DE1695208U - Ringbandkern. - Google Patents
Ringbandkern.Info
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Description
EÄÜ3902MUE5
Vaouumschmelze AG Hanau, 19· Januar 1955
Dr«. Schz/Ie·
Ringbandkern
Bei dem Transport» der Handhabung, Bewicklung und dem Einbau von
Gegenständen aus hochwertigen magnetisierbaren Werkstoffen ist es
nicht zu vermeiden, dass diese Gegenstände gewissen mechanischen
Beanspruchungen unterworfen werden* Bekanntlich erleiden aber gerade hochwertige magnetisierbar© Werkstoffe bereits durch
Yerhältnismässig geringe äussere mechanische Einwirkungen eine erhebliche Einbusse ihrer magnetischen Werte» Ss sind daher bereits
Einrichtungen vorgeschlagen worden? welche die aus hochwertigen magnetisierbaren Werkstoffen hergestellten Gegenstände gegen
mechanische Beanspruchungen schützen sollen» So werden besonders hergestellte Schutztröge benutzt* in die beispielsweise Bandringkerne
aus hochwertigen magnetisierbaren Werkstoffen eingebettet werden» damit sie durch äussere Beanspruchungen, keine
Verschlechterung ihrer magnetischen Eigenschaften erleiden· Diese Lösung hat sich ;jedoch nicht in allen fällen als befriedigend
erwiesenf da die Kerne innerhalb der iröge einen gewissen
Spielraum haben und für bestimmte Zwecke sich dadurch eine gewisse "[Instabilität der magnetischen Verhältnisse ergibt* Aber
selbst bei einer Festlegung des Kernes in dem Srog durch
Verkleben an einzelnen Stellen ist es nicht zu vermeiden, dass bei Erschütterungen die einzelnen lagen des Kernes sich gegeneinander
etwas verschieben können, was ebenfalls eine Unsicherheit in den magnetischen Verhältniesen zur folge hat»
Weiterhin ist bekannt geworden, Sandringkern© mit einer mechanisch
starren Hülle zu versehen, so dass die später aufgebrachte Wicklung keinen Druck auf den Kern auszuüben vermag» Bei dieser
Anordnung wird die Hülle aus einer oder mehreren Bingschalen, die offen oder geschlossen sein können, oder durch Eingscheiben
bezw· durch Halbringschalen, die sich von der Aussenseite her
axial bezw* radial gegen den Kern legen, gebildet· Bei diesen
Ausführungsformen ist ebenfalls die Gefahr gegeben, dass wegen
des notwendig en Spiels beim Binbau der Kerne in diese Stillen oder
Schalen der Kern nicht fest eingebettet liegt und insbesondere
sich seine einzelnen lagen gegeneinander verschieben können»
Da bei hochempfindlichen, magnetisierbaren Werkstoffen, wie schon erwähnt, bereits geringe mechanische Verformungen sich nachteilig
auf ihre magnetischen Werte auswirken, soll durea die vorliegende
Erfindung eine Schlitzvorrichtung für Hingbandkerne angegeben werden, welche die Nachteile der bisher bekannten Schutzanordnungen
vermeidet»
Die Erfindung bezieht sich auf einen aus hochwertigen magnetisierbaren
Werkstoffen bestehenden und gegen mechanische Verformungen geschützten Ringbandkern* Dieser geschützte Ringbandkern ist
dadurch gekennzeichnet, dass er an seiner Aussen- und Innenseite mit ^e einem aufgeschnittenen, federnden, sich infolge seiner
Elastizität an die Aussen- nnä Innenseite des Bingfcan.dkerjj.es.
gut anlegenden Zylinder umgeben ist, und dass auf die Stirnseiten des Kernes eine Schicht aus elastischem hitzebeständigem Kunststoff
aufgebracht ist und auf diese eine Isolierraaese* die den Kern
vor mechanischen Beanspruchungen schlitzt und zugleich die Randteile der Zylinder miteinander verbindet»
Als Werkstoff für die aufgeschnittenen, federndes. Zylinder können
metallische Werkstoffe benutzt werden oder mit Kunstharz getränkte
nichtmetallische Werkstoffe wie z#B*- ©liiamerfolien (hergestellt
zum Beispiel aus GrlimraerpiiTver und Eunstharapulver), Glasfaser—
gewebe oder Asbestgewebe» Sie auf die Stirnseiten der Bandringkerne
aufgebrachte elastische isiteefeestSnclige Schicht besteht z,B# aus
Silicongummi, während für die auf diese elastische Schicht aufgebrachte Isoliermasse ein.Gremisoii aus Kunststoffen und
anorganischen Hillstoffen verwendet wir&·
Das Verhältnis der Mischung aus Kunststoffen und anorganischen
Füllstoffen ist hierbei so gewählt, dass, auf das Gewicht
bezogen, der Füllstoff mehr als die Hälfte der verwendeten Mischung ausmacht* 33er anorganische füllstoff besteht beispielsweise
aus Grlimmerpulver, Quarz-, Schief er- oder (3-esteinsmehl,
das Kunstharz beispielsv/eise aus Aethoxylinharz oder Siliconharz*
Der auf den Bandringkern aufgebrachten, elastischen, hitsebeständigen
Kunststoffschicht koismt eine mehrfache Bedeutung au*
Einmal verhindert sie» dass während des Aushärtevorganges Seile der
auf aie aufgebrachten Isoliermasse zwischen die einzelnen lagen
des Kernes eindringen und dort unzulässige Verspannungen
hervorrufen»
Zum andern werden durch die elastische Schicht ©,teer auch irgendwelche
kleinen Eestspannussgenj- die fe@i der Aushärtung der Kunstmasse oder bei thermischen Beanspruchungen des eingebetteten
Kernes noch auftreten können, aufgenommen und dadurch vom Kern
abgehalten» Ferner lässt dies© Schicht veratSge ihrer elastischen
Eigenschaften dem Kern genügenä Spielraum für öle mit der
Magnetisierung verbundene Bimensismsanteriing {Magnetostriktion)*
Die den Bandringkern innen und aussei umgebenden federnden
Zylinder sind zweckmässig etwas höher als der Bandringkerii»-
Die auf die elastische Schicht aufgebrachte Igoliermasse kann
dabei den zwischen den überstehenden Bändern der Zylinder
entstehenden Eaum ausfüllen·
Für manche Zwecke ist es vorteilhaft» T©r dem Aufbringen der
elastischen Schicht auf die Stirnseiten des Bandringkernes die Stirnseiten punktweise mit Kunstharze!! zn verkleben* Hierdurch
wird erreicht* dass der Kern vor Aufbringen der elastischen»
hitzebeständigen Schicht bereits soweit verfestigt ist» dass
keine mechanischen Vorspannungen durch die aufgebrachte elastische Schicht entstehen können«
Damit der Kern einerseits festgelegt ist* andererseits aber eine
geringe Beweglichkeit des Werkstoffes durch betriefesmässig©
Wärmea.UBdehnung oder Magnetostriktion möglich ist, kann zwischen
dem Aussen- und Innenzylinder und dem Hingbandkern, eine
elastische» hitzebeständig Kunststoffschicht angeordnet werden«
Die Zylinder können mit der elastischen JSwische&schicht ader
direkt mit dem Kern verklebt sein*
Kerne Ein besonderer Vorteil beim Aufbau der erfindungsgemäßen/liegt in
der Verwendung der aufgeschnittenen federnden Zylinder«
Hierdurch ist es möglich, dass immer ein und. dieselbe gylindergrösse
für Bandringkerxie verschiedenes Durchmessers innerhalb
eines gewissen Bereiches verwendet werden kann« !Dadurch irereinfacht
sich die Lagerhaltung· Auch die Kosten tür die Herstellung
der Zylinder werden geringer, weil aas nur wenige Sypen in
größserer Stückzahl herzustellen "braucht*
Ausserdem ergibt sich ein günstiger Mllfaktor für den fertigen
Bandringkern» da infolge der- federnden aufgeschnittenen Zylinder
diese sich eng an den Kezn anlegen und ;fedes sonst bei starren
Schutztrögen oder starren Sehutaschalen benötigte Spiel Termieden
wird. Zur Isolation gegen auf die Bandringlcerne■■ auf sufeingende
Wicklungen können aus metallischen Werkstoffen hergestellte
Zylinder mit einer Isoliersiasse? beispielsweise aus aushirtbaren '
Kunststoffen» versehen werden*
In der beiliegenden Zeichnung ist· ein ^uafuhrusgsbeisgiel der
Erfindung dargestss3.lt» Abb»1 seigt einen Querschnitt durch den in
Abb# 2 in der Draufsicht dargestellten lingbandkern» Dis Abb# 3
gibt einen Querschnitt duroh einen Eingbandkern wieder^ feel
dem der aus sere und innere Zylinder direkt auf den Bingbandkern
ohne eine elastische Zw^schenschiciit aufgebracht ist« Sie Abb· 4
»teilt einen Querschnitt eines Hingbandkernes dar^ bei dem auf
die Stirnseiten die elastische* hit&ebeatä&dige Schicht unmittelbar
aufgetragen und exit dieser' eine weiter© Schicht bus Isoliermasse
aufgebracht ist*
Im einzelnen bedeuten»
a Ringbandkern
b* äusserer- Sylinder
b'* innerer Zylinder
ο punktweise aufgebracht es ICunetliars
d elastische»hitaebestänöige Kunststoffschicht
an den Stirnseiten fies SCernss
zwischen dem äusseren Zylinder b' und dem
Magnetkern
d1 * elastische, hitafebeständige Eunetst off sollicht
zwisoheHdeE inneren Sylinäer bf· und dem
Magnetkern
e Schicht aus Isoliermasse*
Claims (1)
- BU)3902WU.58S chut sansprtlcheAus hochwertigen magnetisierbarer· -Werkstoffe» tees teilender1, gegen mechanische BeasspmioMitagejt gesoMtster Eisgfcajadkern, dadurch gekennzeichnet, dass die'Anösen- und Innenseiten des Ringbandkernes mit je eisen aufgeschnittenen, federnden? sich gut an den Kern snachliesseÄden gjliaöea? iBigefeea siai, auf die Stirnseiten des Eingfoajadkerues e&n® Schicht aas elastischem, hitzebcständigem lümststoff aufgefersolit: ist,p.ad d'arch eine auf die elastische ScMcIit an,fgelsraeht@ Xsolieraiaese die Randteile der Zylinder- TerbimdsE sind#2« Ringbandkern nach Maprueh 1^ dadis*efe g@kenEseiöiinet, dass die aufgeschnittenen, federnden SSyli&der aus letall3· Ringbandkern nach Anspruch 1, dadurch g€&©nnseichnetf dass die aufgeschnittenen, federndem, lyliades? aus asit ICimstiiars geträxifeten ramsrfolien, ©lasfasesgewefeea oder ABfeest4· Ringbandkern nach Anspruch 1f dadureh gek@jänai-eichi).ei!# dass die auf die Stirnsoiten des EiEgbasäfeeraes aufgebracht© elaBtis-öhe, hitzebeständige Schicht aas5» Ringbandkern naoh Anspruch' 4 f clatercii gefeesmaeic&net» dass die auf die elastische, hitsebestänölgö- Schicht axtfgebrachte isolierende Masse aus einem -Semiseh aus aBshirtfeareja KunststQf^ejWinsbesondere Kunstharzen, und anorganischen Füllstoffes besteht»6# Ringbandkern nach. Anspruch 5.ψ dadurch gelceaKseiGh;aet|. dass mehr als 50 öewichtsprozeat dor7 isoliereadea Masse aus Füllstoffen bestehen«7· Ringbandkern nach Anspruch 5$ dad^i^ch gs!seuasaieh;<iets dass der Fällstoff aus ^limasrpmlirei, Qimzz,-*, Schlaf er-, oder ©esteinsmehl besteht*8# Ringbandkern nach Ansprach 5% dadurch- gekeanseiohnet, dass die aushärtbaren Kunstharze aus Aethoxyll&harsi oder Siliconharis bestehen*9» Ringbandkern nacli Anspruch 1, dadtiyeii gekeaiiselclmet^ dass die aufgeschnittenen, fede^sideß Sylinäef etwas höher sind als der Kern*10. Ringbandkern nach Anspruch 1, dadurch gsken&ääoieh&etf «lass die Stirnseiten des Ringbandkernes ffiit aushärtttareii ICunssthar^ejä punktweise yerkleM sind und die SeMelii; atts elastlscließ> hitzebeständigem ICunststoif - auf tie se pmnlstföiiaig verklebten Stirnseiten aufgebracht ist*11# Ringbandkern nach Ansprächen 1 od©3? 10» dadurch dass zwischen den 2yliia.d©a?je tmd fiea Äisses.*» feesw» Imaeiiseitern des iCernea eine Schicht aas eise© » gKunststoff angeordnet ist*12» Ringbandkern nach Ansprüchen 1f 10 oder 11, äsüwch gekennzeichnet > dass die Zylinder mit äer Arnssea- ims Isaaeaseit© des Kernes oder mit der elastisehea/liitseljestaiiäigeE Schloht Terklebt sind*13» Ringbandkern nach Ansprüche* 1 unft 10- Ms 1£#. dadurch, zeichnet, dass die deji ICara iH^ebeaä@n ^yliiicler mit einer elektisch isolierenden SchichtAKTIENBESELLSGHAPTgernäss OeneraJvolimaehf 210/195©
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1955V0004892 DE1695208U (de) | 1955-01-21 | 1955-01-21 | Ringbandkern. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1955V0004892 DE1695208U (de) | 1955-01-21 | 1955-01-21 | Ringbandkern. |
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| DE1695208U true DE1695208U (de) | 1955-03-24 |
Family
ID=32239549
Family Applications (1)
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| DE1955V0004892 Expired DE1695208U (de) | 1955-01-21 | 1955-01-21 | Ringbandkern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1695208U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1182366B (de) * | 1956-02-04 | 1964-11-26 | Siemens Ag | In eine haertende Masse eingebettetes elektrisches Geraet mit Magnetkern und Spulenwicklungen |
| DE1234875B (de) * | 1956-12-20 | 1967-02-23 | Sperry Rand Corp | Verfahren zur Herstellung eines magnetischen Bandringkernes |
-
1955
- 1955-01-21 DE DE1955V0004892 patent/DE1695208U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1182366B (de) * | 1956-02-04 | 1964-11-26 | Siemens Ag | In eine haertende Masse eingebettetes elektrisches Geraet mit Magnetkern und Spulenwicklungen |
| DE1234875B (de) * | 1956-12-20 | 1967-02-23 | Sperry Rand Corp | Verfahren zur Herstellung eines magnetischen Bandringkernes |
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