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DE168813C - - Google Patents

Info

Publication number
DE168813C
DE168813C DENDAT168813D DE168813DA DE168813C DE 168813 C DE168813 C DE 168813C DE NDAT168813 D DENDAT168813 D DE NDAT168813D DE 168813D A DE168813D A DE 168813DA DE 168813 C DE168813 C DE 168813C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
threads
nut
steering
screw
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT168813D
Other languages
English (en)
Publication of DE168813C publication Critical patent/DE168813C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D3/00Steering gears
    • B62D3/02Steering gears mechanical
    • B62D3/04Steering gears mechanical of worm type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Es sind schon selbsthemmende Lenkvorrichtungen für Motorfahrzeuge bekannt, bei denen der rasch durch Abnutzung eintretende Spielraum der zusammenwirkenden Teile durch eine Einstellvorrichtung unschädlich gemacht werden kann. Ferner hat man die Verwendung einer Schraube mit zwei sich kreuzenden Gewinden vorgeschlagen, die zusammen mit zwei halbzylindrischen Muttern wirken.
Diese Anordnung weist den großen Übelstand auf, daß die Muttern, da sie in Wirklichkeit nur halb sind und daher nur die Hälfte der Gewindegänge umfassen, schlecht eingreifen. Die Folge davon ist, daß die Schrauben und Muttern unvollkommen zusammen arbeiten.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Lenkvorrichtung leidet nicht an diesen Übelständen, weil bei ihr die beiden beweglichen Teile der Steuerung mittels eines Stücks mitgenommen werden, das zwei Gewinde besitzt, und zwar eines innen und eines außen. Mit diesen Gewinden ist eine auf ihrem ganzen Umfang mit Gewinde versehene Stange im Eingriff und ferner eine gleichfalls auf ihrem ganzen Umfang mit Gewinde versehene Mutter.
Aus dieser Anordnung ergibt sich, daß die Schraube und die Mutter sowohl innen wie außen vollständig mit dem steuernden Teil im Eingriff stehen, so daß ein gutes Zusammenarbeiten von Schraube und Mutter gewährleistet ist. Hierbei' · findet also ein Eingriff der Gewindeteile ineinander ohne Unterbrechung statt, im Gegensatz zu der bekannten Anordnung mit gekreuzten Gewinden.
In der zur Veranschaulichung des Erfindungsgegenstandes dienenden Zeichnung ist Fig. ι ein senkrechter Längsschnitt, während Fig. 2 eine Einzelansicht eines Teils der Vorrichtung darstellt.
Die vom Fahrer zu drehende hohle Steuerwelle A ist an ihrem unteren Ende mit einem Teil B verbunden, der zwei Gewinde α b von entgegengesetzter Gangrichtung besitzt. Das eine der Gewinde λ ist innen und das andere b außen am Teil B angebracht, wie dies in der Zeichnung veranschaulicht ist. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die ganze Anordnung kurz ausfällt.
Von den beiden Gewinden trägt das eine eine Mutter C, während in dem anderen eine Schraube D läuft; Mutter C und Schraube D besitzen einen Vorsprung c bezw. d, die sich gegen zwei auf einer kleinen Wippe E sitzende Rollen ef anlegen. Die Wippe besteht aus
einem Stück mit einer Welle F, die sich in entsprechenden Lagern dreht und an ihrem aus dem Gehäuse G heraustretenden Ende einen Zapfen trägt, der zur Befestigung des mit dem Lenkgestänge verbundenen Steuerhebels mit einem Vierkant oder einem Keil versehen ist.
Der Teil B wird an seinem oberen Ende durch ein Kugellager H gestützt, gegen
ίο welches er durch eine große Mutter /, die von außen auf das Gehäuse G aufgeschraubt wird, angezogen wird. Die Mutter / kann nach dem Festdrehen in üblicher Weise durch eine Gegenmutter / gesichert werden.
Es ist ohne weiteres aus der Zeichnung ersichtlich, daß bei jedem auftretenden Spiel, einerlei ob dies an den verschiedenen Gewinden oder zwischen den Vorsprüngen c d und den Rollen ef auftritt, durch Anziehen der Mutter / ein Ausgleich herbeigeführt ao werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbsthemmende Lenkvorrichtung für Motorfahrzeuge mit einer Spindel, die mit zwei entgegengesetzt gerichteten Gewinden versehen ist, welche mit zwei auf Arme der Lenkhebelwelle einwirkenden, mit entsprechendem Gewinde versehenen Teilen zusammen arbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden in bekannter Weise auf diametral gegenüberliegende Ansätze o. dgl. der Lenkhebelwelle (F) sich stützenden Teile (c d) als Schraube (D) und Mutter (C) ausgebildet sind, welche in ein Innen- bezw. Außengewinde (a b) der drehbaren Lenkspindel eingreifen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT168813D Active DE168813C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE168813T

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE168813C true DE168813C (de)

Family

ID=5687427

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT168813D Active DE168813C (de)

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE168813C (de)
FR (1) FR337548A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR337548A (fr) 1904-04-13

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