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DE169834C - - Google Patents

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Publication number
DE169834C
DE169834C DENDAT169834D DE169834DA DE169834C DE 169834 C DE169834 C DE 169834C DE NDAT169834 D DENDAT169834 D DE NDAT169834D DE 169834D A DE169834D A DE 169834DA DE 169834 C DE169834 C DE 169834C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support
workpiece
support blocks
blocks
arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT169834D
Other languages
English (en)
Publication of DE169834C publication Critical patent/DE169834C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B41/00Component parts such as frames, beds, carriages, headstocks
    • B24B41/06Work supports, e.g. adjustable steadies
    • B24B41/065Steady rests

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zur Unterstützung des auf einer Schleifmaschine, einer Drehbank oder dergl. zu bearbeitenden Werkstücks zwecks Ausgleichung der von dem Werkzeug auf das Werkstück ausgeübten Kräfte bezw. zur Vermeidung einer Durchbiegung oder Vibration des Werkstücks während dessen Bearbeitung.
Die bisher bekannten Werkstückstützen bestehen entweder aus einem oder mehreren in verschiedenen Richtungen an dem Werkstück angreifenden Stützblöcken. Im ersteren Falle muß die Angriffsfläche des Stützblockes sehr groß gemacht werden, wobei jedoch der Nachschub des Stützblockes nur in einer Richtung stattfinden kann, abgesehen davon, daß durch die Größe der Auflagefläche des Stützblockes ein beträchtlicher Arbeitsverlust durch Reibung an dem Werkstück entsteht. Bei Verwendung mehrerer in verschiedenen Ebenen an dem Werkstück angreifender Stützblöcke konnte bisher eine vollkommene Ausgleichung der Kräfte nicht erreicht werden, da die bekannten Stützblöcke so angeordnet sind, daß eine Veränderung des Stützdruckes nur unter gleichzeitigem Nachschub beider Stützblöcke bewirkt werden kann, so daß die Stützdrücke der beiden Stützblöcke stets in einem bestimmten unveränderlichen Verhältnis zueinander stehen.
Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine Werkstückstütze, bei welcher die an dem Werkstück angreifenden Stützblöcke in verschiedenen Ebenen so angeordnet sind, daß der Stützdruck der in jeder Ebene liegenden Stützblöcke unabhängig von dem Stützdruck der in einer anderen Ebene liegenden Stützblocke regelbar ist.
Auf den Zeichnungen ist
Fig. ι eine Seitenansicht der neuen Werkstückstütze, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. 3 eine Vorderansicht und
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Schleifmaschine mit daran angebrachter Werkstückstütze.
Auf dem hin- und hergehenden Tisch H der Schleifmaschine sind auf den Führungen b und c Reit- und Spindelstock angeordnet, zwischen denen das Werkstück D eingespannt ist. Die Werkstückstütze befindet sich dem Schleifrad K gegenüber am Tisch H.
Als Träger der eigentlichen Werkstückstütze dient ein U-förmiger Kasten 20. Dieser ist mit einem Tragarm 10 versehen, welcher mittels einer Winkelführung 11 auf der Führung c auf ruht. Das untere Ende des Armes 10 stützt sich gegen die Leiste h des Tisches H und ist mit einer Klinke 14 versehen, welche mit der Nase 15 unter die Fläche h1 der Leiste h faßt. Ein um den Bolzen 17 des Tragarmes 10 drehbarer Schraubenbolzen 1.6 mit Mutter 18, die sich auf die obere Aufsatzfläche 19 der Klinke 14 aufsetzt, dient zum Festhalten der Klinke und des ganzen Kastens 20. Letzterer ist mit einem Deckel 21 versehen, der um den Zapfen 22 schwingen und durch Schraube 23 (Fig. 2) geschlossen gehalten werden kann.
Der Kasten 20 dient zur Führung eines die Stützblöcke tragenden Winkelstückes, dessen wagerechter Arm 28 mittels der Rollen 30,31
(2. Auflage, ausgegeben am 25. April igoS.)
und der Backen 32, 33 (Fig. 2) in dem Kasten 20 so geführt wird, daß sich der senkrechte, auf der Lauffläche g des Tisches H aufstehende, mit einer Rolle 72 versehene Arm 29 etwas heben und senken kann.
An dem Arm 28 sind die in wagerechter Ebene verstellbaren Stützblöcke 36, 37 innerhalb der Führungen 34, 35 (Fig. 2 und 3) durch eine Klammer 39 befestigt, welche durch die Schraube 43 an dem Arm 28 festgestellt werden kann. Eine Feder 44 auf dem Schraubenbolzen unterhalb der Klammer hält dieselbe hoch, wenn die Klammer zum Nachstellen der Stützblöcke 36, 37 gelöst wird.
Der senkrechte Arm 29 trägt innerhalb der Führungen 62, 63 die Stützblöcke 60, 61. Diese werden durch eine Klammer 64 und Schraube 65, auf die zu dem gleichen Zweck wie bei der Befestigungsschraube für die
zo wagerechten Stützblöcke eine Feder 66 aufgeschoben ist, festgehalten.
Die Anpressung der Stützblöcke 36, 37 gegen das Werkstück D erfolgt durch die Schrauben 47, 49, die in dem Stutzen 26 des Kastens 20 ineinander gelagert sind. Der Stützdruck kann durch die Zwischenschaltung einer Feder 56 zwischen die Stellschraube 47 und die durch Stift 53 an der Drehung verhinderte Mutter 52 der Schraube 49 erhöht oder für gewisse Zeit ohne Nachstellung dauernd gemacht werden. Die Feder 56 ist nämlich so zwischen der Mutter 52 und der Stellschraube 47 gelagert, daß, wenn die Feder durch Anziehen der Stellschraube 47 zusammengepreßt wird, die Schraube 49 mittels der Mutter 52 gegen den Arm 28 gedrückt wird, wodurch die Stützblöcke 36, 37 mit einem kräftigen, etwas federnden Druck gegen das Werkstück angepreßt werden. Die Anpressung der Blöcke 6o, 61 wird durch Hebung des Armes 29 bewirkt, und zwar in ähnlicher Weise wie bei den wagerechten Blöcken durch die ineinander gelagerten Schrauben 67 und 69 und die zwischen beide geschaltete Feder 78. Die Schraube 69 bcwirkt beim Verschrauben in dem mit Rolle "]2 versehenen, gegen Drehung durch Führung in der Nut 76 gesicherten Fuß 71 das Heben bezw. Senken, d. Ii. das Heranbringen der Stützblöcke 60, 61 an das zu schleifende Werkstück, indem der auf Schraube 69 befestigte und daher sich mit dieser drehende Bund 73 das Heben bezw. Senken des in der Nut 76 des Armes 29 geführten Auflagerbundes 74 für die Schraubenfeder 78 und damit auch ein Heben und Senken der Schraubenfeder 78 und des auf dieser ruhenden Armes 29 mit den Stützblöcken 60, 61 zur Folge hat, während ein Verschrauben der Schraube 67 eine Änderung in der Spannung der Feder 78 bewirkt und so eine Regelung des Stützdruckes für die Stützblöcke 60, 61 zur Folge hat.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche: 6s
    ι. Werkstückstütze für Schleif- und ähnliche Arbeitsmaschinen mit in verschiedenen Ebenen liegenden Stützblöcken, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützdruck der in jeder Ebene liegenden Stützblöcke unabhängig von dem Stützdruck der in einer anderen Ebene liegenden Stützblöcke regelbar ist.
  2. 2. Werkstückstütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützblöcke (36, 37 und 60, 61) für das Werkstück (D) an einem Winkelstück (28, 29) angeordnet sind, dessen wagerechter, die wagerecht liegenden Stützblöcke (36, 37) Betragender Arm (28) durch Rollen (30) und Führungsbacken (32, 33) in einem Gehäuse (20) so geführt ist, daß der senkrechte Arm (29) mit den in der anderen Ebene angeordneten Stützblöcken (60,61) sich frei auf- und abbewegen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT169834D Active DE169834C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
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Family

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Country Status (1)

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DE (1) DE169834C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1051682B (de) * 1952-03-20 1959-02-26 E H Oskar Waldrich Dr Ing Reitstock- bzw. Luenettenfuehrung an Betten schwerer Walzenschleifmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1051682B (de) * 1952-03-20 1959-02-26 E H Oskar Waldrich Dr Ing Reitstock- bzw. Luenettenfuehrung an Betten schwerer Walzenschleifmaschinen

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