DE1696038B2 - Duesenkoerper zum ausziehen von faeden - Google Patents
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Description
Durch die Ausbildung der mit den Stirnwänden verbundenen Anschlüsse in Form eines kopfstehenden
Y oder T ergibt sich eine horizontal verlaufende und mit der mit der Stirnseite verbundenen Endseite
jer Bodenwand zusammenfallende oder aber parallel verlaufende Äquipotentiallinie, die eine sehr gleichmäßig
über die Endseite der Bodenwanc. und die benachbarten Teile der Stirn- und Sekenwände verteilte
Einleitung der elektrischen Energie sichergestellt. Da die sowohl in dem mit der Bodenwand verbundenen
Teil der Stirnseite als auch die Bodenwand selbst und d:2 mit der Bodenwand verbundenen Teile einoeleiteten
Stromfäden alle von der genannten Äquipotentiallinie
ausgehen, können selbst dann keine sogenannten kalten Ecken, d. h. von Stromfäden nicht
durchflossen IeUe der Bodenwand bzw. der Stirn-
und Seitenwände auftreten, wenn die Bodenwand zur Steigerung der Glasfaserproduktion gegenüber den
bisher bekannten derartigen Vorrichtungen erheblich vergrößert ist und sich damit ihre Randbereiche entsprechend
weit entfernt von dem zweiten Teil des elektrischen Anschlusses befinden, der in herkömmlicher
Weise als vertikale und relativ dünne Platte ausgebildet ist. Durch diese Ausbildung der Anschlüsse
ersibt sich eine relativ leichte und wenig aufwendige »5
Konstruktion, so daß der gesamte Düsenkörper durch diese zusätzliche Ausgestaltung der elektrischen
Anschlüsse weder hinsichtlich seines Gewichtes noch seiner äußeren Abmessungen nennenswert
vergrößert wird. 3«
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Im einzelnen zeigt
F i g. 1 eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Düsenkörpers,
Fig.2a und 2b schematische Draufsichten auf
zwei Düsenkörper nach dem Stand der Technik, aus welchen die auftretenden Probleme ersichtlich sind,
Fig.3 eine Stirnansicht eines Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Düsenkörpers,
F i g. 4 eine Seitenansicht des in F i g. 3 dargestellten Ausführungsbeispiels und
F i g. 5 eine Draufsicht auf das in F i g. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel.
Aus F i g. 1 ist eine schematische Darstellung eines Vorherdes zur Anlieferung von durch Wärme erweichtem
Glas an eine diesem zugeordnete Anzahl von Düsenkörpern gezeigt. Das Glas wird in einen
Schmelz- und Läuterungsofen 10 eingeführt, und zwar an dessen dem Anschluß des Vorherdes 12 entgegengesetztem
Ende.
Der Boden jedes Düsenkörpers ist mit einem OH-nungen
aufweisenden Element versehen, durch welches hindurch zu Fasern 20 verdünnte Glasströme
abfließen. Ein aus diesen einzelnen Fasern 20 gebildeter Faden 22 wird auf eine Haspel 24 einer Spulvorrichtung
26 herkömmlicher Bauart aufgespult, wobei eine Spulvorrichtung für die Fasern jedes Dusenkörners
vorgesehen ist.
Die Fig. 3, 4 und 5 zeigen ein Ausführungsbeispiel des neuen, hiernach beschriebenen Düsenkörpers
Jeder Düsenkörper 18 umfaßt eine Bodenwand 48 mit durchlöcherten Spitzen oder Warzen 50, Seitenwände
40 und Stirnwände 41. Der Düsenkörper ist vorzugsweise aus einer Legierung aus Platin und
Rhodium gebildet oder aus irgendeinem anderen Metall, das die Temperatur der Glasschmelze^ertra
gen kann und korrosionsfest ist. Die Warzen oder
senkrechten Spitzen 50 sind im wesentlichen rohrförmig
und haben eine öffnung, durch f*™^
stromfaden 19 ausfließt Bei diesem Ausfuhrungsbeispiel
ist die von den Seitenwänden 40 und den Stirnwänden
41 des Düsenkörpers begrenzte Kammer vorzugsweise tiefer als breit, obwohl die.Anordnung
der Beheizungsvorrichtung und/oder die Bauweise
der Seitenwände im Hinblick auf eine Vergrößerung
des Fassungsvermögens die Nützlichkeit des AufrShterhalteL
eines besonderen Verhältnisses Breite Tiefe verringern können. In allen Fallen muß der
Düsenkörper ein so großes Fassungsvermögen haben daß das Glas die gewünschte thermische Behandlung
erfährt, nachdem es aus dem Kanal des Vorherdes ausgetreten ist und bevor es die Bodenwand 48 erreicht,
über die Länge des oberen Bereiches der Kammer des Düsenkörpers erstreckt sich em Element
56 zum Aufheizen des in dieser Kammer vorhandenen
Glases. Das Heizelement 56 ist vorzugsweise als Gitter oder als mit Löchern 58 versehener
Streifen ausgebildet, der das Glas durchtreten laßt Das Gitter 56 kann über seine Aufgabe hinaus, das
Glas zu erwärmen, um es aufzubereiten und um die von dem Vorherd kommenden ungewunschten Ungleichmäßigkeiten
auszuräumen, ebenfalls dazu dienen, wahlweise verschiedene Bereiche oder Abschnitte
des durch die Fadenerzeugungsvorrichtung 18 herabfließenden Glasstromes zu erwarmen, um
somit die Viskosität derart zu erhöhen oder zu verringern, daß man knapp über der Bodenwand des
Düsenkörpers einen im wesentlichengleichen Geschwindigkeitsgradienten
erzielt. Das Gitter 56 kann ebenfalls dazu dienen, den Glasstrom in dem Dusenkörper
mechanisch abzulenken, um gleiche gewünschte Geschwindigkeiten zu erzielen. Das Gitter
56 und die konvergierenden Seitenwande 40 wirken zusammen, um die in dem Düsenkörper bei dessen
erster Füllung mit Glas enthaltene Luft in moglichsl
ununterbrochener Weise abzuführen und somit die Gefahr einer Luftblasenbildung zu verhindern wie
dies bei Düsenkörpern mit senkrechten oder divergierenden Seitenwänden der Fall ist. D»e konvergierenden Seitenwande 40 schließen jede Möglichkeit
aus, daß ruhende Bereiche oder Massen von Glas während einer Zeitspanne übermäßig erhitzt werden
und ungewünschte Eigenschaften annehmen Das Heizelement 56 ist zwar V-förmig ausgebildet dargestellt aber es handelt sich hier selbstverständlich nur
um ein die Erfindung nicht beschränkendes Beispiel. Entsprechend den eingangs dargelegten neueren
Entwicklungen ist der Auslaufkanal des Vorherdes eng im Vergleich zu der Breite der Flache der Bodenwand des Düsenkörpers und zur Bre.te der
Durchtritte der bisher in den Düsenkorpera verwendeten Blöcken. Dadurch kommt es zu einer Erosion
der die Seiten des Ausgangsdurchlasses des Vorherdes bildenden feuerfesten Stoffe, und zwar insbesondere
entlang dessen unteren Randes. Diese und andere bereits erwähnte Schwierigkeiten werden mit
dem neuen Düsenkörper dadurch ausgeräumt daß die Seitenwande und die Stirnwände des Dusenkor
pers 18 eine obere öffnung begrenzen die im w
sentlichen dieselben Ausmaße hat ™e der Ausgangs
durchlaß des Vorherdes. Dank dieser Ausbildung ha jeder Düsenkörper eine gewisse thermische A«
ic dank der die Charakterisüka des Glases un
nrn
Düsenkörper im wesentlichen unabhängig sind von den Charakteristika des in dem Vorherd befindlichen
Glases. Dies erlaubt eine genaue Kontrolle der Eigenschaften des Glases in jedem Düsenkörper
durch die hier dargestellten Mittel, und zwar unabhängig von den jeweils anderen Düsenkörpern.
Auf Grund des Aufbaus dieser neuen Düsenkörper, die eine relativ große Bodenwand und eine
kleine obere öffnung aufweisen, die durch die konvergierenden Seitenwände 40 und die Stirnwände 41
begrenzt ist, wird die Verteilung der elektrischen Energie zum Aufheizen des Düsenkörpers schwierig.
Dieses ist in F i g. 2 a und 2 b erläutert. Die zentralen elektrischen Anschlüsse eines kleinen, in Fig.2a
dargestellten bekannten Düsenkörpers erzeugen einen Punktkoniakt, der die elektrische Energie so
einleitet, daß die Ecken der Bodenwand kalt gegenüber dessen verbleibendem Teil bleiben. Da jedoch
der Boden im Vergleich zu seiner Breite nicht sehr lang ist, sind die kalten Ecken relativ klein und haben
nur geringen Einfluß auf die Gleichmäßigkeit der erzeugten Fasern oder Fäden. Wenn jedoch, wie
in F i g. 2 b dargestellt, die Länge oder Breite des Bodens wesentlich erhöht wird, so sind diese kalten Ekken
nicht langer zu vernachlässigen. Dieses Problem der kalten Ecken wird nun durch die besondere Art
der bei der Erfindung benutzten elektrischen Anschlüsse gelöst.
Der in F i g. 3, 4 und 5 mit 60 bezeichnete elektrische Anschluß umfaßt einen der Stirnwand 41 benachbarten
inneren Teil, welcher an diese angeschlossen ist, um eine Äquipotentiallinie aufzubauen,
die parallel zu einer Geraden verläuft, welche definiert ist durch die Verbindung der Bodenwand mit
den Stirnwänden. Dieser Anschluß weist die Form eines umgekehrten Y mit einem vertikalen Schenkel
61 und zwei unteren divergierenden Armen 62 und 63 auf. Die Enden der Arme 62 und 63 bilden voneinander
beabstandete Kontaktpunkte auf den Stirnwänden 41, um zwischen sich die gewünschte Äquipotentiallinie
zu begrenzen. Obwohl es in gewissen Fällen vorteilhaft sein kann, wenn die Arme 62 und
63 derart vollkommen divergieren, daß sie eine im wesentlichen horizontale Linie senkrecht zu dem
Schenkel 61 bilden, also der Anschluß die Form eines kopfstehenden T aufweist, ist es im vorliegenden
Fall bei dem dargestellten Düsenkörper vorzuzuziehen, das umgekehrte T so anzuordnen, daß eine geeignete
Verteilung der elektrischen Energie in Richtung auf die Seitenwände 40 des Düsenkörpers und
die Bodenwand 48 erzielt wird. Darüber hinaus kann es in manchen Fällen vorteilhaft sein, die Arme 62
und 63 bis zu den Rändern der Stirnwand 41 zu verlängern, um somit eine Äquipotentiallinie zu bilden,
die sich quer über die gesamte Stirnwand 41 erstreckt. Jedoch ist es bei der in F i g. 3, 4 und 5 dargestellten
Ausführungsform vorzuziehen, die Äquipotentiallinie etwas vor den Rändern der Stirnwand
41 zu beenden, und zwar wegen der Ausbildung der Ränder der Bodenwand, die derart ist, daß sich
warme Punkte an den Schweißstellen und Abknikkungen der seitlichen Ränder des Bodens bilden
könnten. Dies kann dadurch kompensiert werden, daß man die Arme 62 und 63 etwas vor den Rändern
des in F i g. 3, 4 und 5 gezeigten Düsenkörpers mit einer zentralen Abstützung 67 aus feuerfestem Material
zur Verhinderung eines mechanischen Absenkens der Bodenwand 48 und weil diese zentrale Abstützung
67 durch eine Umwälzleitung 68 gekühlt wird, ist es ferner vorzuziehen, daß die Arme 62 und
ίο 63 in dem gezeigten Winkel divergieren, um die thermische
Abweichung zu kompensieren, die durch die Anordnung der mechanischen Abstützung 67 an der
Bodenwand 48 erzeugt wird.
Die in F i g. 3, 4 und 5 dargestellte Bauweise ist besonders vorteilhaft wegen der Form des kopfstehenden
T oder Y, die die notwendige elektrische Energie verteilt, um die Wandungen des Düsenkörpers
korrekt zu beheizen, und auch vom mechanischen Standpunkt die stabilste Bauart darstellt. Ferner
ist es möglich, den Anschluß 60 so auszubilden, daß zwei Platten 61 α und 61 b so nebeneinander angeordnet
werden, daß ein vertikaler Schenkel 61 gebildet wird und daß die verbleibenden Teile dieser
Platten 61 α und 61 b in entgegengesetzter Richtung umgebogen die Arme 62 und 63 bilden.
Der vertikale Schenkel 61 des Anschlusses 60 ist bei dem gezeigten, relativ tiefen Düsenkörper notwendig,
um die gewünschte Verteilung der elektrischen Energie zu erzielen und um die Stirn- und Seitenwände
zu beheizen. Vorteilhaft ist er nächst des mittleren Teiles des Heizgitters 56 angeordnet, um
diesem den für die Bearbeitung des in dem Düsenkörper vorhandenen Glases notwendigen Strom zuzuführen.
Auf diese Weise kann die Temperatur des in einem tiefen Düsenkörper befindlichen Glases höher
getrieben werden als die Glastemperatur im Vorherd, jedoch darf diese Temperatur nicht die
maximale Temperatur der Schmelze in dem Ofen 10 übersteigen, um ein »Wiederaufkochen« zu verhindem.
Ein weiteres Merkmal des in F i g. 3, 4 und 5 gezeigten Ausführungsbeispiels besteht darin, daß der
vertikale Schenkel und die Arme des Anschlusses mit der kopfstehenden Y-Form von der Stirnwand über
eine vorbestimmte Länge, ausgehend von der Verbindungsstelle zwischen dem Schenkel und den Armen,
isoliert sein können, um eine gewünschte Verteilung der elektrischen Energie in der Stirnwand zu
erzielen. Dies wird, wie in F i g. 4 und 5 ersichtlich, dadurch erzielt, daß am inneren Teil des Anschlusses
60 im Bereich der Verbindungsstelle zwischen den Armen und dem vertikalen Schenkel 61 ein Ausschnitt
65 vorgesehen wird. Der Ausschnitt 65 isoliert die Stirnwand des Düsenkörpers in diesem Kreuzungsbereich
derart, daß der Anschluß 60 eine unterschiedliche Verteilung der elektrischen Energie vornehmen
kann. Diese Verteilung kann in dem vertikalen Schenkel 61 und in jedem der Arme 62 und 63
gegenüber dem gesamten Düsenkörper verändert
werden, indem der Ausschnitt 65 in einer gewünschten
Richtung vergrößert wird.
Hierzu !BlattZeichnungen
Claims (5)
1. Düsenkörper mit einer Bodenwand mit Öff- Energie, so daß in diesen Bereichen sich sogenannte
nungen zum Ausziehen von Fäden, mit von der 5 kalte Ecken ausbilden, die zu einer unerwünschten
Bodenwand sich nach oben erstreckenden Stirn- Abkühlung der Glasschmelze in diesen Bereichen
und Seitenwänden sowie mit an jeder Stirnwand führen. Das gleiche Problem tritt — wenn auch nicht
angeordneten Anschlüssen zur Einleitung elektri- so stark — bereits auch bei mit geraden, also weder
scher Energie in den Düsenkörper zu seiner Be- konvergierenden noch divergierenden, Wänden verheizung,
dadurch gekennzeichnet, daß io sehenen, dann rechteckigen Düsenkörpem auf.
die Anschlüsse (60) in Form eines kopfstehenden Bei einem aus der USA.-Patentschrift 3 013 096
Y oder T auf deE Stirnwänden (41) aufgebracht bekannten Düsenkörper sind die elektrischen Ansind.
Schlüsse durch mit den Stirnwänden verbundene ver-
2. Düsenkörper nach Anspruch 1, mit einer tikal angeordnete Platten gebildet, deren Schmalsei-Vorrichtung
zur Konditionierung der Schmelze 15 ten in unmittelbarem elektrischem Kontakt mit den
im oberen Teil des Düsenkörpers, dadurch ge- Stirnseiten stehen. Die auf diese Weise zur ausreikennzeichnet,
daß der vertikale Schenkel (61) der chenden Erhitzung der Glasschmelze beheizten Dü-Anschlüsse
(60) nahe bei dieser Konditionie- scnkörper haben die Form eines sich nach unten verrungsvorrichtung
(56) angeordnet ist und ihr jungenden Trapezes, so daß also die Fläche der Boelektrische
Energie zuführt. 20 denwand kleiner ist als die übrigen Querschnittsflä-
3. Düsenkörper nach Anspruch 1 oder 2, da- chen über der Bodenwand. Um die jeweils in die
durch gekennzeichnet, daß der vertikale Schenkel Stirnwände des Düsenkörpers eingeleitete elektrische
(61) und die Arme (62, 63) des kopfstehenden Y Energie in bestimmter Weise auf die Wände bzw.
oder T über eine bestimmte Länge, ausgehend eine sich innerhalb des Düsenkörpers noch befinvon
der Verbindungsstelle des Schenkels und der 25 dende Scheidewand zu verteilen, verdickt sich die
Arme, eine Isolierung (65) gegenüber der Stirn- vertikale Platte des Stromanschlusses nach unten in
wand (41) aufweisen. Richtung auf die Bodenwand, wobei durch wahl-
4. Düsenkörper nach Anspruch 3, dadurch ge- weise und in der Höhe verschiedene Anordnung
kennzeichnet, daß die Anschlüsse (60) einen einer Stromanschlußschiene an dieser vertikalen
einen Kontakt mit der Stirnwand (41) vermeiden- 30 Platte die Stromverteilung über die vertikale Platte
den Ausschnitt zur Erzielung der Isolierung (65) selbst und damit auch über die Stirnseite bzw. die
aufweist. mit dieser verbundenen Bodenwand und Zwischen-
5. Düsenkörper nach mindestens einem der wand einstellbar ist. Damit insbesondere die Boden-Ansprüche
2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß wand besonders stark aufgeheizt wird, ist mit der
die Anschlüsse (60) aus zwei Platten (61 a, 61 b) 35 vertikalen Platte der Stromanschlüsse jeweils eine
gebildet sind, welche über eine bestimmte Länge weitere dreieckförmige Platte verbunden, deren
zur Ausbildung des vertikalen Schenkels (61) an- Grundseite an der mit der Stirnseite verbundenen
einanderliegen und über den Rest ihrer Länge Endkante der Bodenwand angeschweißt ist und dedivergieren,
um die Arme (62, 63) des kopfste- ren der Grundseite gegenüberliegende Spitze mit
henden Y oder T zu bilden. 40 Hilfe eines Schlitzes in der dreieckförmigen Platte an
der vertikalen Platte der Stromzuleitung verbunden ist. Durch diese eine elektrische Parallelschaltung für
den in die Stirnwand eingeleiteten Strom darstellende
elektrische Platte erhält speziell die Bodenwand des
45 Düsenkörpers einen größeren elektrischen Strom als
Die Erfindung bezieht sich auf einen Düsenkörper wenn der Strom an die Bodenwand allein über die
der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Stirnseite gelangen müßte. Die Bodenwand wird da-
Art, wie er mit einer älteren, als deutsche Offenle- her bevorzugt mit elektrischer Energie versorgt und
gungsschrift 1 696 071 veröffentlichten Patentanmel- damit auch bevorzugt aufgeheizt, so daß die Tempe-
dung vorgeschlagen wurde. 50 ratur der Bodenwand höher liegt als die Temperatur
Zum Ausziehen von Fäden aus Glasschmelzen bis- der sich über der Bodenwand befindenden Glasher
benutzte Düsenkörper sind meist nach unten schmelze. Auf diese Weise wird die bei dem bekannkonvergierend
ausgebildet, so daß also die die off- ten Düsenkörper sichergestellt, daß die in der Bodennungen
tragende Bodenwand eine kleinere Fläche wand vorgesehenen Düsen bzw. Ausflußöffnungen
aufweist, als die weiter oben liegenden Querschnitts- 55 nicht durch erkaltende Teile der Glasschmelze verflachen
des Düsenkörpers. Diese Düsenkörper wer- stopft werden können.
den über an ihren Stirnwänden angebrachte An- Aufgabe der im Patentanspruch 1 gekennzeichneschlüsse
mit elektrischer Energie versorgt, so daß die ten Erfindung ist es, einen neuen Düsenkörper der
Wandungen des Düsenkörpers unmittelbar als elek- eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem in kontrische
Heizflächen dienen. Mit der obengenannten 60 struktiv einfacher Weise die elektrische Energie so-Patentanmeldung
wurde nun vorgeschlagen, zur Ver- wohl in die Bodenwand als auch die mit der Bodengrößerung
der Anzahl der Öffnungen und damit zur wand benachbarten Teile der Stirn- und Seitenwände
Erhöhung der Produktion die Fläche der Bodenwand so einleitbar ist, daß sich selbst dann keine sogederartiger
Düsenkörper zu vergrößern, so daß sich nannten kalten Ecken in dem mit der Glasschmelze
jetzt ein nach unten divergierender trapezförmiger 65 gefüllten Behälter ergeben können, wenn zur Erhö-Düsenkörper
ergibt. Durch diese relativ große Bo- hung der Produktion von Glasfasern die mit den öffdenfläche
gegenüber den höherliegenden Quer- nungen versehene Bodenwand möglichst groß geschnittsflächen
des Düsenkörpers ergibt sich sowohl macht wird.
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