DE1600597B - Mit einem Muffenrohr verbindbarer Ab !aufstutzen eines Dachwassereinlaufs - Google Patents
Mit einem Muffenrohr verbindbarer Ab !aufstutzen eines DachwassereinlaufsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen mit einem Muffenrohr verbindbaren Ablaufstutzen eines Dachwassereinlaufs.
In der Praxis ist es üblich, daß bei der Montage eines Dachwasserablaufrohres mit einem Einlauf zunächst
das Abflußrohr hochgezogen wird und mit nach oben offener Muffe stehenbleibt, bis weitere
Arbeiten an der Dachplatte ausgeführt sind. Erst dann kann von oben der Dachwassereinlauf mit
seinem Ablaufstutzen in die Muffe eingefügt werden. Dazu muß der Ablaufstutzen aber zunächst auf die
richtige Länge gebracht werden, was vielfach erst nach einigem Probieren erreicht ist, da die Doppelmuffe
ein Stück unterhalb der Dachfläche endet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Ablaufstutzen zu schaffen, der ein leichtes Einsetzen
seines unteren Endes in die Muffe des darunter folgenden Ablaufrohres gestattet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Ablaufstutzen mit einer ringförmig umlaufenden
Falte aus nachgiebigem Material mit S-förmigem, zur Längsachse des Ablaufstutzens parallele
Schenkel aufweisendem Querschnitt versehen ist. Beim Einführen des Ablaufstutzens in die Muffe des
darunter montierten Ablaufrohres gibt die ringförmig umlaufende Falte so weit nach, wie es erforderlich
ist, ohne daß elastische Kräfte den unteren Stutzenabschnitt in seine Ausgangslage zurückzuziehen
trachten. Das folgt aus dem zur Stutzenlängsachse parallelen Verlauf der Schenkel des Faltenquerschnitts
und ist insofern wichtig, als das Verbleiben des unteren Ablaufstutzenendes in der Muffe unbedingt
sichergestellt sein muß. Durch diese Möglichkeit einer bleibenden Verlängerung können Höhenunterschiede
überbrückt werden, was wesentlich zu einer schnellen und einfachen Montage des Dachwassereinlaufs
beiträgt. Selbstverständlich läßt die Falte auch ein seitliches Versetzen zu.
Es sind zwar mehrteilige Dachwassereinläufe oder auch Rohrstutzen bekannt (deutsche Patentschrift
ίο 398 941, USA.-Patentschriften 1442 625 und
3 222 441), bei denen die Rohrstutzen einen Abschnitt mit wellenförmig ausgebildeter Wandung aufweisen,
jedoch dient dieser Abschnitt dazu, nachträgliche Längenänderungen infolge Temperaturänderun-
gen usw. auszugleichen. Der Abschnitt ist also elastisch ausgebildet und nimmt, wenn die Längenänderung
wieder zurückgeht, ebenfalls wieder seine ursprüngliche Form an. Dies soll mit der Erfindung
aber nicht bezweckt werden.
Das Einschieben des Ablaufstutzenendes in die Muffe des Ablaufrohres wird vorteilhaft dadurch erleichtert,
daß an der Innenwand des Ablaufstutzens (, unterhalb der Falte mindestens ein Vorsprung angeordnet
ist. Dann braucht lediglich mit einer Stange gegen den Vorsprung gedrückt zu werden, um den
Ablaufstutzen in die Muffe des darunter befindlichen Ablaufrohres einzuführen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben. Es
zeigt
F i g. 1 einen axialen Längsschnitt eines Dachwassereinlaufs beim Einsetzen und
F i g. 2 den Dachwassereinlauf gemäß F i g. 1 in seiner ursprünglichen Gestalt.
Der Dachwassereinlauf 25 weist einen Ablaufstutzen 9 auf, der mit einer ringförmig umlaufenden
Falte 27 aus nachgiebigem Material versehen ist. Die Falte 27 hat einen S-förmigen Querschnitt mit parallel
zur Längsachse des Ablaufstutzens 9 verlaufenden Schenkeln. Sie bildet eine im Stutzeninneren befindliche
Tasche 29, die nach unten geöffnet ist, so daß sich darin kein Wasser ansammeln kann. F i g. 2
zeigt die ursprüngliche Gestalt der Falte 27.
An der Innenwand des Ablauf stutzens 9 sind Vor-Sprünge 31 angeordnet. Mit Hilfe einer gekröpften
Stange 33 kann, wie in F i g. 1 dargestellt, von oben gegen einen der Vorsprünge 31 gedrückt und damit
der Ablauf stutzen 9 in die darunter befindliche Muffe des nicht dargestellten Ablaufrohres eingeführt wer»
den.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Mit einem Muffenrohr verbindbarer Ablaufstutzen eines Dachwassereinlaufs, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ablaufstutzen (9)
mit einer ringförmig umlaufenden Falte (27) aus nachgiebigem Material mit S-förmigem, zur
Längsachse des Ablaufstutzens parallele Schenkel aufweisendem Querschnitt versehen ist.
2. Ablaufstutzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an seiner Innenwand unterhalb
der Falte (27) mindestens ein Vorsprung (31) angeordnet ist.
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