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DE1679144B1 - Steigvorrichtung und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Steigvorrichtung und Verfahren zu ihrer Herstellung

Info

Publication number
DE1679144B1
DE1679144B1 DE19671679144 DE1679144A DE1679144B1 DE 1679144 B1 DE1679144 B1 DE 1679144B1 DE 19671679144 DE19671679144 DE 19671679144 DE 1679144 A DE1679144 A DE 1679144A DE 1679144 B1 DE1679144 B1 DE 1679144B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
protective tube
tube
steel
climbing device
protective
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671679144
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Zenhaeusern
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1679144B1 publication Critical patent/DE1679144B1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06CLADDERS
    • E06C9/00Ladders characterised by being permanently attached to fixed structures, e.g. fire escapes
    • E06C9/02Ladders characterised by being permanently attached to fixed structures, e.g. fire escapes rigidly mounted
    • E06C9/04Ladders characterised by being permanently attached to fixed structures, e.g. fire escapes rigidly mounted in the form of climbing irons or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ladders (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Steigvorrichtung, welche aus in einem Mauerwerk befestigbaren rohrförmigen Teilen und mindestens einem rohrförmigen Verbindungssteg zwischen diesen Teilen besteht, bei der alle Teile aus einem tragenden inneren Stahlrohr und einem dieses umgebenden Schutzrohr zusammengesetzt sind. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Herstellen der vorgeschlagenen Steigvorrichtung.
  • Solche Steigvorrichtungen werden hauptsächlich für Kanalisations- oder Installationsschächte oder für Stauwehre, Kamine, Türme usw. verwendet und unterliegen demgemäß sehr starken chemischen und mechanischen Einflüssen.. Es sind bereits zu diesem Zwecke, z. B. aus der Schweizer Patentschrift 370 715, Stahlrohrsteigbügel bekannt, welche mit einem Kunststoffüberzug, z. B. aus Polyäthylen, versehen sind. Solche Steigbügel sind schwierig herzustellen und sind sehr empfindlich, da der Kunststoffüberzug mechanisch sehr leicht beschädigt wird. Schon der kleinste Riß im Überzug leitet die Korrosion des Stahlrohrkernes ein, welcher dann unaufhaltsam und meistens unbemerkt zerstört wird.
  • Vor allem an den Befestigungsstellen von derartigen mit Kunststoffüberzug versehenen Stahlrohren im Mauerwerk wird die dünne Kunststoffschicht häufig beschädigt oder zerstört, so daß dort das Stahlrohr den chemischen und mechanischen Einflüssen ungeschützt ausgesetzt ist.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Steigvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welcher der Stahlrohrkern gegen chemische und mechanische Beschädigungen allseitig weitestgehend geschützt ist.
  • Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß dadurch, daß das Schutzrohr aus Reinaluminium besteht und daß das Stahlrohr auf seiner Innenfläche mit einer Schutzschicht gegen Oxydation versehen und unter hohem Druck in das Schutzrohr eingepreßt ist. Hierdurch werden gegenüber den bekannten Steigvorrichtungen die , Vorteile einer längeren Benutzungsdauer und insbesondere einer höheren Benutzungssicherheit erreicht.
  • Die vorgeschlagene Steigvorrichtung läßt sich nach einem Verfahren vorteilhaft herstellen, bei welchem erfindungsgemäß das Schutzrohr auf seiner gesamten Mantelfläche in einer Form festgelegt wird und dann das Eintreiben des Stahlrohrs in das Schutzrohr unter hohem Druck erfolgt.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 eine als Steigbügel ausgeführte Steigvorrichtung in schaubildlicher Darstellung, F i g. 2 die Steigvorrichtung nach F i g. 1 in perspektivischer Schnittdarstellung, F i g. 3 eine als Steigleiter ausgebildete Steigvorrichtung in schaubildlicher Darstellung und F i g. 4 die Steigvorrichtung nach F i g. 3 in Seitenansicht.
  • Gemäß der Ausführung nach F i g. 1 und 2 besteht die Steigvorrichtung aus einer Anzahl U-förmig gebogener Steigbügel s, welche im Mauerwerk verankert sind. Jeder Steigbügel 5 besteht aus einem tragenden inneren Stahlrohr 2 und einem dieses umgebenden Schutzrohr 1, welches aus Reinaluminium besteht, mit nur 1 bis 2 % metallischen Beimengungen wie Eisen und Silizium usw. Ein solches Rohr hat zwar nur geringe Festigkeit, läßt sich aber sehr gut kalt und warm verformen. An der Luft überzieht es sich rasch mit einer dichten Oxydhaut, die das darunterliegende Metall vor weiterem Angriff schützt und ihm eine gute Beständigkeit z. B. gegen Witterungseinflüsse verleiht. Das Stahlrohr 2 ist auf seiner Innenfläche mit einer Schutzschicht 3 gegen Oxydation versehen und wird unter hohem Druck in das Schutzrohr 1 eingepreßt. Zu diesem Zweck wird das vorerst noch gerade Aluminium-Schutzrohr 1 in eine Form gebracht, welche das Schutzrohr 1 auf seiner gesamten äußeren Mantelfläche abstützt. Anschließend wird das Stahlrohr 2 unter hohem Druck in das Schutzrohr 1 eingetrieben, worauf das Innere des Stahlrohres 2 einen Überzug aus einer Silikon-oder Molybdänschicht erhält, durch welche das Stahlrohr 2 gegen Oxydation geschützt wird. Das Aufbringen der Silikon- oder Molybdänschicht kann im Vakuumverfahren erfolgen. Es ist aber auch möglich, die Silikon- oder Molybdänschicht durch Rufnebeln auf die Innenseite des Stahlrohres 2 aufzubringen, indem eine silikon- oder molybdänhaltige Flüssigkeit mittels einer Spiraldüse im Innern des Stahlrohres 2 fein vernebelt wird. Das Schutzrohr 1 mit der Stahlrohreinlage wird anschließend in die geeignete U-Form gebracht, so daß der Steigbügel s gebildet wird, worauf die Enden der parallelen Schenkel 4 entweder flachgedrückt und verbreitert und im Mauerwerk. verankert werden oder aber diese mittels Flanschkonsolen 6 lösbar am Mauerwerk befestigt sind. Die Flanschkonsolen 6 sind mit dübelartigen Befestigungselementen im Mauerwerk verankert, welche in entsprechende Bohrungen 7 eingelassen sind.
  • In F i g. 3 ist eine als Steigleiter 16 ausgebildete Steigvorrichtung dargestellt. Diese besteht aus zwei Längsholmen 17 und 18, die wiederum aus einem Schutzrohr 1 aus Aluminium mit Stahlrohreinlage gebildet sind, zwischen welchen Sprossen 19 eingesetzt sind. Die Verbindung der Sprossenenden 21 und 20 mit den Längsholmen 17 und 18 erfolgt durch Verschweißen der Aluminiumteile. Ein Verschweißen der Stahlteile erfolgt nicht. Auch bei der Herstellung der Steigleiter wird das Innere des Stahlrohres 2 in der beschriebenen Weise mit einer Schutzschicht 3 versehen. Die Sprossen 19 können mit Trittauflagen versehen sein.
  • Die Verankerung der beschriebenen Steigleiter 16 kann durch Einbetonieren im Mauerwerk erfolgen, wie dies aus den F i g. 3 und 4 ersichtlich ist. Es ist aber auch oft zweckmäßig, die Verankerung lösbar und einstellbar zu halten. In diesem Falle werden Flanschkonsolen 6 verwendet, die dübelartige Befestigungselemente zur Bildung einer wegnehmbaren Befestigung besitzen.
  • In ähnlicher Weise kann die Steigvorrichtung auch als Einholmleiter ausgebildet sein.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Steigvorrichtung, bestehend aus in einem Mauerwerk befestigbaren rohrförmigen Teilen und mindestens einem rohrförmigen Verbindungssteg zwischen diesen Teilen, bei der alle Teile aus einem tragenden inneren Stahlrohr und einem dieses umgebenden Schutzrohr zusammengesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzrohr (1) aus Reinaluminium besteht und daß das Stahlrohr (2) auf seiner Innenfläche mit einer Schutzschicht (3) gegen Oxydation versehen und unter hohem Druck in das Schutzrohr (1) eingepreßt ist.
  2. 2. Verfahren zum Herstellen einer Steigvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzrohr (1) auf seiner ganzen Mantelfläche in einer Form festgelegt wird und daß dann das Eintreiben des Stahlrohres (2) in das Schutzrohr (1) unter hohem Druck erfolgt.
DE19671679144 1967-01-05 1967-01-05 Steigvorrichtung und Verfahren zu ihrer Herstellung Pending DE1679144B1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEZ0012634 1967-01-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1679144B1 true DE1679144B1 (de) 1972-03-16

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ID=7622669

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19671679144 Pending DE1679144B1 (de) 1967-01-05 1967-01-05 Steigvorrichtung und Verfahren zu ihrer Herstellung

Country Status (1)

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DE (1) DE1679144B1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0269004A1 (de) * 1986-11-26 1988-06-01 Enssle, Hertha Vorrichtung zur Befestigung eines Steigbügels an einer gekrümmten Wand

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH370715A (de) * 1959-08-19 1963-07-15 Zenhaeusern Heinrich Verfahren zur Herstellung eines Steigbügels und nach dem Verfahren hergestellter Steigbügel
DE1692752A1 (de) * 1951-01-28 1972-03-16 Rheinische Reform Und Vollkorn Verfahren und Anlage zur Aufbereitung von Getreide fuer die Brot- oder Flockenherstellung

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