DE168952C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE168952C DE168952C DENDAT168952D DE168952DA DE168952C DE 168952 C DE168952 C DE 168952C DE NDAT168952 D DENDAT168952 D DE NDAT168952D DE 168952D A DE168952D A DE 168952DA DE 168952 C DE168952 C DE 168952C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- mirrors
- pair
- images
- mirror
- base
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000005259 measurement Methods 0.000 claims 1
- 210000002455 dental arch Anatomy 0.000 description 2
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01C—MEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
- G01C3/00—Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders
- G01C3/10—Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with variable angles and a base of fixed length in the observation station, e.g. in the instrument
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Radar, Positioning & Navigation (AREA)
- Remote Sensing (AREA)
- Lenses (AREA)
- Telescopes (AREA)
- Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)
Description
1 <■ f
I U
Der den Gegenstand der Erfindung bildende Entfernungsmesser ist so eingerichtet, daß
man die Entfernung eines stillstehenden oder in Bewegung befindlichen Objektes unmittelbar
ermitteln oder ablesen kann, gleichviel ob er selbst sich in Ruhe befindet oder sich
weiterbewegt.
Der Entfernungsmesser besteht aus zwei an den Enden einer gemeinsamen Basis fest
ίο angeordneten Spiegeln und zwei anderen unter einem unveränderlichen Winkel miteinander
verbundenen Spiegeln, die ein gemeinsames Okular haben und den erstgenannten
Spiegeln gegenüberliegen in der Weise, daß sie senkrecht oder in .schiefer Richtung zur
Basis, an einer Skala verschoben werden können.
Die Fig. 1 und 2 sind schematische Oberansichten und dienen zur Erläuterung des
Grundgedankens.
Fig. 3 veranschaulicht die Oberansicht,
Fig. 4 und 5 die beiden Seitenansichten und
Fig. 6 die Unteransicht des beweglichen Spiegelpaares;
Fig. 7, 8 und 9 sind Einzelheiten, und
Fig. 7, 8 und 9 sind Einzelheiten, und
Fig. 10 stellt schematisch die Gesamtanordnung
des Entfernungsmessers in den Hauptlinien dar.
An den Enden der gemeinsamen Basis W (Fig. 1) sind zwei feste Spiegel Z S angeordnet
und zwischen ihnen zwei unter einem unveränderlichen Winkel miteinander verbundene
Spiegel MiV, welche ihnen gegenüberliegen, eine gemeinsames Okular D besitzen
und senkrecht oder in schiefer Richtung zur Basis verschoben werden können.
Aus dieser Figur ersieht man, wie sich dem durch D durchschauenden Auge außer
den Bildern s % auch die Bilder von bei S Z sich abspiegelnden Objekten, und zwar in den
Spiegeln s\ selbst, vorstellen; ferner, wie diese Objekte nur dann von D aus zu sehen
sind, wenn das Spiegelpaar MN an einem bestimmten,
d. h. an dem entsprechenden Platz ist; und drittens, wie dieser Platz ein verschiedener,
je nach der Weite des Objektes bezw. ein anderer für je eine andere Entfernung ist.
Soll sich z. B. dem betrachtenden Auge das Bild (bezw. die Bilder pl p1) eines unendlich
weiten Objektes P vorstellen, so muß das Spiegelpaar in der Lage von MiV sein. Will man aber nun das Bild (bezw. die
Bilder q1 o1) eines nicht unendlich weiten
Objektes O durch dasselbe Spiegelpaar sehen, so muß leltzteres weiter hinauf bis auf
M1N1 gerückt werden.
Diese Fortrückung des Spiegelpaares MN braucht nicht ganz eine genau geradlinige zu
sein. Hat sich z. B. das Spiegelpaar M N während der Fortbewegung oder auch am
Ende derselben seitlich gedreht, so haben sich auch die Bilder s1 \l seitlich gerückt,
wobei aber das Verhältnis zueinander (bezw. der Abstand voneinander) völlig unverändert
geblieben ist und folglich auch das Bild des Objektes P ebenfalls in gleicher Lage der
Spiegelbilder s1^1, und zwar ohne weitere
Bewegung am Stativ, zu sehen ist.
Aus der Fig. 2 ist ersichtlich, wie die Bahn F, welche von dem Spiegelpaar MN
befahren wird, beschaffen ist und wie die-
selbe schief gegen die Basis W zu liegen kommen kann, so daß die Ebenen des Spiegelpaares
MN sich wohl auch während der Bewegung (durch Drehung .von g) ungefähr
parallel zu den betreffenden Ebenen SZ erhalten, aber statt des kurzen Wegesy χ unmittelbar
den weiteren oder beliebig längeren Weg y F zu gehen haben , und folglich der
Grad, welcher an einer kleinen Skala abzulesen wäre, an einer 3 mal, 4 mal, ... größeren y F abgelesen wird.
Die Hauptsache bezüglich der konstruktiven Einrichtung wird durch die Fig. 3, 4,
5 und 6 dargestellt.
Das Spiegelpaar M N (Fig. 3 und 6) setzt sich aus zwei kleinen rechtwinkligen Prismen
zusammen, deren Hypothenuseflächen sich unter einem unveränderlichen, ungefähr rechten
Winkel befinden und in einer gemeinsamen
ao Kante c c hinter dem Diopter D (Fig. 4) schneiden. Dieses Spiegelpaar MN befindet
sich in einem Gehäuse H, starr verbunden mit der Platte b (Fig. 6), welche an einer Wand
des genannten Gehäuses drehbar mit der Achse χ (in derselben Wand) angeordnet ist.
Diese Achse ist starr verbunden mit dem Sektor a, in dessen Zahnbogen die Schraube c
(Fig. 3 und 6) eingreift. Letztere ist in einem Stück / gelagert, welches starr mit dem genannten
Gehäuse H verbunden ist.
Wird diese Schraube c gedreht, so dreht sich das Spiegelpaar MN in dem Gehäuse
nach rechts oder links, wie die Pfeile angeben (Fig. 4).
Das Gehäuse ist ferner starr verbunden mit dem Sektor e (Fig. 4, 5 und 6), welcher in
die Säule t bei / eingezapft ist. In den Zahnbogen des letzteren greift eine Schraube d ein,
die in einem mit der - Säule d starr verbundenen Stück q gelagert ist.
Wird daher diese Schraube d gedreht, so dreht sich auch das ganze Gehäuse um die
genannte Säule t.
Die Säule if ist mit der Kulisse k starr verbunden
(Fig. 3 und 4), welche wieder mit dem Stück ν in Verbindung steht, welches
durch die Schraube g verschoben wird. Letztere ist in den Führungsschienen i gelagert,
welche durch den Ring h starr mit der Basis W verbunden sind und mit welchen
die die Lage von ν angebende Skala s k zusammenhängt. Wird daher g gedreht, so
verschiebt sich die Säule t, somit auch das Gehäuse H.
Die Röhren RR dienen dazu, nur die durch die Spiegel SZ reflektierten Strahlen
zu dem Spiegelpaar MiV hinzuführen.
Die Fig. 7, 8 und 9 veranschaulichen die Vorgänge an den Spiegelbildern s \ infolge
der Drehungen dieser Schraube c d g. Durch die Drehung von c bleiben die Bilder s %
(Fig. 7) in gleicher Lage nebeneinander, aber verschieben sich gleichzeitig der Höhe nach
in entgegengesetzter Richtung auf oder ab. Durch die Drehung von d (Fig. h) bleibt die
Höhe und die gegenseitige Lage dieselbe, aber beide Bilder verrücken sich gleichartig
rechts oder links. Durch die Drehung endlich von g (Fig. 9) bleibt die Höhe unverändert,
aber die Bilder gehen entweder auseinander oder zueinander, je nachdem.. Diese letztere
Drehung ist diejenige, welche zur Ermittelung der Entfernung, wie bereits dargelegt, dient.
Die vorhergehenden Drehungen sind hingegen nur Mittel zur Richtigstellung der Spiegelbilder
s \ (der Höhe nach und bezüglich der Richtung gegen das Objekt).
Da das Spiegelpaar MN unter einem unveränderlichen
Winkel angeordnet ist, so muß die Richtigstellung des Objektbildes in den Spiegelbildern s \ durch eine zweckmäßige Bewegung
an dem einen oder anderen der zwei Spiegel S Z vollzogen werden.
Das Verfahren zur Ermittelung der Entfernung eines nicht unendlich weiten Gegen-Standes
gestaltet sich wie folgt:
Man schaut durch D (Fig. 10), richtet durch die Bewegungen am Stativ A die Absehlinien
nach dem betreffenden Gegenstand und dreht zweckmäßig an dem Stativgelenk, bis das Objektbild in beiden oder in einem der
beiden Spiegelbilder s \ erscheint. Ist das erreicht, so greift man zu der Schraube g
und dreht dieselbe, bis das Objektbild gleiche Lage in dem einen und dem anderen Spiegelbild
s \ eingenommen hat, wobei auch die Bewegung am Stativ mitzuwirken hat. Dann
sieht man an der Skala nach, zu welchem Grad der Nullpunkt von ν gelangt ist. Man sucht
nun an einer, auf Grund dieser Anordnung ausgearbeiteten Tabelle, welche unter einer
Rubrik die Grade der Skala und in einer zweiten die entsprechenden Entfernungen führt,
diesen Grad. Die daneben angegebene Entfernung ist dann die gesuchte.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Entfernungsmesser mit zwei an den Enden einer Basis angeordneten festen Spiegeln und zwei denselben gegenüberliegenden, unter einem unveränderlichen Winkel miteinander verbundenen Spiegeln sowie einem gemeinsamen Okular, dadurch gekennzeichnet, daß die letzteren Spiegel zur Ermittelung der Entfernung senkrecht oder zwecks Vergrößerung des Messungsbereichs in schiefer Richtung zur Basis verschoben werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE168952C true DE168952C (de) |
Family
ID=434120
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT168952D Active DE168952C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE168952C (de) |
-
0
- DE DENDAT168952D patent/DE168952C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3512602A1 (de) | Endoskop zur bestimmung von objektgroessen in hohlraeumen | |
| EP1216660A2 (de) | Verfahren und Röntgeneinrichtung zur Ermittlung eines Satzes von Projektionsabbildungen eines Untersuchungsobjektes | |
| DE2939940C2 (de) | Augenprüfgerät zur Darbietung von Sehtests | |
| DE168952C (de) | ||
| DD228089A1 (de) | Anordnung zur bestimmung der oberflaechengestalt von objekten mittels moiretechnik | |
| DE10045376B4 (de) | Vorrichtungen zur Bestimmung der Lage des Fussgelenks | |
| DE3135703A1 (de) | Vorrichtung zur bestimmung des kruemmungsradius der cornea des auges eines patienten | |
| DE2948010A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur ermittlung der abmessungen eines gegenstandes auf photographischem wege | |
| DE109960C (de) | ||
| DE48010C (de) | Zeichenapparat | |
| DE81001C (de) | ||
| DE111004C (de) | ||
| DE89338C (de) | ||
| DE178988C (de) | ||
| DE718046C (de) | Vollautomatisches Entzerrungsgeraet | |
| DE162837C (de) | ||
| DE2412059C2 (de) | ||
| DE555863C (de) | Selbstreduzierender Entfernungs- oder Hoehenmesser mit Messlatte am Ziel | |
| DE616562C (de) | Optisches Basisinstrument zum Messen von Winkeln, insbesondere optischer Basisentfernungsmesser | |
| DE205177C (de) | ||
| DE239004C (de) | ||
| DE1461176U (de) | ||
| DE192793C (de) | ||
| DE197327C (de) | ||
| DE736866C (de) | Kamera mit Einstellspiegelsucher |