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DE1694218A1 - Thermoplastische Formmassen - Google Patents

Thermoplastische Formmassen

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Publication number
DE1694218A1
DE1694218A1 DE19671694218 DE1694218A DE1694218A1 DE 1694218 A1 DE1694218 A1 DE 1694218A1 DE 19671694218 DE19671694218 DE 19671694218 DE 1694218 A DE1694218 A DE 1694218A DE 1694218 A1 DE1694218 A1 DE 1694218A1
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DE
Germany
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polyester
reduced specific
specific viscosity
polyethylene
polyethylene terephthalates
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DE19671694218
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Brinkmann Ludwig Dipl-Chem Dr
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Hoechst AG
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Hoechst AG
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Publication date
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L67/00Compositions of polyesters obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain; Compositions of derivatives of such polymers
    • C08L67/02Polyesters derived from dicarboxylic acids and dihydroxy compounds

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  • Processes Of Treating Macromolecular Substances (AREA)

Description

den 3. November 1967
Dr.MD/T
5546
Thermoplastische Formmassen
Es ist bekannt, thermoplastische Massen aus linearen gesättig'
ten Polyestern aromatischer Dicarbonsäuren zu Formkörpern zu verarbeiten.
Von technischer Bedeutung ist die Verarbeitung von Formmassen aus Polyäthylenterephthalat im Spritzguß. Hierzu werden höhermolekulare Polyäthylenterephthalate eingesetzt, die in geeigneter Weise modifiziert sind. So werden beispielsweise Polyäthylenterephthalate verwendet, die feinverteilte, feste anorganische Stoffe enthalten. Es wurden auch Formmassen auf Basis Polyäthylenterephthalat beschrieben, die mit Polymerisaten wie beispielsweise Polyäthylen oder Polypropylen, modifiziert worden sind. Auch diese
Formmassen können zu dimensionsstabilen Formkörpern verarbeitet
werden. Die Polyesterformmassen für den Spritzguß enthalten Polyäthylenterephthalat mit besonders hohem Molekulargewicht; die reduzierten spezifischen Viskositäten liegen im Bereich von etwa
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1,2 bis 1,5 dl/g (gemessen an einer 1 %igen Lösung in Phenol-Tetrachloräthan 6o : 4o bei 25°C).
Die Herstellung von Polyäthylenterephthalaten mit den für PoIyester-Sprltzgudformmassen geforderten hohen reduzierten, spezifischen Viskositäten erfolgt vorzugsweise durch eine Nachkondensation in fester Phase, wie sie in der deutschen Patentschrift 93o.231 beschrieben worden ist. Die Polyäthylenterephthaiate werden als Granulate oder Pulver $n fester Phase auf Temperaturen oberhalb 2oo°C im Vakuum oder in einem Inertgasstrom erhitzt, wobei das Granulat zweckmäßig in Bewegung gehalten wird.
Zur Herstellung der Polyesterformmassen wird ein nach dem bekannten Schmelzkondensationsverfahren hergestelltes Polyestergranulat in geeigneter Weise mit einem die Dimensionsstabilität der Formkörper fördernden Stoff modifiziert und dann in fester Phase nachkondensiert, bis das Material die gewünschte reduzierte, spezifische Viskosität im Bereich von 1,2 bis 1/5 dl/g erreicht hat. Man kann aber auch das im Schmelzkondensationsverfahren erhaltene Polyestergranulat durch Nachkondensation in fester Phase auf eine reduzierte spezifische Viskosität bringen, die genügend hoch oberhalb der geforderten reduzierten Viskosität der Formmasse liegt, das Granulat mit einem Nuklelerungsmittel oder einem anderen die Dimensionsstabilität der Formkörper fördernden Mittel behandeln, in einem Extruder homogenisieren, unter Kühlung auspressen und erneut granulieren. Durch den bei der Extrusion erfolgenden Abbau der Polyestermasse kann die reduzierte spezifische Viskomtät auf den geforderten Wert herabgesetzt werden.
Polyäthylenterephthalate mit reduzierten spezifischen Viskositäten unter l,o dl/g geben bekanntlich bei der Verarbeitung Formkörper mit sehr geringer Schlagzähigkeit. PolyäthylenterephthaMe mit reduzierten spezifischen Viskositäten die wesentlich über 1,5 dl/g liegen, liefern bei der Verarbeitung Formkörper, die «inen starken Verzug aufweisen. Diese Polyäthylenterephthalat· konnten bisher für Herstellung von Polyesterformmasseil für d*n Spritzguß nicht verwendet werden.
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Es wurde nun gefunden, daß thermoplastische Formmassen aus PoIyäthylenterephthalat mit einr mittleren, reduzierten spezifischen Viskosität (gemessen in 1 %igen Lösungen in Phenol/Tetrachloräthan 6o : 4o bei 25°C) zwischen o,5 und 2,ο vorteilhaft hergesttlt werden können, wenn man zwei oder mehrere Polyäthylenterephthalaten mischt, die sich in ihrer reduzierten spezifischen Viskosität um o,o2 bis l,o Einheiten unterscheiden.
Die zu mischenden Polyesterformmassen sollen eine reduzierte spezifische Viskosität zwischen O15 und 2,ο vorzugsweise zwischen 1,0 und 1,5 haben und können sich in ihrer reduzierten spezifischen Viskosität um o,o2 bis l,o, vorzugsweise um o,o5 bis o,35 Einheiten unterscheiden. Die Mengen der Auggangspolyester werden so gewählt, daß sich die gewünschte mittlere reduzierte spezifische Viskosität der Mischung gemäß den Regeln der Mischungsrechnung ergibt. Für die Herstellung von Forakörpern nach dem Spritzgußverfahren soll die mittlere reduzierte spezifische Viskosität der Polyestermischung vorzugsweise zwischen l,o und 1,5 dl/g liegen.
Die Eignung von Mischungen von Polyäthylenterephthalaten für den Spritzguß war überraschend, weil bei der Verarbeitung von Polyäthylenterephthalat zu Fasern oder Fäden Mischungen von Polyäthylenterephthalaten, die sich um mehr als o,o2 Einheiten in der reduzierten spezifischen Viskosität unterscheiden, Schwierigkelten bereiten. Bei der Verarbeitung im Spritzguß hingegen lassen sich Mischungen von Polyäthylenterephthalate mit weit größeren Unterschieden in den reduzierten spezifischen Viskositäten gut verarbeiten und geben verzugsfreie Formkörper mit guten mechanischen Eigenschaften. Es war überraschend, daß auch Platten mit größeren Abmessungen, die aus einer Mischung von Polyäthylenterephthalaten mit beträchtlich verschiedenen reduzierten spezifischen Viskositäten und somit aus einem Material alt einer breiten Molekulargewichtsverteilung hergestellt worden war, keinen Verzug aufwiesen. Dies war insofern überraschend, well bekannt ist, daß Spritzguftaass<en alt breiter Molekulargewichtsverteilung, beispielsweise Polyäthylen mit breiter Molekulargewichtsverteilung, beim Verarbeiten Forakörper liefern, die einen starken Verzug aufweisen.
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Dr.MD/T
Das erfindungsgeoäöe Verfahren bezieht eich vorzugsweise auf PoIyäthylenterephthakte. Man kann aber auch modifizierte Polyäthylenterephthalate verwenden, die neben Terephthalsäure noch andere aromatische oder auch aliphatische Dicarbonsäuren als Grundeinheiten z.B. Isophthalsäure, Naphthalindicarbonsäure-2,6 oder Adipinsäure enthalten. Ferner können modifizierte Blyäthylenterephthalate eingesetzt werden, die neben Xthylenglykol noch andere aliphatische oder cycloaliphatische Diole wie beispielsweise x Neopentylgly-
kol, Butandiol-1,4 oder 1,4-Dimethylolcyclohexan als alkoholische Komponente enthalten.
Di· Poly«sterforamassen enthalten zweckmäßig fein verteilt· anorganisch· Stoffe oder Polymerisate, wie Polyäthylen oder Polypropylen. Durch den Zusatz derartiger anorganischer oder organischer Stoffe erreicht man, dall das Polykondensat bei hinreichender Formtemperatur bereits beim Formungsvorgang einen guten Kristallisationsgrad erreicht und ein Schrumpfen der Formteile beim Erwärmen auf höhere Temperaturen verhindert oder gering gehalten wird. Als feinverteilte anorganische Stoffe können beispielsweise verwenden werden CaI-ciumcarbonat, Aluminiumsilikat, Talkum oder RuA. Die Teilchengröße soll unter 2 ja. liegen. Die Zumischung der feinverteilten anorganischen Stoffe oder der Polymerisate kann in bekannter Weise an ver echiedenen Stellen des Herstellungsproze&es der Polyesterformmasseη erfolgen.
Für die Mischung der Polyestergranulate oder Polyesterpulver können geeignete Mischapparaturen, beispielsweise ein Taumeltrockner verwendet werden. Da die Polyesterformmassen möglichst wenig Feuchtigkeit enthalten «ollen, vorzugsweise weniger als o,ol Gewichtsprozent, 1st es zweckmäßig, beim Mischen Feuchtigkeit auszuschulen, beispielsweise durch überlagern mit trockenem Stickstoff. Zur Vermeidung der Feuchtigkeitsaufnähme können die granulierten Polyesterformmassen mit einem hydrophoben Stoff wie beispielsweise Paraffin oder Wachs versehen werden. Dl· Spritzguttform wird vorteilhaft auf einer Temperatur gehalten, dl· genügend hoch oberhalb der Einfriertemperatur des Polyesters liegt.
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Fw 5546 - 5 - den 3. November 1967 Vergleichsbeispiel 1:
Trockenes Polyäthylenterephthalat (reduzierte spezifische Viskosität o,86 dl/g genessen an einer 1 %igen Lösung in Phenol/Tetrachloräthan 6o : 4o bei 25°C) wurde unter Feuchtigkeitsausschluß mit o,2 Gew,-% Aluminiumsilikatpulver (47 % SiO2, 38 % Al2O3; 75 % unter 2 yu Teilchengröße) gerollt. Die Polyestermasse wurde im Extruder aufgeschmolzen, homogenisiert, unter Kühlung ausgepreßt und granuliert. Das Granulat wurde in einem Taumeltrockner 2 Stunden bei loo C und einem Druck von o,4 mmHg getrocknet, dann 8 Stunden bei 24o C und einem Druck von o,4 mmHg in fester Phase nachkondensiert. Die reduzierte spezifische Viskosität des Granulates betrug l,4o dl/g. Das Granulat wurde unter Feuchtigkeitsausschluß 3 Stunden mit o,3 Gewichtsprozent Paraffin (Tropfpunkt 560C) bei 9o°C gerollt. Aus dem Granulat wurden dimensionsstabile Platten mit den Maßen 60 χ 60 χ 2mm bei einer Formtemperatur von 15o C und einer Formstandzeit von 2o Sekunden. Die Dichte der Platten betrug 1,377.
Die Schlagzähigkeit der Platten wurde durch einen Falltest geprüft. Die Tetplatten wurden hierbei einer Schlagbeanspruchung derart ausgesetzt, daß man einen Fallkörper von verschiedenen Höhen senkrecht auf die auf einen Rahmen ausgespannten Platten fallen ließ. Die Spitze des Fallhammers stellte eine Halbkugel mit einem Radius von Io mm dar. Das Gewicht des Fallhammers betrug 1 kg. Pro Höhe wurden Io Platten geprüft.
Beispiel 2:
Nach dem im Beispiel 1 beschriebenen Verfahren wurde eine Polyestermasse mit der reduzierten spezifischen Viskosität 1,32 dl/g (gemessen an einer 1 %igen Lösung in Phenol/T·trachloräthan βο : 4o bei 25°C) und einer zweit· Polyestermasse mit der reduzierten spezifischen Viskosität 1,48 dl/s hergestellt.
Von beiden Polyestermasaen wurden gleiche Mengen in einem Taumel-
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trockner gleichmäßig vermischt. Eine aus dieser Polyestermasse gespritzte Platte mit den Maßen 4oo χ 3oo χ 2 mm zeigte keinen Verzug. Weiterhin wurden aus dem Granulat, wie im Beispiel 1 beschrieben, Platten mit den Maßen 6o χ 6o χ 2 mm gespritzt. Die Platten hatten eine Dichte von 1,378. Die Schlagzähigkeit der Platten wurde, wie in Beispiel 1 beschrieben, geprüft. Das Ergebnis des Fallteste ist in Tabelle 1 wiedergegeben.
Beispiel 3:
Nach dem im Beispiel 1 beschriebenen Verfahren wurde eine Polyestermasse mit der reduzierten spezifischen Viskosität 1,29 dl/g (gemessen an einer 1 ',feigen Lösung in Phenol/Tetrachloräthan 6o : 4o bei 25°C) und eine zweite Polyestermasse mit der reduzierten spezifischen Viskosität 1,43 dl/g hergestellt. 29 kg-der ersten Polyestermasse und, 91 kg der zweiten Polyestermasse wurden in einem Taumeltrockner gleichmäßig vermischt. Au« dem Material wurde eine Platte mit den Maßen 4oo % 3og χ '% λ gespritzt. Die Platte war verzugsfrei. Weiterhin wurden aus dem Granulat, wie in Beispiel 1 beschrieben, Platten mit den Maßen 6o χ 6o χ 2 mm gespritzt. Die Dichte der Platten wurde zu 1,377 bestimmt. Die Prüfung der Schlagzähigkeit der Platten erfolgte wie in Beispiel 1. Das Ergebnis des Falltests ist in Tabelle 1 wiedergegeben.
Beispiel 4:
Polyäthylenterephthalat-Granulat mit einer reduzierten spezifischen Viskosität von 1,54 dl/g (gemessen an einer 1 %igen Lösung in Phenol/ Tetrachloräthan 6o : 4o bei 25°C) wurde unter FeuchtigkeitsausschluA mit o,2 Gew.-% Aluminiumeilikatpulver (47 % SiO3, 38 % Al3O3; 75 % unter 2 jx Teilchengröße) gerollt. Ein Teil d·· so behandelten Granulates wurde dann in einem Extruder aufgeschmolzen, homogenisiert, unter
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Kühlung ausgepreßt und granuliert. Das Granulat wurde 2 Stunden bei loo°C und einen Druck o,3 mmHg und danach 5 Stunden bei 18o C und einen Druck von o,3 aaHg getrocknet. Anschließend wurde das Granulat unter trockenem Stickstoff bei Normaldruck 3 Stunden bei 24o C getempert. Das Polyestergranulat hatte eine reduzierte spezifische Viskosität von 1,37 dl/g. 21,2 kg des mit Aluminiums!likatpulver behandelten Ausgangspolyesters (reduzierte spezifische Viskosität 1,54 dl/g) wurden nlt 98,8 kg des umgranulierten Polyesters in einem Taumeltrockner gleichmäßig vermischt und unter Stickstoff mit 36ο g Paraffin (Tropfpunkt 56°C) bei 9o°C 2 Stunden gerollt.
Eine Platte mit den Maßen 4oo χ 3oo χ 2 mm, die aus der Polyestermischung gespritzt wurde, war verzugsfrei. Aus dem Granulat wurden weiterhin, wie in Beispiel 1 beschrieben, Platten mit den Maßen βο χ 6o χ 2 mm gespritzt. Die Dichte der Platten betrug 1,378. Die ScMa4 Zähigkeit der Platten wurde, wie in Beispiel 1 beschrieben, geprüft. Das Ergebnis des Falltests ist in Tabelle 1 wiedergegeben.
Beispiel 5:
Wie in Beispiel 1 beschrieben, wurde eine Polyestermasse mit der reduzierten spezifischen Viskosität o,86 dl/g (gemessen an einer 1 %igen Lösung in Phenol/Tetrachloräthan 6o : 4o bei 25°C) und eine zweite Polyestermasse mit der reduzierten spezifischen Viskosität 1,57 dl/g hergestellt. 12,ο kg der ersten Polyestermasse und 38,ο kg der zweiten Polyestermasse wurden in einem Taumeltrockner gleichmäßig vermischt. Eine aus dem Granulat gespritzte Platte mit den Maßen βο χ 6o χ 2 mm gespritzt. Die Dichte der Platten wurde zu 1,37· ermittelt. Die Prüfung der Schlagzähigkeit erfolgte wie in Beispiel Das Ergebnis des Fallteste ist in Tabelle 1 wiedergegeben.
In den Vergleichsbeispielen β und 7 wird gezeigt, daß die la Beispiel 5 für die Herstellung der Mischung verwendeten Ausgangepolyester gesondert verarbeitet nur Formkörper von geringem Gebrauchswert liefert.
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Beispiel 6 (Vergleichsbeispiel):
Aus Polyethylenterephthalat mit einer reduzierten spezifischen Viskosität von o,86 dl/g (gemessen an einer 1 %igen Lösung in Phenol/ Tetrachloräthan 6o : 4o bei 25°C), das o,2 Gew.-% Aluminiumsilikatpulver (47 % SiOg, 38 % Al3O3; 75 % unter 2 ya Teilchengröße) enthielt, wurden Platten mit den Maßen 6o χ 6o χ 2 mm gespritzt. Die Platten hatten eine Dichte von 1,379. Die Prüfung der Schlagzähigkeit erfolgte wie in Beispiel 1. Wie das in der Tabelle 1 wiedergegebene Ergebnis des Falltests zeigt, war die Schlagzähigkeit der Platten unbefriedigend. Eine aus der Polyestermasse gespritzte Platte mit den Maßen 4oo χ 3oo χ 2 mm war ohne Verzug.
Beispiel 7: (Vergleichsbeispiel):
Aus Polyalkylenterephthalat mit einer reduzierten spezifischen Viskosität von 1,57 dl/g (gemessen an einer 1 %igen Lösung in Phenol/ Tetrachloräthan 6o : 4o bei 25°C), das o,2 Gew.-% Aluminiumsilikatpulver (47 % SiO2, 38 % Al2O75 * unter 2 Ja Teilchengröße) enthielt, wurden Platten mit den Maßen 6o χ 6o χ 2 mm gespritzt. Die bei einer Formstandzeit von 2o Sekunden gespritzten Platten hatten eine Dichte von 1,365 und waren stark verzogen. Wie aus Tabelle 1 zu ersehen ist, haben die Platten eine hohe Schlagzähigkeit, sind aber wegen des starken Verzuges nur von geringem Gebrauchswert.
1 O 9 B 1 R / 7 1 2 7
T & b e 1 1 e
1:
Polyathylenterephthalat
Dichte di°der Platten Formtemperatur 15ο , Formstandzeit 2o")
Fallhöhe F 2ο*) in cm
nach Vergleichebeispiel 1 (RSV** l,4o) fi if*»1*^«^ nach Beispiel 2 (gleiche Mengen von Polyestern mit
RSV 1,32 und RSV 1,48)
Mischung nach Beispiel 3 (29 kg Polyester mit RSV 1,29 gemischt mit 91 kg Polyester mit RSV 1,43)
Mischung nach Beispiel 4 (21,2 kg Polyester mit RSV 1,54 gemischt mit 98,8 kg Polyester mit RSV 1,37)
Mischung nach Beispiel 5 (12 kg Polyester mit RSV o,86 gemischt mit 38 kg Polyester mit RSV 1,57)
:h Vergleichsbeispiel β (RSV ο,86) nach Vergleichsbeispiel 7 (RSV 1,57) 1,377 1,378
1,377 1,378 1,378
1,379
.1,365 (Platten verzogen)
225 23o
215 225
225
5o 25o
*) Hohe, bei der die Schlagenergie ausreichte, um bei 2o % der Platten zum Bruch zu führen.
·*) reduzierte spezifische Viskosität, gemessen an einer 1 %igen Lösung in Phenol/Tetrachloräthan
6o : 4o bei 250C)
cn
CD 00

Claims (4)

Pate ntanspruch:
1. Verfahren zur Herstellung einer thermoplastischen Formmasse aus Polyäthylenterephthalat mit einer mittleren reduzierten spezifischen Viskosität (gemessen in l%igen Lösungen in Phenol/Tetrachloräthan 60 : 4o bei 25°C) zwischen l,o und 1,5, dadurch gekennzeichnet, daß man zwei oder mehrere Polyäthylenterephthalate mit reduzierten spezifischen Viskositäten zwischen o,5 und 2,ο mischt, die sich in ihrer reduzierten spezifischen Viskosität um o,o2 bis l,o Einheiten unterscheiden.
2. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß man zwei oder mehrere Polyäthylenterephthalate mit reduzierten spezifischen Viskositäten zwischen l,o und 1,5 mischt, die sich in ihrer spezifischen Viskosität um o,o5 bis o,35 Einheiten unterscheiden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch' gekennzeichnet, daß die Polyäthylenterephthalate o,oo5 bis o,5 Gew.-% eines in den Polyäthylenterephthalaten ungelösten, festen Stoffen mit einer Teilchengröße von höchsents 2 ai enthalten.
4. Formkörper, die aus den in den Ansprüchen 1 und/oder 2 beanspruchten Formmassen hergestellt worden sind.
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