DE1051682B - Reitstock- bzw. Luenettenfuehrung an Betten schwerer Walzenschleifmaschinen - Google Patents
Reitstock- bzw. Luenettenfuehrung an Betten schwerer WalzenschleifmaschinenInfo
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- DE1051682B DE1051682B DEW8163A DEW0008163A DE1051682B DE 1051682 B DE1051682 B DE 1051682B DE W8163 A DEW8163 A DE W8163A DE W0008163 A DEW0008163 A DE W0008163A DE 1051682 B DE1051682 B DE 1051682B
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B41/00—Component parts such as frames, beds, carriages, headstocks
- B24B41/06—Work supports, e.g. adjustable steadies
- B24B41/065—Steady rests
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
- Machine Tool Units (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die üblichen Anordnungen an Betten für Walzenschleifmaschinen schwerer Ausführung werden durch
mehrere, z. B. drei, vor allem aber auch vier Führungsbannen gebildet, die parallel zueinander liegen
und deren eigentliche Führungsflächen auf der gleichen Höhe und waagerecht verlaufen. Bei den erwähnten
schweren Ausführungen sind davon die beiden vorderen Führungsbahnen zur Aufnahme des Schleif-
oder Drehsupportes, die beiden hinteren dagegen für die Aufnahme des Reitstockes und soweit erforderlieh
der Lünetten vorgesehen.
Diese bekannten Ausführungen haben den Nachteil, daß für hohe Bearbeitungsleistungen das Maschinenbett,
vor allem aber die Befestigung des oder der Supporte, des Reitstockes und gegebenenfalls der Lünetten
nicht starr genug ausgebildet werden kann, so daß bei Walzenschleif maschinen die bearbeitete Oberfläche
nicht einwandfrei wird und bei Drehbänken außerdem noch die in neuerer Zeit für hohe Leistungen ausschließlich
verwendeten Karbidmeißel zerstört werden;
Man hat bereits Führungen an Betten von Walzenschleifmaschinen vorgeschlagen, bei denen unter dem
Werkstück eine waagerechte Führungsbahn in Richtung auf die Schleifscheibe über das Werkstück hinaus
vorsteht; es ist auch bekannt, hinter dem Werkstück eine schräg nach hinten ansteigende, weitere Führungsbahn
vorzusehen. Dabei nimmt die waagerechte Bahn die Vertikalkomponenten und die Schrägbahn
die Schrägkomponenten der aus Werkstückgewicht und Bearbeitungseinwirkung gebildeten Resultierenden
auf. Indessen handelte es sich dabei in der Regel um Universalschleifmaschinen, bei denen die starre
Lagerung des Werkstückes keine besonderen Schwierigkeiten im Hinblick auf die geringen Abmessungen
des Werkstückes bot. Diese Schleifmaschinen sind deshalb auch nicht als Schwerwerkzeugmaschinen anzusprechen.
Die Erfindung bezieht sich demgegenüber auf schwere Walzenschleifmaschinen, wie sie zur Bearbeitung
von Kaliberwalzen in Walzwerken benutzt - werden. Diese Walzen haben einen derart großen
Durchmesser und sind dementsprechend so schwer, daß das Bett einer solchen Schleifmaschine Führungen
aufweisen muß, die in verhältnismäßig geringer Höhe über Flur angeordnet sind, damit die Spitzen mit
Rücksicht auf die große Spitzenhöhe dieser Schleifmaschinen etwa in Brusthöhe des Bedienungsmannes
liegen. Derartige Schleifmaschinen erfordern auch im Gegensatz zu den vorerwähnten bekannten Normalausführungen
für die Bearbeitung mittlerer Stücke Lünetten zum Abfangen des Werkstückes, dessen Gewicht
nicht ausschließlich von Spindelstock und Reitstock getragen werden kann. Um bei derartigen Walzen
eine einwandfreie Oberflächenbeschaffenheit zu erreichen, ist es deshalb nötig, die während der Be-Reitstock-
bzw. Lünettenführung an Betten schwerer Walzenschleifmaschinen
Anmelder:
Dr.-Ing. e. h. Oskar Waldrich,
Siegen (Westf.), Hohler Weg 1
Siegen (Westf.), Hohler Weg 1
Dr.-Ing. e. h. Oskar Waldrich, Siegen (Westf.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
arbeitung auftretenden Kräfte zuverlässig, sicher und unmittelbar in das Bett zu überführen.
Dies gelingt gemäß der Erfindung, in dem man die Schrägbahn so anordnet, daß die durch ihre Mittellinie
und die Werkstückachse gehende Ebene senkrecht auf der Schrägbahn steht.
Hiermit ist dem Konstrukteur eine sehr einfache Regel für die Konstruktion eines Drehbankbettes gegeben
und erreicht, daß die auf die Schrägfläche entfallende und je nach Werkstückgröße und Spanabnahme
unterschiedliche Komponente der sich aus Werkstückeigengewicht und Bearbeitungseinwirkung·
ergebenden Resultierenden mit Sicherheit immer in die Schrägbahn fällt.
Das senkrechte Einleiten von Schrägkomponenten in eine entsprechend geneigte Führungsfläche ist bereits
an üblichen Standarddrehbänken seit langer Zeit bekannt; indessen war hier die Waagerechtbahn, die
zur Übernahme der Vertikalkomponenten dient, nicht unmittelbar unter dem Werkstück vorgesehen, sondern
befand sich vor diesem.
Bei der erfindungsgemäßen Anordnung erhalten sowohl der Reitstock als auch die Lünetten eine im
Querschnitt kurze und gedrungene Bauart, so daß sich die Starrheit dieser Teile wesentlich erhöhen läßt.
Außerdem werden Biegungsbeanspruchungen am Reitstock und den Lünetten weitgehend vermieden und
zudem jede Belastung der Spannmittel durch die Bearbeitungskräfte ausgeschlossen. Des weiteren wird
die Unterstützungsfläche durch Vergrößerung des Umfangswinkels, auf dem bei gleichem Raumbedarf
das Werkstück vom Bett umschlossen wird, größer und damit günstiger. Schließlich aber treffen die
Kraftkomponenten in an sich bekannter Weise im wesentlichen senkrecht oder zumindest wesentlich senkrechter
auf die hintere Führungsebene auf als dies bisher bei Walzenschleifmaschinen der Fall war, so
809 767/56
Claims (2)
1. Reitstock- bzw. Lünettenführung an Betten schwerer Walzenschleifmasehinen mit einer unter
dem und in Richtung auf die Schleifscheibe über das Werkstück hinaus vorstehenden, waagerechten
Führungsbalbn und einer hinter dem Werkstück sowie schräg nach hinten ansteigenden weiteren
Führungsbahn, wobei die Waagerechtbahn die Vertikalkomponenten und die Schrägbaihn· die
Schrägkomponenten der aus Werkstückgewicht und Bearbeitungseinwirkung gebildeten Resultierenden
aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Werkstückachse und die Mittellinie
der Schrägbaihn (3) gegebene Ebene (7-7) senkrecht auf der Schrägbahn (3) steht.
2. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Lünette, welche die Führungswange (5)
in an sich bekannter Weise im Querschnitt sowohl an der Führungsfläche (3) als auch an der senkrechten
Hinterseite (16) umfaßt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 864 368, 604 964,
336310,323 754, 169834;
Deutsche Patentschriften Nr. 864 368, 604 964,
336310,323 754, 169834;
Zeitschrift »Stahl und Eisen«, 1951/920;
britische Patentschriften Nr. 478 757, 470139;
USA.-Patentschriften Nr. 2335 315, 2 261903,
2230442, 2092 587, 1969997, 1946 839, 1721009, 1639090.
britische Patentschriften Nr. 478 757, 470139;
USA.-Patentschriften Nr. 2335 315, 2 261903,
2230442, 2092 587, 1969997, 1946 839, 1721009, 1639090.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
(809 767/56 2.59
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE518569D BE518569A (de) | 1952-03-20 | ||
| DEW8163A DE1051682B (de) | 1952-03-20 | 1952-03-20 | Reitstock- bzw. Luenettenfuehrung an Betten schwerer Walzenschleifmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW8163A DE1051682B (de) | 1952-03-20 | 1952-03-20 | Reitstock- bzw. Luenettenfuehrung an Betten schwerer Walzenschleifmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1051682B true DE1051682B (de) | 1959-02-26 |
Family
ID=7593784
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW8163A Pending DE1051682B (de) | 1952-03-20 | 1952-03-20 | Reitstock- bzw. Luenettenfuehrung an Betten schwerer Walzenschleifmaschinen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE518569A (de) |
| DE (1) | DE1051682B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE102006037671B4 (de) * | 2006-08-11 | 2014-09-18 | Klemm Bohrtechnik Gmbh | Bohrgerät mit Lünettenführungen |
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-
0
- BE BE518569D patent/BE518569A/fr unknown
-
1952
- 1952-03-20 DE DEW8163A patent/DE1051682B/de active Pending
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Also Published As
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|---|---|
| BE518569A (de) |
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