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DE162472C - - Google Patents

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Publication number
DE162472C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plug
water
tube
depth
scale
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT162472D
Other languages
English (en)
Publication of DE162472C publication Critical patent/DE162472C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C13/00Surveying specially adapted to open water, e.g. sea, lake, river or canal
    • G01C13/008Surveying specially adapted to open water, e.g. sea, lake, river or canal measuring depth of open water

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Tiefenmesser derjenigen bekannten Art, bei ,welcher die in eine mit Skala versehene durchscheinende Röhre eingedrungene Wassermenge ein Maß für die Tiefe bildet.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine einfache Einrichtung zum zweckmäßigen Eintritt des Wassers. Dasselbe gelangt nämlich durch die Schraubengänge eines die Rohr-Öffnung verschließenden Stöpsels unter Vermittlung von den Stöpsel durchsetzenden Öffnungen in das Innere der Röhre.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist in
Fig. ι der Tiefenmesser in gebrauchsfertiger Stellung veranschaulicht.
Fig. 2 zeigt den Stöpsel im Schnitt, und zwar in größerem Maßstabe.
Fig. 3 stellt das von unten nach oben konisch verengte Meßrohr dar und
Fig. 4 die im Innern des Meßrohrs angeordnete Skala.
Der Träger des Tiefenmessers besteht aus einem äußeren Rahmen oder einem Gestell, welches drei Platten von geeigneter Form enthält. . .
Die unterste Platte I ist mit einer oder mehreren Ösen oder anderen gleichartigen Vorrichtungen zum Anhängen eines Sinkgewichts versehen. Die mittlere Platte 2 besitzt, wie aus der Zeichnung ersichtlich, einen Schlitz zur Aufnahme des Meßrohrs. Die oberste Platte 3 enthält in ihrer Mitte eine mit Schraubengewinde versehene Bohrung zur Aufnahme des Stöpsels 4. Diese drei Platten sind miteinander durch drei oder mehr Streben 5, 6, 7 fest verbunden. Oberhalb der Platte 3 ist eine Drahtschleife oder eine andere Vorrichtung zum Aufhängen des Apparats an der Lotleine angebracht. Das Meßrohr ist oben offen und wird nach seinem unteren geschlossenen Ende zu allmählich weiter (Fig. 1 und 3). Das Meßrohr besteht aus dichtem, durchsichtigem Material, vorzugsweise aus Zelluloid. In seinem Innern ist eine graduierte Skala 10 von geeigneter Form untergebracht. Sie endet unten um etwa :/b mrer Länge über dem Boden des Meßrohrs (Fig. 1 und 4).
Ein besonders wichtiger Teil des Erfindungsgegenstandes ist in Fig. 2 dargestellt, die den verstellbaren Stöpsel 4 veranschaulicht. Dieser Stöpsel läßt sich in den Schraubensockel 11 einschrauben, der einen Teil der oberen Platte 3 bildet, und dient zu gleicher Zeit zum Verschließen und öffnen des offenen Endes des Rohrs 9, sowie zum Befestigen desselben in seiner Stellung in dem äußeren Rahmen oder Gestell. Der Stöpsel besitzt eine horizontale, durchgehende Bohrung 12, die in der Achse des Stöpsels mit der vertikalen Bohrung 13 in Verbindung steht. Die untere Fläche des Stöpsels ist vorzugsweise mit einer Zwischenlegscheibe 14 o. dgl. ausgestattet, um einen wasserdichten Verschluß an der Öffnung des Meßrohrs 9 herbeizuführen.
Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist folgende. Der Tiefenmesser und ein geeignetes Sinkgewicht werden zunächst an der Leine befestigt, nachdem das Rohr 9 mit der in seinem Innern liegenden Skala 10 in der aus Fig. ι ersichtlichen Stellung eingesetzt und in seiner Lage durch Niederschrauben des Stöpsels 4 gesichert worden ist. Ist eine wasserdichte Verbindung zwischen dem Meßgefäß 9 und der Zwischenlegscheibe 14 hergestellt, so steht die horizontale Bohrung 12 des Stöpsels ein oder zwei Schraubengänge unterhalb des Oberrandes des Sockels 11. Das Wasser kann zu dieser Bohrung also nur gelangen, wenn es dem Gange des Schraubengewindes folgt. Auf diese Weise wird das Wasser in das Meßgefäß nur dann eintreten, wenn die Drucke innerhalb und außerhalb des Rohrs verschieden sind. Ist kein Druckunterschied vorhanden, so tritt wegen des dichten Abschlusses der Schraubenwindungkein Wasser ein. Die Menge des sich in dem Meßrohr angesammelten Wassers bildet also ein Maß für die Tiefe, bis zu welcher der Apparat gesenkt worden ist.
Nachdem die Tiefenmessung ausgeführt und der Tiefenmesser wieder emporgezogen ist, wird an der im Innern des Rohrs angebrachten Skala die Höhe des Wasserstandes, d. h. die gemessene Tiefe abgelesen. Vor der nächsten Messung wird das Rohr aus dem Gehäuse herausgenommen, sorgfältig geleert und auf seinen Platz zurückgebracht, worauf der Stöpsel wieder auf das offene Ende geschraubt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Tiefenmesser, bei welchem die in eine mit Skala versehene durchscheinende Röhre eingedrungene Wassermenge ein Maß für die Tiefe bildet, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasser durch die Schraubengänge eines die Rohröffnung verschließenden Stöpsels unter Vermittlung von den Stöpsel durchsetzenden Öffnungen in das Innere der Röhre gelangt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT162472D Active DE162472C (de)

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