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DE1779124A1 - Verfahren zum Herstellen von Schichtstoffen aus Folien - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Schichtstoffen aus Folien

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Publication number
DE1779124A1
DE1779124A1 DE19681779124 DE1779124A DE1779124A1 DE 1779124 A1 DE1779124 A1 DE 1779124A1 DE 19681779124 DE19681779124 DE 19681779124 DE 1779124 A DE1779124 A DE 1779124A DE 1779124 A1 DE1779124 A1 DE 1779124A1
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DE
Germany
Prior art keywords
film
bath
foils
films
roller
Prior art date
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Pending
Application number
DE19681779124
Other languages
English (en)
Inventor
Retzer Edward Joseph
Baker Paul William
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Olin Corp
Original Assignee
Olin Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Olin Corp filed Critical Olin Corp
Publication of DE1779124A1 publication Critical patent/DE1779124A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B32LAYERED PRODUCTS
    • B32BLAYERED PRODUCTS, i.e. PRODUCTS BUILT-UP OF STRATA OF FLAT OR NON-FLAT, e.g. CELLULAR OR HONEYCOMB, FORM
    • B32B27/00Layered products comprising a layer of synthetic resin
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T156/00Adhesive bonding and miscellaneous chemical manufacture
    • Y10T156/17Surface bonding means and/or assemblymeans with work feeding or handling means
    • Y10T156/1702For plural parts or plural areas of single part
    • Y10T156/1712Indefinite or running length work
    • Y10T156/1722Means applying fluent adhesive or adhesive activator material between layers
    • Y10T156/1727Plural indefinite length or running length workpieces
    • Y10T156/1729Fluid applied to nip between indefinite length webs

Landscapes

  • Laminated Bodies (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

DR. ELISABETH JUNG, DR. VOLKER VOSSIUS, DIPL.,ING. GERHARD COLDEWEY
8 MÖNCHEN23 · S I E G ES ST R ASSE 26 . TELEFON 345067 . TELEG RAMM-ADRESS E: I NVENf/M DNC H EN
10. JULi 1968
D *3*
OLIN MAT-HISSON CHEMICAL GORP. Iisw Havena Connecticut, V.St.A.
'r Verfahren zum Herstellen von Schichtstoff en aus Folien "
Priorität; 10. Juli I967 / V.St.A. Anraeldenr.: 652,080
Die Erfindung bezieht sich auf ein verbessertes Verfahren zum Herstellen von Schichtstoffen aus Folien, Insbesondere aus polymerüberzogenen biegsamen Folien, wie beispielsweise mit einem Vinylpolymer oder -Copolymer, wie einem Copolymer von Vinylidenchlorid und Acrylnitril überzogenem Zellglas.
von Es sind sählreiöhe Verfahren zum Herstellen/Schiohtstoffen aus biegsamen Folien bekannt» Diese haben jedoch verschiedene Nachteile und!sind in mancher Hineicht nicht zufriedeneteilend. Ganz allgemein sind die in bekannter Welse hergestellten Folien-Schichtstoffe weniger transparent ale die Ausgangefolien. Man mud die Folien erhöhten Temperaturen unterwerfen* und dabei
' i - ORIGINAL IWSPSCT
: MÜNCHEN SOt78 · BANKKONTO! BiUTtCHE BANK A. 0, KONCHEN, LtOPOLDSTR. 71, KTO. N«.
verdampft daraus Feuchtigkeit, wodurch bei dem Verbindungspro·* zeß sehr häufig ein Produkt resultiert, das ungenügende Festigkeit hat und eine störende Neigung zum Welligwerden aufweist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu schaffen, bei dem Produkte anfallen, die diese Nachteile nicht zeigen. .
Diese Aufgabe wird gelöst mittels eines Verfahrens zum Herstellen eines Schichtstoffes aus zwei biegsamen Folien, von denen wenigstens eine mit einem thermoplastischen Polymer überzogen ist, wobei die Folien durch Hindurchführen durch einen Walzenspalt zwischen zwei horizontal angeordneten erhitzten Walzen zu einer Verbundfolie vereinigt werden, das erfindungs- * gemäß dadurch gekennzeichnet ist, daß man die Folien von oben nach unten durch ein oberhalb des Walzenspaltes angeordnetes Bad mit heißer Flüssigkeit führt, dabei eine der Folien auf ihren beiden Oberflächen mit dem Bad in Kontakt bringt, dann die Verbundfolie um eine der Walzen herumführt und dabei eng anliegend darauf aufwickelt.
Das erfindungsgemäße Verfahren stellt eine verbesserte Methode zur Gewinnung von Verbundfolien dar, in denen die anfänglich getrennten Folienschichten fest miteinander verhaftet sind, und die eine ungewöhnliche optische Klarheit und Transparenz sowie sonstige erwünschte physikalische Eigenschaften aufweisen. Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich einfach durchführen und leicht steuern.
Das erfindungsgemäße Verfahren dient zur Herstellung von Schichtstoffen aus einer mit einem Polymer überzogenen biegsamen Folie und einer weiteren Folie, deren Zusammensetzung gleich oder verschieden gegenüber der ersten Folie sein kann. Man führt die Folien getrennt nach unten durch ein Flüssigkeitsbad, Vorzugs* weise ein Wasserbad, das oberhalb des Walzenspaltes zwischen
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zwei erhitzten Kaschierwalzen angeordnet ist. Danach leitet man die Folien durch den Walzenspalt, wobei 'die Folien unter Ausschluß von Luft miteinander verbunden werden und vervollständigt den Verbund dadurch, daß man die vereinigten Folien auch hinter dem Walzenspalt in Kontakt mit einer erhitzten Walze hält. Dabei wird das resultierende Verbundfolien-Produkt in geeigneter Welse geformt, ohne daß dazu mehrere komplizierte Verfahrensstufen erforderlich sind, pie fertige Verbundfolie besteht aus zwei miteinander verbundenen Schichten, die fest aneinander haften und eine hervorragende optische Klarheit haben.
Es ist wesentlich, daß man eine der miteinander zu verbindenden Folien in der Welse vorwärts zu dem Kaschierwalzenspalt führt, daß eine Folienoberfläche Kontakt mit einer Kaschierwalze behält und die andere Folienoberfläche in Kontakt mit dem Flüssigkeitsbad oberhalb des Walzenspaltes gebracht wird. Diese Arbeitsweise ermöglicht es, Gleitmittel oder Trennmittel auf die Folienoberfläche aufzubringen, was für einen geeigneten Einsatz des Verbundfolien-Produktes auf Verpackungsmaschinen wichtig ist.
Es ist in gleicher Weise wesentlich, daß die andere Folie so durch das Bad oberhalb des Walzenspaltes geführt wird, daß beide Oberflächen dieser Folien mit der Flüssigkeit in Kontakt gebracht werden. Dadurch läßt sich vermelden, daß auf diesen Oberflächen soviel Gleitmittel oder Trennmittel zurückbleibt, daß die Kaschier-Bindung oder nachfolgende Heißsiegel-Bindungen beeinträchtigt werden. Es verbleibt zwischen der Folie und der erhitzten Walze genügend Flüssigkeit, die als Trennmittel dient, und dadurch wird jegliches Ankleben der Verbundfolie an der heißen Walze vermieden.
Während die Folien nach unten durch das Wasserbad oder ein sonstiges Flüssigkeitsbad oberhalb des Walzenspaltes laufen,
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wird Luft oder ein sonstiges Gas, das auf oder zwischen den Folienoberflächen vorhanden ist, durch die Flüssigkeit verdrängt-und entweicht in die Atmosphäre oberhalb der Walzen. Wenn kein Flüssigkeitsbad vorhanden ist, bleiben zwischen den Folienoberf.lächen Luft- oder Gasblasen eingeschlossen, und dadurch kann eine Trübung des Schichtstoffes auftreten. Im Gegensatz dazu haben die erfindungsgemäß hergestellten Folienschichtstoffe infolge der Abwesenheit von Gasblasen und teilweise auch deswegen, weil etwa vorhandene Kratzer und Fehler, die auf den Folienoberflächen ursprünglich vorhanden waren, eliminiert sind, ein funkelnd klares Aussehen. Die erfindungs-φ gemäß hergestellten Verbundfolien-Produkte sind infolgedessen immer wenigstens so klar wie die Ausgangsfolien, zeigen im allgemeinen sogar verbesserte Klarheit.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist besonders geeignet zum Kaschieren von zwei Schichten aus mit Polymer überzogenem Zellglas zur Bildung einer Verbundfolie hoher Qualität. Vorzugsweise ist die Polymer-Beschichtung auf beiden Oberflächen der Äusgangsfolien aufgebracht. Vorzugsweise bestehen die Überzugsschichten aus einem thermoplastischen Vinylpolymer oder -copolymer, beispielsweise einem durch Polymerisation von Vinylidenchlorid mit einem oder mehreren Viny!monomeren, wie Acrylnitril, , Alkylacrylat oder Methacrylat oder Vinylchlorid gewonnenen ™ Copolymer, wie dies in der amerikanischen Patentschrift 2 570 478 beschrieben ist. Die Trägerfolie aus regenerierter Zellulose kann nach dem Viskose-Verfahren oder Kupferammonium-Verfahren hergestellt sein. Es können auch sonstige klare biegsame Folien, wie solche aus Methyl- oder Äthylzellulose oder aus Hydroxyäthyl- oder Hydroxypropylzellulose und ebenso durchsichtig oder durchscheinend gemachtes Papier als Trägerfolie eingesetzt werden. Die Trägerfolie kann ferner aus einem Polyolefin, wie beispielsweise Polyäthylen oder Polypropylen oder einem Polyester, wie beispielsweise Poly-(Äthylenterephthalate) bestehen. Gleichgültig, ob die Trägerfolie aus Zellu-
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lose oder ®lnem anderen Grundmaterial besteht« ist auf deren beiden Oberflächen wie zuvor beschrieben ein polymerer Überzug aufgebracht.
Beliebige der zuvor beschriebenen überzogenen Folien können nach dem erfindungsgemäßen Verfahren vorteilhaft mit einer Folie gleicher oder verschiedener Zusammensetzung oder mit einer tiberzugsfreien Polyvinylfoli©, wie beispielsweise einer Folie aus Polyäthylen, Vinylidenehlorid-Gopolymer oder Polypropylen, zu einem Schichtstoff verarbeitet werden.
In der Zeichung ist das erfindungsgemäße Kaschier-Verfahren beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch die Grundstufe des Kaschierens nach dem erfindungsgemäSen Verfahren, und
Fig. 2 scheraatisch eine bevorzugte Ausführungsforra des erfindungsgemäßen Verfahrens.
In Fig. 1 sind die Ausgangsfolien mit 1 und 2 bezeichnet. Diese werden durch den Spalt zwischen den Walzen 5 und 4 vorwärts bewegt, nachdem sie das Flüssigkeitsbad 5 oberhalb dieses Walzenspaltes durchlaufen haben. Nach dem Kaschieren in dem Walzenspalt wird die Verbundfolie 6 in Kontakt mit der Walze 4 gehalten; dadurch wird das Verbinden vervollständigt. Die Verbundfolie 6 läuft dann über eine Transportwalze 7 zu einer nicht gezeigten Auf wickel-Walze.
Die Walze 5 hat eine elastische Oberfläche oder einen Überzug, beispielsweise aus Gummi, und sie wird unter einem gewünschten Einstelldruck zu der Walze 4 gehalten. Die Walze 4 besteht aus von innen gehei-ztem Metall und hat eine stark polierte Oberfläche, beispielsweise eine hochglänzend chromplattierte Oberfläche, die auf einer Temperatur von etwa 80 bis 1000C gehalten ist« Oberhalb des zwischen den Walzen vorhandenen
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Walzenspaltes ist ein Bad 5 tnit V/asser oder einer sonstigen geeigneten Flüssigkeit, die ein Nichtlösungsmittel für die behandelten Folien darstellt, angeordnet. Das Bad hat eine Tiefe von etwa β m bis mehrere Zentimeter. Man hält das Bad 5 vorteilhaft in der Weise bereit, da3 man ein geeignetes flaches Kunststoffstück, beispielsweise ein Stück aus Polytetrafluoräthylen, gegen die gegenüberliegenden Enden der· Walzen preßt» kontinuierlich einen schmalen Wasserstrom in den Spalt zwischen den Walzen fließen und das überschüssige Wasser überfließen läßt. Das Flüssigkeitsbad und die Walze 2 werden mittels der heißen Walze 4 auf einer erhöhten Temperatur gehalten. Die Walze 4 ist eine angetriebene Walze, und durch diese wird die Walze 3, wenn die beiden Walzen unter geeignetem Druck in Kon- * takt miteinander stehen, in Drehbewegung gebracht.
Im Betrieb werden die Ausgangsfolien 1 und 2 nach unten geführt und in Kontakt mit dem Bad 5 gebracht. Dadurch wurden deren Oberflächen schnell auf eine Erweichungstemperatur erhitzt, .so daß Luft und Gase daraus in die darüber liegende Atmosphäre verdampfen. Gleichzeitig absorbieren die Folien eino geringe, Jedoch wichtige anteilige Mange an Wasser. Während die Folien welter nach unten in den Walzenspalt laufen, beginnt deren Verbindung, und es bildet sich die Verbundfolie Der Verbund wird während des weiteren Kontaktes der Folie mit der Oberfläche der heißen Walze 4 verstärkt, und dann wird das Verbundfolien-Produkt 6 über die Walze 7 zu der Aufwickel-Walze geführt.
Die Folie 1 besteht aus einem polpnerUberzogenen Zellglas oder einer sonstigen Trägerfolie, wie sie zuvor beschrieben worden ist. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, wird eine Oberfläche dieser Folie in Kontakt mit dem Bad 5 gebracht, während die andere Oberfläche gegen die Walze 3, d.h. von der Flüssigkeit weg, gehalten ist. Durch diese Vorsicht wird die Beibehaltung von Gleit- und Trennmitteln gesichert, wie sie üblicherweise In
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polymeren überzügen'-für Aufwickel-Folien verwendet werden, wie beispielsweiß« Natriumlaurylsulfat, Ammoniumlaury!sulfat, Stearinsäure, Garnaubawachs, Talkum oder sonstige fein zerkleinerte Mineralsilikate.
Man kann, wenn man besonders hohe Bindefestigkeiten erreichen will» insbesondere bei hohen Kaschiergeschwindigkeiten von mehr als 75 oder 90 m je Minute* die zu verbindende Oberflache der Folie 1 mit einem wärmeaktivierten Haftüberzug versehen. Es kann ein beliebiges Haftmittel dieser Art verwendet werden? besonders gute Ergebnisse sind bei Verwendung eines Polyäthylen acrylat-Klebars und insbesondere eines Zweikomponenten-Klebers vom Urethan-Typ, bei dem eine Katalysatorlösung ganz kurz vor der Anwendung mit der Urethanlösung vermischt worden Äst, erhalten worden.
Die Folie 2 kann die gleiche oder eine ähnliche Zusammensetzung wie die Folie 1 haben. Man kann als Folie 2 auch eine polymerüberzogene Folie mit einem aus unterschiedlichem Zelluloseoder sonstigem Material bestehenden Träger einsetzen. Weiterhin kann die Folie 2 aus einem nichtüberzogenen Polyvinj'lfiIm, beispielsweiße aus Polyäthylen, einem Vinylidenchlorid-Copolymer oder Polypropylen bestehen.
Das erfindungsgemäSeVerfahren läßt sich vorteilhaft mit Kaschiergeschwindigkeiten im Bereich von etwa 15 bis 150 m Je Minute, insbesondere mit etwa 60 bis 90 m je Minute fahren. Bas Flüssigkeitsbad 5 sollte auf einer Temperatur von etwa 80 bis 10Q0C, vorteilhaft bei 90 bis 99°C gehalten werden. Die Kaschierrollen sollten zweckmäßig mit einem konstanten Είπε telldruek im Bereich von etwa 9 biß 90 kg je 0,3 m geradlinige Strecke, vorzugsweise etwa 22 bis 27 kg je 0,3 m lineare Strecke gegeneinander gepreßt sein.
Mit demunter den zuvor genannten Bedingungen durchgeführten
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Kaschierverfahren wurden ausgezeichnete Yerbundfdlien erhalten, die, wie gefunden wurde, einen gemessenen Wert für die Haftung innerhalb der Verblndungsfläch© von wenigstens 300 g je 2,5^ era aufwiesen, bestimmt auf einem Instron-Prüfgerät zur Messung des Festigkeitswertes mit einer Spitzengeschwindigkeit von 30,48 cm je Minute.
Man kann, um eine verbesserte Verbundfestigkeit insbesondere bei hohen Kaschiergeschwindigkeiten zu erreichen, eine oder mehrere gummiüberzogene Druckwalzen zwischen dem Kaschierwalzenspalt und der Abnahmewalze 7 anordnen, und dadurch zusätzlichen Druck in gewünschter Höhe auf die Verbundfolie 6 gegen die Oberfläche der Walze 4 aufbringen.
Xn Flg. 2, In der eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens veranschaulicht ist, stellen die zu kaschierenden biegsamen Folien anfänglich getrennte Schichten 11 und 12 dar, die je aus beidseitig mit einem Vinylidenchlorid-Aerylnitril-Copolymer mit 85 bis 95 % Vinylidenchlorid überzogenem Zellglas bestehen.
Die Folie 11 wird von der Walze 20 abgewickelt und in Richtung der Pfeile zwischen den Walzen 21 und 22 hindurch und über die Walzen 2j5 und 24 geführt. Auf die Oberfläche, die bei der nachfolgenden Bildung der Verbundfolie als Verbindungsfläche dient, wird ein geeignetes Haftmittel in der Weise aufgebracht, daß die Folie 11 zwischen einer Tiefdruckwalze 25 und einer auf einen bestimmten Druck eingestellten Preßdruokwalze 26 hindurchgeleitet wird. Die Walze 25 rotiert in einem Bad 27, das eine Lösung oder Suspension des Haftmittels enthält, und der Überschuß wird mittels eines RakeIs 28 abgestreift. Das Bad 27 kann beispielsweise aus einer 5- bis 10-JÜigen Lösung aus Polyäthylenacrylat oder einem sonstigen polymeren Haftmittel in Äthylacetat bestehen. Ausgezeichnete Ergebnisse konnten bei Verwendung eines Zweikoraponenten-Urethan-Klebera
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BAD
erreicht werden,. vr@nn etwa 0,09 bis 0,9 kg des polymeren
Klebemittels auf etwa 280 m Folienoberfläche aufgebracht worden waren, Die Oberfläche, auf die das Klebemittel aufgebracht ;wird, kann gegebenenfalls ©ine Druckschrift oder ein Druekmuster aufweisen.
Die behandelt® Folie wird dann über eine Walze 29 durch einen Schnelltroekii@r 30 geführt., in welchem das flüchtige Lösungsmittel mit Iteieer'Luft, die in Richtung der Pfeile zirkuliert, von dem Film abgedampft wird, während dieser über die Walze 31 läuft. Die mit Haftmittel überzogene Folie Il wird dann über die Walzen 32, 33 und 34 fn die Kaschiereinrichtung geführt. Die Folie 12 wird von der Abwickelwalze 35 Über eine Transportwalze 36 ebenfalls in diese Kaschiereinrichtung geleitet*
Die Kaschiereinrichtung besteht aus einer gummiüberzogenen Walze 13* die zusammen mit einer von innen erhitzten hochglänzenden chromplattierten Walze IA einen Walzenspalt bildet, und oberhalb des Walzenspaltes ist, wie zuvor mit Bezug auf Fig. 1 beschrieben, ein Flüssigkeitsbad 15 vorhanden. Der Walzenspalt zwischen den Walzen I3 und lA wird mittels eines, durch eine Gegendruckwalze 37 aufgebrachten auf bestimmte Höhe eingestellten Druck aufrechterhalten.
Das Bad 15 in dem Walzenspalt hat eine Tiefe von etwa 6 rom bis zu mehreren Zentimetern, vorzugsweise von etwa 2,5 cm, und enthält -Wasser*, das auf einer Temperatur von etwa 8O0C bis zum Siedepunkt, vorzugsweise auf 90 bis 990C gehalten wird.
dargestellt wird die Folie 11, wenn sie durch das Bad 15 gezogen worden ist, eng gegen die Walze 13 gewickelt, so daß die Trennmittel in dem Überzug nicht ausgewaschen werden. Dies 1st zweckmäßig, denn die Trennmittel ermöglichen das Heißver-
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siegeln der anschließend gewonnenen Verbundfolie auf Verpackungsmaschinen, ohne daS die Folien an der Klemmbacke der Siegalvorrichtung ankleben. Im Gegensatz dazu muß die Folie so in den- Spalt eingeführt werden, daß das Wasser in dem Bad 15 zwischen den beiden Folien und auch zwischen der Folie 12 und der heißen Walze- 14 stehen bleibt. Das Wasser zwischen den Folien verhindert den Einschluß von Luft zwischen. Wenn darauf nicht geachtet wird, dann wird die Verbundfolie trüb und schlecht durchsichtig. Das Wasser« das zwischen der Verbundfolie 16 und der heißen Walze 14 verbleibt, dient als Trennmittel und verhindert ein Hängenbleiben der Folie an der heißen Walze.
Infolge des Kontaktes mit dem Bad 15 absorbieren die Folien auch Wasser» das in der Verbundfolie zurückgehalten wird und wesentlich zur Verbesserung der Lebensdauer der Folie bei- <* trägt und dahingehend wirkt, daß eine gewünschte Verminderung der Neigung zum Wolligwerden erzielt wird.
Nachdem die Folien in dem Walzenspalt miteinander verbunden worden sind, hält man die Verbundfolie 16 eng gegen die Oberfläche der heißen Walze 14 über mehr als die Hälfte deren Umfang gewickelt. Das Folienprodukt wird dann über ein« Transportwalze 17 geleitet und in einer Aufwickeleinrichtung J8 in Rollenform aufgewickelt.
Damit man gleichbleibend ausgezeichnete Ergebnisse erreicht, werden zweckmäßig übliche Zieheinrichtungen in bekannter Weise zwischen der Abwickeleinrichtung jeder der Ausgangefolien und der Kaschiereinrichtung angeordnet. In der in der Zeichnung veranschaulichten Vorrichtung sind dl· Tiefdruckwalze 25, die heiße Walze 14 und die Aufwickelwalze 38 Mitläuferwalzen.
Manchmal kann es vorteilhaft sein» den überzug aus polymere« Klebemittel gesondert aufzubringen, wie in Flg. 2 gezeigt,
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wobei die mit Klebemittel überzogene Folie nach dem Passleren der Walze 32 in Rollenform aufgewickelt wird. Sin© solche Folie kann dann abgewickelt und der Kaschiereinrichtung über Walzen in Art der Walzen 33 und 34 zugeführt werden.
Man kann das Kaschierverfahren vorteilhaft mit irgendeiner gexiünschten Geschwindigkeit im Bereich von etwa 15 bis 250 ra je Minute durchführen. Zweckmäßig arbeitet man mit einer Geschwindigkeit von etwa 60 bis 90 m Je Minute. Das gexionnene Verbundfolien-Produkt zeichnet sich durch glänzende Klarheit, ausgezeichnete Yerbundfestigkeit und verbesserte physikalische Eigenschaften, beispielsweise verbesserte Biegefestigkeit, bessere Rollfähigkeit, erhöhte Schlag-Stoßfestigkeit, Dehnung, Feuchtigkeitsgehalt und verbesserte Fallhammerwerte aus.
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Claims (8)

Patentansprüche
1. Verfahren zum Herstellen eines Schichtstoffes aus zwei biegsamen Folien, von denen wenigstens eine mit einem thermoplastischen Polymer tiberzogen 1st, wobei die Folien durch Hindurchführen durch einen Walzenspalt zwischen zwei horizontal angeordneten erhitzten Walzen zu einer Verbundfolie vereinigt werden, dadurch gekennzeichnet« daß man die Folien von oben' durch ein oberhalb des Walzenspaltes angeordnetes Bad mit heißer Flüssigkeit führt, dabei eine der Folien auf ihren beiden Oberfl flächen mit dem Bad in Kontakt bringt, dann die Verbundfolie um eine der Walzen herumführt und dabei eng anliegend darauf aufwickelt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das Bad auf eine Temperatur von etwa 80 bis 1000C erhitzt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die erhitzte Flüssigkeit in dem Bad so einstellt, daß sie eine Tiefe von etwa 6 mm bis 8 cm hat.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man als heiße Flüssigkeit in dem Bad Wasser verwendet.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man als wenigstens eine der Ausgangsfolien ein Zellulose-Trägermaterial mit einem Überzug aus einem thermoplastischen Viny!polymer einsetzt.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man als wenigstens eine der Ausgangefolien Zellglas mit einem überzug aus einem thermoplastischen Vihylldenohlorld-Copolymer einsetzt.
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Vt3?fBht>m nmU Anspiruöh X bis 6* dadurch. gekonnt iclin©fc# ffliö älss #ine dei* Ausgangsfolien eiüö FoUe aus eiK ι«
8. Verfahren nach Anspruch 1 bis f* dadurch gek«nnzeiebnet, das man als eine der Ausgangsfolien ein Zellulosa-Trägfirraterlal ölt elÄöiö tlßöi?äug aus fehermoplaetiecheifl Viaylideacülörid-eopölymar und als die andere Ausgangsfolie eine Folie aus einen Vinyl-
BAD
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L e e r s $ ι'.- f e
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