DE1690155B2 - Montagevorrichtung zum Einbau von Installationsdosen - Google Patents
Montagevorrichtung zum Einbau von InstallationsdosenInfo
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G3/00—Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
- H02G3/02—Details
- H02G3/08—Distribution boxes; Connection or junction boxes
- H02G3/12—Distribution boxes; Connection or junction boxes for flush mounting
- H02G3/121—Distribution boxes; Connection or junction boxes for flush mounting in plain walls
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Description
Die Erfindung betrifft eine Montagevorrichtung zum Einbau von Installationsdosen, insbesondere von Dosen
unterschiedlicher Tiefe in Ortbeton.
Beim Einbau von Installationsdosen in die Fertigschalungen von Ortbeton ist es erforderlich, daß die
Dosen einen festen Halt in der Schalung haben, um nach Einfüllen des Betons einen maßgerechten Sitz aufzuweisen.
Besondere Schwierigkeiten ergeben sich dabei noch dadurch, daß meist mehrere Dosen unterschiedlicher
Abmessungen und insbesondere verschiedener Tiefe miteinander kombiniert und dicht nebeneinander
eingebaut werden müssen.
Es ist bereits versucht worden, derartige Installationsdosen
mit der Oberfläche von innen an die Verschalung anzunageln, so daß die Dosen beim Einfüllen
des Betons nicht aus ihrer Lage verschoben werden. Diese Befestigungsart ist jedoch nur auf der zuerst aufgestellten
Verschalungsseite möglich, da nach Aufbau der zweiten Schalung für die gegenüberliegende Wandoberfläche
die Innenseite dieser zweiten Schalung nicht mehr zugänglich ist
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Montagevorrichtung zu schaffen, mit deren Hilfe derartige
Installationsdosen unterschiedlicher Abmessungen und Tiefe sicher in den Fertigschalungen von Ortbeton
installiert werden können.
Die Lösung der geschilderten Aufgabe besteht darin, daß die Montagevorrichtung aus einem zur Befestigung
der Installationsdosen rusgebildeten rechteckigen Montagestreifen besteht, der im Bereich zwischen zwei
Dosen derart in zwei zueinander parallelen Teilebenen abgewinkelt ist, daß die Oberflächen der am Montagestreifen
zu befestigenden Installationsdosen unterschiedlicher Tiefe in einer gemeinsam fluchtenden Ebene
liegen und daß an jedem Ende des Montagestreifens mindestens je ein laschenförmiger schmaler Ansatz zur
Verbindung mit der Verschalung oder den Moniereisen des Betons besteht.
Da die Installationsdosen zunächst über Schraubverbindungen oder durch Anbinden mit Draht mit dem
Montagestreiferi fest verbunden werden und der Montagestreifen mittels seiner seitlichen Laschen durch
Umbiegen an den Moniereisen befestigbar ist, können die Installationsdosen auch beim Einschütten des Betons
ihre einmal festgelegte Lage beibehalten.
Zur zusätzlichen Lagefixiening können die Montagestreifen
mit Bohrungen zur Aufnahme von rechtwinkelig dazu angeordneten Abstandshaltern zur gegenüberliegenden
Verschalungswand versehen sein. Am freien Ende dieser Abstandshalter können dabei in an sich bekannter
Weise (DT-Gbm 19 23 061) weitere Installationsdosen für die gegenüberliegende Wandfläche befestigt
sein.
An Hand einer schematischen Zeichnung ist der Aufbau eines Ausführungsbeispiels nach der Erfindung näher
erläutert Dabei zeigt
F i g. 1 die Aufsicht auf einen Montagestreifen ohne
Installationsdosen,
Fig.2 die gleiche Ansicht mit entsprechenden Installationsdosen
und
F i g. 3 eine Seitenansicht des Montagestreifens mit Dosen und Abstandshaltern.
Nach F i g. 1 besteht die Montagevorrichtung aus einem rechtwinkeligen Montagestreifen 1, der an seinen
beiden Schmalseiten mit laschenförmigen Ansätzen 2 und 3 versehen ist Dabei können an jeder
Schmalsei'.e jeweils eine Lasche oder — wie in den Figuren gezeigt — jeweils zwei Laschen an den Kanten
des Montagestreifens befestigt sein. Mittels dieser Laschen 2 und 3 kann der Montagestreifen 1 entweder am
Moniereisen des Betons oder an der Verschalung selbst befestigt werden.
F i g. 2 zeigt den gleichen Montagestreifen 1, jedoch mit entsprechenden Installationsdosen 5. 6 und 7, die
entweder auf den Montagestreifen aufgeschraubt oder an den Montagestreifen angebunden sind.
Wie sich aus der Seitenansicht nach F i g. 3 ergibt, weist die Installationsdose 7 eine geringere Tiefe als die
Dosen 5 und 6 auf. Zum Ausgleich dieser unterschiedlichen Dosentiefen ist der Montagestreifen 1 an der Stelle
4 zwischen den Dosen 6 und 7 derart in zwei zueinander parallele Teilebenen abgewinkelt, daß die Oberflächen
der Installationsdosen 5, 6 und 7 in einer gemeinsam fluchtenden Ebene 8, die durch die Außenfläche
der Wand gebildet wird, liegen.
Zur noch genaueren Fixierung der Montagestreifen · und der auf diesen befestigten Installationsdosen irt der
Montagestreifei. 1 mit Bohrungen 10 versehen, in die senkrecht zum Blech angeordnete Abstandshalter 11
eingeschoben werden können. Diese Abstandshalter 11 reichen bis zur gegenüberliegenden Verschalungswand
9. Wie aus dem dargestellten Ausführungsbeispiel ersichtlich, können auf dem freien Ende dieser Abstandshalter
11 weitere Installationsdosen 12 angeordnet sein, so daß sich dadurch eine einwandfreie Fixierung auch
dieser Dosen auf der gegenüberliegenden Wand ergibt. Die Mnntagestreifen können aus Metall oder aber
auch aus Kunststoff bestehen, wobei die seitlichen Laschen 2 und 3 entweder nachträglich befestigt oder
aber die gesamten Montagestreifen einschließlich der Laschen aus einem Stück zugeschnitten werden.
Mit der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung ist es also auf einfache Weise möglich, einerseits die Installationsdosen
vor dem Einfüllen des Betons fest zu fixieren, so daß sie während der Füllung der Verschalung
ihre Lage nicht verändern und andererseits gleichzeitig unterschiedliche Tiefen der Dosen auszugleichen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
- 6 90Patentansprüche:K Montagevorrichtung zum Einbau von Installationsdosen, insbesondere von Dosen unterschiede S eher Tiefe in Ortbeton, dadurch gekennzeichnet, daß die Montagevorrichtung aus einem zur Befestigung der Installationsdosen (5, 6, 7) ausgebildeten rechteckigen Montagestreifen (1) besteht, der im Bereich zwischen zwei Dosen (6, 7) derart in zwei zueinander parallelen Teilebenen abgewinkelt ist, daß die Oberflächen der am Montagestreifen (1) zu befestigenden Installationsdosen unterschiedlicher Tiefe (5, 6, 7) in einer gemeinsam fluchtenden Ebene (8) Hegen und daß an jedem Ende des Montagestreifens (1) mindestens je ein Iaschenförmiger schmaler Ansatz (2, 3) zur Verbindung mit der Verschalung (8,9) oder den Moniereisen des Betons besteht
- 2. Montagevorrichtung nach Anspruch !, dadurch gekennzeichnet, daß der Montagestreifen (1) mit Bohrungen (10) zur Aufnahme von rechtwinklig dazu angeordneten Abstandshaltern (U) zur gegenüberliegenden Verschalungswand (9) versehen ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES0114561 | 1968-03-15 | ||
| DES0114561 | 1968-03-15 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1690155A1 DE1690155A1 (de) | 1971-05-06 |
| DE1690155B2 true DE1690155B2 (de) | 1975-06-26 |
| DE1690155C3 DE1690155C3 (de) | 1976-02-05 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1690155A1 (de) | 1971-05-06 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |