DE1601403A1 - Vergaser fuer Kraftfahrzeuge mit einer Anreicherungsvorrichtung fuer Kaltstart - Google Patents
Vergaser fuer Kraftfahrzeuge mit einer Anreicherungsvorrichtung fuer KaltstartInfo
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Description
160-U03
Dipl-Inq. K^r! Wessel
■ 8 Müncnen 13 Mein Zeichen:FK-1976
Hohenslaufenstr. 2, Tel. 33 8111
Ford-Werke Aktiengesellschaft
E δ 1 η - N i e h 1
Henry-Ford-Strasse
Henry-Ford-Strasse
"Vergaser für Kraftfahrzeuge mit einer Anreicherungsvorrichtung
für Kaltstart"
Für diese Anmeldung wird die Priorität der Anmeldung Se.No.
6l4 078' vom 6. Februar 1967 in den Vereinigten Staaten von
Nordamerika in Anspruch genommen.
Die Erfindung betrifft einen Vergaser für Brennkraftmaschinen mit einer Einrichtung zur Zuführung zusätzlichen Brennstoffes
in die Maschine, wenn die Maschine in kaltem Zustand gestartet wird und zur Verhinderung der Zufuhr von zusätzlichem Brennstoff
in allen anderen Betriebsphasen der Maschine. In dem Vergaserkörper
befindet sich eine Kammer und eine Brennstoffleitung zur
o Zuführung von zusätzlichem Brennstoff für den Kaltstart verbin-
tm det die Brennstoffquelle über die Kammer mit dem Einlasskanal
<*> des Vergasers hinter der Drosselklappe. In der Kammer sitzt
^ neben öem Einlass der Brennstoffleitung eine Membran, und am
4D Einlass ^β,Γ, Brennstoff leitung ist ein Sitz für diese Membran vorgesehen.
Eine Feder drückt die Membran von dem Sitz hinweg, gestattet indessen, dass sich die Membran auf den Sitz auflegt,
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wenn der Ansaugunterdruck der Maschine, der an der Membran über
den Übrigen Teil der Brennstoffleitung angreift, einen gewissen Wert überschreitet.
An der anderen Seite der Membran sitzt eine Nooke und ein unter Pederdruck befindlicher Hebel wirkt auf diese Nooke-, die die
Membran auf den Sitz drückt. Als Anschlag für den unter Pederdruck stehenden Hebel wirkt ein Steuerhebel, welcher direkt mit
einem Wärmefühler und über eine Leerlaufvorrichtung mit dem
Drosselgestänge verbunden ist. Ist die Maschine kalt, so bewegt der Wärmefühler den Steuerhebel In Berührung mit dem unter Pederdruck
stehenden Hebel, wodurch verhindert wird, dass der federnde Hebel die Membran auf den Sitz drückt.
Der durch die Maschine beim Andrehen erzeugte Unterdruck reicht
nicht auSj um die Kraft der Feder; die die Membran von dem Sitz
hinweg beilegt, zu überwinden und dadurch fliesst zusätzlicher Brennstoff durch die Brennstoffleitung, um die Startmischunn
anzureichern. Sobald die Maschine startet, überw^indet der
gesteigerte Ansaug-Unterdruck die Kraft der Membranfeder und bewegt die Membran auf den Sitz, sodass der Fluss anreichernden
Brennstoffes aufhört. Läuft die Maschine bei oder mit nahezu geöffneter Drosselklappe, so fällt der Unterdruck ab und es
ermöglicht, dass die Membranfeder die Membran vom Sitz abhebt. Dieses wird durch den Steuerhebel verhindert, der durch das
Drosselgestänge aus der Berührung mit dem federbelasteten Hebel herausbewegt wird und alsdann wirkt der federbelastete Hebel
über die Nooke, um die Membran aufzusetzen.
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Die Anreicherungsvorrichtung für den Kaltstart, wie sie zur Zeit bei Brennkraftmaschinen benutzt wird, besitzt eine auf
Wärme ansprechende Feder, die die luftklappe geschlossen hält,
wenn die Maschine bei niedriger Temperatur angelassen wird, sowie einen Kolben, der auf den Unterdruck anspricht, um die Luftklappe
nach dem Start der Maschine teilweise zu öffnen. Während des Andrehens besteht alsdann ein Vakuum über und unter der
Drosselklappe und ein Anreicherungsbrennstoff wird über das Hauptsystem zugeführt. Es ist hierbei schwierig., die Menge
des Anreicherungsbrennstoffes zu bemessen, da .!ede Verfälschung
durch das Haupt-Brennstoffsystem den normalen Betrieb beeinträchtigt.
Daher starten derartige Systeme lanrsam und -verschwenden
Brennstoff. Weiterhin erzeugen sie trosse Mensen an Rauch. Andere Systeme verwendeten komplizierte Druckdosen-Anordnungen
oder auch elektrische Einrichtungen, welche auf die Strömung in dem Startkreis der Maschine ansprachen. Diese Einrichtungen
waren indessen nicht erfolgreich, da sie hohe Kosten verursachten, nicht in der Lage waren, die Brennstoff anreicherung
zu verhindern, wenn der Betrieb der Maschine diese nicht
erfordert und nur eine rcerinre Kontrolle der anreichernden Brennstoff menee ermöglichten.
Die vorliegende Erfindung schafft eine Anreicherungsvorrichtung
für den kalten Start, die leicht kalibriert wrrden kann und die
unter anderen Betriebsbedingungen, als dem Kaltstart der Maschine
keinen Brennstoff zuführt. Bei einem Vergaser mit einem Vergaserkörper, einem Einlasskanal in dieser1. Körper, einer
Drosselklappe in der. Einlasskanal und. einer Brennstoff quelle besteht die Anreicherungsvorrichtung für den Kaltstart aus
einer1 Brennst^fflei^unr: in dpr Ver~3?erkörrer5 Üe v~n der
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Brennstoff quelle zum Einlasskanal hinter der Drosselklappe führt.
Ein auf einen Sitz abhängig vom Unterdruck bewegliches Ventil gestattet einen Brennstoffluss bei niedrigem Vakuum, wie es
beim Anlassen erzeugt wird und unterbricht den Brennstoffluss bei höherem Vakuum.
Ein äusseres'Teil drückt das Ventil in eine Stellung zur Reduzierung des Brennstofflusses durch die Leitung und eine
Steuervorrichtung \5rtiindert3 dass der drückende Teil den Ventilteil
in dieser Weise bewegen kann, wenn die Maschinentemperatur gering ist. Der anreichernde Brennstoff fliesst auf diese Weise
durch die Leitung, wenn die Maahine bei niedrigen Temperaturen
gestartet wird und wird unter allen anderen Umständen durch die Wirkung des Unterdruckes der Maschine oder des auf den Ventilteil
drückenden Teiles gestoppt. Die Menge an anreicherndem Brennstoff wird durch Zumeßdüsen j η der Brennstoffleitung bestimmt,
oder durch die Anordung des Ventilteiles relativ zu seinem Sitz.
Ein Ausführunpsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand
der Zeichnung näher erläutert, auf der zeigen:
Fig. 1 eine ireschnittene Seitenansicht eines Vergasers mit einer
Anreicherungsvorrichtung für den Kaltstart gemäss der Erfindung. Es ist die Stellung der als Ventilteil dienenden Membran dargestellt,
die diese einnimmt, wenn die Maschine kalt gestartet wird.
Ein Wärmefühler ist bei dieser Ansicht wergelassen. Die den steuernden Teil umgebenden Pfeile zeigen dessen Bewegung abhängig
von der Temperatur und der Drosselöffnung an.
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Pig. 2 eine Seitenansicht in Richtung des Pfeiles 2 der Pig. Sie stellt den Wärmefühler dar und die weiteren Einzelheiten
des Gestänges 3 welches den Steuerteil mit der Drosselklappe verbindet.
Nach Fig. 1 enthält ein Vergaserkörper 10 ein Schwimmergehäuse
16. Oben auf dem Körper 10 sitzt eine Kappe 18, die das Gehäuse
16 abdeckt. Das untere Ende des Vergaserkörpers 10 ist in der
Form eines Flansches 20 gestaltet und kann in üblicher Weise
mit dem Ansaugrohr einer Brennkraftmaschine verbunden werden (nicht dargestellt).
Durch den Körper 10 und die Kappe 18 hindurch verläuft der
Einlasskanal 22, der oben über der Kappe 18 mit der freien Luft in Verbindung steht und am unteren Ende mit den Kanälen
im Einlassrohr der Maschine. Oben an dem Einlasskanal 22 ist die übliche Luftklappe 26 auf einer Welle 2H vorgesehen. Eine
Drosselklappe 28 sitzt auf einer Welle 30 in dem Einlasskanal 22 hinter der Luftklappe 26. Der Teil des Einlasskanales 22
zwischen der Luftklappe 26 und der Drosselklappe 28 enthält einen Lufttrichter und ein Hauptsys.tem für die Brennstoffzufuhr. Diese
beiden Teile wurden indessen zum Zwecke der Klarheit der Zeichnung
weggelassen.
In dem VergaserkSrper 10 ist eine horizontale Kammer 32 neben
äem Einlasskanal 22 vorgesehen und von diesem durch eine Wand 34 getrennt. Die Viand 3*» besitzt einen Vorsprung 36, der ein
kurzes Stück in die Kammer 32 hineinreicht. Ein Einlasskanal 38 j .der einen Teil der Anreicherungsieitung für Brennstoff darstellt,
steht mit dem einen Ende mit der Schwimmerkammer 16
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unterhalb, des Brennstoffspierels in Verbindung und mündet durch
den Vorsprung 36 in der Kammer 32. Der Einlasskanal 38 steht
über eine Zumeßdüse 40 mit dem Brennioff in der Schwimmerkammer
16 in Verbindung und über eine Luftdüse 44 mit der Luft und den Brennstoffdömpfen über dem Brennstoff.
Weiterhin besteht die Leitung für den anreichernden Brennstoff aus einem Auslasskanal 46, der an dem einen Ende in den Ring
der Kammer 32 mündet, der den Vorsprung 36 umeribt und der mit
dem anderen Ende in dem Einlasskanal 22 hinter der Drosselklappe 28 mündet.
An der Wand der Kammer 32 ist eine biegsame Membran 48 } der
Ventilteil, befestigt. Die Membran 48 ist an der Mündung des
Einlasskanales 38 in die Kammer 32 angeordnet und der Vorsprung 36 bildet einen Sitz 49 für die Membran rund um die Mündung des
EiriTasskanales 38 herum. In dem Ringraum der Kammer 32 sitzt eine Feder 50, die den Vorsprung 36 umgibt und die die Membran
48 von dem Sitz 49 hinwßgdrückt. In der Kammer 32 sitzt an der
anderen Seite de,? Membran 48 eine Nocke 52. Die Nooke 52 wird
durch einen Springring 54 am Ende der Kammer 32 in der Kammer
32 gehalten* Re,?? Springring beeinträchtigt einen Vorsprung 53 der Nooke 52 nißW>? der aus der Wand der Kammer 32 heraustritt.
Am unteren Ende der Kammer 3.2 sitzt ein Schwenkzapfen 56 s auf
dem eine Schraubenfeder 58 und ein Hebel Bo sitzt» Das eine
Ende der Schraubenfeder 58 legt sich gegen die Wand der Kammer 32 und das andere Ende drückt den Hebel 60 in Berührung mit
dem Vorsprung 53. Die Beziehungen zwischen dem Zapfen 56 3 der
Feder 58 und dem Hebel 60 ergeben pich am besten aus der Fig. 2,
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aus der erkennbar ist, dass der Hebel 60 zwei auf dem Zapfen
56 schwenkbare Ohren besitzt udd die Feder 58 zwischen den Ohren
angeordnet ist. Der Hebel 60 ist der Sussere Teil, der den Ventil·
teil in die den Drennstoffluss verringernde Lage drückt.
Die Steuerung nach der'Erfindunp besteht aus einem Steuerhebel
62. Der Hebel 6? sitzt auf einer Welle 6Ί, die ihrerseits
schwenkbar im Verlaserkörper 10 über der Kamner 32 angeordnet
ist. An seinem unteren Ende berührt der Steuerhebel 62 das obere Ende des unter Pederbelastunp; stehenden Hebels 60. Das obere
Fnde der> Steuerhebel* 62 weist nach aussen und ist hier mit
einen Lenker 66 verbunden. Der Lenker 66 ISuft in einen Schlitz
6^ (Fi. 2) an der einen Seite eines Zwischenhebels 70. Hin
Teil fies Hebels 70 ist in der Fir. ? wer-febrcrhen. ur? die Ausbildiuvdes
Zapfens 56, der ^eder 5R und des Hebels 60 darzustellen.
Der Hebel 70 schwinrt un die Ve]Ie 72, die pn den Verpaserkörper
10 befestigt ist .
Die Drosselklaopenwelle 30 steht aus dem Vercaserkörner 1° neben
dem Zvtchenhebel 70 hervor und mn ihr irt ein Drosselhebel 7^
befestigt, "»er Drosselhebel 7lj sitzt vreiter aussen als der
Zwischenhebel 70 und die V.'elle 72. Sein oberes ilnde 76 und das
untrre Ende 7S stehen nach innen über den Hebel 70 hervor. Das
obere Ende 76 enthalt eine Schraube Bo« die sich auf eine
Nockenfltchn P2 (PIr:. 2) des Zwischenhebels 70 auflegt, während
das untere Ende ?8 neben einer Stufe .81I an dem Hebel 70 endirt.
Aus Fir. ? ist erkennbar, dass Iv. eine?" Gehäuse 88 ein Wärmefühler
?6 angeordnet ist. Das ^ehSuse ^ ist in üblicher (nicht
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dargestellter) Weise an dem Vergaserkörper 10 befestigt. Die Welle 64 greift in das Gehäuse 88 ein und ist hier an einem
Hebel 90 befestigt, der seinerseits mit dem Wärmefühler 86 verbunden ist.
Nachstehend wird der Betrieb der Vorrichtung beschrieben.
Befindet sich die Maschine bei einer Temperatur, die für den
kalten Start angereicherten Brennstoff erfordert, so wirkt der Wärmefühler 86 auf den Hebel 9° und dreht die Welle'"64 und den
Hebel 62 im Sinne der Fig. 1 in der Richtung des Uhrzeigers. Das untere Ende des Hebels 62 berührt alsdann ,den Hebel 60 und
schwenkt diesen entgegengesetzt dem-Uhrzeigersinne um den Schwenkzapfen 56 herum. Hierdurch wird dJe Wirkung der Feder
auf die Membran 48 aufgehoben. Das Anlassen der Maschine erzeugt
einen Unterdruck in der Einlassleitung 22 hinter der Drosselklappe 28, der ausreicht, um anreichernden Brennstoff durchs
die Kanäle 38 und 46 zu ziehen, der indessen nicht ausreicht, um die Membran 48 auf den Sitz 49 zu ziehen. Der anreichernde
Brennstoff wird alsdann der Maschine über die Kanäle 38 und zugeführt. Sob-^ald die Maschine startet, zieht der Unterdruck,
der über dem Kanal 46 angreift, die Membran 48 auf den Sitz 49, sodass die Brennstoffanreicherung aufhört.
Wird die Drosselklappe 28 in eine weit offene Lage geöffnet,
um die kalte Maschine zu beschleunigen, so fällt der Unterdruck in
dem Kanal 46 auf einen niedrigen Wert und die Membran 48 hebt sich von dem Sitz 49 ab. Ein unnötig anreichernder Brennstoff könnte alsdann durch die Kanäle 38 und 46 f Hessen, indessen
wird dieses durch die nachfolgend aufgezeigte Wirkung
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des Steuerhebels 62 und des federbelasteten Hebels 60 verhindert
.
Der Hebel 74 schwenkt entgegengesetzt dem Uhrzeigersinne in
der Pig. 2, wenn die Drosselklappe 28 in die weit offene Stellungbewegt wird. Sobald die Drosselklappe 28 sich der weit geöffneten
Lage nähert, so berührt das Ende 78 des Hebels 74 die Stufe
des Hebels 70, wodurch der Hebel 70 im Uhrzeigersinne verschwenkt
wird. Der Lenker 66 schwenkt alsdann den Steuerhebel 62 entgegen dem Uhrzeigersinne nach Pig. I3 sodass der Hebel
. ausser Berührung mit dem federbelasteten Hebel 60 gerät. Der
Hebel 60 überträgt alsdann die Kraft der Feder 58 über die
Nooke 52 auf die Membran 48, wodurch die Membran 48 auf dem
Sitz 49 behalten wird und eine Brennstoffanreicherung über die
Kanäle 38 und 46 verhinderet wird.
Befindet sich die Maschine bei einer Temperatur, die eine Anreicherung
für den Start nicht erforderlich macht, so wirkt der Wärmefühler 86 über den Hebel 90 auf die Schwenkwelle
und den Hebel 62 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinne nach Fig. 1»
Der Hebel 62 steht alsdann nicht mit dem unter Federbelastung stehenden Hebel 6o in Berührung und die Kraft der Feder 58 x
die über den Hebel 60 und die Nocke 52 wirkt, hält die Membran 48 auf dem Sitz 49 und zwar ohne Rücksicht auf den Unterdruck
in dem Kanal 46. Dadurch kann kein anreichernder Brennstoff durch die Kanäle 38 und 46 hindurchtreten.
Die Menge an anreicherndem Brennstoff, die der Maschine über
die Kanäle 38 und 46 zugeführt wird, wird entsprechend den
Anforderungen der Maschine eingestellt, indem die Zumeßdüsen
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40 und 44 in geeigneter Weise ausgewählt werden oder indem
die Membran 48 zu dem Sitz 49 in geeigneter V/eise eingestellt
wird. Gegebenenfalls kann der Wärmefühler 86 dazu benutzt werden, um die Luftklappe 26 für einen sachpemässen kalten Betrieb über
ein geeignetes Gestänge einzustellen.
Die Erfindung schafft eine Anreicherungsvorrichtung für einen Kaltstart, welche geeignete Mengen an anreicherndem Brennstoff
zumisst, wenn diese durch die Maschine angefordert werden und die verhindert, dass anreichernder Brennstoff unter allen
anderen Betriebsbedingungen der Maschine diese erreicht. Die Menge des anreichernden Brennstoffes kann den Erfordernissen
der Maschine genau angepasst werden und die Anreicherungsvorrichtung
kann in Vergasern mit Lufttrichtern oder Luftventilen
verwendet werden.
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Claims (7)
1. Vergaser für Brennkraftmaschinen mit einem Ansaugkanal
mit Drosselklappe und einer Vorrichtung zur Brennstoffanreicherunp:
des angesaugten Gemisches bei kaltem Start der Maschine, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit einem Ventil (48) versehene
Brennstoffleitung (38,1Io) von dem Schwimmergehäuse des
Vergasers bis hinter die Drosselklappe (28) führt und das Ventil (1Ie) durch eine Feder (58) in Verschlusslage gedrückt
wird, deren Einwirkung auf das Ventil (48) bei niedriger Temperatur
aufgehoben ist,
2. Vergaser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (58) über einen Hebel (60) und eine Nocke (52) auf das
Ventil (48) einwirkt.
3. Vergaser nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuerung des Ventlles (48) durch einen mit einem Steuerhebel
(62) verbundenen Wärmefühler (86) erfolgt; wobei der
Steuerhebel (62) den unter Federdruck befindlichen Hebel (60) bei niedriger Temperatur an der Einwirkung auf das Ventil (48)
hindert.
4. Vergaser nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass
der Steuerhebel (62) mit der Drosselklappe (28) des Vergasers in Verbindung steht und bei weit geöffneter Drosselklappe (28)
eine EinwirKung des unter Federwirkung befindlichen Hebels (60)
auf das Ventil (48) ermöglicht.
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5. Vergaser nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet; dass
das Ventil (48) aus einer biegsamen Membran besteht, die in einer Kammer (32) im Vergaserkörper sitzt und die Brennstoffleitung
(38,46) aus einem vom Schwimmergehäuse abgezweigten Einlasskanal (38) besteht, der vor der Mitte der Membran (48)
in die Kammer (32) ausmündet, sowie einem" Auslasskanal (46),
der aus der Kammer (32) in den Ansaugkanal (22) des Vergasers führt, und dass die Mündung des Einlasskanales (38) in die
Kammer (32) den Sitz (49) für die Membran (48) bildet.
6. Vergaser nach Anspruch 1 bis 5, dadurnh gekennzeichnet, dass
die Membran (48) durch eine Feder (50) vom Sitz (49) weggedrückt wird und dagegen auf den Sitz (49) bewegt wird, wenn der Unterdruck
über den Ansaugkanal (46) auf die Kammer (32) einen minimalen Wert übersteigt.
7. Vergaser nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerhebel (62) so gelenkig mit der Drosselklappe (28)
verbunden ist, dass er bei weit geöffneter Drosselklappe (2R) eine Einwirkung des unter Federwirkung befindlichen Hebels (60)
zwecks Verringerung des Brennstofflusses in der Leitung (38,46)
ermöglicht.
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1968
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- 1968-02-01 GB GB5117/68A patent/GB1147780A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1147780A (en) | 1969-04-10 |
| DE1601403C3 (de) | 1978-07-06 |
| DE1601403B2 (de) | 1977-11-03 |
| US3414243A (en) | 1968-12-03 |
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