DE1686070U - Vorrichtung zur stetigen anzeige des staudruckes im pumpensoffauflauf einer langsiebpapiermaschine. - Google Patents
Vorrichtung zur stetigen anzeige des staudruckes im pumpensoffauflauf einer langsiebpapiermaschine.Info
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Description
Gebrauchsmuster-Anmeldung J.M. Toith G-.m.b.H.
T 2719/42Κ Gm Heidenheim (Brenz)
Kennworts "Pumpen-stof f staudruek-
anzeiger·*
Torriehtung zur stetigen Anzeige des Staudruckes im Pampenstoffauflauf einer Langaiebpapienaasciiine.
Bei einer langsiebpapiermaschine mit Pumpenstoffauflauf
wird der statische Druck innerhalb des geschlossenen Auflaufkastene
je nach der Papiergeschwindigkeit sehr verschieden groS gewählt. Die Differenz zwischen dem höchsten und niedersten
statischen Druck kann infolge des großen Unterschiedes zwischen höchster und niederster Papiergeschwindigkeit bis zu
2 m W.S. und mehr betragen. Aufgabe der !Teuerung ist es, eine
Torrichtung zu schaffen, die die je nach der Papiersorte gewählte
und im Stoffauflauf eingestellte Staudruckhöhe stets
lesbar grob anzeigt, und durch die gleichzeitig diese Stauhöhe zur Beobachtung der auftretenden Schwankungen des Druckes fein
angezeigt wird· line ständige Beobachtung und überwachung
(jer Schwankungen des Staudruckes ist notwendig, weil die Druckschwankungen
bei sonst gleichbleibenden Betriebsrerhältnissen oft Qualitätsänderungen des Erzeugnisses ergeben.
Bisher hat man die Staudruckhöhe, die für die Auslaufgeschwindigkeit
des Papierstoffes aus der Düse des Pumpenstoff auf lauf es entscheidend ist, durch den Flüssigkeitsspiegel
in einem mit dem Stoffauflaufkasten verbundenen Staurohr gemessen. Ea wurde auch schon ein Druckmesser vorgeschlagen
mit einem Standrohr* das mit Quecksilber als Druckanzeigemittel gefüllt war, um einen unbequem hochliegenden und dadurch,
für das Ablesen ungünstigen Flüssigkeitsspiegel zu vermeiden.
SemäB der !feuerung wird zur deutlicheren und übersichtlicheren
Anzeige des Staudruckes in einem Pumpenstoffauflauf einer langsiebpapiermaschine eine Torrichtung vorgeschlagen,
bei der ein in einem Staurohr oder Standrohr des Stoff auf lauf es angeordneter Schwimmer mit zwei Zeigern eines
Zweizeigermessgerätes mit unterschiedlicher Übersetzung, vor-
zugsweise 1 ι 10, elektrisch, mechanisch oder sonstwie gekuppelt
ist, derart, dass der eine Zeiger der Grobanzeige und der andere Zeiger der Peinanzeige dient.
ITach einem anderen Merkmal der Heuerung sind die beiden
Zeiger für die Grob- und Feinmessung wie die Zeiger einer Uhr gleichachsig angeordnet. Dadurch ist es möglich, Grob-
und Feinmessung mit einem Blick zu übersehen.
Wird nach einem weiteren Merkmal der feuerung von der
Welle des einen Zeigers die Welle des anderen Zeigers angetrieben»
so läßt sich leicht das gewünschte Übersetzungsverhältnis über eine Torgelegewelle verwirklichen, wobei es gleichgültig
ist, ob die Welle des zweiten Zeigers konzentrisch zur Welle des ersten Zeigers oder anders angeordnet ist.
Bs ist auch möglich, Zeiger und zugehörige Skala vorzugsweise für die Grobmessung miteinander zu vertauschen und
dadurch eine ungehinderte Ablesung der Feinmessung zu ermöglichen.
Das geschieht dadurch, dass der Zeiger für die Grobmessung in bekannter Weise als bewegliche Skala etwa in Gestalt
einer Kreisscheibe o. dgl. mit einem zugehörigen ortsfesten Zeiger ausgebildet ist. iTach einem weiteren Merkmal
der !Teuerung ist die bewegliche Skala unter der ortsfesten, dem Zeiger für die Feinmessung zugehörigen Skala angeordnet
und durch ein in dieser vorgesehenes und den ortsfesten Zeiger bildendes Fenster ablesbar.
In manchen Fällen kann es vorteilhaft sein, das Messgerät zusätzlich mit einer selbsttätigen Registrier- oder
Schreibvorrichtung zvl versehen. Die Messergebnisse bezüglich
Staudruckhöhe und deren Schwankungen können dann für eine bestimmte
Zeit auf dem Schreibgerät festgehalten oder registriert werden ·>-
Nachfolgend wird die !Teuerung in zwei Ausführungsbeispielen,
die in der Zeichnung dargestellt sind, näher beschrieben»-
Daraus geht auch der konstruktive Aufbau der Torrichtung hervor.
S1Ig. X zeigt ein. Staudruelcstanarohr mit einer
Anz eigevorrichtung
Fig* 2 stellt in schematischer Sarstellung das
Zweizeigergerät nach Fig. 1 im Schnitt dar.
Fig. 3 zeigt ein Staudruckstandrohr mit einer
Gliederkette für den Antrieb eines Zweizeigergeräte
s.
Jig* 4 atellt ein für die Grob- und !Feinmessung
gemeinsames Skalenblatt und die zugehörigen beiden Zeiger dar«
Fig. 5 zeigt einen Zeiger für die Feinmessung
und das zugehörige Skalenblatt mit einem Fernster mit Durchblick auf die bewegliche
Skale für die Grrobmessung.
Durch die Leitung 1 ist das Standrohr 2 an den nicht dargestellten Papierstoff auflauf angeschlossen* Mit dem Stoffwasser
3 hebt oder senkt sich der Schwimmer 4 und treibt mittels der Zahnstange 5 bzw* der Kette 5a das Antriebsritzel 6
auf der Welle T an. Diese trägt den Zeiger 8 für die Feinanzeige* Ober das aus den Rädern 9 bis 12 (Fig. 2) gebildete
betriebe wird; der Zeiger 13 angetrieben, der mit der die Welle
umgebenden Hohlwelle 15 verbunden ist und der (Jrobanzeige
dient*
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 3 wird durch die Kette
5a und die Umlenkrollen 5b und 5c dem Antriebsritzel 6 eine
Bewegung erteilt* Mit 14 ist ein Gregengewicht bezeichnet·
In J1IgUr 4 ist eine zweckmäßige Ausführung einer Skalenschei"be
16 dargestellt mit den "beiden Zeigern 3 für die Peinmessung
und 13 für die Srobmessung. Während die äußere Skala die dem Zeiger 8 zugeordnet ist, Q bis 20 cm Staudruckhöhe
mißt, reicht die innere Skale bis 200 cm Staudruokhöhe und entspricht
damit einem Übersetzungayerhältnis von 1 ι 10 zur Feinmeß
skala.
Gemäß der Ausführung der Figur 5 dient der Gkrobanzeige:
eine Kreisscheibe 17 die unter der Skalenscheibe 16a vorgesehen ist und deren Skala in dem Fenster 18 der vorderen Skalenscheibe
16a die gerade vorliegende Staudruckhöhe grob anzeigt.
Zur besseren Unterscheidung können Ziffern und Zeiger der beiden Meßeinrichtungen auch durch verschieden farbige
Anstriche o. dgl. (Lampen) kenntlich gemacht werden*
Die 7erzahnung der Zahnstange 5 muss so lang sein wie
die größte auftretende druckdifferenz in. m W.S.
Durch entsprechende Wahl der · Zähnezahlen der Terzahnung des Gestänges und des Getriebes gelingt es, mit dem einen Zeiger
die Stauhöhe größenordnungsmäßig grob wiederzugeben und gleichzeitig mit dem anderen Zeiger die augenblicklichen Schwankungen
der Stauhöhe sehr fein lesbar anzuzeigen.
Heidenheim (Brenz), den 25* August 1954
Su/Kn.
Claims (5)
1. Torrichtung zur stetigen Anzeige des Staudruckes im Pumpenstoffauflauf einer Langsiebpapiermaschine, dadurch
gekennzeichnet, dass ein in einem Staurohr des Stoffauflaufas
angeordneter Schwimmer mit zwei Seigern eines Zweizeigermeßgerätes mit unterschiedlicher übersetzung, vorzugsweise
1 ϊ 10, elektrisch, mechanisch oder sonstwie gekuppelt ist, derart, dass der eine Seiger der Grobanzeige
und der andere Zeiger der Fernanzeige dient·
2. Torrichtung naeh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die beiden Seiger für die Gkrob— und Feinmessung wie die
Zeiger einer Uhr gleichachsig angeordnet sind.
3. Torrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von der WeHe des einen Zeigers die Welle des anderen Zeigers
angetrieben wird.
4. Torrichtung nach Anspruch 3> dadurch gekennzeichnet, daß
der Zeiger für die Srobmessung in bekannter Weise als bewegliche
Skala mit einem zugehörigen ortsfesten Zeiger ausgebildet ist·
5. Torrichtung nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet, daß
die bewegliche Skale unter der ortsfesten, dem Zeiger für die Feinmessung zugehörigen Skalenblatt mit einem in diesem
vorgesehenen Fenster angeordnet ist.
6-· Torrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Meßgerät zusätzlich mit einer selbsttätigen Registrierader Schreibvorrichtung versehen ist·
7* Torrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schwimmer mittels einer mit ihm verbundenen Zahnstange oder mittels einer gespannten Kette das Räderwerk der Zeiger
des Meßgerätes und der Registrier- oder Schreibvorrichtung antreibt.
Heidenheim/Brenz, den 25« August 1954
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1953V0002719 DE1686070U (de) | 1953-01-23 | 1953-01-23 | Vorrichtung zur stetigen anzeige des staudruckes im pumpensoffauflauf einer langsiebpapiermaschine. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1953V0002719 DE1686070U (de) | 1953-01-23 | 1953-01-23 | Vorrichtung zur stetigen anzeige des staudruckes im pumpensoffauflauf einer langsiebpapiermaschine. |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1686070U true DE1686070U (de) | 1954-10-28 |
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ID=32102467
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1953V0002719 Expired DE1686070U (de) | 1953-01-23 | 1953-01-23 | Vorrichtung zur stetigen anzeige des staudruckes im pumpensoffauflauf einer langsiebpapiermaschine. |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1686070U (de) |
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1953
- 1953-01-23 DE DE1953V0002719 patent/DE1686070U/de not_active Expired
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