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DE127672C - - Google Patents

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Publication number
DE127672C
DE127672C DENDAT127672D DE127672DA DE127672C DE 127672 C DE127672 C DE 127672C DE NDAT127672 D DENDAT127672 D DE NDAT127672D DE 127672D A DE127672D A DE 127672DA DE 127672 C DE127672 C DE 127672C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drill
rotation
boring bar
guide rod
spindle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT127672D
Other languages
English (en)
Publication of DE127672C publication Critical patent/DE127672C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B41/00Boring or drilling machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
    • B23B41/06Boring or drilling machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for boring conical holes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling Tools (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezweckt, das Ausbohren konischer Löcher in ähnlicher Weise zu ermög^ liehen, wie dies bei cylindrischen Löchern gebräuchlich ist.
Bei der Herstellung letzterer erhalten die mit einer Bohrstange fest verbundenen Bohrmesser einerseits eine kreisförmige Haupt- (Schnitt-) bewegung, andererseits eine langsame Relativbewegung (Vorschub) gegen das Arbeitsstück in der Richtung der Achse des auszubohrenden Loches.
Bei konischen Bohrungen müssen die Messer aufser den genannten Bewegungen noch eine dritte, senkrecht auf den beiden ersten stehende, erhalten, so dafs sich die Messerschneiden im Verlaufe des Vorschubes von der Drehungsachse stetig entfernen bezw. sich ihr nähern, je nachdem der Durchmesser der Bohrung in der Richtung des Vorschubes zu- oder abnehmen soll.
Diese Bewegungen werden bei der in Frage stehenden Vorrichtung- auf folgende Weise erzielt:
Mit der Spindel α der Bohrmaschine ist eine Bohrstange b derartig gekuppelt, dafs sie jede Drehung und axiale Verschiebung ersterer mitmachen mufs. In einer axialen, cylindrischen Bohrung dieser Bohrstange führt sich eine Führungsstange c, welche auf die weiter unten beschriebene Weise an einer Verdrehung gegen die Bohrstange gehindert ist. Durch Ringe, Stellmuttern d oder dergl. ist diese Führungsstange derartig mit einem Setzstock, der fest mit dem Aufspanntisch verbunden ist, oder, wenn thunlich, mit dem aufgespannten Gegenstande e selbst verbunden, dafs sie sich wohl um ihre Achse drehen, also die Drehung der Bohrstange mitmachen kann, jedoch in Richtung ihrer Achse der Relativbewegung des Aufspanntisches gegen die Bohrstange folgen mufs.
In zwei einander gegenüberstehenden, senkrecht zur Achse angebrachten Schlitzen der Bohrstangenwand führen sich die zwei Bohrmesser f: welche durch einen Schlitz g der die Höhlung der Bohrstange ausfüllenden Führungsstange hindurchgehen. Diese beiden Bohrmesser erfüllen auch gleichzeitig den Zweck, die Führungsstange an einer Verdrehung gegen die Bohrstange zu verhindern.
Jedes Bohrmesser trägt einen Gleitbacken h, welcher sich in einer im Innern des Führungsstangenschlitzes angebrachten, gegen die Achse der Führungsstange schrägen Nuth führt.
Die gegensätzliche Schräge der zu den Bohrmessern gehörigen zwei Nuthen bewirkt, dafs bei einer axialen Relativverschiebung von Bohrstange und Führungsstange die Bohrmesser sich radial aus einander bezw. zusammenbewegen, dabei jede Drehung der Bohrstange mitmachend und auch in axialer Richtung derselben folgend.
Diese radiale Bewegung hat in Verbindung mit der durch den Tischvorschub (bezw. Bohrstangenvorschub) hervorgebrachten axialen Relativbewegung der Bohrstange (und mit ihr auch der Messer) gegen das aufgespannte Arbeitsstück eine resultirende Bewegung der Messerschneiden zur Folge, vermöge welcher letztere aus dem Arbeitsstück ein konisches Loch ausbohren.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Herstellung konischer Bohrungen, dadurch gekennzeichnet, dafs zwei Bohrmesser, welche einerseits die Drehung und axiale Verschiebung einer mit der Spindel einer Bohrmaschine oder dergl. gekuppelten Bohrstange mitzumachen gezwungen sind, andererseits sich in schrägen Schlitzen einer zur Bohrstange conaxialen, in axialer Richtung gegen den Werktisch unverschiebbaren Führungsstange, welche nur die Drehung der Bohrstange mitmacht, derartig führen, dafs sie bei einer axialen Verschiebung gegen diese Führungsstange sich radial aus einander bezw. zusammenbewegen und bei der Drehung der Bohrspindel und bei gleichzeitiger axialer Vorschubbewegung entweder des Werktisches oder der Bohrspindel eine zur Herstellung konischer Bohrungen geeignete Bewegung ausführen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT127672D Active DE127672C (de)

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DENDAT127672D Active DE127672C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE127672C (de)

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