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DE1692752B2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE1692752B2
DE1692752B2 DE1692752A DE1692752A DE1692752B2 DE 1692752 B2 DE1692752 B2 DE 1692752B2 DE 1692752 A DE1692752 A DE 1692752A DE 1692752 A DE1692752 A DE 1692752A DE 1692752 B2 DE1692752 B2 DE 1692752B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grain
water
washing
swelling
containers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE1692752A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1692752A1 (de
Inventor
Karl 4018 Langenfeld Boesen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RHEINISCHE REFORM- und VOLLKORNBROTFABRIK PETER BOESEN 4018 LANGENFELD
Original Assignee
RHEINISCHE REFORM- und VOLLKORNBROTFABRIK PETER BOESEN 4018 LANGENFELD
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RHEINISCHE REFORM- und VOLLKORNBROTFABRIK PETER BOESEN 4018 LANGENFELD filed Critical RHEINISCHE REFORM- und VOLLKORNBROTFABRIK PETER BOESEN 4018 LANGENFELD
Priority to DE19511692752 priority Critical patent/DE1692752A1/de
Publication of DE1692752A1 publication Critical patent/DE1692752A1/de
Publication of DE1692752B2 publication Critical patent/DE1692752B2/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L7/00Cereal-derived products; Malt products; Preparation or treatment thereof
    • A23L7/20Malt products

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nutrition Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Fodder In General (AREA)
  • Disintegrating Or Milling (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur
30 Durchführung des beschriebenen Verfahrens, bei der eine Wascheinrichtung, ein Aggregat aus einem oder
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Aufberei- mehreren Quellbehältern mit oberer Gutaufgabe, un-
tung von Getreide für die Brot- c-Jer Flockenherstel- terem Gutauslaß und Einrichtung zur Zuführung des
lung, wobei das Getreide zunächf· in einer Wasch- Quellwassers nachgeschaltet und daran anschließend
stufe gewaschen, danach einer Quellung mit Wasser 35 eine Naßmühle zum Schneiden des gequollenen Ge-
von 20 bis 30° C über einen Zeitraum von etwa 6 treides angeordnet ist. Hier besteht die Erfindung
bis 8 Stunden unterworfen und hierauf in nassem Zu- darin, daß zwischen der Wascheinrichtung und dem
stand in einer Zerkleinerungsstufe geschnitten oder Aggregat aus einem oder mehreren Quellbehältern
zerquetscht wird. Die Erfindung betrifft außerdem eine Entwässerungsanlage aus einem oder mehreren
eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. 40 Entwässerungszyklonen angeordnet ist.
Bei einem bekannten Verfahren der vorstehend Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer beschriebenen Gattung (Neumann — Pels- lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden henke, »Brot und Gebäck«, 1954, S. 513), welches Zeichnung ausführlicher erläutert. Die einzige Figur im übrigen zur Herstellung von Spezialbrot dient, ist zeigt in schematischer Darstellung eine Vorrichtung zur Reinigung des Getreides zunächst eine Trocken- 45 zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahreinigung vorgesehen. An diese schließt sich eine Be- rens.
handlung mit fließendem Wasser an. Hierzu sind Die in der Figur dargestellte Vorrichtung dient zur Waschschnecken und Waschzentrifugen üblich, wo- Aufbereitung von Getreide, insbesondere Weizen für bei sich zumeist an einen derartigen Waschprozeß die Brotherstellung bzw. Flockenherstellung und beeine Trocknung in einer Trockenstufe mit trockenem so sitzt zunächst eine Wascheinrichtung aus Wasch-Dampf entsprechender Temperatur anschließt. Erst schnecke 1 und nachgeschalteter Waschzentrifuge 2, danach erfolgt das Quellen in geeigneten Behältern, die mit einem Elevator 3 verbunden ist. Das zu wawobei nach dem bekannten Verfahren mit Wasser sehende Getreide wird über den Einlauf 4 aufgegcvon 50° C gearbeitet wird. Nachteilig im Rahmen ben, der Wasserzulauf erfolgt zur Waschschnecke 1 dieser bekannten Reinigungsmaßnahmen ist, daß die 55 bzw. Waschzentrifuge 2 in an sich bekannter Weise Temperaturtrocknung, insbesondere die Dampftrock- über Rohrleitungen 5. Der Elevator 3 drückt das genung, die biologische Qualität des Getreides, aber waschene Getreide mit dem Waschwasser über die auch die Backfähigkeit nachteilig beeinflußt. So wer- Rohrleitung 6, in der sich ein üblicher Schieber 7 beden je nach Temperatur bei der Trocknung und je finden kann, zu einer Anlage, die für eine mechaninach Temperatur des Trocknungsdampfes unter Um- 60 sehe Entwässerung eingerichtet ist und aus einem ständen Vitamine zerstört, den biologischen Wert oder aus mehreren Entwässerungszyklonen 8 besteht, steigernde Abbau- oder Umwandlungsprozesse ge- Im Ausführungsbeispiel ist ein solcher Entwässestoppt und im Getreide enthaltene empfindliche or- rungszyklon gezeichnet worden. Den Entwässerungsganische Verbindungen zerstörend aufgebrochen. Zyklonen nach geschaltet ist ein Aggregat aus mehre-Nach einem weiteren bekannten Verfahren (deutsche 65 ren Quellbeliältern 9, die im Ausführungsbeispiel Patentschrift 868 732), welches sich im wesentlichen parallel geschaltet sind und eine obere Gutaufgabe mit dem Quellvorgang und der anschließenden Zer- 10 in Form einer Verteilerleitung, einen unteren Gutkleinerungsstufe beschäftigt, wird das gereinigte Ge- auslaß 11 mit nachgeschalteter Sammelleitung 12
aufweisen, während Einrichtungen 13 zur Zuführung von Quellwasser vorgesehen sind. Die nachgeschaltete Zerkleinerungseinrichtung ist eine Naßmühle 14 zum Schneiden des gequollenen Getreides. Die einzelnen Quellbehälter 9 können einzeln mit den; vum Waschwasser befreiten Getreide beschickt und auch einzeln wieder entleert werden, was im übrigen auch für die Zugabe des Quellwassers gilt. Die Verfahrensweise ist so, daß das in der Waschschnecke 1 bzw. der Waschzentrifuge 2 gewaschene Getreide in to dem Zyklon 8 mechanisch vom Waschwasser getrennt und danach in die Quellbehälter!) eingeführt wird sowie zum Quellen mit Quellwasser versetzt wird. Das Quellwnsser kann eine Temperatur von 20 bis 300C aufweisen. Das Quellen nimmt dann im allgemeinen eine Zeit von 6 bis 8 Stunden in Anspruch. Das gequollene Getreide wird im nassen Zustand in der Naßmühle 14 geschnitten.
Die Befeuchtung mit Quellwasser in den Quellbehältern 9 soll so sein, daß in dem Schüttgut »Getreide« das Quellwasser kapillar festgehalten wird und das nachgeschnittene Getreide ohne Wasserentzug oder weitere Wasserzugabe der weiteren Verarbeitung zugeführt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

1 2 trdde in entsprechenden Behältern mil Wasser berie- Patentansnrüche· seit und bei einer Temperatur zwischen 20 und 30° C zur Quellung gebracht. Die anschließende
1. Verfahren zur Aufbereitung von Getreide Zerkleinerung findet in fleischwolfähnlichen Maschifür die 3rot- oder Flockenherstellung, wobei das 5 nen statt. Die dabei aultretende Erwärmung mner-Getreide zunächst in einer Waschstufe gewä- halb der Zerkleinerungsmaschine kann eine Denatuschen, danach einer Quellung mit Wasser von 20 rierung des Getreides und eine entsprechende Anbis 300C über einen Zeitraum von etwa 6 bis Säuerung herbeiführen, was zu vermeiden ist.
8 Stunden unterworfen und hierauf im nassen Zu- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, em stand in einer Zerkleinerungsstufe geschnitten io Verfahren zur Aufbereitung von Getreide für die oder zerquetscht wird, dadurch gekenn- Brotherstellung sowie eine Vorrichtung zur Durchzeichnet, daß das gewaschene Getreide nie- führung des Verfahrens anzugeben, bei denen die chanisch vom Waschwasser getrennt wird. biologische Qualität des aufzubereitenden Getreides
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfall- nicht nur erhalten b'eibt, sondern noch gefördert rens nach Anspruch 1, bei der eine Wascheinrich- 15 wird.
tung, ein Aggregat aus einem oder mehreren Zur Lösung dieser Aufgabe lehrt die Erfindung
Quellbehältern (9) mit oberer Gutaufgabe (10), beim anfangs genannten Verfahren, das gewaschene
unterem Gutauslaß (11) und Einrichtung (13) zur Getreide mechanisch vom Waschwasser zu trennen.
Zuführung des Quellwassers nachgeschaltet und Auf eine Temperaturtrocknung und insbesondere
daran anschließend eine Naßmühle (14) zum 20 Dampftrocknung wird verzichtet. Auch durch die
Schneiden de:; gequollenen Getreides angeordnet Behandlung selbst tritt eine störende Temperaturer-
ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der höhung nicht auf. Die im Getreide enthaltenen biolo-
Wascheinrichtung und dem Aggregat aus einem gischen Werte bleiben folglich erhalten. Darüber hin-
oder mehreren Quellbehältern (9) eine Entwässe- aus tritt noch eine Qualitätsverbesserung durch den
rungsanlage aus einem oder mehreren Entwässe- 25 anschließenden, in wohldefinierter Weise einstellba-
rungszyklonen (8) angeordnet ist. ren Quellvorgang ein, der sich auf Grund der vorhergegangenen mechanischen Abtrennung des Waschwassers genau einstellen läßt.
DE19511692752 1951-01-28 1951-01-28 Verfahren und Anlage zur Aufbereitung von Getreide fuer die Brot- oder Flockenherstellung Ceased DE1692752A1 (de)

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DER0042627 1966-02-16

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DE1692752A1 DE1692752A1 (de) 1972-03-16
DE1692752B2 true DE1692752B2 (de) 1974-04-18

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