DE1576550A1 - Vergaser mit Spardueseneinrichtung - Google Patents
Vergaser mit SpardueseneinrichtungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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Description
Ford-Werke Aktiengesellschaft, Köln-Deutz, Ottoplatz 2
"Vergaser mit Spardrüseneinrichtung"
Die Erfindung bezieht sich auf einen Vergaser mit einer
SpardrUseneinrichtung, die die Fähigkeit des Vergasers ver bessert, richtige Brennstoff-Iuftmischungen während des
Übergangs vom Leerlauf des Motors auf die Fahrbelastung zu liefern. Das Ventilsystem hilft, unerwünschte
Motor-Auspuffgas-Abgaben zu vermeiden und verbessert die Brennstoffersparnis und die Motorenleistung.
Zusammen mit höheren Mengen an Brennstoff und Luft erfordern Verbrennungsmotoren höhere Brennstoff-Luft-Verhältnisse,
v/enn die Maximalleistung abgegeben wird. Bei den
meisten Vergasern ist das Hauptbrennstoffsystem so ausgelegt,
daß es ein sparsames Brennstoff/Luft-Verhältnis für normalen Straßenbelastungsbetrieb liefert. Ein Sparventil,
das gelegentlich auch Leistungsventil genannt wird, erhöht das Brennstoff-Luft-Verhältnis, wenn maximale
Leistung durch Zufuhr zusätzlichen Brennstoffes gefordert wird. Ein höheres Brennstoff-Luft-Verhältnis ist auch
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beim Leerlauf der Maschine erforderlich, und die meisten Vergaser enthalten ein getrenntes Leerlauf-Brennstoffsystem,
das nach und nach aufhört, Brennstoff zu liefern, wenn der Motor die Übergangszone vom Leerlauf zur Straßenbelastung
durchläuft.
Bei Vergasern nach dem Stand der Technik erhöhte das Sparventil das Brennstoff-Luft-Verhältnis nur, wenn die Höchst-,
•'leistung gefordert wurde. Das Ventil bei diesen früheren Vergasern blieb geschlossen, wenn der Motor im Leerlauf
lief und während dem Straßenbelastungsbetrieb und wurde mechanisch durch die Drosselverbindung oder durch einen
Kolben geöffnet, der auf das Vakuum im Ansaugkrümmer ansprach, wenn sich die Leistungsanforderung erhöhte. So erhielt
das LeerlaufZuführungssystem keine Unterstützung vom
Sparventil beim Schaffen der höheren Brennstoff-Luft-Verhältnisse, wie sie für den Leerlauf erforderlich waren.
Weiterhin wia?d Leerlaufbrennstoff normalerweise von einer Hauptbrennstoffquelle geliefert, die auch den Brennstoff
für den Straßenbelastungsbetrieb liefert, und der Leerlaufbrennstoff
verringert das Brennstoffniveau in der Quelle
und beeinträchtigt dadurch die Fähigkeit des Haupt dosierungssystems,
seine Aufgabe des Zuführens von Brennstoff zu erfüllen, wenn die Brennstoffanforderungen des Motors durch
die Übergangsζone verlaufen.
Bei dem Vergaser nach der Erfindung erfüllt das Sparventil zahlreiche Punktionen, nämlich das Brennatoff-Luft-Verhältnis
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zu erhöhen, wenn die Höchstleistung gefordert wird, bei der
Erhöhung des Brennstoff-Luft-Verhältnisses im Leerlauf zu
unterstützen und die Fähigkeit des Hauptbrennstoffsystems die geeigneten Brennstoff-Luft-Verhältnisse während der
Übergangszone zu liefern und zu erhöhen. Der Vergaser umfaßt ein Schwimmergehäuse, eine Kraftstoffleitung, eine
Hauptabgabeeinrichtung zur Abga.be von Brennstoff aus der Kraftstoffleitung zu einer Einlaßleitung stromauf von dem
Drosselventil, un eine Leerlaufabgabeeinrichtung zur Abgabe von Leerlaufbrennstoff von der Kraftstoffleitung
zu der Einlaßleitung stromab von dem Drosselventil. Ein Spa.rventil laßt zusätzlichen Brennstoff von dem Schwimmergehäuse
zu der Brennstoffleitung fließen und eine Betätigungseinrichtung öffnet das Sparventil, wenn der Motor leerläuft
und seine Höchstleistung abgibt. Der zusätzliche Brennstoff, der der Brennstoffleitung durch das Sparventil während des
Leerlaufs der Maschine zugeleitet wird, hält ein verhältnismäßig hohes Brennstoffniveau in der Brennstoffleitung aufrecht
und unterstützt dadurch das Leerlauf-Brennstoff-Luft-
Verhältnis. Wenn der Motor durch die Überga.ngszone läuft, erhöht dieses höhere Brennstoffniveau die Fähigkeit der
Hauptabgabeeinrichtung, Brennstoff zuzuführen und dadurch die Kalibrierung des Vergasers in der Übergangsaone zu vereinfachen.
Die Zeichnung zeigt eine Querschnittsseitenansicht eines Vergasers mit dem Sparventil und der Betätigungseinrichtung
nach der Erfindung.
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Gemäß der Zeichnung weist der Vergaser einen Unterteil 10, einen Venturi-Rohrteil 12 und einen Oberteil 14 auf. Die
Teile 10, 12 und 14 sind miteinander durch übliche nicht gezeigte Einrichtungen verbunden, und ihre aneinander anliegenden
Oberflächen sind durch Dichtungsringe 16 und 18 ' abgedichtet. Der Unterteil 10 ist zur Anbringung auf der
nicht gezeigten Motoransaugleitung ausgebildet. Eine Einlaßleitung 20 verläuft durch die Teile 10, 12 und 14 und
steht am Oberteil 14 mit der Atmosphäre und am Unterteil 10 mit üblichen Durchlässen im Ansaugkrümmer in Verbindung.
Der Venturi-Rohrteil 12 hat ein übliches Venturi-Rohr 22,
das in der Einlaßleitung 20 ausgebildet ist, und der Unterteil 10 hat eine übliche Drosselklappe 24, die drehbar auf
einer Welle 26 in der Einlaßleitung 20 montiert ist.
Der Venturi-Rohrteil 12 enthält ein Schwimmergehäuse 28, das auf der Seite des Venturi-Rohres 22 liegt. Das Schwimmergehäuse
28 ist von der Einlaßleitung 20 durch eine Wand 30 getrennt. Ein üblicher, nicht gezeigter Schwimmer befindet
sich in dem Schwimmergehäuse 28, um das Niveau des Brennstoffes darin zu steuern.
Eine Brennstoffleitung 32 ist in dem Venturi-Rohrteil 12'
unter dem Schwimmergehäuse 28 und neben der Wand 30 ange- .
ordnet. Die Brennstoffleitung 32 besitzt einen Bereich 33, der sich aufwärts an der Venturi-Seite der Wand 30 erstreckt.
Die Hauptabgabeeinrichtung 34 weist ein Rohr 36 auf, das
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im Teil 33 untergebracht ist und an seinem unteren Ende mit der Brennstoffleitung 32 und an seinem oberen Ende
mit der Einlaßleitung 20 in Verbindung steht. Der Teil des Rohres 36, der im Teil 33 liegt, enthält eine Vielzahl
kleiner Löcher 42. Ein Hochgeschwindigkeitsluftabgabekanal 38 ist im Oberteil 14 und in der Wand 30 zur
Verbindung mit der Außenluft und dem Teil 33 ausgebildet. Eine Dosierungs- oder Meßdüse 40 liegt im Kanal 38 im
Oberteil H.
Die Leerlaufabgabeeinrichtung besteht aus einer Leitung 44 in der Wand 30 und steht an ihrem unteren Ende mit
der Brennstoffleitung 32 in Verbindung. An ihrem oberen Ende steht die Leitung 44 mit einem Kanal 46 in Verbindung,
der im Oberteil 14 ausgebildet ist. Die Leitung 46 verläuft um die Einlaßleitung 20 zur anderen Seite der Einlaßleitung.
Dort steht die Leitung 46 durch eine T-Verbindung mit einer Leitung 48 in Verbindung, die im Oberteil
14 ausgebildet ist und mit der Außenluft und mit der Leitung 50 in Verbindung steht, die im Venturi-Teil 12 ausgebildet
ist.
Die Leitung 50 verläuft senkrecht durch den gesamten Venturi-Teil
12 zu einer Kammer 52, die im Unterteil 10 ausgebildet ist. Eine Bohrung 54 steht mit der Kammer 52 und
der Einlaßleitung 20 unter der Drosselklappe 24 in Verbindung. Geeignete Meßdüsen 56, 58 und 60 sind in den
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Leitungen 44, 48 bzw» 50 untergebracht, und eine Leerlauf-Stellschraube
62 mit einer kalibrierten Spitze 64 ist in. dem Unterteil 10 eingeschraubt, so daß die Spitze
64 den Durchfluß des Leerlaufbrennstoffes durch die Bohrung 54 steuert. Ein Loch 55 für ausgeschalteten Leerlauf
(off idle hole) steht mit der Kammer 52 und der Einlaßleitung 20 über der geschlossenen Stellung der Drosselklappe
24 in Verbindung.
Um die Spardüse au bilden, ist eine Meßdüse 66 in dem Venturi-Rohrteil
12 montiert, so daß der Durchlaß darin mit dem Schwimmergehäuse 28 und der Brennstoffleitung 32 in
Verbindung steht. Eine Meßstange 68 mit einem kleineren Leistungsteil 70 und einem größeren Sparteil 72 paßt
in die Meßdüse 66 und erstreckt sich aufwärts durch das Schwimmergehäuse 28, wo sie mit einem L-fö'rmigen Hebel
74 verbunden ist. Die Düse 66 und Stange 68 schaffen zusammen eine Hauptmeßvorrichtung und Leistungsmeßvorrichtung
je nach dem, ob sich der Sparteil 72 oder der Leistungsteil 70 in der Düse 68 befindet. Die Betätigungseinrichtung
für das Sparventil besteht aus einem Gehäuse 76, das sich vom unteren Teil des Venturi-Rohrteils aufwärts
durch das Schwimraergehäuse 28 erstreckt. Das Gehäuse
76 hat eine Bohrung 78 darin, die oben offen ist. Ein Kolben 80 ist gleitend in der Bohrung 78 untergebracht und
am Hebel 74 befestigt. Eine Schraubendruckfeder 82 ist unter Vorspannung in der Bohrung 78 untergebracht, um den
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Kolben 80 aufwärts zu drücken.
Vom Boden der Borhung 78 erstreckt sich eine leitung 84 durch das Gehäuse 76 und den Venturi-Rohrteil 12 zum
Unterteil 10, wo sie-mit einer Leitung 86 in Verbindung
steht. Die Leitung 86 führt teilweise un die Einlaßlei.-tung 20 herum'und steht mit der Einlaßleitung 20 durch
eine Öffnung 88 in Verbindung,-die direkt über der Leerlaufstellung
der Drosselklappe 24 liegt. Normalerweise liegt die stromab gelegene Kante der öffnung 88 neben der
geschlossenen Stellung der Klappe 24.
BETRIEB
Wenn der Motor, an dem der Vergaser nach der Erfindung benutzt wird, mit Straßenbelastung läuft, nimmt die Drosselklappe
24 eine Stellung ähnlich der ein, die durch die gestrichelte Linie 90 dargestellt ist, worin die Drosselklappe
sich über der Öffnung 88 befindet. Ein verhältnismäßig hohes Ansaugvakuum wirkt auf die Öffnung 88 und durch die
Leitungen 86 und 84 auf den Kolben 80 ein. Dieses Vakuum überwindet die Federkraft 82 und zieht den Kolben 80 und
die Stange 68 abwärts, um den größeren Sparteil 72 in die Düse 66 einzuführen.
Brennstoff, der dann duidi die Düse 66 vom Schwimmergehäuse
28 in die Brennstoffleitung 32 dosiert wird, wird durch
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das Rohr 36 in die Einlaßleitung 20 duroh das in dem
Venturi-Rohr 22 erzeugte Vakuum gezogen. Gleichzeitig wird Luft durch die Leitung 38 und die Löcher 42 gezogen,
um den durch das Rohr 36 fließenden Brennstoff zu mischen.
Das Mischen des Brennstoffes sowohl im Hauptmeßsystem als auch im Leerlaufsystem schafft ein schnelleres Erennstoffansprechen
auf die Dosierungssignale. Die Düsen 56, 58 und 60 sind so gewählt, daß das durch das Loch
54 der Leerlaufbrennstoffabgabemenge zugeleitete Vakuum einen vernachlässigenswert geringen Teil von Brennstoff,
wenn überhaupt, durch die Leerlaufabgabeeinrichtung zieht.
Eine Vergrößerung der Leistung, die vom Motor gefordert wird, wird eingeleitet, indem die Drosselklappe 24 weiter
geöffnet wird. Das Vakuum an der Öffnung 88 nimmt dann ab, bis an dem gewünschten Punkt die Feder 82 das Vakuum überwindet,
das dem Kolben 80 zugeleitet wird und die Stange aufwärts bewegt, um den kleineren Leistungsteil 70 in eine
Meß-Stellung in der Düse 66 zu bringen. Eine erhöhte Menge
an Brennstoff wird dann durch die Düse 66 in die Brennstoffleitung 32 geführt. Dieser Brennstoff läßt das Brennstoffniveau
in der Brennstoffleitung 32 ansteigen und erhöht
dadurch die Menge des Brennstoffes, die durch das Pohr
3>S der Einlaßleitung 20 zugeführt wird. Eine Erhöung in . Brennstoff-Luft-Verhältnis, um die Leistung§?ordernisse
zu erfüllen, ergibt sich daraus.
'.Venn der Motor im Leerlauf läuft, wird die Drosselklappe
24 nur leicht geschlossen oder geöffnet. Die Öffnung 88
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BADORIQINAL
y -
liegt dann über der Drosselklappe 24. Atmosphärischer Druck oder ein niedriges Vakuum wirkt durch die Öffnung 88, die leitung
86 und die Leitung 84 auf den Kolben 80 ein. Die Feder 82 bewegt den Kolben 80 und die Stange 68 aufwärts, um
den kleineren Leistungsteil 70 in eine Dosierungsstellung in der Meßdüse 66 zu bringen. Die sich ergebende erhöhte
Brennstoffmenge schafft ein verhältnismäßig hohes Brennstoffniveau in der Brennstoffleitung 32.
Ein Hochvakuum besteht an der Bohrung 54, wenn der Motor im Leerlauf läuft, und dieses Vakuum wird verwendet, um
Brennstoff durch die Leitungen 44 und 46 zu den Leitungen 48 und 50 zu ziehen, wo der Brennstoff sich mit Luft ver- '
mischt, die durch die Leitung 48 gesaugt wird, um eine Leerlaufmischung zu bilden. Die Leerlaufmischung wird durch
die Leitung 50, Kammer 52 und das Loch 54 in die Einlaßleitung 20 unter der Drosselklappe 24 gezogen, wo sie in
die Zylinder des Motors durch den Einlaßkrümmer verteilt wird. Da nur ein geringer oder gar kein Luftstrom durch
das Venturi-Rohr 22 vorhanden ist, ist das in dem Venturirohr
22 erzeugte Vakuum ungenügend, um Brennstoff in das Rohr 36 hinaufzuziehen, und der Bedarf des Motors wird
lediglich durch die Leerlaufabgabeeinrichtung gedeckt. Ein hohes Brennstoffniveau wird in der Brennstoffleitung
32 beim Leerlauf aufrecht erhalten wegen der großen Menge von Brennstoff, die durch die Düaö 66 zugeleitet
wird.
• - 10 -'bad OfiKäNAL 0Q982S/0334
Wenn der Motorbetrieb von Leerlauf auf Straßenlastbetrieb
übergeht, bewegt sich die Drosselklappe 24 über die Öffnung 88, um zunehmend Teile der öffnung 88 für das hohe Einlaßva.kuum
freizulegen, das unter der Klappe 24 existiert. Dieses Vakuum wird auf den Kolben 80 und die Kolbenstange
68 zur Einwirkung gebracht, um die Kolbenstange 68 abwärts zu bewegen, bis der größere Sparteil 72 sich in der Düse
66 in einer Meßstellung befindet. Zwischen dem kleineren Leistungsteil 70 und.dem größeren Sparteil 72 ist die
Kolbenstange so bemessen, daß sie kalibrierte Mengen von Brennstoff in den Brennstoffbehälter leitet.
So schafft die Erfindung eine Betriebseinrichtung zum Steuern des Sparventiles eines Vergasers, die es dem Ventil
gestattet, sich zu öffnen, wenn Leerlaufbrenns toff zugeleitet wird. Wenn das Brennstoffsparventil beim Leerlauf
offen ist, steigt das Brennstoffniveau in dem Brennstoffbehälter
und dämpft die Schwierigkeiten beim Beginn des Brennstoff-Flusses durch die Hauptabgabevorrichtung, wenn
der Motor in der Übergangszone zwischen Leerlauf und Strassenbelastung oder Höchstleistung läuft« Die Größe einer Vergaserpumpe,
die zu einem Vergaser mit dem Sparventilsystem nach der Erfindung gehört, kann ebenfalls verringert werden.
Selbstverständlich ist das Sparventilayatem nach der
Erfindung auch bei Vergasern mit getrennten Haupt- und Spar-Dosierungsdüsen nützlich.
Beträchtliche Mengen von Luft können mit Brennstoff in der Leerlauf-Abgabeeinriohtung und der Hauptabgabeeinrichtung eines Vergasers mit dieeem Leietungsventilaystem ge-
009825/033/,
mischt werden wegen der erhöhten Fähigkeit des Vergasers, Brennstoff zuzuleiten. Das Ansprechen der Abga"besysteme
auf Signale vom Motor wird durch derartige Erhöhungen in der Qualität der Brennstoffmischungen noch weiter verbessert.
Patentansprüche
- 12 -
00,982 5/03
Claims (6)
1. Vergaser mit einem Schwimmergehäuse, einer Kraftstoffleitung, einer Hauptabgabeeinrichtung zur Abgabe
von Brennstoff aus der Kraftstoffleitung zu einer Einlaßleitung stromauf des Drosselventils und einer
Leerlaufabgabeeinrichtung zur Abgabe von Leerlaufbrennstoff von der Kraftstoffleitung zu der Einlaßleitung
stromab des Drosselventils, gekennzeichnet_durch ein
Sparventil (66) zur Zuführung des Brennstoffes von dem Schwimmergehäuse (28) zu der Brennstoffleitung (32)
und Betätigungsvorrichtungen zum Öffnen des Sparventils (66) bei Leerlauf der Maschine.
2. Vergaser nach Anspruch 1 gekennzeichnet^durch einen
Kolben (80), der mit dem Sparventil (66) in Verbindung steht und Leitungen (88, 86, 84), die eine Verbindung
zwischen dem Kolben (80) und der Ansaugleitung stromauf der Leerlaufstellung der Drosselklappe (24) und stromab
einer Straßenlaststellung herstellen.
3. Vergaser nach Anspruch 2 dadurch__gekennzeichnet, daß die
Leitung (86, 84) mit der Ansaugleitung über eine Bohrung (88) in Verbindung stehen, deren stromabwärtige
Kante im Bereich der geschlossenen Stellung der Drosselklappe (24) steht.
4. Vergaser nach Anspruch 3 l§;durch_gekennzeichnet, daß die
BAD ORIGINAL
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Betätigungsvorrichtungen eine Feder (82) umfassen, die das Sparventil (66) in eine geöffnete Stellung bringt,
wobei das Ansaugvakuum über die Leitungen (86) während der Sparstellungen auf den Kolben (80) wirkt, um die
Kraft der Feder (82) zu überwinden.
5. Vergaser nach Anspruch 4 gekennzeichnet_durch Leitungen
(48, 50) zur Zuführung von Luft zum Leerlaufbrennstoff.
6. Vergaser nach Anspruch 5 lälurch^gekennzeichnet, daß die
Ha.uptabgabevorrichtung Leitungen (38) zur Zuführung von
Luft zum Brennstoff umfaßt, der durch die Hauptabgabevorrichtung
abgegeben wird.
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Applications Claiming Priority (1)
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