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DE1690546C - Schutzvorrichtung an Funkenerosionsmaschinen - Google Patents

Schutzvorrichtung an Funkenerosionsmaschinen

Info

Publication number
DE1690546C
DE1690546C DE1690546C DE 1690546 C DE1690546 C DE 1690546C DE 1690546 C DE1690546 C DE 1690546C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hood
working
upper edge
metal plate
working container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Dr.-Ing.; Sattler Rolf; Sengbusch Cord v.; 5630 Remscheid Schadach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SMS Elotherm GmbH
Original Assignee
AEG Elotherm GmbH
Publication date

Links

Description

ι 2
Die Erfindung bezieht sich ihif eine Schulzvor- bei horizontaler Verschiebung desselben in zwei richtung un Funkenerosionsmaschinon mit einer im Dimensionen stets Überdeckt bleibt.
i, Betriebszustand die Elektrode umschließenden, stei- Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung besteht die fen Äbschlrmhaubu. Haube mit der an ihr anschließenden Metallplatte
Eine solche Schutzvorrichtung ist bekannt. (»Ferti- a aus mehreren Segmenten, von denen eines teststeht gungstechnlk« 7. Jg., H. 11, November 1957, Seiten und die übrigen um die Haubenachse verschwenkbar 532 bis 535, insbesondere Seite 534, rechte Spalte, sind. Dabei erstreckt sich das feststehende Segment Zeile 18 iT. und »Machines and Tooling« 1963, vorzugsweise über den halben Haubenumfang, wäh-Band 34, No 12, Seite 33, Fig. I.) Bei der in diesen rend die verschwenkbaren Segmente je einen Viertel-VeröfFentlichungen beschriebenen Maschine kann io umfang einnehmen.
der Funkengenerator nur eingeschaltet werden, wenn In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der die Schutzhaube in Schutzstellung und die Elektrode Erfindung weisen die verschwenkbaren Segmente dadurch nicht zugänglich ist, derart daß diese jeweils eine Fensteröffnung auf, die mit einem Schutzhaube also einen vollkommenen Berlihrungs- Gewebe aus elektrisch gut leitendem Material beschütz bietet. 15 spannt ist, wobei das feststehende Segment vorzugs-
Außer der Gefahr einer unbeabsichtigten Beruh- weise mit einer Gasaustrittsöffnung versehen ist.
rung der spannungsführenden Elektrode während Nach einer vorteilhaften Variante ist die Abschirmdes Betriebes sind als nachteilige Erscheinungen bei haube überdies mittels eines Exzenters am Arbeits-Funkenerosionsmaschinen die durch die Funken- kopf heb- und senkbar befestigt,
entladungen entstehenden Gase und Dämpfe zu ao Schließlich liegt nach einer weiteren Variante der nennen, die in den Arbeitsraum entweichen können Erfindung, die am unteren Rand der Haube befestigte und bei längerer Einwirkung für den menschlichen Metallplatte unter Zwischenlage von mit Metall-Organismus schädlich sind, sowie die durch die geflecht umhüllten Gummi-Profilen auf dem oberen Funken entstehende elektromagnetische Strahlung, Rand des Arbeitsbehälters auf.
welche geeignet ist den Betrieb von benachbarten as Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nach-Anlagen der Nachrichtentechnik zu stören. stehend an Hand der A b b. 1 bis 4 näher erläutert.
Um außer der Gewährleistung eines Berührungs- Abb. 1 zeigt in perspektivischer Ansicht die
Schutzes auch den Austritt von Gasen und Dämpfen erfindungsgemäße Vorrichtung;
bzw. von elektromagnetischen Strahlungen zu ver- A b b .2 zeigt eine Vorderansicht der Vorrichtung;
hindern, hat die Anmelderin mit ihrer älteren Patent- 30 A b b. 3 ist eine Seitenansichtt der Vorrichtung, und anmeldung (deutsche Patentschrift 1565 371) eine A b b. 4 ist eine Draufsicht auf die Vorrichtung,
nachgiebige Schutzhaube vorgeschlagen, die aus Aus Abb. 1 ist deutlich der Gesamtaufbau der
einem flexiblen, konisch geformten Faltenbalg aus neuen Vorrichtung zu erkennen. An dem Arbeits-Metallgewebe besteht und die einerseits mit dem kopf 1 ist mittels der Exzenter 2 (der auf der linken Arbeitskopf und andererseits mit dem Arbeits- 35 Seite des Arbeitskopfes gelegene Exzenter ist verbehälter elektrisch leitend verbunden ist. Der Aus-' deckt) die gesamte Haube heb-und senkbar befestigt, tritt von Gasen aus dieser Schutzhaube wird dadurch Die Haube selbst besteht aus einer mit den Exzenverhindert, daß in ihr gegenüber der Atmosphäre tern verbundenen etwa kreisrunden Platte 3, einer ständig ein Unterdruck aufrecht erhalten wird. fest mit der Platte 3 verbundenen halben Glocke 4
Diese von der Anmelderin bereits früher vor- 40 und einer mit der halben Glocke 4 fest verbundenen geschlagene Schutzhaube ist aber relativ teuer, die etwa rechteckigen Metallplatte 5. An der Platte 3 Möglichkeit den Arbeitsbehälter, z. B. zur Ausfüh- sind weiterhin zwei Viertelsegmente 6 und 7 einer rung mehrerer gleicher Arbeitsgänge an demselben Glocke derart angebracht, daß sie durch Drehung Werkstück, durch horizontale Verschiebung mittels unter die halbe Glocke 4 nach hinten geschoben wereines Kreuztisches nacheinander in verschiedene 45 den können. In A b b. 1 ist das Viertelsegment 7 in Stellungen zum Arbeitskopf zu bringen, ist bei ihr einer Lage gezeigt, die es bei geschlossener Haube begrenzt. einnimmt. Das Viertelsegment 6 dagegen ist bereits in
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde halb geöffneter Lage gezeigt. Die Viertelsegmente 6 eine aus einer steifen Haube bestehende Schutzvor- und 7 sind ebenfalls mit im geschlossenen Zustand richtung anzugeben, die außer einen Berührungs- 50 den Innenraum des Arbeitsbehälters 10 Überdeckenschutz eine Abschirmung vor den durch die Funken- den Metallplatten 8 und 9 fest verbunden,
entladungen im Arbeitsspalt gebildeten Gasen und Aus Abb. 1 ist zu erkennen, in welcher Weise
Dämpfen bzw. den durch sie erzeugten elektromagne- eine gute elektrische Leitfähigkeit zwischen der tischen Strahlungen gewährleistet, wobei der Arbeits- Haube bzw. den Metallplatten 5,8 und 9 und dem behälter, ohne daß die Schutzvorrichtung ihre Wirk- 55 Arbeitsbehälter 10 hergestellt ist. Dies erfolgt durch samkeit einbüßt, in weiten Grenzen in horizontaler Zwischenlage des mit Metallgeflecht umhüllten Richtung gegen den Arbeitskopf verschoben werden porösen Gummi-Bandes oder Ringes 11, der in die und überdies die Elektrode und das Werkstück leicht auf den Rand des Arbeitsbehälters 10 aufgesetzte zugänglich gemacht werden kann. Rinne 12 eingelegt ist. An Stelle der Rinne 12 könnte
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch 60 natürlich auch der Rand des Arbeitsbehälters selbst gelöst, daß die steife Abschirmhaube aus elektrisch mit entsprechenden Vertiefungen versehen oder das leitendem Material besteht, daß sie mit dem Arbeits-. Gummiband in einer anderen zweckmäßigen Weise kopf und dem Arbeitsbehältcr leitend verbunden und mit dem Rand des Arbeitsbehälters fest verbunden geerdet ist, daß ihr oberer Rand am Arbeitskopf sein.
anliegt, und daß ihr unterer Rand mit einer Metall- 65 Aus A b b. 1 sind außerdem die mit metallischem platte verbunden ist, die auf dem oberen Rand des Gewebe bespannten Fenster 13 und 14 zu erkennen. Arbeitsbehälters aufliegt und diesen seitlich so weit Aus A bb. 2 werden weitere Einzelheiten der erfin-
übcrlappt, daß die Öffnung des Arbeitsbehälters auch dungsgemäßen Vorrichtung deutlich, insbesondere
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Unß die Haube durch Betätigung der beiden Exzenter abgesenkt oder angehoben werden kann. In A b b, 2 sind Exzenter in einer Stellung gezeigt, wenn die Haube von der Arbeitswnr.ne 10 abgehoben ist,
Aus Abb, 3 dagegen wird in einem Teilschnitt deutlich, in welcher Weise die Viertelsegmente 6 und 7 in der Halbglocke 4 geführt sind. Außerdem wird deutlich, daß die Halbglocke 4 zu einer GasaustritUcjü'nung IS erweitert ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Gasaustrittsöffnung der Haube an den Arbeitskopf der Funkenerosionsmaschine angeschlossen. Die Erosionsdämpfe werden von einfem eingebauten Lüfter in den Arbeitskopf hineingezogen, und eine an dem Arbeitskopf vorgesehene Ausblasöffnung kann in beliebiger Weise mit der außerhalb der Arbeitsräume gelegenen Atmosphäre verbunden sein.
Aus A b b. 4 ist schließlich noch besonders deutlich die Form der mit den glockensegmentförmigen Teilslücken 4, 6 und 7 verbundenen Metallplatten 8, ao 9 und 5 ersichtlich, welche zweckmäßigerweise eine etwa rechteckige Gestalt aufweisen und insgesamt eine größere Fläche bedecken, als die öffnung des Arbeitsbehäiters 10. Die Metallplatten müssen so groß gewählt sein, daß die öffnung des Arbeitsbehälteis, der in an sich bekannter Weise horizontal auf einen Support in zwei Dimensionen verfahrbar ist, stets überdeckt bleibt.
Zur Erzielung einer besseren Abdeckung an den Stoßstellen zwischen den Metallplatten 5 und 8 bzw. 5 und 9 sind die metallenen Deckstreifen 16 bzw. 16' vorgesehen.
Wie aus den vorstehenden Angaben ersichtlich, ist durch die in einfacher Weise zu öffnende Haube der Arbeitsraum zwischen Arbeitskopf und Arbeitswanne leicht zugänglich.
In geschlossenem Zustand verhindert die Schutzvorrichtung, daß unbeabsichtigt eine Berührung der Elektrode und des Werkstückes bei in Betrieb befindlicher Maschine stattfinden kann. Da weiterhin durch nicht näher dargestellte Mittel die im Innenraum der Haube befindliche Atmosphäre abgesaugt wird, wodurch infolge der Diosselwirkung der Metallgewebefenster stets ein geringer Unterdruck in der Haube selbst entsteht, können keine schädlichen oder belästigenden Dämpfe aus der Haube herausdringen. Schließlich bewirkt auch noch die elektrisch lückenlos leitende Verbindung zwischen der Haube und der geerdeten Funkenerosionsmaschine, daß jegliche durch den Erosionsvorgang entstehende hochfrequente elektromagnetische Störstrahlung abgeschirmt wird, Die Schutzvorrichtung ist somit in mehrfacher Hinsicht von großem Vorteil.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Schutzvorrichtung an Funkenerosionsmaschinen mit einer im Betriebszustand die Elektrode umschließenden steifen Abschirmhaubc, dadurch gekennzeichnet, daß die Haube aus elektrisch leitendem Material besteht, daß sie mit dem Arbeitskopf und dem Arbeitsbehälter elektrisch leitend verbunden und geerdet ist, daß ihr oberer Rand am Arbeitskopf anliegt und daß ihr unterer Rand mit einer Metallplatte verbunden ist, die auf dem oberen Rand des Arbeitsbehälters aufliegt und diesen seitlich so weit überlappt, daß die öffnung des Arbeitsbehälters auch bei horizontaler Verschiebung desselben in zwei Dimensionen stets überdeckt bleibt.
2. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haube mit der an ihr anschließenden Metallplatte aus mehreren Segmenten besteht, von denen eines feststeht und die übrigen um die Haubenachse verschwenkbar sind.
3. Schutzvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das feststehende Segment (4, 5) sich über den halben Haubenumfang erstreckt und die verschwenkbaren Segmente (6, 8; 7, 9) je einen Viertelumfang einnehmen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die verschwenkbaren Segmente (6, 8; 7, 9) jeweils eine Fensteröffnung (13, 14) aufweisen, die mit einem Gewebe aus elektrisch gut leitendem Werkstoff bespannt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das feststehende Segment (4, 5) der Abschirmhaube eine Gasaustrittsöffnung (15) aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmhaube mittels eines Exzenters (2) am Arbeitskopf heb- und senkbar befestigt ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallplatte (S, 8,9) der Abschirmhaube unter Zwischenlage von mit Metallgeflecht umhüllten flexiblen Gummi-Profilen (11) auf dem oberen Rand des Arbeitsbehälters (10) aufliegt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

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