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DE1698020A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Messen des Druckes und der Durchflussmenge eines fluessigen oder gasfoermigen Stroemungsmittels in einem poroesen Koerper - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Messen des Druckes und der Durchflussmenge eines fluessigen oder gasfoermigen Stroemungsmittels in einem poroesen Koerper

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DE1698020A1
DE1698020A1 DE19681698020 DE1698020A DE1698020A1 DE 1698020 A1 DE1698020 A1 DE 1698020A1 DE 19681698020 DE19681698020 DE 19681698020 DE 1698020 A DE1698020 A DE 1698020A DE 1698020 A1 DE1698020 A1 DE 1698020A1
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DE
Germany
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pressure
membrane
section
space
tubular element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681698020
Other languages
English (en)
Inventor
Jean Bernaix
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tractebel Engineering SA
Original Assignee
Coyne et Bellier Bureau dIngenieurs Conseils SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Coyne et Bellier Bureau dIngenieurs Conseils SA filed Critical Coyne et Bellier Bureau dIngenieurs Conseils SA
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Pending legal-status Critical Current

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    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • G01N15/08Investigating permeability, pore-volume, or surface area of porous materials
    • GPHYSICS
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Description

GOY.NK ET BßLLIER, bureau &' Ingenieurs GonseiLs in r a r i s
und.
Jean rsEüNAIX' in Saint - Mande / Prankreich
/en'?? iren und tfOrriohtunt zum Messen des Druckes und der Durchflussmenge eines flüssigen oder gasförmigen Strömungsmittels in einem porösen Körper
Die Erfindung Detrifft ein Verfahren und eine /orrichfcun;? zum rossen des örtlichen Druckes und des mög- li'-MfiTi uurchnatzes eines in den Zwischenräumen eines porösen oder rissigen Körpers befindlichen flüssigen oder gasförmigen Surömurirsmittels. Dieser Körper kann insbesondere aus Gestein, gevjachsenem Boden oder Versatz, ferner auch aus Mauererrund oder einem Betonfundament oeπtonen.
-2-
109887/0046
Das Medium, dessen Druck gemessen werden soll, ist im allgemeinen Wasser, kann jedoch auch eine andere Flüssigkeit oder ein fräs sein.
Das erfindungsgemä^e Verfahren ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daB in dem zu untersuchenden Körper ein länglicher Hohlraum hergestellt wird, der mit- einer biegsamen Membran ausgekleidet wird, in dieser Membran ein Druck erzeugt X'/ird, der überall. . grower als der Druck des Strömungsmittels ist und die Membran gegen die Wandung des Hohlraums andruckt, anschließend ein kurzer Abschnitt der Länge des von dieser Membran-umschlossenen Raumes mittels Verschlurfeinrichtungen isoliert wird und in diesem Abschnitt eine Druckänderung vorgenommen wird, deren Folgen gemessen !werden.
Wenn beispielsweise der Druck in diesem Abschnitt progressiv gesenkt xuird, so ist de*· innere Druck zu dem ' Zeitpunkt, an" dem dieMembran sich von der Wand des Hohlraumes abhebt, gleich dem äußeren Druck, d.h. dem Druck des zu untersuchenden Strömungsmittels geworden.
Bei einer anderen Durchführungsart des erfindungsgemäßen Verfahrens senkt man den Druck in diesem Abschnitt plötzlich und registriert den darauffolgenden Druckanstieg, der in diesem Abschnitt durch Zuströmen des ahußerhalb befindlichen Strömungsmittels erzeugt wird. Auf diese Weise erhält man Auskunft über den Druck dieses Inter-
.. ,, Ϊ09887/0046 -3-
BAD ORIGINAL
stitiellen Strörnungsmittels und seinen Durchsatz in dieser Bohrtiefe.
Im ersten Fall lärat sich somit, in dem man zu dem Zeitpunkt, an dem die Membrane sich abzulösen beginnt, eine Druckmessung durchfuhrt, der/statische Druck des >:ediuns oestimmen,- im zweiten Pail kann man, in dem man eine starke Verformung der Membran bewirkt, die Geschwindigkeit dieser Verformung; feststellen und daraus den möglichen Durchsatz des interstitiellen Strömungsmittels in Höhe des untersuchten Abschnittes ableiten.
Durch Änderung der Stellung des isolierten Abschnittes auf der Länere des Hohlraumes kann der Druck und der Durchsat?; des Mediums hintereinander an allen Punkten der Länge dieses Hohlraumes gemessen werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren bietet neben seiner Einfachheit und seiner Genauigkeit noch den Vorteil, daß die Anwesenheit des Hohlraumes das Strömungsnetz des Strömungsmittels in dem untersuchten Körper nicht störend beeinflußt, da die Membran kräftig gejren die Wand des Hohlraumes izeureüt werden kann, so daß jede Strömung an der Wand des riohlraumes verhindert wird.
. -4-109887/0046 6
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung besteht der Hohlraum aus einer zylindrischen Bohrung; hierbei kann als Membran ein Rohr mit dünner Wandung, dessen Durchmesser im wesentlichen gleich dem dieses Bohrloches ist, verwendet werden. Dieses Rohr besteht aus biegsamen, gegebenenfalls elastischem Material und insbesondere aus Gummi oder einem anderen mit einem oder mehreren spiralförmig gewundenen Stahldrähten armierten Elastomer. Bei- dieser Ausführuncrsforai kann zur .Isolierung eines Abschnittes des von diesem Rohr umschlossenen Raumes ein Paar von Dichtune-selementen mit durch Jruck oder mittels einer mechanischen Vorrichtung aufweitbarem Umfang verwendet werden, die parallel zueinander angeordnet sind und zu einem spulenförmigen Körper starr miteinander verbunden sind; diese Dichtuneselernente können mit Hilfe mechanischer Einrichtungen im Rohr längs verschoben werden.
Wenn die Wandung des Bohrloches in dem zu untersuchenden porösen oder rissigen Körper keine Festigkeit besitzt oder Unregelmässigkeiten aufweist, wie Schlitze oder Hohlräume (Geoden in Gesteinen), die das Bohrloch durchqueren und ein Platzen oder Riß der Membran zur Folge haben können, wird die Wandung des Bohrloches auf vorteilhafte Weise mit -einem wenig dehnbaren Rohr mit feinen Perforierungen ausgekleidet, die die Außenseite der Membran abstützt, ohne das Einwirken des interstitiellen Strömungsmittels auf diese zu verhindern.
109887/0046
BAD ORiGiNAL
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der beiliegenden Zeichnung. Auf dieser Zeichnung zeigt: . .
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch eine erste Ausführungsform der Erfindung; "■ *
Fig. 2 eine Einzelheit einer anderen Ausführungsform
in einem senkrechten Schnitt; fl
i?ipc. 3 eine im Schnitt dargestellte Einzelheit einer Ausführungsform, die bei der Untersuchung von interstitiellen Medien mit sehr geringen Drücken anwendbar ist;
Fig. einen vergrößerten Querschnitt durch eine Ausführungsform der Membrane mit ihrem Halter;
Fig. 5 cL£e schematische Darstellung eines Bohrloches in einem Gestein mit zahlreichen Geoden;
Fig. 6 einen senkrechten Sßhnitt durch eine weitere ^
Ausführungsform der Erfindung;
FiK. 7 einen vergrößerten Schnitt durch eine~ Einzelheit von Fig. 6;
Fig. 3 ein Schnitt VIII - VIII gemäß Fig. 7; Fig. 9 ein Diagramm, das die mit der auf den Fig, 6, 7 und 8 dargestellten Vorrichtung erzielten Ergebnisse zeigt. v
-6-109887/0046 BADdFiJGiNA
Gemäß Pig. 1 ist in einem Gestein 1 eine nach unten gerichtete Bohrung 2 vorgesehen. Diese Bohrung ist mit einer rohrförmigen mit Flüssigkeit gefüllten Membran 3 aus biegsamem Material ausgekleidet. Als Flüssigkeit kann hierbei Wasser oder gegebenenfalls, wenn die interstitiellen Drücke hoch sind, eine Flüssigkeit sein, die schwerer als Wasser ist. Diese Flüssigkeit übt über die Membrane 3 auf die Wandung des Bohrloches einen hydrostatischen Druck aus, der größer als der Druck des in den Poren oder Spalten des Gesteins 1 befindlichen interstitiellen Mediums ist.
Ins Innere der rohrförmigen Membran kann mittels der Winde k- und des Seiles 5 eine spulenförmige bewegliche Vorrichtung 6 eingebracht werden. An jedem Ende dieser Vorrichtung ist ein Dichtungselement 7 vorgesehen, das eine ringförmige Kammer 8 umschließt. Diese Kammer kann über Kanäle 9, die in dem Körper dieser spulenförmigen Vorrichtung vorgesehen .sind, und ein Zuleitungsrohr 10 zur Zufuhr von Druckmedium, beispielsweise Druckluft, unter Druck gesetzt werden.
Wenn die Dichtungselemente 7 nicht aufgepumpt sind, kann sich die bewegliche Vorrichtung 6 dank des sie durchsetzenden Verbindungskanals 11 ungehindert in der rohrförmigen. Membran bewegen; wenn diese Kammern jefdoch über den
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^,10,988 7/004 6 ^148
!-i: * BAD OBiGiNAL
Kanal lO unter Druck gesetzt werden, wird ein ringförmiger Abschnitt 12 des von der rohrförmigen Membran umschlossenen Raumes isoliert. Dieser Abschnitt ist über einen Kanal 13 mit einem Flüssigkeitsstandmesser Ik verbunden, in welchem über dem Flüssigkeitsspiegel mittels durch den Kanal 15 zuströmendem Druckgas ein Druck erzeugt werden kann, der mit Hilfe eines Druckentspanners 16 progressiv verringert werden kann.
Der Flüssigkeitsstandanzeiger, der dieselbe Flüssigkeit wie die rohrförmige Membran enthält, kann, wie auf Fig. 1 dargestellt ist, unterhalb des Flüssigkeitsspiegels 17 in der rohrförmigen Membran vorgesehen sein, so daß der piezometrlsche Höhenunterschied durch einen positiven Ciasdruck kompensiert werden kann.
Nach Abtrennung eines Abschnittes 12 durch die Dichtungen 7 wird der in diesem Abschnitt herrschende Druck durch Betätigung des Druckentspanners 16 allmählich ge-. . ' senkt.
Nach Isolierung eines Abschnittes 12 mit Hilfe der Dichtungselemente 7 wird der in diesem Abschnitt 12 herrschende Druck durch Betätigung des Druckentspanners 16 allmählich gesenkt. Bei dieser Drucksenkung bleibt der Flüssigkeitsspiegel in der Vorrichtung l*f anfänglich unverändert oder,, was eher der Fall ist, hebt sichr lafigsam
109887/0046 BAD 0RIG1NAL
infolge der elastischen Zusammenziehung1 der spulenförmigen Vorrichtung 6. Wenn der im Inneren des Abschnittes 12 herrschende Druck gleich dem Druck des außerhalb dieses Abschnittes befindlichen Mediums wird, so wird der zwischen den beiden Dichtungen 7 befindliche Teil der Membran in die mit strichpunktierten Linien dargestellte Stellung 3a gebracht. Der hydrostatische Druck, d.h. der Höhenunterschied zwischen dem Flüssigkeitsspiegel in der Vorrichtung _ 1^· und der beweglichen Vorrichtung 6 plus dem auf dem Manometer 18 abgelesene Gasdruck, ergibt den Druck des interstitiellen Mediums. = _
Um zu vermeiden, daß die Vorrichtung 14 unterhalb des Flüssigkeitsspiegels 17 angeordnet werden muß, was nicht immer möglich ist, kann, wie auf Fig. 2 dargestellt ist, das obere Ende der Membran 3 mit einem dichten Deckel 19 abgeschlossen=sein, der den Rand dieser Membran festklemmt und mit Schrauben 20 beispielsweise an einer Verlängerung P 21 des Bohrloches 2 befestigt ist. Hierbei ist das Seil .5 durch Stangen 22 zu ersetzen, die mittels Schraubmuffen, die denselben Durchmesser wie diese Stangen besitzen, oder mittels Gelenken 22 a, die dem zylindrischen Querschnitt dieser Stangen entsprechen und die Durchführung dieser Stangen nacheinander durch die Dichtung 23 gestatten, zu einem Gestänge aneinander befestigt sind. Ferner sind Dichtungen zur Durchführung der Rohre 10 und 13 vorgesehen; der gas-
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109887/0046
,^m^::■;·■■■■■■·■ BAD ORIGINAL-
gefüllte Raum über dem Spiegel 17 wird über die Zuleitung 24, durch welche ein Gas mit konstantem Druck zuströmt, unter Druck gehalten.
Die auf .B1Ig. 2 dargestellte Vorrichtung ist ferner auch dann anwendbar, wenn der hydrostatische Druck im Inneren der Membran bei stark geneigtem oder sogar nach oben gerichteten Bohrlöchern nicht ausreicht, um ein festes Anliegen dieser Membran an der Wandung des Bohrloches zu gewänrleisten. .
Die aus den Figuren 1 und 2 dargesteilte^Vorrichtungen sind nur anwendbar, wenn der pie zome-tri sehe Höhenunterschied zwischen dem freien Ende der Bohrung und der Einrichtung 6 stets kleiner als die dem zu messenden Druck entsprechende Flüssigkeitshöhe ist. Andernfalls kann die auf Fig. 3 dargestellte Vorrichtung verwendet werden, bei welcher der in dem abgetrennten Abschnitt 12 herrschende Druck bis unter den dem piezometrisehen Höhenunterschied zwischen dem freien Ende der Bohrung und der beweglichen Einrichtung 6 entsprechenden Wert gesenkt wird.
Hierbei wird die bewegliche Einrichtung 6 mittels eines axial verlaufenden Rohres 25 betätigt, das· in dem Abschnitt 12 ausmündet und ein weiteres Rohr 26 erhält, über das der IntaLt des Abschnittes 12 angesaugt werden
-ιοί 09887/0046 8AOORIGWA
kann. Wenn man die Flüssie:keitshöhe über der beweglichen Einrichtung 6 durch Abpumpen mit konstantem Durchsatz linear ändert und gleichzeitig den im Abschnitt 12 herrschenden Druck registriert, so wird hierbei eine Störung festgestellt, wenn die Membran 3 in cLera Abschnitt 12 die Stellung 3a einnimmt.
Ferner kann der Zeitpunkt der Bewegung der Hemorane mittels Fühlern 27 oeispielsweise mit einem elentriscnen kontakt festgestellt werden, deren Leiter 2o aas iionr 25 durchsetzen. Der federnde elektrische Kontakt, der die ÜmüfindlichKeit verringert, kann durch einen Induktionsoaer Kapazitätskomparator ersetzt werden.
Sin anderes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemä-.ien Vorrichtung ist auf den Figuren 6 und 7 dartres teilt.
Hierbei wird durch die mit Bolzen 36 Defestigte Buchse 35 und den Verschlußschieber 37 eine Schleusenkammer gebildet, welche das Einführen der Vorrichtung ö in das Bohrloch ohne Änderung des darin herrschenden Druckes, der durch Druckluftzufuhr über die Zuleitung 24 erzeugt wird, gestattet.
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109887/00*6 1» ORB.NAL
Die Vorrichtung 6 wird durch ein Kabel 3^ betätigt, dos durch den Boden der buchse 35 dicht hindurchgeführt ii-t. Dieses Kabel besitzt einen tragenden Stahlkern und ist an seinem Umfang mit Leitern 55 versehen, die zur Speisung der unten beschrieoenen -jotore, zur Steuerung ihrer Arbeitsfolge durch Signale bestimmter Frequenz und zur übertragung der empfangenen Informationen dienen.
Das Kabel 3b kann durch eine Winde betätigt werden unu. die Leiter 55 können an äußeren Stromkreisen über einen SoeckKontakt angeschlossen sein, der bei jeder betätigung tier Winde getrennt werden.
Zum Aufuumoen der Dichtungselemente wird eine Kraftjumue 39 verwendet, die das hierzu erforderliche Wasser -ioer die Leitung 40 dem Bohrloch entnimmt und es über die Kanäle 41 den Dichtungselementen zuleitet. In den Leitunren 40 und 41 Wonnen Magnetventile (nicht gezeigt) vorgesenen sein, die durch den Befehlsempfänger 5^, cLer im wesentlichen aus auf die Befehlsfrequenzen abgestimmten Sf.hwingungskreisen und Steuerrelais besteht, gesteuert wer den.
Die Änderung des Druckes in dem ringförmigen Raum wird durch den Kolben 42 bewirkt. Dieser bewegt sich in einem Zylinder 43, dessen eine Kammer über den Kanal 46 mit dem anum 12 und dessen andere Kammer über die Öffnung 44 mit dem Inneren des ftohres 45 in Verbindung steht.
109887/0046
BAD O -12~
Das Hohr 45 umschließt alle Organe der Vorrichtung und enthält Luft mit im wesentlichen atmosphäriscnem Druck.
Die Kolbenstange 47 des Kolbens 42 ,besitzt 2 Abflachungen 47a und durchsetzt eine .Führung 48, deren öffnung; einen dem Querschnitt der Kolbenstange entsprechenden Querschnitt besitzt, so daß diese sich nicht drehen kann.
Die Kolbenstange 47 ist ferner mit einem 'gewinde 49 versehen, das in einer Mutter 50 verläuft. Diese Mutter ist axial nicht bewegbar und wird über eine schraubenziehartige Kupplung; 51 durch den Motor 52 in beiden Richtungen in Drehung; versetzt. Wird nun der Kolben 42 aus seiner oberen Stellung- durch den Motor 52 in die untere Stellung; gebracht, so wird in dem Raum 12 eine plötzliche Druckverringerung; bewirkt und die Membran 3 löst sich von der Wandung des Bohrloches 2.
Der dabei erzeugte Anfangsdruck P (Fig. 9) wird von dem Druckabnehmer 53 festgestellt; während die interstitielle Flüssigkeit durch die Spalten des Gesteins; zuströmt,
Drücke ermöglicht der Druckabnehmer 53 die Registrierung der/P., Pg ... in zeitlichen Abständen t., t? ..., soda>i die Kurve Ü gezeichnet werden kann.
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BAD
169S02Ö
Der Gleichpcewichtsdruck P , d.h. der festzustellende jjruck des interstitiellen Mediums, kann bei geringem .Durchsatz erst nach einer verhältnismässig langen Zeit auftreten.
Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dai3 sich die Kurven C sbets ähnlich sind, da das Volumen des Raums 12 und die Änderung dieses Volumens infolge der Verschiebung des Kolbens 42 stets ähnlich sind, so daß die Messung zum Zeitpunkt ΐ gestoppt werden kann und der Wert für P, durch Extrapolation daraus abgeleitet werden kann.
Die Neigung der Kurve C am Ursprung gibt ferner Auskunft über den Durchsatz der interstitiellen Flüssigkeit.
Wenn es sich bei den zu untersuchenden Körper um ein rissiges Gestein gegebenenfalls mit Geoden 29 (Pis;. 4) mit εJitzen Kristallen handelt, so ist es nicht möglich,
eine einfache Membrane 3 zu verwenden. ™
Vielmehr muf3 in diesem B'all zum Schutz dieser Membran die auf Fi/r. 4 dargestellte Anordnung verwendet'werden.
Hierbei ist die innere Membran 3 von einem Rohr 30 umschlossen, das aus einem Elastomer, wie Neopren, oder aus einem Gewebe besteht und mit Metallringen Jl oder einem durchgehenden schraubenförmig gewundenen Metallfaden armiert isb. Auf dieses Rohr 30 ist eine Schicht 32 aus Gummi
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oder einem anderen sehr biegsamen Elastomer aufgebracht, welche an der Wandung des Bohrloches zur Vermeidung von Strömungen zwischen dem abgetrennten Abschnitt und eier außerhalb dieses Abschnittes befindlichen Flüssigkeit anliegen soll. Das Rohr 30 und die Schicht 32 sind mit zahl-, reichen kleinen radial verlaufenden Bohrungen 33 versehen, die die Einwirkung des äußeren Mediums auf die membran 3 gestatten.
Wenn das angebohrte Gestein zahlreiche Geoden 2y (!•'ig. 5) aufweist, so kann eine erste Bohrung 3^ durchgeführt werden, welche anschließend durch Einspritzen von Mörtel (unter geringem Druck, um Verstopfungen der Risse des Gesteins zu vermeiden) gefüllt wird, anschließend wird ein zweites Bohrloch 35 größeren Durchmessers hergestellt, indem das erste Bohrloch 3^ auf eine in der Bohrtechnik bekannte Weise als Führung verwendet wird. Auf diese Weise wird die Größe der Geo/den und ihr Einfluß auf das Verhalten der Membran beträchtlich verringert.
Nach Einbau in ein Bohrloch können die Membranen dort verbleiben, so daß periodische Messungen vorgenommen werden können. Gegebenenfalls können auch die beweglichen Vorrichtungen 6 an Ort und Stelle belassen werden.
-15-
Die irfindi.mp- ist nicht auf die hier - beschriebenen Ausf'}hrun:?r.Deispielö beschränkt, sondern lädt sahlreiohe Änderungen zu, insbesondere durch Verwendung; anaer er feie ichwert isrer technischer Mittel.
- Pntentans.jrüche-
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109887/0046
BAD ORJGfNAL

Claims (13)

Patentansprüche
1. Verfahren zum Messen des Drucks und. der Durchsatzraenrre eines flüssigen oder gasförmigen Strömungsmitteln in einem durchlässigen, Oorösen oder rissigen Körper, dadurch gekennzeichnet , daß in dem zu untersuchenden Körper (1) ein länglicher Hohlraum (2) hergestellt wird, der 'mit einer biegsamen Membran (3) ausgekleidet wird, in dieser Membran ein Druck erzeugt wird, der überall größer als der Druck des Strömungsmittels, ist und die Membran gegen die Wandung des Hohlraums (2) andrückt, anschließend ein kurzer Abschnitt (12) der Länge des von dieser Membran (3) umschlossenen Raumes mittels Verschlußeinrichtune-en (7) isoliert wird und in diesem Abschnitt eine j druckänderung vorgenommen wird, deren Folgen gemessen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet , daß der Hohlraum durch eine zylindrische Bohrung (2) hergestellt wird.
3· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch fr e k e η η zeichnet , daß' bei progressiver Senkung des Druckes in dem Abschnitt (12) des von der Membran (3) umschlossenen Raums die Einwärtsbewegung der Hembran (3) abgetastet wird.
- · -17-
^ "5^ 109887/0046
BAD ORDINAL
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η ζ ei ohne t , daß das Volumen des isolierten Abschnittes (12) plötzlich vergrößert wird, was einen plötzlichen Druckabfall in diesem Abschnitt zu itolge hat, und daß die anschließend in diesem Abschnitt stattfindende allmähliche Druckzunahme registriert wird.
5· Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 4, . gekennzeichnet .durch ein im Inneren der Membran (3) bewegbar angeordnetes, starres, rohrförmiges Element (6), an dessen beiden Enden jeweils eine Verschlußeinrichtung (7) angebracht ist, die aus einer, das starre rohrförmige Element (6) umgebenden und an dessen Rändern befestigten biegsamen Wandung besteht, durch Einrichtung (10; 39, 40, 41) zum Aufpumpen dieser Verschlußeinrichtungen und Einrichtungen (13, 15, 16, 26; 42-44, 46-52) zur Änderung des Druckes in dem von den beiden Verschlußeinrichtungen (7) der Membrane (3D und dem starren, rohrförmigen Element (6) umschlossenen ringförmigen Baum (12).
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (3) rohrförmig ist.
-18-
BAD ORIGINAL 109887/0046
- Id-
7» · Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 und
6, dadurch gekennzeichnet , daß die Membran (3) von einem widerstandsfähigen, perforierten Mantel (3D umgeben ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis
7, dadurch gekennze 1 ohne t , daß. die Membran (3) aus einem biegsamen Gummischlauch besteht,
(p der mit Metallfadenwindungen armiert ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß bei langsamer und progressiver Abnahme des Druckes in dem ringförmigen Raum (12) dieser über eine Leitung (13) mit ,einem Druckmesser (18)
. mit Wasserstandanzeiger (1^) verbunden ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 5> dadurch g e -
2: kennzeichnet, daß bei langsamer und progressiver Abnahme des Druckes in dem ringförmigen Raum (12) in diesem ein Fühler (27) vorgesehen ist, welcher die Bewegung der Membran (3) auf das starre rohrförmige Element (6) zu abtastet.
11. Vorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet , daß die Einrichtungen zum Aufpumpen der Verschlußeinrichtungen (7) aus einer im Inneren des rohrförmigen Elementes (8) vorgesehenen Pumpe (39)
109887/0046
BAD
Destehen, die aus dem von der rohrförmigen Membran (3) umschlossenen Raum außerhalb des ringförmigen Raumes (12) Flüssigkeit ansaugt und sie in diese Verschlußein^rich-Dum pt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch g e kennzeichnet , daß die Einrichtungen zur Änderung cies Druckes in dem ringförmigen Raum (12) aus einem im Inneren des starren rohrförmigen Elementes (6) vorgesehenen und mit dem ringförmigen Raum in Verbindung stenenden Raum mit veränderlichem Volumen bestehen.
13. Vorrichtung nach Anspruch ?, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t '," daß der Raum mit veränderlicehem Volumen aus einer der Kammern eines Zylinders (43) oestent, in welchem sich ein durch einen Motor (52) bewe.sioarer ivolben (^2) befindet und dessen andere Kammer mit dem Inneren des rohrförmigen Elementes (6) in Verbindung steht. ■ ■
10 9 8 8 7/0046 BAD
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DE19681698020 1967-02-20 1968-02-20 Verfahren und Vorrichtung zum Messen des Druckes und der Durchflussmenge eines fluessigen oder gasfoermigen Stroemungsmittels in einem poroesen Koerper Pending DE1698020A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
FR95601A FR1520557A (fr) 1967-02-20 1967-02-20 Procédé et dispositif de mesure des pressions de fluide interstitiel dans un milieu poreux

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