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DE168567C - - Google Patents

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Publication number
DE168567C
DE168567C DENDAT168567D DE168567DA DE168567C DE 168567 C DE168567 C DE 168567C DE NDAT168567 D DENDAT168567 D DE NDAT168567D DE 168567D A DE168567D A DE 168567DA DE 168567 C DE168567 C DE 168567C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
balls
sleeve
bead
locking
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT168567D
Other languages
English (en)
Publication of DE168567C publication Critical patent/DE168567C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/36Hoisting or lowering devices, e.g. for maintenance
    • F21V21/38Hoisting or lowering devices, e.g. for maintenance with a cable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lift-Guide Devices, And Elevator Ropes And Cables (AREA)

Description

, 1
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind bereits Sperrvorrichtungen zur Seilentlastung für elektrische Bogenlampen bekannt, bei denen ein am Ende des Aufzugseils befestigter Wulst durch Kugeln gesperrt wird, die beim Aufziehen der Lampe durch einen Lösungsring seitlich verschoben werden und nach dem Vorbeigehen des Wulstes wieder in die Sperrlage zurückrollen.
Die neue Sperrvorrichtung unterscheidet
ίο sich nun von den bekannten dadurch, daß die Lösung der Sperrung durch Heben einer die Sperrkugeln umfassenden Büchse bewirkt wird, welche in der höchsten Stellung infolge der Reibung zwischen den beweglichen und feststehenden Kontakten der zugleich mit der Sperrvorrichtung verbundenen Kontaktvorrichtung festgehalten wird.
Die auf der Zeichnung in Fig. 1 bis 3 dargestellte. Sperrvorrichtung in Verbindung mit einer Kontaktvorrichtung besteht aus einem rohrartigen Tragkörper A, welcher mit zwei länglichen Schlitzen versehen ist zur Aufnahme der Sperrkugeln K, dem bekannten mit Sperrwulst versehenen, durchbohrten Sperrbolzen B mit angeschraubtem Seilschloß S zum Durchführen und Befestigen des Aufzugseiles D und der neuen, die Kugeln K in der gesperrten Stellung fest umschließenden Lösungshülse L. Letztere ruht in der Sperrlage auf einem Bunde am Tragkörper A. Diese Lösungshülse ist innen so geformt, daß sie sich im mittleren Teile L1 an den Tragkörper A anschließt und in der niedrigsten Stellung die Kugeln, wie gezeichnet (s. Fig. 1), festhält, jedoch oberhalb und unterhalb der Kugeln mit Aussparungen L'2 L3 versehen ist. Die Sperrvorrichtung trägt zugleich eine Kontaktvorrichtung, und zwar sind am Hauptkörper A die feststehenden Kontaktröhren R R1 isoliert befestigt; die beweglichen Kontaktbolzen F F1 sind dagegen mittels der Isolationen E E1 an einer Kappe H befestigt, welche leicht drehbar den Sperrboizen B umgibt und nach Lösung der Kontaktvorrichtung auf dem Absatz M des Seilschlosses S aufruht.
Das untere Ende des Tragkörpers A der Sperrvorrichtung ist mit einem Führungsschlitz für die Kappe H versehen, welcher in bekannter Weise diametral gegenüber in eine lanzettartige Bogenspitze ausläuft, um das Einlaufen der beweglichen Kontaktstücke in die feststehenden beim Aufziehen der Lampe zu sichern.
Die Kappe H trägt im oberen Teil einen zentrisch angeordneten Ring P mit Führungsnase N, damit die Kappe senkrecht gehalten wird und durch die in den Schlitz eintretende Nase in einer bestimmten Stellung zum Tragkörper A gebrächt werden kann. Die ganze Anordnung ist mit einer Schutzhaube O versehen. Der obere Gewindeteil am Tragkörper A dient zur Befestigung des Ganzen am Bogenlampenmast oder dergl.
Der Arbeitsvorgang des Apparates Fig. 1 bis 3 ist nun folgender:
In geöffneter Stellung der Sperrvorrichtung liegen die Kugeln K gegen Teil L1 der Lösungsbüchse an, Kappe H mit Kontaktbolzen F Fv ruht auf dem Ansatz M des Seilschlosses S. Beim Aufziehen der Lampe führt sich zuerst die Nase N in bekannter

Claims (1)

  1. Weise an der lanzettartigen Bogenspitze des Tragkörpers A entlang in den Schlitz, damit die Kontaktbolzen in richtiger, der Polarität entsprechender Stellung in die Kontaktröhren RR1 eingeführt werden. Jetzt erst beginnt die Tätigkeit der Sperrvorrichtung: der Wulst des Sperrbolzens B drückt die Kugeln seitlich und aufwärts in die Aussparungen L'2 der Lösungshülse., Ist der Sperrwulst bis
    ίο zu einer bestimmten Höhe gehoben, so rollen die Kugeln wieder in die alte Lage zurück und nun kann sich der Wulst des Sperrbolzens B beim Nachlassen des Seiles auf die Kugeln legen, wodurch die Sperrung bewerkstelligt ist. Kappe H bleibt nun, wie in der Zeichnung dargestellt, infolge der Reibung zwischen den Kontaktbolzen und Kontaktröhren in der eingenommenen Stellung stehen. Die Lösung der Sperrung erfolgt durch Aufziehen des Sperrbolzens bis zum Anschlag der Nase N an der Kappe H gegen die Grundfläche des Führungsschlitzes. Hierbei wird die Lösungshülse L durch die Kappe H, welche gegen die Ansätze X der Lösungsbüchse andrückt, so weit gehoben, daß die Kugeln beim Nachlassen des Sperrbolzens, da die Lösungshülse auch in dieser höchsten Stellung infolge der Reibung zwischen den beweglichen und feststehenden Kontakten stehen bleibt, sich seitwärts in die unteren Aussparungen Ls der Lösungshülse legen können, um so den Sperrbolzen bei weiterem Nachlassen des Seiles durchzulassen. Dabei legt sich dann der Wulst des Sperrbolzens auf den Ring P und löst die beweglichen Kontakte wieder aus.
    An Stelle der Kontaktvorrichtung kann auch zum Zwecke, die Lösungshülse festzuhalten, eine andere in gleicher Weise wirkende Anordnung getroffen werden, um die Sperrvorrichtung auch ohne Kontaktvorrichtung verwenden zu können. Fig. 4 zeigt noch eine Anordnung bei Verwendung von vier feststehenden Kontakten.
    Fatent-AnSpruch :
    Sperrvorrichtung zur Seilentlastung für elektrische Bogenlampen mit einen am Ende des Aufzugseiles befestigten Wulst sperrenden, durch diesen Wulst seitlich verschiebbaren und selbsttätig wieder in die Sperrlage zurückrollenden Kugeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrkugeln (K) in den Schlitzen des am Mast befestigten Tragkörpers (A) nach außen von einer auf dem Tragkörper auf ruh enden, in senkrechter Richtung verschiebbaren Hülse (L) festgehalten werden, die in der Ruhelage mit dem mittleren Teile (L1) dicht an den Kugeln anliegt und in den äußeren Enden oberhalb und unterhalb der Kugeln mit länglichen Aussparungen (L? Ls) zur Aufnahme der Kugeln versehen ist, und daß diese Hülse (L) von einer die beweglichen. Kontaktbolzen (F F1) tragenden Kappe oder dergl. (H) mittels des Seilschlosses (M) angehoben werden kann und wegen der zwischen den beweglichen und den feststehenden Kontaktstücken vorhandenen Reibung in gehobener Stellung so lange stehen bleibt, bis der beim Herunterlassen der Lampe nach unten gehende Seilwulst, nachdem er erst die Kugeln in die unteren Aussparungen -(L&) der beweglichen Hülse geschoben und sich dadurch den Weg nach unten frei gemacht hat, bei weiterem Heruntergehen die beweglichen Kontaktstücke aus den feststehenden (R R1) löst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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