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DE1694844A1 - Verfahren zur Herstellung von beiderseitig mattierten Schlaeuchen und Folien aus Polymerisaten der Ester der Acrylsaeuren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von beiderseitig mattierten Schlaeuchen und Folien aus Polymerisaten der Ester der Acrylsaeuren

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DE1694844A1
DE1694844A1 DE19671694844 DE1694844A DE1694844A1 DE 1694844 A1 DE1694844 A1 DE 1694844A1 DE 19671694844 DE19671694844 DE 19671694844 DE 1694844 A DE1694844 A DE 1694844A DE 1694844 A1 DE1694844 A1 DE 1694844A1
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DE
Germany
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esters
matted
polymers
temperature
foils
Prior art date
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Pending
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DE19671694844
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English (en)
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DE1694844B2 (de
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Powell John Alexander
Hajduk Frend Andrew
Souder Louis Charles
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rohm and Haas Co
Original Assignee
Rohm and Haas Co
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Publication date
Application filed by Rohm and Haas Co filed Critical Rohm and Haas Co
Publication of DE1694844A1 publication Critical patent/DE1694844A1/de
Publication of DE1694844B2 publication Critical patent/DE1694844B2/de
Pending legal-status Critical Current

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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L33/00Compositions of homopolymers or copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and only one being terminated by only one carboxyl radical, or of salts, anhydrides, esters, amides, imides or nitriles thereof; Compositions of derivatives of such polymers
    • C08L33/04Homopolymers or copolymers of esters
    • C08L33/06Homopolymers or copolymers of esters of esters containing only carbon, hydrogen and oxygen, which oxygen atoms are present only as part of the carboxyl radical
    • C08L33/08Homopolymers or copolymers of acrylic acid esters
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B32LAYERED PRODUCTS
    • B32BLAYERED PRODUCTS, i.e. PRODUCTS BUILT-UP OF STRATA OF FLAT OR NON-FLAT, e.g. CELLULAR OR HONEYCOMB, FORM
    • B32B27/00Layered products comprising a layer of synthetic resin
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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  • Laminated Bodies (AREA)

Description

Dr. MEDIGER " RH
Beschreibung
zur
Patentanmeldung
^erfahren zur Herstellung von beiderseitig mattierten Schläuchen und Pollen aus Polymerisaten der Ester der Acrylsäuren
Anmelder: Firma Hohm and Haas Company Philadelphia, Pa. 19105, USA
Erfinder: Louis Charles Souder, Levittown, Pa., USA,
John Alexander Powell, Willingboro, New Jersey, USA,
Frend Andrew Hadjuk, Landsdale, Pa., USA
Prioritätι U.S.A. Serial No. 537*000 vom 24. März 1966
109809/1949
DrJMEDIGER 169 A 8 44
Die Erfindung "betrifft die Herstellung von beiderseitig mattierten Schläuchen und Folien aus Polymerisaten der Ester der Acrylsäure.
Folien mit gerauhter oder gemusterter Oberfläche sind bisher aus Polymerisaten der Ester der Acrylsäure oder anderen thermoplastischen Kunststoffen nach verschiedenen Methoden hergestellt worden. Allen diesen bekannten Methoden ist ein gesonderter nachbearbeitender Arbeitsgang gemeinsam, indem eine im Extruder öder auf dem Kalander hergestellte Folienbahn einer zusätzlichen mechanischen Bearbeitung , beispielsweise durch Prägewalzen oder eines» Sandstrahlgebläse oder dergleichen, unterzogen wird. Folien mit sattinierter oder mattierter Oberfläche wurden auch hergestellt, indem man die Schmelze eines film· bildenden Harzes in diesem Verfahren auf einer Abschreckwalze verformte, welche eine sat*lnierte oder mattierte Oberfläche besaß.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, solche Nachbehandlungsgänge und mechanische Bearbeitungsmittel überflüssig zu machen und Folienbahnen herzustellen, deren innere und äußere Oberflächen sich bereite während der Folienbildung mattieren. Die Aufgabe wird gelöst durch Verarbeiten von Polymerisaten mit bestimmten physikalischen Parametern.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von beidseitig mattierten oder gerauhten Folienbahnen durch Extrudieren von Polymerisaten von Estern der Acrylsäure», welches dadurch gekennzeichnet ist, dass »an ein Polymerisat sit einem Sehmelzindex von etwa 0,1 bis etwa 5 und einer Ti-Temperatur von etwa 50 bis etwa 800C verarbeitet.
Die Herstellung von Folienbahnen aus thermoplastischen Kunststoffen durch Extrudieren eines Schlauches aus einer Blngdüse, der dann mittels eines gasförmigen Mediums bis zu einem größeren Durchmesser ausgeweitet wird, ist bekannt und beispielsweise in den US-Fatent* Schriften 2 461 975» 2 461 976 und 2 652 206 beschrieben. Danaoh wird ein in den verformbaren plastischen Zustand gebrachtem Kunststoff aus einer Blasdüse su «inern nahtloses Sohlaueh extrudi«?t _.
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BAD ORIGINAL
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und von einem Paar von Quetschwalzen, das in einem gewissen Abstand von der Düsenöffnung angeordnet ist, laufend abgezogen. Während der Schlauch sich in noch plastischem Zustand zu dem Quetschwalzenpaar htngewegt, wird er mittels eines in sein Inneres einge*- leiteten gasförmigen Mediums zu einem bestimmten größeren Durchmesser aufgeblasen. Dabei bläst man den Außenumfang des Schlauches in der Nähe der Düsenoffnung mit einem Düsenmedium , wie Luft, an, so dass er, sobald er zu dem vorgesehenen größeren Durchmesser aufgeblasen ist, auch bereits den erstarrten Zustand erreicht* Der erstarrte Schlauch fällt allmählich in sich zusammen und wird dann beim Durchgang zwischen den Quetschwalzen flach ausgebreitet. Der flach ausgebreitete Schlauch wird auf eine Aufwickelwalze aufgenommen und kann danach in einzelne endliche Längen aufgeschnitten oder durch Anbringen eines durchlaufenden Längsschlitzes zu einer Folienbahn ausgebreitet werden. Gegebenenfalls kann das Schneiden oder Schlitzen auch vor dem Auflaufen des Schlauches auf die Aufwickelvorrichtung vorgekommen werden.
Um mit dieser Arbeitsweise Schläuche oder Folienbahnen mit mattierten oder gerauhten Oberflächen zu erhalten, verarbeitet man erfindungsgemäß ein Polymerisat von Estern der Acrylsäuren mit einem Schmelzindex von etwa 0,1 bis etwa 3,0, vorzugsweise etwa 0,5 bis etwa 2,5, land einer Glasübergangstemperatur Ti von etwa JO bis etwa 800Q, vorzugsweise etwa 40 bis etwa 65°C.
Zur Erläuterung des Begriffes der Glasübergangstemperatur Ti wird verwiesen auf das Aerk "Properties and Structure of Polymers", Tobolsky, John Wiley & Sons, New York, I960, Seiten 61-81.
Ale Vertreter der diese Parameter aufweisenden Aerylatpolymerisate werden beispielsweise genannt die Homopolymeren'von (Q^ - C^)Alkylmethacrylaten, beispielsweise Folyäthylmethacrylat, Polyisopropylmethacrylat, Poly-sec-butyleethacrylat , und die Mischpolymerisate niederer Alkylmethacrylate mit (C^-Cg)Alkylacrylaten*Als niedere Alkyinfcthecrylate sind insbesondere zu verstehen dit Methacrylsäure-
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ester der Alkohole mit 1 bis M- Kohlenstoffatomen in gerader oder verzweigter Kette. Als besonders leicht zugängliche Handelsprodukte werden die Mischpolymerisate auf Basis von Methylmethacrylat bevorzugt. Besonders günstig im Sinne der Erfindung verhalten sich Mischpolymerisate aus 50 bis 85 Gewichtsprozent Methylacrylat mit 50 bis 15 Gewichtsprozent Acrylsäureestern von C,. - Cg-Alkoholen. Bevorzugte Alkylacrylate sind Äthylacrylat und Butylacrylat. Die erfindungs^emäß zu verarbeitenden Homopolymerisate und Mischpolymerisate können nach beliebigen bekannten Methoden , beispielsweise in der Masse, in der Suspension , in der Emulsion oder Im Chargenbetrieb hergestellt werden.
Das Extrudieren des Kunststoffschlauches unter Mattierung seiner Oberflächen erfolgt bei Temperaturen oberhalb des Erweichungs- oder Schmelz
unter
punktes des [kunststoffes bis kurz /flerjenigen Temperatur , bei der eine merkliche Zersetzung des Kunststoffes eintritt, was sich beispielsweise durch Blasenbildung anzeigt. Im allgemeinen kommt der Temperaturbereich von etwa 177 bis etwa 2600C an *er Extruderdüse in Frage.
Der Grad der Mattierung lässt sich durch Variation der Extrudiertemperatur regulieren. Für ein Acrylharz eines bestimmten Schmelzindex wird di* Mattierung um so stärker je niedriger, und um so schwächet je hoher die Sxtim&iertamperatur innerhalb des angegebenen Bereiches ist.
Grundsätzlich sind sämtliche Polymerisate der Ester der Acrylsäuren für das Verfahren d®r Srfladung geeignet. Besonders günstig sind aber solche mit verhältnismäßig hohen Molekulargewichten. Je niedriger das Molekulargewicht und je höher dementsprechend der Schmelzindex ist, desto schwächer ist die Neigung zur Bildung einer mattierten Oberfläche beim Extrudieren. Umgekehrt ist die Mattierungsneigung umso stärker, je höher das Molekulargewicht und je niedriger der Schmelz- · index ist.
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Um während der 12xtrudierung des Schlauches eine volle Mattierung zu entwickeln, soll die Extrudiertemperatur mindestens 11 bis 11*5° unterhalb derjenigen Temperatur liegen, bei der eine merkliche Zersetzung des betreffenden Kunstharzes eintritt. Selbstverständlich muss stets oberhalb der Temperatur gearbeitet werden, bei welcher das betreffende Kunstharz erweicht und fließbar wird.
Zur Ausführung des Verfahrens der Erfindung eignen sich alle bekannten Schlauchextruaer, wobei die Drücke in einem weiten Bereich variiert werden können. Üblicherweise arbeitet man mit Drücken von etwa 286 bis etwa 1 000 at.
Als Schmelzindex wird diejenige Anzahl Gramm Harz oder Polymerisat bezeichnet, welche bei 2000C unter einem Druck von 14»3 at durch eine Standarddüse nach der Vorschrift ASTM D-1258-57 T innerhalb von 10 Minuten hindurchtritt.
Die mattierten Schläuche und Folien aus Acrylatpolymerisaten , wie sie nach der Erfindung hergestellt werden, zeichnen sich durch vieliach3 Verwen-'ibarkeit au3* ,enn Folien auf irgendwelche anderen Substrate aufgebracht /»erden sollen, begünstigt die Mattierung die Haftfest Lrkaifc auf den üblichen lebmibtelschichben. Die Folien eignen sich dahsr auch besondere y;ub zum Aufbau von Laminaten, insbesondere als Schutz un-l Deckschicht;, üte mattierte Folie der Erfindung lässt sich unmittelbar mit metall Lachen und nicht-metallischen Substraten zusammen zu Mehrschiehbmaterlalien verarbeiten. Ferner eignet sich die Folie als Schichtträger für lichtempfindliches Material, für Diapositive unf als zu bedruckendes Material.
Die mattiarfcen Folien der Erfindung zeichnen sich durch die ungewöhnliche, aber sehr nützliche Eigenschaft aus, dass sie sich während der normalen LaminietHmgevorgänge in eins brlLliant-klare Folie verwandeln lassen.
luan bringb baispieLj 3iso eino iiash Beispiel 1 mafebierte Folie beidseitig auf eine jteLfe Au3w©tskarte aus Polyvinylchlorid auf und VBTpresst diesem Laminat zwischen polierten Flutten aus Chrom» metall in einer hydraulischen Presse in folgenden Stufen:
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a) fünf Minuten lang bei 1490C und 243 at;
b) neun Minuten lang mit 243 at bei vollar Abkühlung auf Raumtemperaturj
c) Aufheben des Druckes, dJitnahme des Laminats.
Das so hergestellte Laminat weist ein® hochglänzende klare und glatte Oberfläche auf. Eine Erklärung für diesen Effekt steht einstweilen aus. Möglicherweise bieten die winzigen Vertiefungen und Erhöhungen, aus denen die Oberflächen der Mattfolien der Erfindung bestehen, Ausgangskanäle für Luft- oder andere Gase, wel-
w ehe sonst während der Laminierungsoperation in das Laminat eingeschlossen blieben.
Der beschriebene Effekt bei der Laminierung ist nicht auf die angegebenen Bedingungen von Druck, Temperatur und Zeit beschränkt. Vielmehr können diese Bedingungen in weiten Grenzen variiert werden, wobei stets der angegebene Effekt eintritt. Vorzugsweise stellt man die Laminate ohne Benutzung von zusätzlichen Klebstoffen her.
Die Mattfolie der Erfindung hat von Haus aus eine ungewöhnlich hohe sS/iderstandsfähigkelt gegen Verwitterung und Abbau durch UV-Licht. Trotzdem kann es manchmal wünschenswert sein, der Folie auch noch eine oder mehrere UV-absorbierende Verbindungen einzu-
| verleiben. Als solche werden beispielsweise genannt 2,4-Dihydroxybenzophenon, 2-(2'-Hydroxy-5t-methylphenyl)benzotriazQl, 4-Dodecyloxy-2-hydroxyb ensophenon.
Die mattierten Folien und Schläuche dor Erfindung sind selbsttragend. Im allgemeinen werden sie in Dicken von etwa 0,013 bis etwa ΓVl ma \>in 'V? mm hergestellt, obwohl auch größere Dicken hergüsteilt werden können.
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Die nachstehenden Beispiele veranschaulichen Ausführungsformen der Erfindung. Teile und Prozentsätze sind auf Gewicht bezogen, wenn nichts anderes angegeben ist. Dabei werden aus einem Extruder von 25,4 mm Durchmesser mit einer Düsenöffnung von 25»4 bis 12,7 nun mit einem Durchsatz von stündlich 4,5 bis 5*4- Kilo Schläuche von 0,076 mm "Wandstärke extrudiert und zum z.vei- bis dreifachen Durchmesser aufgeblasen. Dabei bewegt sich der extrudierte Schlauch in senkrechter Richtung und wird mit Luft aus einem die Düsenöffnung umg-ebenden Kühlschlitz leicht gekühlt. Auf dem «Veg von der Düse zum Cuetschwalzenpaar fällt der Schlauch allmählich zusammen, nach Durchlaufen des ^uetschwalzenpaares wird er auf eine Aufwickelrolle geführt.
Beispiel 1
Man verarbeitet ein in der Masse polymerlsiertes Mischpolymerisat aus 64 % iidethylmethacrylat und 36 % Äthylacrylat mit einem Schmelzindex von 2,0 uni einer Ti-Temperatur von etwa 460G bei einer Extrudiert emperatur von ?32°C·
Man erhält einen Schlauch bzw. eine Folie mit Mattierung auf beiden Seiten, einer Gesamtdurchlässigkeit von 92,0 % für weißes Licht und einen Schleierwert von 40,8 %^ Die Zugfestigkeit beträgt 421kg/cm
in Maschinenrichtung und 514kg/cm^.n Querrichtung. Beispiel 2
Hach der Methode von Beispiel 1 verarbeitet man ein Polyäthylmethacrylat vom Schmelzindex 0,75 und einer ri-Temperatur von 65°C. Auch hier erhr.lt man eine auf beiden Seiten mattierte Folie.
Beispiel 3
Man verarbeitet ein im Suspensionsverfahren hergestelltes Mischpolymerisat aus 75 % Methylmethacrylat und 25 % Äthylacrylat mit dem Schmelzindex 1,0, einer Ti-Temperatur von etwa 630C bei einer Düsentemperatur von 26o°C. Dabei tritt am Schlauch Blasenbildung auf und durch Auetreten von Monomer-Dämpfen wird die Oberfläche narbig und ungleichmäßig.
-7-109809/1949 ., , BAD OR
Dr. MEDIGER
lÄan setzt daher die Düsentemperatur auf 249°C herab und erhält nunmehr eine auf beiden Oberflächen mattierte Oberfläche mit einer Gesaiirfcdurchlässigkeit für weißes Licht von 22,5 und einem Schleierwert von 25,4 %. Die Zugfestigkeit beträgt 581 kg/cm" in Maschinenrichtung und etwa 645 kg/cm in Querrichtung (8070 bzw.8960psi)
Beispiel At
Man verarbeitet in der angegebenen //eise Mischpolymerisate aus 72,7 % Methylmethacrylat und 27»3 % Äthylacrylat , die aber unterschiedliche Schmelzindizes aufweisen, bei einer Düsentemperatür von 2040C.
Aus zwei Harzen mit den Schmelzindiees 0*32 mnd 0,92 erhält man einwandfrei beiderseitig mattierte Folien, während man aus einem Harx mit dem Schmelzindex 5»5 nur eine glatte durchsichtige Folie herstellen kann*
Beispiel 5:
Man verarbeitet ein Mischpolymerisat auß 64 % Methylmethacrylat, 36 % Äthylacrylat und dem Schneisindex.1,8 bei unterschiedlichen Extruderitemperatüren. Das Aussehen der auf diese Welse erhaltenen Folien ist in der nachstehenden Tabelle ausgewiesen.
Ver C Vr
Di|sen-
7100 D ruck Aussehen der
such d T<#aip. C 6200 psi/511 at Folie
a . e 16[2 5600 psi/446 Ot matt mit großer unregelaäßiger
Körnung·
b f 1#> 5100 psi/403 at ebenso
204 3600 psi/367 at feine Mattierung
218 3000 psi/259 at noch feinere Mattierung
246 psi/216 at sehr feine Mattierung
262 Blasen durch Zersetzung
Man sliht, dass Grad und Art der Mattierung durch Variation der Extrudiertemperatur reguliert werden kann· Sie Extrudiergeschwindigkeit ist dabei in allen Fällen die gleiche, der Extrudierdruok ver-Bindert sich mit steigender Teaperatur. Selbstverständlich könnte
-β-
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BAD ORiGlNAt
Dr.MEDIGER . 1 69A84A
aber auch der Druck konstant gehalten werden, indes man die Extrudiergeschwindigkeit variiert.
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Claims (2)

Dr. MEDIGER ΊΟ Patentansprüche i 1694844
1. Verfahren sur Herstellung von beidseitig mattierten oder gerauhten Folienbahnen durch Extrudieren von Polymerisaten von Estern der Acrylsäuren, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Polymerisat mit einem Schitelsindex von etwa 0,1 bis etwa 3*0 und einer Ti-Temperatur von etwa 30 bis etwa 800C verarbeitet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man Homopolymerisate von Estern der Methacrylsäure mit (C2-C^)Alkoholen oder Mischpolymerisate eines niederen Alkylmethacrylats mit Acryl säure· stern mit (Cj-Cg) Alkoholen verarbeitet·
3· Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennseichnet, dass man den Grad der Mattierung durch Variierung der Extrudlertemperatur des Kunststoffes reguliert.
4·. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3« dadurch gekennseichnet, dass man dtn Grad der Mattierung durch Wahl eines Polymerisats mit. höherem oder niedrigerem Molekulargewicht reguliert.
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DE19671694844 1966-03-24 1967-01-17 Verfahren zur herstellung von beiderseitig mattierten oder gerauhten folienbahnen Pending DE1694844B2 (de)

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