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DE1234875B - Verfahren zur Herstellung eines magnetischen Bandringkernes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines magnetischen Bandringkernes

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DE1234875B
DE1234875B DE1956S0051670 DES0051670A DE1234875B DE 1234875 B DE1234875 B DE 1234875B DE 1956S0051670 DE1956S0051670 DE 1956S0051670 DE S0051670 A DES0051670 A DE S0051670A DE 1234875 B DE1234875 B DE 1234875B
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DE
Germany
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support body
magnetic
tape
wound
winding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1956S0051670
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Winslow Spencer
Theodore Hertz Bonn
Merion Station
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Unisys Corp
Original Assignee
Sperry Rand Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sperry Rand Corp filed Critical Sperry Rand Corp
Priority to DE1956S0051670 priority Critical patent/DE1234875B/de
Publication of DE1234875B publication Critical patent/DE1234875B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
    • H01F41/0206Manufacturing of magnetic cores by mechanical means
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
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    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
    • H01F41/0206Manufacturing of magnetic cores by mechanical means
    • H01F41/0213Manufacturing of magnetic circuits made from strip(s) or ribbon(s)

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines magnetischen Bandringkernes Beim Bau von magnetischen Verstärkern und magnetischen Vorrichtungen anderer Art müssen Kerne mit magnetischen Eigenschaften angewendet werden. Solche Kerne können in verschiedenster Art aufgebaut sein. Eine bekannte Kernkonstruktion besteht aus einem ringförmigen Körper aus keramischem Material, auf welchen ein Band aus magnetisierbarem Material in Form einer oder mehrerer Windungen gewickelt ist, so daß ein magnetischer Bandringkern entsteht. Der mit dem Band bewickelte Spulenkörper wird dann in einer Richtung senkrecht zu der des magnetisierbaren Bandes mit einer oder mehreren Spulenwicklungen versehen. Die auf dem Toroidkern aufgebrachte Spulenwicklung umschließt dabei nicht nur das magnetische Material des Bandes selbst, sondern auch das Material des Spulenkörpers sowie den nicht mit magnetischem Band ausgefüllten Luftraum innerhalb der Wicklung. Ein durch eine so ausgebildete Spule fließender Strom erzeugt somit nicht nur in dem magnetischen Band ein Magnetfeld, sondern auch im Luftraum und in dem Material des Spulenkörpers, wodurch die Induktions-Strom-Charakteristik des magnetischen Kernes in nachteiliger Weise beeinflußt wird. Daher ist es wünschenswert, innerhalb der Spulenwicklung den Luft-und Spulenkörperquerschnitt im Vergleich zu dem Querschnitt des umschlossenen magnetischen Bandes so klein wie möglich zu halten. Bei Verwendung keramischer Spulen als Tragkörper für ein magnetisierbares Band ergibt sich aus Festigkeitsgründen ein Grenzwert für den minimalen Querschnitt der Spule. Derartige Magnetkerne besitzen verhältnismäßig schlechte Induktionsfluß-Strom-Charakteristiken, insbesondere dann, wenn für die Kernanordnung eine rechteckförmige Charakteristik erwartet wird.
  • Dementsprechend liegt ein wesentliches Ziel der Erfindung darin, eine Tragkörperanordnung für einen aus magnetisierbarem Band gewickelten Magnetkern zu bilden, welche geringeren Querschnitt aufweist als bekannte keramische Körper, um die Rechteckigkeit der Hysteresisschleife des aus Band gewickelten Magnetkernes wesentlich zu verbessern.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, zur Herstellung eines gewickelten ferromagnetischen Kernes einen hohlzylinderförmigen Wickelkörper aus metallischem nichtmagnetischem Material zu verwenden, welcher nach außen gerichtete Endflansche besitzt, die nach Aufwickeln des ferromagnetischen Bandes auf den Hohlzylinder parallel zur Zylinderfläche und mit Abstand von dieser aufeinander zu gebogen werden. Die Erfindung geht ebenfalls von einem einstückigen, ringförmigen Tragkörper aus metallischem nichtmagnetischem Werkstoff für ein Band aus magnetisierbarem Material mit im wesentlichen rechteckiger Hysteresisschleife aus. Bei dem Verfahren nach der Erfindung wird ein ringförmiger Tragkörper mit abgerundeten seitlichen Begrenzungsflächen nach dem Bewickeln mit dem Magnetband ohne weitere Verformung geglüht und anschließend die Drahtwicklung aufgebracht. Dadurch, daß man einen Tragkörper aus nichtmagnetischem Metall verwendet, welcher nach Aufbringung des magnetisierbaren Bandes nicht mehr verformt zu werden braucht, kann der Querschnitt des Tragkörpers klein im Vergleich zu dem Querschnitt des magnetisierbaren Bandmaterials gewählt werden, so daß der von der elektrischen Wicklung umschlossene Querschnitt zu einem großen Teil mit magnetischem Material ausgefüllt ist und dadurch die resultierende Induktions$uß-Strom-Charakteristik der gesamten Kernanordnung im wesentlichen gleich der des Bandes allein wird.
  • Dieses vorteilhafte Ergebnis wird ohne Beeinträchtigung der mechanischen Festigkeit des Aufbaus erreicht. Da der Tragkörper aus Metall besteht, ist der gesamte Aufbau leichter herzustellen und kann mit engeren Toleranzen und in geringerer Größe gefertigt werden, als bei der Anwendung von keramischen Spulen als Trägerkonstruktion möglich war. Nachstehend wird die Erfindung an Hand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt F i g. 1 A eine Induktionsfluß-Strom-Charakteristik eines mit einer Spulenwicklung versehenen aus einem magnetischen Band gewickelten Kernes ohne Tragkörper, F i g. 1 B eine Induktionsfluß-Strom-Charakteristik der Luft und des Trägermaterials bei einem keramischen Tragkörper ohne magnetisches Band, F i g. 1 C eine Induktionsfluß-Strom-Charakteristik eines keramischen Tragkörpers mit einem aufgewikkelten Band aus magnetischem Material, F i g. 2 eine teilweise Schnittdarstellung eines mit einem magnetischen Band bewickelten, aus nichtmagnetischem Metall bestehenden spulenförmigen Tragkörper gemäß der Erfindung, F i g. 3 einen Querschnitt eines 'Pragkörpers nach F i g. 2 ohne magnetisches Band, F i g. 4 eine Draufsicht auf einen aus nichtmagnetischem Metall bestehenden Tragkörper gemäß der Erfindung, betrachtet aus der in F i g. 3 mit 4-4 bezeichneten Richtung, F i g. 5 eine Tabelle möglicher Dimensionen für den in F i g. 3 und 4 dargestellten nichtmagnetischen metallischen Tragkörper.
  • Die für magnetische Bandkerne bisher benutzten keramischen Tragkörper haben aus Festigkeitsgründen eine Wandstärke von mindestens 0,25 mm und häufiger sogar eine solche von ungefähr 0,38 bis 0,50 mm. Wenn auf einen solchen Tragkörper eine oder mehrere Windungen eines magnetischen Bandes von etwa 0,003 bis 0,006 mm Stärke beispielsweise aus einer hochpermeablen Legierung mit 4% Molybdän, 79 % Nickel, Rest Eisen, aufgebracht werden, so nimmt das Material des Tragkörpers einen wesentlichen Teil des von der elektrischen Drahtwicklung umschlossenen Kernquerschnitts ein. Die Folge dieser Verhältnisse ersieht man aus den F i g. 1 A, 1 B und 1 C. F i g. 1 A zeigt die im wesentlichen rechteckige Induktionsfluß-Strom-Charakferistik eines magnetischen Bandes von hoher Permeabilität, wie beispielsweise aus Legierungen mit 5007,9 Nickel und 50% Eisen oder mit 4% Molybdän, 79 % Nickel, Rest Eisen. Wie F i g. 1 B zeigt, nimmt der Streufluß in dem Raum innerhalb der Spulenwicklung, aber außerhalb des magnetischen Bandes linear mit dem Strom in der Spulenwicklung zu. Obwohl daher bei Sättigung des Bandes eine Zunahme der magnetischen Feldstärke den Induktionsfluß im Band nur unwesentlich vergrößert, ergibt sich eine Zunahme des Induktionsflusses durch den keramischen Tragkörper und durch den von der Drahtwicklung umschlossenen Luftraum. Aus diesem Grunde nimmt der gesamte Induktionsfluß im Gebiet der Sättigung des Bandes zu (F i g. 1 C). Das von der Drahtwicklung umschlossene Material der Tfägerspule bewirkt daher, daß bei Sättigung im Band die Induktivität des Kernes zunimmt. Bei Verwendung eines nichtmagnetischen metallischen Tragkörpers gemäß der Erfindung kann die Hysteresisschleife des Bandkernes wesentlich stärker der wahren Rechteckform angenähert werden, als dies bei keramischen Spulenkörpern und ähnlichen Trägeranordnungen möglich war. Mit nach dem Verfahren der Erfindung hergestellten Speicherkernen erhält man ein besseres 1: 0-Verhältnis.
  • Bei der Ausführungsform nach F i g. 2 ist ein magnetisches Band 13 auf einen Tragkörper 10 gewickelt, der zwei Umfangsflansche 11 und 12 besitzt, die im wesentlichen parallel zueinander verlaufen und einen Abstand voneinander haben, so daß sie eine rechteckige Nut 18 bilden, die die Windungen des magnetischen Bandes 13 aufnimmt. Der Tragkörper 10 ist ringförmig und besitzt eine große Halere Öffnung 14. Es können daher eine oder mehrere Wicklungen 15 in einer Richtung senkrecht zu dem Band 13 durch die mittlere Öffnung 14 gewickelt werden. Die Flansche 11, 12 müssen nicht notwendigerweise vorgesehen sein, vielmehr kann der Tragkörper 10 auch die Form eines flachen Ringes besitzen, auf dessen äußere Umfangsfläche das Magnetband 13 gewickelt wird.
  • Wie aus dem oberen geschnittenen Teil der F i g. 2 ersichtlich ist, umgibt die Wicklung 15 sowohl die Windungen des Bandes 13 als auch den Querschnitt des Körpers 10. Der tatsächliche Querschnitt des Tragkörpers, der von der Wicklung 15 umgeben ist, ist im Verhältnis zu der Querschnittsfläche des magnetischen Bandes sehr klein. Infolge der größeren mechanischen Festigkeit eines metallischen Tragkörpers, verglichen mit einem aus keramischem Material, kann ein metallischer Tragkörper eine Stärke von nur 0,05 mm besitzen, während ein keramischer Spulenkörper mindestens 0,25 mm Stärke besitzen mußte.
  • Die Verringerung der Querschnittsfläche des Trabkörpers 10 verringert die Induktivität des gesamten Kernes bei Sättigung. Die Beziehung zwischen den Dimensionen eines Toroidkernes und der Induktivität seiner Wicklung ergibt sich durch die nachfolgende Formel: Dabei bedeutet: L = die Selbstinduktion der Wicklung, K =eine dein Maßsystem angepaßte Konstante, A = die Fläche des von der Wicklung umschlossenen Querschnitts, ,u = die magnetische Permeabilität des Kernes, Z = die Weglänge des magnetischen Flusses (mittlerer Umfang des Torroidkernes), N =die Windungszahl der Drahtwicklung. Eine Verringerung der Querschnittsfläche der gesamten Kernanordnung, die sich innerhalb der Wicklung 15 befindet, ergibt somit eins Verringerung der Induktivität des Kernes bei Sättigung. Dadurch eMbt sich nicht nur eine höhere Amplitude des Ausgangssignals in einem magnetischen Verstärker, es nimmt viehmehr auch die Anstiegszeit ab, wobei die Abnahme der Anstiegszeit des Ausgangsimpulses bedingt ist durch die Abnahme des Verhältnisses der Kerninduktivität zu der Induktivität der Belastung. Im Falle eines magnetischen Verstärkers erhöht daher die Erfindung den Verstärkungsfaktor und die Bandbreite des Verstärkers.
  • Zur Herstellung eines metallischen Tragkörpers nach den F i g. 2 bis 4 können in erster Linie nichtrostender Stahl sowie Chrom-Nickel-Legierungen oder metallisches Titan benutzt werden.
  • Das Verfahren nach der Erfindung besteht darin, das magnetische Material auf dem Tragkörper aus nichtmagnetischem Metall aufzubringen und anschließend den Tragkörper und das magnetische Material gemeinsam zu glühen. Bei diesem Verfahren wird das magnetische Band, nachdem es auf den Tragkörper aufgewickelt ist, nicht mehr verformt; es ist dann bei dem späteren Aufwickelvorgang der elektrischen Wicklung vollständig geschützt. Das Material des Tragkörpers muß indessen so gewählt werden, daß das magnetische Material bei dem Glühvorgang nicht verunreinigt wird.
  • Die in den F i g. 2 und 3 dargestellten Tragkörper aus nichtmagnetischem Metall besitzen Flanschflächen 11 und 12 einer Dicke Ein einem Abstand F voneinander. Die Materialstärke des Tragkörpers ist mit C bezeichnet, die radiale Ausdehnung der Flansche 11 und 12 mit B, so daß die Tiefe der Nut B-C beträgt. Die Üffnung 14 im ringförmigen Tragkörper 10 ist mit A bezeichnet. Die Kanten des Tragkörpers 10 sind vorzugsweise, wie bei 16 und 17 zu ersehen ist, abgerundet, und zwar mit einem Radius G, so daß die Wicklung 15, die senkrecht zu dem magnetischen Band verläuft und die mittlere Öffnung 14 durchsetzt, nicht durch scharfe Ecken des Tragkörpers verletzt wird.
  • Wie die Tabelle F i g. 5 zeigt, kann die wichtige Dimension C, nämlich die Stärke des Tragkörpers 10, sehr klein gemacht werden, ohne daß die mechanische Widerstandsfähigkeit der gesamten Kernanordnung leidet, wie es der Fall ist, wenn keramische Spulenkörper verwendet werden. Die Größe C kann zwischen 0,05 und 0,13 mm liegen; sie beträgt vorzugsweise 0,08 mm. Die Größen C und B können einander etwa gleichgewählt werden; sind die Größen B und C gleich, dann besitzt der Tragkörper keine vertiefte Mittelpartie 18 zur Aufnahme des Bandes, vielmehr im wesentlichen die Form eines flachen Ringes, auf dessen Umfang das Band gewickelt wird.
  • Zur Fertigung eines aus einem gewickelten Magnetband bestehenden Kernes der in F i g. 2 dargestellten Art sind folgende Verfahrensschritte erforderlich: Der Tragkörper 10 wird zunächst aus nichtmagnetischem Metall der zuvor erörterten Art hergestellt und dann durch Wärmebehandlung bei hohen Temperaturen gesäubert, beispielsweise in einer Atmosphäre von erst feuchtem Wasserstoff und dann trockenem Wasserstoff. Dieser Reinigungsvorgang beseitigt Verunreinigungen, die an dem Tragkörper selbst vorhanden sind. Die inneren Teile zwischen den Flanschen und die äußere Umfangsfläche, auf welche das magnetische Band gewickelt wird, werden dann mit nichtleitendem hitzebeständigem Oxyd bekleidet oder mit anderem geeignetem Isoliermaterial in einer an sich bekannten Weise. Zweckmäßig werden sämtliche Außenteile des Tragkörpers 10 mit isolierendem Material bekleidet, um die Oberfläche von den Windungen der elektrischen Wicklung und Streukapazität zwischen den Windungen und dem metallischen Tragkörper zu verringern. Ein Band 13 aus magnetischem Material, welches auf beiden Seiten oder auch nur auf einer Seite mit isolierendem Material bekleidet ist, wird dann mit einem seiner Enden an der Spule durch Kleben, Punktschweißen od. dgl. befestigt. Wie F i g. 2 zeigt, wird das Band in einer oder mehreren Windungen auf den Tragkörper 10 aufgewickelt. In Anbetracht der isolierenden Schicht auf dem Band sind die verschiedenen Windungen des magnetischen Bandes voneinander isoliert. Die letzte Windung des magnetischen Bandes wird mit der vorangehenden Windung durch Schweißen, Kleben oder auch dadurch verbunden, daß ein Befestigungsdraht um die Bandwicklung gewickelt wird. Sodann wird die gesamte Anordnung, bestehend aus Tragkörper 10 und Band 13, zusammen geglüht. Die anzuwendende Temperatur, der Druck und die atmosphärischen Bedingungen des Glühvorganges hängen von dem speziellen Material ab, das für den Tragkörper und für das Magnetband gewählt wurde, und von der Zeitdauer des Glühens. Da das Band und der Tragkörper zusammen geglüht werden, müssen die Materialien beider so gewählt werden, daß der metallische Tragkörper nicht beim Glühvorgang das magnetische Band verunreinigt. Nach dem Glühvorgang wird der magnetische Kern auf seine Hysteresiseigenschaften bei niedrigen und hohen Temperaturen untersucht. Wenn der Kern den Erfordernissen entspricht, wird er mit der Drahtwicklung versehen.
  • Wie bereits erwähnt, werden die Kanten des Tragkörpers, wie bei den Punkten 16 und 17 zu ersehen ist, abgerundet, so daß keine scharfen Kanten oder Grate vorhanden sind, welche die Isolierung der Spulenwicklung durchschneiden und dadurch einen Kurzschluß zwischen Wicklung und metallischem Spulenkörper bewirken könnten. Eine Methode, um scharfe Ecken oder Kanten des Tragkörpers zu entfernen, besteht in der Anwendung einer Kugelmühle oder eines Hämmerwerkes, sofern man nicht vorzieht, gekrümmte Flächen anzufräsen. Da die Außenfläche des Spulenkörpers mit einem isolierenden Lack oder nichtleitenden Oxyd bekleidet ist, ergibt sich eine glatte Oberfläche für das Wickeln der elektrischen Spule.
  • Um zu vermeiden, daß sich Kurzschlüsse zwischen den Windungen des magnetischen Bandes ergeben, wenn eine Schicht magnetischen Bandes beide Flanschenflächen des Spulenkörpers berührt, wird die Dimension F des Tragkörpers etwas größer gewählt als die Breite des magnetischen Bandes 13. Dadurch wird die Gefahr eines Berührens des Bandes an beiden Seiten des Spulenkörpers und eines damit verbundenen Kurzschlusses verringert. Sie wird vollständig vermieden, wenn die Flanschen 11, 12 weggelassen werden. In bezug auf das Auftreten von Verlusten, bedingt durch Wirbelströme in dem metallischen Tragkörper, hat es sich gezeigt, daß solche Verluste vernachlässigbar sind, da der metallische Tragkörper sehr dünnwandig ist und bei nicht zu großer Aussteuerung im Mittel eine um mehrere Größenordnungen niedrigere Permeabilität als das magnetische Band aufweist. Wenn daher ein nichtmagnetischer metallischer Spulenkörper bei der Erfindung verwendet wird, so kann in dieser Tatsache nicht weiter ein Nachteil der Tragkörperkonstruktion erblickt werden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung eines magnetischen Bandringkernes unter Verwendung eines einstückigen, ringförmigen Tragkörpers aus metallischem, nichtmagnetischem Werkstoff für ein Band aus magnetisierbarem Material mit im wesentlichen rechteckiger Hysteresisschleife, da -durch gekennzeichnet, daß ein ringförmiger Tragkörper (10) mit abgerundeten seitlichen Begrenzungsflächen (16,17) nach dem Bewickeln mit dem Magnetband (13) ohne weitere Verformung geglüht und anschließend die Drahtwicklung (15) aufgebracht wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkörper (10) vor dem Bewickeln mit magnetisierbarem Band (13) mit elektrisch isolierendem Material überzogen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des magnetisierbaren Bandes (13) vor dem Bewickeln mit einer elektrisch isolierenden Schicht überzogen ist.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke (C) des Tragkörpers höchstens 0,13, vorzugsweise 0,08 mm beträgt.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Tragkörper (10) radial vorstehende, nach außen gekrümmte Flanken (11,12) besitzt, zwischen denen ein den Wickel der magnetisierbaren Schicht (13) aufnehmender Einschnitt (18) etwas größerer Breite als die des Wickels verbleibt, so daß der Wickel wenigstens eine Flanke nicht berührt.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkörper (10) aus nichtrostendem Stahl besteht.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß als elektrisch isolierender überzug schwer schmelzbares Oxyd verwendet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 927 997; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1695 208; »Electrical Engineering«, September 1952, S. 792 bis 795; »Proceedings of the IRE«, Juli 195,5, S. 93A; »Handbuch Weichmagnetische Werkstoffe«, Vacuumschmelze Hanau, 1957, S. 57. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1039 664.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1695208U (de) * 1955-01-21 1955-03-24 Vacuumschmelze Ag Ringbandkern.
DE927997C (de) * 1941-12-09 1955-05-23 Vacuumschmelze Ag Gluehen von weichmagnetischen Werkstoffen

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