streben 32 befestigt iat. Der Leitungabauteil 64 weiat öffnungen auf, damit die luft aua der Wiedergewinnungakammer 62 duroh einen Teil der Streben 32 hinduroh strömen kann, damit diese Luft an einer stromab gelegenen.Stelle
12 wird zur Kühlung für andere Druckbeaufschlagungszwecke verwendet. In diesem Zusammenhang sei bemerkt, daß sich ein konischer Bauteil 60 vom Ende der Strebe 32 aus erstreckt und mit dem konischen Rotorelement 38 bei einer Dichtung 61 in Eingriff steht. Die Außenseite des konischen Bauteiles 60 begrenzt teilweise eine Kompressorauatrittadruckkammer 62, die von der Kompressorauatrittaluft unter Druck gesetzt wird, welche in die Kammer 62 duroh die Öffnung zwischen dem Kanal 49 und dem Kompressorrotor 21 eintritt. Die Luft strömt dann durch die Dichtung 61 hindurch und gelangt in eine Wiedergewinnungakammer 63, die am Umfang von einem ringförmigen Leitungabauteil 64 begrenzt wird, der an der Baals der radialen Streben 32 befestigt iat. Der Leitungabauteil 64 weiat öffnungen auf, damit die luft aua der Wiedergewinnungakammer 62 duroh einen Teil der Streben 32 hinduroh strömen kann, damit diese Luft an einer stromab gelegenen.Stelle
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in .
in die Gasströmung zurückgeführt werden kann. Die hintere Seite der Wiedergewinnungskammer 63 wird durch einen ko~
nisGhen Bauteil 65 gebildet, der sich von der Basis der Streben 32 aus erstreckt und der mit der rohrförmigen
Welle 39 bei der Dichtung 66 in Eingriff steht.
J:la Seil der Luft im gegabelten Kühlungskanal der Ver-"brennmigskammer
wird verwendet, um die Otyrbinenschaufel
43 zu kühlen. Zu diesem Zweck sind verhältnismäßig große Öffnungen 67 im Kanalabschnitt 51 vorgesehen, um Luft
in eine Triebwerksrotorabgleichkammer 68 einzuführen
<> Diese Kammer wird teilweise durch einen ringförmigen Kanal
69 begrenzt, der sich vom hinteren Ende der Streben 32 aus zum Kanal 51 erstreckt, lerner wird diese Kammer
durch einen koais'elaea Bauteil 70 begrenzt , der sich
vom Kanal 51 aus erstreckt und der mit dem konischen
Rotorelement 40 bei der Dichtung 7$ in Eingriff steht»
Die Luft aus der Rotorausgleichskammer 68 geht dureh
die verhältnismäßig großen Öffnungen 74 im konischen Rotorelement 40 hindurch und gelangt ins Innere des Triebwerksrotors
25» wobei dieser Abschnitt durch ein Rohr 138 abgeschlossen ist, welches sich von der Basis des
konischen Rotor-elementee 40 zum Turbinen3?otorelement
47 hin erstreckte Eine Anzahl von Öffnungen 75 ist im
Verbindungselement 45 des Rotors vorgesehen? um Luft
aus dem Inneren des Triebwerkrotors 25 zu den Q}urbin©n<schaufeln
43 ^u leiten*» wobei diese Schaufeln Kanäle
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aufweis en,
aufweisen, die für Kühlzweeke vorgesehen sind. Ein Teil
der aus der Rotorabgleiahskammer 6S stammenden Luft geht
durch die Dichtung 73 hindurch und gelangt in eine Turbineneintrittakammer
76» um das äußere Ende der vorderen Turbinenseheibe 44 zu kühlen. Es ist ein Verhältnismäßig
großer Auslaß für die Kammer 76 vorgesehen, der durch einen Ringkanal 77 gebildet wird, der am Ende
des Kanalea 51 angeschraubt ist und der in axialem Abstand vom vorderen Ende des Turbinenrotors 44 angeordnet
ist. Die Luft in der Kammer 76 kann somit in den Gasstrom eintreten, wobei diese Luft für Kühlzwecke durch
die Turbine 23 hindurchgeleitet wird. Das hintere Ende der hinteren Turbinenscheibe 44 wird durch Kompressorrotorluft
gekühlt. Zu diesem Zweck ist eine Leitung 139 (!ig· 1) vorgesehen, die von einer Stufe des Kompressors
21 zu den Streben 33 führt, um Luft in die hohlen Streben 33 einzuleiten. Die Streben 33 sind an ihren inneren
Enden verschlossen und Leitungen 78 erstrecken sich zu einem ringförmigen Kühlluftverteiler 79, der
mit einer ringförmigen Terlängerung 80 des Turbinenrotorelementee
47 bei den Dichtungen 81 und 82 in Eingriff steht· Die Luft, die durch die Dichtung 81 hindurchgeht,
tritt in eine Turbinenaustrittskammer 83 ein, die teilweise vom vorderen Teil eines Ringes 84 begrenzt
wird, der an der Baais der Streben S3 befestigt ist,
Ferner wird diese Kammer duroh einen konisohen Kanal 85
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begrenzt, der sich nach vorn zu einem Ring 86 hin erstreckt,
der am Kanal 57 befestigt ist* Der Profilring 86 ist im Abstand vom Ende der TurbiEnenscheibe 44 angeordnet,
um einen Auslaß für die luft zu schaffen, die aus der Turbinenaustrittskämmer austreten will, damit
diese Luft in den heißen Abgasstrom aus der Turbine 23
eintreten kann»
Wenn das Triebwerk 10 in Betrieb ist, wirken die Drucke in den Kammern 62,.68, 76 und 83 auf den Triebwerksrotor
25 ein , um Axialkräfte zu erzeugen, die, wenn sie zu den vorher erwähnten Kräften hinzugeführt werden,
die durch den Kompressorrotor und den Turbinenrotor erzeugt werden, eine resultierende Axialkraft erzeugen,
die auf das Schublager 28 einwirkt« Da jede Kammer eine verhältnismäßig große Öffnung zum ringförmigen Gasstrom
hin aufweist, der durch das Triebwerk hinduroh strömt, werden die Kammern unter einem Druck gehalten, der dem
Druck des ringförmigen Gasstromes an dieser Stelle entspricht. Weiterhin bilden die relativ großen Öffnungen
einen vernaohlässigbaren Widerstand gegen t die Strömung
des Gases duroh diese öffnungen und dies führt dazu,
daß der Druok in den Kammern duroh eine Erhöhung der Strömung infolge einer Dichtungdleokage verhältnismäßig
unbeeinflußt ist.
Die Axialkräfte, die auf den Triebwerksrotor 25 einwir-
009884/0385
ken
ken und die sich aus den -Drucken in diesen Kammern ergeben,
hängen hauptsächlich vom Triebwerksbetriebszustand.
ab, de. diese Drucke direkt in Basiehung zum Triebwerksarbeitsapiel
stehen.
Die !lachen, auf die diese Kräfte einwirken, werden dadurch
ausgewählt, daß die Dichtung 73 am konischen Rotorelement 40 derart angeordnet wird, daß eine resultierende
■Axialkraft erzeugt wird, die, wenn sie den Kräften
hinzugeführt wird, die "durch den Kompressor und die Turbine erzeugt werden, eine endgültige auf das Schublager
28 einwirkende Axialkraft ergibt, die einen minimalen Wert hat. Zusätzlich die Anordnung der Dichtung 73 derart
gewählt, daß eine Änderung der !Richtung der axialen Kraft, die auf das Schublager 28 ausgeübt wird, erzeugt
wird, die unterhalb dea normalen Betriebsbereiches des Triebwerkes 10 liegt, um eine Axialkraft auf das Schublager
28 auszuüben, die in gleicher Richtung verläuft und die während dea normalen Betriebeszustandes des
Triebwerkes einen Minimalwert hat· Durch die Herabsetzung der Axialbelastung dea Schublagera 28 wird dessen
Betriebslebensdauer ganz erheblich erhöht·
Bs sei nun auf Fig. 3 Bezug genommen. Pig· 3 zeigt einen
ähnliohen Schubabgleich für den G-ebläserotor 26, wobei
bemerkt aei, daß Teile dieses Rotors nioht dargestellt aind. Der Gebläserotor 26 weiat eine Reihe von am Umfang
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montierten
montierten Schaufeln 90 auf, die sioli tob einer Gebläsesoheibe
91 aus erstrecken· Diese Scheibe 91 ist an einem
gestuften konischen Rot or element 92 angeschraubt» -welches
an einer rohrförmigen Welle 93 befestigt ist* Das konis©lie
Rotorelement 92 ist in einem Kugellager 29 drehbar gelagert© Das Kugellager 29 ist an einem konischen Bauteil
94 "befestigtρ tje.loner an einem flansch 95 der Ge-Oläsestatorschaufel
16 "befestigt ist. Di« rohrförmige Welle 93 ist im Schublager 30 gelagert» Das Schublager
30 ist durch nicht dargestellte Einrichtungen an der
Strebe 31 befestigt. Die rohrförmige Welle 93 erstreckt sich durch das Innere der rohrförmigen Triebwerksteile
39 hindurch zu einem konischen Rotorelement 96s welches
am Rotor d©3? ©©"bläsenieaerdruokturbine 14. "befestigt ist»
Der Rotor der Gefeläsesrlederdrucktu^Mn© 14 weist ■ ©ine
Reihe τοη. Turbinenschaufeln 97 aufs die in TJmfaags richtung
um miteinander verbundene Turbinenscheiben 98 herum angeordnet sind, um Turbinenschaufelstufen zu
bilden* Ein konisches Turbinenrotorelement 99 ist mit
einer der Türbinenscheiben 98 versohraubt imd ist drehbar
im Kugellager- 29 gelagert, welches an der radialen Strebe 35 mittels -eines konischen Trägers 100 befestigt
ist ο
Eine ringförmige Strömung durch das Gebläse 11 und die
Turbine 14 wirä mittels eines ringförmigen ß-eiiäußes 101
erzeugt,
erzeugt, -welche sich zwischen benachbarten Gebläseschaufeln
90 an der Basis dieser Schaufeln, erstreckt. Ein zweiter, ringförmiger Mantel 102 ist im Abstand von
der hinteren Kante der Gebläsescheibe 91 angeordnet und bildet die inneren Grenzen der ringförmigen Strömungsbahn und hierdurch wird ein Einlaß für das eigentliche
Triebwerk 12 gebildet. Die Gase, die durch das Triebwerk 12 hindurch strömen und die von der Hochdruckturbine 23 abgegeben werden, gelangen in eine ringförmige
Auslaßkammer, die durch die Abschnitte 53 und 57 begrenzt
wird. Diese Abschnitte erstrecken sich zu einem Niederdruckturbinen-Lei tkranz 103» der das Eintrittsende der
Uiederdruckturbine 14 bildet. Die äußere Begrenzung des
ringförmigen Strömungskanals durch die Hiederdruekturbine
14 wird durch das Triebwerksgehäuse 34 gebildet, welches
eine Anzahl von Turbinenschaufeln 105 trägt, die in Umfangsrichtung im Abstand voneinander zwischen benachbarten
Turbinensehaufelstufen 97 angeordnet sind.
Die innere Begrenzung des Strömungswegea durch die Turbine
14 wird durch die miteinander verbundenen Turbinenscheiben 98 gebildet, wobei diese Scheiben 98 mit den
Statorschaufeln 104 an Dichtungsstellen 105 in Eingriff stehen, wobei am vorderen Enie eine Dichtung 106 vorgesehen
ist. Die von der Turbine.14 fortführende Strömungsbahn wird am äußeren Umfang vom Gehäuse 34 begrenzt, und
am inneren Umfang duroh einen leitungsabsohnitt 107, der
in axialem Abstand gegenüber der hinteren Turbinenscheibe
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98 angeordnet ist· Dieae Strömungsbahn führt zu der in
3?ig. 1 dargestellten Austritts düse 24»
Wie bei dem Triebwerksabschnitt 12 wird ein Teil des Gasstromes, der durch das Gebläse 11 und die Turbine
14 hindurch strömt, für Kühlzwecke und für Zwecke der Druckbeaufschlagung verwendet· In diesem Zusammenhang
sei bemerkt, daß der Kanalabschnitt 102 mit der Scheibe 91 einen Einlaß für eine Gebläsedruckkammer 118 bildet,
die ferner von einem konischen Hingbauteil 119 begrenzt
wird, der sich vom Bauteil 94 aus erstreckt und der mit einem ringförmigen Vorsprung 120 des gestuften konischen
Rotorelementes 92 bei der Dichtung 121 in Eingriff steht. Die Luft, die in die Kammer 118 eintritt,
strömt durch die Dichtung 121 hindurch und kann in dem Gasstrom, der das Triebwerk durchsetzt, zurückgeführt
werden oder kann für andere Zwecke verwendet wenden»
Alternativ kann die Dichtung 121 mit Druck beaufschlagt werden, um luft durch die Kammer 118 zum Gebläseaustrittastrom
hin zu führen»
Ein Teil des Ausgangs dea Triebwerkskompreaaora 21 wird
verwendet, um die Hiederdruckturbine in einer Weiae zu
kühlen, die bei der Kühlung des Triebwerkes 12 verwendet wird. Zu diesem Zweck wird Luft aus den Streben 33 einem
hohlen Verteileranachluß 122 über eine Anzahl von
Leitungen 123 zugeführt. Der ringförmige Verteileran-
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sohluß
Schluß 122? der beispielsweise einen dreieckförmigen
Querschnitt haben kann, steht mit einem Plansch 126
des konischen Rotorelementes 96 an Dichtungen 125 und 124 in Eingriff, luft, die durch die Dichtung 124 hinduroh
geht, tritt in eine Turbinenrotorkarnmer 127 ein,
die teilweise durch einen konischen Bauteil 128 begrenzt ist, der sich von der Basis der Strebe 33 zum Bauteil
hin erstreckt« Die ringförmige Dichtung 106 weist einen
gewissen Spielraum auf, sod'aS ein verhältnismäßig gro.,er
Strömungsweg von der Kammer 127 2um Turbinen?inlaßabschnitt
des Hotors 14 gebildet wirdo
Die Luft» die durch die Dichtung 125 hindurch geht, geht dann duroh eine Öffnung 129 im konischen Rotorelement
96 hindurch und gelangt zu einer Rotorkühlkammer 137 im
Inneren des Turbineni?otors 14 <. Die Luftströmung wird
durch das Innere des Turbinenrotors 14 dadurch umgewälzt, daß eine verhältnismäßig dünnwandige rohrförmige Leitung
130 vorgesehen ist, die sich von der rohrförmigen Welle
93 zum konischen Turbinenrotorelement 99 hin erstreckt«
Eine verhältnismäßig große Öffnung 131 ist im konischen Rotorelement 99 vorgesehen, damit eine Luftströmung in
eine Turbinenaustrittskammer 132 eintreten kann, um den
hinteren Abschnitt des Turbinenrotors 14 zu kühlen· Eine
zusätzliche Zufuhr von Kühlluft in die Kammer 132 ist duroh die hohlen radialen Streben 35 vorgesehen, Wobei
diese Kühlluft von einer geeigneten Quelle stammt. Die
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Luft gelangt in eine ringförmige Verteile-rkammer, welche
durch ein konisches Leitungselement 133 gebildet wird, welches sich von der Basis der Streben 35 aus erstreckt
und welches "bei der Dichtung 135 mit einem Flansch 134
des Rotorelementea 99 in Eingriff steht„ Die Luft, die
in die Kammer 132 eintritt, geht durch die verhältnis-■#.ß^,g
große Austritts offaung hindurch, die durch den
ieittxßgsa'bsGhnitt 107 und das konische Element 136 gebildet
wird, welches sich von dort aus :lZut Basis der
Streben 35 hin erstreckt.
Wenn das Triebwerk 10 in Betrieb ist, erzeugt der Gasdruck in den Kammern 119 und 127 und in den Kammern
und 132 axiale Kräfte, die auf den &eblaserotor 2β einwirken»
Diese ICi=ä£m werden den Kräften hinzugefügt, die
durch das Gebläse 11 xwA die lieaerdruekturbiae 14 erzeugt
werden, um eine resultierende Axialkraft zu er=>
zeugen, die vom Schublager 30 aufgenommen werden muß»
Da die Kammern su dem ringförmigen Gasstrom hin offen
sind, hängt der Druck in diesen Kammern hauptsächlich vom Druck des ringförmigen Gasstromes an den speziellen
Yerbindungspunkten ab« Dadurch entspricht der Druck in der Kammer 118 im wesentlichen dem Gebläseaustrittadruck
und der Druck in der Kammer 127 entspricht iiau.ptsäohlioh
dem Iurbineneintrittsdruöke In gleicher Weise
entspricht der Druck in den Kammern 137 und 132 dem ilustritts&ruck
der Niederdruckturbine. Es sei wieder be-
Q09884/G38S
merkt»
merkt, daß die Öffnungen in jeder dieser Kammern, die den Zugang zu dem ringförmigen Gasstrom bilden, verhältnismäßig
groß sind, sodaß ein vernachlässigbarer Strömungswiderstand gebildet wird, wenn die für die Kammern vorgesehenen
Dichtungen in erhöhtem Maße abgenutzt werden.
Die radialen Flächen des Gebläserotors 26, auf die die Drucke in den Kammern einwirken, werden durch die Anordnung
der Dichtungen 125 und 126 am konischen Rotorelement 96 derart ausgewählt, daß die resultierende Kraft, die
durch die Drucke in diesen Kammern erzeugt wird, dann wenn diese Kraft den Kräften hinzugefügt wird, die durch
das Gebläse 11 und die Turbine 26 erzeugt werden, eine resultierende Axialkraft zur Folge hat, die auf das Lager
30 einwirkt, welche auf ein Minimum herabgesetzt ist
und welche während des normalen Betriebes des Triebwerkes in einer Richtung verläuft. In diesem Zusammenhang sei
bemerkt, daß das Gebläse 11 den aerodynamischen Kräften der luft ausgesetzt ist, die auf dieses Gebläse auftrifft,
wenn das Triebwerk ein Flugzeug antreibt. Die resultierende Kraft am Gebläserotor bewirkt, daß die Richtung der
Kräfte, die auf das Schublager 30 einwirken, zu allen
Zeiten nach hinten ausgerichtet ist.
Durch die beschriebene Anordnung wird eine hochwirksame Einrichtung geschaffen, um den Rotor in einem Zweistromgasturbinentriebwerk
ohne Rücksicht auf Dichtungsleckagen
009884/0385
abzugleichen.
abzugleichen. Es sei bemerkt, daß die Erfindung nicht auf diesen Triebwerkstyp beschränkt ist und daß die
Erfindung auch bei Turbostrahltriebwerken oder bei anderen Gasturbinentriebwerken angewendet werden kann*
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Claims (4)
1. Einrichtung für ein Gasturbinentriebwerk, welches einen
ringförmigen Strömungsweg für einen Gasstrom auf τ weist und einen sich drehenden Bauteil, der ein Paar
Rotoren umfaßt, die Schaufeln haben, dich sich in den Gasstrom hinein erstrecken, wobei ein Wellenabschnitt
von verhältnismäßig kleinem Durohmesser zwischen diesen Rotoren vorgesehen ist und wobei die Rotoren
und die Schaufeln Kräften ausgesetzt sind, die eine axiale Beaufschlagung des sich drehenden Bauteiles
erzeugen, deren Größe und Richtung sich unter verschiedenen Betriebsbedingungen des Triebwerkes ändert,
wobei ein Schublager zur lagerung des sich drehenden Bauteiles vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens zwei getrennte Kammerbauteile vorgesehen sind, um Kammern zu bauen, die im allgemeinen
ringförmige Wandungen und gegenüberliegende radiale Oberflächen der Rotoren umfassen, wobei eine der Kammern
wenigstens eine im allgemeinen ringförmige Abdichtung zwischen der Wandung und den Rotoren aufweist
und wobei Leitungen oder Kanäle vorgesehen sind, die einen Strömungsweg mit geringem Widerstand zwischen
den Kammern und dem Gasstrom bilden, sodaß der Druck in den Kammern auf dem Druck des Gasstromes
gehalten wird und zwar unabhängig von Siokerströmungen
άββ Gases duroh die Dichtungen, wobei die radialen 009884/038$
Oberflächen
Oberflächen der Rotoren derart "bestimmt sind, daß die
resultierende Axialkraft, die auf den sich drehenden Bauteil übertragen wird, auf ein Minimum herabgesetzt
wird und -während des lormalbetriebes des Triebwerkes
die gleiche Richtung hato
2· Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Kammerbauteile konzentrische Kammern
aufweist, die durch eine radiale Oberfläche des Rotors gebildet sind, daß die konzentrischen Kammern weiterhin
eine im allgemeinen ringförmige gemeinsame Wan -
die/
dung aufweisen, welche innere und äußere konzentrische Kammer voneinander trennt und welche sich in den Rotor hinein erstreckt, daß die konzentrischen Kammern Verbindungskanäle zu "verschiedenen Teilen des Gasstromes hin aufweisen, wodurch diese Kammern unter unterschiedlichen Drucken gehalten werden und daß Dichtungen radial relativ zur radialen Oberfläche angeordnet sind, sodaß die Kräfte, die auf den sich drehenden Bauteil einwirken auf ein Minimum herabgesetzt sind und während des normalen Betriebes des Triebwerkes in gleicher Richtung verlaufen.
dung aufweisen, welche innere und äußere konzentrische Kammer voneinander trennt und welche sich in den Rotor hinein erstreckt, daß die konzentrischen Kammern Verbindungskanäle zu "verschiedenen Teilen des Gasstromes hin aufweisen, wodurch diese Kammern unter unterschiedlichen Drucken gehalten werden und daß Dichtungen radial relativ zur radialen Oberfläche angeordnet sind, sodaß die Kräfte, die auf den sich drehenden Bauteil einwirken auf ein Minimum herabgesetzt sind und während des normalen Betriebes des Triebwerkes in gleicher Richtung verlaufen.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kammeraufbau weiterhin eine Kammer umfaßt,
die durch die hintere radiale Oberfläche des Kompressorrotors gebildet wird und eine Kammer, die
009884/0385
durch
durch die hintere radiale Oberfläche des Turbinenfcotora
gebildet wird«,
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-3» dadurch gekennzeichnet,
daß die gemeinsame Wandung, welche die konzentrischen Kammern trennt, hohl ist und eine
innere und äußere Wandung aufweist, die sich zur vorderen radialen Oberfläche des Turbinenrotors hin
erstrecken, daß die Dichtungen ein Paar Dichtungen an der radialen Oberfläche des Turbinenrotors aufweisen,
die mit den inneren und äußeren Wandungen in Eingriff stehen, daß das Triebwerk ferner eine an sich
bekannte Gaszuführung aufweist, um unter Druck stehendes
Gas aus dem Kompressorrotor dem Innenraum der hohlen Wandungen zuzuführen und daß das Kühlgas aus
dem Kompressorrotor durch die Dichtungen und durch diese Kammern hindurchgeführt ist, um den Turbinenrotor
zu kühlen»
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L e e r f e i t e
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8120 | Willingness to grant licences paragraph 23 | ||
| 8131 | Rejection |