DE2043161A1 - Anordnung zur Führung und Verteilung gasförmiger oder flüssiger Medien - Google Patents
Anordnung zur Führung und Verteilung gasförmiger oder flüssiger MedienInfo
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Description
- Anordnung zur Führung und Verteilung gasförmiger oder flüssiger Medien.
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Führung und Verteilung gasförmiger oder flüssiger Medien, wie z.B. Heiz-oder Kühlluft o.dgl., wobei das jeweilige Medium an den Fläehen eins Wärmeaustauschers vorbeifließt und anschließend riilt größerer Geschwindigkeit und geringerer Breite weiterströmt.
- Dem Führen und Verteilen gasförmiger oder flüssiger Medien kommt eine große Bedeutung zu, wenn man einen hohen Wirkungsgrad erreichen will. uf arund konstruktiver Gegebenheiten an Geräten, wie Vitrinen o.dgl. ist es nicht immer möglich ideale Strömungsverhältnisse herzustellen, Andererseits sind a@er solche für einen ausreichen@en Kühl- bzw. Heizeifekt unerläßlich.
- Aus dissen Überlegungen heraus, hat es nicht an Vorschl@@en gefehlt, Heiz- oder Kühlströme auf verschiedenartigste Weie zu lenken, zu leiten und zu verteilen. Wenn dabei auch @ea@@tlle.
- Fortschritte erzielt wurden, so erscneint manches de@@ocn verbesserungsbedürftig.
- Demzufolge liegt der Erfindung die aufgabe zugrunde, eine Anordnung zu treffen, die ein Heiz- oder Kühlmedium so zu führen und verteilen vermag, daß mit einfachen Mitteln und ohne grossen wirtschaftlichen Aufwand ein Höchstmaß an Wirkung erzielt wird. Außerdem wird gefordert, daß sich die anordnung den jeweils herrschenden Verhältnissen leicht anpassen läßt.
- Dieses Ziel wird nach der Erfindung dadurcn erreicht, daß in dem Bewegungsstrom des jeweiligen Mediums @esondere, die Fließgeschwindigkeit hera@setzende und die Breite des Mediumflusses vergrößernde Mittel vorgesehen sind, die auf Grund ihrer Lage und Ausgestaltung richtungsändernd wirken. Diese Führungs- und Verteilermittel haben zur Polge, daß das jeweilige Medium, z.Dç ein Kühlluftstrom gewissermaßen großflächig wirkt und mit einer solchen Geschwindigkeit an dem zu kühlenden Gut vorbeistreicht, daß er dem gelagerten Gut ein Höchstmaß an Wärme zu entziehen vermag. Dieser Vorteit wird noch dadurch vertieft, daß die besonderen Mittel richtungsandernd wirken, also den jeweiligen Lü@l- oder Heizlu@tstrom mit Sicherneit dorthin leiten, wo er tatsächlich benötigt wird.
- nach einer weiteren Besonderheit der Erfindung ist vorgesehen, daß die @esonderen Mittel von etwa senkrecht zu einer Leitfläche und quer zur Strömungsrichtung liegenden Lamellen gebildet werden, die gerade oder gekrümmt verlaufen. Derartige Lamellen sind in der @erstellung denk@ar einfach, so daß mit ihnen die Forderung der wirtschaftlichen Ausgestaltung erfüllt ist. Durch einfaches Liegen lassen sie auch Richtungsänderungen zu, die, wie bereits erwahnt, als wesentlich erkannt wurden.
- @inen hohen Wirkungsgrad @rreicht man gemäß der Erfindung, wenn die Lamellen zu Düsen zusammen@efaßt sind, die parallel zueinander liegen. Der parallel Lauf verhindert Wirbelbildungen, welche die @ließges@@windig@eit des jeweiligen Mediums auf Wert unter eine noch wirksame grenze bringen könnten @emäß der Erfindung wird es ferner für zweckmäßig angesehen, @aß die zu Düsen zusammengefaßten Lamellen in ihrer Lage und oder z.ler in ihren Abstand zu der dazugehörigen Leitfläche ver-@nderbar gelagert sind. Während die Lageänderung, also im wesentlic@en eine Neigungsverstellung, die Strömungsrichtung beeinflußt, wird durch die Abstandsänderung von der Leitfläche die Strömungsintensität zwischen den einzelnen Lamellen einer Veränderung unterworfen, so daß eine hohe Anpassungsf@higkeit an die jeweiligen Verhältnisse gegeben erscheint.
- Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die zu Einheiten zusammengefaßten und gegebenenfalls Roste bildendeniamellen mit an sich bekannten Buftschleiern zusammenwirken. Wenn man die Lamellen als Roste ausbildet, ergibt sich zunächst eine erhöhte mechanische Festigkeit, was besonders für Kühlvitrinen o.dgl. von Bedeutung ist, da es dort vorkommen kann, daß beim Einlagern oder Herausnahmen der jeweiligen Güter an die Lamellen angestoßen wird4 Die quer zu den Lamellen liegenden Rostflächen haben aber auch noch den Vorteil, daß die wie die Lamellen in der anderen Demension, richtungsbestimmend sind und daher den Mediumstrom ebenfalls vorzüglich führen.
- Wenn man zusätzlich mit einem tuftechleier arbeitet, wird das günstig verteilte Medium gewissermaßen mit einer Glock @bgedeckt, wodurch sich eine weitere Wirkungsverbesserung ergibt.
- Will an die Luftverteilung noch weicher gestalten, erscueiflt es nach der Erfindung zweckmaäßig, daß die z.B. aus @lec@en bestehenden Lamellen mit Lochblechen oder porösen Stofien kombini#rt sind. Dabei haben poröse Stoffe nocii den Vorteil. daß sie als Filter wirken und so den jeweiligen deiz- oder Kühlstrom reinigen. In Sonderfällen ist es auch denkbar, die Lamellen nicht aus Blech, sondern aus porösen Stoffen, Lochblechen o.dgl. herzustellen, wodurch die Fließgeschwindigkeit noch weiter herabgesetzt wird, dafür aber ein Strom entsteht, in welchem durch eine Vielzahl kleiner, nicht störender Wirbel eine laufende innere Umwälzung stattfindet, also z.BO ein Luftstrom gegeben ist, der den jeweiligen Gegenstand glockenartig abschirmt und dennoch ausreichend kühlt oder beheizt.
- Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß der zu verteilende Strom des jeweiligen Mediums quer zu den Lamellen oder parallel zu diesen, jedoch seitlich versetzt und in Gegenrichtung, sowie mehrfach umgelenkt an die Lamellen heranströmt Wie man das jeweilige Medium an die Lamellen heranführt, richtet sich vor allem nach konstruktiven Einzelheiten. Auf jeden Fall ist es gemäß der trilndung möglich, das Medium bis zu 180° umzulenken und so auch die entferntesten Winkel und Ecken eines Geräts zu erreichen. Der wirtschaftliche- Aufwand ist uch hier geringfügig, da man mit einfachen Leitblechen auskommt.
- Schließlich sieht die Erfindung vor, daß zwei oder mehrere Lamellengruppen zu Verteilereinheiten zusammengefaßt sind, die den Strom des Mediums z.B. baumartig verteilen. Durch das Zusammenfassen von Gruppen zu Einheiten sind eine Vielzahl von Kombinationen möglich, deren Ausgestaltung im einzelnen von den gestellten Porderungen abhängt, wie sich dies noch aus der Beschreibung der Zeichnungen ergeben wird. Wenn man z.B. eine baumartige Verteilung wählt, wird sich eine solche besonders gut für breite Kühlvitrinen eignen, die von zwei Seiten zugänglich sind.
- In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele des Gegenstanues der Erfindung dargestellt. xs zeigen: Fig. 1 eine schematisiert dargestellte Kühlvitrine iL Querschnitt und die Fig. 2 bis 6 verschiedene, vereinfacht im Schnitt dargestellte Anordnungen zur Verteilung von ein oder Kühlströmen.
- Wie sich aus Fig. 1 ergibt, besitzt die Kühlvitrine 1 einen kastenartigen Unterteil 2, in welchem sich ein Isoliereinsatz 3 befindet. Dieser Isoliereinsatz 3 nimmt ein Kühlaggregat 4 auf, das von Luft umspült vvird und zwar in Richtung der Pfeile 5. Der Isoliereinsatz 3 bzw. der Kasten 2 ist so ausgebildet, daß der Einsatz 3 auch außen von einem Luftstrom uaispült wird, dessen Richtung mit den Pfeilen 6 angegeben ist. Dieser Luftstrom wird im Kreislauf um den Vitrinenaufsatz 7 geführt. Der andere Luftstrom (vgl. Pfeile 5) wird an Leitflächen 8 herangeführt und an diesen nach rechts abgelenkt. Dabei gelangt er in den Wirkungsbereich von etwa senkrecht zu uen Leitflächen 8 stehenden Lamellen 9, die ihn um nahezu 1800 umlenken, so daß die Kühlluft nach unten gedrückt wird. Durch die besondere anordnung der Lamellen 9 zu den Leitflächen 8 ist es verständlich, daß die Strömungsgeschwindigkeit ab- und die Breitenwirkung zunimmt.
- Wie aus der Fig. 1 ferner-ers-chtlich, haben die Lamellen 9 einen unterschiedlichen Abstand von den Leitflächen 8, womit sich die Ausflußintensität zwischen den einzelnen Lamellen verändern läßt. Jiler sei ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die Lamellen 9 gegenüber den Leitflächen 8 verstellbar sind und ggfs. a@ch in ihrer Neigung verändert werden können, was für die Strömungsrichtung von Bedeutung ist.
- Fig. 2 stellt eine Ausführungsform dar, bei der die Anordnung nach Fig. 1 umge@ehrt vorgesehen ist. Außerdem ist erkennbar, daß die La!nellen 9 mit Querstegen 10 Roste bilden, die eine hohe mechanische Festigkeit haben. Außerdem ist ein Leitblech 11 angedeutet, das den Luftstrom 6 entsprechend führt und diesen zu einem die Ströme 5 gewissermaßen einkapselnden Luftschleier gestaltet. @ei der Ansführungsform nach Fig. 2 werden die Luft-Ströme 5 u. ü um 1800 umgelenkt, was aLer durchaus nicht seingend ist, wie sich dies aus Fig. 3 erg#bt. Während nämlich nach Fig. 2 die Luftströme 5 u. 6 parallel zu den Lamellen 9, jedoch seitlich versetzt und in Gegenrichtung, sowie umgelenkt an die Lamellen 9 heranfließen, erreichen die Ströme 5 u. 6 nach Fig. .3 die Lamellen 9 in Querrichtung. Daß die bauart nach Pig, 3 auch sozusagen auf den Kopf gestellt verwendet werden könnte, versteht sich von selbst.
- Gemäß den Fig. 4, 5 und 6 sind jeweils zwei Leitflächen 8 vorgesehen, die miteinander einen spitzen Winkel einschließen. @ei den Ausführungen nach den Fig. 4 und 5 werden die Luftströme 5 lediglich seitlich verteilt; nach Fig. 6 hingegen wird ein Luftschleierstrom 12 abgezweigt, da die Beitflåchen oben nicht geschlossen sind, sondern zusammen mit anderen Leitflächen Kanäle 14 oder Schlitze bilden. Aus den Zeichnungen ist deutlich ersichtlich, daß die verschiedenartigsten Kombinationen mölich sind. Auf jeden Fall wird all das in den Rahmen der Erfindung fallend angesehen, was die Fließgeschwindigkeit der luftströme herabsetzt und die Breitenwirkung vergrößert.
Claims (9)
1. Anordnung zur Führung und Verteilung gasförmiger oder flüssiger
Medien, wie z.B. fIeiz- oder Kühlluft oder dgl., wobei das jeweilige Medium an den
Flächen eines Wärmetauschers vorbeifließt und anschliessend mit größerer Geschwindigkeit
und geringerer Breite weiterströmt, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Bewegungsstrom
(vgl.5) des jeweiligen Mediums besondere, die Sließgeschwindigkeit herabsetzende
und die Breite des Mediumflusses vergrößernde Mittel (9) vorgesehen sind, die aufgrund
ihrer Lage und Ausgestaltung richtungsändernd wirken.
2. Anordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß die besonderen
Mittel (9) von etwa senkrecht zu einer Leitfläche (8) und quer zur Strömungsrichtung
(vgl.5) liegenden Lamellen gebildet sind, die gerade oder gekrümmt verlaufen.
3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lamellen (vgl.9) zu Düsen zusammengefaßt sind, die parallel zueinander liegen.
4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die zu Düsen zusammengefaßten Lamellen (vgl.9) in ihrer Lage und/oder in ihrem
Abstand zu der dazugehörigen Leitfläche (8) veränderbar gelagert sind.
5. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die zu Einheiten zusammengefaßten und gegebenenfalls Roste bildenden Lamellen
(vgl. 9,10) mit an sich bekannten Buftschleiern (vgl.6) zusammenwirken.
6. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die z.B. aus Blechen bestehenden Lamellen (mg1.9) mit Lochblechen oder porösen
Stoffen kombiniert sind.
7. Anordnung nach den Anspruche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Lamellen (vgl.9) von porösen Stoffen, Lochblechen oder dgl. gebildet sind.
80 Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anordnung in der Weise getroffen ist, daß der zu verteilende Strom (vgl.5)
des jeweiligen Mediums quer zu den Lamellen (vgl.9) oder parallel zu diesen, jedoch
seitlich versetzt und in Gegenrichtung sowie mehrfach umgelenkt an die Lamellen
(vgl.9) heranströmt.
9. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei oder mehrere Lainellengruppen zu Verteilereinheiten zusammengefaßt sind,
die den jeweiligen Strom z.B.
baumartig verteilen.
L e e r s e i t e
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702043161 DE2043161A1 (de) | 1970-08-31 | 1970-08-31 | Anordnung zur Führung und Verteilung gasförmiger oder flüssiger Medien |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19702043161 DE2043161A1 (de) | 1970-08-31 | 1970-08-31 | Anordnung zur Führung und Verteilung gasförmiger oder flüssiger Medien |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE2043161A1 true DE2043161A1 (de) | 1972-03-02 |
Family
ID=5781189
Family Applications (1)
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| DE19702043161 Pending DE2043161A1 (de) | 1970-08-31 | 1970-08-31 | Anordnung zur Führung und Verteilung gasförmiger oder flüssiger Medien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2043161A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4528919A (en) * | 1982-12-30 | 1985-07-16 | Union Oil Company Of California | Multi-phase fluid flow divider |
| WO2009061318A1 (en) | 2007-11-08 | 2009-05-14 | Carrier Commercial Refrigeration Inc. | Display case |
-
1970
- 1970-08-31 DE DE19702043161 patent/DE2043161A1/de active Pending
Cited By (3)
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| WO2009061318A1 (en) | 2007-11-08 | 2009-05-14 | Carrier Commercial Refrigeration Inc. | Display case |
| EP2205131A4 (de) * | 2007-11-08 | 2013-08-14 | Carrier Corp | Darbietungskabinett |
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