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DE158146C - - Google Patents

Info

Publication number
DE158146C
DE158146C DENDAT158146D DE158146DA DE158146C DE 158146 C DE158146 C DE 158146C DE NDAT158146 D DENDAT158146 D DE NDAT158146D DE 158146D A DE158146D A DE 158146DA DE 158146 C DE158146 C DE 158146C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lamp
contact
hooks
ring contacts
cable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT158146D
Other languages
English (en)
Publication of DE158146C publication Critical patent/DE158146C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/36Hoisting or lowering devices, e.g. for maintenance
    • F21V21/38Hoisting or lowering devices, e.g. for maintenance with a cable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Aufhängevorrichtung mit selbsttätiger Leitungskupplung für elektrische Bogenlampen u. dgl., die ein Heben und Niederlassen erfordern, und bezweckt, abgesehen von der an sich bekannten Wirkung, daß bei hochgezogener Bogenlampe der Ketten- oder Seilzug entlastet ist, außerdem das Gewicht der Lampe zur Herstellung eines sicheren elektrischen Kontaktes nutzbar ίο zu machen.
In der Zeichnung ist
Fig. ι ein senkrechter Schnitt durch die Einrichtung,
Fig. 2 ein wagerechter Schnitt nach der Linie x-x in Fig. 1, von unten gesehen, und Fig. 3 eine Unteransicht der Kontaktfassung.
Die dargestellte Anordnung ist eine solche für drei Kontakte, von denen zwei zusammen gehören und gleiche Polarität haben.
Die Glocke α ist an dem Lampenmast zweckmäßig durch eine Fassung b aufgehängt. In der Glocke α sind vier Aufhängerarme c drehbar aufgehängt, und zwar zwei kurze (Fig. 1) und zwei längere (in Fig. 1 nicht dargestellt), die sich paarweise gegenüberstehen (Fig. 2). Jeder Aufhänger endigt nach unten in einen Haken dd1. Die Haken der kurzen Aufhänger sind bestimmt, in den rinnenförmigen Ringkontakt e der Fassung/ einzugreifen, die der längeren in den rinnenförmigen Ringkontakt g der Fassung h. Die Fassungen/ und h sowie der Stöpsel i innerhalb des Ringkontaktes g sind aus Porzellan oder anderem Isolierstoff hergestellt und haben die gezeichnete Form.
An jedem Haken d ist in an sich bekannter Weise je eine Klinke j von Dreiecksform angelenkt, die den betreffenden Haken schließen bezw. bedecken kann. Über der Fassung / ist ein rohrförmiger Kontakt / mit innerem Isolator m angeordnet.
Die Fassungen sind durch den Bolzen ο miteinander verbunden.
ρ ist das Zugseil zum Hochziehen und Niederlassen der Lampe. Das elektrische Kabel q führt zu den langen, das Kabel r zu den kurzen Aufhängern; beide Kabel, q und r, haben gleiche Polarität, s ist das zu dem an der Glocke α befestigten Mittelkontakt k führende Kabel. Das Kabel t der Lampe u führt zu dem Rohrkontakt /, das Kabel ν der Lampe zum Ringkontakt e und Kabel n> der Lampe zum Ringkontakt g.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung betrifft eine Lampe mit drei Zuführungskabeln. Für diesen Fall würde ein Ringkontakt mit vier gleich langen Kontakthaken genügen, wenn die zu den Ringkontakten e und g führenden Kabel ν und w die eine, das zum Zentralkontakt führende Kabel t die andere Polarität haben; dagegen sind zwei Ringkontakte mit zwei Paaren ungleich langer Kontakthaken erforderlich, sobald das eine Kabel ν oder w die gleiche Polarität hat wie das Kabel t des Zentralkontaktes, das andere Kabel ν oder w dagegen die andere Polarität.
χ sind in der Glocke angeordnete gebogene Führungsstangen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Die Glocke hängt frei schwingend an dem Auslegerarm des Lampenmastes. Die Fassungen f und h werden in bekannter Weise mit der Lampe mittels des Seiles ρ gehoben und gesenkt. Werden sie mit der Lampe hochgezogen, so werden sie zwischen den Stangen χ geführt; der schräge Rand der Fassung f stößt dabei gegen die nach innen gerichteten keilförmigen Enden der Aufhänger d, drückt diese nach außen und klappt gleichzeitig die Hakenverschlußklinken j hoch, so daß, wenn die Lampe wieder etwas gesenkt wird, die inzwischen wieder nach innen zurückgefallenen Aufhängerhaken d in die beiden Ringkontakte e und g eingreifen, wodurch der Stromkreis geschlossen wird, da beim Hochziehen der Fassungen selbstverständlich auch der Rohrkontakt k, I hergestellt worden ist. Um die Kontakte aufzuheben und die Lampe herunterzulassen, werden die Fassungen f und g zuerst genügend hoch angezogen, um die Kontakthaken dl der Aufhänger c aus den Kontaktringen zu lösen und die Verschlußklinken j auf die Hakenenden dl niederklappen und dadurch die Haken schließen zu lassen, worauf die Lampe wieder niedergelassen werden kann, indem jetzt die untere abgerundete Kante der Fassung h gegen die schrägen Rücken der Hakenklinken j drückt und so die Aufhänger c nach außen treibt.
Es ist ersichtlich, daß beim Ineinanderliegen der Kontakte das ganze Lampengewicht von den Kontakthaken d dl der Aufhänger getragen und so zur Erzielung eines sicheren elektrischen Kontaktes nutzbar gemacht ist. Ferner ist ersichtlich, daß, da die Kontaktringe, e und g nach unten offen sind, Regenwasser nicht eindringen und Kurzschluß also nicht erfolgen kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Aufhängevorrichtung mit selbsttätiger Leitungskupplung" und Entlastung des Zugorganes für elektrische Bogenlampen u. dgl., die ein Hochziehen und Niederlassen erfordern, dadurch gekennzeichnet, daß zum Tragen der Lampe (u) bewegliche Aufhänger (c) mit nach oben gerichteten, durch Verschlußklinken (j) verschließbaren Kontakthaken (ddl) dienen, welche in nach unten gerichtete, rinnenförmige Ringkontakte (e, g) mit der Lampe (u) verbundener Kontaktfassungen (f, h) eingreifen, derart, daß beim Hochziehen der Lampe durch geringes Nachlassen des Zugorganes (p) die Ringkontakte (e, g) die Kontakthaken (dl) erfassen und so das gesamte Lampengewicht zur Herstellung eines sicheren elektrischen Kontaktes nutzbar gemacht wird.
2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringkontakte (e, g) von gleicher Polarität, mit denen die Kontakthaken (dl) an je einem Paar sich gegenüberstehender kurzer und langer Aufhängerarme (c) zum Eingriff bestimmt sind, in den mit der Lampe (u) verbundenen Isolatoren ff, h, i) in verschiedener Höhe angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT158146D Active DE158146C (de)

Publications (1)

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DE158146C true DE158146C (de)

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