DE1601534A1 - Gasturbine - Google Patents
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Description
80 AUGSBUIiO phiufpink-wei-sek-stbassk ι«
TBLJCPON«
B. 309
Augsburg, den 16. Mai 1967
Bristol Siddeley Engines Limited, Mercury House,
195 Knightsbridge, London, S.W.?, England
Gras turbine
Die Erfindung betrifft Gasturbinen und kann
beispielsweise auf die !Führung von Kühlluft für die
Turbinenbeschaufelung Anwendung finden.
Bei Gasturbinen ist es bereits bekannt, die (Purbinenbaschaufelung
mit Druckluft zu kühlen. Zu diesem Zweck
009883/04?δ
-ι
werden vorzugsweise hohle Turbinenschaufeln angewendet,
deren inneren Kühlkanälen die Kühlluft von einer Druckluftquelle
her oder - sofern es sich um die Kühlung der Rotorschaufeln handelt - mittels Fliehkraft
zugeführt wird.
Insbesondere bei der sogenannten Diffusions- oder
Schwitzkühlung, bei welcher die. den Hohlschaufeln zugeführte Kühlluft durch Schaufelwandungen aus porösem
Werkstoff aus den Schaufeln austritt, sind zwecks Erzielung eines guten Kühlluftdurchsatzes hohe Kühlluftdrücke
erforderlich, die wesentlich höher sein müssen als der Druck der die Turbinenschaufeln beaufschlagenden
Treibgase. Dies hat zur Folge, daß besondere Maßnahmen getroffen werden müssen, um den unerwünschten übertritt
der höhergespannten Kühlluft aus der Kühlluftführung in die Treibgasführung zu verhindern. Diese Maßnahmen
komplizieren und verteuern deshalb sehr die Gesamtkonstruktion
von Gasturbinen und Gasturbinentriebwerken»
Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden»
unter Verwendung einfacher, bereits in der Gasturbinenanlage vorhandener Konstruktionselemente die Schaufel—.
kühlluftführung so zu beeinflussen, daß kein unerwünschter
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Übertritt der Schaufelkühlluft in die Treibgasführung
stattfinden kann.
Im Sinne der Lösung dieser Aufgabe beinhaltet die Erfindung in ihrer allgemeinsten Form eine Gasturbine,
welche dadurch gekennzeichnet ist, daß an dem Ringspalt zwischen dem Turbinenrotor und einem stromauf des
Rotors gelegenen, an den Rotor angrenzenden Turbinenteil eine Drosselstelle angeordnet ist, an welcher der.
dynamische Druck der die Turbine durchströmenden Gasströmung zur Beeinflussung einer den Ringspalt durchströmenden
anderen Gasströmung benutzt wird.
In besonderer Anwendung auf die Lösung der erwähnten
Aufgabe beinhaltet die Erfindung eine Gasturbine der soeben kurz dargelegten Bauart, welche dadurch gekennzeichnet
ist, daß ein den genannten Ringspalt .begrenzendes Rotorteil »reiter in die, die Turbine durchströmende
Gasströmung hineinragt als ein diesem Rotorteil gegenüberliegendes Teil des anderen, den Ringspalt begrenzenden
Turbinenteils, so daß im Bereich dieses vorstehenden Rotorteils der in dem Ringspalt herrschende Gasdruck sich
erhöht und dadurch die Gasströmung durch diesen Ringspalt
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hindurch und in die Hauptgasströmung hinein "beeinflußt ο
Der Turbinenrotor kann, mit Turbinenschaufeln bestückt
sein, die ihrerseits an sich bekannte Kühlkanäle aufweisen, deren radial innere Enden an. Gaseintrit.tsöffnungen
des Rotors angeschlossen sind, welch letztere radial innerhalb des genannten Ringspaltes liegen und
an der stromauf weisenden Seite des Turbinenrotors münden.
Schließlich erstreckt sich die Erfindung auch noch auf ein Gasturbinentriebwerk mit einer Gasturbine der
soeben in ihren Einzelheiten dargelegten erfindungsgemäßen Bauart, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß als Kühlgas
für die Gasturbinenschaufeln Druckluft dient, die aus einem Bereich zwischen dem Triebwerkverdichter und der
Triebwerkbrennkammer abgeleitet und den Kühlkanälen der Turbinenschaufeln zugeführt wird.
Die Erfindung wird nunmehr unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen in ihren Einzelheiten beispielsweise
beschrieben. In den Zeichnungen stellen dar:
Figur 1 einen schematischen Halb-Axial-
schnitt durch ein mit den Merkmalen
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der Erfindung ausgestattetes Axia1-Gasturbinentriebwerk,
welcher sich zwischen dem Austrittsquerschnitt des Triebwerkverdichters
und der zweistufigen Triebwerkturbine erstreckt,
Figur 2 . einen demgegenüber -vergrößerten
schematischen Teil-Halbschnitt durch
die Turbine des in Figur 1 gezeigten Triebwerks und
Figur 5 einen ähnlichen schematischen
Teil-Halbschnitt durch eine abgewandelte Ausfuhrungsform der in
Figur 2 dargestellten Turbine.
Das in Figur 1 in schematischer Teildarstellung
wiedergegebene Flugzeug-Strahltriebwerk weist einen Axialverdichter ΊΟ auf, welcher über einen sogenannten
Ausstoßdiffusor 11 Druckluft in eine ringförmige Brennkammer
12 liefert, deren Luftführung durch innere und äußere Luftführungswandungen 13 bzw. 14- begrenzt wird.
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Die von der Brennkammer 12 gelieferten heißen Verbrennungsgas e expandieren in einer zweistufigen Axialturbine
15, welche den'Verdichter 10 über eine Welle antreibt.
Zwischen der Welle 16 und der inneren Luftführungswandung
13 befindet sich ein Axialkanal 17» dessen stromauf gelegenes Ende eine Anzahl von Lufteintrittsöffnungen
18 aufweist, welche in der Nähe des Diffusors in der inneren Luftfuhrungswandung gebildet sind. Das
stromab gelegene Ende des Axialkanals 17 mündet in einen Radialkanal 20, der sich zwischen dem stromab
gelegenen Ende der inneren Luftführungswandung 15 und
einer stromauf gelegenen Turbinenrädscheibe 21 erstreckt. Der Radialkanal 20 mündet an seinem Außenumfang in
einen ringförmigen Hauptströmungskanal 22, welcher die heißen, die Turbine durchströmenden Verbrennungsgase
der Brennkammer 12 führt. Eine stirnseitige Wandung 24-des
Axialkanals 17 und eine sich, daran anschließende Ringdichtung 25 verhindern bzw. behindern eine Rückströmung
hochgespannter liuft von den Eintrittsöffnungen her in den Verdichterauslaßquerschnitt zurück.
Die stromauf gelegene Turbinenradscheibe 21 ist
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mit luftgekühlten Turbinenschaufeln 26 bestückt und eine
stromab gelegene weitere Turbinenradscheibe 27 ist über
einen Doppelflanschring 28 und entsprechende Hirth-Zahnkupplungen 30 mit der '^urbinenradscheibe 21 gekuppelt.
Eine zwischen den beiden Turbinenradseheiben 21 und 2?
angeordnete Statorwandung 51 ist durch eine Ringdichtung 52'
gegenüber dem'Doppelflanschring 28 abgedichtet. Die Radscheibe 21 ist durch an ihrer einen Stirnseite mit gegenseitigen
Umfangsabständen angeordnete, radial verlaufende Nabenrippen 53 verstärkt, welche ihrerseits an einen
Radialflansch 34 des dieser Radscheibe zugeordneten Endes
der \'»el±e 16 angeschraubt sind. Diese Befestigungsschrauben
halten auierdem ein Kabenschild 35» dessen stromab gelegenes
Ende gegenüber der liabenbohrung der Turbinenradscheibe
27 abgedichtet ist.
Wie aus den Figuren 2 und 3 der Zeichnungen ersichtlich
ist, weisen die Turbinenlaufschaufeln, deren Schaufelfüße
36 sich über Fußplatten 37 hinaus radial nach innen erstrecken, Kühlkanäle 38 auf, in welche Kühlluft eingeführt
wird.. Die radial inneren Enden dieser Kühlkanäle
stehen mit gesonderten Axialhohlräumen 40 allgemein ovalen
Querschnitts in Verbindung, die kranzartig derartig im Umfangsteil der Turbinenradscheibe 21 angeordnet sind,
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daß ihre Eintrittsöffnungen 41 an der stromauf weisenden
Seite der Radscheibe münden.
Der Radialkanal 20 steht, wie bereits erwähnt, mit dem ringförmigen Hauptströmungskanal 22 der Gasturbine
in'Verbindung. Diese Verbindung verläuft über einen
Ringspalt 4-2, der zv/ischen einander gegenüberliegenden Lippenringen 43 bzw. 44 gebildet ist. Der Lippenring 4-3
ist an der Düsenbeschaufelung des Turbinen-Einlaßschaufelkranzes 4-5 gebildet und der 1/ippenring 44- ist an den
stromauf weisenden Fußplattenkanten des Rotorschaufelkranzes 26 gebildet.
Bei bisher bekannten Anordnungen liegt der Lippenring 4-4- der Rotorbeschaufelung nicht radial außerhalb dea
Lippenringes 43 der Statorbeschaufelung, was zur Folge hat,
daß die den Radial-Ringkanal 20 in Richtung auf die Einlaßöffnungen
4-1 hin durchströmende Kühlluft einen Druckabfall erleidet, durch welchen der Kühlluftdruck auf einen
Wert heruntergedrückt wird, der ungefähr dem verhältnismäßig niedrigen statischen Druck der den Ringspalt zwischen
den beiden Lippenringen durchströmenden Verbrennungsgase
entspricht. Dieser Druckabfall der Kuhlluft kann zur
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Folge haben, daß insbesondere bei Anwendung der Schwitzkühlung
in den Rotorschaufeln der Kühlluftdruck nicht mehr hoch genug ist, um einen ausreichenden Kühlluftdurchsatz
der Rotorbeschaufelung sicherzustellen·
Gemäß der Erfindung sind infolgedessen die Fußplatten 26 der Rotorbeschaufelung 25 so angeordnet, daß
ihre den Lippenring 44- bildenden Überstände sich an
Stellen befinden, die radial weiter außen liegen als der ihnen gegenüberliegende Lippenring 4-3. Der Lippenring
4-4- und der sich daran anschließende Wandungsteil der Schaufelfüße bilden, wie aus Figur 2 der Zeichnungen
ersichtlich ist, einen Lippenring mit konkaver JNüt, dessen
radial äußerer, den eigentlichen Lippenring bildender Ringteil in die Hauptgasströmung der Gasturbine hineinragte Dies
hat zur Folge, daß die Hauptgasströmung in diesem Bereich
des Hauptgas-Ringkanales gehemmt wird, so daß sich an dieser Stelle vor diesem Lippenring eine semi-stagnierende
Zone der Gasströmung bildet, deren Druck etwa gleich dem örtlichen statischen Druck der Verbrennungsgase plus
mindestens einem sehr wesentlichen Teil des dynamischen
Druckes dieser Gase ist. Infolgedessen herrscht in dem Ringspalt zwischen den beiden Lippenringen ein erhöhter
Druck, welcher bewirkt, daß die den Radial-Ringkanal 20
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durchströmende Kühlluft einen gegenüber bekannten Anordnungen
geringeren Druckabfall erleidet, was wiederum zur Folge hat, daß die Kühlluft mit höherem Druck in die Eintrittsöffnungen 41 der Kühlluftkanäle der Rotorbeschaufelung
einströmt und folglich eine bessere Schaufelkühlung erzielt
wird.
Der in dem Radial-Hingkanal 20 herrschende Luftdruck
ist höher als der Druck der am Außenumfang dieses Kanals in den Hauptgaskanal übertretenden Luft. Es ist jedoch
erwünscht, jegliche örtliche Gasrückströmung in den Radial-fiingkanal 20 hinein zu verhindern. Aus diesem Grunde
ist außerdem noch eine Strömungsblende 46 vorgesehen, die zweckmäßig an den Schaufelfüßen der Rotorbeschaufelung
gebildet ist und den Außenumfang des Radial-Ringkanals in Richtung zu dem Lippenring 43 der Düsenbeschaufelung
hin durchdringt.
Bei der in Figur 3 der Zeichnungen dargestellten Ausfuhrungsform der Erfindung ist dieser Lippenring 43
etwas radial nach innen geneigt, so daß der wirksame Radialüberstand des ihm gegenüberliegenden Rotorwandungsteils
44, welcher in diesem Falle eine flache, radiale Wandung bildet, vergrößert ist.
- 10 -
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Die. Rotorschaufeln 26 werden also mit Luft gekühlt,
welche aus einer Zone 23 höheren Druckes abgezweigt und während ihres Überganges in die öffnungen 4-0 und
von dort in die Kühlkanäle 38 davor geschützt wird, einen
größeren Druckabfall zu erleiden« Ein weiterer Vorteil
der Erfindung liegt darin, daß die sonst bei derartigen
Anordnungen übliche, an der stromauf gelegenen Seite der Turbinenradsc^eibe 21 angeordnete Leitplatte, die bei den
bekannten Anordnungen die Druckluft den Eintrittsöffnungen
zuleicet, in .vegfall kommen kann.
Z\ur ein Teil der an den r-'ir.crittsöffnungen 18 abgezapften
Druckluft ströxt; längs des Radial-Ringkanales
radial nach aiuien. Ein anderer Teil dieser abgezapften
Druckluft strömt zwischen den Kabenrippen 33 radial nach
innen und wird durch das Kabenschild 35 um die l*abe der
Turbinenradseheibe 21 herumgeführt, so daß sie in den
zwischen den beiden Turhinenradscheiben gelegenen Raum
gelangt. Hier teilt sich die liühlluftströmung in zwei
Teilströme auj% die jeweils durch in den Hirth-Zahnkupplungen 30 angeordnete Sahnlücken hindurch und längs
der einander gegenüberliegenden Stirnflächen der Turbinenradscheiben 21 und 27 einerseits und den beiden Stirn-
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flächen der Statorwandung 31 entlangströmen und dann
in den Haupt-Gasströmungskanal 22 der Turbine einmünden.
Der Austritt der Kühlluft durch" den zwischen den Fußplatten 37 der Rotorschaufeln 26, gebildeten Singspalt
ist an sich unbehindert, doch ist der Luftaustritt durch den zwischen einem weiteren Lippenring 4-7 der Statorwandung
31 und einem weiteren Lippenring 48 der Rotorbeschaufelung
50 gebildeten Ringspalt in gleicher Weise gedrosselt, wie dies zuvor unter. Bezug auf Figur 2 der
Zeichnungen in Verbindung mit dem Ringspalt 4-2 beschrieben
wurde. Der stromab gelegene Lippenring 4-8 ragt also
ebenfalls in die Hauptgasströmung der Turbine hinein
und ruft dort die Bildung einer semi-stagnierenden Zone
erhöhten Gasdruckes hervor.
Da der in dem Ringspalt zwischen der Statorwandung und dem durch die Schaufelfußplatten 57 gebildeten Lippenring
herrschende Gasdruck nur.ein statischer Druck ist, während der an dem stromab gelegenen Ringspalt zwischen
der Statorwandung 31 und dem vorstehenden Lippenring 48 der Rotorbeschaufelung 50 herrschende Gasdruck ein
kombinierter statischer und dynamischer Druck größeren Druckwertes ist,, ist der in einem Radialringkanal 51
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zwischen der Statorwandung 31 und der Turbinenradscheibe
herrschende Gasdruck höher als der in einem Radial-Ringkanal
5>2 zwischen der Turbinenradscheibe 21 und der Statorwandung 31 herrschende Gasdruck, was genau die
Umkehrung dessen darstellt, was bei bisher bekannten Anordnungen gemeinhin üblich war. Infolge der mittels
des Lippenringes 4-8 möglichen Beeinflussung der Gasströmung
kann jedoch die Druckdifferenz der in den Radial-Hingkanälen
51 und 21 herrschenden Luftströmungen kleiner
gemacht werden, als sie bei entsprechenden Triebwerken ausgelegt ist, die nicht mit einem erfindungsgemäßen
Lippenring ausgestattet sind und infolgedessen kann auch die an der Dichtung 32 herrschende Druckdifferenz und
folglich der über diese Dichtung 32 stattfindende Druckluftverlust
kleiner gemacht werden, was wiederum zur Folge hat, daß die vom Triebwerk abgezweigte Kühlluftmenge
kleiner gemacht werden kann.
Bin weiterer Torteil des erfindungsgemäßen Kühlluftsystems
besteht darin, daß der auf die stromauf weisende !Fläche der Turbinenradscheibe 21 wirkende,
stromab gerichtete Druck der Kühlluft dem auf die hintere Stirnfläche des Yerdichters 10 wirkenden, stromauf gerichteten
Luftdruck entgegenwirkt oder diesen aogar ganz
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ausgleicht, so daß der auf das Sndlager der .'/eile 16
wirkende Axialschub vermindert oder sogar völlig aufgehoben wirdo
Die Kühlluft kann in Abwandlung der oben beschriebenen
Anordnungen je nach dem erforderlichen Kühlluftdruck
auch unmittelbar vom Austrittsquerschnitt des Triebwerkverdichters
oder von einer Endstufe des 'Triebwerkverdichters abgezapft werden. Wird die Kühlluft vom Austrittsquerschnitt
des Triebwerkverdichters abgezapft, so können die Stirnwandung 24-" und die Ringdichtung 25
in Wegfall kommen,, -
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Claims (4)
16Q1534
Patentansprüche
< Λ
ν 1.1 Gasturbine, dadurch gekennzeichnet, daß an
ν 1.1 Gasturbine, dadurch gekennzeichnet, daß an
dem Ringspalt (42 bzw. 48) zwischen dem Turbinenrotor (21 bzw. 27) und einem stromauf des Rotors gelegenen,
an den Bptor angrenzenden Turbinenteil (45 bzw. 51) eine Drosselstelle angeordnet ist, an welcher
der dynamische Druck der die Turbine durchströmenden Gasströmung zur Beeinflussung einer den Hingspalt durchströmenden
Gasströmung benutzt Wird.
2. Gasturbine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein den genannten Ringspalt (42 bzw. 48) begrenzendes Rotorteil (z.B. 44) weiter in die , die
Turbine durchströmende Gasströmung hineinragt als ein
diesem Rotorteil gegenüberliegendes Teil (z.B. 43) des anderen, d'en Spalt (z.B. 42) begrenzenden Turbinenteils
(z.B. 45), so daß im Bereich dieses vorstehenden Rotorteils der in dem Ringspalt herrschende Gasdruck
sich erhöht und dadurch die Gasströmung durch diesen Ringspalt hindurch und in die Hauptgasströmung hinein
beeinflußt.
• 00S833/0476
3. Gasturbine nach Anspruch 1 oder 2t dadurch
gekennzeichnet, daß der Turbinenrotor (21 baw» 2?)
mit Turbinenschaufeln (26 bzw, 50) bestückt istt die
ihrerseits an sich bekannte Kühlkanäle (z.B* 58) aufweisen»
deren radial innere Enden an Graseintrit"feS7
Öffnungen (z.B. 41) des Rotors angeschlossen sind, welch letztere radial innerhalb des genannten Ringspaltes (42
bzw. 48) liegen und an der stromauf weisenden Seite des Turbinenrotors münden*
4. Gasturbine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die von der die Turbine durchströmenden Hauptgasströmung beaufschlagten Rotorschaufelwandungen
in an sich bekannter Weise aus gasdurchlässigem Material bestehen und eine Diffusion des die Kühlkanäle durchströmenden
Gases durch diese 7/andungen hindurch gestatten.
5· Gasturbine nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
gekennzeichnet durch eine, von einem diesen Ringspalt (42
bzw. 48) begrenzenden Turbinenteil (z.Et 21 bzw, 27)
aus den genannten Ringspalt in Richtung auf das andere,
diesen Spelt begrenzende Turbinenteil (κ.B. 42 bzw. 47)
hia überspannende Blende (z.B. 'io) zur Verhinderung
örtlicher Gas-Rückströme,
BAD V. S Γ '· /- ö 4 7 0
6· Gasturbinentriebwerk mit einer Gasturbine nach Anspruch. 3» dadurch gekennzeichnet, daß als Kühlgas für
die Gasturbinen«chaufein (26 bzw. 50) Druckluft dient,
die aus einem Bereich zwischen dem Triebwerkverdichter (10)
und der Triebwerkbrennkammer (12) abgeleitet (18) und den Kühlkanälen (38) der Turbinenschaufeln zugeführt wird.
- 17 -
009883/0476
Applications Claiming Priority (1)
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