DE1695019C3 - Verfahren zur Herstellung einer thermostabilen Kristallmodifikation eines 4,4'-Bis-(triazinylamino)-stilben-2,2'-disulfonsäurederivats - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer thermostabilen Kristallmodifikation eines 4,4'-Bis-(triazinylamino)-stilben-2,2'-disulfonsäurederivatsInfo
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Description
N C-NH-/ V-CH = CH-^
NH-C-N
N-CH2CH2OH- H2O
N = C
NH-C N (Ο
NH-C N (Ο
dadurch gekennzeichnet, daß man ein unter normalen Herstellungsbedingungen anfallendes
amorphes oder unstabil-kristallines Salz des anionischen Weißtöners der Formel
CH3
HOCH2CH2-N-C = N
HOCH2CH2-N-C = N
CH3
N-CH2CH2OH
SO3-
C-NH
in einer für die Auflösung ungenügenden Menge einer mindestens 1 n-Elektrolytlösung aus neutralen
Natriumsalzen starker anorganischer oder organischer Säuren und gegebenenfalls in Gegenwart
alkalischer Stoffe auf Temperaturen von über 100° C
erhitzt und nach erfolgter Umwandlung das durch ein definiertes Kristallgitter charakterisierte beständige
Dinatriumsalz der Formel I isoliert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verwendete Salzlösung mindestens
2,5normal ist.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kristallumwand-
lung bei Temperaturen von 115 bis 135° C durchgeführt
wird.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kristallumwandlung in
Gegenwart alkalischer Stoffe durchgeführt wird.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Natrium- oder ein Ammoniumsalz
einer Verbindung der Formel II verwendet wird.
6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man als Elektrolyt ein Natriumhalogenid
verwendet.
Dip Verwendung von Ν,Ν'-Bis-triazinylderivaten der
4,4'iOiaminostilben-2,2'-disulfonsäure zum Aufhellen von Cellulose- und Polyamidsubstraten ist schon seit
längerer Zeit bekannt und zum Schönen von Textilmaterial weit verbreitet. Diese optische Aufhellung wird
heute nicht nur vom Textilhersteller oder Textilveredler, sondern in zunehmendem Maße auch vom Textilverbraucher
durchgeführt, indem dieser die Textilmaterialien mit Weißtönern enthaltenden Waschmitteln reinigt.
Zu diesem Zwecke werden die dazu geeigneten Weißtöner vom Waschmittelhersteller in die Waschmittel
eingearbeitet. Das Bestreben, immer weißer waschende Waschmittel herzustellen, veranlaßt die
Waschmittelfabrikanten, die Aufhellerdosierungen in ihren Produkten ständig zu erhöhen. Die verhältnismäßig
hohe Konzentration von 2 bis 5 kg Weißtöner pro Tonne Waschmittel, die in letzter Zeit von vielen
Waschmittelherstellern angewendet wird, verursacht nun in vielen Fällen eine deutliche Verfärbung des
Waschpulvers. Die unerwünschte Verfärbung verstärkt sich oft noch beim Lagern dieser Pulver in feuchter
Atmosphäre. Die weiße Eigenfajbe der Waschpulver wird von vielen Waschmittelherstellern für den
Nachweis hoher Qualität benutzt. Es muß deshalb vermieden werden, daß beigemischte Weißtöner durch
Verfärbung die Fabrikationskontrolle erschweren.
In der CH-PS 3 21 109 sind Weißtöner beschrieben, die sich für die Verwendung in Waschflotten dank guter
Affinität zu Cellulosefasern in einem weiten Temperaturbereich besonders gut eignen. Ein hervorragender,
typischer Vertreter aus dieser Gruppe ist das Natriumsalz der 4,4'-Bis-[2-phenylamino-4-(N-methyl-j9-hydroxyäthylamino)-s-triazin-6-yl-amino]-stilben-2,2'-disulfonsäure.
Diese Gruppe wertvoller Weißtöner für Waschmittel zeigt den geschilderten Nachteil der
Verfärbung der Waschpulver bei hoher Dosierung in besonders ausgeprägtem Maße. Werden nämlich diese
Produkte in Mengen von 3 kg und mehr auf üblichem
Wege in 1000 kg Waschpulver eingearbeitet, so weisen
diese Waschmittel eine unerwünschte gelbliche bis gelbe Eigenfarbe auf, die sich beim Lagern unter dem
Einfluß der Luftfeuchtigkeit noch vertieft
Nun ist zwar aus der FR-PS 13 61 065 und der entsprechenden DE-AS 12 19 940 bekannt, daß man die
ebenfalls als Weißtöner in Waschmitteln verwendbaren Dialkalisalze der 4,4'-Bis-(2,4-di-phenylamino-s-triazin-6-yl-amino)-stilben-2,2'-disulfonsäure
durch Erhitzen unter Druck in Gegenwart alkalischer Stoffe in eine stabilere Kristallmodifikation überführen kann. Eine
Übertragung dieses Verfahrens auf die Weißtöner der CH-PS 3 21109, um auf diese Weise zu einer
ungefärbten, stabileren Modifikation zu gelangen, welche das Waschmittel nicht mehr verfärbt, war jedoch
nicht möglich. Umlagerungsversuche mit solchen Weißtönern, insbesondere mit dem Dinatriumsalz der
4,4'-Bis-[2-phtnylamino-4-(N-methvl-/?-hydroxyäthylamino)-s-triazin-6-yl-amino]-stilben-2,2'-disulfonsäure,
welche analog zu den in der FR-PS angegebenen Bedingungen durchgeführt wurden, ergaben nämlich
mehr oder weniger stark gelb gefärbte Produkte, die bei der Einarbeitung in handelsübliche Schwerwaschmittel
nicht die gewünschte Verbesserung zeigten.
In der FR-PS 13 61 056 wird außerdem gelehrt, daß die bevorzugte Umwandlungstemperatur über 1450C
liegt und daß anorganische Salze die Bildung der neuen Kristallform behindern und daher vor der Operation zu
entfernen sind.
Demgegenüber wurde nun überraschenderweise gefunden, daß man eine gebrauchsbeständige thermostabile
Kristallmodifikation eines Weißtöners der 4,4'-Bis-triazinylaminostilbenreihe erhält, wenn man
sich des in den Patentansprüchen beschriebenen Verfahrens bedient, das den Gegenstand der Erfindung
darstellt.
Die beim erfindungsgemäßen Verfahren erhaltene thermostabile Kristallform soll im folgenden als
«-Modifikation bezeichnet werden.
In diesem Verfahren verläuft die Umwandlung schon bei relativ tiefen Temperaturen von weniger als 1400C
sehr gut; das Verfahren ist weitgehend unabhängig vom Salzgehalt des Ausgangsmaterials.
Als gebrauchsbeständig wird hier und im folgenden diejenige erfindungsgemäß erhältliche Kristallmodifikation
des vorstehend definierten Stilbenderivats bezeichnet, die eine Thermostabilität bis mindestens 1500C
aufweist und sich während und nach der Einarbeitung in ein feuchtes, Natriumionen enthaltendes Waschmittel,
nicht in eine gelb gefärbte Modifikation umwandelt. Von einer Vielzahl von Kristallmodifikationen der
Verbindung der Formel II besitzt nur die erwähnte «-Form diese Gebrauchsbeständigkeit.
Die obengenannten unstabilen Modifikationen eines Salzes des anionischen optischen Aufhellungsmittels der
Formel II sind entweder a) gut ausgebildete Kristalle von ungenügender Thermostabilität oder b) schlecht
kristalline Modifikationen, die keine deutlichen Diffraktionslinien in ihrem Röntgenbeugungsdiagramm aufweisen.
Solche Röntgendiagramme erhält man z. B. mittels der bekannten Pulvertechnik unter Verwendung eines
Geigerzählers oder Proportionalzählers.
Die als Ausgangsstoffe verwendeten Verbindungen der Formel II können nach bekannten Methoden, wie
sie beispielsweise in der CH-PS 3 21 109 beschrieben sind, hergestellt werden. Man läßt z. B. zuerst ein Mol
4,4'-Diaminostilben-2,2'-disulfonsäure bei —10 bis + 100C mit 2 Mol Cyanurchlorid reagieren, setzt das
entstandene Zwischenprodukt anschließend bei 0 — 300C mit 2 Mol Anilin um und tauscht schließlich in
der so gebildeten 4,4'-Bis-(2-phenylamino-4-chlor-s-triazin-6-yl-amino)-stilben-2^'-disulfonsäure
die restlichen zwei Chloratome gegen die HOCHoCHjNiCHsJ-Gruppe,
dadurch aus, daß man das Reaktionsgemisch mit überschüssigem N-Methyl-äthanolamin auf 50—90° C
erhitzt Das Reaktionsprodukt wird hierauf meistens als Dialkalisalz, vorzugsweise als Dinatriumsalz, abgeschieden.
Diese Produkte besitzen, unter üblichen Bedingungen hergestellt, je nach der Methode der Isolierung, wie
Aussalzen mit verschiedenen Salzen oder mit Basen, wie z. B. NaCl, Na2CO3-, NaOH, NH4Cl oder Ausfällung mit
einer Säure und Überführung des erhaltenen inneren Salzes in ein anderes Salz durch Behandlung mit einer
Base und dem Trocknungsgrad, verschiedene Kristallstrukturen, die jedoch nicht ihermostabil sind, d. h. beim
Erhitzen auf höhere Temperatur eingebaute Wasseroder Lösungsmittel-Moleküle verlieren und in ein mehr
oder weniger stark gelb gefärbtes Pulver von z.T. röntgenamorphem Charakter übergehen.
Als zum Anion der Formel II zugehöriges Kation verwendet man vorzugsweise das Natrium- oder dann
das anorganische oder ein organisches, insbesondere ein Alkyl- oder Hydroxyalkyl-substituiertes Ammoniumkation.
Es versteht sich von selbst, daß das Anion des Elektrolyten unter den Reaktionsbedingungsn hitzestabil
sein soll.
Als Natriumsalze starker anorganischer und organischer Säuren, mit deren Hilfe die Umwandlung der Kristallmodifikation erfolgt, kommen in erster Linie die Halogenide, wie Chlorid, Bromid und Jodid und in zweiter Linie die Natriumsalze gesättigter hydroxy- oder alkoxy-substituierter Mono- oder Dicarbonsäuren, sowie Natriumformiat in Frage, wobei Natriumchlorid der am meisten bevorzugte Elektrolyt ist. Vorzugsweise werden diese Elektrolyte als mindestens l,5normale Lösungen eingesetzt, um eine Auflösung der Stilbenverbindung der Formel II in der Elektrolytlösung zu verhindern, wobei eine mindestens 2,5normale Lösung besonders bevorzugt wird, während die obere Konzentrationsgrenze bei deren Sättigung liegt. Die Menge an gelöstem Elektrolyt soll vorzugsweise so groß sein, daß auf 1 Mol umzuwandelnde Stilbenverbindung mindestens 2 Grammatome ionogen gelöstes Natrium kommen. Damit das Reaktionsgemisch noch gut rührbar bleibt, ist es vorteilhaft, auf einen Teil Stilbenverbindung mindestens 2 Volumenteile Elektrolytlösung zu verwenden.
Als Natriumsalze starker anorganischer und organischer Säuren, mit deren Hilfe die Umwandlung der Kristallmodifikation erfolgt, kommen in erster Linie die Halogenide, wie Chlorid, Bromid und Jodid und in zweiter Linie die Natriumsalze gesättigter hydroxy- oder alkoxy-substituierter Mono- oder Dicarbonsäuren, sowie Natriumformiat in Frage, wobei Natriumchlorid der am meisten bevorzugte Elektrolyt ist. Vorzugsweise werden diese Elektrolyte als mindestens l,5normale Lösungen eingesetzt, um eine Auflösung der Stilbenverbindung der Formel II in der Elektrolytlösung zu verhindern, wobei eine mindestens 2,5normale Lösung besonders bevorzugt wird, während die obere Konzentrationsgrenze bei deren Sättigung liegt. Die Menge an gelöstem Elektrolyt soll vorzugsweise so groß sein, daß auf 1 Mol umzuwandelnde Stilbenverbindung mindestens 2 Grammatome ionogen gelöstes Natrium kommen. Damit das Reaktionsgemisch noch gut rührbar bleibt, ist es vorteilhaft, auf einen Teil Stilbenverbindung mindestens 2 Volumenteile Elektrolytlösung zu verwenden.
Die obere Grenze der Reaktionstemperatur liegt vorzugsweise nicht über 2000C, wobei Reaktionstemperaturen
zwischen 115 und 135° C bevorzugt werden. Die
Reaktionszeiten können von einigen Minuten bis zu mehreren Stunden variieren. Vorzugsweise liegt der
pH-Wert der Reaktionsmischung bei 7 oder höher.
Gegebenenfalls kann die als Ausgangsverbindung verwendete Stilbenverbindung als freie Sulfonsäure
bzw. deren inneres Salz unter Zusatz einer zur gewünschten Salzbildung hinreichenden Menge an
Basen eingesetzt werden.
Bei der Überführung der Verbindungen der Formel II in die thermostabile Modifikation, mittels der genannten
Elektrolytlösungen wird dem Gemisch mit Vorteil noch ein alkalischer Stoff zugegeben. Dieser Basenzusatz ist
vor allem dann angezeigt, wenn als Ausgangsmaterial ein Ammoniumsalz und nötig, wenn die freie Säure
verwendet wird. Außerdem wirkt die zugesetzte Base als Korrosionsschutz für die Apparatur. Daneben
können noch weitere Zusätze, wie Chelatbildner oder organische, hydrophile Lösungsmittel, wie z. B. Alkohole
mit 1—4 C-Atomen, niedere Alkyläther von Glykolen
oder niedere Ketone zugegeben werdcsL
Als alkalische Zusätze können sowohl anorganische als auch organische Verbindungen in Betracht kommen,
beispielsweise Natriumhydroxyd, Natriumcyanid; Natriumcarbonat;
Natriumphosphat; Ammoniak; organische Basen, wie Mono-, Di- und Triäthanolamin, Mono-, Di-
und Triisopropanolamin, Methylamin, Diäthylamin, Tripropylamin, N-Methyldiäthanolamin, Pyrrolidin,
Piperidin und Morpholin sowie deren N-Alky!derivate.
Von den Chelatbildnern kommen beispielsweise die Alkalisalze der Nitrilotriessigsäure und der Äthylendiamin-N,N,N',N'-tetraessigsäure
in Frage.
Für die Umwandlungen verwendet man vorteilhaft Chromstahiapparaturen, die für Oberdrücke von 1 — 6
bar konstruiert sind. Wird das Reaktionsgemisch in relativ kurzer Zeit von 5—30 Minuten auf die
gewünschte Umsetzungstemperatur gebracht, so entstehen Schmelzen, die später kristallin erstarren und ein
grobkristallines Material von hohem Schüttgewicht ergeben. Diese Produkte besitzen die geringste
Wasserlöslichkeit und zeigen hinsichtlich Waschpulververfärbung das günstigste Verhalten. Werden die
umzuwandelnden Weißtönersuspensionen langsam, d. h. im Verlaufe von 3 — 6 Stunden aufgeheizt, so bildet sich
eine relativ feine, weiße Suspension. Auch diese Produkte sind nicht thixotrop und können gut abfiltriert
und gewaschen werden.
Das beispielsweise durch Filtration isolier e Umwandlungsprodukt wird mit Vorteil gewaschen, z. 3. mit
einer 5 — 15%igen Lösung von Natriumchlorid oder des
für die Umsetzung verwendeten Natriumsalzes. Das Waschen mit Natriumchlorid oder mit einem anderen
Natriumionen enthaltenden Elektrolyten dient in erster Linie dazu, die Elektrolytmenge im Filterkuchen zu
reduzieren, wobei jedoch vermieden werden soll, die Stilbenverbindung partiell herauszulösen, da dies
wiederum eine Gelbfärbung des Produktes verursachen würde, weil sich das in der Waschflüssigkeit gelöste
Stilbenderivat beim Trocknen in einer gelben Modifikation abscheidet.
Die nach vorliegendem Verfahren erhältliche α-Modifikation des als Celluloseaufheller besonders gut
wirksamen Dinatriumsalzes der 4,4'-B;s-[2-phenylamino-4"-(N-methyl-j3-hydroxyäthylamino)-s-triazin-6-ylamino]-stilben-2,2'-disulfonsäure,
weiche 1 Mol Kristallwasser enthält, ist bis gegen 200° C stabil.
Die neue Kristallform kann am besten durch das Röntgendiagramm charakterisiert werden. Hierzu eignet
sich beispielsweise die nachfolgend im Beispiel 1 beschriebene Aufnahmemethode.
Die neue α-Modifikation hat die Form von Nadeln, Prismen oder Plättchen und ist durch ein Röntgenbeugungsdiagramm
charakterisiert, welches folgende charakteristische Linien aufweist:
Eine sehr starke Linie bei 23,1 A, drei starke Linien bei 5,46 A, 4,65 A und 3,82 A, sowie vier mittelstarke
Linien bei 10,2 A, 7,74 A, 6,90 A und 3,09 A.
Hauptsächlich aus zwei Gründen konnte nicht vorausgesehen werden, daß das erfindungsgemäße
Verfahren zu einer stabilen Kristallmodifikation führt. Nach dem erwähnten Stande der Technik wäre zu
erwarten gewesen, daß anorganische Salze, wie Natriumchlorid, die Herstellung einer stabilen Kristallform
behindern. Die vorliegende Erfindung hat jedoch gezeigt, daß in diesem Falle die anspruchsgemäßen
Eiektrolyte für die Kristallumwandlung sogar notwendig
sind Die fR-PS 13 61 065 lehrt ferner, daß die
Umwandlung vorteilhaft bei Temperaturen von über 145° C durchgeführt wird. Es wäre daher zu erwarten
gewesen, daß die Herstellung stabiler Kristalle bei Produkten der Formel II ebenfalls durch über 145° C
liegende Temperaturen begünstigt würde. Daß nun die Umwandlung bei wesentlich tieferen Temperaturen gut
bewerkstelligt werden kann, ist überraschend. Das Arbeiten bei tieferen Temperaturen hat zudem noch zur
Folge, daß keine kostspieligen Druckapparaturen benötigt werden, da bei den praktisch günstigen
Reaktionstemperaturen von 115—135°C der Überdruck
stets unter 2 bar bleibt
Beispiele fester Waschmittel, denen man den erfindungsgemäß erhältlichen thermostabilen optischen
Aufheller beimischen kann, sind insbesondere anionische Waschmittel, wie Alkalisalze von Alkyl-aryl-sulfonaten,
z. B. Alkyl-benzol- und Alkyl-naphthalin-sulfonate,
Alkalisalze von Sulfaten höherer Fettalkohole oder Alkalisalze von höheren Fettsäuren.
In den nachfolgenden Beispielen bedeuten Teile, sofern nicht anders bemerkt, Gewichtsteile und die
Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.
40 g Dinatiiumsalz der 4,4'-Bis-[2-phenylamino-4-(N-rnethyl-j3-hydroxyäthylamino)-s-triazin-6-yl-amino]-stilben-2,2'-disulfonsäure,
hergestellt gemäß Beispiel 1 der CH-PS 3 21 109, werden in 200 ml 20%iger wässeriger
Natriumchloridlösung zu einem homogenen Brei angerührt und nach Zugabe von 5 g Natriumcarbonat in
einen 300 ml fassenden Chromstahl-Rotationsautoklav eingefüllt. Das Druckgefäß wird nun unter ständigem
Rotieren über freier Gasflamme langsam aufgeheizt, bis die Innentemperatur, gemessen mit einem zentralen
Thermometerrohr, auf 125" gestiegen ist. Die Aufheizdauer beträgt 4 Stunden. Anschließend wird die
Mischung während 4 Stunden auf 125-130° gehalten.
Die gelbe Modifikation der eingesetzten Stilbenverbindung verwandelt sich hierbei in die praktisch farblose
Suspension der neuen a-Kristallmodifikation. Das Produkt wird nach dem Erkalten abfiltriert, mit 10%iger
Natriumchloridlösung gewaschen und bei 80° im Vakuum getrocknet. Man erhält so ein weißes, im
UV-Licht bläulich fluoreszierendes Pulver.
Werden 4 g des so erhaltenen Aufhellers mit einer wässerigen Anschlemmung von 1000 g eines handelsüblichen
Schwerwaschmittels vermischt und anschließend getrocknet, so erhält man ein deutlich aufgehelltes
Waschpulver, während eine in analoger Weise mit der bisher bekannten Aufhellermodifikation hergestellte
Waschmittelkombination eine gelbliche Verfärbung zeigt.
Zur Kennzeichnung der neuen Kristallmodifikation wurde sowohl vom Ausgangsmaterial wie auch von der
neuen a-Kristallmodifikation nach der nachfolgend beschriebenen Methodik, das aus der beiliegenden
Zeichnung ersichtliche Röntgenbeugungsdiagramm auf-
bo genommen.
Das Ausgangsmaterial una die neue Kristallmodifikation
unterscheiden sich voneinander durch die Gitterebenenabstände (»d-Werte«). Zu deren Bestimmung
wurden Röntgendiagramme mit einem Zählrohr-Go-
b5 iiiometer der Firma Philips, Eindhoven, unter Verwendung
von CuKÄ-Strahlung hergestellt. Das Instrument zeichnet die Intensität des gebeugten Strahles auf der
vertikalen Achse gegen den Beugungswinkel auf. Die
Beugungswinkel werden anschließend auf Gitterebenenabstände in Angstrom umgerechnet. Die angegebenen
Werte sind auf einige Prozente genau und in den meisten Fällen (besonders bei d-Werten von weniger als
10 Angström) ist die Streuung kleiner als 1%. Diese Genauigkeit sollte bei der Interpretation der Spezifikationen
berücksichtigt werden.
Das Ausgangsma'terial ist charakterisiert durch eine
sehr starke Linie bei d= 18,0 A und drei mittelstarke Linien bei 9,9 A, 6,10 A und 3,42 A. Daneben treten noch
einige schwächere Linien auf.
Die neue a-Kristallmodifikation dagegen ist durch
eine sehr starke Linie bei d= 23,1 A, drei starke Linien bei 5,46 A, 4,65 Ä und 3,82 A, sowie vier mittelstarke
Linien bei 10,2 A, 7,74 A, 6,90 A und 3.09 A charakterisiert
Die schwächeren Linien und die beiden Kristallmodifikationen gemeinsamen Linsen sind weggelassen
worden.
130 g Dinatriumsalz der 4,4'-Bis-[2-phenylamino-4-(N-methyl-/?-hydroxyäthylamino)-s-triazin-6-yI-amino]-stilben-2,2'-disu!fonsäure,
hergestellt gemäß Beispiel 1 der CH-PS 3 21 109, werden in einem 3500 ml fassenden,
aus rostfreiem Stahl bestehenden Rührautoklav in 1500 ml 20%iger wässeriger Natriumchloridlösung
suspensiert mit 4 g Triäthanolamin versetzt und innerhalb von 4 Stunden auf 120° erhitzt Anschließend
wird das Gemisch 6 Stunden bei 120—125° gerührt Nach dem Erkalten wird die weiße Suspension
abgesaugt, mit 10%iger Natriumchloridlösung gewaschen und die Verbindung bei 80c im Vakuum
getrocknet Das weiße, natriumchloridhaltige Verfahrensprodukt besitzt dieselbe Kristallstruktur wie das
nach Beispiel 1 erhaltene Produkt
Eine mit Wasser gewaschene Probe wurde im Hochvakuum 14 Stunden bei 135° getrocknet und
analysiert Die Analyse ergab:
C38Hi8N,2OBS? 1 H?O
Ber.: 49,7% C 4.4% H, 18.3% N. 7,0% S;
gef.: 49.7% C. 4,5% H. 18.1% N. 6,8% S.
gef.: 49.7% C. 4,5% H. 18.1% N. 6,8% S.
Die 1 MoI Kristallwasser ist so stark gebunden, daß auch eine Trocknung bei I60c kein wasserärmeres
Produkt lieferte. Dieses Verhalten spricht für stabilen Einbau der Wassermolekel im Kristallgitter.
17 g der in Beispiel 1 als Ausgangsmateriai verwendeten
Stilbenverbindung werden in 200 ml 25%iger Natriumchloridlösung in einem geschlossenen Gefäß 6
Stunden auf 130-137° erhitzt Man erhält eine hellgraue harte Masse, die zerkleinert mit 25%iger
Tvainumi-hiondiosung gewaschen und bei SO" im
Vakuum getrocknet wird Das erhaltene Produkt bildet ein hellbeiges Pulver und besteht wie das Röntgendiagramm
zeigt, zur Hauptsache aus der in Beispiel 1 charakterisierten α-Modifikation.
160 g des gemäß Beispiel 1 der CH-PS 3 21 109 hergestellten Dinatriumsalzes der 4,4'-bis-[2-phenyiami-
no-41-(N-methyl-/?-hydroxyäthylamino)-s-triazin-6-ylamino]-stilben-2,2'-disulfonsäure
werden in 1500 ml mit 25%iger Natriumchloridlösung angeschlämmt und nach Zusatz von 5 g Triäthanolamin, 5 g Natriumcarbonat
und 5 g äthylendiamin-N,N,N',N'-tetraessigsaurem Natrium in einem Rührautoklav aus rostfreiem Stahl 10
Stunden unter Rühren auf 130-134° erhitzt Das gebildete Kristallisat wird nach dem Erkalten abfiltriert,
mit 10%iger Natriumchloridlösung gewaschen und bei 80° im Vakuum getrocknet. Man erhält ein weißes,
natriurnchioridhaltiges Kristaüpulver dessen Kristallstruktur
dem Verfahrensprodukt nach Beispiel 1 entspricht
20 Herstellung der Ausgangsmaterialien
Folgende Salze können beispielsweise in die erwünschte α-Modifikation des Dinatriumsalzes übergeführt
werden:
Di-Ammoniumsalz, Di-Monoäthanolaminsalz,
Di-Kaliumsalz.Di-Triäthanolaminsalz,
Di-Methylaminsalz,
Bis-Diisopropanolaminsalz,
Bis-Dimethylaminsalz.Di-Morpholinsalz,
Di-Triäthylaminsalz,
Di-Kaliumsalz.Di-Triäthanolaminsalz,
Di-Methylaminsalz,
Bis-Diisopropanolaminsalz,
Bis-Dimethylaminsalz.Di-Morpholinsalz,
Di-Triäthylaminsalz,
Di-N-Methylmorpholinsalz,
Di-Pyrrolidinsalz.Di-Piperidinsalz,
Di-N-Methyl-äthanolaminsalz und das
Di-N-Methyl-diäthanolaminsalz.
Di-Pyrrolidinsalz.Di-Piperidinsalz,
Di-N-Methyl-äthanolaminsalz und das
Di-N-Methyl-diäthanolaminsalz.
Die als Ausgangsstoffe verwendeten Salze können folgendermaßen hergestellt werden:
250 g des Dinatriumsalzes werden in 3000 ml Wasser bei 90c gelöst und bei 90-95° im Verlaufe von 15
Minuten unter Rühren mit 40 g Essigsäure versetzt Es AO entsteht ein dicker Brei, der zur Verbesserung der
Filtrierbarkeit noch 1 Stunde bei 95 - 90° nachgerührt wird. Das Gemisch wird nun im Verlaufe einer Stunde
auf 4T abgekühlt, der gelbe Niederschlag abgesaugt
und mit 500 ml Wasser gewaschen. Zur Überführung in die entsprechenden Salze wird das auf diese Weise
gewonnene innere Salz der DisuUonsäurc in Wasser
angerührt und bei 80 — 90° mit der jeweiligen überschüssigen Base auf pH 8.5 gestellt. Das Salz wird dann durch
Eindampfen im Vakuum oder Kristallisation isoliert
Weitere Beispiele für die Herstellung der stabilen «-Modifikation des Aufhellers der Formel 1 sind in der nachfolgenden Tabelle zusammengestellt; in den Beispielen 5-20 und 21 - 27 wurden 100 g des Dinatriumsaizes ais Ausgangsstoff verwendet und im übrigen ähnlich wie in Beispiel 1 verfahrea
Weitere Beispiele für die Herstellung der stabilen «-Modifikation des Aufhellers der Formel 1 sind in der nachfolgenden Tabelle zusammengestellt; in den Beispielen 5-20 und 21 - 27 wurden 100 g des Dinatriumsaizes ais Ausgangsstoff verwendet und im übrigen ähnlich wie in Beispiel 1 verfahrea
| Bsp | 1-IcklroIyl | NaCl | 10%ig | Alkalischer Stoff |
| Nr | ||||
| 5 | 1250 ml | NaCJ | 15%ig | 3 g Triäthanol |
| amin | ||||
| 6 | 670 ml | NaCT | 15%ig | 1.7 g Triäthanol |
| amin | ||||
| 7 | 1250 ml | 2 g Triäthanol | ||
Zusätze Temperatur
Reaktionszeit in
Stunden
Stunden
120-125 C
115-120 C
120-125 C
115-120 C
120-125 C
14
S
6
S
6
Fortsetzung
ίο
Elektrolyt
Alkalischer Stoff Zusätze Temperatur
Reaktionszeit in
Stunden
Stunden
| 8 | 1250 ml | NaCI | 15%ig | 4g | Triäthanol |
| amin | |||||
| 9 | 1250 ml | NaCl | 20%ig | - | |
| 10 | 1250 ml | NaCl | 20%ig | 3g | Triäthanol |
| amin | |||||
| 11 | 1250 ml | NaCl | 25%ig | 6g | Triäthanol |
| amin | |||||
| 12 | 1250 ml | NaCl | 25%ig | 3g | Triäthanol |
| amin | |||||
| 13 | 500 ml | NaCl | 25%ig | 12,5 g | Na2CO3 |
| 14 | 1060 ml | NaCl | 16,6%ig | 5g | NaCN |
| 15 | 1130 ml | NaOOCH | 23%ig | 10 g | Na2CO3 |
| 16 | 1130 ml | NaOOCH | 23%ig | 10 g | Na2CO3 |
| 17 | 1130 ml | NaBr | 22%ig | 10g | Na2CO3 |
| 18 | 1070 ml | NaCl | 16,6%ig | 5 g | NaCN |
| 19 | 1080 ml | HCOONa | 16,6%ig | 10g | Na2CO3 |
| 20 | 1180 ml | NaJ | 25,6%ig | 10g | Na2CO3 |
| 21 | 750 ml | NaCl | 25%ig | 6g | Triäthanol |
| 500 ml | Na2SO4 | 20%ig | amin | ||
| 22 | 750 ml | NaCl | 25%ig | 6g | Triäthanol |
| 500 ml | Na2SO4 | 20%ig | amin | ||
| 23 | 500 ml | NaCl | 20%ig | - | |
| 750 ml | NaOAc | 22%ig | |||
| 24 | 100 ml | Na3PO4 | 10%ig | - | |
| 1000 ml | NaCl | 25%ig | |||
| 25 | 250 ml | Na2SO4 | 20%ig | 5g | Na2CO3 |
| 300 ml | NaOAc | 24%ig | |||
| 450 ml | NaCI | 20%ig | |||
| 26 | 600g | NaNO2 | Og | Triäthanoi | |
| 1000 ml | Wasser | amin | |||
| 27 | 270Og | NaClO3 | 50 g | Na2CO3 | |
| 5000 ml | Wasser |
| 155-160 C | 1 | '/2 |
| 140-145 C | 4 | 3'/2 |
| 155-160 C | 1 | 6 |
| 115-120 C | 6 | 6 |
| 120-125 C | 6 | 3 |
| 140-148 C | 3 | |
| 125-130 C | 6 | |
| 120-125 C | ||
| 120-125 C | 3 | |
| 140-145 C | 3 | |
| 140-145 C | 6 | |
| 100 C | 24 | |
| (Rückfluß) | 2'/2 | |
| 140-145 C | 4 | |
| 140-145 C | 5 | |
| 115-120 C | 34 | |
| 100-105 C | 30 | |
| 135-140 C | ||
| 120-125 C | ||
| 125-130 C | ||
| 100 C | ||
| 95-100 C |
In vorstehenden Beispielen bedeutet »Ac« den Acetylrest
40 g des gemäß Beispiel 1 der CH-PS 3 21109
hergestellten Dinatriumsalzes der 4,4'-Bis-[2-phenylamino-4-(N-methyl-/?-hydroxyäthylamino)-s-triazin-6-yl-amino]-stilben-2^'-disulfonsäure
werden in 400 ml einer ^normalen Lösung glykolsauren Natriums suspendiel und nach Zugabe von 4 g Natriumcarbonat
6 Stunden auf 130-135° erhitzt Die erhaltene fast weiße Suspension wird nach Erkalten abfiltriert, mit
15%iger Natriumchloridlösung gewaschen und bei 80° im Vakuum getrocknet Das erhaltene Kristallisat
besitzt dieselbe, stabile Kristallstruktur wie das nach
Beispiel 1 erhaltene Verfahrensprodukt
Ersetzt man in vorstehendem Beispiel die 400 ml ^normale Lösung glykolsauren Natriums durch 400 m!
Z5norma!e Lösung diglykolsauren Natriums, so erhält
man ebenfalls die erwünschte ac-Modifikation.
30 g Dikaliumsalz der 4,4'-Bis-[2-phenyIamino-4-{N-methyl-/?-hydroxyäthyIamino)-s-triazm-6-yl-amino]-stil-
ben-2£'-disulfonsäure werden in 400 ml 15%iger wässeriger
Natriumchloridlösung zu einem homogenen Brei angerührt und nach Zugabe von 3 g Natriumcarbonat 8
Stunden unter Rotieren auf 125-130° erhitzt Nach Erkalten wird der weiße Kristallbrei abfiltriert, mit
bo 10%iger Natriumchloridlösung gewaschen und bei 80°
im Vakuum getrocknet Man erhält so das Dinatriumsalz des eingesetzten Weißtöners in der in Beispiel 1
charakterisierten α-Modifikation. Das als Ausgangsstoff verwendete Dikaliumsalz wurde wie folgt hergestellt:
28,6 g des Dinatriumsalzes werden nach der in Beispiel 5 angeführten Methode in die freie Säure
übergeführt, diese in 500 ml Wasser unter Zugabe von 7 g Kaliumhydroxyd bei 90- 100° gelöst heiß geklärt
und das gelbliche Filtrat erkalten gelassen. Das Dikaliumsalz kristallisiert hierbei in feinen gelben
Kristallen aus.
Anwendungsbeispiele
A) 0,35 g des gemäß Beispiel 1 erhaltenen Aufhellers werden in 3,5 ml 1 η-Natronlauge angerührt und
mit 100 ml Wasser und 100 g eines Schwerwaschmittels bestehend aus:
15,2 Teilen Natriumdodecylbenzolsulfonat,
3,8 Teilen Natriumlaurylsulfat,
25,6 Teilen Natriumtripolyphosphat,
7,6 Teilen Tetranatriumpyrophosphat,
4.8 Teilen Natriumsilikat,
1.9 Teilen Magnesiumsilikat,
5,0 Teilen Natriumcarbonat,
5,0 Teilen Natriumcarbonat,
1,4 Teilen Carboxymethylcellulose, 0,3 Teilen äthylendiamintelraessigsaurem
Natrium und
34,4 Teilen Natriumsulfat
34,4 Teilen Natriumsulfat
zu einer homogenen Paste verarbeitet. Das Gemisch wird hierauf bei 85° getrocknet, zerkleinert
und schließlich durch ein Sieb gedruckt Das erhaltene Waschpulver hat im Tageslicht einen
wesentlich weißeren Aspekt als ein Vergleichsmuster, das mit der instabilen Kristallmodifikation
desselben Aufhellers hergestellt worden ist.
B) Ersetzt man im Beispiel A die 100 g Waschmittel durch ein Schwerwaschmittel, bestehend aus
7,8 Teilen Natriumlaurylsulfat, 11,0 Teilen Natriumdodecylbenzolsulfonat,
11,0 Teilen Natriumtripolyphosphat, 16,6 Teilen Tetranatriumpyrophosphat,
4,6 Teilen Natriumsilikat,
1,4 Teilen Carboxymethylcellulose,
36,8 Teilen Natriumsulfat und
8,0 Teilen Natriumperborat (NaBO3 · 4 H2O)
36,8 Teilen Natriumsulfat und
8,0 Teilen Natriumperborat (NaBO3 · 4 H2O)
und verfährt im übrigen, wie im Beispiel A beschrieben, so erhält man ebenfalls ein Waschmittel
von hohem Weißgrad.
C) Ein Ansatz bestehend aus
51 Teilen Natrium-n-dodecylbenzolsulfonat,
24 Teilen Natriumxylolsulfonat,
10 Teilen Nonylphenoxy-polyoxyäthylenäthanol,
7 Teilen Lauroyl-diäthanolamid und
8 Teilen Wasser
wird mit einer Suspension von 0,2 Teilen des in Beispiel 1 beschriebenen thermostabilen optischen
Aufhellers in 100 Teilen Wasser und 2 Teilen einer 1 n-Natriumhydroxydlösung innig vermischt. Diese
Mischung wird dann bei 85° getrocknet, zerkleinert und schließlich durch ein Sieb gedrückt Man erhält
ein hervorragendes, für Haushaltswaschmaschinen geeignetes Waschmittel.
D) Ein Ansatz bestehend aus
25 Teilen Nonylphenol-polyäthylenglykol-
äther,
25 Teilen Natriumtripolyphosphat,
5 Teilen Dinatriumphosphat,
25 Teilen Natriumcarbonat und
25 Teilen Natriumchlorid
5 Teilen Dinatriumphosphat,
25 Teilen Natriumcarbonat und
25 Teilen Natriumchlorid
wird 6 Minuten in einem Bandmischer mit 0,5 Teilen des in Beispiel 1 beschriebenen, thermostabilen
optischen Aufhellungsmittels innig vermischt. Man erhält so ein Reinigungsmittel von weißem
Aspekt.
Claims (1)
- Patentansprüche:L Verfahren zur Herstellung einer thermostabilen Kristall modifikation eines 4,4'-Bis-(triazinylamino)-stilben-2,2'-disuIfonsäurederivats der FormelCH3CH3
HOCH2CH2-N-C=N
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|---|---|---|---|
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |