DE1685601U - Mehrspindelbohrkopf, insbesondere fuer holzbearbeitung. - Google Patents
Mehrspindelbohrkopf, insbesondere fuer holzbearbeitung.Info
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Description
Auf dem gesamten Gebiet der Holzbearbeitung wird imr.er mehr,
anstelle der seither Üblichen Zapfenverbindung, die Dübelverbindung
vorgezogen. In der Stuhl- und iolstermöbelgestell-Industrie
wird schon heute, fast ausachliesslich die Dübelverbindung angewandt. Die Vorteile liegen in der Holzersparnis,
der raschen, soliden und vor allem in der üenauigkeit der Verbindung,
die wenig Nacharbeit erfordert.
Zur Herstellung der Dübelverbindung werden in die 2 zu verbindendsn
i'eile je 2 oder mehr Loch mit bestira:atera Abstand gebohrt.
Da die Bohrarbeit mit Hilfe nur eines Bohrers durch das mehrmalige
Bohren In genauen Abständen zu zeitraubend Ist, wurden
DÜbelbohrrnaschinezi entwickelt, die 2 oder mehr Loch mit bestimss-Mtem
Abstand bohren oder mit 2 Bohrern mit verstellbarem Abstand.
Gegenstand der Erfindung ist, statt einer teuren Dübelbohrmaschine
einen ?iehr3pindelbohrkopf zu verwenden, der an jede
drehende "Kelle angeschlossen werden kann, z.B. an Stelle oder
an den Einfachbohrkoif an der Bohrmaschine, gleichgültig, ob
die Bohrwelie eine Liin^sverschiebung aufweist oder nicht, an
eine elektrische Handbohrmaschine, an Jeden Elektromotor, an die Kreissilgömvelle, also an Maschinen aller Art. Auch kann
der Mehrspindelbohrkopf an eine Handbohrmaschine angeschlossen werden· In Verbindung mit einem Elektromotor oder einer auf
andere Art angetriebenen Seile und einem Bohrtisch stellt der
Mehrspindelbohrkopf eine komplette Bübelxnaschine dar, die zudem
gegenüber den bisher bekannten Ausführungen den Vorteil aufweist, ■'■■; dass bei Abnahme des Mehrspindelbohrkopf es und Anbau
des Einfachbohrkopfe3 dia Maschine eine Normalbohrmaschine,
eine Langlochbohrmaschlne usw. darstellt.
Der Mehrspindelbohrkopf kram mit 2 oder mehr Bohrspindeln mit
konstantem Abstand, oder mit 2 oder mehr Bohrspindeln mit verstellbarem
Abst nd gebaut werden. Der Drehsinn der 'Johrspindeln
Ist zweckraiis3igoz-weise rechts gerichtet,· un die üopi el'.e
38b, 4. 1C.S5 6O1. Dr.-Ins;. P,iui Hanns '
Heim, kirchhcim (Tcck). | .Mehrspindel-L . nvr ^
bohrkopf, insbesondere fur Hohbearbci-1» '« «ΛI. «fr»
rung. 17.3.52. H 7325. (T. 4; 7.. 2) f
- 2 - ■■■■■ --'"T "■■: 7
.Lagerhaltung von Links- und nechtsbohrern zu ersxjaren, kann
aber auch ausser dem rephten, einen linken oder beide Drehsinn
haben* Öle Bohrspindeln können gegenüber der Antriebswelle
gleiche, grössere oder kleinere Drehzahl aufweisen. Der Antrieb
der Bohrspindeln erfolgt zweckmässigerweise mittels Zahnräder,
kann aber auch ζ·Β« mittelst Kette oder andere Art erfolgen·
Dex Mehrspindelbohrkopf ist zweckmässigerweise um die Antriebswelle
als Achse drehbar, wobei das Gehäuse zur Aufnahme des Htickdrehmoinentes, in Beispielen gezeigte Art, mit einen festen,
verdrehgesicherten Teil verbunden/^Das drehbare Gehäuse des
Mehrspindelbohrkopfes kann mit einer Stricheinteilung, dor
feete Teil mit einem Nullstrich versehen v/erden, oder sinngemäss
auch umgekehrt. Damit kann eine gearinschte Stellung der Bohrspindel bequem und schnell eingestellt werden.
Die Antriebswelle dee l.tehrsplndelbohrkoj. fes kann je nach Art
der Abtriebswelle dos Antriebsmittels z.3. mit Iniienkonus
(Hülse), Aussenkonus (Schaft) , Innen- oder Aus s enge'« inde, "i*.-nehoierzapfen,
.'uitnchinorstift, Keil, so,,';. UirthverzahirjLnc;, oaer
anders geartet sein.
Auf der Zeichnung sind 3 AU3f;ihrun.£j;sl)eisi iele eines Mehrspindelbohrkopf
es mit z.H. 5 Bohrspindeln mit konstantem Abstand dargestellt,
wobei verschiedene Befestigungsarten de3 Kehrsj. indelbohrkopfgehäuses
gezeigt werden.
Fig.l zeigt die Ansicht der Bohrspindelseite mit z.B. 5 Bohrspindeln,
wobei z.B. die 4 Bohrspindeln w, x, y, ζ in einer
geraden Linie liefen. Bio festen Abstände zwischen den Bohrspindeln
v, w, x, y, ζ werden zvvecksjasni^erweise verschieden
gross gewählt, können aber auch syxetrisch mit gleichen Abständen
angeordnet sein. Die in Fig. 1 gezeigte Bohrspindelanordnung
ergibt z.B. 10 verschiedene Abstände für ^e 2 Bohrer, ausserdem
noch verschiedene Möglichkeiten bei Benützung von mehr als
2 Bohrspindeln.
Fig.2 zeigt beispielsweise den 14in£sschnitt durch dc-n Antriebstell
des Mehrspindelbohrkopf es rait cioni Innonkonus a (riiise);
zur Aufnahme des KuCkdrehmonentes einen, auf dtem an die -.chse
des In^enkonus a d. ehbaren Vehrspindolbohrkopfnehi'usen b,
3Sb, 4. 16S5 601. Dr.-Ing. P.iul Han«?
Heim, Kirchheim (Tcck). I -Mehrspindelbohrkopf,
ir^hcsornlcrc für Holzbearbeitung.
17. "). 52. Π 7323. (T. 4; Z. 2)
!2 I OKT.
■- 3 -
festen Bing c, der über den oder die Bolzen d mit einem
festen Teil e verbunden iet. Der Bolzen d kann z.B. durch
Schrauben f im festen Teil e fest verbunden sein ode/ in
Achsrichtung von a besw. d verdrehgesichert verschiebbar sein. Das Gehäuse b ist also über die Schrauben g, Hing c, Bolzen d
verdrehgesichert mit dem festen Teil e verbunden· Uird auf die
Verdrehbarkeit des Gehäuses b verzichtet, so können der oder die Bolzen d unter Wegfall des Ringes c fest mit dem Gehäuse
b verbunden werden.
Fig.3 zeigt beispielsweise den Längsschnitt durch den Antriebsteil
des Sehrspindelbohrkopfes mit Innengewinde h. Zur Aufnahme des RHckdrehmomentes dee Mehrspindelbohrkopfgehäuses b
ist dieses mit dem festen l'eil e, z.B. des Lagers der Abtriebswelle
i, durch den Haltering ο und dem am festen Teil e angebrachten !!altering k verbunden. Trägt der Haltering
c zum .Beispiel einen Keil 1 und erhält der Haltering k eine entsprechende Keilnut, oder sinngem;'s3 umgekehrt, so ist, wie
beabsichtigt, das Gehäuse b gegen Verdrehung z.B. über die Schrauben g gesichert, der Mehrspindelbohrkopf also in Achsrichtung
h-i verschiebbar. Ist diese Verschiebung je nach Art der Antriebswelle und des Antriebsmittels nicht erforderlich,
so kann z.B. statt der 2 üalteringe c und k nur ein Haltering
m angebracht werden.
Claims (3)
1.) Mehrapindelbohrkopf, ' inaabesohdoro iur Holzbearbeitung,
dadurch. gekennzeichnet, das3 der Antrieb a bosv/. h an jede di'ehondo \7olie i
angeachlo3aen cordon kann, dor Antrieb mit 2 odor
lüohr Bohrspindeln ν,ν,χ,γ,ζ mit konatanten Abntiinden
orfolgt, v;o"boi dor Broliaiim dei* Eohrrmindeln ;:1 icii.
entgogcjngcsotst odorboide3, rlio Drohsriil doi* I-olivopinclQ
gleich, grösaor odor kloinor alo dio der Antrioba-3pi2^iei
so in kann, rjoboi dor /'bitrio'b der oinaoli^on rohrspindeln
dtcroh 2a!oir0.dor, Katte odor aon^twio Oi'folgon
karui.
2·) Mohropiiideltiolirlcopf n. ch Anaprucb 1, dadu^h gokennsoicliiaot,
daarj statt dor 2 odor r.Khr Bohrapindoln
mit iDonstanton Achnatstünclen 2 odoi' mohr Bohrapindoln
Mt vor3tuH"baron Aühoatatändon Vor
3.) Mohrapindelbohrlcopf nach Anspruch 1 und 2 dadurch
gokonnsöichnot, daaa das S'.70okrailoaigorv;oioG wi dio
Ajxtriobaachao a bosw. h drohbaro i.lotospiriJolbohrkopl'-gohäuse
b zvz Aufnjihmo dos ItlcJcdroliniOL-.jnta nit- ο ine: η
3.B. durch Schrauben g nit don CrtMiiao b foatatjllb.C:-
ron Ilaltoring c vorejoh:;«. iat, dor v/iodorun üb or ο inn n
odor nioliTGro Poison d foot odor vordroh^ooiohort i:i
Achsrichtui:ji5 von ο 1:οί;τ:. h voroc^n-o^b^r rvl':- 'j5nr;r.i i!.y.y^.jv.
Toil ο vorbiindori iüt "bosv,·, :jin.,j^oi;i,v.oa unc rjojr.ohri; o^uioii
drehbnran Ring av£ don foaton 2oil o.
4·) Molirapinäolbohrkopf nach Amom.h 1 iuio. 2, clc.diu'cli
gekonnsuiohiiot, dass claö I:ohi-:j;.)inaoli!ohr:LOi;f;:o}:üu:.;o b
dUi'ch Bol^on d z, B. Lib or 3cliraul>on Γ font nit don
foot on ίου ο vorlninclon la to
5· )Mohrapiiidol-üohrkov)f nc-ch Anatmicli 1 viid 2, dadurch
gekeiiiisoichaiot, do 33 der ^aI te ring c übor oinori IIaltoriny;-k
fo3t odor vordrohgoaichort ii\ Acliarichtimg a
besv:. h voraci-iobbar nit don footon Soil ο vorbundon iot.
6·) Mehrapindolbohrkopf nacli Airjprnoh 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daaa dor üaltoring κ feat mit don
featon Teil ο vortmndon äat.
7·) Mohrapindolbohrkopf nach Anapruoh 1 tual 2, dadurch
gekonnseichnot, daaa dao LIuhrspirXlol^OhrkopfcohMtiuo b
und dor Haltering c boav;. r.i rait einer Eiiitoii
sohon aind, dia jede gov/-ün·-;elite Itohra
einstollon lila 3t.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1952H0007323 DE1685601U (de) | 1952-03-17 | 1952-03-17 | Mehrspindelbohrkopf, insbesondere fuer holzbearbeitung. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1952H0007323 DE1685601U (de) | 1952-03-17 | 1952-03-17 | Mehrspindelbohrkopf, insbesondere fuer holzbearbeitung. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1685601U true DE1685601U (de) | 1954-10-21 |
Family
ID=32100792
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1952H0007323 Expired DE1685601U (de) | 1952-03-17 | 1952-03-17 | Mehrspindelbohrkopf, insbesondere fuer holzbearbeitung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1685601U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4295249A (en) | 1978-10-18 | 1981-10-20 | Schubert & Salzer | Combing machine |
-
1952
- 1952-03-17 DE DE1952H0007323 patent/DE1685601U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4295249A (en) | 1978-10-18 | 1981-10-20 | Schubert & Salzer | Combing machine |
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