DE1693157A1 - Schaedlingsbekaempfungsmittel - Google Patents
SchaedlingsbekaempfungsmittelInfo
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Description
Neue, vollständige für den Druck 'den Offenleg^ingsöchrift bestimmte Anmeldungsunterlagen. ■-,·■■ / *
Aktenzeichen: P 16 93 157.0 - 42
!!»Zeichen ι 21 265-BE/H -. Oase 6107/E · icnoicn
Anmelder χ 103,31 D/
CIBA AKTIENGESELLSCHAFT, BASEL (SCHWEIZ)
Case 6107/E
Deutschland
Deutschland
Schädlingsbekämpfungsmittel.
Die vorliegende Erfindung betrifft Schädlingsbekämpfungsmittel,
welche als aktive Komponente mindestens eine Verbindung der Formel
-·Ν=ΟΗ-.ΐζί (I)
Η2
209816/1657
oder deren Säureadditionssalze enthalten, worin R, ein aliphatisches,.
cycloaliphatisehes, eycloaliphatisch-aliphatisches oder araliphatisches Radikal bedeutet, Rp ein Wasserstoffatom
oder ein niederes aliphatisches Radikal und R-, ein
niederes aliphatisches Radikal bedeutet, oder worin R9 und
R zusammen mit dem.mit ihnen verbundenen Stickstoffatom einen
5 bis 7 gliedrigen, gegebenenfalls weitere Heteroatome
enthaltenden Heterocyclus darstellen, sowie gegebenenfalls noch einen geeigneten Träger und /oder andere Zuschlagstoffe.
Geeignete Träger und Zuschlagstoffe können fest oder flüssig sein und entsprechen den in der Formulierungsteehnik üblichen
Stoffen, wie z.B. natürlichen oder regenerierten mineralischen Stoffen, Lösungs-, Verdünnungs-, Dispergier-, Emulgier-, Netz-,
Haft-, Verdickungs-, Binde-, oder Düngemittel. Ferner können noch weitere biozide Verbindungen zugesetzt werden. Solche biozide
Verbindungen können z.B. der Klasse der Harnstoffe, der gesättigten und ungesättigten Halogenfettsäuren, Halogenbenzonitrile,
Halogenbenzoesäuren, Phenoxyallcylcarbonsäuren, Carbamate, Triazine, Nitroalkylphenole, org. -Phosphorsäureverbindungen,
quaternäre Ammoniumsalze, Sulfaminsäuren^ Arsenate, Arsenite,
Borate oder Chlorate angehören. Unter aliphatischen Radikalen sollen solche verstanden Werden, die gesättigter oder ungesättigter
Natur sind, die also keine, eine oder mehrere Zweifachbzw.
Dreifachbindungen enthalten können oder auch solche Radikale, die ein- oder mehrfach durch 0, S oder NH- bzw. N- Alkylgruppen
unterbrochen sind.
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Cycloaliphatische Radikaie können von 5 bis 8 gliedrigen
Ringen abgeleitet- sein» ■■■'-■ ·
Im Besonderen werden Aktivsubstanzen bevorzugt, welche
durch die allgemeine Formel gekennzeichnet werden können
Aryl - alkylen - N = CH - N D (II)
worin Äryl ein gegebenenfalls durch Halogenatome, Alkyl-, Al- * %
koxy-, Alkylthioreste, Cyan-. Nitro- und/oder CF,-gruppen
substituiertes Phenylradikal und Älkylen ein Älkylenradikal von 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeuten und Rg und R, die eingangs erwähnte Bedeutung zukommt.
Die Äktivsubstanzen der Formel (I) bzw. (II) weisen .
ausser bakterizider und fungizide^ Wirkung in höheren Aufwandmengen eine herbizide Wirkung auf und besitzen eine abtötende
Wirkung auf Insekten, Vertreter der Ordnung Äkarina, Bodenne- Ä
matoden, Ekto- und Endoparasiten, Schnecken und Wasserschädlinge, wie Algen und iöhrenwörmer*
Die Mittel, welche die Wirkstoffe der Formein (I) bzw.
(II): enthalten* können in der verschiedenartigsten' Weise appli-
^iert werden z.B* in Form vom wässri;g)en Sprays>
Stäübepulvern usfV ..■..,.......■■ , . '. . . . . .. . . -
Wässrige Sprays können beispielsweise auf Basis eines
emulgierbaren" Konzentrats oder eines benetzbaren Pulvers er-,
zeugt werden.. Ein geeignetes emulgierbares Konzentrat kann beispielsweise aus 1 bis 50 Teilen einer Verbindung der \Pormel
(I) 40-50 Teilen Diacetonalkohol oder isophoron, 20-30
Teilen eines aromatischen Petroleumproduktes, Xylol, Toluol oder eines anderen Gemisches solcher Lösungsmittel, und 2-10
Teilen eines oder mehrerer Emulgiermittel hergestellt werden. Es können auch geringe Mengen einer Verbindung, die die Bildung einer homogenen Lösung fördert wie Methanol-, Methoxy-
methanol oder Butoxymethano1 verwendet werden.
Ein geeignetes. Emulgiermittel kann z.B. aus 1-1,5 Teilen
Dodezylbenzolsülphonsaurem Kalzium oder Natrium, 2,5-4
Teilen eines Oktyl- oder Nonyl-phenoxy-polyäthoxyaethanolSi
sowie ungefähr 0,5-1 Teil Methanol und 0-0,8 Teilen Xylol hergestellt werden. Die resultierende Mischung wird den Lösungsmitteln
und dem aktiven Körper der Formeln (I) in dem oben angegebenen Mengenverhältnis zugesetzt. Es können aber auch ein
oder mehrere andere oberflächenaktive Mittel verwendet werden.
Je nach Wunsch und Zweckmässigkeit kann irgend ein be-
i liebiges solches Mittel verwendet werden, wie ein anionisehes
oder kationisohes oder ein nichtionisches, in Lösungsmitteln lösliches Emulgiermittel. An Stelle des oben erwähnten, von
einem Alkylphenol und Aethylenoxyd abgeleiteten nichtionischen
■■ . 209816/1657 "
Mittels können beispielsweise Aethylenoxydkondensate von langkettigen Alkoholen,. Carbonsäuren, Phenolen, oder Aminen
verwendet werden. Verbindungen aller dieser Arten sind im Handel erhältlich. Auch Kondensate aus Glyzerindirizlnoleat
und Aethylenoxyd können bei der Herstellung von selbstemulgierenden
Präparaten Verwendung finden. Typische anionische Mittel sind solche auf Basis von Alkoholsulfonaten, - Sulfaten
oder Sulfosuccinaten. In Lösungsmitteln lösliche kationische oberflächenaktive Mittel sind z.B. Oleyl-benzyldimethylammoniumchlorid,
oder Dodezyl-benzyl-trimethylammoniumchlorid, oder -bromid. Daraus ist zu ersehen, dass der Charakter des
Emulgiermittels im einzelnen ohne besondere Bedeutung.ist,
vorausgesetzt, dass es in der Lösung des Wirkstoffs in einem oder in mehreren inerten organischen Lösungsmitteln löslich ist,
Ein benetzbares Pulver kann erhalten werden, wenn man
einen Wirkstoff der Formeln (I) bzw. (II) in einem flüchtigen
Lösungsmittel wie beispielsweise Aceton aufnimmt und mit einem feinpulverigen Peststoff wie Kaolin, Pyrophyllit, oder Diatomeenerde
unter Verdampfung des Lösungsmittels zusammenbringt. Das Pulver wird mit geringen Mengen eines oder mehrerer Netz-,
und Dispergiermittel erhitzt. Eine typische Zusammensetzung besteht z.B, aus 20 Teilen eines Wirkstoffes der Formeln (i)
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bzw. (il), 77*5 Teilen eines oder mehrerer feinpulverigen Feststoffe, 0,5 Teile Netzmittal wie ein Oktylphenoxy-polyäthoxyaethanol
und 2 Teile Natriumsalz eines konsendierten Naphthalinformaldehyd-sulfonats.
Staube mit einem Gehalt von 5-10$ des aktiven Mittels können
durch Verdünnung eines solchen benetzbaren Pulvers mit einem feinpulvrigen festen Träger hergestellt werden. Wenn gewünscht,
kann das Netzmittel weggelassen werden. Auch das Dispergiermittel
kann, wenn gewünscht, weggelassen oder durch andere ersetzt werden. . - .
Jedes der oben beschriebenen fungiziden Präparate enthält in der Regel einen Träger und in den meisten Fällen ein oberflächenaktives
Mittel.
Die erfindungsgemässen Mittel können für sich oder in
Mischungen mit"anderen fungizid wirksamen Stoffen appliziert
werden.
Als solche seien beispielsweise genannt:
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^ Vejrb indungen
llemöntarer schwefel
Caldiumpolysülfid und CalGiüiftthiöiSulfat (lime sulfur)
Calciumhypochlorit
Borsäure -
Natriumtetraborat-dekahydrat (Borax)
Zinkchlorid
Magne S iurtibor at
Nickelsulfat Kaliumchromat Bleiarsenat
Cadmiumchlorid Cadmiumcarbonat
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Kupferverbindungen Kupfer(I)oxyd (cuprous oxide) ·
Bordeaux-Brühe (Bordeaux mixture). Kupfer(II)sulfat-pentahydrat (copper sulfate)
Basisches Kupfer(II)chlorid (copper oxychloride) '
Kupfer (II !phosphat . ".,..·"
Tribasisches. Kupfer(II)sulfat (tribasic copper sulfate)
Basisches Kupfer(II)carbonat (copper carbonate, basic)
Kupfer(II)-dihydrazin-sulfat ■ _
Kupferamniinkomplexe
Kupfer(IIJsulfat-Amnioniumcarbonat-Mischung · . ·
Kupfer(II)chlorid-basisches Kupfer(II)sulfat-Mischung
Basisches Kupfer(II)carbona1i-Zinksalz-Mischung
Kupfer(II)-Zink-chromat-KompJex (copper zinc chromate)
Kupfer(IIJ-Zink-dadmium-calcium-chrcmat-Komplex
Kupfer(II)Salz der Oelsäure (copperoleate) Kupfer(II)salze von Fettsäuren "■
Kupfer(II)salz der Naphthensäure (copper naphthenate) ;
Kupfer(ll)salz des δ-Hydroxychinolins (oxine-copper)
Kupfer(il)salz des l,2-Naphthochinonoxifns-(2)
Kupfer(II)salz des 3-Phenylsalicylats
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Zinn- und Quecksilberverbindungen Bis-(tri-n-butylzinn)oxyd . ·
Triphenylzinnhydroxyd (fentin hydroxide)
Triphenylzinnacetat (fentin acetate) ' .
3is-(tributylzinn)succinat - . .
Quecksilber(I/Chlorid (Kalomel) ' · ·
Quecksilber(II)chlorid (mercuric chloride)
Quecksilber(II)oxyd .
Quecksilber-Zink-chromat-Komplex
Quecksilber(II)lactat ;
AethylGuecksilbcrchlorid (ethylmercuri chloride)
2-Kydroxyäthylquecksilberacetat
Aethylquecksilberisothiocyanat
3-Aethoxypropylquecksilberbromid
Chlprmethoxypröpylquecksilberacetafc Methoxyäthylquecksilberchlorld
2-Kethoxyäthylquecksilbersilikat -
Aethylquecksilberisothiocyanat
3-Aethoxypropylquecksilberbromid
Chlprmethoxypröpylquecksilberacetafc Methoxyäthylquecksilberchlorld
2-Kethoxyäthylquecksilbersilikat -
Bis-(inethylquecksilber)sulfät
Bis-(methylquecksilber)ammoniumacetat Aethylquecksilberacetat · .
Bis-(methylquecksilber)ammoniumacetat Aethylquecksilberacetat · .
2-Methoxyäthylquecksilberacetat
Aethylouecksilberphosphat ■I
Isopropylmethylquecksilberacetaib ' '
Methylquecksilbercyanid ^
Methylquecksilberbenzoafc
N-Cyano-N-1 (methylquecksilber)guanidin
Methylcuecksilberpentacl^Qr^henalajb-
AethylquecksirDer-2, jS-dihydroxypropylmerkaptid
Methylquecksilber-S-hydroxychinolat (Ortho LM)
hept-5-en-2/3-dicarboximid
N-(Aethylquecksilber)-1,4,5,6,7>7-hexachlorobicyclo
[2.2.1] hept-5-en-2i3-dicarboximid Natriumsalz des Aethylquecksilberthiosalicylats
N-(Aethylquecksilber)-p-toluolsulfonsäureaniHd " Phenylquecksilveracetat (PAM) ·
Phenylquecksilberpropionat *
Phenylquecksilbertriathanolammoniumlactat (PAS) '
Phenylquecksilberharnstoff (phenylmercuri urea) N-(Phenylquecksilber)-1,4,5 1 6,7,T-hexachlorobicyclo
i.2.l| '
Phenylquecksllberdimethyldithiocarbamat
Phenylquecksilberformamid . Phenylquecksilberchlorid ·
Phenylquecksilberacetafc
Phenylquecksilberbenzoat
Phenylquecksllberborat
Phenylquecksilberhydroxyd
Phenylquecksilberjodid .
Phenylquecksilberbenzoat
Phenylquecksllberborat
Phenylquecksilberhydroxyd
Phenylquecksilberjodid .
Basisches Phenylquecksilbernitrat Phenylquecksilbermonoäthanolaminlactafc
Phenylquecksilbersalicylat
Hydroxyquecksilberchlorphenol
Hydroxyquecksilberchlorphenol
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Kydroxyquecksilbertrichlorphenol
Kydroxyquecksilbernitrophenol
N-Phenylquecksilberathylendiamin- ' Phenylquecksiibermonoäthanolamnioniumacetat Pyrldylquecksilberaeetat · .
Diphenylquecksilber-S-hydroxychinolat " Qixeeksilber(ll)-Komplex mit organischen Phosphaten
Kydroxyquecksilbernitrophenol
N-Phenylquecksilberathylendiamin- ' Phenylquecksiibermonoäthanolamnioniumacetat Pyrldylquecksilberaeetat · .
Diphenylquecksilber-S-hydroxychinolat " Qixeeksilber(ll)-Komplex mit organischen Phosphaten
Mischung von Methylquecksilber-2,3-dihydroxypropylnierkaptid
und Methylqueeksilberacetät .
Mischung von Aethyiquecksilber-2,3-dihydroxypropylmerkaptid
und Aethylquecksilberacetat .
Mischung von Kydroxyquecksilberchlorphenol und Hydroxyquecksilbernitrophenol
. ·
Quecksilber-Cadmium-organischer Komplex .■
Weitere örg. Metallverbindungen Cadmiurnsuccinat
Cadraium-di-n-propyl-xanthogenat
Cadmium-e-hydroxycninolaf
Fhenylaminocadmiumäcetat
Phenylaminocadmiumdilactafc
Methylarsinsulfid
Zinkoktat
Zinkoleat .
Cadmium-e-hydroxycninolaf
Fhenylaminocadmiumäcetat
Phenylaminocadmiumdilactafc
Methylarsinsulfid
Zinkoktat
Zinkoleat .
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Formalin ■
Paraformaldehyd
Acrolein
Methylbromid ·'
Methyl!sothiocyanat
Tetrajodäthylen ' .
1,3-Dichlorpropen und verwandte chlorierte (^,-Kohlenwasserstoffe
1-Chlor-3-brompropen(1)
trans-l,4-Dibrombuten(2)
1,3-Dichlorpropene1) . · ·
l-Chlor-2-nitro-propan ·
2-Chlor-l-nitropropan .'
Trichlornitromethan ■ ■ .
Dichlortetrafluoraceton · ' ■_"'., : ' ■
Natriumsalz der Propionsäure
Calciumsalz der Propionsäure
Chlorfumarsäure-bis-ß-chloräthylester
Sorbinsäure und deren Kaliumsalz ' -
2-Propen-l,l-diolacetat -
2-Aminobutan
Dodecylguanidinacetat (dodine)
Dodecylguanidinphthalat
a-Chloracetyl-li^-afninopropionitril,
a-Bromacetylvalinamid
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1,2-Dichlor-l-(methylsulfonyl >äthylen ·
l,2-Bichlor-l-(butylsulfonyl>äthylen ·
trans-l,2-Bis-(n-propylsulfonyl/äthylen
■-■■.·■ ■ - . . . ' v '
Benzolabkömmlinge
p-Diehlorbenzol (paradichlorbenzene) - .
Hectachlorbenzol (HCB) - . · lj2i4i5-Tetrachlor-4-nitrobenzol (tecnazene)
Pentachlornitrobenzol (quintozene)
10*5-Trichlor-2,4,6-trinitrobenzol \
Isomerengemisch von 1,3,^-Trichlor-2,6-dinitrobenzol und
2,4,5,6-Tetrachlorisophthalsäurenitril
2,4-Dinitrophenyl-thiocyanat
Diphenyl (biphenyl)
Diphenyl (biphenyl)
o-Nitrodiphenyl . . . l-Chlor-2,4-dinitronaphthalin
Acenaphthen · .
Acenaphthen · .
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■ ■ ■ - 14 -
Phenole.
• 2,4,6-Trichlorphenol ■ * ■ ' ^- ■
2,4,5-Trichlorphenol . ' ' ' ' ·
2,4,5-Trichlörphenylacetat '
2,4,5-TriGhlorphenyl-chloracetat ; ·
Trichlorphenol, Zinksalz
m-Kresylacetat ' ,
2,5,4,6-Tetrachlorphenol - · ■ ·
Pentachlorphenol (PCP) . *
Pentachlorphenol (PCP) . *
o-Dihydroxybenzol /
2,4-Dioxy-n-hexylbenzol ' . .
2-Phenylphenol (orthophenylphenol) . · · '.
3,5-Dibromsalicylaldehyd · >
2-Benzyl-4-chlorphenol · ·
2,2'-Dihydroxy-5,5'-dichlor-diphenylmethan (dichlorophen)
2,2'-Dihydroxy-3,31,5*5'>βί61-hexachlor-diphenylmethan
2,2'-Dihydroxy-5,5'-di chlor-diphenylsulfId
2,2!-Dihydroxy-^,3',5*5*-tetrachlor-diphenylsulfid
2,2'-Dihydroxy-3,31,5,5'-tetrachlor-diphenylsulfid-di-Katriumsal
4-Chlor-o-phenylphenol
l>4-Dichlor-2,5-dImethoxybenzol (chloroneb)
Salicylanilid .
Viismutsalicylat Mit Chlor oder Brom halogeniertes Trifluorinethylsalicylanilid
Brorniertes Salicylanilid ■■■;...
(3,5-Dimethyl-4-chlorphenoxy)-äthanol
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Dirti troGhenclderivato -
2-(l-t'tethyl-n-propyl5-4,6-dinitropheriyl-2-methylcrQtonat (binapacryX)
2-(!-Methyl-n-propyl)-4,6-dinitrophenylisopropylea:rbonat (dinobuton)
■2-(1-Methyl-n-heptyl)-^,β-dinltrophenylcrotonat (dinocap)
^ethyl^.ö-dinitro-^-d-äthy-l-hexylJphenylcarbonat + /.rt1nftl»n)n „v
Kathyl-2,D-dinitro-4-(l-prQpyl-perityl)phenylcarbonafe l inocc n p/
S-MethyI-2-(1 -me thyl-n-heptyl)-k,6-dinItrophenylthiocarbonat
AnIInderivate ■
2,o-Bichlor-^-nitroanilin (dichloran)
2-Cyanoäthyl-K-phenylcarbamat '
Propynyl-N-phenylcarbarnafc
ot-C2-Brcmacetoxy)-acetanilid
X,^) (chXoranil)
2r3-Dichlor-naphthochinon(l,4) (dichXone)
2-Amino-5-chlor-naphthochinon(l,2l·)
2-Chlor-5-acetamino-naphthochinon(l»4)
y,5J
,-b)-l,4-tiiazin
,-b)-l,4-tiiazin
2,3j 6,7-Tefcrachloro-4a,8a-epcxy-l#2,3» 2V^a,Sa-hexahydro-l,4"
methariorlaphthalirt-5ί 8-dion
Chinonoxinbenzoylhydrazon (benquinox) ' .
2098 16/1657
- χ6 -
N«(TrichXormethyXthio)phfhaXimid (folpe't) .
N-(TrichiQrmefchyithio)ßycXohex-4-en"X,2-<JiGarboximicl (captan).
N-(X,X,2,2-tetrachXoräthyXthio)cyc.Xohex-4»en-X,2-dicarbQXimid
(captafpi) · . "
N-Methansulfonyl-N-trichlormethylthio-p-chloraniiin
N'-Dichlorfluormethylthio-NN-dimethyl-N'-phenylsulfamid
(dichXofXuanid)
-S1-trichlormethyl-disulfidj Hydrochiorid
Org, Phosphate · -
0,0,Q-Trimethylthiophosphat
OjO-Diäthyl-phthalimidophosphoriothioat 5-Arnino-bis-(diraethylamido)phosphinyl-5-phenyl-l,2i4-triazoX (triamiphos) Ί * "
OjO-Diäthyl-phthalimidophosphoriothioat 5-Arnino-bis-(diraethylamido)phosphinyl-5-phenyl-l,2i4-triazoX (triamiphos) Ί * "
5-Hethyiamino-bis-(dimethylamido)phosphinyl-3-phenyi-XJ2/ 2f-tria2;oX
0,0»-DiäthyX-0-2-pyrazinyl-phosphorthioat . ··
O-AethyX-SjS-diphenyi-.dithioiphosphat .
O-Aethyl-S-benzyX-phenyXdithiaphosphonat .
2 0 9 8 16/1657
Zinksalz der Bithiocarbazinsäure
Ilatrium-K-methyl-dithioearbärnat (metham) Natrium-N-rr.ethoxyathyl-dithiocarbamat Natrium-N^N-dimethyl-dithiocarbamat (DDC) Ammonium-i^K-dimethyl-dithiocarbamat Zink-I^N-dimethyl-dithiocarbamat (ziram) Eisen-NjK-dimethyl-dithiocarbamat (ferbam) Kupfer-N^N-dimethyl-dithiocarbamat. . Dinatriurn-äthylen-lj2-bis-dithiocarbamat (nabam) Zinlc-äthylen-l^-bis-dithiocarbamat (zineb) Eisen-äthylen-l^-bis-dithiocarbamat • Kangan(II)-äthylen-i,2-bis-dithiocarbamat (maneb) Calciumräthylen-l^-bis-dithiocarbamat ·
Ilatrium-K-methyl-dithioearbärnat (metham) Natrium-N-rr.ethoxyathyl-dithiocarbamat Natrium-N^N-dimethyl-dithiocarbamat (DDC) Ammonium-i^K-dimethyl-dithiocarbamat Zink-I^N-dimethyl-dithiocarbamat (ziram) Eisen-NjK-dimethyl-dithiocarbamat (ferbam) Kupfer-N^N-dimethyl-dithiocarbamat. . Dinatriurn-äthylen-lj2-bis-dithiocarbamat (nabam) Zinlc-äthylen-l^-bis-dithiocarbamat (zineb) Eisen-äthylen-l^-bis-dithiocarbamat • Kangan(II)-äthylen-i,2-bis-dithiocarbamat (maneb) Calciumräthylen-l^-bis-dithiocarbamat ·
Ammonium-äthylen-lJ2-bis-dithiocarbamat - '
Zink-pΓ.opylen-l,2-bifί-dit,,hiocaΓbamat (mezineb) (propineb)
Bis (dimethylthiocartariyl )-äthylen-l/2-bis-dithiocarbamat
Komplex bestehend aus (maneb) und Zinksalz (mancozeb) .
Tetraäthylthiuram monosulfid
Bis-iNiN-dimethyldithiocarbamylmerkaptoO-methylarsin
Tetramethylthiuramdisulfid (thiram)
Dipyrrolidylthiuramdisulfid ·
N,Nl-3is-(dimethylamino)t.hiuramdisulfid Polyäthylertthiuramsulfid
Dipyrrolidylthiuramdisulfid ·
N,Nl-3is-(dimethylamino)t.hiuramdisulfid Polyäthylertthiuramsulfid
Komplex bestehend aus (zineb) und polyäthylenthiuramdisulfid
(metiram) ' ·
• 209816/1657
• - ie - ;.
Bis-(3,4-dichlor-2(5)-furanoyl)äther (mucochloric anhydride)
2-Methoxyniethyl-5-nitrofuran
5-Nitro-furfuraldoxim-(2) 5-Nitro-furfuryl-amidoxim-(2) l-Oxy-^-acetyl-o-methyl-cyclohexen-(5)dion-(2,k) (dehydroacetic
acid) .
l-N-Heterocyclen
3- J2-(3*5-Dimethyl-2-oxycyclohexyl)-2-hydroxyäthyi] -glutarimld
(cycloheximide)
Phthalimid.. - ;
Pyridin-2-thiol-l-oxydbzw. l-Hydroxypyridin-2-thion
Zinksalz des Pyridin-2-thiol-l-oxyds Mangan(II)salz des Pyridin-2-thiol-l-oxyds
S-l(l-oxido-2-pyridyl)isothiuroniumchlorid a>a-bis(4-chlorphenyl)-5-pyridinmethanol (parinol)
8-Hydroxychinolin (8-quinolinol)
8-Hydroxychinolin-sulfat (chinosol)
Benzoyl-8-hydroxychinolin-salicylat
5-(2-Methylpiperidino)propyl-3,4-dichlorbenzoat
6-Aethoxy-l,2-dihydro-2J2,4-trimethylchinolin (ethoxyquin)
N-Lauryl-isochinoiiniumbromid
9-(p-n-HexylöxyphenylJ-lO-methyl-acridiniumchlorid
9-(p-n-Hexyloxyphenyl)-10-methyl-acridinium-p-toluolsulfonat
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2·*
und
2-n-HepkadeeyXiroidazQXidInaqetafc (giyodine-)
2-n-HeptadeoyXtetrahydropyriinidin
hydrocliXorid '
2-(2t»FuryX)»benzimidazoX (furidazoX) · ■ .
^-DodecyX-X-.inethyX-a^phenyXbignzirnidazoXium-i'erricyariid
MethyX»N-benziraidazoX-^-yX-Ii«-(butyXcarbamöyX)carbamEt (benomyl)-,
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- 2ο -
NO-r, NS- und OS-Hcterocyclen ' D' f
4-(2-Chiorphen.ylhydrazono)-5-methyl-5-isoxazolon (drazoxolon)
Thiazolidinon-4-thion-(2) (Rhodanin)
3-(p-Chlorphenyl)'-5-me thy !rhodanin
3,5-Dimethyltetrahydro~l,3>5-thiadiazin-2-thion (dazomet) ' 3J3'-Aethylen-bis-(tetrahydro-i+J6-dimethyl)-2H-lJ3i5-thiadazin-2-thion) (milneb) · ,
3-(p-Chlorphenyl)'-5-me thy !rhodanin
3,5-Dimethyltetrahydro~l,3>5-thiadiazin-2-thion (dazomet) ' 3J3'-Aethylen-bis-(tetrahydro-i+J6-dimethyl)-2H-lJ3i5-thiadazin-2-thion) (milneb) · ,
3-Benzylidenaπino-4-phenylthiazolin-2-thion '
o-ChlorbenzthiazoL-^-thiol, Zinksalz
6-ß-Diäthylaraino-äthoxy-2-diraethylamino-benzthiazol^,iihydrochlorid
Monoäthanolamraoniuni-benzthiazol-2-thiol " ■ . ' ·
Laurylpyridinium-S-chlor-^-raerkaptobenzthiazol
Zink- und Natriutnsalze des 2-Merkaptobenzthiazols und Dimethyldithiocarbamäts
. '
6-(ß-Diäthylaminoäthöxy)-2~dimethylarainobenzthiazol-dihydrochlorid
3-Trichlormethyltiiiobenzofchiazolon ■ :
3-Trichlormethylthiobenzoxazolon ■
3-(TriGhlormethyl)-5-äthoxy-lJ2,4-thiadiazol
6-Methyl-2-öxo-l,3-clithiolo |4,5-^ -chinoxalin (quinomethionate)
2-Thio-l,3-dithiolo jj|.,5-b] -chinoxalin (thioquinox)
2J3-Dihydro-5-carboxanilido-6-methyl-l,i+-oxathin
5> J5> ^ j^-Tetrachlortetrahydrothiophen-1,1-dioxyd
2,3-Dihydro-5-carboxanilido-6-methyl-lίU-oxathin-4,ii-dioxyd
2098 1 6/1657
Quartäre Ammoniumverbindungen.
Cetyl-trimethylammoniumbromid ·
n-Alkyl(C,ρ,C, κ,C,g )dimethylbenzylammoniuniehlorid
Alkenyl-dimethyläthylammoniumbromid ■-
Dialkyldimethylamnioniumbrcmid ' ■
Alkyldimethylbenzylammoniumchlorid
Alkyl CQ-C^j-tolylmethyltriraethylaranionlu.'nchlorld .
Di-isobutylkresoxyäthoxyäthyldiRiethylbenzylammoniumchlorid
p.Di-isQbutylphenoxyäthoxyäfchyldirnethylbenzylamnioniumchlorid
Benzoyltrimethylanirnoniumbroniid . -
Fungizide Antibiotika Gliotoxin . · '
,g-3J(5,6-trihydroxyeyclonexyl 5-deoxy-2-0-(2-deoxy~2-methylamino-a-L-glucopyranosyljJ-C-forniyl-ß-L-lyxopentanofuranosid
(streptomycin)
7-Chlor-4,6-dimethoxycumaran-5-on-2-spiro-lr-(2'-methoxy-61-methylcyciQhex-2'J-en-4ron)
(griseofulvin)
4-Dimethylamino-l, -^^a45,5^,6/11,12a-octahydro-3>5J6,10,12,12ahexahydroxy-ö-niethyl-ljli-dioxo^-naphthacencarboxiinid
(Oxytetracyclin) "
T-Chlor-^-dimethylamino-l,4,4a,5V5a,6,11,lPa-octahydro-3,6,10,12,12ö
pentahydroxy-6-mcthyl-l,ll-dioxo-2-naphtha csncarboximid
(Chlortetracyclin) " ' *-. ■ '.
(Piraaricin) · '
(Lancomycin)
(Phleomycin)
(Kasugamycin)
(Phytoactin) -
2098 16/ 16 57
·-.., 1B93V57
D (-) - thre ο - 2, 2 - d i ohl or -tf - [3 -hydr oxy-cc - (hydroxym e thyl) -pnitrophen-äthyll
aretaraid(Chloramphenicol)
Blasticidin-S-benzylamino-benzolsulfonat
Varia .. ' \
N-(3-nitrophenyl)Itaconimid -
Phenoxyessigsäure
Natrium-p-dlmethylamino-benzoldlazosulfonafc
Acrolein-phenylhydrazon *«·
2-Chloracetaldehyd(2>^-dinitrophenyi)-hydrazon
2-Chlor-3-(tolylsulfonyl)-proplonitril
l-Chlor-2-phenyl-pentan-diol(4,5)-thion(5)
p-HonylphenoxypolyäthylenoxyäthanoI-Jod-Komplex
(α-Ν itrome thyl)-o-chlorbenzylthioäthylamln-hydrochlorid
3- (P.-1. -butyl-phenyl sulfonyl )acrylonitril
Olctachlorcyclohexenon -
PentachlorbenzylalLcohoi '
Pentachlorbenzylacetat
Pentachlorbenzaldehyd-cyanhydrln 2-irorcamphanmethanol
Pentachlorbenzaldehyd-cyanhydrln 2-irorcamphanmethanol
2,6-Bis-(dimethylaminoraethyl)-cyclohexanon
Decachloroctahydro-l^^-metheno^H-cyclobuta jcd3-pentalen-2-on
1- (5-Chlorallyl) -J>, 5,7- triaza-l-azonlaadamantanchlorid »
Kohlenteer und Hochofenteer
• 209816/1657
, 1693167
Mischung Nickelsulfat-Maneb ■ . " -
Mischung Kaneb-Kerkaptobenzthiäzol
Mischung Zineb-Kerkaptobenzthiazol Mischung Zineb-Nlckel(TI)-chlorid
Mischung Zineb-Nickel(II)-sulfat
Mischung Zirara-basisches Kupfersulfat
Mischung Ziram-Zink-merkaptobenzthiazol Mischung Thlram-Cadmiunichlorldhydrat
Mischung Thiram-Hydroxyquecksilberchlorphenol
Mischung Thlrara-Phenylquecksilberacetat
Mischung Polyäthylen-bis-thiurämsulfid-Kupferoxychlorid
Mischung Methylarsin-bis-(dimethyldithiocarbamat)-ziram-thiram
Mischung Folpet-Phenylquecksilheracetat '-Mischung Bodine-Feröam-Schwefel · ·
Mischung Dithianon-Kupferoxychlorid '
iüschung Dichlone-Ferbam-Schwefel ■
Mischung Dinoeap-dinitrooctylphenol Mischung Captan-quintozene-trlbasischem Kupfersulfat
Mischung Cadmiurnproplonat-Phenylquecksiiberpropionat
Formaldehyd-Harnstoff-Mischung - ·
Mischung Phenylaramoniumcaäniiumdilactat-Phenylquecksi'lberformamid
Mischung basieehes Kupfersulfat-Zlnksalze ·
2 0 9 8 1 6/16St B*0
Die Aktivsubstanzen der Formeln (i) bzw» ■ (II) sind bisher
in der Literatur nicht beschrieben worden. Die vorliegende Erfindung bezieht sich deshalb auch auf die neuen Amidine
der Formel
(I)
worin R, ein aliphatischen, cycloaliphatisches, cycloaliphatisch-aliphatisches
oder araliphatischen Radikal bedeutet, R2 ein Wasserstoffatom oder ein niederes aliphatisches Radikal
und R, ein niederes aliphatisches Radikal bedeutet, oder
worin R0 und R, zusammen mit dem mit ihnen verbundenen Stickstoffatom
einen 5 bis 7 gliedrigen,gegebenenfalls weitere Heteroatome enthaltenden Heterocyclus, darstellen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auch auf ein Verfahren zur Herstellung der neuen Amidine der Formel (I),
welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man ·
™ &) entweder eine Verbindung der Formel
R - N * CH - X (III)
worin X den Rest einer starken Säure bedeutet oder einen niederen
Alkoxyrest darstellt, mit einem Amin der Formel
. 209 816/1657
zur Reaktion bringt, oder aber
b) das Kondensationsprodukt aus einem Formamid der Formel
OCH- N^" (IV)
und einem halogenierenden Mittel mit einem Amin
R1 - NH2
reagieren lässt.
Im ersteren Falle kann man also Imidhalogenide oder Imido-O-sulfonsäureester z.B. den Tosyl- oder ^Mesylester
oder O-Alkyl-iso-forrnyl-N-alkyl-bzw, -N-cycloalkylamine als ·
Ausgangssubstanzen verwenden.
Im Falle b) kann man beispielsweise das Kondensationsprodukt eines Formamides IV mit einem halogenierenden Mittel,
also beispielsweise Thionylchlorid, Phosgen, POCl,, Phosphorpentachlorid,
usf., mit einem Amin .der Formel R,-NH2 reagieren
lassen.
209816/1657
Ν,Ν-Dimethyl-N'-2,5-dimethylbenzyl-formamidin
44,2 g Trockenes Dimethylformamid werden mit 72 g Thionylchlorid
2 Stunden bei 40° gerührt, ehe man eine Lösung von 68 g 2,5-Dimethyl-benzylainin in 200 ml trockenem Xylol zutropft.
Der entstandene Kristallbrei wird langsam aufgeheizt und 6 Stunden am Rückfluss erhitzt. Man lässt erkalten und
versetzt mit 10 η Natronlauge bis zur stark alkalischen Reaktion.
Die organische Schicht wird abgetrennt, mit Wasser gewaschen, getrocknet und im Vakuum fraktioniert. Es destillieren
64 g des Produktes ab.
Sdp. 84°/O,l mm Hg. [Verbindung Nr. 1]
Auf die gleiche Weise wurden hergestellt s.
| Verb. Nr. |
<Z>-CHO-.N=:CH-N | Sdp. |
| 2 | Cl-C-^OEU-N=OH-N 2 Nm3 |
Sdp. 78°/0,2 mm |
| 3 | CH, ^§>-CHp-CHp-N=CH-N/ * - d Njh, |
Sdp. 106°/0f8 mm |
| 4 | Sdp. 80°/0,15 mm | |
209816/16 B7
|
Verb.
Nr. |
C^-CH-N=CH-N I >CH- CH5 3 |
Sdp. |
| 5 |
CH_
<¥>-N=CH-K/-'"-*-■ |
Sdp. 79°/O,65 mm |
| 6 |
f3' Γ5 λ
CH_-C-CHO-C-N=CH-N . CH5 CH5 ^ |
Sdp. 92°/l2 mm |
| 7 | ( ^2^ )- C-N=CH-N 0 | Sdp. 78-80°/l2 mm |
| 8 |
CH
C12H25-N=CH-B^ |
Schmp. 194-195° |
| 9 |
CH-
11 25 Nm5 |
|
| 10 |
CH_0C_H,-N=CH-N/' ^
■^ 36 NJH5 |
|
| 11 | ||
20 9816/1657
|
Verb.
Nr. |
CH, CH, PP CH, 3,C-C-CH0-C-CH0-N=CH-N/ ° ~. 3I2I 2 Nm, CH5 CH5 ^ |
Sdp. |
| 12 |
CH,
CH0=CH-CH0-N=CH-N/ 5 ^ * SCH5 |
, - · -' |
| 13 |
CH^
CH0=CCl-CH0-N=CH-N/ ^ |
"-..: ----- - - . . |
| 14. | CH f,c-<0>-ch0-n=ch-n/ 5 - S0H5 |
|
| .!5 | CH [h>-cho-n=ch-n/. 5 L/ 2 N0H5 |
|
| 16 | Cl I CH, ci-^Q>-cho-n=ch-n/ *" - \JH5 |
|
| 17 | Sdp. 114°/0,4 mm | |
2098 16/1657
-PQ-
Die Verbindung der Formel
' ■ ■■■·■'·· - .■■■·■■ -:·
kann auch hergestellt werden, indem man 2,5-Dimethyl-O-aethylisoformyl-benzylamid
. .
-H=C - OC2H5
I
mit Dimethylamin umsetzt.
BIe so gewonnenen Amidine können im Bederf/sfalle auch
in Form ihrer Säureadditionssalze mit anorganischen und.or«
ganischen Säuren isoliert und In die erfindungsgemässep Mittel
eingearbeitet werden.
Zur Salzbildung geeignet sind z.B. Schwefelsäure, Brom- oder Chlorwasserstoffsäure,- Sulfaminsäuren Essigsäure,.
Taurin, Aethionsäure, Benzoesäure, Phthalsäure usf.
209 816/16 57
Beispiel 3 .
40 g der Verbindung Nr. 3 wird in einer 25#igen Xylollösung einer Mischung, die aus gleichen Teilen eines Kondensationsproduktes von etwa 1 Mol p-tert, Octy!phenol mit etwa
10 Molen Aethylenoxyd und p~dodecyl-benzol sulfosäuren) Calcium
besteht«, aufgenommen und das Ganze mit Xylol auf 100 ecm auf··
gefüllt. -· .
Man erhält so ein Emulsionskonzentrat, das mit Wasser
beliebig zu stabilen Emulsionen verdünnt werden kann. >
Die Wirkung der Verbindung Hr. 3 gegen Blattfleekenr
pilze (leaf spot fungi) wurde auf Sellerie (Apium graveolens L.) mit dem Pilz Septoria apii ehest, bestätigt. Selleriepflanzen wurden im Gewächshaus gezogen und zwei Tage vor
der Infektion einmal mit einer Brühe enthaltend 0,l£ Wirkstoff des Untersuchungsproduktes besprüht. Nach der Infektion
mit einer wässerigen Suspension von Sporen von Septoria apii
wurden die Pflanzen in einer Feuchtkammer bei Zimmertemperatur inkubiert und anschliessend im Vergleich zu einer unbehandelten Kontrolle (OJi Wirkung) auf Befall bonltiert. Die
Wirkung der Verbindung Nr. 3 betrug 100£,ohne Phytotoxlzität,
• 209816/1857 ^
Claims (7)
- worin R1 ein aliphatisehes, cycloaliphätisehes, cyeloaliphatisch-aliphatisehes "oder araliphatisches Radikal bedeutet, B.L ein Wasserstoffatom oder ein niederes aliphatisehes Radikal \ und R, ein niederes aliphatisehes Radikal bedeutet, oder worin R und R-, zusammen mit dem mit ihnen verbundenen Stickstoffatom einen 5 bis 7 gliedrigen, gegebenenfalls weitere Heteroatome enthaltenden Heterocyclus, darstellen.
- 2. Verbindung gemäss Patentanspruch 1 der FormelGH„ - ΪΓ = GH -
- 3. . ■ Verbindung gemäss Patentanspruch 1 der Formel/CH3 CH-N V3H320981 6/16S7
- 4. Schädlingsbekämpfungsmittel.welche als aktive Komponente mindestens eine Yerbindung der Formel
- N = \r
R2R1 1 = CH - oder deren Säureadditionssalze enthalten* worin R, ein aliphatischen., cycloaliphatisches, cycloaliphatiseh^aliphatisehes oder araliphatisches Radikal bedeutet, R2 ein Wasser stoffatom oder ein niederes aliphatischen Radikal und R, ein niederes aliphatisehes: Radikal bedeutet* oder worin "R und R, zusammen mit dem mit ihnen verbundenem Stickstoffatom; einen 5 bis 7 gliedrigen* gegebienenfalls weitere Heteroatome enthaltenden He teroeyclus, diarsitellen.j sowie gegebenenfalls noch einen geeig^ neten Träger und / oder andere Zusehlagstoffe» - 5* Sehädlingsbekämpfungsmittel gemiss Paitentanspmaeh 4, ent haltend als aktive komponente ein© Verbindung der allgemeinen Formelenthalten* worin Äryl ein gegebenenfalls: durch Halogenatome* Alkyl-* Alkoxy-* Alkylthiorestei CJyan«, Nitro" und / oder CF--substittiiertes Phenylradikal und Alkylen ein Alkylen-radikal von 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeuten und R2 und R_ die im Aiis|)ruclii J erwähnte. Itdeutung zukommt:*2 0Sai6/16S7- 33 - '
- 6. Verwendung der in Patentanspruch 1 definierten Wirkstoffe zur Bekämpfung von pflanzenpathogenen Bakterien und Pilzen.
- 7. Verwendung gemäss Patentanspruch 6, der Verbindung der FormelCH2- IT = CH -δ» Verwendung gemäss Patentanspruch 6, der Verbindung der FormelCl —<7 V— CH„ - H β CH -209816/1657
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